SonicFanNerd
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SonicFanNerdModeratorSnyder wäre nun auch nicht meine erste Wahl.
Watchman war wirklich gut.
Schon 300 trug aber seine generelle Handschrift: Style Over Substance.
Natürlich sind andere Regisseure nicht frei von sowas.Anderes Genre, aber ähnlich Style Over Substance ist da aus meiner Sicht (aktuell) Nicolas Winding Refn.
Walhalla Rising war der Auftakt für mich mit seinen Filmen. Den fand ich auch ziemlich gut, obwohl der in der Fachpresse nicht gut wegkam.
Drive und Only God Forgives sind da glaube ich besser angekommen. Beide zählen für mich durchaus zu sehenswerten Filmen, aber sind gnadenlos overstyled und transportieren außer dem ikonischen Style nicht mehr als vergleichbare Filme.
Zuletzt The Neon Demon reizt das Ganze nochmal extremst aus. Während ich beim Sehen des Filmes im Grunde noch dachte, dass das bisher der Tiefpunkt für mich bei Refn darstellt, hatte der dann schlussendlich eine Nachwirkung bei mir.
Während mir das “oberflächliche” Ober-Thema (Modewelt) mal so gar nicht zusagt, gefällt mir der Film irgendwie dann doch mit all seinen übertriebenen Bildern und der treibenden Musik. Die verschiedenen Brüche, die der Film begeht, sind gut ausgearbeitet.
Inszenatorisch ist der Film für mich Spitzenklasse, aber eben auch extremst anstrengend. Wenn man mit Neonfarben, Synthiegedudel, ner recht flachen übergeordneten Geschichte und selbstzweckhaften Bildern nix anfangen kann, dann ist der Film wohl eher in der untersten Schublade abzulegen.Und um kurz einen Bogen zurück zu Snyder zu schlagen:
Der mag eben auch visuelle Konzepte haben, die sehr stilsicher sind, aber die Umsetzung, das über einen ganzen Film dann in einer gut erzählten Geschichte fürs Popkornkino zu verpacken, ist bei den letzten Snyder-Filmen eher nicht gut gelungen.
Dem geht Refn in so fern aus dem Weg indem er keine massenkompatiblen Filme macht.
Vielleicht wäre Snyder ja in dieser Art von “Kunstfilm” besser aufgehoben?
Auf der anderen Seite gibt es natürlich gerade bei den Materialschlacht-Movies auch so erfolgreiche Leute wie Micheal Bay …
SonicFanNerdModeratorAch klar, lass dir den auch nicht madig machen.

Will glaube ich keiner hier.
Viel Spaß mit dem Streifen.
SonicFanNerdModeratorDer Marsianer:
Ich fand den gerade noch ok.
Visuell gut. Zu lang.24. Februar 2017 um 16:28 als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #989447
SonicFanNerdModeratorAhja, kommt mit englischen Untertiteln, richtig?
Bin gespannt was du zum Spiel schreibst.
SonicFanNerdModeratorBestreitet ja auch niemand.
Die Frage ist halt, was passiert nachdem der Markt sich zwangsweise “gesundgeschrumpft” hat?
Werden eben wenige, spezialisierte und fachlich kompetente Nischenmagazine laufen?
Wird es zu einem späteren Zeitpunkt eine Renaissance (in kleinem Rahmen) der Magazin-Szene geben?
Fast alles was eingeht begegnet uns später auf die ein oder andere Art wieder. Dann halt, weil es wieder “Hipp” und “en vouge” ist.
Denk mal an die Leggings. ^^ Dachte die wären zusammen mit den 80ern gestorben.
Aber auch da war es nur eine Wiederauferstehung.
SonicFanNerdModeratorDem Wegsterben des lokalen Handels (übrigens branchenübergreifend) widerspreche ich keineswegs.
24. Februar 2017 um 12:34 als Antwort auf: Mario Kart Arcade GP DX – Arcade Version des Nintendo Klassikers #1249864
SonicFanNerdModeratorNaja, funtime_arena hat doch quasi bereits seinen eigenen Thread:
Aber das hier ist vielleicht spezieller und deswegen ein eigener neuer Thread?
SonicFanNerdModerator@cap
Also den “Irrtum” sehe ich nicht als pauschal gegeben.
Fachbuch ist nicht gleichzusetzen mit Büchern, die man eben im akademischen Betrieb benötigt.
Da geht es (unter anderem) z. B. auch mal um Quellenmaterial, welches eben nicht digitalisiert ist oder wird.
SonicFanNerdModeratorDachte mir schon, dass du dazu in der Richtung was sagen kannst, da das ja kein Geheimnis ist, dass du gelernter Buchhändler bist.

Um es platt zu sagen:
Bücher gibt es immer noch. Und das auch nicht zu knapp.Im akademischen Betrieb z. B. sind die Dinger bisher immer noch unerlässlich. Natürlich von Fachrichtung zu Fachrichtung auch anders gewichtet.
Und auch dort ist (langsamen Schrittes) die Digitalisierung angekommen.Die angesprochene Unterhaltungsliteratur gedeiht auch trotzdem weiter.
Natürlich hat sich dort eben auch (wie in anderen Medien wie DVD/BR vs. digitaler Verfügbarkeit) eine Art Tandemlösung etabliert.Buchmessen laufen hingegen gut (Vermischung von Papier und Digital angenommen). Exemplarisch ohne das weiter recherchiert zu haben: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152190/umfrage/besucher-auf-der-leipziger-buchmesse-seit-2007/
Allerdings herrscht dort vermutlich auch nicht unbedingt Goldgräberstimmung, oder eben nur eingeschränkt auf “aktuell Angesagtes” und alter Wein in neuen Schläuchen.Dass Zeitschriften/Magazine/Hefte je nach Themengebiete gefährdeter sind vermute ich auch.
Wie lange sich das staubige alte Buch die nächsten paar Jahrzehnte wird halten können (als Medium an sich) bis es fast völlig ausgestorben ist, vermag ich nicht zu orakeln, habe aber die starke Vermutung, dass uns das Buch an sich noch überleben könnte.
SonicFanNerdModeratorWer sich die “traditionellen” Video-Game-Mags heute kauft, kauft sich die wegen mehrerlei Aspekten, aber sicher nicht wegen der Aktualität.
Den Anspruch kann ein Mag, welches einmal im Monat erscheint auch nicht erfüllen.
Heute wird eben im Netz aktuelles recherchiert, debattiert, gehyped und geshitstormed.Übrigens könnte man Seiten wie gamingnerd durchaus auch den Aktualitätspferdefuß vorhalten:
Aktueller als Live-Video-Streaming geht schlicht nicht.
Da hecheln eben die “klassischen” Blogs den Streamern (und teilweise den Youtubern) hinterher.
Und darüber hinaus ist es bei den Millionen von kleinen (kommerziellen) Blogs zum Thema vermutlich recht schwierig, sich als nächster Strohhalm im Haufen zu etablieren.
Von der Problematik, die bereits diverse Male an anderer Stelle angesprochen wurde, der möglichen nicht umfassenden und zu wenig differenzierten Berichterstattung, damit man halbwegs aktuell einen Artikel verfassen kann, mal abgesehen.Es gibt schlicht und ergreifend Umbrüche in der medialen Landschaft. Die gab es schon immer.
Print ist in bestimmten Bereichen sicherlich in seiner Art gefährdet. Volle Zustimmung.
Aber für ein Magazin, das sich selber eben nicht mehr nur als eine Art Einkaufsführer sehen kann und dieses auch seiner Leserschaft vermittelt, welches aber seine (berechtigte) Nische finden kann, sieht die Zeit nach 5 Jahren vielleicht wieder anders aus. Special Interest.
Viele dieser Art wird es eben nicht geben und noch weniger werden sich am Markt behaupten können.Aber den Büchern wurde auch der Tod voraus prophezeit.
Meine Erfahrung mit dem Medium Buch bestätigt aber vor allem eines: Totgesagte leben anscheinend wirklich länger.
SonicFanNerdModeratorVideo-Game-Related-Blogs killed the Video-Game-Magazine-Star.

Ich kauf meinen Krams solange es das gibt, bezahlbar bleibt und der Inhalt (überwiegend) für mich stimmt.
SonicFanNerdModeratorIch bin mir nicht sicher, dass er scheiße wird und werde mir den Film sicher mal ansehen.
Skeptisch bin ich auch und erwarte lieber mal wenig, aber ich lass mich gerne eines Besseren belehren.
SonicFanNerdModeratorbitt0r wrote:ich mochte das grau nie besonders.
Jap, fand PSX-Grau noch nie State-of-the-Art.
Wäre es nun das schicke Grau vom C64 oder das der Amiga 500 …
SonicFanNerdModeratorAlso geglaubt habe ich auch schon nicht mehr an ein Hellboy 3.
Wenn nun aber alle Beteiligten sich darüber einig sind, das Sequel nicht zu realisieren, könnte das den (gewünschten?unerwünschten?) Weg für eine neue Adaption der Figur auf der Leinwand ebnen.
Und ja, die Frage sei erlaubt:
Wollen wir das?
SonicFanNerdModerator@John
Schön.
Dann nun durchatmen, Kopf frei machen und klausurfreie Zeit genießen.
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