Games im Langzeit-Test
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28. August 2010 um 8:11 #922486
AnonymInaktiv@Earl… äh, ich meine TrueEdelNextGen:
Meiner Meinung nach verliert die Story durch die selbsterstellten Charaktere nicht an Tiefe. Als Beispiel DRAGON QUEST VIII (mein liebstes Rollenspiel aller Zeiten): Dort kommst Du nach Alexandria und erlebst die Geschichte des späteren Partymitglieds Jessica. Nachdem das erledigt ist, gehört Jessica zum Team und die Aufgabe in Alexandria ist erledigt. Bei DRAGON QUEST IX allerdings gibt es zwar keine Aufträge, die etwas mit Deinen Mitstreitern zu tun haben, aber genauso warten in jeder Stadt Aufgaben auf Dich. Es ist also keineswegs so, dass weniger Story im Spiel ist, die Geschichte konzentriert sich eben rein auf die des Hauptcharakters.
Die selbsterstellten Charaktere (noch dazu mit individueller Kleidung) entfalten aber ihren ganz eigenen Reiz. Ich wollte an DRAGON QUEST IX nichts ändern, das Spiel ist perfekt so, wie es ist.Und auch ich habe keinerlei stockende Grafik, wenn ich mit meiner 4er-Gruppe durch die Lande ziehe!? Selbst wenn ich zusammen mit einem Freund spiele und seinen 3 Partymitgliedern hinterherlaufe, bleibt die Framerate konstant. Keine Ahnung, was da bei Dir los ist!?
@ Dr. Mario:
Nun, ich weiß ja nicht, wie weit fortgeschritten Du im Spiel bist, aber wenn ich zur Allesneu-Abtei gehe, habe ich beim Abt die Wahl zwischen “Neue Berufung” und “Berufung ändern”.
Wenn ich letzteres anwähle, sagt mir der Abt:
“Ein Neubeginn bietet jenen, die die höchste Stufe einer Berufung erreicht haben, die Möglichkeit noch größerer Errungenschaften.
Wer neu beginnt, kehrt auf die erste Stufe zurück, allerdings können die vorhandenen Fähigkeiten weiter ausgebaut werden.
Und wer soviel Hingabe zeigt, den wird die Stimme der Berufung, die uns alle lenkt, vielleicht belohnen.”
Ergo: Wenn Du Level 99 bist, kannst Du den gleichen Beruf nochmal perfektionieren, indem Du ihn nochmal von 1 auf 99 bringst. Das nenne ich mal krass (und ich hasse dieses Wort)!Habe übrigens einen weiteren Negativ-Punkt vergessen:
– keine Casinos
Aber das war’s dann auch. Dieses Spiel ist wirklich genial. Wer da richtig eintaucht und versucht, alle Missionen zu erledigen, alle Rezepte auszuprobieren und alle Gegenstände zu besitzen (von den unendlichen Schatzgrotten ganz zu schweigen), der hat hunderte von Spielstunden vor sich. Und wer dann noch mit allen Charakteren jede Berufung auf Level 99 (mal zwei) bringen will und alle Talente auf 100 pushen möchte, der kann davon ausgehen, einige Tausend (!!!) Stunden mit diesem Juwel zu verbringen.
Und aufgrund dieser unglaublichen Komplexität, die plattformübergreifend ihresgleichen sucht und des makellosen Spielprinzips, kann ich nicht anders, als diesem Game eine so hohe Wertung zu verpassen. Und die hat es auch mehr als verdient!Schöne Grüße!
P.S.: Meiner Meinung nach handelt es sich bei DQ IX um das beste Spiel der aktuellen Konsolengeneration. Habe mir auch mal den Podcast angehört, in dem Max über das Spiel berichtet… und hatte ein wenig Mitleid mit ihm, ob seiner uninteressiert wirkenden Gesprächspartner (“Spielst Du Rollenspiele auf dem DS?” – “Nö!”). Und für mich auch definitiv der größte Wertungs-Error in der M-Geschichte. FFXIII 88% – DQIX 87%… wtf!???
28. August 2010 um 16:31 #922487
Dr. MarioTeilnehmer@ Zockernator:
Ja, dieser Podcast-Beitrag hat mich auch verwundert. Und wenn man dann im Heft unter dem Redakteursprofil liest, dass Tobias zu den Rollenspielexperten zählt, möchte man ihm nahelegen, sich auch mal dem DS zu widmen (die DS-Rollenspielaufzählung stand erst kürzlich hier in einem anderen Forum).29. August 2010 um 14:08 #922488
AnonymInaktiv@Dr. Mario:
Wahrscheinlich zählen für die Anti-DS-Spieler die grafischen Fähigkeiten einfach zu viel. Obwohl ich finde, dass DRAGON QUEST IX (und etliche weitere DS-Games) wirklich eine schöne und stimmige Optik haben. Aber Grafik macht für mich eben keinen Spielspaß aus. Wenn ich mir das mal überlege: Fallout 3 z.B. habe ich nach 140 Stunden komplett durchgelutscht, ein DQIX hingegen ist nach derselben Spielzeit noch lange nicht zu Ende. Schon Wahnsinn, dass dieses Spiel so viel bietet. Und traurig, dass es im Test so wenig gewürdigt wurde – sowohl was die Wertung, als auch den Umfang des Tests angeht. Viele Spieler wissen so gar nicht, was sie verpassen, wenn sie dieses Game nicht zocken. Schade um die verpasste Chance, eines der besten Rollenspiele aller Zeiten ins rechte Licht zu rücken.
Shame on you, Maniacs!
29. August 2010 um 15:56 #922489
greenwadeTeilnehmercaptain carot wrote:Forza Motorsport 3…
Fazit: Manchmal etwas uninspiriert, gelegentlich sogar altbacken. Schade eigentlich, denn ansonsten macht Forza 3 eigentlich richtig Laune. Es wäre einfach nur noch einiges mehr gegangen. So wirkt Forza 3 gut aber glatt, gelegentlich vllt. etwas leblos. Spaß macht´s trotzdem, sogar mehr, als die beiden Vorgänger.hier stimme ich zu!
captain carot wrote:Für reine XBOX Raser eine brauchbare GT Alternative, wenn auch immer noch ein nettes Stück vom Vrobild entfernt. Multiformatzocker dagegen können sich mit Forza 3 die Wartezeit auf GT5 verkürzen, falls sie es nicht ohnehin haben….von welchem gt ist es noch ein nettes stück entfernt? GT4?? es nur als happen bis zum release von gt5 zu bezeichnen würde ich nicht. gt5 muss erstmal so gut wie forza 3 werden. ob und wie weit es dann forza übertrifft wird sich erst noch zeigen.
29. August 2010 um 17:32 #922490
captain carotTeilnehmer@greenwade: Stimmt, das Maß ist hier GT4, und auch wenn Forza besser aussieht und eine spielerisch gut, grafisch annehmbar umgesetzte Schadensimulation und seit Teil 2 noch etwas realistischeres Fahrverhalten bietet ist GT4 von den Cups, der Umsetzung der Strecken und vom Fahrzeugsetup noch immer besser.
Deswegen gehe ich als Nichtbesitzer der PS3 so lange davon aus, dass GT5 mindestens das Niveau seines Vorgängers hält bzw. in Teilen drauflegt.
In manchen Bereich, etwa bei der Lackierfunktion gehe ich z.B. schon mal nicht davon aus, dass GT5 besser wird. Ob man Autos derart umbauen kann wie bei Forza (Frontantrieb auf Allrad, Motorwechsel…) bezweifle ich auch. Deswegen haben für Autonarren eh schon mal beide eine Berechtigung.
Wenn ich aber einfach von der Qualität ausgehe, die jedes GT zu seinem Release hatte, dann denke ich wirklich, dass PS3 Besitzer Forza 3 nach dem Release von GT5 nicht mehr großartig zocken werden. Ich persönlich freu mich jedenfalls auch schon auf Forza 4, rein rechnerisch müsste das nächsten Herbst kommen.
5. September 2010 um 21:59 #922491
Tom BreiterTeilnehmerSound 9 von 5 ??

Sonst wie immer: Sehr fett, danke!!! Über Burnout 2 bin ich leider nie rausgekommen, aber trotzdem (oder gerade deswegen) sehr interessant das hier zu lesen!
6. September 2010 um 10:11 #922492
ThePigMustDieTeilnehmerIch liebe Burnout Paradise…eines der wenigen Spiele die man immer wieder gerne ins Laufwerk legt und etwas Spass zu haben.
Hab mittlerweile schon knapp 100Stunden auf der Uhr und ich denke da werden noch einige dazu kommen….6. September 2010 um 15:47 #922493
AnonymInaktiv@ Tom
Oh, das hat man von seiner Faulheit… Copy & Paste FTL. Wird geändert
17. Oktober 2010 um 13:20 #922494
AnonymInaktivOh Gott! Schnell, ein Notfall! Wo ist der Angry Video Game Nerd, wenn man ihn braucht!?!
Sonic Adventure
PS3-VersionPositiv:
– etwas aufpolierte Umsetzung vom guten alten Dreamcast (Inklusive DC-typischen Musikneustarts bei Menüwechsel. Kult!)
– Sonic (in verschiedenen Varianten), Tails, Knuckles, Gamma, Amy und Big spielbar und daher recht umfangreich
– ein paar Levels sind wirklich einfallsreich gestaltet
– Grafik, Steuerung, Sound: vorhanden.
– größtenteils schöne Rendervideos
– abwechslungsreich
– Chao-Zucht macht Spaß, wenn man erstmal herausgefunden hat, wie es gehtNegativ:
– kein 16:9 oder Vollbildmodus
– idiotische Story, dämlicher Spielaufbau, grauenhafte Zwischensequenzen, schwache englische Synchronistation, überwiegend langweiliges Gameplay, mangelhafte Animationen, enttäuschende Musikkompositionen
– super-hakelige Steuerung (was mit dem Dreamcast-Pad nicht der Fall war)
– vereinzelte tödliche Glitches
– Neulingen wird sehr, sehr wenig erklärt, egal ob Chao-Zucht, die grundlegende Spielsteuerung oder was als nächstes zu tun ist
– scharfe aber teils hässliche Grafik, Levelthemen aus dem Klischeelehrbuch
– Abzocke via DX-Upgrade
– kaum Trophies
– eine optional einblendbare VMU wäre schön gewesen
– haarsträubende Designentscheidungen a la “Das Casino ist jetzt geöffnet! Allerdings ist die Tür verschlossen.” und “Wir streiken!” (O-Ton!)Fazit:
Fangen wir mal so an: ich hatte einst ein Dreamcast, eine wundervolle Maschine. Wie im Wahn verschlang ich Perlen wie Shenmue und Sonic Adventure 2 und war begeistert, wie frisch sich diese Spiele anfühlten (und es immernoch tun). Einige Jahre vergingen und frohen Mutes zog ich mir für 8 Euro Sonic Adventure aus dem PS-Store. Sonic. Auf der PlayStation. 3! Zum runterladen!
So startete ich das Spiel und war von der ersten Sekunde an enttäuscht. Das Introvideo schwankte zwischen “schön” und “PSone-Niveau”, die Story war Sonic-typisch unfassbar bescheuert und war vor allem auch noch todernst gemeint. Nach wenigen Metern im Abenteuermodus stand für mich fest: wir werden wohl keine Freunde. Die Steuerung hakt und ist rutschig zugleich, die NPC’s sehen aus, als wären sie aus einem N64-Starttitel ausgebrochen, die Musik ist eine Schande für das Sonic-Team und erst recht für Sega. So quälte ich mich durch das Spiel, Level für Level. Killerwal, Hurrican, Casino (was aussieht wie ein ukrainisches Bordell), Vergnügungspark, Schatzsuche, Herumgeballer und so weiter. Alles in allem: ich war und bin “unterwältigt”. HAHA! Versteht ihr?! Oh Mann.
Ach, machen wir’s kurz: Sonic Adventure ist eine riesige Enttäuschung. Die Entwickler mussten im Eilverfahren einen Starttitel für eine neue Konsole zusammenzimmern und erdachten sich ein Spielkonzept, welches sie ebensowenig beherrschten wie die Hardware. Nach dem Wirrwar um Katana oder Black Belt, dem Riesenerfolg von Mario 64 und dem mörderischen Erfolgsdruck im Nacken wurde ein Jump’n’Run’n’Race’n’Fly’n’Search’n’Shoot’n’Fight’n’Fish’n’WHAT THE FUCK zusammengekloppt, das einem schwindelig wird. Schwindelig von der damals schon veralteter Steuerung, lächerlichen Animationen, abartiger Synchronisation und Zwischensequenzen, die wie der Fiebertraum eines Grundschülers wirken.
Ein über elf Jahre altes Spiel ist für mich jetzt schon die Spiele-Enttäuschung des Jahres 2010.
Immerhin kann man eventuell auf eine Neuveröffentlichung von Shenmue hoffen.Durchschnittliche Neupreise:
via Onlinevertrieb 7,99 Euro
Gebrauchte Originalspiele für Dreamcast, Gamecube und PC sind teilweise schwer zu bekommen und ziehen um Preis an; 10 Euro und mehr ist der Schnitt.
Wer klassisches 2D Sonic-Gameplay erleben möchte, dem rate ich zur Mega Drive Ultimate Collection auf Xbox360 oder PS3, da sie umfangreicher ist als die LastGen-Variante.
3D-Fans sei noch Sonic Adventure 2 für Dreamcast oder GameCube ans Herz gelegt. Dieses Game ist zwar auch kein Überhammer aber immerhin ein gutes Spiel mit etlichen Verbesserungen.Grafik: 2/5 (Retrobonus)
Sound: 1/5
Singleplayer: 2/5
Multiplayer: nicht vorhanden
Spielspaß: 2/5Videos:
VersionsvergleichHistory of Sonic in 4 Teilen
18. Oktober 2010 um 13:51 #922495
davis24TeilnehmerAlso mein Game ist Modern Warfare 2 Übrigens Rang 61 erreicht^^.
also Positiv: Umfangreicher Online Modus, Entviele Waffen, keine dumme KI, entloses Durchspielen.
Negativ: Keine Umfangreiche Story, Zahlreiche Bugs und Glitches im Online Modus( vorallem in Team-Deathmatch und Frei für alle oO)
Spezialeinheitmodus( für splitscreen und online mit freunden jetzt) zwar nicht schlecht aber könnte interesanter sein!
Fazit: Eines der Ervolgreichsten CoD´s überhaubt mein absulutes Lieblingsgame, macht auch sehr viel spaß mit freunden auf der couch und via PSN/ XBL. Ein absuluter Kaufmuss. Ich weiß hab a paar schreib fehler^^. Ok noch in Prozent: 94% Spielspaß
Singleplayer 8 von 10%
Multiplayer 10 von 10%
Grafik 7 von 10 %
Sound 8 von 10 % P.S würde gerne auch mit anderen via Xbox live zocken: Gamertag: TGE x DaViSrOcK19. Oktober 2010 um 6:52 #922496
AnonymInaktiv*Verwirrung*
Yo Meister…Du hast den selben Avatar wie DonCurrywurst…das hat mich gerade ein wenig ducheinander gebracht
7. November 2010 um 14:19 #922497
AnonymInaktivEin Spiel von großen Kindern für große Kinder.
Just Cause 2
UK PS3-VersionPositiv:
– atemberaubend schöne Landschaften und Effekte (mein Wortschatz ist zu klein, um die Schönheit des Spiels zu beschreiben!)
– gigantisch große Spielwelt (fiktiver Inselstaat Panau, irgendwo in Südasien) mit verschiedenen Klimazonen
– rasantes Gameplay dank vielseitigem wie agilen Helden, etlichen Fahr- und Flugzeugen sowie technischer Gadgets
– multilingual
– üppige Optionsvielfalt und durchdachte Steuerung
– sehr umfangreich und etliches zu entdecken, faire Trophies
– nach oben offene Spieldauer, die Story selbst ist jedoch in 7-8 Stunden machbar.
– etliche sehr spaßige Missionen
– rundherum knackiges Sounddesign
– unglaublich abgedrehte Action/Charaktere/Dialoge/Missionen
– witzige Physikspielerein und monumentale Zerstörungsorgien
– glaubwürdiges Flair der Spielwelt dank asiatisch-angehauchten Ambientklängen, Fahrzeugen, Kleidung und nicht zuletzt der Bauwerke
– integrierte Videoaufnahmefunktion auf PS3: nehmt im Spiel ein Video auf und speichert es entweder auf Festplatte oder ladet aus auf eure YouTube-Seite
– agressive KI und adrenalinschwangere Feuergefechte
– irrer finaler Showdown (sowas habt ihr noch nie gesehen!), das Ende hat eine politische Botschaft
– Just Cause 2 nimmt sich selbst ständig auf die Schippe und hat auf der “Over the top”-Skala von 1-10 eine glatte 11 verdient
– sehr entspanntes Fliegen
– Enterhaken + Hochleistungsphysikengine = BREITES GRINSEN
– faire Missionscheckpoints
– Gott sei Dank kein MultiplayermodusNegativ:
– an sich eher kurzer Storystrang; die Story selbst ist interessant, bietet aber nichts neues
– teils zu direkte Fahzeugsteuerung
– Feuergefechte mit Regierungssoldaten lohnen sich nicht (keine XP und dergleichen)
– der Schwarzhändler verkauft euch nur jeweils einen Gegenstand. Wer mehr will oder exfiltriert werden möchte, muss ihn mehrmals anfordern
– Festungsübernahmen laufen stets nach dem selben Schema ab
– Musiksender oder HDD-Soundtrackeinbindung wären noch schön gewesen
– sämtliche Charaktere des Spiels sind absolut überkandidelte Schwachmaten, die gelungene B-Movie-Synchronisation ist voll mit selbstironischen Sprechern, flachen Gags und herben One-Linern. Und auf deutsch nicht ansatzweise Lippensynchron, jedoch klingt Rico wesentlich sympathischer
– stets gleiches Briefing der Gruppenmissionen: eurer Auftraggeber fährt vorbei, sagt was zu tun ist, gibt euch Equipment und verschwindet wieder.Fazit:
Ein so traumhaft schönes Spiel habe ich lange nicht zu Gesicht bekommen und mir als doofem Konsumenten ist es unbegreiflich, welche Wunder der Technik dahinter stecken. Egal ob Lichtreflexionen, Ausleuchtung, Texturen, Weitsicht, Wettereffekte, Explosionen, Dschungel und Blumenfelder. Ja selbst das Sounddesign lässt mich staunen, wenn ich die kleinsten Klangnuancen beim entspannten Erkunden mitbekomme oder mir ein LKW-Wrack geräuschvoll knapp am Kopf vorbei fliegt.
Dennoch steht der Spielspaß der Grafik kaum nach, auch wenn er weitestgehend auf brutalen Zerstörungsorgien basiert, denn je mehr Chaos ihr verursacht, desto mehr kommt ihr voran. Unterscheiden muss man hier die 9 Agenturmissionen, die die Story tragen und wie gesagt durch Chaos freigeschaltet werden. Dann wären da noch Gruppenmissionen sowie Festungsübernahmen. Die Gruppenmissionen sind spaßig designt und ein einzigartiges Erlebnis, denn was hier manchmal abgeht, gibt es sonst in keinem anderen Spiel.
Gameplaymechanisch gibt es wenig zu mäkeln. Rico ist ein harter Hund, aber nicht allmächtig. Wer glaubt, eine Militärbasis einfach so ausheben zu können, täuscht sich. Eure Gegner sind agressiv wie treffsicher und jede Alarmstufe bringt euch mehr ins Schwitzen. Haltet euch darum nicht damit auf, unendlich nachrückende Feindeshorden abzuknallen sondern geht überlegt, schnell und hart vor. Ein Mann alleine hält keine Armee einfach so auf.
Abschliessend lässt sich sagen, dass Just Cause 2 ein Juwel ist, wenn man es als das sieht, was die Entwickler wollten: ein haarsträubendes Open World B-Movie. Erschütternde Charakterstudien, eine aufrüttelnde Story und Final Fantasy-esqe Sülze? Hier nicht. Avalanche Studios und Square Enix (welch Ironie…) beweisen Mut zum gepfegten Schwachsinn.
Für die gerechte Sache!Durchschnittliche Neupreise:
Aus UK für 20 Euro zu bekommen, in Deutschland sind 30 Euro der Schnitt. Die Limited Edition ist teurer aber den Aufpreis nicht wert. Generell unterscheiden sich die Versionen nicht, die Sprache ist abhängig von eurer Systemeinstellung.
Optionale DLC’s umfassen Gadgets, Fahrzeuge und spezielle Waffen, die in der Limited Edition enthalten sind.
Wer noch zweifelt: Demo ziehen und wie ich süchtig werden. Oder eben nicht
Grafik: 10/10
Sound: 7/10
Singleplayer: 8/10
Multiplayer: nicht vorhanden
Spielspaß: 9/10Videos:
I <img src="smileys/heart.gif" width="" height="" alt="<3" title=" CGR!Demnächst stelle ich ein noch eigenes Video rein.
12. Dezember 2010 um 7:12 #922498
AnonymInaktivHassliebe.
Call of Duty – Black Ops
österreichische und dt. PS3-VersionTeil 1: Singleplayer
Positiv:
– packende Story, die historische Fakten und Fiktion geschickt miteinander verwebt – mit ein paar Paradoxien im Detail, besonders was Waffenprototypen angeht
– diesmal Charaktere mit… nun ja… Charakter
– wirklich gute dt. Synchronisation
– schöne Wetter- und Lichteffekte, glaubwürdige Mimik
– abwechslungsreicherer Spielaufbau als in den Vorgängern
– trotz recht kurzer Kampagne riesiger Umfang dank Zombiemodus, Dead Ops Arcade, ZORK und eben dem üblichen MultiplayermodusNegativ:
– im Vergleich zu MW2 sehr lange Ladezeit des Hauptmenüs. Während bei BO noch geladen wird, ist in MW2 schon die Hölle los
– Steuerung fühlt sich wie eine Mischung aus CoD und Killzone 2 an. Wo ist die Messerscharfe Präzision aus alten Tagen? Damit einher geht die völlig verkorkste Trefferabfrage im Vergleich zu Modern Warfare 2.
– wie immer nicht multilingual
– CoD-Hasser werden auch diesmal nicht bekehrt
– etliche Rechtschreibfehler (zum Beispiel heist das Gewehr FAMAS und nicht Famas – die Serie heisst ja auch nicht Cahlladoodeyblekkohpps, oder?!)
– ein paar holprig übersetzte Dialoge
– unausgegorene Schwierigkeitsgrade. Während Normal und Hardened Spaß machen und eine gesunde Herausforderung darstellen, ist Veteran einfach nur zum Kotzen. Hier treffen abartig treffsichere und zahlenmäßig überlegene Feindeshorden mit fieser KI auf weit auseinanderliegende Checkpoints. Wer sich über den kurzen Storymodus mokiert, soll gleich auf Veteran anfangen, dann dauert’s mindestens doppelt so lang. Uncharted 1 ist auch nicht weniger frustig.
– teils unsaubere Framerate on- wie offline, bei Trophies oder Checkpoints manchmal sogar sekundenlange FreezesFazit:
Spielt man die Story maximal auf Hardened, genießt man das aus meiner Sicht beste Call of Duty seit Teil 4. Die Schiessereien sind kurz, heftig und rasant aber sicht so dauerpräsent wie in den Vorgängertiteln, da immer wieder Auflockerungspassagen eingeworfen werden. Vergleicht man den Titel nun wieder mit Genrekollegen wie Halo oder thematisch ähnlichen Spielen wie MGS Peace Walker oder MGS3, wird klar, dass der Call of Duty-Serie nur noch die Flucht nach vorne übrig bleibt. Black Ops ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Technisch erlaubt man sich einige untypische Schnitzer wie teils stotternde Bildrate und eine synthetisch wirkende Steuerung. Letztere ist sicher geschmackssache aber ich erwartete die Schnelligkeit und Präzision der Modern Warfare-Spiele. Das mag an der World at War-Engine und deren dämlichen Hitboxen und Autoaimparametern liegen aber bisweilen fühlt sich Black Ops dank der manchmal spinnenden Trefferabfrage wie ein Onlinegefecht mit schlechter Verbindung an. Dieses Problem gab es in ähnlicher Form zwar schon in allen anderen CoDs (der Feind trifft euch zu erst und trotz überlegener Feuerkraft und Genauigkeit eurerseits streckt er euch nieder) aber in Verbindung mit dem Veteran-Schwierigkeitsgrad werdet ihr ein paar mal das Pad am liebsten zu Staub zermalmen.
Stichwort Veteran: auch hier kann man gar nicht laut genug nach einem riesengroßen Update schreien. Denn wenn alte Boshaftigkeiten wie maschinenhaft agierende Gegnermassen und dämliche Trigger euch zum fünfzigsten Mal an der selben Stelle scheitern lassen, müsst ihr euren Würgereflex zu unterdrücken wissen. Mit Verlaub: Veteran ist ein Tritt in die Eier.
Wieder und wieder und wieder.Teil 2: Multiplayer
Positiv:
– frisches Spielgefühl dank neuem CoD-Points-System und genialen Wagermatch-Modi, ansonsten Business as usual: andere Waffen, anderes Pro-Perksystem und andere Killstreaks. Nichts aufregendes
– dank neuer Aufteilung von Granaten, Equipment und dergleichen viele neue taktische Möglichkeiten
– boosten ist so gut wie unmöglich
– nur noch 50 Levels, dafür aber 15 Prestige-Stufen
– sinnvoller Theatermodus, vereinfachte Communityfunktionen, originelle Playercard
– Trinity Ave. Straßenschild auf Nuketown (Grey Matter-Fans erinnern sich…)
– weniger Noob-Freundlich
– Waffen haben wieder Rückstoß, Sturmgewehre sind nicht mehr übermächtigNegativ:
– in 90% aller versuchten Hostmirgrationen stürzt das Spiel ab
– überlastete und laggende Server
– wirre Trefferparameter und die selben Probleme wie im Singleplayermodus: monströses Autoaim aus der Hüfte aber so gut wie kein Autoaim bei Benutzung von Kimme und Korn
– Ghost ist nicht konterbar und aufgrund zu leiser Schrittgeräusche übermächtig, es sei denn man campt mit seinem Motionsensor und Ninja Pro. Sofern der Gegner nicht auch Ninja benutzt…
– Stoppingpower fehlt komplett und wirft das Spiel komplett über den Haufen. So presst ihr manchmal ein ganzes Magazin in einen Gegner um ihn zu erledigen und manche Waffen sind schlecht balanciert. Die AK74u und die Ak-47 sind allen anderen Waffen überlegen, die Scharfschützengewehre so gut wie nutzlos. Zudem sind Ghost und Hardline zu dominant, weil eben Stoppingpower ersatzlos fehlt. Wer wie ich dachte, dass sie eben den minimum damage auf Stoppingpower-niveau erhöhen, hat sich getäuscht. Ihr pumpt eure Gegner mit Blei voll als wäre es Halo oder Battlefield. In den Vorgängern war das klar besser gelöst.
– der Commando-Perk fehlt gottseidank, dennoch ist die Standard-Nahkampfreichweite nur unwesentlich kürzer. Hört auf mit dieser Messerscheisse und baut eine Schlagfunktion ein! Aber EINEN Knopf zu drücken um jemanden SOFORT zu töten ist sehr, sehr billig.
– halbärschiges wie sinnloses Create a Class 2.0. Wenn man schon Metal Gear Online (Outfits und Equipment) oder Counterstrike kopieren will, dann sollte mehr dabei rauskommen als niedliche Rotpunktvisiere, Tarnmuster und Emblemaufkleber
– umständliche Menüstrukturen, die zwar Shortcuts bietet, sich aber anfühlt wie der FIFA Fussballmanager 2002
– wenige und teils unnötig große Maps
– wie im Solomodus: dank W@W-Engine bescheuerte Hitboxen (VOR der Figur! Dieser Mangel ist seit CoD4 bei ActiBlizz, Treyarch und Infinity Ward bekannt.)Fazit:
Der Multiplayermodus macht vieles besser als MW2, kann aber Bad Company 2 nicht vom Thron stoßen. Auch hier sollte Treyarch dringend nacharbeiten, denn Lag- und Spawnprobleme sowie die Schieflage im Perksystem gehören dringend behoben. Schwächen des Solomodus was Steuerung, Treffermechanik und Framerate angeht, wuchern auch in den Kompetetivpart und in seiner Gesamtheit ist der diesjährige Multiplayermodus nicht das, was ich erwartete.
Ja, MW1, W@W und MW2 waren auch nicht vom Start weg perfekt aber langsam sollte man bei Activision merken, dass jedes Mal die selben Probleme auftreten.
Modern Warfare 2 hat auch etliche Fehler aber ich ziehe es BO auf jeden Fall vor, zumindest bis es Treyarch endlich vernünftig patcht.Durchschnittliche Neupreise:
Die AT-Version ist meist sehr teuer und die Schnitte sind zu verschmerzen. Ich habe beide gespielt und großere Blutspritzer sowie abgerissene Körperteile haben mein Spielerlebnis nicht bereichert. Aufgrund harter Gefechte mit großkalibrigen Waffen wirkt die uncut-Version glaubhafter. Auch in der dt. Version sind alle Modi enthalten.
Die 80 Euro-Hardened-Version erachte ich als Abzocke, die Prestige-Edition (150 Euro) bietet zusätzliche ein RC-Auto. Originell!
Übrigens sind die Spielstände bei unterschiedlichen Versionen nicht miteinander kompatibel, Trophies und Multiplayerfortschritte schon.Grafik: 8/10 – für ein Spiel im Jahr 2010 noch gerade noch angemessen
Sound: 7/10 – nichts, was in Erinnerung bleibt. Manche Waffen klingen wie Spielzeuge
Singleplayer: 7/10 – im Solomodus mein Lieblings-CoD
Multiplayer: 6/10 – anders, aber nicht unbedingt besser. Im Prinzip ist es wie jedes Jahr: Fans spielen lieber wieder CoD4…
Spielspaß: 7/10Videos:
EDIT
Versionsvergleich zwischen der deutschen und UK-Version:
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=875064
Übrigens ist der Website auch zu entnehmen, dass die unzensierte Version auf dem sicheren Weg zu Indizierung ist.UPDATE
Weitere glänzende Beispiele, dass Black Ops dermaßen im Arsch ist, dass einem schwindelig wird:14. Dezember 2010 um 13:08 #922499
AnonymInaktivMonatliche Leasingrate auf 3 Jahre: 1,53 Euro. Ohne Leasingsonderzahlung und GAP.
Gran Turismo 5
aka GT5 A-Spec aka GT4 HD aka Fanboys schlagen sich die Köpfe eindt. Standardversion
Es wäre müßig, das wiederzukäuen, was ihr anderswo schon hundertmal gehört habt. GT-Fans erzähle ich sowieso nichts neues. Ja, die Standard-Karossen sehen wenig berauschend aus und auch auf technischer Seite gibt es mit Tearing, Pop-Ups und teils deftigen Ladezeiten etliche Baustellen.
Daran halte ich mich nicht auf.
Das Spiel ist genial und ich liebe es – es ist allerdings nicht der Überhammer.Grafik und Präsenation
Was die allgemeine Präsentation angeht, kann kein anderer Titel mit GT5 mithalten. Mit großer Liebe zum Detail und tiefem Respekt vor dem Automobil und den Menschen, die daran wirken, bietet das Spiel eine einzigartige Atmosphäre. Beginnend mit dem eindrucksvollen Intro (bei dem mir das Wasser in den Augen stand – wie beim Abspann) bis zur kleinsten Unwichtigkeit. Die Replays mit deren unnachahmlicher Kameraführung zeigt Details, die die Konkurrenz alt aussehen lassen. Abgestepptes Leder, gebürstete Aluminiumleisten, Carbon, Mineraleffektlacke und dergleichen sind so detailverliebt nachgebildet, dass die Wagen fast schönder wirken als sie es in Wirklichkeit sind. Die Automodelle
Dennoch zeigen sich GT-typische Eigenarten. So könnt ihr im Showroom nicht an den Wagen heranzoomen oder euch nach PGR-Sitte frei bewegen, geschweige denn Türen oder Hauben öffnen. Auch beim Autokauf wird nicht so aufgefahren wie beispielsweise bei Test Drive Unlimited. Interieurfarben, Zierleisten, Felgen und Lacke lassen sich nicht getrennt voneinander wählen sondern ihr müsst kaufen, was ihr vorgesetzt bekommt. Leider funktioniert auch das Umsehen im Cockpt währen eines Rennes nur ruckartig, selbst mit dem Stick.
Ach ja: sehr schöner Reifenqualm
Aber wo hört das Spiel auf und wo fängt die Obsession an? Wer herumjammert, dass man Knöpfe, Aussenspiegel und Lichtdimmung nicht betätigen kann, kann das gern bei seinem (natürlich) bar bezahlten Audi R8 tun. Also? Eben.
Was die Streckenoptik angeht, kann man bis auf die oft besungenen Mängel wie Tearing, Schattenflackern und Pop-Ups nicht meckern. Eure Umwelt sieht lebendig und einfach echt aus, jede Kleinigkeit wurde mit Liebe nachempfunden. Von menschlichen Komparsen mal abgesehen.Bedienung und Gameplay
Eine Community-Handelsfunktion geschweige denn ein Venyleditor fehlt komplett. Die Abwesenheit Letzteren stört mich nicht weiter, wohl aber die Möglichkeit, mit aufgebauten und feineingestellten Wagen zu handeln. Sicher wollte man einer Geldinflation und Boosten vorbeugen aber diese Dinge hätte man mit Restriktionen nach Level, Lizenzerfolgen und Deals pro Tag umgehen können.
Was noch verwunderlicher ist die Tatsache, dass ihr euren Freunden jedes Beliebige Auto aus eurem Fuhrpark einfach schenken könnt. Ist eurer Freund der Meinung, er behält den Wagen lieber, steht ihr blöd da, sofern ihr kein adäquates Tauschgeschäft gemacht habt. Kurz gesagt: ihr habt keinerlei Handhabe gegen Leute, die euren Wagen einfach behalten. Keine Vertagsfunktion, keine Strafen. Also überlegt gut, wem ihr aus der Patsche helft.
Die Menüstrukturen sind wiederum vorbildlich. Alles, was man braucht hat man wenige Klicks entfernt und das GT-Life-System funktioniert spielend leicht. Seht euch die Seite eurer Freunde samt deren Fortschritten, Fotos und dergleichen an. Verabredet euch, tauscht Lackierungen, Wagen, Hupen, Bauteile und Meinungen aus. Ein großer Fortschritt im Vergleich zu GT4 ist auch die “intelligente Garage”, welche euch Vorschlägt, welcher Wagen zum avisierten Rennen passt.
Was schon seit GT3 nervt, ist der Bestätigungswahn im Teileshop.
“Möchten sie das Teil Kaufen?”
Ja.
“Möchten sie das Teil jetzt installieren?”
JA!
“Das Teil wurde installiert.”
JA DOCH, VERDAMMT!
Wenigstens ist die seit GT2 verschollene Rennmodifikation endlich wieder da – wenn auch nur für ein paar Wagen.Mir ist aufgefallen, dass der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu Gran Turismo 5 Prologue stark gesenkt wurde, was aber mehr an der laschen Reglementierung der Rennen und dem Wegfall des Leistungsindex’ zu erklären ist.
Kommen wir zu dem, was wirklich zählt: das Fahrverhalten.
Eine glatte 1 mit fünf Sternchen und 8 Bienchen. Waren GT4 und GT5P schon sehr nah an der Perfektion, legt GT5 noch einmal nach. Die Trägheits- und Federbewegungen fühlen sich sehr authentisch an. Auch wurden Drehmoment und Fahrzeuggewicht ideal einbezogen und glaubhafter umgesetzt. In den Vorgängern kam es mir vor, als würde das Beschleunigungsverhalten nur von Geschwindigkeit und Drehzahl abhängen. Das Fahrverhalten und besonders die Gasannahme fühlen sich jetzt viel natürlicher an; dem Kenner wird das besonders deutlich, wenn man auf Schnee- und Staubpisten unterwegs ist. Auf drastische Effekte wie in NFS SHIFT wurde verzichtet aber das sind auch zwei paar Schuhe – wenn ich das so sagen darf :]
Aber auch hier ist nicht alles bestens. Deaktivierte Fahrhilfen bescheren euch keinerlei Bonus im bezug auf Preisgeld, Erfahrungspunkte oder gar zu gewinnende Autos. Es wird auch in keiner Statistik erwähnt, wie ihr fahrt. Wer ohne diese Hilfen fährt, macht das nur für die Selbstbestätigung – sonst nichts.
Genauso könnt ihr mit völlig unter- oder überlegenen Fahrzeugen an den Start gehen: an der Belohnung ändert sich nicht das Geringste. Klar muss sich GT5 auch Neulingen erschliessen aber Fortgeschrittene und Profis sollten für ihren Mehraufwand angemessen belohnt werden.
Nächster Punkt: Lizenzen. Man kann den kompletten Karrieremodus durchspielen, ohne auch nur EINE(!) Lizenz zu besitzen. Bis zur Amateurklasse wäre das in Ordnung aber so komme ich mir etwas veralbert vor. Wer die Lizenzen meistert, wird mit Erfahrungspunkten und (meist sehr nützlichen) Autos belohnt. Nächster Punkt: die Balance. Im Prinzip kann man jede Lizenz auf Bronze schaffen, ohne sich auch nur ein Stück anzustrengen. Jedoch muss man bei einigen Silber- und erst recht Goldtrophäen alles geben, um sie sich zu verdienen.
“Ist der Typ endlich fertig?”
Noch lange nicht.
Stichwort Wettbewerbe: es gibt derer zu wenig und sie sind variantenarm. Pro Klasse habt ihr 9 Cups, während es in GT3 und 4 oft 15 und mehr waren. Keine Hersteller-Cups(!), kaum Restriktionen, keine Leistungslevel und fast keine originellen Veranstaltungen wie in alten Tagen. Dafür kauft ihr euch manchmal einen Wagen für einen bestimmten Cup, den ihr ausser B-Spec-Modus nie wieder braucht.
Auch im B-Spec-Modus ist nicht alles in Butter. Die Rennen sind zwar sehr spannend und schön anzusehen, doch wachsen euch dank bekloppter KI einige graue Haare. Selbst mit einem absolut überlegenen Wagen traut sich euer Fahrer wenig und vergeigt idiotensichere Überholmanöver, geht manchmal grundlos vom Gas oder parkt den Golf GTI an einer Leitplanke um anschliessend wilde Kreise zu ziehen. Da hilft nur viel geduldiges Leveln und vor allem: untaugliche Fahrer feuern! Übrigens ist die Zeitrafferoption aus GT4 hier nicht enthalten.
Die gegnerische KI ist aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt des Spiels – sie fahren, als währt ihr gar nicht da. Wie Vollidioten drängen sie euch ab, rammen euch ungebremst, verkeilen sich mit euch und reagieren stur auf gar nichts. Nicht nur in rabiaten Klassen wie NASCAR oder Karts sondern generell in allen Klassen, in allen Rennen. Das ist kein K.O.-Kriterium aber ein Faktor, der mich ein paar Mal um den Sieg gebracht hat.Musik und Sound
Ein himmelweiter Unterschied zu den Vorgängern. Die Geräusche von Motor, Antrieb und Abgasanlage klingen wesentlich kerniger und klarer als in GT5P und auch Forza 3.
Jeder Wagen hat ein Anlassgeräusch und charakteristische Eigenheiten. Zudem fielen die Motorgeschräusche schön basslastig und mit einem manchmal Gänsehaut erzeugenden Timbre aus. Endlich wurde das grauenhafte, seit GT1 unveränderte Reifengewimmer rausgeschmissen und durch gottseidank richtige Reifengeräusche ersetzt. Insgesamt klingt GT5, was die Fahrgeräusche angeht zeitgemäß aber nicht überwältigend.
Was man von der Abmischung wiederum auf jeden Fall behaupten kann! Großartig! Halleffekte, Distanzen und Überlagerungen werden so genial wiedergegeben, dass kaum ein Unterschied zu einem echten Rennen auszumachen ist. Ich habe keine Ahnung, wie sie das hinbekommen haben aber ich bin wirklich beeindruckt. Seht euch ein Replay an, dann wisst ihr genau, wovon ich rede.
Die Musik ist wie immer Geschmackssache. Die Playlist ist komplett konfigurierbar, die Einbindung eigener Stücke während der Rennen ist möglich und die Klassik- Jazz- und Bossanovastücke sind wunderschön. Ich habe lange keinen so perfekt maßgeschneiderten Soundtrack mehr erleben dürfen.
Meiner Meinung haben aber Drum & Bass-Geholze sowie My Chemical Romance nichts in einem Videospiel verloren.
Und Lounge ist gar nicht sooo übel ;PAutoauswahl
Nach der KI mein zweites großes Kriterium. Kurz gesagt: sie ist Schmarrn. Was nützen 1000+ Autos, wenn man über 900 davon schon aus anderen GT-Spielen kennt? Wo ist die GT-typische Aktualität? Klar, was die Hersteller nicht freigeben, kann Polyphony nicht digitalisieren und die Zeit blieb in den 6 Jahren Entwicklungszeit auch nicht stehen. Vom extremen Aufwand ganz zu schweigen! Dass beispielsweise Wagen wie Scirocco R, Golf VI GTI, BMW Efficient Dynamics Concept, Mitsubishi iMiEV, Honda HSV Concept und so weiter nicht vertreten sind, verstehe ich nicht. Von Faceliftmodellen und Megasellern fange ich gar nicht erst an. Ausserdem fehlen einige wichtige Marken wie Seat, Skoda, Porsche und mehr, die durch ihre Marktbedeutung und Motorsporterfolge eine Daseinsberechtigung in GT5 haben.
Ausserdem sind etliche Wagen völlig nutzlos, sie Kübelwagen und etliche andere…
Die Wagenauswahl ist ebenso 100% Geschmackssache aber wenn ich GT5 dem vierten Teil gegenüber stelle, hat sich in der Hinsicht sehr wenig getan. Bis auf die Optik. Wie gesagt: die Automobilwelt hat klassenübergreifend etliche Prachtstücke hervorgebracht und kein Rennspiel könnte je komplett sein.
Riesengroßes Plus (und das ist mein voller Ernst) sind die Fahrzeugbeschreibungen. Zu jedem einzelnen Wagen wurde eine kurze, prägnante Beschreibung verfasst. Man erfährt das Wichtigste über Konstruktion, Aufbau, Marktbedeutung, Motorsporterfolge und kleinere Anekdoten des jeweiligen Fahrzeugs. Egal wie alt, egal wie wichtig, egal wie erfolgreich. Diese Texte sind mit Wortwitz und Sachverstand eingedeutscht worden und machen reisig Spaß zu lesen.
Hybridautos verbrauchen übrigens nicht die angegebenen 999l/100km
Multiplayermodus
Meine Eindrücke hierzu kommen demnächst.Fazit
Kein Zweifel, Gran Turismo 5 ist ein hervorragendes Spiel mit atemberaubender Technik, dass die Augen aller Motorsportfans wieder leuchten lässt. Ist es besser als Forza Motorsport 3? Nein. Forza braucht sich vor GT nicht zu verstecken und andersrum genauso; beide Serien sind exzellent und gehen das Thema auf unterschiedliche Weise an. Forza ist ohne Frage wesentlich moderner und unbefangener, was Spielmodi und Präsentation angeht. Konkurrenz belebt das Geschäft und das merkt Polyphony jetzt auch. Forza 4 kommt übrigens im nächsten Herbst
Mich wundert’s, dass die japanische Regierung Polyphony noch nicht mit Auszeichnungen überhäuft hat. Die Jungs haben mehr für die japanische Autoindustrie getan als jede Abwrackprämie der Welt.Grafik: 9/10 – wunderschön mit kleinen Makeln. Was ist schon perfekt?
Sound: 8/10 – Ausgezeichnete Abmischung, toller Klang, schöne Musik. NFS SHIFT hat mehr Pfeffer, was Fahrgeräusche angeht
Singleplayer: 8/10 – Rennen fahren eben. Dämliche KI
Multiplayer: wird nachgereicht
Spielspaß: 9/10Videos
CGR reviews Gran Turismo 1:CGR reviews Gran Turismo 2:
http://www.youtube.com/watch?v=jizOVOwGSRw&feature=channel
CGR reviews Gran Turismo 3:
http://www.youtube.com/watch?v=Li9ArKS-knQ&feature=related
CGR reviews Gran Turismo 4:
http://www.youtube.com/watch?v=kzyYxxpvyaw&feature=channel
CGR reviews Gran Turismo 5:CGR reviews Forza Motorsport 3:
16. Dezember 2010 um 16:44 #922500
AnonymInaktivFrage 5: Musste Ihre Versicherung in den letzten 6 Monaten Schäden regulieren?
[_] Ja.
[_] Nein.
[X] Ich habe meine Versicherung in den Ruin getrieben.Burnout Paradise – The Ultimate Box
dt. PS3-VersionPositiv:
– üppiger Umfang (Bikes, Tag- und Nachtwechsel, Partymodus), alle Patches und Updates, lächerlicher Preis (20 Euro)
– kinderleichter Einstieg mit anfangs eher gemächlichen Wagen, optimale Lernkurve
– eine wahre Flut an Trophies
– offene Karrierestrukturen: fahrt was ihr wollt wann ihr wollt. Für die Elite-Lizenz müssen jedoch alle Rennen absolviert werden, für alle anderen Lizenzen reicht eine bestimmte Anzahl von Siegen.
– wunderschön Designte Fahrzeuge. Sowohl dreiste Kopien bekannter Modelle als auch anbetungswürdige Neukreationen, die jedem Sportwagenhersteller gut zu Gesicht stünden.
– kompromisslos präsentierte Unfälle, meist sehr realistisch und auch für den Spieler schmerzhaft anzusehen
– unfassbar schnell, Fahrverhalten aller Motorräder oder Autos unterscheiden sich fühlbar
– große und ansprechend designte Stadt und faire Streckengestaltung
– mustergültig eingebundene Onlinemodi und Straßenrekorde, schnelles Matchmaking, lagfrei und genauso flüssig wie der Offlinemodus
– etliche freispielbare Vehikel
– sehr spaßiger “Pass the Pad”-Partymodus mit originellen Einfällen
– vorbildliche Optionsmöglichkeiten bezüglich Kleinigkeiten wie Burnout-News und Kamera-Invertierung. Criterion hat mitgedacht.
– Gänsehaut erzeugende Motorengeräusche (besonders in Tunnels), 5.1-Abmischung nach wie vor absolut auf Augenhöhe mit brandneuen Titeln, brutale Bässe
– trotz aller Bedenken im Vorfeld: absolut simple Navigation und selbsterklärende Indikatoren zum Abbiegen
– Crash-Modus während der Fahrt jederzeit manuell auslösbar
– Soundtrack beinhaltet Tracks vergangener Burnout-Teile sowie Rock, Klassik (sehr cool!) und Rock-Pop (sehr blöd!); alle Titel lassen sich abschalten oder umarrangieren. Auch eigene Soundtracks lassen sich einbinden; wenn DJ Atomica (in der dt. Version übrigens eine Frau) redet, dann fast nur über Dinge, die den Spieler interessieren
– sehr lehrreich ;]Negativ:
– hammerharte DLC-Preise
– erste Spielhälfte (bis zur B-Lizenz) zu leicht
– Navikarte könnte genauer sein, d.h. man muss sich sehr an die Entfernungsverhältnisse gewöhnen, da sie nicht mit denen übereinstimmen, die man von echten Navis kennt
– das Game ist erst durch seine kostenlosen Updates so gut geworden, wie es jetzt istFazit:
Bis auf das Seriendebüt und Dominator habe ich alle stationären Burnout-Spiele gezockt und muss sagen: Paradise ist nicht nur das beste Burnout sondern auch das beste Open World-Rennspiel. Ich war anfangs sehr skeptisch ob die Neuerungen funktionieren und ob das Ding schon wieder so ein frustiges Effektgewitter wie Teil 3, Revenge und Dominator ist. Ist es nicht. Es ist ein Traum. Der Hintergedanke beim großartigen fünften Teil scheint “alles kann, nichts muss” zu sein. Ihr wollt keine Motorräder fahren? Muss man nicht. Keine Lust auf eine Rennkategorie? Kein Problem, fahr einfach drauf zu und tu was du willst. Erkunde die Gegend, suche nach Smashes und Billboards, stelle Straßenrekorde auf, erprobe deinen neuen Wagen oder oder oder. Criterion hat aus den Fehlern alter Teile gelernt und das Spiel so auf puren Spielspaß ausgelegt, dass ich Paradise trotz brutal schneller Rennen und mörderischen Crashes als tiefe Entspannung und nicht als Arbeit empfand. Den Spielern, die mit Unbehagen an das Genre oder die Serie denken, sei folgendes gesagt: Burnout Paradise ist absolut frustfrei, die Spielstruktur ohne Auswahlbildschirm funktioniert tadellos und man findet sich nach wenigen Stunden in Paradise City heimisch. Auch macht Burnout Paradise vieles anderes als die Konkurrenz: die Mehrzahl an Wagen erhaltet ihr, indem ihr sie crasht; anschliessend werde die Wracks auf euren Schrottplatz geliefert. Onlinespiele ruft ihr auf, wann ihr wollt und ebendiese gehen nahtlos vom Offlinemodus über. Den Trend “Social Gaming” hatte Paradise schon Anfang 2008 erkannt und absolut professionell umgesetzt, denn es macht einfach einen Heidenspaß kooperativ mit anderen Spielern Challenges zu erfüllen oder sie kompetitiv in Grund und Boden zu fahren. Die Bedienung des ganzen Spiels ist simpel und effektiv, selbst Addons könnt ihr direkt im Spiel ziehen. Einfach brilliant! Um mit einem alten Mythos aufzuräumen: Rennen können JEDERZEIT neu gestartet werden, in dem man EasyDrive mit D-Pad rechts öffnet und Neustart wählt.
Wie bereits erwähnt wurden alte Krankheiten der Serie konsequent ausgemerzt. So sucht ihr fies designte Streckenabschnitte vergeblich und auch liegt der Fokus diesmal mehr auf Rennen fahren als auf Crashen auf gut Glück. Dass Dinge wie Crashkreuzungen und Aftertouches (großes Lob an den Erfinder dieses Begriffs) fehlen, merken nur Veteranen und werden sie wohl kaum vermissen. Die Zeiten in denen ihr in der letzten Kurve der letzten Runde unverschuldet irgendwo reincrasht und alles verliert (und euch am liebsten umbringen wollt) sind vorbei. Burnout ist wieder ein RENNSPIEL und kein Call of Duty auf Rädern.
Was die Präsentation in Optik und Akustik angeht, muss Burnout weder den Vergleich mit brandneuen Spielen oder Filmen scheuen. Und das Game ist immerhin gute zwei Jahre alt.
Jedoch das Konzept “Verschmiere die Karre deines Gegners mit 300 km/h an einer Mauer” altert nicht. Nie.Durchschnittliche Neupreise:
Die Ultimate Box findet ihr meist in der Software Pyramide, generell aber an fast jeder Ecke für 20 Euro. Dafür kriege ich nicht mal meinen Tank zu einem Drittel voll (=_=)
Im Onlinevertieb via XBL und PSN gibt es zwei Bundles:
– die Complete Edition für 30 Euro, die das Hauptspiel plus aller DLCs beinhaltet
– die Complete DLC Edition für 20 Euro, in der alle DLCs enthalten sind jedoch OHNE Hauptspiel
Rein rechnerisch taugt die Complete Edition am meisten und macht bei der 30 Euro-Variante den besten Deal. Wie gesagt: Download Only! Das sind die enthaltenen DLCs: Big Surf Island, Party Pack, Time Savers, Legendary Cars Collection, Toy Collection und Boost Specials.
Die schnarchige Demo wirkte auf mich eher abschreckend, das Game selber ist eines meiner Lieblingsspiele geworden.Grafik: 8/10
Sound: 9/10
Singleplayer: 8/10
Multiplayer: 9/10
Spielspaß: 8/10Videos:
History of the Burnout SeriesCriterion’s official Video Podcast
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