Heavy Fucking Metal

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,501 bis 1,515 (von insgesamt 1,527)
  • Autor
    Beiträge
  • #1696915
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Coole Nummer. Sehr abgefahren. Vielleicht etwas theatralisch, was unfreiwillig komisch wirkt. Oder soll das Humor sein? Damit kann ich aber um. Ich mag auch die von Vielen völlig unterschätzten Cradle. Mit Sadist habe ich mich nie ernsthaft beschäftigt. Ich glaube, ich habe nicht einmal ein Album von denen. Die werde ich mir Montag auffa Arbeit mal richtig reinpfeiffen (viva Homeoffice :-).

    ... hat was im Auge

    #1696918
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Dann höre auf jeden Fall das Debüt “Above the Light” rein, veredelt mit einem geilen Intro im Stil der Horror-Movies des Ital. Grusel Meister Dario Argento.
    Meine lieblings Scheibe “Tribe” auf der das grandiose Instrumental “From Bellatrix to Betelgeuze” drauf ist. Und das über-überdrehte “India”. Habe ich bestimmt schon vor Jahren gepostet, hier noch mal:

    Sadist “India” aus dem Album “Tribe”
    Tipp: Auf der Platte folgt das erwähnte Instrumental direkt nach “India”, höre die beiden hintereinander, und du glaubst es mit einer ganz anderen Band zu tun.

    Auf “Crust”, vom davor geposteten Stück findest du bestimmt noch die eine oder andere Komposition, die dir zusagen könnte. Die auf der Platte gesplitteten Instrumentals “Holy” und “Crust”, die nicht mal was mit Metal zu tun haben, sind von der Atmo her einzigartig.
    Überspringe dann ruhig “Lego”, eine Scheibe auf der sie tatsächlich auf den Nu-Metal Zug aufsprangen und in Rock Hard und co. mit Mudvayne verglichen wurden. Die Platte mag ich gar nicht, aber wer weiß, wie sie auf dich wirkt, ich kannte die Band nun mal schon 10 Jahren und die neu eingeschlagene Richtung sagte mir nicht zu.

    Nach laaanger Pause, nachdem sie sich aufgelöst hatten und ich dachte, sie kommen nie wieder, erschufen sie das selbst betitelte Comeback “Sadist”. Kurz: Pflicht, da das Eröffnugs-Duo Intro “Jagriti/One Thousand Memories” schlicht geil ist und das Instrumental “Kopto” wieder mal in ganz anderen Sphären schwebt.
    Für Stücke wie “Tearing away” wiederum wurden sie früher schon die “Dream Theater des Death Metals” genannt.

    Sadist “Tearing Away” aus “Sadist 2009
    Gitarren Freunde haben ihre Freude! Danach unbedingt “Kopto” checken!

    Das müsste reichen, späteren Platten wie “Yiäna” und die aktuelle haben mich noch nicht gepackt, aber zur Abwechslung könntest du von Tommy, dem Haupt Komponist/Gitarrist seine fantastische semi-akustische neu Interpretationen von einigen Sadist Stücken und generell seine Solo instrumental Platte checken.
    Der Bursche brauchte sich übrigens nie vor Vai, Satriani und co. zu verstecken.
    Gruß

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #1697058
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Danke für die tollen Tipps. Das Debut läuft gut rein. Sehr kreativ und vielseitig die Leute! Die Metalszene war Anfang der 90er einfach nur geil; und damals haben alle nur vom Ende des Metals schwadroniert. Dabei kam der eher als Scheintod mit dem True und sonstigen Metal Revivals.

    Tribe gefällt mir spontan noch besser. Auch wenn mich die initiale Horrororgel tatsächlich erst das Gruseln gelehrt hat 😉 Aber man gewöhnt sich dran. Geile Pestilence Vibes. Das Album ist deutlich runder ohne weniger bunt zu sein. Die Klassikanleihen haben einerseits was Naives/Dumpfbackiges, andererseits sind sie unschuldig beschwingt und tragen manchmal sogar etwas Telespielatmosphäre.

    ... hat was im Auge

    #1697062
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Äh…Telespielatmo…du bist hier der Experte, wird halt so sein. Aber welches Spiel kommt dir bei Sadist in den Sinn, Monty? 😉

    Ja, ja, die Neunziger und der Metal ist Tot und son Quatsch: Was für eine unglaubliche Dekade! Die hat alle Konventionen gesprengt, die das Genre hergab und selbst alte Hasen haben es geschafft, sich neu zu erfinden.
    Und wenn ich daran denke, welche Höhenflüge Bands hatten, wie Pantera, Dream Theater, Psychotic Waltz, Vauxdhvl, die ganze Skandinavische Riege ( Amorphis, Tiamat, In Flames, Dark Tranquillity, Gates of Ishtar ) die unfassbare Alben von Anathema, Paradise Lost, My Dying Bride, Sepultura, Krisiun, Sanctuary/Nevermore, geile Groove-Kapellen wie Prong, RatM, Body Count, Black-metallisches a la Emperor, Dimmu Borgir etc. etc. etc.
    Im Grunde ist jede Metal-Sub-Sparte, von Prog bis Black geradezu aufgeblüht! Und zwar so richtig musikalisch, auch bei Genres, die mehr auf Image gesetzt haben.
    Sagen wir mal so, dass es eher gescheiterte Versuche gab, den Metal für tot zu erklären, als dass der Metal je tot gewesen wäre.

    Dass keiner nach diesem Auswuchs namens “Nu” Metal kräht, ist im Nachhinein kein Wunder, aber das schönste ist, dass sich alles “Metal technisches” im “Underground” abgespielt hat und besagte Bands, trotzdem verdammt viele Platten verkauft und erfolgreiche Touren absolviert haben, obwohl “Rock” der eigentliche Star der Musik Szene war.
    Die fantastische Alben von Nirvana, Soundgarden, Alice in Chains und co. verkauften sich zwar unter dem Banner “Grunge”, aber was soll s, das ist eher zu verschmerzen im Vergleich zum Banner “metal”, dort hat man nämlich fast für jede Band ne Schublade aufgemacht…

    ALARUM “Velocity”
    Frickel Death-Prog aus Australien und zwar aus ihrem Debut “Eventuality”. Die CD, müsste aus der Mitte der 90er sein, ist mir neulich wieder in die Hände gefallen, hab sie gefühlt ne Ewigkeit nicht mehr gehört und was aus der Band geworden ist, weiß ich noch viel weniger.

    #1697063
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Selber Experte! 😉
    Mit Telespielatmo meine ich Lowbit Gothic-/Grusel-Feeling à la Castlevania.

    ... hat was im Auge

    #1697064
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Achso, jetzt wo du es sagst, ja, die Horror Tunes der ersten Platte passen Stellen-Weise tatsächlich zu ner Castlevania Folge.

    Erock Castlevania s Bloody Tears Metal rendition

    #1697611
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    ... hat was im Auge

    #1697924
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC


    Deathorchestra “Spirit Crusher” Cover
    Dass einige Death Kompositionen 1A dafür geeignet sind, Orchestral vertont zu werden, ist kein Geheimnis. Dass es ein paar Dekaden nach dem Ableben von Chuck mit der Umsetzung noch nicht so recht geklappt hat um so verwunderlicher. Egal: Ein Ensemble, bewaffnet mit Geigen und Trompeten und eine sehr gute Death Cover Band haben endlich Schuldiners Erbe in Bombast-O-mat Form gehuldigt und ich freue mich auf weitere Videos, 6 Stück sollen nämlich laut Ansage folgen!
    Fett!!

    2 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
    #1698052
    LagannLagann
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Einfach nur geil.
    Da ich The Sound of Perseverance für eins der großartigsten, vituosesten, perfektesten Metal Alben halte, das je erschienen ist, kann ich da gar nicht genug von kriegen.
    Poste auf jeden Fall alle Videos, damit ich nichts verpasse.

    NNID: Aerenh

    #1698204
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC


    Death Spirit Crusher Acoustic Version von Yohai Davidoff
    Seit Youtubes Algorithmus, auf meine Bitte hin, mich mit Death Interpretationen zu-scheißt, kann ich mich nicht zurückhalten und checke fast alles durch, was die Empfehlungen hergeben, da ich mir sicher bin, dass ich garantiert geniales verpassen würde, würde ich meine Zurückhaltung bändigen…
    Und in der Tat: Von liebevoll gemachten Orchester-Midi-Huldigungen, bis hin zu Cello Cover Versionen, wie auch akustische Interpretationen, tja, die Auswahl ist so groß, man könnte ein “Death-only” Thread aufmachen und man wäre auf Monate hin gut bedient, zumal die Cover Versionen von Menschen eingespielt wurden, die anscheinend so richtig riesige Fans von Chucks Werk sind, heißt: Mittelmaß sucht man vergebens!
    Da ich aber unser Heavy F Metal Thread nicht zumüllen will mit Musik, die weder Distortion noch E-Gitarren enthält, mache ich eine Ausnahme und spreche hiermit gezielt Lagann an:
    Ich erinnere mich an unsere erste Begegnung und zwar bei Wichtgestalt und wie wir, zusammen mit Bittor, Deaths Werk ( auf meine Bitte hin) SEHR laut grölten und darüber Fach-simpelten, dass nicht mal Ridge Racer Chuck das Wasser reichen kann und so weiter und so fort, kurz:
    Das stück oben ist eine Gänsehaut Interpretation, die problemlos auf einer Control Denied Platte perfekt gepasst hätte oder auf einer fiktiven, späteren “Death” Platte, auf der Chuck alle musikalischen Restriktionen über Bord geworfen hätte und “Spirit Crusher”, in der Version oben, ein geniales, akustisches Intermezzo geworden wäre, bevor ein Riff-Massaker den Hörer erschlagen hätte.
    Sorry für die vielen Zeilen: Ich bin ergriffen! 🙂

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #1698321
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC


    Wie man wie Blind Guardian ohne Talent spielt…
    Schwachsinn und Genialität, Hand in Hand…Ich kannte Arata schon in Original Form ( er betreibt schon ne Weile n Youtube Kanal auf Italienisch) aber sein Englischer Kanal dürfte ihm den einen oder anderen Hörer mehr einbringen. Ach ja, vergesst es, seinen “Trick” anzuwenden, um Blind Guardian Riffs zu zocken, davon gehen die Saiten putt… XD

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #1698324
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Doppel Pest, bzw. mein Post oben wurde gestern erst nicht angezeigt, dann wurde ich auf die berühmte leere-M!-Seite weiter geleitet, anschließend bekam ich die auf englisch verfasste freundliche Meldung, ich hätte das gesagte schon gesagt und ganz zum Schluß zeigte mein Ava in der Sparte “neueste Antworten” den Hinweis, ich hätte den Post oben “irgendwann” gepostet…M!de at its best, würde ich sagen. 😉

    #1698346
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC


    Death “Story to Tell” 1996 Demo
    Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass Chuck ( nach wie vor: R.i.f.P.!!) gedachte, bei seinem Neben-Project in Warrel Danes ( Ebenso: R.i.P.) Nevermore Kerbe zu schlagen.
    Was weniger bekannt war, vor dem Internet-Zeitalter, ist die Sache, dass er sämtliche Demos von Control Denied-s “The Fragile Art of Existence” ( Götter-Gabe, ein Muss für jeden Metal-Fan!) persönlich eingesungen hat und dass selbst auf der letzten Death Scheibe ” The Sound of Perseverance” ( Zitat Lagann: “eins der großartigsten, virtuosesten, perfektesten Metal Alben, das je erschienen ist”… …Recht hat er! ) sich einige Stücke tümmeln, bei dem der Mastermind sich nicht sicher war, ob sie eher zur Stamm-Combo passen würden, oder zum Neben-Project und hier und da mit einigen Songs hin-und-her herum-experimentierte.
    Das Experiment oben ist fantastisch! Wenn man, so wie ich, das Original kennt ( mit Chucks Death-Metal Stimme) und sich vergegenwärtigt, wie geil das Stück mit dem “Control Denied” Flair klingt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus, auch weil Chucks “normale” Stimme näher an Tim Aymar ( Control Denied/Pharao Sänger) ist, als man vermuten würde!
    Ich hoffe sehr, obwohl in der Zwischen-Zeit noch ein paar anderen Death/CD Mitlieder verstorben sind, dass die Hinterbliebenen es schaffen, am besten bald, “When man and Machine Collide” zu vollenden, Chucks letztes, unveröffentlichtes Werk, bei dem ich mir sicher bin, nicht der einzige zu sein, der darauf wartet.
    Scheiße, wäre DAS geil!

    #1698512
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC


    Devin Townsend plays his favorite Riffs.
    Schade, das ( wie immer mit Mr. DT) , unterhaltsame Video ist nur 15 Minuten lang.

    #1698532
    LagannLagann
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Hey Monty, hast du Interesse an einem Demons&Wizards Pappdingens Poster Viech?
    Mit Autogramm von Hansi und Jon.

    NNID: Aerenh

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,501 bis 1,515 (von insgesamt 1,527)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.