Gernseh-Serien

Home Foren Off-Topic Gernseh-Serien

  • Dieses Thema hat 3,416 Antworten, 98 Teilnehmer, und wurde zuletzt von ghostdog83ghostdog83 vor vor 1 month aktualisiert.
Ansicht von 15 Beiträgen - 1,216 bis 1,230 (von insgesamt 3,415)
  • Autor
    Beiträge
  • #1162174
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Nein, viele Serien hatten sehr gute Enden, nur schmecken die halt auch nicht jedem. Oder sie sind z.T. gut, nerven dann aber mit unnötigem Kram, wie Six Feet Under. Da hätte man bei der Zusammenkunft und dem gemeinsamen Essen wegblenden sollen. Der angefügte Epilog ist der totale Atmosphärenkiller und zeugt davon, dass die Macher dem Zuschauer nichts der eigenen Fantasie überantworten wollten. Dämlich.

    Sopranos findet wirklich einen gelungenen Abschluss.

    Mir gefiel auch das Ende von Battlestar Galactica, da auch Raum für Interpretation blieb und nicht alles erklärt werden musste.

    Oder z.B. Alias, die eigentlich recht abfiel, aber am Ende doch noch irgendwie den grossen Handlungsbogen zufriedenstellend abschloss. Hatte def. was von AC, vielleicht mochte ich es deshalb.

    Bei den div. Trekserien verkompliziert sich das Thema, weil ja 2 davon auf der Leinwand fortgesetzt wurden. Die Schlussszene von TNG aber war super und einfach passend. Von der Art her gefiel mir auch das Ende von DS9, da es alle Charaktere an einen neuen Wendepunkt brachte und das dann so stehen liess.
    TOS hatte kein Ende, wobei da der 6. Kinoausflug schon sowas wie das perfekte Ende gewesen ist, zumindest für mich.
    Voyager war da irgendwie zum Vergessen und Enterprise hab ich noch nicht fertig geschaut.

    Empfehlenswert waren sicher die Enden von Boardwalk Empire und Breaking Bad.

    #1162190
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    *nickt*
    Klaro, das ist in erster Linie vom eigenen Geschmack abhängig.

    Six Feet Under habe ich nun weder als besonders gelungenes oder misslungenes Ende in Erinnerung. Aber ich meine mich erinnern zu können, dass auch ich gedacht habe, dass nicht alles immer gesagt/gezeigt werden muss. Auslassung ist auch eine Möglichkeit Information zu transportieren oder Interpretation anzuregen.

    Bei Battlestar Galactica sind wir wohl eher unterschiedlicher Meinung.
    Ich fand das Ende recht “verkopft”.
    Muss aber auch sagen, dass entgegen einigen anderen TV-Serien hier wirklich versucht wurde etwas ausgearbeitet und in sich schlüssig zu beenden.
    Meine Frau fand das Ende der Serie hingegen gut.

    Alias habe ich nicht gesehen. Traf nicht meinen Geschmack.

    Bei dem Trekkie-Thema bin ich zu sehr “Laie”, wenn auch sehr interessiert.
    Ich habe, denke ich, genug davon gesehen um mich ein wenig damit auszukennen, aber mehr auch nicht. Du kennst dich da recht gut aus in dem Universum, oder?
    Ich meine ich habe als einzige Trek-Serie auch den Ausgang mitverfolgt:
    Das war die viel gescholtene “Odyssey”-Serie Voyager. Da waren doch dann die Borg zum Schluss die Triebfeder, oder?

    Boardwalk Empire habe ich bis zur dritten Staffel bisher gesehen. Dort bin ich sehr gespannt wie es mit Nucky weiter geht.

    Das Ende von Breaking Bad hat mich enttäuscht. Ich glaube ich fand die ganze letzte Staffel (bis auf ein paar Höhepunkte) eher mau.
    Spoiler: Das Walter natürlich draufgehen musste, auf die ein oder andere Art, war klar und von mir auch “erwünscht”. Die Art und Weise wie dann der Schlussstrich gezogen wurde fand ich aber recht belanglos, obwohl was anderes bezweckt war. Auch hat mir die Entwicklung von Jesse und die Präsenz der Figur in der finalen Staffel nicht gefallen.
    Insgesamt betrachtet ist Braking Bad aber eine Top-Serie mit tollen Figuren.
    Damit zusammenhängend: Unbedingt Better Call Saul mal anschauen, falls noch nicht geschehen. Trifft meinen Geschmack total.

    Welches Ende mir noch einfällt, das leider auch nicht zufriedenstellend war, ist Babylon 5.
    Eine meiner Lieblinge aus der Zeit der Erstausstrahlung hier.
    Die Geschichte musste (wie so oft) ziemlich abrupt zum Ende geführt werden und bietet jede Menge offene oder abgeschnittene Handlungsstränge und alles musste sehr komprimiert werden.
    Da gibt es ja noch TV-Filme von, welche glaube ich von mir nie alle gesehen wurden.
    Hm, das müsste ich wohl mal nachholen. :)

    #1162191
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das Problem bei Babylon 5 war aber, dass der Druck in der 4. Staffel da war und darum das meiste Pulver auch dort verschossen wurde. Hat die 4. zu einer der besten überhaupt gemacht. Für Staffel 5 blieb dann zu wenig übrig, um es interessant zu gestalten. Da war also eher das angedrohte Ende ein Problem. Die Serie wäre sowieso auf 5 Staffeln ausgelegt gewesen, von abrupt kann da also keine Rede sein im eigentlichen Sinn.
    Das Spinoff hingegen war just da fertig, als es endlich anfing interessant zu werden.

    Leistungsabfall bemerkte ich auch bei den Staffeln 3 von Sherlock und Luther. Ich hoffe die fangen sich nochmal, wäre sonst wirklich schade.

    #1162192
    MaBecksMaBecks
    Teilnehmer

    Och gibt schon noch richtig gelungene enden (the shield, breaking bad).
    Sherlock seas 3 ist richtig schwierig, finde ich. Man merkt die serie hat sich ganz bewusst von ihren wurzeln entfernt, andererseits bot sie aber auch etliche richtig coole szenen (die schusswunde). Bin sehr auf das special gespannt.

    #1162193
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Wegen Babylon 5:

    Ich hab mal gelesen/gesehen, dass keineswegs nach der 5ten Staffel Schluss gewesen sein sollte und das auch nicht so geplant war. Das wurde erst gegen Ende der vierten Staffel klar, dass es höchstwahrscheinlich nur noch eine letzte fünfte Staffel geben würde.
    Ich glaube mich auch erinnern zu können, dass selbst nach der dritten Staffel eine vierte auf wackeligen Füßen Stand.
    J. Michael Straczynski hatte wohl immer etwas zu kämpfen mit seinem Baby.
    Schlussendlich wurde Babylon 5 dann aber innerhalb der 5ten Staffel (oder bereits davor Ende der vierten) der Saft abgedreht.
    Besonders schmerzlich ist das für den Handlungsbogen mit G’Kar und Londo, der extremst eingedampft wurde, nachdem er über mehrere Staffeln hinweg aufgebaut wurde.
    Ich habe für meine Erinnerung aber keine Quelle parat. Das ist schließlich eine ganze Weile her.
    Mit der überdurchschnittlich guten vierten Staffel und dem angedrohten Ende hast du recht.

    Das Spinoff (Crusader) habe ich mal versucht nachzuholen. Da is der Funke aber leider überhaupt nicht übergesprungen. Die ist ja “unsolved” eingestampft worden, wenn ich mich recht erinnere. Oder gibt es da wie zu anderen “No-End”-Serien Comics oder Bücher zu, die weitererzählen? Buffy ist so ein Fall.

    Sherlock ist eine super Serie, auch wenn die Logiklücken da manchmal wie ein klaffender Abgrund sind. Charaktere und Inszenierung sind (fast) makellos. Und das obwohl ich Freeman für leicht überschätzt halte und Cumberbatch – dessen Schauspiel ich wirklich sehr schätze – auch droht sich ein wenig abzunutzen. Was man der Serie auf jeden Fall zu Gute halten muss ist die sehr gute Wahl des Formats.
    Drei Folgen in “Spielfilmlänge” wirken den Abnutzungserscheinungen schon entgegen.

    Luther habe ich noch nicht gesehen.

    Da wir bei “abfallenden” BBC-Serien angekommen sind:
    Doctor Who (ab Staffel 1 Reboot) gesehen und für gut befunden?
    Die letzte Staffel die ich gesehen habe (Staffel 8, erste Staffel mit Capaldi) hat für mich auch stark abgebaut. Das alleine Capaldi anzuhängen wäre sicherlich falsch und ein wenig verblendet durch fanboyism. Es ist sicher ein Zusammenspiel zwischen :
    – Moffat als Showrunner (der mit der Matt Smith – Ära ein großes Feuerwerk abgefackelt hat), dem es für mich bei diesem Doctor bisher nicht gelungen ist eine überzeugende Geschichte zu kreieren,
    – dem Charakter des neuen Doctors in Zusammenspiel mit dem Schauspiel von Capaldi (welches für sich genommen sehr gut ist, aber er hat es nicht geschafft mich als Doctor Who zu überzeugen)
    – und des doch sehr blassen Sidekicks Clara Oswald (The impossible Girl).
    Ich bin sehr gespannt, wie sich die neue Season 9 einfügen wird und ob Capaldi dann die Möglichkeit gegeben wird zu glänzen. Was er ohne Zweifel vermag.

    #1162194
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Also ich hatte damals recht viel dazu gelesen, und es ist schon so, der ursprüngliche Plan sah 5 Jahre vor. Weil aber schon nach der 3. eben diese Befürchtungen lange im Raum standen, Warner übernahm die Serie ja, ging man eher von nur einer weiteren Staffel aus. Behielt sich wohl aber mögliche Themen, wie den Telepathenkrieg, in der Hinterhand. Darum wurde die letzte Folge auch schon für die 4. Staffel gedreht. Diese hatte aber ganz bewusst ein offenes Ende. Es war da auch nicht unbedingt die Absicht, dass das weitergehen sollte.

    Als dann die 5. doch kam, hat man halt notgedrungen noch zusätzliche Szenarien und Personen hinzugefügt, um Material zu haben. Darum wirkt die auch so unausgegoren. Der eigentliche Handlungsbogen. also der Kampf um die Erde und die Schlacht mit den Schatten und Vorlonen war da schon zu Ende erzählt.

    Dass man ein Spinoff gemacht hat, lässt es noch unwahrscheinlicher werden, dass es ne 6. Staffel Bab 5 gegeben hätte.

    Von den Filmen sind aber auch max. 2 sehenswert. In der Komplettbox sind alle dabei. Der letzte Film ist sowas von billig und gehaltlos, das wäre auch ne miese Doppelfolge gewesen, weiter nix.

    #1162195
    MaBecksMaBecks
    Teilnehmer

    Doctor who wirkt in den ersten folgen des reboots immer irwie leicht albern und quitschbunt. Zieht sich das durch den ganzen reboot, oder ändert sich der stil mit jedem who?
    Hab schon öfter gehört, dass die leute nicht zufrieden mit moffats arbeit sind. Fand ihn bis jetzt immer genial.

    #1162196
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    @ MaBecks

    Die erste Staffel mit Eccleston als Doctor Who ist auch leicht trashig. :)
    Doctor Who wird ab Staffel Zwei mit David Tennant um Welten besser (aus meiner Sicht).
    Und ab Staffel 5 betritt dann Matt Smith die Bühne. Auch wenn mir die Tennant-Staffeln sehr viel Spaß bereitet haben, so sind Staffeln 5-7 bisher die besten aus meiner Sicht. Diese sind übrigens ebenfalls von Moffat als Showrunner.

    Also ja, der Stil ändert sich, so wie der Charakter (analog zum Schauspielerwechsel) von jedem Doctor zu Doctor.
    Wen die erste Staffel nicht überzeugt hat, der mag vielleicht nochmal mit Staffel Zwei einen Versuch wagen. Oder direkt zu Staffel 5 und nicht über Los gehen. :)

    @ Chris
    Das hört sich ziemlich plausibel an und passt in etwa dann mit deinem Hintergrundwissen als Kontext in meine Erinnerung.
    Wie gesagt, die Filme habe ich glaube ich nicht alle gesehen.
    Müsste die aber irgendwo hier in der DVD-Sammlung rumgammeln haben.

    Ich hab grade eben nur kurz was gegoogelt und bin darüber gestolpert dass Straczynski sein Babylon 5 Universum gerne als Film rebooten würde. Muss ich bei Gelegenheit mal genauer googeln und nachlesen.

    #1162197
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    #1162198
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Diverse Doppelnennungen in verschiedenen Kategorien (z.B. Jennifer Lawrence als Best Actress für Joy und Best Actress in a Comedy, ebenfalls für Joy und bei Mad Max konnten sie sich nicht entscheiden, Best Film, Best Action Film oder Best Sci-Fi-Film), ziemlich Schrott das Ganze. Teilweise auch wieder ne Auswahl, die komisch ist. Rebels in der Sparte Zeichentrick zu nominieren…. Oder ne Auszeichnung für einen Mini-Auftritt zu verleihen (B.D. Wong in Mr. Robot, ja hat ihn nicht gekriegt, aber die Leistung war jetzt auch nicht weiter nennenswert)

    Naja, wäre ja komisch, wenns anders wäre. XD

    Bin ja mal gespannt, wer das Rennen bei den Razzies macht. Werden da auch die Nominationen im Vorfeld bekannt gegeben?
    Gleich mal schauen.

    #1162199
    MaBecksMaBecks
    Teilnehmer

    @sonicfannerd
    Danke für die info. Dann kann ich dem whuniversum beruhigt noch ne chance geben.
    The clone wars braucht echt ne pause. Wobei da die zweite staffel auch deutliche schritte nach vorne machen soll.

    #1162200
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    Harrikules wrote:

    Jon Hamm war auch in der letzten Mad Men Staffel wieder ganz groß(auch wenn ich da die Fanboy Brille trage ;))

    Ich sehe mir die letzte Staffel aktuell als Ganzes an, nachdem die Veröffentlichung zunächst als Halbstaffel erfolgte.

    9f15ab-1453150284.png
    95f073-1453150596.png

    #1162201
    HarrikulesHarrikules
    Teilnehmer

    @ghostdog
    Und wo bist du?
    ich fand ja sein verschwinden anfangs nicht sehr nachvollziehbar, gegen Ende habe ich es aber dann schon verstanden. Allgemein mochte ich auch die Auflösung für alle “wichtigen” Charaktere, und besonders der Don Draper Schlussgag war für mich das beste Serienende seit langem.
    Spoilerwarnung lies dass erstmal nicht bevor du fertig bist. Aber ich bitte dich schon um eine Meinung von dir wenn du alles gesehen hast, denn deine Einschätzung zum Staffelfinale würde mich sehr interessieren. Und die Diskussion danach könnte unterhaltsam werden :)
    Oh und Elisabeth Moss ist eh eine der besten, allein ihre Geschichte in den letzten zwei Staffeln ist bezaubernd.

    #1162202
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Kriegt die Serie eigentlich so nach der 3. 4. Staffel einen guten Spannungsbogen? Ich hab da nie den Rest gesehen, weil mir die Serie irgendwie zu sehr vor sich hindümpelte.
    Aber bei Masters of Sex hatte ich das Problem ja auch.
    Ich glaube wenn, dann müsste ich da auch die Serie nochmals von vorn beginnen.

    #1162203
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    Harrikules wrote:

    Und wo bist du?

    Bei 7.2 Folge 2 bzw. Folge 9 in der Gesamtbetrachtung.

    Staffel 7.1 hat mir sehr gut gefallen, in jeder Folge war mindestens ein Highlight dabei.
    Das Geschenk an Peggy in Folge 5 und die Reaktion war ganz großes Kino der makaberen Situationskomik. Die Musicaleinlage in Folge 7 war eine schöne Verabschiedung.
    Jede Folge war insgesamt ein Genuss. Matthew Weiner braucht nur die Figuren zusammenzuwürfeln und sein Schreibtalent zur Geltung bringen, um mich zu begeistern. Selten hat ein Autor so ein Feingefühl bewiesen, die richtigen Worte den Figuren in den Mund zu legen. Die Telefonkonferenzen der Teilhaber war einfach nur köstlich. Die Chemie zwischen den Schauspielern ist unnachahmlich.

    Mit die stärkste Szene war die Offenbarung Dons vor seiner Tochter in der Raststätte.
    Von beiden großartig gespielt.

    cca143-1453762121.png
    5fd8e6-1453762236.png
    2874e0-1453762152.png
    8715da-1453762481.png
    0bad43-1453762607.png

    ChrisKong wrote:

    Kriegt die Serie eigentlich so nach der 3. 4. Staffel einen guten Spannungsbogen? Ich hab da nie den Rest gesehen, weil mir die Serie irgendwie zu sehr vor sich hindümpelte.

    Aber bei Masters of Sex hatte ich das Problem ja auch.

    Ich glaube wenn, dann müsste ich da auch die Serie nochmals von vorn beginnen.

    Ich würds sein lassen.

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,216 bis 1,230 (von insgesamt 3,415)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.