captain carot
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captain carotTeilnehmerDer Witz an der Sache ist, wenn man ausreichend schnell reagieren sollte wär es vermutlich kein Problem, den Karren rechtzeitig aus dem Dreck zu ziehen. So bin ich derzeit froh, dass ich noch keine Vita hSollte Sony jetzt doch mal mit mehr als abgespeckten Ports von großen Titeln oder schlecht gemachten Multititeln auftrumpfen könnte ich mir z.B. sehr gut vorstellen, eine Vita zu holen.
captain carotTeilnehmer@genpai tomate: Bei den meisten Emulatoren kein Problem. Kega und ZSNES laufen z.B. einfach mit rüberkopieren auch problemlos auf dem Notebook, nachdem der Desktop sich verabschiedet hatte, mit denen hab ich seitdem schon gespielt. Einen Emulator zu installieren und einzustellen dauert bei den meisten auch nicht länger, als eine abgeklemmte Konsole anzuschließen. Da ist also schon nicht gerade selten einiges an Vorurteilen mit drin.
Davon ab geht es mir mittlerweile primär um die Inhalte. Und die sind halt immer die gleichen.
Btw. kann das ein oder andere Gerät sich auf die Dauer selbst verpackt verabschieden, z.B. wegen Korrosion. Und nicht benutzen, das wäre für mich sinnfrei. Verkaufen tu ich die alten Sachen trotzdem nicht gern. Das Coloecovision mit Originalverpackung war z.B. etwas, von dem ich mich ungern getrennt hab, obwohl ich daran praktisch nie gespielt hab.
captain carotTeilnehmerAlles schön und gut. Als langjähriger Stammleser muss ich gestehen, dass ich die 2012er Ausgaben nur noch zur Hälfte gekauft hab.
Warum? Die Retroartikel sind schön und gut, die Art der Tests reizt mich aber immer weniger. Und ja, wenn ich solche Tests will krieg ich die an furchtbar vielen Ecken und Enden kostenlos online. Dazu kommt, immer häufigere NDA´s sorgen dafür, dass es immer mehr Tests nur Online rechtzeitig gibt und im heft erst deutlich verspätet. Hab ich den test aber schon gelesen…
Für etwas andere Magazine scheint es dagegen als Printmedium kaum Platz zu geben. Die Elektrospieler gab und gibt es in Druckform fast nirgends, dann schon eher als PDF.
Allgemein liefern die meisten Hefte aber eh keine Glanzleistungen mehr ab. So mancher “Netzheini” ist ebenso kompetent und schreibgewandt wie viele Redakteure. Bei manchen von denen fragt man sich wiederrum, wie und wo haben die ihren Beruf erlernt.
Finales Meisterstück, etwa bei Gamepro/-star: Warum soll ich das Heft überhaupt kaufen, wenn ich alles deutlich aktueller im Netz bekomme?
Was die M! angeht, auch wenn ich die derzeit nur sporadisch hole, es wäre schon schön, wenn sie noch viele Jahre läuft. Immerhin, die Maniac wird dieses Jahr 20, so alt sind die meisten Magazine nicht geworden.
captain carotTeilnehmerZumindest Forenartikel und News schreib ich ja sowieso ab und an.

captain carotTeilnehmerDas mit den wenigen, profitablen Spielen ist altbekannt. Wenn man sich nur Angry Birds ansieht machen die Zahlen viel her, wenn man sich aber ansieht, wie viele Flops Angry Birds mitfinanzieren musste, dann sind das absolut nicht mehr diese unglaublichen Zahlen.
Davon ab, ja, es wird zumindest teilweise ein anderer Markt bedient, teilweise aber auch Genres, die auf den klassischen Handhelds nur noch ein Nischendasein führen. Will ich z.B. einen Knobler, dann bin ich mittlerweile bei Smartlets weit besser aufgehoben. Selbst IloMilo, was immer noch eines der besten 360 Denkspiele ist, war zuerst ein Smartphonetitel (für Win Phone).
Ob der MArkt noch groß genug für zwei Handhelds ist? Ich weiß es nicht. So richtig gut laufen Handhelds vor allem in Japan, in den westlichen Märkten gehen die verhältnismäßig gesehen eh schon schlechter. Trotzdem wäre noch Platz für die Vita, wenn sich Sony jetzt richtig reinkniet. Ansonsten glaube ich, geht das Teil mit auf Halbmast wehenden Fahnen unter.
Dazu kommen Dinge wie Sonys eigenes Doppelengagement. Man versucht ja u.a., immer mehr Partner für PS Mobile im Smartphonesegment zu bekommen. Gefühlt scheint Sony selbst nicht so recht zu wissen, in welche Richtung es mobil zukünftig gehen soll und engagiert sich für Vita und PS Mobile nur halbherzig.
Genau das müsste sich für mindestens ein Lager ändern, und zwar relativ bald.
captain carotTeilnehmerDer Hauptgrund war tatsächlich, keine 20.000 Geräte und Spiele irgendwo rumstehen zu haben. Mir wurde das irgendwann zu viel und meine Frau…
Früher hatte ich eben A2000 mit Monitor, PC, SNES, N64, PS1, VCS, Game Boy und so weiter. Dann wollte man bei Originalspielen für Heimcomputer und PC am liebsten die komplette Box irgendwo stehen haben, hatte alle Module irgendwo eingeräumt, vllt. irgendwo noch die Kartons davon und so weiter. Irgendwann reichte mir das, also hab ich recht frühzeitig mit Emus für SNES, Amiga usw. angefangen und dann später auch mit dem N64. Abgesehen vom Platzbedarf liegt gerade im HD-Zeitalter ein großer Vorteil bei der Optik, Scaling oder bei einigen N64 Spielen High Res Texturen sind halt eine feine Sache, Game Bay Advance Spiele sind auf dem TV irgendwie komfortabler.
Andere Vorteile machen sich mittlerweile bei den Heimcomputern bemerkbar. A500 und A2000 haben sich beide wegen Hardwaredefekten verabschiedet, mein alter Game Boy ist auch tot, der GB Color funzt aber immerhin noch.
Die alte Hardware läuft nunmal leider nicht ewig. Man bekommt mit etwas Glück zwar auch mal ein funktionierendes Vectrex auf dem Flohmarkt für relativ wenig Geld, aber bereits jetzt sind Playstations in gutem Zustand nicht mehr so häufig, die ersten Modelle sogar selten geworden. Emus tragen da auch ein Stück weit zum Erhalt bei.
captain carotTeilnehmerZumindest bisher nicht. Das heisst nicht, dass es gar nicht verkauft wird. Insgesamt sieht´s jedenfalls gar nicht so schlecht aus.
captain carotTeilnehmerAuch wenn drei Viertel davon nix halten, bin ich wieder mal froh, alles außer PS1/2, Gameboy und natürlich der Box am PC per Emulator zu spielen. Keine 20.000 Fernseher, keine Probleme mit der Optik und zur Not kann ich alles problemlos mitnehmen.
captain carotTeilnehmerErstmal, es stimmt nicht, dass CCFL per se schlechter wäre als LED. Es ist ziemlich die gleiche Lichtausbeute pro W drin. Meist haben die neueren Panels aber erheblich größere Lichtdurchlässigkeit. Helligkeitssensor und Co. können ebenfalls Geld sparen und auch die Zusatzausstattung für Bildverbesserer, Tuner usw. wird immer sparsamer.
Zweiterens, wir haben, bei gleicher Elektronik im Haushalt, im vergangenen Jahr deutlich mehr verbraucht als 2011. Man sollte also, gerade wenn man sparen will, vor allem auf´s Nutzungsverhalten achten.
captain carotTeilnehmerHmm, zurückhebliebener, perverser, gewalttätiger Satanist. Mehr nicht? Ok, gewalttätig und Satanist kommt doppelt vor.
P.S.: Kleines Kind war alle, aber Schweinefleisch schmeckt fast genauso. :-p
captain carotTeilnehmerSoll ja nicht nur WW HD kommen sondern auch ein neues Zelda. Auf WW verzichte ich, ich mag den Stil einfach überhaupt nicht.
Allgemein machen solche Sachen wie heute schon Bock auf die kleine Sirene. Wiiiuuu, wiiiuuu, wiiiuuu.
captain carotTeilnehmerAhnungslosigkeit ist auch nicht immer alles.

Egal, lecker gekocht heute. Gebratene Nudeln a la moi heute Mittag und selbstgebaute Apfeltaschen heute Nachmittag.
captain carotTeilnehmerBei dem, was ich in letzter Zeit so alles im Netz gefunden hab ist die Satire manchmal nur schwer zu erkennen. Bei kreuz.net hab ich zuerst auch gedacht, das wäre Satire…
captain carotTeilnehmerWie gesagt, im ersten Jahr ging die PSP bereits besser als die Vita, allerdings hat Sony damals auch mehr Energie und Ressourcen da reingesteckt.
Auch die Sache mit den “billigen” Smartphone/Tabletspielen stimmt nicht so ganz. Da gibt es durchaus das eine oder andere aufwändigere Spiel und eine ganze Reihe umfangreicherer Titel, zusätzlich auch massig Klassikerneuauflagen von Another World bis Monkey Island SE. Es kostet allerdings immer deutlich weniger. Ganz nebenbei sehen Spiele wie Real Racing 3 oder letztens Sky Gamblers gut bis sehr gut aus, wenn Spiele Ansteckcontroller unterstützen zählt nichtmal mehr die Steuerung als Ausrede.
Klar bietet dieser Markt auch viele Minispiele und billigen Schrott. Aber eben auch ganz andere Sachen. Wirklich umfangreiche und hochwertige Titel kosten dann halt mal um die 15,-€, dafür bekommt man aber immer häufiger Sachen, die auf den Handhelds 40,-€ teuer wären.Wer glaubt, sowas macht sich bei den Handhelds kein bisschen bemerkbar, der blendet ein bisschen viel aus. Ein Großteil der früheren Handheldkäufer waren nunmal auch keine Die Hard Zocker sondern auch Gelegenheits- und Wenigspieler.
Sicher ist auch, der Smartphonemarkt wächst nicht bis in alle Ewigkeit. Aber momentan ist selbst in den meisten Industrienationen noch ordentlich Wachstum drin, in den Schwellenländern noch mehr. Und gerade günstige Apps werden schnell mal gekauft.
captain carotTeilnehmerEs dürfte zumindest unter Tabletkunden auch der ein oder andere sein, der Vollpreistitel kauft, Downloadspiele sowieso.
Die PSP kam übrigens ganz so spät nicht. In Europa war es zwar erst ein halbes Jahr nach dem DS Start, in den USA aber nur ein paar Monate und in Japan nur eine gute Woche.
Mittlerweile ist die Konkurrenzsituation aber eh eine andere. Ob man das nun gern hört oder nicht, Android und iOS ziehen definitiv auch Kunden ab, die früher ein Handheld gekauft hätten und mit Playstation Mobile arbeitet Sony schon einige Zeit an seinem eigenen Standbein auf Mobilgeräten. Das macht es für Handhelds zumindest schwerer als früher.
Trotzdem gibt es immer noch einen MArkt für Handhelds. Das beweist der 3DS, das beweisen die immer noch ganz brauchbaren Verkaufszahlen für beide Vorgänger und auch immer wieder die Spieleverkäufe. Es ist allerdings längst kein Wachstumsmarkt mehr.
Das Problem mit der Umfrage ist, wenn sie in Japan in Gamerkreisen gemacht wurde, dann haben z.B. schon extrem viele einen 3DS. Der hat da eine größere Hardwarebasis als die PS3. Wenn sie in einem sehr kleinen Coregamerkreis gemacht wurde, in dem auch die besonders technikaffinen versammelt sind, dann wird das noch weniger repräsentativ. Da sind Leute drin, die sehr viel für´s Hobby ausgeben und sehr viel kaufen, aber so gut wie keine Durchschnittszocker mehr.
Momentan verkauft sich der 3DS jede Woche mindestens 5mal so oft, teilweise auch bis zu 8 mal so oft. Gerade in Japan, wo laut dieser Umfrage die Vita “most desired” sein müsste verkauft sich der 3DS oft bis zu 10 mal so oft wie die Vita.
Die japanischen Charts werden i.d.R. vom 3DS dominiert, letztens waren die ersten sieben Plätze allesamt mit 3DS Spielen belegt. Anders ausgedrückt, am Massenmarkt zeigt sich derzeit eher das Gegenteil der Studie. Damit sich das ändert müssten schon richtige Hammer kommen, entweder primär von Sony selbst oder aber teuer als Exklusivtitel bezahlt.
Wenn jetzt Einwände kommen, die PSP hätte sich anfangs auch nicht so gut verkauft, die lief im ersten Jahr deutlich besser als die Vita.In jedem Fall wird 2013 für die Vita sehr interessant bzw. sogar richtungsweisend.
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