captain carot

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  • als Antwort auf: Altersverifizierung auf PS #1818037
    captain carotcaptain carot
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    Ich bezahle zwar sehr viel mit Karte, bin aber immer wieder froh dass hier auch praktisch überall noch Bargeld geht.

    Behörden und Co, da hätte ich digital gerne häufiger als Alternative.

    Von der Arbeit, bin jetzt ja seit acht Jahren bei dem, was man landläufig als Recyclinghof bezeichnet:
    Wir sind auf Kreisebene. Der Kreis hat zehn Städte und Gemeinden. Die haben alle unterschiedliche Regelungen und unsere ist dann in manchen Punkten Nummer 11.

    Man kann Sperrmüll auf Karte auch bei uns entsorgen. So weit so gut. Heißt aber meistens noch klassische Papierkarte. Zwei Gemeinden bieten da jetzt auch QR Codes per App an. Das sind aber trotz gleichem Entsorger unterschiedliche Codes/Apps. Für die eine Gemeinde fehlt uns momentan noch das passende Update.

    Kartenzahlung: machen wir schon lange, aber nur Giro, kein Debit oder Kredit. Und auch nur deutsche Banken. Was grenznah und mit europäischer Reisefreiheit (es arbeiten zum Beispiel auch viele Polen oder Rumänen hier) dann ziemlich schnell witzlos ist.

    Aber das ist ja auch in anderen Bereichen so. E-Auto in den Niederlanden? Kein Problem.

    E-Auto in Deutschland? Am besten schon mal mindestens drei bis vier Ladekarten von verschiedenen Anbietern, ne App um zu gucken, was wo am günstigsten ist und dann auf gar keinen Fall an der Autobahn tanken. Ach ja, wir haben vielleicht ‚genug‘ Ladesäulen, aber nicht da wo sie gebraucht werden.

    Das ist dann spätestens für alle doof, die keine Garage haben sondern Laternenparker sind.

    als Antwort auf: Retrostunde #1818035
    captain carotcaptain carot
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    Es hat effektiv seine Pros und Kontras. Bis Ende PS2 Ära hatte man nicht nur viel mehr Exclusives, teilweise waren Versionen für verschiedene Konsolen extrem angepasst. Das ist auch die letzte Generation, wo man zumindest oft erkennen kann, von welchem System Bilder sind (schon nicht mehr in jedem Fall).

    Gleichzeitig bin ich auch ganz froh, nicht mehr neidisch auf Mega Drive, Saturn oder Dreamcast zu schielen weil es dieses eine Spiel nur da gibt.

    Momentan bin ich mit Switch 2 und PC beim aktuellen Kram bestens bedient. PC (eigentlich das Legion Go S) und R36s Handheld sind dann meine primären Zeitmaschinen. Auch wenn ich noch GB, GBA, DS und so habe. Und natürlich Mini Konsolen.

    Von emotionaler Seite ist das natürlich wesentlich langweiliger als früher in der Hinsicht. Dass die versammelte Hardware sich im Kern so ähnlich ist macht ed kaum besser.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1818009
    captain carotcaptain carot
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    https://www.computerbase.de/news/wirtschaft/big-4-capex-plaene-fuer-2026-ausgaben-von-microsoft-meta-google-und-amazon-steigen-auf-725-mrd-usd.97131/

    Google, Amazon, Meta und MS investieren dieses Jahr 725 Milliarden in Infrastruktur. Das sind Gesamtinvestitionen, also auch Wartung und Erhalt bestehender Infrastruktur, aber natürlich geht bei den Summen ein riesiger Teil in neue Infrastruktur.

    Google Cloud und Microsoft Azure melden obendrein mit 63 bzw 40% riesiges Umsatzwachstum.

    Wirtschaftsethik (noch viel mehr Macht konzentriert sich auf eine Handvoll Unternehmen) und Sicherheitspolitik (KI-Mächte USA und China) mal komplett an Seite, die Konsumenten und auch kleinere Unternehmen sind hier die Gearschten, wir stehen wahrscheinlich erst ziemlich am Anfang zwei bis vier ziemlich schwieriger Jahre.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1818007
    captain carotcaptain carot
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    https://www.computerbase.de/news/wirtschaft/speicher-fuer-2027-ausverkauft-samsungs-chipsparte-macht-4-800-prozent-mehr-gewinn.97132/

    Samsungs Speichersparte hat die Gewinne verfünfzigfacht(!!!), ist damit im Alleingang für Umsatz- und Gewinnsteigerung verantwortlich und die 2027er Produktion ist quasi schon ausverkauft. Entspannung im Markt? Vielleicht ab 2028, vielleicht auch erst später.

    als Antwort auf: Altersverifizierung auf PS #1818006
    captain carotcaptain carot
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    Gibt ja Hinweise darauf, dass man damit eigentlich Return Policy Scams unterdrücken möchte. Wenn man das Spiel lange genug im Besitz hat dann auch normale Offline Nutzung wie bisher möglich ist. Das ist natürlich immer etwas schwierig.

    als Antwort auf: Retrostunde #1818005
    captain carotcaptain carot
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    Natürlich hat der C64 viele gute Spiele. Ich hab tatsächlich keine persönliche Verbindung zu dem Ding weil ich den C64 live erst erstaunlich spät kennengelernt hab.

    Der erste in der Familie, der wirklich einen Computer zu Hause hatte war mein Onkel mit dem (wie man damals sagte) Amiga. Und das obwohl ein anderer Onkel von mir tatsächlich längst mit Computern arbeitete. Aber zuhause hatte der ganz lange keinen. Mein Vater war Ingrnieur im Maschinenbau. Von Zeichenbrett auf CAD ist der tatsächlich erst Ende Neunziger gewechselt.

    Kann man sich heute ja kaum noch vorstellen. Den meistverkauften Computer der Welt in seinen besten Jahren niemals live in Action zu sehen.

    Guckt man sich den C64 von der Technik an, dann gehört das Ding 1982 zu den Meisterleistungen. Und auch wenn ich die Farbpalette nicht schön finde sind zu der Zeit ganze vier knallige Primärfarben gängiger Standard zuhause. Der Sound ist definitiv ein Highlight und SID hat zurecht Kultstatus.

    Mein erster C64 live Kontakt war aber tatsächlich erst 1993, da kannte ich sozusagen kein Erbarmen mit der alten Hardware.

    Homecomputer Ports: manchmal findet man zu einem Titel auch reihenweise Versionen, davon sind dann vielleicht fast alle schlecht aber eine richtig gut. Was wir früher alle nicht wussten aber heute dank Retrogamer, timextension.com usw bekannt ist, manchmal hatten die Entwickler vielleicht den Automaten auf der Arbeit stehen, manchmal sogar nur eine VHS mit aufgezeichnetem Spiel, was es fast nie gab waren Quellcode oder original Assets. Wenn man sich das mal vor Augen führt sind viele Ports ziemlich beeindruckend.

    Ein, zwei Leute, die einen Port entwickeln, zu 8-Bit Zeiten absolut gängig, aber selbst später keine Seltenheit. Sowas findet sich bis in den Anfang der 32-Bit Ära hinein, vor allem wenn man Titel wirklich portieren konnte statt alles neu zu machen.

    als Antwort auf: Retrostunde #1817976
    captain carotcaptain carot
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    C64, tja, ich mag den Sound aber ich hasse die Farbpalette. Geht natürlich immer schlimmer, siehe Speccy.

    Commanche, FX Fighter (das kam zumindest für PC), da gibt es schon ein paar Sachen, die ich gerne noch gesehen hätte. Wahrscheinlich war ed unterm Strich richtig, den Stecker zu ziehen und sich bei 3D aufs N64 zu konzentrieren. Donkey Kong Country und andere Titel zeigten 1994/95/96 noch mal wo das SNES konkurrieren konnte während 3 D auf der Kiste nach Ridge Racer ziemlich alt aussah. Schade ist es trotzdem.

    Was die Demo angeht, die zeigt ziemlich schnelle Voxelgrafik ohne SFX (oder SA-1) nur mit FastROM. Tatsächlich etwas das ich nicht für möglich gehalten hätte.

    SuperCD: da gibt es ja eh die Sony Version und die Philips Fassung. Und die sind beim CD-Part ziemlich unterschiedlich. Wäre FMV gegangen? Definitiv. Dank Double Speed Laufwerk sogar in besserer Quali als auf der Konkurrenz, aber wohl a) auf Kosten der Spielzeit und b) ohne guten Videocodec wie MJPEG später auf der PlayStation. Das Philips Teil hätte für den CD Part eine echt schon fähige CPU gehabt und vergleichsweise viel RAM.

    MSU-Enhanced: das bietet ja vor allem CD-mäßig Platz.

    Übrigens, das NES hat auch eine Reihe Zusatzprozessoren auf verschiedenen Modulen. Einerseits wäre sowas heute a) nicht mehr bezahlbar weil die Chips viel teurer sind und b) wäre eine ausreichend schnelle Datenverbindung nicht gerade trivial (Stromverbrauch usw mal ganz außen vor). Aber damals war die Idee schon ziemlich genial, preiswerte Custom Chips verbauen zu können.

    Zwei Dinge muss Nintendo sich definitiv ankreiden lassen, SlowROM und den niedrigen CPU Takt. 7,16MHz wären sicher drin gewesen 1990. In vielen Punkten ist die Hardware einfach gut.

    P.S.: berücksichtigt man den Faktor Zeit, dann sehen die 16-Bit Konsolen gegen ST und vor allem Amiga ziemlich alt aus. Die kamen einige Jahre vorher und die 2D Fähigkeiten gerade der Freundin sind für die Zeit einfach fantastisch. Der einzige Haken, so richtig blühten beide, aber gerade die Amiga Familie, eigentlich erst auf als die Konsolen schon draußen waren bzw unmittelbar vor der Tür standen.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1817975
    captain carotcaptain carot
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    Heute mal endlich SteamOS auf dem Desktop installiert. Auch wenn das (noch nicht) wirklich dafür gedacht ist läuft soweit alles ziemlich gut. Die Unterschiede zu Bazzite im Game Mode sind natürlich eher gering und der Desktop bleibt ein KDE Derivat. Kleiner Schönheitsfehler aktuell, die beiden SATA SSDs lassen sich problemlos in Steam integrieren, die zweite NVMe aktuell irgendwie nicht. Mal gucken ob ich Steam-fremde Software von da aus in Steam integrieren kann oder hinter das Problem komme.

    Bazzite, Cachy oder SteamOS? Cachy ist definitiv das aktuellste aber auch gleichzeitig am ehesten das, wo man mal basteln muss. Bazzite ist bei manchen Sachen fixer in der Integration als SteamOS, bei anderen nicht und ein paar Features wie einfach System zurücksetzen in Steam gehen hier nicht. SteamOS: manchmal etwas langsam (immer noch Mesa 25.3 statt Mesa 26) aber dafür in vielen Bereichen ein bisschen nahtloser. Weil Valve sich jetzt auch klar in Richtung Desktop Gaming bewegt dürften die kleinen Reibungspunkte auch nicht mehr lange Thema sein.

    Nur eine Randnotiz, natürlich kann man mit jedem Linux auch spielen heutzutage. Da das aber mein Gaming Rechner ist war klar, dass ich mir den passenden Flavor rauspicke.

    als Antwort auf: Retrostunde #1817951
    captain carotcaptain carot
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    Wenn du den Renderbereich um ein Drittel reduzierst und die Framerate, dann bleibt am Ende die halbe Arbeit. 😉

    Der SFX Chip ist vor allem deshalb cool, weil er wesentlich mehr als einfach nur 3D kann und dabei extrem günstig in der Produktion war. Natürlich nicht gratis aber für einen ziemlich fähigen Chip wirklich günstig.

    Sega hat damals ein PR-Fass aufgemacht wegen dem SVP-Chip in Virtua Racing, weil der halt viel leistungsfähiger wäre. Was Polygone zeichnen angeht stimmte das sogar. Aber dafür war das Ding auch schweineteuer. Ergo gab es nie ein zweites Spiel damit.

    SuperFX Spiele: ich weiß ja dass immer gerne auf Star Fox geschielt wird, wobei das nur mit halbem Takt läuft. Technisch fand ich eigentlich immer Vortex den Benchmark Titel (für echtes 3D). Ich bin mir gerade nicht sicher aber ich meine das wäre sogar ein SlowROM, könnte also ggf mit FastROM Patch noch mal besser laufen.

    Das schubst mehr Polygone (leider nicht immer so clever designt) und sehr viel mehr texturierte Objekte durch die Gegend als andere SFX Titel.

    als Antwort auf: PSSR2 – spürt ihr es auch? #1817944
    captain carotcaptain carot
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    Wie viel das bringt ist eh schon von ein paar Faktoren abhängig. Dazu gehören ganz banal Screengröße und Betrachtungsabstand, wie sehr man die gesammelten FSR 2 und 3 Schweinereien wahrgenommen hat bzw die anders gelagerten PSSR 1 Probleme und letztlich auch die gespielten Spiele.

    Im Endeffekt verbessert sich halt die Optik ein Stück weit. Ich sitze beim Zocken meist ziemlich nah sn meinem 55“ OLED. Da fällt gutes Upscaling auf 4K sofort auf. Auf Couchentfernung, ganz ehrlich, da muss ich mich schon anstrengen, 1080p von 1440p oder 4K zu unterscheiden. Am ehesten sind es da Aliasing Artefakte und nicht so sehr die Auflösung. 1440p vs 4K auf Couchentfernung spielt dann faktisch keine Rolle mehr. Und selbst Mario Kart World in 1440p ohne Anti Aliasing sieht dann voll ok aus.

    Wahrnehmungsunterschiede sollte man auch vor dem Hintergrund sehen. Equipmentunterschiede (günstiger ‚schmierender‘ LCD kaschiert zum Beispiel sehr viel) Screengröße zu Betrachtungsabstand und eben auch Implementation verschiedener Upscaler je nach Spiel.

    FSR 2 und 3 haben einen Haufen Problemzonen, die man gut erkennen kann aber längst nicht bei jedem Spiel gleich schlimm sind. Am meisten gestört hat mich davon Ghosting. Auf Platz zwei kam dann das manchmal heftige Rauschen/Krümeln. Verwischende Objekte (die FSR 4, DLSS oder PSSR 2 knackscharf darstellen) fand ich wiederum im laufenden Spiel nie so wild.

    als Antwort auf: Altersverifizierung auf PS #1817937
    captain carotcaptain carot
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    Abgesehen von Ländern, die für bestimmte Dinge eh schon Verifikation vorschreiben kommen momentan teilweise Verfikationspflichten für OS (Kaliforniern und andere Staaten) Social Media usw.

    Mir gefällt die Entwicklung nicht, weil man digital halt am Ende immer zuortbar ist und ein paar der Identifikationsanbieter entweder ziemlich shady sind oder mit Leaks zu kämpfen haben. Ich hab zwar früher auch meinen Ausweis für den Videothekenausweis gebraucht, aber da waren die Daten halt nur lokal. Und wenn man den Perso oder Führerschein mal für nen FSK 18 Streifen, Bier oder sonstwas zücken musste wurde gar nix gespeichert.

    Abseits von Spielen, worst case kontrollieren ein paar Gatekeeper zukünftig, was man überhaupt noch zu sehen bekommt.

    als Antwort auf: Retrostunde #1817933
    captain carotcaptain carot
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    Die Demo benutzt kein Mode 7 und das sieht man witzigerweise auch direkt. Das ist zwar an sich gelungen, aber sieht gleichzeitig sehr falsch aus bei Drehungen usw., so ganz nebenbei kann Mode 7 halt auch mehr.

    Gibt ja sogar Titel, die mit ein paar Tricks zwei Mode 7 Ebenen gleichzeitig nutzen.

    Star Fox Mega Drive: da bin ich nicht auf dem aktuellen Stand, aber halbe bis zwei Drittel Frame Rate, schlechtere Draw Distance und für die Handvoll Texturen aus dem Original musste man sehr tief in die Trickkiste greifen.

    Damals haben Devteams von meist weniger als zehn Leuten Spiele in unter einem Jahr entwickelt. Heute sitzen manche Heimentwickler, teilweise in kleinen Teams, viele Jahre an manchen Sachen und können auf 35-40 Jahre Dokumentation zurückgreifen.

    ‚Schnelles‘ 3D auf FastROM ohne SFX.

    Voxel, Textures uvm auf Stock-SNES!

    Damit will ich jetzt gar nicht sagen, dass das SNES die geilste 16-Bit Konsole ist (das ist ja eh wissenschaftlich anerkannte Tatsache🤪). Die Devszene hat da in den letzten Jahren auf allen Plattformen noch mal so einiges aus den Kisten rauskitzeln können, was früher als unmöglich galt. Beim SNES liegen die Limits halt eher bei 3D und aktuell fwhlender Entwicklungsumgebung. Genau letztere ist der aktuell dicke Vorteil beim Mega Drive.

    als Antwort auf: Retrostunde #1817913
    captain carotcaptain carot
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    Ich finde ja ehrlich gesagt, dass gerade der orchestrale Part bei Castlevania eher schwach ist verglichen zum Beispiel mit Zelda, Final Fantasy 6 oder Secret of Mana. Und das ist dann einer der Bereiche, wo das MD tatsächlich abstinkt. Was richtig gut darauf ist sind Themes wie bei Streets of Rage.

    Stichwort Ports: das hängt halt sehr davon ab, was das Spiel gerade nutzt. Castlevania hat zum Beispiel ein paar Spielereien, die auf PCE gar nicht gehen und auch auf Mega Drive nicht einfach umsetzbar sind. Das gleiche gilt aber teilweise auch umgekehrt. Das heißt jetzt nicht, dass Ports unmöglich sind. Im Gegenteil, viele sind sicher möglich. Spätestens mit SA-1. Aber das ist dann halt kein ‚einfacher‘ Port sondern braucht immer noch viele Anpassungen und vermutlich einiges an Backengineering.

    Spannender ist dann in der Generation eh, wie weit sich Spiele auf eine Hardware anpassen lassen bzw welche Tricks man so alle nutzen kann.

    als Antwort auf: Retrostunde #1817911
    captain carotcaptain carot
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    Spiele oder Musik? Ich hab schon ein paar Spiele, die ich X mal gespielt hab, auch aus neuerer Zeit. PS1/N64, da ist leider vieles nicht gut gealtert. Für mich ist da nicht unbedingt die Grafik ein Problem wie viel mehr Gameplay und Steuerung.

    Musik: ganz viel von früher höre ich heute nicht mehr wirklich, andere Sachen schon. Was aber echt so ne Sache ist, in den Neunzigern gab es doch einiges an Mainstream Kram, den ich immer noch gut finde während ich heute vor allem Sachen höre, die eher Alternative/Indie/Underground sind. Definitiv nicht nur, aber doch primär.

    als Antwort auf: Retrostunde #1817908
    captain carotcaptain carot
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    Das ist halt nicht nur eine Frage der CPU (aktuell sehen wir da zum Beispiel sehr viel Recompiling) sondern auch wie Grafikchips und Soundprozessor funktionieren.

    Das NES hat fünf Kanäle, vier davon für Wellenformen (also faktisch Klangsynthese) und einen PCM Kanal. Das kann man auf der PCE mit dem PSG und PCM Kanälen sehr gut nachbilden. Der SNES Soundchip funktioniert dann schon sehr anders.

    Das gleiche gilt prinzipiell auf der Grafikseite. Die Funktionen sind da fest verdrahtet, das sind keine progammierbaren GPUs wie heute. Und vieles funktioniert ziemlich speziell. Das NES kann nix, was PCE oder SNES nicht auch können. Bei PCE, MD, SNES sieht das schon ganz anders aus. Das ist auch einer der Gründe, warum es bei manchen Spielen faktisch Parität zwischen den verschiedenen Konsolen gibt und manchmal selbst vom gleichen Entwickler komplett unterschiedliche Versionen.

    6502 Familie: da wird es dann schneller kompliziert, als man denkt. Ja, generell sind die alle kompatibel, aber es kann erweiterte oder auch gestrichene Funktionen geben. Ich glaube zwar nicht, dass da für die Konsolen was im Argen liegt, aber meine Hand würde ich da auch nicht ins Feuer legen.

    Der SA-1 ist eine SNES CPU auf Steroiden (und theoretisch können beide voll simultan genutzt werden). Spätestens damit sollten PCE Spiele also mehr als schnell genug laufen.

    Auf der Grafikseite wird es ggf schon komplizierter. Manches dürfte sich ganz gut portieren lassen, aber anderes vielleicht komplett anders funktionieren.

    Beim Sound kann man es dann endgültig vergessen. Der SNES Soundchip funktioniert komplett anders. Ich weiß auch nicht, ob die CPU überhaupt noch über den PSG verfügt oder falls ja, die Hardware den ansprechen kann.

    Das gleiche gilt übrigens auch für verschiedene Arcade Platinen. NeoGeo hat einen komplett anderen Soundchip als etwa die Capcom Systeme, eine andere Auflösung und eine andere Farbpalette. RAM und Addressierung sind auch geundlegend unterschiedlich aufgebaut. An der Stelle sind wir noch nicht mal bei Grafikroutinen, die eine Plattform vielleicht hat oder nicht hat.

    Das ist heute halt alles unendlich viel einfacher. Die Fähigkeiten sind mehr oder weniger gleich, man schreibt auch auf eine API hin, die einem vieles aus der Hand nimmt und so weiter. Die Software ist zwar unendlich viel komplexer, aber Portierungen sind im Kern einfacher.

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