genpei tomate

Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,336 bis 1,350 (von insgesamt 10,063)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: Retrostunde #1778678
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Jumping Flash habe ich mir damals sogar als Import Version geholt. Seine Relevanz steht nun mal leider im Schatten Marios, das haben wir uns nicht ausgesucht. 😉
    Aber der Hase wird historisch klar als Startschuss gesehen, auch wenn es aus heutiger Sicht spielerisch recht limitiert ist.
    Es gab mit Goemons Great Adventure durchaus 2D Kost, die mit 3D vermischt war, aber die Wegweisenden gab es m.M.n. für Sony und die Pandemonium und Klonoa Reihe, um es bei den Prominenten zu belassen, zeigte sehr gute Ansätze von 2D Spielablauf und 3D um die Perspektive interessanter zu gestalten.
    Ich habe sie eine ganze Weile nicht mehr gespielt und weiß nicht, ob ich ihnen Unrecht tue, meine aber, dass die Perspektive der Star der Spiele war und sie spielerisch auch in “normal” 2D funktioniert hätten so dass ich recht wenige, sogar heutiger Machart sehe, die man als “revolutionär” bezeichnen könnte.
    Ich kenne zwar ne Menge, aber mein Gehirn streikt gerade, welches Spiel in den letzten Jahren zum Begriff oben passt: Es sollte 2D sein, eine “andere” Spielmechanik bieten, als die gemeine Kost, die man so kennt und alle Vorzüge des 3D Möglichen genießen, um sich von der Konkurrenz abzuheben: Was habe ich verpasst?
    Mario Wonder vielleicht? 😉

    Meine “Timiline” ergibt nämlich: DKK, Yoshis Island Out of this World ( Snes), bedingt Rayman auf dem Jaguar wegen des Looks ( aber insgesamt “nichts neues”) Clockwork Knight ( Saturn) Pandemonium ( Ps1) und dann müsste ich mich schon anstrengen, denn Klonoa,Tomba ( Ps1) Goemon, Yoshis Story ( N64) etc. zähle ich zur selben Machart von Crystal Dynamxs Werk und mit Cel-Shading und der neuartigen Zeitlupe/Fast Forward Mechanik ist Viewtiful Joe ( Gamecube) eventuell das letzte Game, das ich spielerisch und Optisch als Aufsehenerregend/Revolutionär bezeichnen würde, das vor dem Ausbruch des HD Zeitalters. Sofern VJ als “reiner” Platformer gezählt werden kann.
    auf Xbox Ps3 habe ich nur Neu-Interpretationen von Pandemonium in Erinnerung, auch wenn Explosion man und co. natürlich sehr die Vorzüge der stärkeren Hardware ausnutzen, aber in dem Sinne auch “nichts neues” waren.
    Limbo lasse ich außen vor, das gehört m.M.n. in einer klassischen Kategorie.

    als Antwort auf: Retrostunde #1778660
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Nach der Entwicklung der Jump n Runs zu urteilen, und wie sie beim N64 zum ersten mal so “richtig” 3D wurden, fehlt mir ein wenig die Phantasie dafür, Captain, was im 2D Bereich hätte passieren können.
    Im Grunde denke ich, dass technisch einiges gegangen wäre, wie in 2D Games heutiger Prägung, wenn man Effekte außen vor läßt, die erst später auf Konsole möglich waren.
    Aber rein von der Optik her stelle ich mir das durchaus möglich vor, so eine Mischung aus polygonalen 3d Spielereien und 2D Action.
    Treasures Mishief Makers war zwar nicht ganz mein Fall, zeigte aber das Potential der Vermischung von 2D und 3D, fragt sich nur, warum das auf der Konsole so recht keiner gewagt hat, solche Möglichkeiten auszureizen.
    Theoretisch war das die Zeit des “3D” und für die meisten Spieler hatten 2D Sachen fast schon ausgedient. Fragt sich nur, wenn einige Games in der Art erfolgreich geworden wären, was es für Fortschritte in der Hinsicht gegeben hätte.
    Was stellst du dir Technisch/Spielerisch vor, Captain? Etwa Konzepte, die heute gängig sind und aus deiner Sicht damals schon möglich gewesen wären ( so fern die Entwickler überhaupt auf die Ideen gekommen wären…) oder etwa was völlig anderes?

    als Antwort auf: Retrostunde #1778647
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Ich weiß nicht, ob das dich wundern wird, Kikko, da ich deine Anspielung auf meine Leidenschaft zwar vernommen habe, aber, Achtung: Fürs N64 haben mich Shmups kaum interessiert!
    Vielleicht ist sie die einzige Konsole, bei der ich gerne passe, bei Shmups, da mir die anderen vollkommen aus-reichen. Klar, ein R-Type 4 mit den Mods von oben, das Gameplay aus der Feder der alten Irem-Garde, die 3D Spielereien hier und da, die Sinn ergeben würden und ich sage garantiert nicht nein! Kannst du das für mich erledigen und jene Menschen anheuern? 😉
    Wenn man damals so wie ich gerne FpS gezockt hat und von Racing Games nicht genug kriegen konnte, war die Kiste echt ein Traum. Bei den Racing Games hat sie mich dennoch bis auf einigen Ausnahmen dann doch nicht immer überzeugt.
    Und da mir die Entwickler bis heute schuldig sind, was auf der Konsole möglich gewesen wäre, zocke ich meine Lieblingsgattung nach wie vor auf anderen Konsolen und habe in der Hinsicht nie das Gefühl gehabt, auf der Kiste das Genre verpasst zu haben.

    als Antwort auf: Retrostunde #1778611
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Mein Problem wären eher die Spiele-Gattungen, denn ich kann weder mit 3D Platformers, Horror-Spiele a la Resi noch FpS etwas anfangen. Witziger-Weise alles Genres, die ich zu N64 Zeiten geradezu gesuchtet habe und bis zum Exzess alles aus der Ecke gespielt bzw. spielen wollte. Und da gab es mit den davor erschienenen 32 Bitter reichlich Kram dazu, das ich gespielt habe.
    Interessant wäre die Technik für mich, was “neue” spiele angeht, wenn jemand z.B. die Waverace Routinen nimmt und die Fortsetzung bastelt, die mir Nintendo seit Annodazumal schuldig ist. Gerne mit den Errungenschaften des neu-Codieren können.
    Sie können auch sehr gerne Rev-Limit fertig stellen.
    Und Mods von Strafox 64 bin ich auch nicht abgeneigt, da bis heute meine Lieblingsfolge.
    Ein neues Rally Spiel mit toller Physik und kein Nebel wäre auch eine Aufwertung für die Kiste, aber ein Mario Mod wie im Video begrüße ich als historische-Möglichkeit auch gerne. Mehr als das antesten würde ich es aber nicht.

    als Antwort auf: Retrostunde #1778552
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer


    How Modders are overcoming N64 Limitation
    Die Szenen in der 7, 9 und 16 Minute aus dem gemoddeten Mario 64 sind extrem beeindruckend und kaum von der Art zu unterscheiden, wie Nintendo auf aktueller Hardware die Mario Spiele inszeniert. Das sagt schon alles, was auf tatsächlich auf dem N64 gegangen wäre! Hammer!!
    Der Modder spricht mittler-Weile von unnötigen Limitierungen, die die Architektur des N64 bietet und gestaltet selbständig Sachen auf der Maschine bei denen ich glücklich wäre, wenn Nintendo diesmal die Füße still halten würden, denn ich MUSS solche modifizierten Games auf echter Hardware spielen! 😉

    als Antwort auf: Retrostunde #1778538
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Das erste “Home” FMV “Spiel”, das mich vom Hocker gehauen hat war Novastorm auf der Fujitsu Marty. Mit “Mitarbeiter Bonus” hätte ich mir die Kiste für schlappe 1500 Dm Kaufen können, Novastorm hätte ich dann für läppische 300 einsacken können. Aber das antesten dürfen hat den spielerischen Gehalt entlarvt, auch wenn NS paradoxer-Weise sich eher nach Spiel anfühlt, als alles, was es für zu Haus an FMV Gedöns gab. Ja, auf dem Mega-CD sahen die Spielereien furchtbar aus, auch damals.
    Da ich mich nie für Cineastisches interessiert habe, habe ich auch komplett alles verpasst, was es an Tech gegeben hat, um für zu Hause ein “Kino Flair” hinzukriegen.
    Ich weiß nicht mal, ob ich das Bild des richtigen VHD Gerät gegoogelt habe, denn dann sieht es wie ein Schaltplattenspieler aus mit ein wenig “Sci-Fi” dran und so ein Gerät hätte ich im Handel schlicht übersehen. Verschleißfrei hört sich natürlich gut an.

    als Antwort auf: Retrostunde #1778533
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Von Roadblasters/Road Avenger gibt es einen Fan-Hack fürs, Achtung: Snes. Ich habe es auf meinem Emu bisher nicht zum Laufen gekriegt, sieht aber den Videos nach zu urteilen, wie ein “Wunder” aus, zumal es auf original Hardware laufen soll und gänzlich ohne CD Technik oder dergleichen daher kommt. Es ist spielerisch garantiert keinen Deut stärker als das Laserdisc Original, aber auf die Idee so was auf so einer Hardware konvertieren zu wollen, da muss man erst mal drauf kommen.

    Super Road Blasters Fan Umsetzung Snes.
    Nicht, dass mich diese FMV Games je begeistert hätten. Ich habe in den Arcades ne Menge davon erwischt und sie werden für immer Kuriositäten aus der Computerspiel Steinzeit bleiben, die aufzeigen sollten, wie gut ein Videogame aussehen könnte, nur, sie waren mehr “Video” als “Spiel” und zum Glück sind wir heute so weit, dass die meisten Games sogar viel besser aussehen, als alles, was damals mit der Technik versucht wurde.
    Ich kann dennoch Dragons Lair, Space Ace und co. würdigen, für das, was sie leisten wollten, da wenn man so wie ich damals gar nicht wusste, warum die Spiele zwar so gut aussahen, aber nicht wirklich zu steuern waren, blieb an sich nur die phänomenale Optik zum Staunen übrig, und sie ließ beim ersten Anblick wirklich die Kinnlade runter klappen!

    Ich kann nicht wirklich sagen, ob es einen Wechsel im Mainstream gab und die, die eher Amiga Spieler waren zu Sony gegriffen haben, nachdem die Homecomputer Ära zu ende ging. Als die Ps1 erschien war ich schon in meinen Zwanzigern und hatte viel Arbeit um die Ohren, so dass ich weg war von “Jugendlichen Cliquen” heißt, ich hatte keinen Bezug mehr, was in gängigen Häusern gespielt wurde. Warum?
    Weil ich plötzlich unter “Erwachesenen” war und die meisten in meinem Umfeld haben entweder Konsolen gezockt, oder gar nicht.
    Es war recht selten jemand anzutreffen, der sich für PCs interessierte, aber die gab es. Und je mehr der Arbeitsknecht in die Richtung mutierte, die wir heute kennen, mit den üblichen Verdächtigen aus dem Grafik-Karten Sektor, je mehr gab es dann Leute, die aus dem Konsolensektor anfingen, sich auch nen Pc zuzulegen.
    Denn ganz ehrlich, selbst die ersten HD Konsolen, die den Markt revolutionierten konnten kaum mit der Technik mithalten, die für den Pc Sektor im “mittleren” Preisbereich zu bekommen war.
    “Mittel” habe ich bewußt in Anführungszeichen gesetzt, denn der Pc Markt, der an sich “Arbeit-Computer” zur Verfügung stellt, eher einlädt, besagte Maschinen aufzurüsten, die dann zum “Gaming-Computer” werden. Sie waren dennoch seit jeher nie “plug and play” , immer teurer als Spielkonsolen und mit mehr Drumherum/Aufwand verbunden.
    Die Playstation hat in meinem Empfinden zwar eine Kluft geschlossen zwischen gemeinen “Daddeln” und High-End, aber nur für kurze Zeit, bzw. Pcs sind in jeder Gen immer überlegen gewesen.

    als Antwort auf: Retrostunde #1778494
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Klar, dass ein Genre, das technisch revolutionär daher kommt, erst mal die Games Szene in Sturm erobert, dann zur Marschroute der Publishers wird und irgendwann so etabliert ist, dass es kaum weg zu denken ist: First Person Shooters halten sich bis heute, zählen zu den Meist-gekauften und schaffen es gelegentlich neue Akzente zu setzten, wo man doch meinen müsste, nach all den Jahren wäre alles gesagt worden.
    In der Hinsicht bin ich froh, dass die 16 Bit Zeit uns an Software ein ganz anderes Erbe hinterlassen, als alles, was ab der 32 Bit Ära anfing, inflationär zu werden.
    Das Genre hat sich definitiv weiter entwickelt, es ist aber für mich schöner zu sehen, dass es auch recht spektakulär auf Amiga und co. gegangen wäre, als dass sich solche Computer-Maschinen im Nachhinein über jene besagte Software-Art definiert hätten.
    Wenn ich an Amiga denke, flashen sofort Psygnosis, the Bitmap Brothers, Turrican, Lotus etc. nur keine FpS.
    Die Hälfte der 486er Zeit habe ich schlicht verpasst. Kumpels, die zu der Zeit sich mit Pcs beschäftigt haben, kannte ich kaum und ich habe alles unternommen, um wenigstens mal Wing Commander und die ersten ID Werke in “Echt” zu sehen.
    Das ist mir zwar gelungen, manchmal vor den besagten Werken zu sitzen, aber kurze Zeit später fing es an, auf dem N64 die FpS Manie auszubrechen. Und dort war damals aus meiner Sicht die Steuerung so viel besser. Heute zocke ich sie hingegen lieber mit wasd, zumindest die “Klassiker” und die neueren mit Pads, auch wenn sie von den Funktionen her mir zu überladen daher kommen.

    Tolle Spiele für die Zeit, die Spuren hinterlassen haben, keine Frage.
    Die Luft war bei mir nach der N64 Zeit erst mal raus und stieg erst 2005 wieder in die Materie ein, diesmal mit meinem ersten, eigenen PC, eine für die Zeit Mördermaschine, die ich mir damals zusammenstellen hab, einzig und allein um Doom 3 zu zocken, wahrscheinlich eines der gigantischen Tech-Sprünge, die ich je im Gamingsektor erlebt habe.
    Das war übrigens auch die Zeit, als die ersten Emulatoren anfingen, Sachen aus der japanischen Pc Ecke abspielen zu dürfen, aber vielmehr war die Anschaffung des Pcs gut dafür, dank the mighty Mame, endlich meine Arcade Games wieder zocken zu dürfen, die bis dahin komplett aus der Öffentlichkeit verschwunden waren und bei denen es noch eine Weile dauern sollte, bis zur “Virtual Console”, Archade Archives und dergleichen.

    Rein von der Wichtigkeit der Arcade Kultur in meinem Leben, hat ein “Pc” für mich einen höheren Stellenwert wegen der Fähigkeit, solche Münzschlucker zu emulieren, als alles andere, das technisch zwar sensationell ist, aber am Ende des Tages für mich nicht immer den Test of Time besteht.
    Die meisten FpS kann ich heute kaum mehr sehen, einige Arcade Games, oder ganz viele, kann ich hingegen immer spielen.
    Der “Aufrüst-Wahn”, jene Eigenart, stets in neuer Tech investieren zu müssen, wollte ich die “neuesten” Games spielen hat mich immer genervt von daher bleibe ich lieber “Konsolero” und schiele hin und wieder zum Pc rüber, wenn es etwas exklusives gibt, das mich anzieht.
    Pc “Getue” überlasse ich heutzutage meinem Sohn: Er ist komplett Pc Spieler, hat eine anständige Maschine und n Microsoft/Steam Abo mit VR und allem drum und dran, wo ich mir mehr oder weniger alles anschaue/anschauen kann, das mich interessiert und wenn möglich, kaufe ich mir sie dann doch für meine Konsolen, sofern vorhanden.

    als Antwort auf: Retrostunde #1778484
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Das sieht natürlich sehr beeindruckend aus und läßt spekulieren, wie das damals rüber gekommen wäre, wenn neben den ID Werke, die für Furore gesorgt haben, plötzlich so was auf gängiger A500 Hardware gesichtet worden wäre. Ich wäre auf jeden Fall vom Stuhl gekippt!
    Ich glaube, die Turbokarten-Hersteller hätten das nicht so begrüßt, denn das Gezeigte wirkt wie ein Spiel, das sehr viel stärkere Technik gebraucht hätte, um realisiert zu werden und Zusatz-Kram brauchte es anscheinend dann doch nicht bzw. der Amiga war noch lange nicht ausgereizt, um für “done” erklärt zu werden.

    als Antwort auf: Retrostunde #1778479
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    @Monty
    Das im Video gezeigte EDF ist eine Umsetzung eines Shmups aus dem Hause Jaleco, das in der Arcade seine Geburt hatte und fürs Snes portiert wurde. Die Snes Version ist grafisch sogar dem Automat überlegen, ächzt und stöhnt aber technisch hier und da im original. Mittlerweile gibt es eine “Fast Rom” Version davon, die das Ruckeln beseitigt und es zu einem der Besten der Sorte fürs Snes macht. Es bietet eine Upgrade-Mechanik, ähnlich dem Aufleveln im RpGs und mit den vielen auszuwählenden Zusatz-Waffen erlebt man ne Menge Abwechslung.
    Dieser Port im Video fürs Amiga kommt bisher null an die Snes Version ran, ist aber noch ein early Build und kann, auf jeden Fall, da bin ich mir sicher, zumindest zu einem Guten der Gattung mutieren. Aktuell sieht es, wie du richtig bemerkst, eher nach einem Amiga Game aus, als dass man seinen Ursprung erkennen würde, wenn man das Game nicht kennt.

    @Kikko
    Danke für die Aufklärung. Natürlich sind mir die ganzen Begriffe wie “Turbo Karte” etc. geläufig, aber in Echt habe ich die Dinger glaube ich noch nie gesehen. Zwischen der Zeit, als mein Kumpel, WWW sei dank, mit seinem Amiga, Dateien aus dem Netz “saugte” und meiner nächsten Begegnung mit Pcs vergingen etliche Jahre, in denen ich ausschließlich auf Konsole gezockt habe. Dabei sind mir einige Entwicklungen komplett entgangen.
    Mein Gefühl trügte mich nicht, als ich innerlich meinte, dass das gezeigte Wipeout unmöglich auf einem Standard-Amiga laufen könnte, aber wenn du von Aufrüst-Technik sprichst, die später dazu kam, reden wir im Grunde von der selben Philosophie der “Personal-Computers” und der Begriff des “Personifizieren” sagt an sich alles, weil der Aufrüst-Wahn schon immer der Grund war, warum ich Pcs bis auf einigen Ausnahmen gemieden habe.
    Was nicht heißt, dass es trotzdem beeindruckend zu sehen ist, was möglich ist/ war, nur, eine “Konsole” war es das nicht.
    Ein “Wipeout” beeindruckt-e mich um so mehr, da man weiß/wusste, dass mit der geschlossenen Architektur der Playstation, entweder “alles gesagt” war, bei Psygnosis erstem Sci-Fi Meisterwerk, oder aber, mal ließ sich überraschen, was die Wizards noch aus der Hardware herausholen konnten und spekulierte, was noch möglich war. Und das war, wie wir erlebt haben, so ganz ohne Zusatz-Hardware, ne ganze Menge!

    als Antwort auf: Retrostunde #1778475
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    SWIV hat es aber mit der Musik echt nicht einfach gehabt. Auf dem Amiga läuft es ohne Soundtrack und auf dem Snes, in der “Super” Version mit einer sehr düsteren Ambient-Musik, die für mich nicht so ganz passt. Oder eventuell doch, denn sie ist alles, nur nicht das “gängige” für solche Shooters.
    Die Lizenz Gebühren, die auf dem Computerspielsektor verbraten wurden, müssen in der Tat kaum etwas für eine anständige Programmierung übrig gelassen haben, vor Allem wenn ich an U-S Gold denke und beinah alles von Capcom, die unter ihrer Feder konvertiert wurde.
    Heute sieht es ganz anders aus und der Amiga bekommt die Liebe spendiert, die nur Fans in ihrer Freizeit aufopfern können und wird aktuell geradezu mit Games überschüttet.
    Sogar mit verbesserten Version von z.B. Final Fight und einigen anderen, die damals für Furore hätten sorgen können:

    Vielleicht nimmt sich jemand von euch die Zeit mir zu erklären, wie das Wipeout im Video überhaupt technisch möglich ist, welche Zusatzhardware es braucht, für einen gemeinen Amiga und überhaupt ob es für einen “Standard” A500 gedacht ist?
    Das sieht technisch eher nach PS2 aus, als alles, was damals auf 16 Bitter möglich gewesen wäre und bin verwirrt, was diese Zauberei soll, oder ob es n Fake ist.

    als Antwort auf: Retrostunde #1778439
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Ich habe so viele Gaming-Lücken im Bereich RpGs dass wenn ich auf die Idee käme, einige Klassiker davon nach zu holen nicht wüsste, womit ich anfangen sollte.
    Im Importgeschäft trudelten immer wieder mal Jap-Rollenspiele ein und aus “Gag” haben wir immer alle ausprobiert, auch dann wenn man wusste, dass wir durchaus am ersten Menü scheitern könnten.
    Als originale habe ich ne Menge davon äh..getestet, unter Anderem die Ys Reihe, diese sogar auf dem Super Famicom.
    Bedauerlicher-Weise habe ich bei kaum einem der Sorte mich schlau machen wollen, heraus zu finden, was sie zu bieten haben, als sie ins englische übersetzt wurden. Aber es könnte mein Rentner-Hobby werden! 😉

    Silkworm stand in einer Arcade vollgestopft mit, Achtung: R-Type, Black Tiger, Exed Exes und ein paar anderen, die sich meines Gedächtnisses entziehen.
    Speziell Irems Werk, das eine Grafik bot, die erst mal verarbeitet werden musste, zog Münzen magisch an und war der Grund, warum ich jene Spielo in der Stadt, weit vom Dorf weg besuchte.
    Sprich, ich habe Silkworm zwar hin und wieder nur angetestet, da R-Type meine Aufmerksamkeit auf sich zog und es blieb immer eines der Games von der Sorte “kenne ich”. Ich hab keine einzige Umsetzung dafür hier stehen ich müsste schauen, ob es auf meiner alten Mame Maschine überhaupt drauf ist.
    Was ich aber bis heute gerne spiele ist die indirekte Fortsetzung “Super SwIV” fürs Snes. Es tauscht zwar die Perspektive von Horizontal zu Vertikal, bietet aber genau wie der geistige Vorgänger die Möglichkeit, entweder mit Heli oder ne Art Jeep durch etwas futuristische Landschaften zu ballern und ist selbst im 2P Modus auf dem Snes technisch unglaublich stark. Zieht einem aber mit seiner Härte den einen oder anderen Zahn…

    als Antwort auf: Retrostunde #1778417
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Witzig, das ist bei mir genau andersherum und für ausladende und eher “ruhigere” Spiele muss ich in Stimmung sein. Shmups gehen hingegen fast immer. Sie sind für mich mit den Jahren immer “meditativer” geworden, aber nicht alle, weil die, die einiges an Konzentration abverlangen auch n gewissen mood dafür verlangen.
    Zum Beispiel alles was sich “Bullet Hell” nennt. An manchen Tagen geht der “Flow” so was von flöten dabei, dass es keinen Spaß macht und sie meinen Streßpegel eher erhöhen, als dass ich beim Zocken entspannen kann.
    Aber mir dichtet man privat ohnehin an, dass ich beim spielen nicht entspannt bin und Games mich eher aggressiv machen. Das wissen nähere Personen eher zu urteilen, auch wenn ich das komplett anders sehe! 😉
    Wo ich so richtig, richtig Aggro werden kann, das sind die “Souls” Spiele, die wirklich die letzten Dämonen aus meinen Keller heraus holen: Wenn ich beim Zocken anfange, SEHR laut auf italienisch zu schimpfen ( tue in der Tat so gut wie nie und ein lautes “Scheiße” ist bei mir schon das höchste der Gefühlsausbrüchen), ist dann eine Grenze erreicht, die kaum ein “schweres” Spiel der letzten Jahrzehnte bei mir zu leisten vermochte! 😉
    Und dennoch habe ich mich bisher bei jeder From Software Masochisten-Attraktion durchgeboxt und hab mit ihnen ehrlicher-Weise die für mich geilsten Spiele der letzten 10 Jahren durchgespielt, auch wenn meine “Anfälle” wirklich etwas äh..grenzwertiges haben…

    als Antwort auf: Retrostunde #1778367
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Fortress of Fear, das Game, das Souls Fans spielen sollten, wenn sie wissen wollen, was wirklich “Schwer” ist. 😉
    Prinzipiell auch die Caslevania Folge auf dem GB, die Contras, Nemesis, Gargoyles Quest..mhmm..ich weiß nicht, ob ich auf dem Gameboy überhaupt ein Spiel habe, das “leicht” ist…
    Eher ist das so, dass ich die Games aus meiner Kindheit/Jugend fast immer als Harte-Brocken empfunden habe. Später wurden sie dann “anders”, ich weiß nicht, wie es am besten beschreiben soll: Vielleicht sind es die komfortablen Options, die Einzug hielten und eine Möglichkeit boten, Games dann auch zu genießen, wenn sie per Default knackig waren, denn zu 8 Bit Zeiten war es recht selten, zwischen Easy/Medium/Hard wählen zu können.
    Und dann gibt es die Spieler-innen selbst und jeder empfindet die Games anders. Klar, die Ghosts n Goblins Reihe hat zwar ihren “Ruf”, aber Super GnG spiele ich grundsätzlich auf “Professional” und konnte vor einigen Jahren sogar ganz passabel Speedrunnen. Bis dahin kannte ich es aber hin und auswendig und das echte Ende zu sehen, ohne abspeichern zu können, war schon ne Menge Arbeit, die ich dafür investieren musste. Aber ich wollte es.
    Bei der aktuellen Folge für Switch Ghosts n Goblins Resurrection ( ist übrigens fantastisch!) hat es mir gereicht es einmal durch zu spielen und ein von einigen enden zu sehen. Heißt ich will es ( noch) nicht komplttieren, weiß aber, dass wenn es mich packen würde, und vorausgesetzt, mein Spielstand hält, könnte ich es angehen.
    Das ist eine nette “Errungenschaft” der moderne Spiele die einiges an Druck weg nimmt, bei Games die “Einarbeitung” brauchen.
    Und natürlich kenne ich auch das Gefühl, bei meinen Oldies vor den Originalen zu sitzen und zu überlege, ob ich sie angehe und habe mir etwas angewöhnt:
    Entweder gehe ich das Game kurz im Geiste durch und sage gleich “ach nööö” oder ich nehme mir bestimmte Sachen vor. Super Ghouls n Ghosts ist so n Kandidat, bei dem ich mir sage “Wenn ich im zwiten Level krepiere, mache ich es aus!” und schon nehme ich mir einiges an Druck weg.

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1778355
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Breath of Fire oder Okami: Capcom will wissen, zu welchen Klassikern ihr gern Neuauflagen wollt


    Zocke Capcom Games seit 1985, ich glaube, Commando war das erste von der Firma, die Münzen von mir annahm. Fast 40 Jahre später fragen also die Japaner, die seit Dekaden auf RE und SF reduziert werden, welches Spiel ich von ihnen wieder sehen will? Wo zum Teufel soll ich anfangen, wenn die meisten, die mich interessieren eh kein Schwein kennt?
    Ich will seit Jahhhren eine Neuauflage von “Trojan”, stilecht mit der Sci-Fi-Ancient-Mash-up Grafik, die das Original für mich so verdammt geil aus-machte und in 3D und in Groß und so. Sofort!
    Danke im Voraus, Capcom! 😉

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,336 bis 1,350 (von insgesamt 10,063)