genpei tomate
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genpei tomateTeilnehmerNach drei Versuche beim ersten Boss lasse ich das für heute, zumal ich ihn beim ersten Besuch, ohne Wiederbelebung die Hälfte seiner Leiste runter hatte und dann zwei mal mit Resurrection plötzlich, mit einer anderen Wumme, keinen Trefferfeedback mehr hatte??
Kein Scherz: Beim Dritten Versuch habe ich minutenlang wie Blöde geballert und er hat nichts abgekriegt?? Naja, wie die Bossleiste diesmal gestaltet ist, hat mich tatsächlich verwirrt und “leider” glaube ich, die Bosse haben mindestens 2 Phasen, also…mindestens… 🙁Verdammt geiles Spiel, würdiger Returnal Nachfolger, keinen Deut schwächer, trotz der Power-up “Entschlackung” Dank Skill-Tree, aber gefühlt genau so fordernd.
Nach über 100 Stunden Übung bei Returnal merke ich, das Game fühlt sich zwar vertraut an, aber die Übung nutzte anscheinend nicht so viel und durchspazieren werde ich es garantiert nicht, im Gegenteil.Es ist ein witziges Gefühl, auf die Schnauze zu fallen weil ich glaubte, die Stunden beim Vorgänger würden mich leichter durch das Spiel führen.
Aber warum ich mit der Steuerung diesmal wesentlich besser klar komme, indem ich nur Dash und Schild invertiert habe, das habe ich noch nicht ganz verstanden.
Und die Schildmechanik mag eventuell noch ein paar Upgrades parat haben, um Ikaruga mäßig etwas aufzuladen ( hatte ich irgendwo aufgeschnappt), wenn man Schüße absorbiert, aber bis dahin spiele ich ganz ohne Schild. Nur Blöd, dass manche Schuß-Salven diesmal drei mal so schnell sind, wie auf Atropos…Inszenatorisch ist es ein Traum, auch wenn die ersten Settings mich viel an Elden Ring erinnern, ohne dass es als Kritik verstanden werden soll, weil ich mir sicher bin, noch etliche Eigenständige Szenarien zu sehen bekommen werde.
Aber die Musik bei Returnal wird vorerst unerreicht bleiben. Enttäuscht bin ich nicht, was aus den Sprechern kommt, aber ich wußte, speziell in dem Bereich würde Saros es echt schwer haben, da mithalten zu können.
genpei tomateTeilnehmerIch komme mit der Default Steuerung zwar klar, ich werde aber die Sekundär Waffe von der lästigen Linker Zeigefinger Drückerei befreien, die ich immer als erste auslöse, sobald ich lock-on machen will.
Das Game ist traumhaft!!
Motzen kommt noch, versprochen! 🙂
genpei tomateTeilnehmerOMFG
genpei tomateTeilnehmerSo, nachdem ich erst ein paar Spiele vonne Platte löschen musste, die trotz Disk, mir den Platz geraubt haben, um Saros zu installieren und letzteres schon seit einer Stunde und 35 Minuten meint, Updaten zu müssen, geht es gleich los mit der ersten Runde.
Freude ist jedesmal wegen der umständlichen Loaderei gedämpft ( und wenn der Ladebalken z.B. von 32 auf 36 Minuten springt…), mal schauen wie ich mich nach der ersten Session fühlen werde, die ohnehin darin bestehen wird, 1, 2 Stunden zu verschwenden, damit ich herausfinde, wie ich es am besten steuern kann.
Eindrücke folgen. 🙂
genpei tomateTeilnehmerMittlerweile weiß alle alten Konsolen/Homecomputers um so mehr zu schätzen, seit dem Zeitpunkt, an dem die Gaminglandschaft, von der Hardwareseite her zu einem einzigen Brei mutiert ist.
Und so finde ich die grob-Pixeligen und relativ Farb-armen Grafiken des C64 ( Hab zu Hause auf dem Spektrum angefangen zu zocken, da gab es noch weniger Farben…) sehr hübsch und optisch-gesehen, eine Art Alleinstellungsmerkmal der Kiste. Ja, solche Optiken waren so was von “C64”, die gab es woanders in der Form nirgendwo sonst.
Wenn man so wie wir, nur mit Screenshots aufgewachsen ist und das Glück hatte, irgendwann/eventuell die jeweilige Maschine in freier Wildbahn zu sehen, dann war die Sache klar: Hatte man ein Auge dafür, wusste man bei Screenshots beinah sofort, um welche Konsole/HomeC es sich handelte.
Im Gegensatz zu Heute, wenn man die Spiele ausklammert ( wie z.B. von Nintendo) die man eher am Design ausmacht.
Um Besser/Schlechter geht es mir nicht, aber ein gewisses Flair fehlt mir definitiv so, dass ich von Retro-Kram abgesehen, manchmal nur am Controller erkenne, vor welcher Kiste ich sitze.
genpei tomateTeilnehmerMeine Cousine, die mit ihren Töchtern letztes WE aus Italien hier bei mir zu Besuch war, hat mir gezeigt, wohin unsere unmittelbare Digital-Only Zukunft geht:
Sie haben alle bereits eine All-in-one App, die angefangen beim Perso, mehr oder weniger alles abdeckt, was so n Staatsgebilde zu bieten hat. Führerschein, Krankenkasse, Finanzamt und Bank hat man immer “dabei”, alle sind miteinander vernetzt, jede Interaktion meldet sich KI sei dank sofort/automatisch bei der zuständigen Behörde und der Spielraum für Transaktionen z.B in Bar oder Anonym ist sehr, sehr klein und Teil-Weise gehandhabt, als wäre man Kriminell.
So ne Altersveri-dingens bei Konsolen ist ein Produkt der “Erfassung” oben und ein Übel, womit man sich herumplagen wird, wenn man weiterhin diese Digitale Grütze noch mitmachen will.
Tolle Zukunft, oddr? 😉
Das Einzige, was daran halbwegs lustig war, als sie mir das gezeigt hat, war, dass sie bei mir zu Hause zu erst keinen Empfang bekam, das Lade-Rad drehte sich, und drehte sich etc. und somit schickte ich schöne Grüße an die Anbieter von Strom und Internet, womit die Technik steht. Und fällt.
genpei tomateTeilnehmerDie Faszination für Spielkonsolen bestand damals für mich ja darin, dass die selben Firmen aus der Arcade nebenan genau die Spiele konvertierten, die mir Münzen entwendeten.
Die Homecomputer Szene war hier im Norden besonders stark, so dass ich mich später verwundert die Augen rieb, wie viel Software für die Commodore Reihe hier in den Regalen lag und wie groß die Szene unter Schülern war, die dafür sorgten, dass die Software zu Hause immer mehr wurde. 😉Von daher fielen meine Vergleiche damals anders aus, und bevorzugte immer Gaming-Konsolen. Ich erkannte, dass auf den Haus-Maschinen fantastische Games zwar möglich waren, aber genau die Spiele, die ich haben wollte, die waren in den meisten Fällen für Amiga und co. ziemlich mies umgesetzt.
Und so kaufte ich mir Weihnachten 88 ein NES, auch wenn ich mir alles andere hätte leisten können.
Aber Super Mario Bros ( glaube ich heute kaum noch: Mein Kaufgrund) Caslevania, Gradius, Ghosts n Goblins etc. lockten einfach mehr, auch wenn einige natürlich sehr unter den Limitierungen des Nes “litten”, was nicht heißt, dass ich unglücklich war.Kurze Zeit später dann mit dem MS spielte ich plötzlich Sega hoch-karäter wie After Burner, Out Run und co. zu Hause, redete mir die Games schön aber mit der PcE 1989 war die Sache für mich klar: DIE Traumkonsole für meinen damaligen Geschmack war erschienen und alle mir bekannten Entwickler boten Software in einer Qualität, die ich nimmer für möglich gehalten hätte.
Nebenbei verfolgte ich immer die Entwicklung der Home-Szene und eine anständige Collection aller von mir geliebten C-64 und Amiga Spiele fehlt mir bis heute, auch wenn die Games darauf, wesentlich simpler wären, als die, die euch zu den Kisten gelockt haben. 😉
genpei tomateTeilnehmerIn meinem Fall geht es bei der PcE ausschließlich um Arcade Ports, die der Konsole gut gestanden hätten.
Nicht, dass auf Necs Wunderkästchen solche Software Mangelware gewesen wäre, aber bei den guten bis sehr guten Ports aus den bekannten Häusern wie Konami, Capcom etc., da war ich schon verärgert, dass die unsägliche Nes Klausel der Exklusivität bei Arcade Ports erst fallen musste, damit die Firmen Games für die Engine portieren konnten, die es auf Nintendos 8Bit Klotz bereits gab.Aber als es dann so weit war und Konami zwar fulminant los legte ( Gradius 1 und 2, Salamander, Parodius etc.) aber bei der Software Wahl fürs Erste offensichtlich blieb und dann nichts mehr kam ( kein Contra 1 oder 2?? So was fehlte auf der Engine total!) da schraubten Capcom und Irem auch etliche Gänge zurück und so was wie Black Tiger, Ghosts n Goblins, Trojan, Legendary Wings, R-Type 2 etc. etc. etc. tja, nichts davon wurde umgesetzt.
Die Zeit spielte auch eine Rolle, da die PcE für die damaligen Begriffe “alt” geworden war ( so um 1991/92 herum ) und die Spiele selbst um so mehr. Ghosts n Goblins ist Jahrgang 1985.@SNES the almost best Console ever
Was witzig ist, sind auch diese Codierungen, die Full-Motion ähnliches erlauben, die aber zu der Zeit nur mit viel Speicherplatz, also ausschließlich mit CD-Roms möglich waren.
Super Road Blasters Snes-MSU Enhanced
Auch so eine Spielerei, die möglich ist und sich in die lange Liste der Sachen einreiht, die mit Zusatz-Kram auf dem Snes möglich war und den Eindruck erweckt hätte, es mit einem CD Laufwerk basierten Spiele zu tun zu haben.
“Hätte” weil Super Road Blasters das Werk von Fans ist, die sich mit solchen grafischen Darstellungen auf dem Snes beschäftigt haben, und zwar mit heutigen Tools, so dass man nur spekulieren kann, was das damals für einen Aufwand bedeutet hätte, so was zum Laufen zu kriegen.
Auf jeden Fall cool, aber so langsam verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass das Snes an sich technisch nicht so viel konnte und für jeden Shit, den man umsetzen wollte, ein spezial-Gedöns gebraucht wurde, um das jeweilige Spiel zum Laufen zu kriegen! 😛
genpei tomateTeilnehmerValid Point, nur, dann ist es am Ende auf dem MD noch günstiger. 🙂
Ich war nie sonderlich der Freund der FX Chip Ära, kann aber die Attempts würdigen und bedaure, dass es nur ein paar Spiele gab, die spielerisch wirklich was hergaben.
Und da wir annodazumal keinen Blassen davon hatten, was/wie/warum Slow/Fast-sonstwie Rom verwendet wurde, ist die Geschichte so ausgegangen, wie wir sie kennen und muss mich damit zufrieden geben, dass das Snes im Grunde DIE Konsole ist, bei der am meisten Potenzial verschenkt wurde anhand der zig Möglichkeiten, die zur Verfügung standen.
Eventuell nicht so einfach zu programmieren? Mag sein, aber dafür Architektur-technisch wesentlich spannender, als alles, was damals aus der Richtung auf dem Markt war.
Am Ende haben natürlich die günstigere Versionen aller erdenklichen Optionen gewonnen um einen Massenmarkt zu stillen, in dem ein paar Genres diktiert haben, wohin die Reise gehen sollte und Experimente, auch aufgrund der Kosten, die Ausnahme blieben.
Um so schöner, dass Fans die alten Kisten nicht vergessen haben und auch nach so vielen Jahrzehnte Motivation da ist, Software dafür zu programmieren.Wäre ich Programmierer geworden, wie einst in Italien der Plan war, als ich die Laufbahn in die Richtung zwar einschlug, aber nichts daraus wurde, säße ich heute bestimmt vorm Compi und würde zusehen, dass ich mir die Spiele für “meine” PcEngine kompiliere, die mir Capcom, Konami, Irem und co. auf der Konsole bis heute schuldig sind! 😉
genpei tomateTeilnehmerIch sagte ja, dass die Effekte emuliert sind, aber es ging mir eher um das Flair. Davon ab, auch wenn du aus einem technischen Standpunkt heraus recht hast, dass Mode 7 mehr als eine flache Plane war, die gedreht und gezoomt werden konnte, leider zeigen es nicht allzu viele Games und das meiste davon sind “flache” 3D Rennspiele, die meinetwegen auch Screen-Splitting boten.
Klar: Wolfenstein komplett in Mode 7 laufen zu lassen, ohne dass man es merkt, das ist schon ne krasse Leistung, das haben aber ID Software bis vor kurzem niemanden verraten und somit der Kiste die Möglichkeit entzogen, dass anderen es ihnen gleich tun.Aber nichts sensationelles, da ich das Gefühl hatte, bei F-Zero beinah alles gesehen zu haben, was “3D” mäßig mit roher Snes Hardware zu machen war.
Der Rest war mehr so “Boah! Schau mal wie das dreht und Zooooot!!” also “Spielereien”, die zwar hübsch anzusehen waren aber bis auf ein paar Ausnahmen (z.B. intelligent in einigen Bossbattles integriert) kaum das Spiel aufgewertet haben.
Megadrive Star Fox Demo vs Snes original
Das soll jetzt nicht wie einen Äpfel-mit-B. Vergleich rüberkommen: Es sind alles Demos die von einzelnen Menschen gestemmt werden, mit Assets, die eigenhändig nachgebildet werden müssen und mit dem Anspruch zu schauen, wie weit mit roher Hardware eine bestimmte Konsole imstande ist, ähnliches zu leisten, wie die Vorlage, die Custom-Chips benutzt.
Und da braucht sich die Demo oben nicht verbergen m.M.n., wenn man davon ausgeht, dass mit der entsprechenden Feinpolitur etwas “Star Fox” ähnliches auf dem MD gegangen wäre, zumal die Weitsicht und die geringfügig niedrigere Framerate beinah auf Snes Niveau sind.Die Demos von deinen Snes Sachen sind übrigens super, schade, dass die Entwicklungsumgebung so lange auf sich warten läßt, um wirklich zu schauen, was mit dem Snes möglich ist, mit einer der besten 16 Bitter unter vielen ever. 😉
genpei tomateTeilnehmer@Kikko
Kann mit dem Spiel nicht weiter helfen, ist n JRpg. 😉
@Captain
Da bin ich komplett anderer Meinung, was die Musik von CV4 angeht, aber eventuell reden wir von der Sampling-Qualität und nicht von der Komposition, dann ja: Kein Geheimnis, dass das Snes mehr darauf ausgelegt ist, Orchester Gedöns besser wiederzugeben, was aber für mich nicht bedeutet, dass das MD in dem Bereich inkompetent ist. Der unterschied beim etwas “blechernen” Sound wegen des Soundchips merkt man sofort, aber viele Sachen können in dem Bereich auch auf Segas 16 Bitter sehr geil klingen.
Der Bass ist in der CV4 Version oben im Video um längen besser abgemischt, als beim Snes Pendant und die Orgel…sagen wir mal, sie klingt auf dem MD sogar old-schooliger. 😉Bisher gab es kaum eine Snes Spielerei, ob Mode 7, Rotierende Hintergründe, Zoomereien etc. die nicht von der PcE oder MD bewältigt werden konnten.
Klar, dass wenn man die Vorlagen kennt dann den Unterschied merkt, wenn Pce/MD eher die Effekte getrickts emulieren, als dass es proprietäre Features wären, die fest in der Architektur verbaut sind, aber wenn ich mir die Demos von Axelay und F-Zero speziell für die Engine anschaue, weiß ich natürlich nicht, wie die Games insgesamt ausgefallen wären, aber technisch wären sie sensationell geworden, das sieht man und wir würden heutzutage garantiert wesentlich weniger darüber reden, wie unterschiedlich die Kisten waren sondern dass beinah jegliche Software, die man aus der Zeit kennt, bis auf einigen absoluten Ausnahmen, mit den entsprechenden Skills/Wille auf allen dreien möglich gewesen wären.Die Star Fox Demo für das MD läuft auf nativer Hardware und wirkt genau so “flüssig” wie die Snes Version mitsamt FX Chip und, ich kann mich nur wiederholen, F-Zero für die PcE sieht so was von unglaublich aus, dass ich bedaure, kein einziges Spiel von der Sorte für die Engine je gesehen zu haben.
F-Zero Demo für die PcE
Die Tech-Grundlage im Video weiter-gesponnen/verfeinert und das wäre ein fantastisches Sci-fi Raser geworden, das sich seinen Namen gemacht hätte. Ich wette drauf!
genpei tomateTeilnehmerBelborn, google dir die Castlevania 4 Demo für das MD und du wirst staunen, wie gering die Unterschiede ausgefallen wären, hätten Konami den Port so gestemmt, wie die heutigen Bastlern!
Ach, was sage ich, google dir das, hier haste es:
Super Castlevania 4 MD Fan-Port Work in Progress 2025
Speziell bei der Musik merkt man auch, dass alles eine Frage des “Feingefühls” für das Original eher eine Rolle gespielt hätte, als das man meinen könnte, das MD wäre im “Symphonischen” Bereich dem Snes unterlegen: Ich finde die Musik mit dem MD Soundchip nicht nur sensationell gut, es ist auch “nur” das Werk eines einizigen Menschen, der die ganze Demo adaptiert hat!Captain, danke für die Erläuterung! Der Sound wäre mir da sekundär und müsste den Konsolen-spezifischen Fähigkeiten angepasst werden, das erahnte ich.
Aber so rein von der Bauweise der Cpu her und, mal angenommen, gängigeren PcE Werke ausgehend, die nur einen Hintergrund haben, ist so was nicht relativ schnell konvertiert?
Zumindest die Auflösung von 256×224 ist bei beiden Konsolen Standard und die Farb-Palette der Pce, mitsamt ihrer 482 Farben gleichzeitig dürften dem Snes nicht wirklich was abverlangen, oddr?
Ich erahne, dass meine Frage bestimmt zig Sachen auslässt, die sie nicht so einfach beantworten lassen, ABER dafür frage ich ja DICH! 🙂
genpei tomateTeilnehmerJa, die Spiele haben eine Art Test of Time bestanden und lassen sich nach wie vor prima spielen. Dazu sehen heute viele der Sorte noch verdammt schick aus und nichts spricht dagegen, als Fan zu versuchen, so viel aus der Hardware/Software heraus zu holen, wie es nur geht.
Davon abgesehen, dass Projekte wie Star Fox EX zeigen, was mit dem FX Chip gegangen wäre, trotz der Tatsache, dass es auf Assets vom original SF Spiel basiert, sehe ich auch viel Potenzial für neue Projekte und eventuelle Konvertierungen, die zu der Zeit aus technischen Gründen fürs Snes fallen gelassen wurden.
Ich denke, Star Blade von Namco ( mehr oder weniger der Pate von Star Fox) und frühere Polygon Werke aus der Arcade müssten den heutigen Bastlern nicht mehr so viel abverlangen, wie früher und die Sa-1 Modifizierungen von Gradius 3 und Super R-Type lassen mich von anderen Shmups träumen, die es für das Snes nicht gegeben hat. Stichwort Konamis Lightening Fighters/Trigon, das mit Zoom Effekten und Grafiken daher kam, die das Snes sehr gut hätte stemmen können, nur halt technisch ne Liga über alles war, das man 1990, in den Anfängen der Kiste so kannte.
Frage an dich Captain, ne Art Spinnerei meinerseits. Tüftler haben einige Nes Spiele konvertiert, die jetzt auf der Pc-Engine laufen und befreit sind, sowohl von den Ruckel, als auch von den Flimmer-Einlagen.
Der Sound kann die PcE witziger-Weise sogar 1:1 wiedergeben, wie man ihn von der Nes Hardware her kennt und die Konvertierungen sollen einfach von der Hand gehen, weil die beiden Konsolen den selben Prozessor haben, nur in der PcE Version nun mal 5 mal so schnell.
So weit, so gut und als Noob wiedergegeben, von dem was ich meine, darüber verstanden zu haben.
Wäre es nicht theoretisch auch so herum möglich, PCE Software nämlich, für das Snes zu adaptieren und dank SA-Mod dafür zu sorgen, dass sie flüssig läuft?
Oder müssten die Spiele, so wie neulich beim Neo Geo komplett neu geschrieben werden, obwohl die Arcade Boards von der Konfiguration her beinah identisch waren?
genpei tomateTeilnehmerFinde ich auch zweischneidig, aber mit Dasein-Berechtigung, weil, why not.
Alles, das sich umsetzten läßt, wird garantiert von tüchtigen Bastlern umgesetzt werden, auch add-ons, die kaum Massenmarkt-Dimensionen erreichen würden.
Und die kleine-und feine Klientel, die die “paar” Euros mehr für Technik-Schnick-Schnack von der Sorte “Hacks” ausgeben mag ( dazu zähle ich) begrüßt mit mir garantiert mit Freude diese Weiter-Entwicklungen, weil sie weiterhin dafür sorgen, dass eine bestimmte Epoche ( 8/16 Bit Zeit) unseres Hobbys seit über 25 Jahre vital gehalten wird und ein Ende der Weiterentwicklung nicht abzusehen ist.
genpei tomateTeilnehmerIch finde die Widescreen Hacks gut gemacht, nur merkt man, wie oben erwähnt, dass die Technik nach dem Gameplay kam und F-zero dadurch zwar moderner aussieht, sich aber keinen Deut anders spielt.
Ich besitze 3 echte Module, die modifiziert wurden. Zwei davon ( Super R-Type und Gradius 3) sind Sa-1 Cpu Chip enhanced und schlagen natürlich alles, das Fast-romisiert wurde, auch wenn das dritte Game im Bunde, Super Ghouls n Ghosts in der Fastrom Version technisch so gut ist, da würde man heute noch davon sprechen, wie gut es damals gewesen wäre.
Wenn die Emu-Szene so viele Fortschritte macht in Bereiche, die technisch noch das eine oder andere add-on erlauben, um die original Hardware aufzupimpen, dann ist es natürlich um so spannender, wenn das Snes irgendwann zu einem Super-Snes mutiert und die ollen Schinken eine hier und da sinnvolle Tech-Revision erfahren. Pixel-Match und die anfängliche 3D Spielereien ( Mode 7 und co.) können gerne von der Hardware Seite aus an aktuellen Standards der Fernseher hoch-skaliert werden.
Das andere wäre, wenn FX Chips und Sa-1 als eine Art Add-on für die Hardware fusioniert werden ( ähnlich wie beim 32X) so dass man nicht immer die zusatz-Chips in den Modulen einbauen braucht, wie am aktuellen Doom für das Snes zu sehen ist, bei dem sie ein Fx-2 Chip verwendet haben, und die Technik dann spiel-gebunden bleibt, ohne dass andere Spiele davon profitieren würden.
Vitor Vilela hatte z.B. Hard Drivin für das Snes komplett der Sa-1 Cpu zugewiesen, heißt, dass alle 3D Gurken der Snes Äre durchaus flüssig laufen könnten, wenn man es denn wollte.
Macho-Nacho Produktion überbietet sich hingegend dauernd mit Harware-Hacks, so dass ich meine, vieles davon, das mir vorschwebt, müsste technisch machbar sein und das fabulierte Super-Snes meinerseits theoretisch nicht weit entfernt.Es gab also in der jüngen Vergangenheit etliche Hardware-Hacks, die ihren Ursprung in der Emulation hatten und dann als Hardware-Komponente für echte Konsolen von versierten Bastlern umgesetzt wurden.
Spannend bleibt das auf jeden Fall zumal wie beim MD und NG nicht ausgeschlossen ist, dass neue Spiele für das Snes entwickelt werden ( es gibt noch einige, die seit Ewig und ein Tag auf sich warten lassen), so bald die Entwicklungsumgebung schnelleres programmieren erlaubt.
Bleibt es bei “Spielereien” die Emulationsgebunden sind und die Games zwar relativ verfremden in Feldern, die reine optische Kosmetik sind, finde ich so was natürlich bemerkenswert gemacht, aber allgemein freue ich mich über sinnvolle Verbesserungen der alten Werke und am meisten über neue Games für die alten Kisten, so lange sie noch funktionieren. -
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