ChrisKong

Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,186 bis 1,200 (von insgesamt 31,096)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: Gernseh-Serien #1677839
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich hoffe mal, dass die auch wirklich was zu erzählen haben. Staffel 3 ist ja doch ein recht klares Ende. Nach Ozark werde ich da sicher weiterschauen. Auf den Witcher hab ich nach wie vor keinen Bock.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677838
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Die Versunkene Stadt Z

    Das auf einem Buch basierende Drama erzählt die Suche von Percy Fawcett nach einer Zivilisation im Amazonasdschungel. Dabei versucht der Film sowas wie ein episches Drama darzustellen. Das gelingt mMn nicht wirklich. Dafür holt mich der Film emotional leider kaum ab. Der Film ist zum Teil auch überfrachtet, reisst viele Themen an, verfolgt diese aber nicht in aller Konsequenz. Etwa der Wunsch seiner Frau mehr zu sein in der Gesellschaft als nur der Anhang. Die Szenen erreichen zu keinem Zeitpunkt die gewünschte Intensität, eine Tour de Force spürt man hier nicht. Wer ein solches Dschungelabenteuer sucht, ist mit the Jungle mit Daniel Radcliff besser beraten.
    Weiter wird versucht etwas Gesellschaftskritik zu üben anhand der Indios. Der Teil der Odyssey erinnert zuweilen an 1492 Eroberung des Paradies in welchen Depardieu Columbus spielt, der zusehends desillusioniert von seiner Mission ist. Diese Anleihen spürt hier deutlich, aber auch da bleibt der Film zu flach.
    Was sich sagen lässt, dass das Drama toll gefilmt ist und zu gefallen weiss. Weniger wäre hier mehr gewesen.

    Parasite hab ich auch hier rumliegen, bin da auch sehr gespannt. Ob das Gehype im Vorfeld hilft, glaub ich zwar nicht, aber ich versuche das recht unvoreingenommen anzugehen. Hab ehrlich gesagt auch nicht wirklich eine Ahnung, was in dem Film passiert, nur die Prämisse ist mir ungefähr bekannt.

    Zu oben erwähnten Filmen hab ich ja meinen Senf schon dazugegeben. Midsommar hat jetzt auch nicht zwingend eine bessere Auflösung als Hereditary, wirkt aber in sich doch runder und liefert nicht noch auf der Zielgeraden eine unnötige Erklärung ab.
    Wolf of Wallstreet fand ich trotz der Laufzeit sehr kurzweilig, was schlicht an der Regie von Scorsese liegt, dessen Stil oft frischer wirkt als der von vielen Jungregisseuren. Von der Lesart ist er vielleicht mit anderen gesellschaftskritischen Filmen wie Natural Born Killers und Fight Club vergleichbar. Auch hier kann der Film tatsächlich auch anders ausgelegt werden, als er vermutlich gedacht ist. Da wäre eine Art FSK Siegel nötig mit IQ-Anforderungen, weil nicht jeder Film gleich gut für alle Erwachsenen geeignet ist. ^^
    Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, wie man Wolf of Wallstreet als ein Ja zum Kapitalismus verstehen kann, aber es gibt ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt. Ich fand da den Ton in the Big Short durchaus fragwürdiger, mal davon ab, dass der Film ehrlich gesagt auch nichts Besonderes ist.

    als Antwort auf: Resident Evil 3 Remake – Spoilerthread #1677830
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Er spielt es wohl auf der Xbox.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677807
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Meg ist ein spassiger Film, fand den nicht schlecht. Hmm, Peter Berg hat eine eigentlich recht abwechslungsreiche Filmografie. Was ich nicht wusste, dass er auch bei div. TV-Episoden sowie Musik Videos und Dokumentationen Regie geführt hat. Und nein, Boston ist mMn kein dumpfer USA Hurra Streifen. Er setzt sich auch nicht völlig unkritisch mit den Beteiligten auseinander. Deshalb wirkt er auch recht authentisch. Einfach so, als hätte man eine Momentaufnahme gemacht.

    als Antwort auf: Resident Evil 3 Remake – Spoilerthread #1677795
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Bort

    Ich muss dich leider korrigieren. Ich hatte in der Verfolgersequenz schon 2 Kisten von ihm erhalten, beides Mal eine Granate gezündet und so auch beide Waffenupgrades erhalten und ein wenig mehr Zeit zum Abhauen. Aber die im Netz kolportierte eine Minute ist es definitiv nicht. Nach spätestens der halben Zeit klebt er wieder an den Hacken. Dann trifft man ihn noch kurz vor der Kanalisation, auch dort hat er eine weitere Kiste gedropt. Wusste erst gar nicht, was ich machen soll bei dem Kampf und bin wieder zurück gelaufen. Hab erst dann gemerkt, dass es durch den Schacht weitergeht.

    Dann folgt der kurze Part mit der Kanalisation ohne nennenswerte Höhepunkte und abschliessend der erste Bosskampf. Aus dem wurde ich irgendwie nicht schlau. Hab ihn hinter mich gebracht und das wars. Unten wartete noch eine fiese Stelle. Wenn man auf den Feuerwehrwagen hochklettert, kann man nicht mehr zurück. Ich liess die Munition liegen. Beim Neustart, startet man aber auf dem Wagen. Hab dann den Bosskampf nochmals gemacht und sogar auf dem Dach noch ein zusätzliches Versteck mit Granaten gefunden.

    Auf jeden Fall macht es jetzt etwas mehr Laune, aber mit besserer Spielmechanik wären die Bosskämpfe definitiv geiler. Fand das schon im Remake von Teil 2 nicht wirklich prickelnd. Aber ich glaube Resi war in dem Bereich noch nie wirklich gut.

    Weiterhin toll ist die Atmosphäre.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677794
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Little Monsters

    Der Film ist leider ähnlich brav geraten wie Dave made a Maze. Ich erwarte mir von Horrorkomödien wohl einfach mehr Biss. Statt einer ZomCom kriegt man hier eher eine waschechte RomCom im Zombie-Setting. Die Verknüpfung ist dabei so an den Haaren herbeigezogen, die Bedrohung irgendwie so inexistent, dass der Film einfach keine Spannung aufbauen kann. Der wird nur von den rundweg sympathischen Darstellern, allen voran Lupita Nyongo gerettet. Gehört also eher so in die Kategorie guter Laune Film. Ist auch nicht verkehrt. Nur sollte man nicht so etwas wie Cooties erwarten.
    Wer wirklich eine brauchbare Horrorkomödie will, dem seien nach wie vor John Dies at the End, Severance, Behind the Mask oder Tucker & Dale vs Evil empfohlen. Wer es beschaulicher mag, wie z.B. bei Fido, der kann hier ruhig mal einen Blick riskieren.

    Boston

    Peter Berg liefert wieder einmal ab. Nachdem mir sein neuestes Werk – glaub schon die fünfte Zusammenarbeit mit Wahlzwerg – nicht wirklich gefallen hat, so ist dieser Film definitiv ein anderes Kaliber. Aufgearbeitet werden die Anschläge am Bostoner Marathon. Zuerst werden alle relevanten Beteiligten eingeführt, ehe der erste dramatische Höhepunkt stattfindet.
    Danach flacht die Spannungskurve aber kaum mehr ab, Berg weiss genau, wie Action-Thriller funktionieren. Auch wenn man den Ausgang kennt, einzelne Details sind vielleicht weniger bekannt, sorgen aber zusätzlich für Spannung.
    Die Terroristen sind hier auch nicht gesichtslos, aber ihre Motive werden nicht durchleuchtet. Die Charakterisierung findet rein auf der Handlungsebene statt. Dabei unterscheiden sich die beiden Brüder deutlich. So vermeidet Berg zwar Stereotypen, aber der Film bleibt natürlich ein Denkmal für die “Helden” von Boston. Und das ist auch gut so. Dennoch würde ich mir auch wieder mehr politische Filme wünschen, die sich mit den Wurzeln des Terrorismus auseinandersetzen, wie etwa Charlie Wilsons War.
    Fazit: Der Film weiss über die gesamte Laufzeit die Spannung aufrecht zu halten, zeigt Problematiken auf und authentische Menschen, die in diesen Systemen agieren. Dabei wird der Anteil an Pathos sehr zurückhaltend eingesetzt. Immer wieder werden auch Original-Nachrichten gezeigt. Für mich ein rundum gelungener Film. Hoffentlich bleibt Berg dem Politthriller treu.

    als Antwort auf: Smalltalk #1677777
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Füge noch Kochen und Backen dazu, dann passts.

    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wie oben schon jemand erwähnt hat, Easy-Schwierigkeitsgrade und dgl. per Echtgeld dazukaufen. Da müsste man mich schon 2 Tage lang mit Musik von Modern Talking foltern und weichkochen. Irgendwann knickt jeder ein.

    Und weil Videospiele Realitätsflucht sind, nie die Hände waschen.

    als Antwort auf: Resident Evil 3 Remake – Spoilerthread #1677759
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Hmm, Granaten hab ich ja ein paar. Werds damit versuchen. Danke.

    als Antwort auf: Resident Evil 3 Remake – Spoilerthread #1677756
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich glaub ich bin einfach zu blöd für dieses Spiel. Hab jetzt eigentlich alles abgegrast, wohl schon in dem Gefühl, dass nach dem einen Zwischenziel Nemesis auftaucht. Was er dann auch tatsächlich tat. Soweit so gut. Nur wenn ich den Motherfucker austrickse, an ihm vorbeiziehe, bam, steht er wieder plötzlich vor mir. Und das dann in einem Korridor, wo gleich auch noch zwei Zombies warten. An den Zombies kam ich noch vorbei und wurde dann von hinten erschlagen.
    Wenn das gutes Gamedesign ist, bin ich der Papst von Schwarzafrika.
    Hätte gedacht, der wäre, weil er nur gescripted auftaucht auch wesentlich weniger nervig als Mr. X, der permanent da ist. Ist aber absolut nicht der Fall. Im Remake von Teil 2 konnte man da durchaus etwas taktisch vorgehen.
    Erst dachte ich, den Spacko bekämpfen bringt eh nix, nur Munitionsverschwendung. Aber irgendwo gelesen, dass der min. 2 Waffenverbesserungen dropt, wenn man ihn bezwingt, sprich zum niederknien bringt. Hat das jemand hier ausprobiert? Lohnt es sich da Muni in den Bastard reinzuballern? Und dropt der die Teile automatisch, sobald man ihn soweit hat oder geht das nur einmal pro Begegnung im Spiel?
    Vielleicht geh ich es auch insgesamt falsch an oder vielleicht ist der Easymode in dem Fall wirklich besser für mich.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1677754
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das Problem bei sowas wie Move und Wiimote, man hat dem Konzept keine Zeit gegeben. Während Analogsticks stetig weiterentwickelt und perfektioniert wurden, wie auch die Schultertasten, so hat man Move-Steuerungen still und heimlich beerdigt.
    Dabei hat das in Skyward Sword schon recht gut funktioniert. Nicht auszudenken, wenn man das eine weitere Gen verbessert hätte.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677753
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Dave made a Maze

    Der Film hat eine originelle Prämisse, aber leider nutzt sich das ein wenig ab und ansonsten hält es sich mit Einfällen eher so in Grenzen. Das geht leider etwas zu Lasten des Humors. Hier wäre mehr dringelegen. Irgendwie spürt man, dass die Macher zu sehr auf die Ausgangslage verlassen haben und zusehends nicht wussten, wohin sie genau wollten, respk. wie es aufgelöst wird.
    Worum gehts? Dave hat sich ein Labyrinth gebastelt aus Karton und findet nicht mehr raus. Ehe er sich versieht, ist seine Freundin ebenfalls samt Entourage im Labyrinth gefangen. Dumm, wenn das ein Eigenleben entwickelt und tödliche Fallen bereithält.
    Vieles ist schlicht absurd, entwickelt aber einen gewissen Charme. Von einer Trashperle kann ich aber nicht reden. Dafür fand ich ihn stellenweise zu flach. Vielleicht hätte da geholfen, wenn er doch etwas schriller gewesen wäre. Dennoch, wer Abwechslung braucht, sollte sich mal in diesen Irrgarten wagen.
    Für eine Horrorkomödie ist er aber auch etwas zu brav unterwegs. Splatter und Gore kennt der Film nur auf FSK 12 Niveau.
    Fazit: Netter kleiner Film, der ein paar witzige Ideen hat, aber dem auf halber Strecke etwas die Puste ausgeht. Figuren sind sympathisch, heben sich jetzt aber auch nicht nennenswert von den üblichen Klischees und Stereotypen ab.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677721
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Nein, aber du kannst den Schrecken davor glaubhaft über die Personen, die diesen erleben, transportieren. So funktioniert Horror eh viel besser, als wenn man eine Monsterparade draus macht.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677712
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ist immer eine Interpretation. Wichtig sind da mMn, dass man Motive und Ton gut transportiert. Das Pacing eines Films ist auch ein ganz anderes als bei einem Buch.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1677680
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wii-Motion-Plus hatte auch Potenzial, aber ist für die meisten Entwickler wohl einfach zu aufwendig gewesen. Generell bringen diese Konsoleneigenen Extrawürste wenig. Da sollten sich MS, Sony und evt. Nintendo auch mal auf gewisse Standards verständigen.

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,186 bis 1,200 (von insgesamt 31,096)