ChrisKong

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  • als Antwort auf: Smalltalk #1677675
    ChrisKongChrisKong
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    Siamnesische Hundlinge, sieht man ganz selten.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677670
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    @Ghostdog Ist das bei den Deleted Scenes dabei?

    Schade hat man von Mostow irgendwie nix mehr gehört.

    @Vorlagen

    Ja, oft ist es wirklich besser, man kennt sie nicht und kann sich so absolut unvoreingenommen dem Film widmen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677547
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    Hudsucker der grosse Sprung

    Kapitalismus-Kritik der Coens, die vom Stil her sehr ähnlich ist wie viele der Frühwerke. Das hat Charme und wirkt irgendwie aus der Zeit gefallen. Heute wird sowas wohl einfach nicht mehr produziert. Er erinnert an die märchenhafte Erzählweise eines Tim Burton wie in Edward mit den Scherenhänden kombiniert mit ein wenig Glücksritter und einem Schuss Monty Phytons. Etwas Gilliam (Brazil) lässt sich auch sofort erkennen.
    Die Darsteller, allen voran Tim Robbins und Jennifer Jason Leigh treffen den Ton ihrer Charaktere auf den Punkt. Richtig bitterböse wird es nie, auch wenn diese Tendenzen klar vorhanden sind. Der Spannungsbogen wird konsequent aufgebaut und das Ende ist dann wieder Coen-Typisch augenzwinkernd.
    Weitere Referenzen, insbesondere visueller Natur aber auch von der Geschichte finden sich zu Harold Lloyds Safety Last und Chaplins Modern Times. Kurzum, Cineasten haben viel zu entdecken. Wer einen Film möchte, der aufs Tempo drückt, der ist hier hingegen falsch.
    Der Film ist als Steelbook in einer Neuauflage erhältlich, ich glaube von Turbine Medien.

    als Antwort auf: Verschwörungstheorien #1677538
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    Wie Myagi schon sagte, Lügen nur dann wahr, wenn Menschen glauben wollen.

    Wenn sich Schwachsinn verbreitet, sind da die Schwachsinnigen wohl schuldiger, als jener, der Schwachsinn predigt. Aber ist natürlich leichter, die Verantwortung wegzudelegieren, wenn man irgendwelchen Blödsinn macht und/oder daran glaubt.

    Vielleicht gründet er eine neue Band, die Idioten Mannheims.

    als Antwort auf: Verschwörungstheorien #1677436
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    Wo soll da Gefahr fürs Gemeinwohl ausgehen? Jeden Schwachmaten, den er mit in die Klappse nimmt, ist einer weniger.

    als Antwort auf: Verschwörungstheorien #1677355
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    Ist doch ne Show, die der da abzieht.

    als Antwort auf: Ein Toast auf “Aprikosentoast”! #1677341
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    Du bist was du isst. Magst du Aprikosen?

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677261
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    Der Vergleich ist ehrlich gesagt unbrauchbar, weil Ledgers Joker nur die Figur in einem Ensemble ist und auch in einer anderen Rolle in einem anderen Genre, wohingegen Phoenix das Psychogramm eines von der Gesellschaft ausgestossenen zum Besten gibt. Klarer Äpfel und Birnen Vergleich. Ich vergleiche Fast & Furious auch nicht mit Le Mans.

    Midsommar

    Dank Carot aus Deutschland importiert im Mediabook. Kleiner Wermutstropfen, der Directors Cut ist nur in Englisch verfügbar. Finde ich recht schwach, da das Mediabook eh nie günstig war und mittlerweile auch vergriffen ist. Der Directors Cut geht denn auch über 170 Minuten. Nach der Sichtung der Kinofassung bin ich allerdings froh, dass ich mir den für ein ander Mal aufgehoben habe. Die ganzen Rituale, das Herzstück des Films, sind doch arg lang. Der Film lebt von seiner Bildsprache und Atmosphäre. In der Summe gefiel er mir besser als Hereditary, der mMn ein zu banales Ende hatte. Klar, hier kann man eigentlich auch vom Erwartbaren ausgehen, aber doch entfaltet sich ein anderes Gefühl. Wieder werden Themen wie Verlust in den Kontext der Handlung eingeflochten.
    Wer den Arthouse-Horror mag, für den ist der Film eine klare Empfehlung. Ich bin aber nicht mit jeder Darstellerleistung uneingeschränkt zufrieden. Der männliche Part ist nicht wirklich herausragend performt.
    Was noch ein wenig befremdlich oder besser gesagt wie ein Fremdkörper wirkt, sind die Anbindungen an die reale Welt. Das hätte ich wohl ähnlich wie Cosmatos bei Mandy weggelassen. Das hätte diesen Trip in menschliche Abgründe noch wesentlich hypnotischer oder immersiver gemacht.
    Trotzdem toller Film abseits des Horror-Mainstreams, der ein Schweden-Idyll abseits von Ikea und Pipi Langstrumpf etabliert. Ein weiteres Highlight der A24 Studios. Einige Kamerafahrten kennt man übrigens von Asters Hereditary. Ich hoffe er kopiert nicht zu oft bei sich selber, behält aber seinen Stil bei. Dann könnte er in Cronenbergs Fussstapfen treten.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677249
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    Joker

    Den hatte ich die Tage auch noch gesehen. Aber leider war ich extrem müde. Bin dann tatsächlich eingenickt bei einer Schlüsselszene. Hab die dann aber nachgeholt. Ist tatsächlich eine der stärksten im Film. Ansonsten hat er viele lobenswerte Ansätze, wirkt aber zum Teil auch anstrengend. Vieles ist Staffage, der Spot ruht auf dem Joker. Und Joaquin füllt die Rolle aus, wie man es kaum besser könnte. Eine weitere Interpretation des Jokers, die toll umgesetzt ist. Neben dem oft erwähnten Taxi Driver erkenne ich vor allem Parallelen zu Falling Down. Denn im Gegensatz zu Taxi Driver hat der Joker auch keinen Turn zum Helden, sondern ist die Geburtsstunde eines Schurken. In Falling Down wird auch das Zeitgeschehen und deren Perversion kommentiert. Dort wandelt sich die Hauptfigur auch in einen desillusionierten aber inspirierten Amokläufer.
    Wenn Phoenix aufdreht, liegt Spannung in der Luft. In den Momenten gewinnt der Film. Die Ausflüge zur Fledermaus hingegen fand ich eher aufgesetzt, auch wenn die Verknüpfung logisch scheint. Philipps ist hier vermutlich ein wenig überfordert gewesen. Das Ende wiederum erinnerte mich ein wenig an den vierten Planet der Affen Film, wenn die Revolte in der Stadt losgeht und Anarchie herrscht.
    Fazit: Darstellerisch eine Wucht, inszenatorisch nur gut mit einigen Längen. Das andere DC, hoffentlich bleibt das nicht einmalig und man versucht zu den Figuren die passenden Filme zu machen und wegzukommen von immer den gleichen generischen Origin-Geschichten.
    Bislang hat mich nur Leto als Joker enttäuscht. Das war echt grenzwertig schlecht.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677234
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    Teil 4 war mMn deutlich besser und hatte auch den passenderen Schluss. Dieser Nachgang hier wirkte reichlich aufgesetzt. Die vernichtenden Kritiken sind mir prinzipiell egal, aber nachvollziehbar allemal. Wenn man sich derlei ansehen will, gibts deutlich unterhaltsameres Material, z.B. die Punisher Filme und Serien. Aber ja, Geschmäcker sind verschieden.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677230
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    Zu Last Blood hatte ich mich ja schon ausgelassen. An dem Film ist leider echt nichts gut. Rambo ist irgendwie auch komplett out of character. Benimmt sich wie ein totaler Pfosten und so gar nicht wie ein Elite-Guerilla-Krieger. Setting passt auch nicht wirklich, die Action ist knapp und auch nicht wirklich spektakulär und spannend ist nur der Anfang, der Schluss so gar nicht, weil die ganzen Fallen, die er stellt, schön eine nach der anderen abgeklappert werden. Ein echt übles Machwerk.

    Hobbs & Shaw

    Hirn aus, Action los. Mehr darf man nicht erwarten. Die Chemie stimmt, wird aber nicht voll ausgespielt. Das ist schade, weil einige der Sprüche sogar zünden. Davon hätte ich mir mehr gewünscht, als wieder fast alles in CGI Action zu ertränken. Was man zu Gute halten muss, auch hier mangelt es nicht an Ideen. Erinnert zwar mehr an ein Videospiel, speziell der Schluss könnte ein Far Cry Spiel sein, aber das ist, was die Klientel wünscht.
    Fand das insgesamt recht vergnüglich, die obligatorische Fortsetzung wird folgen. Elbas Rolle bleibt leider einmal mehr eindimensional. Dafür kommt er als Actionstar recht effektiv rüber. Da wären ein paar Filme in der Art in seiner Prime durchaus zu wünschen. Ganz egal ob auf der guten oder der bösen Seite.

    Spenser Confidential (Netflix)

    Mark Wahlzwerg langweilt den Netflix Kunden mit Ware von der Stange. Anders kann man es nicht sagen. Einmal mehr spielt er im Milieu von Polizeikorruption, einmal mehr in seiner Heimat Boston. Das Ergebnis ist regelrecht durchwachsen und erzeugt leider keinerlei Spannung. Kann man sich wirklich sparen und lieber Departed nochmals schauen, dens auch auf Netflix gibt.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677201
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    @Carot

    Witziger Zufall, just in diesem Moment hab ich in einem SW Chat geschrieben, dass die noch auf meiner Festplatte schlummern und auf eine Sichtung warten. Hab jetzt mal rasch kontrolliert, laufen tun die alle. Eigentlich will ich die lieber im Wohnzimmer auf der Anlage schauen und nicht aufm Laptop selbst. Werd ich demnächst mal einrichten. Werde dann aber sicher auch was dazuschreiben.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1677195
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    Terminator Dark Fate

    Terminator 2 gehört zu meinen Favoriten. Dass alle Fortsetzungen da nur verlieren können, scheint klar. Hier war aber mehr Cameron DNA drin als in allen anderen Fortsetzungen bislang. Leider ist die Geschichte praktisch eine einzige Wiederholung ohne nennenswerte Aspekte hinzuzufügen. Dabei nutzt man auch angedeutetes Potenzial nicht. Vieles wirkt holprig, darum meinte man wohl alles in Action ertränken zu müssen. Leider besitzt das Mexican-Remake von T2 nicht annähernd die Klasse dessen. Daran ändern auch Linda Hamilton und Schwarzenegger nichts.
    Die Logiklöcher sind irgendwie auch nicht von der Hand zu weisen, alles ist immer so geschrieben, damit es brav der Dramaturgie folgt, Sinn ergibt vieles nicht. Warum z.B. sollten immer wieder Terminators in die Vergangenheit um Führer in der Zukunft zu töten? Einer Zukunft, in der die Terminatoren ja verhindert schienen. Dann ist die Tötungsmaschine auch noch maximal ineffizient. Dafür hat Sarah scheinbar übermenschliche Kräfte. Bei der Figur, die von Mackenzie Davis dargestellt wird, wird das wenigstens erklärt.
    So bleibt eigentlich nur die Action, die zwar fulminant ist, aber weil man das ganze Zwischenmenschliche weglässt, bleibt man einfach aussen vor.
    Mein Ranking der Terminator-Streifen bislang:

    Terminator 2

    Vielleicht Camerons bester Film, das Pacing stimmt, die Darsteller, die Effekte, die Erweiterung der Geschichte von Teil 1. So sollte jede Fortsetzung sein.

    Terminator 1

    Grimmiger Klassiker, den ich mir auch immer wieder gerne gebe. Das geringe Budget kann der Film nicht immer verbergen. Trotzdem ein Meilenstein des Genrekinos.

    Terminator 3

    Stinkt gegen Teil 2 ab, hat aber gerade am Ende noch einen netten Twist, der für mich sogar recht stimmig ist.

    Terminator Dark Fate

    Die alte Crew ist zurück, das Drehbuch und ein Grossteil der Dialoge sind Schrott. Dafür entschädigt die Action und unspannend ist er ja nicht.

    Terminator Salvation

    Belangloser Appendix der Terminator-Reihe, schnell wieder vergessen. Bale macht über 90 Minuten ein ernstes Gesicht, Leidenschaft geht anders.

    Terminator Genisys

    Müll. Schwache Darsteller, die nur noch von dem miesen Drehbuch unterboten werden. Vermutlich der Sargnagel der Reihe. Hätte sich nicht Cameron zurückgemeldet, es hätte niemand Dark Fate gedreht. Nachdem dieser aber auch gefloppt ist, werden wir wohl auf absehbare Zeit verschont werden von weiteren Fortsetzungen. Sicherlich besser so.

    als Antwort auf: Training Day oder wie ist euer Fitness Plan eigentlich? #1677144
    ChrisKongChrisKong
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    Bin wieder regelmässig an der frischen Luft. Hat interessanterweise sehr viel mehr Leute auf den Wanderwegen als üblich. Wenn ich unter der Woche nach Feierabend rausgehe, gähnende Leere. Jetzt scheinen auf einmal alle das Wandern für sich entdeckt zu haben. Mir egal, wenn es wieder pisst, bin auch dann draussen und hab dafür meine Ruhe. 🙂

    als Antwort auf: Euer erstes Videospiel? #1677087
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    @Greenwade Welchen Jahrgang hast du eigentlich? Selber hab ich 79er Jahrgang. Interessant ist in dem Zusammenhang, wie man überhaupt dazu gekommen ist. Die Konsole gehörte den Eltern, die wurde nicht für mich oder so gekauft. Haben also selber damit gezockt. Darum sind die Erinnerungen auch so vage.
    Die erste eigene Konsole war das NES. Den Texas Computer hab ich irgendwann geerbt. Aber der wurde irgendwann an Verwandte ins Ausland weitergegeben, weil den niemand mehr benutzt hat.

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