ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerVor ein paar Tagen zwei Filme gesehen, auf die ich schon sehr gespannt war und die bei den Oscars zu Beginn des Jahres auch in Konkurrenz zueinander traten, sofern man da von Wettbewerb sprechen möchte.
Knives Out
Rian Johnson. Wer hätte vor Jahren gedacht, dass Rian Johnson mal ein Fandom wĂĽrde spalten? Ich nicht. Und er mit Sicherheit auch nicht. Irgendwie wirkt seine Beteiligung an SW fĂĽr mich auch eher wie ein Fremdkörper in seiner Vita. Ich hadere nach wie vor mit seinem Beitrag zur ST, auch wenn ich mittlerweile einräumen muss, dass die Highlights der ST fast ausnahmslos ihm gehören. Und das liegt eben an den Qualitäten, die er mitbringt, insbesondere auf der Ebene des Autors. Allerdings kann die Beurteilung da nie fair sein, da er in ein Abrams-Korsett gepresst wurde und eben versuchte das Beste draus zu machen. Ich erwähne das auch deshalb, weil mir sein Film Brick damals sehr gefallen hat – und den Machern von Life is strange wohl ebenfalls. Looper fand ich irgendwie nur nett und hat sich in die Reihe der eher gut-aber-nicht-mehr-Sci-Fi-Filme eingereiht, die der Markt immer wieder hergibt.
Bei Knives Out konnte er endlich wieder frei aufspielen. Und wie. Ich kann da ehrlich gesagt nur den ganzen Lobrednern beipflichten. Es macht einfach tierisch Spass zuzusehen, mit welchem Genuss Benoit Blanc (Craig) die einzelnen Familienmitglieder ausspielt wie Karten. Dabei sind auch sämtliche Darsteller in einer Spiellaune, dass es eine wahre Freude ist. Wo verdammt war Don Johnson? Aber auch Jamie Lee Curtis als Matriarchin und Toni Colette überzeugen auf ganzer Linie mit ihrer Falschheit, die sie an den Tag legen. Vereint ist diese Familie nur in ihrer Habgier. Pate dürften hier wohl div. Erbschleicher-Film gestanden haben sowie Filme auf der Grundlage von Agathe Christie Romanen.
Johnson versteht es sehr gut, falsche Fährten zu legen und Erwartungshaltungen zu schüren ohne dabei effektheischend rüberzukommen. Der Film schiesst eigentlich nie übers Ziel hinaus und generiert seine Spannung weniger aus der Täterfrage denn mehr aus den Umständen mit Erklärungsbedarf heraus.
Ebenfalls sehr lobenswert, obwohl man mit Shannon, Craig, Evans und Johnson sehr viel Männlichkeit im Film drin hat, kommen keine Actionszenen zum Einsatz. Das heisst der Stoff wird nicht modernisiert im Sinne eines Sherlock Holmes von Guy Ritchie. RJ fährt das Tempo trotzdem hoch. Am Ende bleibt leider dieses GefĂĽhl, dass mich immer nach solchen Filmen umtreibt, Sehnsucht nach mehr. Und da er tatsächlich in der moderneren Filmgeschichte als ein Unikum betrachtet werden könnte – Mord im Orientexpress zähle ich nicht, weil leider auch nur eine Variation eines mehrfach verfilmten Stoffes – finde ich die Alternativen eher in der Vergangenheit denn in der Gegenwart.
Dass der Film so gut ankam, überrascht mich einerseits, andererseits nicht. Aber schön ist RJ an einer Fortsetzung dran und einer hoffentlich genauso amüsanten wie spannenden Geschichte mit Benoit Blanc inmitten des Geschehens. Vergessen sollte man aber nicht, dass er hier sogar nur die zweite Geige spielt und die Geschehnisse viel mehr aus Sicht der Pflegerin, gespielt von Ana de Armas, aufgearbeitet werden.
RJ spart auch nicht mit zeitgenössischem Witz und einem Seitenhieb auf moderne Vertriebskanäle. Dadurch kriegt das altmodisch anmutende Asset eine aktuelle Note, die aber nie aufgesetzt wirkt.
Mit dem Ergebnis bin ich persönlich also mehr als zufrieden und freue mich schon auf einen weiteren Film von RJ. Wenn noch mehr solche Geschichten in ihm stecken, hoffe ich, dass er SW links liegen lässt und weiter seine eigenen Filme realisiert, wo ihm hoffentlich auch keiner reinredet.Parasite
Der Preisregen war eine Ansage. Eine sehr deutliche sogar. Welcome Asia to the show könnte man meinen. Die Erwartungen waren dementsprechend auch sehr hoch. Ich versuchte natürlich nicht in einen überkritischen Modus zu verfallen. Und im Grunde muss man das auch gar nicht. Der Film erlaubt sich zu Beginn auch aus meiner Sicht keinerlei zweifelhafte Entscheidung. Es wird die Familie Flodder Thematik in der südkoreanischen Variante gezeigt. Die ist deutlich niveauvoller und glänzt mit feinsinnigem Humor. Er erinnert mich auch stellenweise an Mic Macs und zeigt wie erfindungsreich eine Familie/Kommune sein kann, wenn es darum geht, zu überleben. Daraus speist sich im ersten Teil massgeblich der Spass. Und so brav wie er daherkommt, ist der Humor beileibe nicht. Da wird aus dem Schmunzeln schnell ein böses Grinsen. Immerhin sind die Opfer eigentlich die Falschen. Aber der Verteilkampf lässt hier wohl keine würdigere Umgangsform zu. Sie oder wir lautet die Devise.
Dabei werden nach und nach Geheimnisse aufgedeckt, die aber auch recht konstruiert wirken. Aber damit dealt man in asiatischen Filmen halt öfter, darum hats mich nicht wirklich gestört. Die Überleitung in die zweite Hälfte des Films ist aber auch ein veritabler Do or Die Moment. Hier skippt man das Genre fast schon und man befindet sich nicht mehr in einer schwarzen Komödie, sondern eher einem Drama. Ich glaube, dass sich an diesem Punkt die Geister auch scheiden werden. Wenn man die veränderten Bedingungen akzeptiert, geniesst man nahtlos den Rest des Films. Andernfalls könnte man auch enttäuscht werden. Bei mir wars wohl von beidem etwas. Einerseits spürt man, dass Bong Joon Ho die leisen Töne trifft und viel Material zwischen den Zeilen liefert, andererseits kann er aber auch nicht den Film aus der Überspitzung retten, die so vielen asiatischen Filmen innewohnt.
Ich hatte auf jeden Fall nicht das Gefühl, dass die Kehrtwende rund wirkt. Generell ein schwieriger Balance-Akt, wenn man so unterschiedliche Tonalitäten in einem Film vereint. Daran sind auch schon andere gescheitert. Nun, Scheitern wäre sehr hart formuliert. Aber dadurch ist der Film für mich eben nicht mehr dieses kolportierte Meisterstück. Mag sein, dass der Feuilleton den Film als die angenehmere Erfahrung als beispw. ein Old Boy würdigt und darum auch nicht gerade zurückhaltend war mit Preisen. Aber ich für meinen Teil sehe den Film eine ganze Stufe unter Chan-wook Parks Film. Und halte diesen immer noch für das Aushängeschild koreanischer Filmkunst. Aber vergleichen braucht man die Filme nicht, es ging mir mehr darum, dass sich das eine Ergebnis einfach runder anfühlt, ohne dass er sich bei westlichen Filmzuschauern anbiedern müsste, seine asiatische Note behält und trotzdem mit einer Wucht trifft, die einmalig ist.
Mich wundert ehrlich, dass Bong Joon Ho kein Englisch spricht. Was er aber sicher spricht, ist die universelle Sprache des Mediums. Darum funktioniert der Film auch in vielen Belangen so gut und könnte auch in jeder anderen Grossstadt spielen. Ich google mal nicht. ob das Ami-Remake in der Mache ist, aber ich sehs so deutlich vor mir. Hollywood ist das ES, das sich von den Visionen ausländischer Filmemacher ernährt, um uns mit unseren Alpträumen, nämlich noch mehr sinnlosen Remakes und dgl. zu foltern. So, wie es mit Old Boy schon passiert ist.
Mein Fazit fällt dennoch sehr positiv aus, abseits des Hypes. Okja und Snowpiercer habe ich beide gesehen und was ich sah, gefiel mir. Das etwas andere Kino, behaftet zwar mit Makeln, aber mit mehr Originalität gesegnet, als so mancher Flic, der vorgibt Independent Kino zu sein, aber einfach lauwarme Grütze ist. Darum bleibt sein Werk auch weiterhin eins, das ich gern verfolgen werde. Parasite ist von seinen Filmen, die ich sah, aber klar der stärkste.
Ohne Kenntnis aller anderen nominierten Filme, kann ich aber noch nicht beurteilen, wie gerechtfertigt die Adelung war. Aber in einem Punkt sehe ich ihn eher als Silbermedaillengewinner, RJ hat mit Knives Out das bessere Writing hingelegt.
ChrisKongTeilnehmer@Bort
Hab ich schon mitgekriegt. Wie gesagt, ist aus dem Kontext entstanden, weil die Gefangenen sagten, dass sie vermutlich eh schon tot sei. Im Eifer des Gefechts gehen auch mal Details unter. Bei Lev wars nur so, dass ich erst dachte, mich verhört zu haben. Aber da wohl eher drauf konzentriert, die Gegend abzusuchen, denn die Infos kriegt man halt so nebenbei mit weniger bei den Cutscenes.
Aber ist ja nun alles aufgeklärt. Würde mich aber wundern, wenn das jeder immer komplett mitgekriegt hat. Hab weder davor noch danach was zum Inhalt des Spiels gelesen.
@Maverick Wo bleibt Dead Island 2?10. Juli 2020 um 17:38 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1686566
ChrisKongTeilnehmerSeh ich das richtig, 200 mal Platin? Was war denn das Jubiläumsspiel zur 200.en?
10. Juli 2020 um 7:52 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1686490
ChrisKongTeilnehmerIch hatte wohl Glück, hatte nicht einen einzige Bug während meiner Spielzeit. Dass man keine Scheren aufsammeln kann ist aber scheisse, weil man die Dinger für Muni und Waffenverstärkung wirklich gut gebrauchen kann.
ChrisKongTeilnehmerThe Last of Us Part 2
Achtung Spoiler
Naughty Dog stellt die Gretchenfrage. Passenderweise haben wir hier zwei Gretchen, mit denen wir ins Feld ziehen dĂĽrfen. Und so wie Faust von Gretchen mit einer unangenehmen Frage konfrontiert wird, fĂĽhrt das Team um Neil Druckmann das Schicksal mehrerer Figuren zusammen, um den Spieler mit unangenehmen Fragen zu konfrontieren. Wieviel Rache darf es sein? Und wo fĂĽhrt diese hin?
Hier kommt dann aber auch schon der eigentliche Knackpunkt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ND (Naughty Dog oder Neil Druckmann? Das KĂĽrzel geht fĂĽr beides ?) vor dieser Frage stand, den Spieler entscheiden zu lassen oder ihm die Entscheidung aufzuzwingen. Man entschied sich fĂĽr letzteres. Wäre das jetzt eine TV-Serie – die Inspiration durch The Walking Dead ist immer wieder deutlich spĂĽrbar – bei der das interaktive Element wegfällt, wĂĽrde sich die Frage gar nicht stellen. Ich bleibe schliesslich aussen vor. Hier versucht man aber ein Maximum an Empathie fĂĽr beide Charaktere zu erreichen, was ND auch in sehr vielen Belangen gelingt. Aber die Verbindung zum Spieler geht mMn genau in dem Moment verloren, wenn ich das Feld der Selbstverteidigung verlasse und die Gewalt sich nur noch schwer rechtfertigen lässt. Hier werde ich nicht mehr situativ in die Gewaltspirale hineinmanövriert sondern werde einfach gezwungen den nihilistischen Weg weiter zu beschreiten. Das Problem der Entscheidungsfreiheit ist klar. Ăśberlässt man dem Spieler die Wahl, ist es fĂĽr die Story ein Do or Die. Das heisst man fĂĽhrt den Spieler nicht mehr an einen Punkt, was hier eindeutig gewĂĽnscht ist, sondern lässt ihn seine eigene Motivation miteinbringen. MMn entsteht so das immersivere Spiel. Das erklärt fĂĽr mich auch, warum mich ein Life is strange before the storm und auch dessen Vorgänger deutlich mehr mitgenommen haben. Das ist ein bisschen die Crux mit dieser Fortsetzung und auch mit dem Vorgänger. Joel trifft die Entscheidung, nicht der Spieler. Dadurch ist die moralische Befangenheit im Prinzip wegdelegiert. Nun gibt es den erzählerischen Kniff, die Entscheidung dem Spieler zu lassen, aber das Ende doch in die gewĂĽnschten Bahnen zu lenken rein vom Resultat her. Beispw. Hätte Joel, respektive der Spieler, nicht abdrĂĽcken mĂĽssen, das hätte dann z.B. Tommy machen können, wenn der Spieler sich weigert. Faktisch gibt man dem Spieler die Kontrolle und entzieht sie ihm wieder im entscheidenden Moment. Und dieses Dilemma trägt das Spiel ein StĂĽck weit mit sich. Aber das hätte auch ein anderes Spiel zur Folge.
In diesem Moment ist dann sicher, dass eine Fortsetzung so nicht möglich ist, weil die Ausgangslage eine andere ist. Teil 2 baut genau auf dieser fixen Ausgangslage auf. Vielleicht ist das eine verpasste Gelegenheit, vielleicht aber auch besser so. Ich denke das tendiert je nach Spielertyp in unterschiedliche Richtungen. Ich für meinen Teil hätte mehr Entscheidungsfreiheit begrüsst. Das moralische Dilemma wäre in meiner Verantwortung geblieben. Das erinnert unweigerlich an Telltales TWD. Da entscheidet man sich auch öfter, ob man seinen Protege belügt oder schonungslos die Wahrheit sagt. Dadurch entsteht aber auch ein sehr viel feinmaschigeres Beziehungsnetz. Das ging bei mir dann sogar soweit, dass ich eine Sequenz wiederholt habe, weil ich eine unangenehme Situation für Clementine verhindern wollte, ja musste. Und wenn ein Spiel es schafft, einen solchen Beschützerinstinkt zu wecken, hat es vieles richtig gemacht. Und Gott weiss, TWD hat in vielen Punkten auch sehr viel schlecht gemacht.
In diesen Aspekten ist TLoU in allen Belangen fĂĽr mich ein klares Top-Spiel. Zur Technik muss ich nicht viele Worte verlieren. Ich finds eine Augenweide (inkl. Eingeweide und so). Und es läuft auch absolut flĂĽssig. Was hier aus meiner alten PS4 White Edition – ich kleiner Rassist – rausgekitzelt wird, ist kaum ausreichend zu wĂĽrdigen. Auch tonal gibt’s voll auf die Zwölf. Mit einem kleinen Makel. Manchmal sind die Dialoge aufgrund der Umgebungsgeräusche eher schlecht wahrzunehmen, etwa wenn die NPCs sich plaudernd entfernen, während ich noch die Gegend am absuchen bin. Auch die Effekte leiser zu stellen hat da nicht den gewĂĽnschten Effekt gebracht. Dank der pausenlosen Autospeicherung, hab ich ein paar Mal die Sequenz nochmals gestartet. Verpasse nur ungern was. Das erklärt auch die astronomisch hohe Spielzeit von ĂĽber 47 Stunden. Sollte sich jemand finden, der länger gebraucht hat fĂĽr einen Durchgang, bitte melden. Der Take-it-easy-slow-down-Gedenkaward ist ihm/ihr sicher. Weiter konnte ich in Jackson ein paar Charaktermodelle ausmachen, die etwas weniger detailliert waren und sich wiederholt haben. Aber das ist absolut zu verschmerzen. Auch die Lautloskill-Animationen lassen Varianz vermissen und eine Vielfalt an Gegnertypen ist auch eher Mangelware. Aber daraus wĂĽrde ich dem Spiel keinen Strick drehen. Das hat mich in Spielen wie Far Cry ja eigentlich auch nicht gestört. Da wird man mit dem Kompromiss leben können. Kritiker könnten einwerfen, dass es NDs Absicht ein wenig unterminiert, Empathie beim Gegner hervorzurufen, wenn man praktisch eine Armee von Klonen bekämpft.
Das Gameplay bewerte ich als ähnlich positiv wie in dem Vorgänger. Wobei mir scheint, dass der mittlere Schwierigkeitsgrad hier einiges leichter ist, als beim Erstling. Kann aber auch nur ein verfälschter subjektiver Eindruck sein. Generell steigt mit dem Schwierigkeitsgrad auch das Mass an Verkleinerung von Zeitfenstern, sich zu verstecken oder unentdeckt zu operieren. Die KI reisst mMn keine Bäume aus, aber tut, was sie soll. Die Gefechte haben mir allesamt Spass gemacht. Manches Mal sieht man auch die Möglichkeit, konfliktfrei durch den Abschnitt zu kommen, aber das interessanterweise sogar eher in den Bereichen mit Infizierten. Bin dann aber doch lieber zurückgerannt und hab sie von ihrem Schicksal erlöst. Denn viel anders lassen sich die Gebiete ja dann nicht stressfrei absuchen nach Gegenständen und Crafting-Material. Ich habs trotz intensiver Suche nicht geschafft, alles zu craften und jede Fähigkeit zu erwerben. Das war in Teil 1 anders, da hatte man am Ende noch Teile übrig, soweit ich mich erinnern kann. Ist aber kein Beinbruch. Nur sollte das beabsichtigt sein, dass man gar nicht alles leveln kann oder eben doch, wäre vielleicht ein Hinweis drauf ganz nett gewesen.
Bosskämpfe gibt es wenige, würde mMn aber auch wenig passen. Lobenswert, dass man darauf verzichtet hat, aus jeder ikonisch anmutenden Führungsfigur einen solchen Bossgegner zu machen. Hätte ich innerhalb der Dramaturgie für etwas absurd gehalten und so bleibt die eine oder andere Überraschung für den Spieler.
Von der Spiellänge her kriegt man faktisch zwei Spiele. Für den Erstling hab ich etwas über 20h gebraucht damals. Wobei ich auch dort viel abgesucht habe und lange in den Szenarien verweilt bin. Ich hatte dort aber nie das Gefühl von Streckung. Das ist in Teil 2 nicht ganz so gelungen finde ich. Immer wieder hat man die Situation, ahh, dort ist das Ziel. Am Ende des Abschnitts, ahh, dort ist das Ziel. Nächster Abschnitt, repeat. Das macht den Mittelteil ein wenig ausufernd, insbesondere da div. Assets ja wieder genutzt werden. Ich glaube man hätte da problemlos ein wenig straffen können, ohne dass es an spielerischer Substanz verloren hätte. In manchen Gebieten, die riesig sind, hat es verhältnismässig wenige Gegner, sodass man selten den ganzen Spielplatz nutzt. Gut möglich, dass das in anderen Schwierigkeitsgraden nötiger ist. Wobei die schwersten Stellen mMn immer die sind, wos relativ eng ist.
Um es auf das Gameplay nochmals herunterzubrechen, zu behaupten, es wäre nicht herausfordernd, ist für den Durchschnittsspieler schlicht Unsinn. Der Mix taugt mir auch anteilsmässig, auch wenn ich von allem auch mit etwas weniger ausgekommen wäre. Kernstück sind aber sowieso die aufgebauten Reibungspunkte der unterschiedlichen Gruppierungen. Wenn man erst mal feststellt, wie die einzelnen Teile miteinander verflochten sind, kommt man nicht umhin ND für diese Leistung Respekt zu zollen. Davon könnten sich auch Serien wie TWD eine Scheibe abschneiden. Ja, ein wenig redundant TWD dauernd zu erwähnen, aber die beiden Spiele liefern so viele Versatzstücke aus der Serie, dass man schwer drumherum kommt. Fairerweise aber übernehmen sie halt nur die besten Parts und lassen den ganzen Müll und Ballast weg, den die Autoren dort mittlerweile reingeschrieben haben. Man spürt hier jederzeit, dass die Charaktere ernst genommen werden. Die Motivation und Handlungsweise der einzelnen Figuren bewegt sich absolut im Rahmen des Realistischen. Und da gibt es nun mal kein Gesetz, wonach Ellie nicht einfach ein Arschloch werden kann. Was sie irgendwie tut. Aber für mich ist auch ihr Handeln irgendwo schlüssig. Schliesslich lastet auf ihr die verpasste Gelegenheit Joel zu vergeben. Abby hat ihr das für immer genommen und damit kommt sie nicht klar. Denn wirklich im Guten haben die beiden sich nicht getrennt, auch wenn ND am Ende noch ein paar versöhnliche Sequenzen eingebaut hat in der Hinsicht. Dass das Gefühl, die Situation irgendwie bereinigen zu müssen, sie weiss vermutlich selber nicht wie, stärker ist, als der Wunsch es zu vergessen und bei Dina zu bleiben, wird viele enttäuscht haben. Namentlich wohl all jene, die den Santa Barbara Part nicht gebraucht hätten. Und ich hätte mich fast auch zu dieser Fraktion gezählt. Es wirkt wie ein überlanger Epilog. Nur muss ich sagen, dass genau in diesem Teil das Bild drin ist, das ich irgendwie nicht mehr aus dem Kopf kriege. Aber dass die meisten halt mit dem Ende auf der Farm zufrieden gewesen wären, kann ich genauso gut nachvollziehen. Auch diese Stelle erinnert von der Rezeption her ein wenig an grosses Kino, nämlich an die für mich fast beste Stelle in Heat, wenn DeNiro sich schon auf dem Weg in die Freiheit befindet, mit dem Geld, mit seiner Freundin. Aber etwas nagt an ihm, diese eine unerledigte Sache. Und auch dort geht es um Rache. Man braucht jetzt kein Wahrsager zu sein, um vorauszuahnen, dass es ein Weg in den Abgrund ist, aber genau das soll hüben wie drüben eben illustriert werden. Alles hat seinen Preis. Und aus dieser Abwärtsspirale kommt man nicht ohne Blessuren raus, wenn mans denn überhaupt schafft. Das gibt dem Ganzen einen recht deprimierenden Touch, so auch im zweiten Teil von tLoU. Das Ende lässt man offen, sodass man hier noch einen eigenen Hoffnungsschimmer wahren kann.
Aber was ich wirklich als Schlag in die Magengrube empfand, war das Wiedersehen mit Abby. Wie diese einstmals so starke Frau so kaputt gemacht und zu diesem mitleiderregenden Etwas degradiert wurde, war schwer zu schlucken. Hier stellte sich bei mir ein ähnliches Gefühl wie bei Logan ein. Zu wissen, dass es kein wirklich gutes Ende geben kann für eine Figur, die man über einen Zeitraum lang begleitet hat, verursacht regelrechtes Unbehagen und wirkt lange nach. So auch hier. Und genau darum finde ich den Santa Barbara Part als unverzichtbar, so sehr er auch schmerzt. Damit hebt sich der zweite Teil mMn nochmals deutlich ab vom Rest des Teilnehmerfeldes. Immerhin gönnt man der Figur eine Art Legacy in Form von Lev. Offen bleibt auch Abbys Schicksal, da die Mitgefangenen davon reden, dass sie gebissen wurde. Ob das so ist, oder die das einfach nur gesagt haben wider besseren Wissens, wird nicht aufgeklärt. Von daher könnte es einfach nur eine sterbende Abby sein, die ihre letzte Fahrt Richtung Avalon antritt. Das beisst sich ein wenig damit, dass sie Lev begleitet. Wenn sie wirklich gebissen wurde, könnte das den Schluss nahe legen, dass sie selber immun ist oder so verwirrt, dass ihr nicht bewusst ist, Lev in Gefahr zu bringen. Sollte es einen Teil 3 geben, wäre das vermutlich die drängendste Frage, zumindest für mich. Für Ellie steht eigentlich nur die Heimkehr an, ihre Geschichte ist für mich zu Ende erzählt. Oder ich wüsste nicht, was man die Figur noch durchmachen lassen sollte, ohne sich in die niederen Gefilde von, tada TWD, zu begeben. Klar, die Familie beschützen die entführt wurde oder dgl. kann man immer bringen. Aber mMn wurden da eher Wurzeln für eine Weiterführung mit Lev gelegt. Schliesslich haben die Scars am Ende auch sowas wie eine Art Rehabilitation in den Augen des Spielers erfahren, wonach die Ausgangsidee hinter der Bewegung schrittweise korrumpiert wurde. Natürlich birgt das da auch wieder die Gefahr der Wiederholung bereits etablierter Motive. Also noch eine Rache-Story will ich nicht. Aber Lev könnte auf der Suche nach Inhalten sein. Btw. kann es sein, dass in deutschen Synchro hin und wieder mal von ihr gesprochen wird? War da anfangs nicht sicher, ob da immer die Yara, die Schwester gemeint ist. Aber ok, ich hatte ganz zu Beginn auch nicht gerafft, dass Abby nicht Ellie ist, weil ich erst dachte, es mit einem Zeitsprung zu tun zu haben und eine ältere Ellie zu sehen. Dass sie sich anders nennt, hätte sogar Gründe geben können. Vielleicht war die Verwirrung auch ein wenig beabsichtigt.
Die Stellen dann im Spiel aus komplett verschiedenen Perspektiven zu erleben, ist durchaus clever gemacht. Etwa wenn die Opfer auf einmal ein Gesicht kriegen (z.B. der Rose-Verschnitt im Lager der WLF). Hier ist es dann eben so, dass die Entscheidungsfreiheit keinerlei Effekt haben wĂĽrde, liesse man die Option offen, wer lebt und wer stirbt. Leider geht dadurch wie gesagt die moralische Befangenheit ein wenig verloren. Dass das andere Spieler anders sehen werden, liegt in der Natur der Sache, ebenso wie der recht hohe Gewaltgrad. Aber schliesslich geht’s mir auch nur darum fĂĽr mich die Dinge in den entsprechenden Kontext zu setzen und da ist nicht exakt das erreicht worden, was die Absicht dahinter war. Liegt fĂĽr mich aber eher konzeptionell zu Grunde, deswegen auch die Vergleiche zu anderen Spielen, die das anders gelöst haben.
Nur punktet das Spiel für mich halt auf anderen Ebenen. Und ND + ND haben die Geschichte auf die richtige Weise erzählt. Mehr kann man nicht verlangen. Ich war skeptisch, ob ich einer Fortsetzung überhaupt was würde abgewinnen können in inhaltlicher Hinsicht. Und die Conclusion, dass Rache ins Verderben führt, ist nicht worüber ich da jetzt gross nachdenke. Aber dafür sind genug andere Sachen drin, die zum Mitfiebern, Nachdenken usw. anregen.
Ich kann für mich auch die Frage nur schwer beantworten, welcher Teil für mich jetzt der bessere ist. Ich möchte keinen von beiden missen. Teil 1 hab ich als eins der wenigen Spiele der PS360 Version zweimal gespielt. Ich werden Teil 2 vermutlich auch mal wieder einen Besuch abstatten, aber es wird mir inhaltlich schwerer fallen, weil die deprimierenden Anteile eben recht hoch sind. Ich hab mir bislang auch kein zweites Mal Logan geben können, obwohl ich den Film sehr schätze. Nach dem Spiel bleibt irgendwie ein leichtes Gefühl der Leere zurück. Irgendwie so ein bisschen ähnlich, wie wenn in einem Endspiel die Heimmannschaft verliert und man erst mal keinen Bock mehr auf den Sport hat. Jetzt zum nächsten Spiel zu wechseln, ich kann das nicht. Das sagt mir, dass die Macher bei mir wohl offensichtlich die richtigen Knöpfe gedrückt haben. Ich finds auch gut, dass Videospiele dank diesem auf ein neues Level gehoben werden, auch wenn es wie gesagt nicht der einzige Vertreter ist, der das macht und auch kein Pionier. Aber man kriegt hier halt ein ziemlich perfektes Resultat, was auch die euphorischen Stimmen bestätigen. Als Gesamterlebnis kenn ich nur wenig Vergleichbares.
Zu diesem ganzen Social-Media-MĂĽll hab ich gar nicht erst Lust eine Meinung zu äussern, da gibt’s bei mir nur Ctrl Alt Delete. Wer Teil 1 mochte, fĂĽr den seh ich nur wenig GrĂĽnde, Teil 2 auszulassen. Wenn die Leidensfähigkeit da ist, erwartet einen ein spezieller Trip in VideospielabgrĂĽnde, die wir so bislang noch kaum gesehen haben in der Kombination.
ChrisKongTeilnehmerDolans Cadillac
Eine Lowbudget Stephen King Verfilmung, die auf einer Kurzgeschichte basiert. Kann das gut gehen? Erstaunlicherweise ja. Hatte den Film nur als DVD, weiss gar nicht mehr, wann ich den gekauft habe. Da er mit lediglich 85 Minuten recht ĂĽberschaubar ist, gestern mal eingelegt.
Man merkt natĂĽrlich, dass hier nicht das grosse Geld vorhanden war. DafĂĽr bĂĽrgt allein schon mein Namensvetter Christian Slater.
Die Geschichte wird natürlich ein wenig ausgebaut und moderne Elemente wie Internet, Handys und dgl. kommen zum Einsatz, wirken zuweilen aber auch wie Fremdkörper, da die Möglichkeiten der Technik da irgendwie ignoriert werden. Einiges wirkt dann auch ein wenig konstruiert, was auch an der Spannung zehrt.
Nichtsdestotrotz kann der Streifen aber mit Wes Bentley – wo warst du so lange? – in Spiellaune aufwarten. Sein Grad an Intensität ist wirklich bemerkenswert, ohne dass es in Overacting mĂĽndet. DafĂĽr ist Slaters Figur zuständig. Der wirkt nun wirklich wie ein Schurke aus dem feuchten Traum eines Far Cry Entwicklers, so nach dem Motto, seht mal was ich fĂĽr ein widerlicher Typ ich bin. Aber Slater schafft es doch, den Charakter innerhalb dieser Grenzen ein wenig Ambivalenz zu verleihen. In einer Nebenrolle, die sogar interessanter als der Part von Slater ist, sieht man Greg Bryk, ja genau, der, der den Oberschurken in Far Cry 5 spielt und auch hier wie der Bruder von McConaughey wirkt. Als hätte man diesen direkt aus True Detective importiert inkl. der poetischen AusflĂĽge in dessen Gedankenwelt.
Was erschreckend ist, wie zeitlos und aktuell der Film ist, wird hier doch Menschenhandel thematisiert. Am Ende befriedigt der Film wohl all jene Gemüter, denen die Gesetzgebung in der Hinsicht zu lasch ist oder die Behörden zu wenig machen. Kleine Randnotiz, wie der Zufall es so will, wurde gestern in den Nachricht die Verhaftung von Maxwell, der Zuhälterin von Epstein, bekannt gegeben. Dadurch rückt auch Prinz Andrew in den Fokus. Was hier schon wieder stossend anmutet, dass es einen Deal geben könnte, der Andrew belastet und bei dem Maxwell Strafreduktion bekommt. Einfach damit man einen populäreren Skandal bewirtschaften kann. Wer die Epstein Doku gesehen hat, kann sich ja ein Bild von der Person machen. MMn gehört Maxwell bis ans Lebenende hinter Schloss und Riegel. Die Frau hat aktiv mitgeholfen so viele Leben zu verpfuschen, dafür darf es nie und nimmer einen Deal geben. Das mutet so an, als würde man New Jack City in echt erleben, der Big Boss kommt davon, weil er einen kleinen Mitläufer verrät.
Zurück zum Streifen. Wer keine allzu grossen Erwartungen hat, wird mit durchaus überzeugenden Darstellungen belohnt, die weit besser sind, als so mancher Flic, der auf King s Geschichten basiert. Darüber hinaus bleibts ein TV-Film mit einigen netten Einfällen, der bis zum Schluss spannend bleibt, auch wenn er doch recht vorhersehbar ist.
ChrisKongTeilnehmerWenn man lowincome ist, muss man das nicht führen, weil eh kein Geld da ist. 🙂
Die letzte Patriot Act Folge war mal wieder geil und zeigt, was passiert, wenn Firmen zu viel Einfluss haben. Andererseits ist aber die Anspruchshaltung der Amerikaner auch eine merkwürdige mit diesem ganzen for Free Gedöns. Wer ernsthaft glaubt, es gibt etwas gratis, der träumt von Utopia. Hier hätte klar gleich zu Beginn darauf verwiesen werden müssen, dass es sich eigentlich um eine Dienstleistung des Staats handelt, die einfach an Dritte vergeben wurde. Und dass es eine Grundlage für lowincomes gibt, die dann eben nichts bezahlen müssen für ihre Steuererklärung.
Unser System ist leider auch kein Vorzeigemodell und finde es zu kompliziert. Ich hab da zwar den Durchblick, aber hab mich auch damit schon oft auseinandergesetzt. Dass eine Mehrheit der Bevölkerung da nicht durchsteigt, ist mir absolut klar. Die dazu verfügbare Software ist vom Layout und Handling her auch nicht das Gelbe vom Ei.
Wird in Deutschland vermutlich auch nicht viel besser sein.
ChrisKongTeilnehmerhttps://variety.com/2020/tv/news/fallout-series-jonathan-nolan-lisa-joy-amazon-1234696997/
Man jubelt kurz auf und verstummt gleich wieder. Der alte Affe Angst schleicht sich ein. Ich hoffe, dass die Serie einerseits dem Charakter der Spiele treu bleibt, andererseits Nolan insoweit involviert ist, als dass es der Serie zuträglich ist. Wenn damit nur der Name eingekauft wurde, bringt das ja nicht viel.
Bislang hab ich nur die erste Staffel Westworld gesehen, aber die ist wirklich herausragend und auf ihrem Gebiet konkurriert nur sehr wenig damit.
Was ein Vorteil ist, dass man innerhalb des Settings erzählerisch absolute Freiheiten geniesst. Ein Nachteil wiederum könnte sein, dass es schnell droht lächerlich zu wirken. Wie wird man die ganzen Mutanten umsetzen? Bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, weil das wirklich so ziemlich alles sein kann, von ultratrashig bis best Series based on a Videogame.26. Juni 2020 um 10:58 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1685407
ChrisKongTeilnehmerBei Teil 3 hatten sie dann irgendwie noch weniger Lust. Unter den Vorzeichen bin ich gespannt, wie sich das bei einem allfälligen nächsten Remake bemerkbar machen wird.
Gestern eine längere Session Last of Us 2. Also was ich ganz klar sagen muss, dass ich heilfroh bin, Teil 1 schon vor einer Weile gespielt zu haben. Gleich nacheinander würde ich die Teile absolut nicht empfehlen, dafür wiederholt Teil 2 bislang viel zu viel von Teil 1. Ich würde da eine Overdose kriegen.
ChrisKongTeilnehmerDas letzte Hemd hat keine Taschen, dessen sollte man sich immer bewusst sein, wenn man seinen Lebensinhalt meint mit dauernden Backups fĂĽllen zu mĂĽssen.
ChrisKongTeilnehmerOSS 117 Der Spion, der sich liebte
Der Film basiert tatsächlich auf einer Buchreihe. Kann mir das nur schwer vorstellen, ist wohl aber so. Und natürlich ist es auch nicht die erste filmische Umsetzung. Ich glaube schon in den 60er oder 70ern gabs Umsetzungen.
Um was gehts also? Wer Archer kennt, der dürfte ahnen, in welche Richtung Setting und Humor hinführen. Ein von sich selbst sehr überzeugter Agent der französischen Regierung, beweist sich als kultureller Banause und Tölpel und stolpert mehr mit Glück denn Verstand zur Aufklärung einer internationalen Krise. Oliver Kalkofe hat den Chauvi selber synchronisiert und wie ich finde sogar recht gut. Erinnert an die Synchronstimme von Connery aus Dr. No. Dazu kommt Dujardins lustvolle Mimik, die dem Ganzen die Krone aufsetzt. Total übertrieben, reichlich sexistisch und mehr Klamauk als in einem Lucas Arts Spiel. Klar, der Humor zündet nicht immer, aber oft so doof, dass es schon fast wieder gut ist. Ein weiterer Teil existiert bereits und einer ist angekündigt. Werde ich mir sicher geben.
Wie gesagt, fĂĽr Fans von Archer, der Zeichentrickserie, sicher mal einen Blick wert.
Kleines Highlight ist die Szene, bei der er Bambino in arabisch singt, was recht authentisch klingt.
ChrisKongTeilnehmerStimmt, du bist ja auch kein Experte. XD
ChrisKongTeilnehmerDa du ja sowas wie ein Experte bei Souls bist, was würdest du ganz persönlich ändern?
ChrisKongTeilnehmerIch fand halt, dass ab Weskers RĂĽckkehr in Veronica fĂĽr mich ein Bruch stattfand – Ada hat ich auch verdrängt, aber das war auch schon BS. Es geht ja nicht darum, dass das alles zu ernsthaft verfolgt wird. Aber sobald dieser Beliebigkeitsschlendrian reinkommt, frage ich mich, warum die Entwickler die Fans nicht mehr ernstnehmen in der Hinsicht der Erzählung. AC hat ja ein ähnliches Problem mittlerweile. Die Spiele sind ja nach wie vor gut bis sehr gut, aber mit AC hats einfach nicht mehr viel zu tun. Da finde ich es etwas mutlos, nicht mal was Neues zu wagen und es halt entsprechend zu benennen. Man kann ja auch die Ableger ja immer noch in Verbindung mit der Dachmarke lassen.
ChrisKongTeilnehmerEure Ansicht, aber innerhalb der Grenzen des etablierten Universums, hat die Reihe diese immer wieder neu definiert. Und ich finde das hat der Reihe nicht unbedingt gut getan. Man kann auch neu und frisch bleiben ohne diesen Blödsinn.
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