Kikko-Man
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Kikko-ManTeilnehmerHatte das aehnlich gehandhabt, als ich mir den ersten PC gekauft hatte: Vieles aus der Grabbelkiste aka Pyramide und Konsorten. Die super niedrigen Preise hatten dann leider dazu gefuehrt das ich zu viele Spiele auf einmal hatte, auch mittelmaessiges. Hatte dann erstmal ne Zeit gebraucht, bis ich mich wieder voll ein ein Spiel konzentrieren konnte, weil halt vieles ausprobiert wurde. Da kam das N64 einfach fuer mich zur richtigen Zeit: Da ich nur wenige Spiele hatten, hab ich mich mit den einzelnen Titeln staerker auseinandergesetzt.
Viele Spiele, die alle nur angespielt werden sind fuer mich der totale Spielspasskiller.
Kikko-ManTeilnehmerGlaube kaum, dass die Switch-Pokemons so kacke laufen, weil die Hardware nicht genug Power hat. Da ist einfach nicht der Wille da, Zeit und Willen in Code-optimierung zu stecken. Gibt doch zig Spiele die besser aussehen sowie fluessiger und fehlerfreier laufen.
Kikko-ManTeilnehmerJa, so hatte ich das damals gehandhabt: Ocarina of Time, SciFi-Racer und FPS aufm N64 haben sich abgewechselt mit Might and Magic 6, Diablo oder Fallout aufm PC.
Ist doch toll, dass unser Hobby so schoen vielseitig ist.
Kikko-ManTeilnehmerFalls es hier Freunde des N64 gibt (vermutlich nicht wirklich viele), Vorbestellungen beginnen naechste Woche:
Hab jetzt alle Module, die mich interessieren (ca. 70 Stueck) und freue mich auf die Konsole – hab sehr gute Erfahrung mit dem Super NT gemacht.
Kikko-ManTeilnehmer@Captain
Zwar konnte ich die Playtime nie richtig ernst nehmen – die gaben in ihrer Erstausgabe (mit dem 1 DM-Kampfpreis) den Diskettenmagazinen aus dem selben Verlag ne 100%-Wertung – aber Du hast recht, es gab auch positive Wertungen fuer Krondor im deutschsprachigen Raum. Mein Bild ist da wohl ein bischen durch die niedrige Power Play-Wertung verzerrt. Hattest Du das gespielt?
Kikko-ManTeilnehmerJa, ist ein tolles Buch. Ist zwar sehr US-lastig, sprich: viele europaeische Spiele fehlen, aber es scheint ja staendig erweitert zu werden: Hab noch ne aeltere und ne neue Version des Buchs auf meinem Rechner und in der alten fehlen viele Sachen, die dann spaeter ergaenzt wurden, z.B. die Kapitel zu koreanischen und chinesischen RPGs.
@”mit zu vielen Schwächen um es heute noch noch zu genießen.”
Ich weiss, ich bin da relativ alleine mit meiner Meinung, aber ich finde die alten RPGs super spannend. Es wurde so viel experimentiert und innoviert, Spiele wurden nicht auf mainstream gebuegelt. Klar, manchmal ist es sperrig und auch kurze Spiele waren gedacht ueber Wochen oder Monate Spielzeit zu bieten, wodurch dann seltsame Raetsel oder Mechaniken eingebaut wurden. Sowas laest sich aber heute ja schnell nachschauen, wenn die Geduld schwinded.Zur fruehen 3D-Grafik in RPGs: Der Urknall was texturierte 3D-Grafik betrifft, wuerde ich eher Ultima Underworld als Krondor sehen. Vorher gabs zwar ein paar Experimente wie Sleeping Gods Lie aus England oder Drakkhen aus Frankreich, aber volltexturiert gings mit UU erst richtig los. War ja witzigerweise sogar Carmack’s Inspiration fuer die Wolfenstein 3D-Engine.
Kikko-ManTeilnehmerKlar, die Klassiker kennt man als Genre-interessierter Spieler, aber gibt ja auch einiges an Geheimtipps im Buch, wie Anito: Defend a Land Enraged, das in den Phillipinen entwickelt wurde. Auch gibt es schoene neue Einblicke in Spiele, die man zwar kennt, aber vielleicht unterschaetzt hat. Betrayal at Krondor hatte ich damals aufgrund der relativ niedrigen Wertungen in deutschen Magazinen ignoriert. War aber in den USA ein Hit und hat heute noch viele Liebhaber.
Kikko-ManTeilnehmer@Belborn
Das kannte ich noch gar nicht, sieht interessant aus.Hattest Du mal Gelegenheit in das Buch zu schauen, welches ich im RPG-Thread verlinkt hatte? Da sind bestimmt etliche Geheimtipps drin, die auf Deinem Handheld gut laufen koennten.
Kikko-ManTeilnehmerKlasse, dass Du den Spielen trotz des Alters eine Chance gibst.
By the way, hast Du das Buch schon:
https://archive.org/details/crpg-book-expanded-edition_4.0/mode/2up
Kikko-ManTeilnehmerZwar habe ich die alle fuer PC in der GOG Library, gespielt habe ich die damals aber auf C64 und Amiga. Kann also keine Tipps aus erster Hand geben. Aber es sieht so aus, als hast Du zwei unterschiedliche Verzeichnisse fuer die Spielstaende. Verstehe nicht, warum da ein Gateway to the Savage Frontier-Spielstandorder in Deiner CFG-Datei fuer Treasures of the Savage Frontier vermerkt ist.
Alternativ koenntest Du auch die Amiga-Versionen versuchen. Gibt da aber zwei Probleme:
1. Die letzten Goldbox-Spiele nutzen VGA-Grafik, die natuerlich in ihrer Farbtiefe dem Standard-Amiga ueberlegen ist. Das trifft also auf Pool of Darkness und die beiden Savage Frontier-Teile zu, nicht aber auf Champions of Krynn, wenn ich mich richtig erinnere. Glaube das hatte am PC nur EGA-Grafik, was die Amiga-Optik ueberlegen macht.
2. Habe eben gelesen, dass es eine Goldbox Companion Software gibt, die die alten Spiele mit einer Vielzahl an QoL-Optionen ausstattet. z.B. Automapping und das einfuegen von situationsabhaengigen Soundtracks. Man kann z.B. festlegen, welche Musik bei Kaempfen oder beim Dungeonerkunden gespielt wird. Gerade das koennte fuer Dich ja wichtig sein, da die Spiele eher stumm sind. Zum Problem: Die Companion Software wird bestimmt nur mit den PC-Versionen und nicht mit Amiga-Spielen funktionieren.Alternativ koenntest Du ja auch Buck Rogers in der Mega Drive-Version testen. Das hat dort bestimmt auch mehr Musik zu bieten, aendert aber die Perspektive bei den Dungeons von 3D zu 2D.
Test MD:
https://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=10533Ausfuehrlicherer Test der urspruenglichen PC-Version:
https://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=3219&s=1
Kikko-ManTeilnehmerDas auf den alten Kram nur die wenigsten Lust haben, kann ich auch verstehen. Ich denke, dass ich einfach aufgrund eines aelteren Bruders frueh mit CRPGs in Kontakt gekommen bin (hab in der Grundschule angefangen englische Rollenspiele zu zocken) und deshalb noch heute gerne diese Sachen zocke.
Ist einfach heute auch schwer zu verstehen, was fuer ein riesiger Sprung z.B. Dungeon Master 1987/88 war. Echtzeitkaempfe und ein Mauszeiger als Hand der in die Spielwelt greift war was ganz neues. Feuerbaelle die in Echtzeit durchs Dungeon fligen gab es vorher nicht.
Sogar das Invetarsystem mit Kaestchen, in die man Sachen legt. Sowas gibt es ganz normal bei jedem Diablo-Klon oder Resident Evil. Aber das erste Mal gab es das in Dungeon Master.
Kikko-ManTeilnehmerJa, bei RPGs mag ich die Zeit von 85 bis 93 sehr, sehr gerne. Damals kamen fast monatliche tolle neue Computerrollenspiele raus. Kann gar nicht zaehlen, wie oft ich dieses Heft durchgeblaettert hatte:
https://archive.org/details/AmigaJokerSonderheft3Rollenspiele/mode/2up
Auch wenn ich mit vielen Wertungen nicht einverstanden war, bot das Heft nen super Ueberblick.
Mag aber auch neuere Rollenspiele, aber kann nix mit langen und vertonten Zwischensequenzen anfangen. Ich will zocken, nicht zuschauen.
Was damals auch klasse war: Da es oft Rollenspielserien gab, konnte man seine Charakter von einem Spiel ins naechste uebertragen, manchmal ging das sogar zwischen verschiedenen Serien. So kann man in Bard’s Tale sein Charaktaere aus Wizardry oder Ultima importieren.Zum Kartenzeichnen: Ist wohl etwas, das man damals mitgemacht haben muss, um es heute noch zu moegen (ist einfach befriedigend fuer den Forscherdrang, ein Dungeonlevel komplett gezeichnet vor sich liegen zu haben). Gerade deshalb wuerde ich Dir die Mega CD-Version von Beholder ans Herz legen, da es ne Kartenfunktion und den abgefahrenen Koshiro-OST hat.
Zu den Goldbox-Spielen: Gibt 12 Stueck (4 in der Pool-Serie, 3 in der Krynn-Serie, 2 in der Savage Frontier-Serie und 2 Buck Rogers-Spiele, plus einen Baukasten). Pool of Darkness soll das beste sein, habs selber aber noch nicht gespielt (hatte damals nur drei gezockt: Pool of Radiance, Curse of the Azure Bonds und Champions of Krynn). Gibt nur wenige Konsolenumsetzungen. Pool of Radiance fuers NES und Buck Rogers 1 fuers Mega Drive.
Kikko-ManTeilnehmerHintergrundmusik war halt damals bei westlichen RPGs nicht Gang und Gaebe. Die alte Bard’s Tale Trilogy war da halt was besonderes, da die Bardenmagie die Hintergrundmusik bildet.
Ob die anderen, von Dir genannten Games besser gealtert sind kann ich nix zu sagen. Hab auf die alle Bock und sie warten auch alle noch in meiner GOG-Library auf mich. Ausser Lands of Lore. Das hab ich zweimal durchgespielt. Ist halt ein bischen typisch Westwood: Audiovisuell top, aber die Komplexitaet runtergefahren, um ein moeglichst breites Publikum anzusprechen. Das hatten die in deren beiden Vorgaengerspielen (Eye of the Beholder 1 und 2) meiner Meinung nach besser gemacht. Zwar sind die auch weniger Kompplex als deren Vorbild Dungeon Master, aber durch AD&D-Regelwerk und eigens erstellte Party samt Rassen- und Klassenwahl angenehm anspruchsvoll. Bei LoL sucht man sich einen vorgegebenen Startcharakter aus und kriegt dann noch zwei weitere Partymitglieder, bei den Beholders sind es vier selbst erstellte plus zwei weitere die die Party je nach Spielerwunsch beitreten koennen. Mag die ersten beiden Beholders lieber als LoL. Falls Dir bei Beholder Musik und Automapping fehlen, probier die Mega CD-Version.Wie weit hast Du denn Bock zeitlich zurueck bei West-RPGs zu gehen? Du scheinst ja eher Lust auf Spiele rund um 2000 als rund um 1990 zu haben, wenn ich mich nicht taeusche. Hast Du den AD&D-Goldbox-Spielen von SSI schonmal ne Chance gegeben? Gerade das sehr strategische Kampfsystem koennte Dir zusagen. Falls Dir die zu alt sind und Du lieber die von Dir genannten AD&D-Nachfolgespiele Ravenloft 1 und 2 zockst: Gibt mit Menzoberranzan noch ein drittes Spiel in der selben Engine.
Kikko-ManTeilnehmerHi Belborn!
@”Prickelnd ist keine Version.”Warum?
Das Spiel gilt als einer der letzten grossen PC-RPG-Meilensteine bevor Doom dann erstmal das Computerrollenspielgenre fast komplett weggeschossen hatte, bis es dann ein paar Jahre spaeter mit Fallout, Baldur’s Gate und Might and Magic 6 wiederkam.Finde die DOS-Version mit gossen Abstand am schoensten, toll gepixelte VGA-Grafik. Gold sieht nach einer Verschlimmbesserung aus und die PSX-Version ist super haessich, dann doch eher die Sega Saturn-Version.
Habs selber noch nicht gespielt, aber all die Tests und Previews 1992 verschlungen. War enttaeuscht, dass die Amiga-Version gecanceled wurde. Die konkurrierenden Parties, die in der Welt rumlaufen, Dungeons pluendern und zu Freunden oder Feinden werden koennen klang damals wie ein Feature aus der Zukunft.
Von Wizardry habe ich bisher nur den ersten und den sechsten gezockt (aber beide damals nicht durchbekommen). Hab aber Bock auf die Serie und mir letztes Jahr noch das SNES-Modul von Teil 5 gegoennt.1. Oktober 2024 um 20:34 als Antwort auf: Ersetzt Doom 1+2 (Enhanced!) die originale Versionen auf Playsi, Xbox u. Switch? #1790792
Kikko-ManTeilnehmerJeder Jeck ist anders.
Falls Dir Quake 2 nicht so gut gefaellt, weil es die grossen Levels hat, die sich aus mehreren Maps zusammensetzen und deshalb schonmal Sucherei ohne auf Gegner zu treffen beinhaltet:
Spiel die N64-version, die hat klassische Maps/Levels. Fand ich damals viel besser als das urspruengliche PC Quake 2, bin mit dem aber mittlerweile auch warm geworden.
Fuer mich sind beide Quakes die viel besseren Spiele im Vergleich zu Doom 1 und 2. Nur der Boss von PC Quake 2 ist super lahm, da hat der (die?) Spider Mastermind mehr Eindruck hinterlassen. -
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