Retrostunde

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  • #1782377
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Hab ich auch schon so verstanden. Der CPC ist obendrein anderthalb Jahre neuer, in der Zeit noch ein Riesenunterschied. Gut ein Jahr später kam der Amiga 1000, wobei der natürlich ein vielfaches kostete.

    Bei den 8-Bit Geräten ist der C64 definitiv ein ganz großer Wurf.

    Das Master System als verbessertes SG-1000 ist auch etwa zwei Jahre jünger als das NES. Und das SG-1000 halte ich effektiv für die schlechtere Konsole.

    #1782379
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Das japanische Mark III, hierzulande in Master System umgetauft, war mit ihrem FM chip ein Traum, bei dem ich erst später in meiner Import-Konsolen Zeit auch noch festgestellt habe, dass nicht nur der Sound sensationell besser war, als Nes und allen anderen 8-Bitter ( Stellen-Weise mag ich den sogar besser als von der PCE) sondern weniger dem Flickering Problem unterworfen war, als die Pal Kiste.
    Zur Verteidigung des SG-1000 muss ich sagen, dass zu der Zeit, als die Japaner 1986 Westones Wonderboy für zu Hause spendiert bekamen, das ich fließig mit Münzen fütterte, da hätte ich Freudensprünge gemacht, so eine Kiste zu haben, da es in süditalienischen Shops gar keine Konsolen außer Ataris 2600, Intellivision und co. gab und selbst Segas erste so was von unglaublich für zu Hause gewesen wäre, da es das Nes und all die anderen in meiner Wahrnehmung nicht existierten und kaum einer mitbekommen hat, was zur selben Zeit in Japan mit Home-Konsolen so los war.
    Wäre mir zu der Zeit bewußt gewesen, was es schon alles für zu Hause fürs Famicom, SG etc. gab und sogar beinah alles, das ich in der Arcade spielte, wäre ich garantiert durchgedreht!

    #1782383
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Finde in dem Zusammenhang witzig, dass Adventure Island fuers Famicom und Wonder Boy fuers SG-1000 fast zeitgleich in Japan erschienen. Da lagen nur ein paar Tage dazwischen.

    #1782412
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich will kein Gerät schlecht machen. Ich denke nur, dass man gerade in der Ära den Zeitfaktor nicht außer Acht lassen sollte wenn man die Technik betrachtet.

    Dazu kam ja teilweise auch der drastische Preisverfall. Das NES hat 2KB Hauptspeicher und ich meine auch 2KB VRAM. Spätere Module hatten dann ohne Aufpreis ein vielfaches an RAM auf der Cartridge.

    #1782777
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Hey Kiiko, ich antworte dir die Frage aus der Hauptseite bezüglich Sonic hier, da ich auf der Front-Page immer ausgeloggt werde, und wie auch immer und kein Dialogfeld mehr erscheint.
    Du wirst recht haben, mit der Zugänglichkeit Sonics, da als mein Sohn kleiner war, in seiner Grundschulzeit so um das Jahr 2010/11 herum, jeder seiner Mitschüler-innen bereits zur Generation gehörte, die irgendein Smartphone/Tablet besaß und Sonic zu der Zeit zu den Ikonischen Figuren von einst gehörte, die den Sprung zu solchen Devices vollführten.
    Für seine kindliche Begeisterung ging es um “Sonic” um jeden Preis, ohne bindung zu einem bestimmten Gerät und wahrscheinlich kennt er das, was für unsereins damals undenkbar war, nämlich, dass seine Spielfiguren auf jedem Gerät anzutreffen waren.
    Viel später, nachdem er durch mich die eigentlichen “Klassiker” durch hatte, erkannte er natürlich die Wertigkeit einiger Old-School Sachen, aber beim Masköttchen ging es immer darum, eine neue Folge zu bekommen, egal auf welchem Gerät.

    #1782965
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Hi Genpei,
    Dank Dir! Sehr interessant. Damit waren Sonics Smartphone/Tablet-Spiele der Einstieg, aehnlich wie frueher der Game Boy fuer viele die erste Spielehardware war, die die Kinder dann auf die grossen Konsolen gezogen hat. Da ich mich mit dem Smartphone/Tablet-Spielemarkt gar nicht auskenne, wusste ich nicht, dass Sonic dort eine grosse Marktbedeutung hat. Macht dann ja Sinn, dass Nintendo dann Mario auch auf Phones gebracht hat, um auch was vom Mobile-Kuchen abzukriegen.

    #1782966
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Also, was der heutige Smartdingens Markt angeht, da bin ich komplett raus, ich glaube, das letzte Spiel auf dem Gerät meines Filius, das ich Dank ihm/durch ihn gespielt habe, war Mario Run und das ist auch schon ne Weile her. Witziges Spiel!
    Aber zu seiner Zeit, als er jünger war, gab es eine Menge an guten Spielen, selbst dann, wenn man als Konsolero die Nase über solchen Geräten gerümpft hat und für mich als Shmup Fan war es sogar so, dass ich Bug Princess/Mushimesama Futari von Cave mit Stilus Steuerung lieben gelernt habe und auf dem Tablet Sky Force und Asphalt Legends entdeckt habe, bei denen ich gebetet habe, sie mögen für Konsolen heraus kommen, was ja auch geschah.
    Davon ab, klar: Sonic war über-präsent in seinem Konsum, aber ne Tonne an Spielen, die es nie auf Konsole gab, die habe ich durch ihn auch kennen-und-spielen gelernt. Unbedingt zum Fan von solchen Geräten bin trotzdem nicht geworden, und es liegt weniger an den Geräten an sich, sondern an der allgemeinen Vermarktung der Games ( und Teil-Weise der Steuerung…), die ja leider das vorweg nahm, was heute in Konsolen-Gefilden immer mehr Einzug hält…

    #1782967
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Ich habe noch nie ein Spiel auf einem Smartphone gespielt, aber schon oefters mal gelesen, dass Shoot’em Ups gut darauf zu spielen sein sollen. Hab aber keinen blassen schimmer wie das moeglich ist.
    Fuer den Smartphone-Markt gilt vermutlich das selbe wie fuer Konsolen: Es sind nicht die Konsolen die nur eine kleinen Marktanteil haben, die die ganzen freakigen und nischigen Games abkriegen, sonder die mit ner riesigen Marktbedeutung. Dort ist der Markt so gross, dass sich auch kreative Spiele abseits des Massenmarktes noch ordentlich verkaufen koennen, was man ja gut an PS1, PS2 oder DS gesehen hat. So gibt es bestimmt auch fuer Smartphones tolle kreative Spiele.

    #1782968
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Oh, ja, ne Menge, die wir gar nicht mehr Zeit-mäßig nachholen könnten und in der tat etliche, die wirklich innovativ sind/waren.

    Das Escher-inspirierte Monument Valley hat mich damals echt begeistert, anderseits gab es auch recht fortschrittlichen Sachen mit “Sphero”, einem Augmented-Reality Device, bei dem du mit dem Tablet z.B. auf putzige Zombie-Jagd gegangen bist, die in deiner Wohnung herum gelaufen sind : Voll der Brüller!!

    Sphero, auch über 10 Jahre her…wie die Zeit vergeht, schade, dass nichts mehr daraus gemacht wurde bzw. auf der WiiU beispielsweise, nichts dergleichen heraus kam.
    Leider habe ich kein Video über das Game gefunden, das ich mit dem Gadget oben im Video mit meinem Sohn gespielt habe.

    #1783015
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Monument Valley kenne ich nur weil Matthias Schmid das in ein paar M!-Tests erwaehnt hatte. Soll ja toll sein. Und das Ding mit den Ball ist bestimmt klasse fuer Kinder. Apropos Kinder: Mich wuerde voll interessieren wie die User hier ihren Nachwuchs ans zocken herangefuehrt haben. Kann natuerlich verstehen, wenn man hier nicht allzu sehr ins private gehen will, aber Tipps, was man tun oder vermeiden sollte waeren klasse. Zwar ist meine Tochter mit ca. 8 Monaten noch viel, viel zu jung, aber ich mache mir zu dem Thema ab und zu schon Gedanken. Ich selber habe mit ca. 8 Jahren zu zocken angefangen und denke, dass ist schon ein ganz gutes Alter, wenn die Zeit beschraenkt gehalten wird.

    #1783017
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ziemlich einfach, aber in meinem Fall auch schon geraume Zeit her. Das erste was meine Tochter damals spielen durfte war Yoshis Island. Dann kamen solche Sachen wie Lego Indiana Jones. In der Grundschulzeit gab es den 3DS, Super Mario 3D Land, Zelda etc., das erste Smartphone kam erst später. Da wurde dann zwar auch schon mal sowas wie Edge drauf gespielt aber eher nicht die typischen Smartphone Dinger.

    Heute spielt sie primär auf Switch und PC, wie Madame gerockt hat hat mich schon blöd gucken lassen. Übrigens richtig gutes Spiel, das hoffentlich noch auf die Konsolen kommt. An iPhone und iPad spielt sie nicht wirklich so viel und wenn dann eher ‚richtige‘ Spiele wie SotN oder Minecraft. Außer Pixel Pets, da hat sie als Artist anscheinend 8.000 Follower und das Ding geht wirklich völlig an mir vorbei. Als Pixel Artist hat sie aber echt was drauf.

    P.S.: die Zeiten wo ich bei Mario Kart 8 gewonnen habe sind lange vorbei.

    #1783019
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Als mein Sohn ein halbes Jahr alt war, habe ich nach der längsten no-Games Phase meines Lebens, ihn Nachts zu mir geholt, damit seine Mama ein wenig Schlaf bekam, da der Bursche echt ne Fressmaschine war. Demzufolge hat er mir dabei zugeschaut, wie ich Twilight Princess spiele, ob er das wollte, oder nicht! 😛
    Ich hatte die komplette Endphase der Ps2 und Cube geskippt, meine kompletten Retro Sachen verstaut und war mit der Wii wieder ins Gaming eingestiegen.
    Als er dann größer wurde, fand ich das lustig, ihn bei Mario Galaxy zuschauen zu lassen, da es wie ein Cartoon wirkte. Er mochte es!
    Er hat mir später Galaxy 1, 2 und Odyssey auf der Switch durchgespielt und für Mario Kart 8 auf der U habe ich ihn früher von der Schule abgeholt. Nicht weiter sagen! 😉

    Auf der WiiU: Klar, Mario Kart 8, zu der Zeit habe ich ihn sogar unter meinem Namen fahren lassen, als wir mit den Maniacs aus dem Forum die wöchentlichen Runden gedreht haben, ansonsten dürfte er die Server von Mario Maker ordentlich mit seinen Kaizo-Mario-Bros Kreationen belastet haben!

    Auf dem Nes: mit 8J SMB aber man glaubt es nicht, wie kompliziert die Steuerung für kleine Kinder ist, erst recht auf original Hardware. Auf der Kiste hat er auch Duck Tales gerne gemocht. Wii geschädigt ( sein lieblings Spiel war Hydroventure, ein super Knobler!) fuchtelte er dennoch für meine Begriffe viel zu sehr mit dem Kontroller und es bestand die Gefahr, dass meine Retro Kisten aus dem Schrank heraus fliegen. Dass Mario, in seinem ersten Abenteuer nichts macht, wenn das Pad herum wirbelt, das wollte er nicht so schnell schnallen…
    Auf dem Dreamcast: Gunlord, das hat ihn voll abgeholt, leider gab kurze Zeit später das Laufwerk meines DC auf, und er hat immer nach dem “Ritterspiel” gefragt.
    Dass er es spielen wollte kam dadurch zustande, dass er an einem Tag, Abends aus dem Bett kroch, weil er nicht schlafen konnte, es war so gegen Mitternacht und er platzte bei mir ins Zimmer rein, als ich Gunlord spielte, ein Turrican Clone damals DC Exklusiv, das ich voll abgefeiert habe. “Ich will das auch spielen!!” schrie er, aber schlafen war erst mal wichtiger und ich schaffte es ihn zu beruhigen “Morgen spielen wir das zusammen”. Natürlich dachte ich, er würde am nächsten Tag nicht mehr daran denken, aber ich täuschte mich und er wollte fortan immer das “Ritterspiel” spielen.

    Auf der PcEngine: Gunhed, aber auch dadurch entstanden, dass er mit einem Freund mir zugeschaut haben. Ein Bild für die Götter: Mein Sohn fragt, “dürfen wir das auch spielen?”
    Ich so “Klar doch!” und schmunzelte schon, weil ich erahnte, was jetzt passieren würde. In der tat: Sein Freund, auch so um die 8/9 Jahre, dürfte zum ersten und letzten mal in seinem Leben überhaupt so n Controller in der Hand gehabt haben, und beim Shmup ein Gesicht gemacht der Sorte “WTF?? Wasgehtdennhierab, Hilfe, wasisdennhierüberhauptloooos????”…
    Kurz: Mein Sohn schlug sich passabel, der Freund verbrauchte hingegen innerhalb von 20 Sekunden 10 Extra Leben.
    Danach haben sie nie wieder nach solchen Games gefragt, was schade ist, ich habe in ihrem Alter nur solche gespielt und hätte ihnen garantiert von 100 anderen der Sorte geschwärmt! 😉

    Auf dem Snes: Super Ghouls n Ghosts, er schaffte es sogar bis zum ersten Boss.
    Aber die Knaller kamen auf dem Megadrive: Seine Sonic-Manie habe ich bereits erwähnt, aber Gunstar Heroes haben wir zu zweit durchgespielt! Nicht nur auf original Hardware, das Game habe ich zum ersten mal überhaupt zu zweit durch gehabt, was unglaublich ist, da ich die Kiste seit 1989 mit mir herum schleppe und die Games damals erst mit meinem Sohn wieder ausgepackt habe. Das hat mich dann dazu gebracht/motiviert, meine Retro-Ansammlung in Schuss zu bringen.
    Was dann aber für wesentlich weniger Platz zu Hause gesorgt hat…

    Das Tablet hat er von seinem Patenonkel bekommen, und das erste Spiel, wofür ich gesorgt habe, dass es auf dem Gerät spielbereit steht, war Bug Princess! 😛

    #1783063
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    @Captain und Genpei
    Finde ich kasse, dass ihr Eure Erfahrung teilt. Es scheint ja dann immer noch so zu sein, dass 2D-Jump’n’Runs das perfekte Einstiegsgenre ist. Ging mir als Kind aehnlich. Zu C64-Zeiten war Giana Sisters eines meiner Lieblingsspiele und Shoot’em Ups fand ich – wie die beiden Jungs in Genpeis Story – auch zu schwer und hatte die nur mit Cheats gespielt. Dass die Spiele damals so schwer waren, hatte mich aber auch davon abgehalten stundenlang zu zocken. Der Wille so lange wie moeglich zu zocken, fing dann erst mit The Bard’s Tale 3 an. Habt ihr frueher die Spielzeit stark beschraenken muessen oder haben die Kinder eh nach 20, 30 Minuten die Lust verloren?

    #1783065
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Ja, Beschränkung war leider nötig, erst recht in einem Haushalt, in dem zig Geräte zum Daddeln herum stehen! 😉
    Anfangs ging es mit “nur” ein paar mal die Woche, natürlich mit hin und wieder Ausnahmen, die mehr erlaubten und es gab dann “Wii-Tage” und Nachmittage, wo er auf seinem “Tabby” länger spielen durfte. Sorry, Tabby, wenn du mitlesen solltest, mein Sohn nannte das Gerät wirklich so! 😉
    Ausgeartet ist alles beim Phänomen “Minecraft” und dann erst recht “Fortnite”.
    Das erste war anfangs noch halbwegs lustig, weil es viel mit Kreativität einher geht, bei Fortnite hingegen stürzten wir alle in eine Krise, denn mein Sohn kannte kein Maß, schaltete auch mitten in der Nacht sein Pc an und fing auch noch an Sachen zu machen, die ich allen wünsche, sie werden davon verschont. Nein, schön war das nicht.
    Heute hat er n MS und Steam Account, so dass ich mir durch ihn alles reinpfeifen kann, das aktuell ist und auch mit ansehnlichen Pc specs zocken, aber sooo viel Spielen tut er nicht.
    Was nicht heißt, dass er kein Interesse mehr an Games hat.

    #1783104
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Hey Genpei,
    Man kann herauslesen, dass die Zeit damals hart gewesen sein muss. Ich vermute mal, dass jedes Alter eines Kindes mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen fuer die Eltern verbunden ist, aber das Teenager-Alter ist vermutlich die Zeit mit den groessten Strapazen. Dann ist das Kind schlau und erfahren genug, die Eltern auszutrcksen und gleichzeitig oft von irrationalen Entscheidungen getrieben. Freu mich aber zu lesen, dass ihr die Zeit hinter Euch habt. Danke fuers Teilen Deiner Erfahrungen.

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