Ullus
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
UllusTeilnehmer
UllusTeilnehmer@ Schnitzel: Klasse Thread, im Prinzip hätte ich auch einige meinen bevorzugten Games aus dem Retrostundenthread hier reinstellen können.
Das folgt noch, auch gerne mal als Retroview !
UllusTeilnehmerDoom’s Aussage bezüglich der Wutraketen hat schon fast Kultcharakter.
Schnitzel besucht gerne den Media Markt und ist der Einzige, der Gargoyles Quest fehlerfrei durchzocken kann.
Ullus und genpei haben hier die meisten Reviews niedergeschrieben.
captain carot ist technisch so stark bewandert, dass man den Hut vor ihm ziehen muss.
Ronyn schafft es 1000 Worte in einem Oneliner zu verpacken !
bitt0r ist laut seinem Profil ein englischer Gentleman, der weiß was sich gehört.
Kong ist für die Schweizer Qualitätskontrolle jedes Produktes zuständig und findet jeden noch so kleinen Nachteil !
retrofreak ist ein großer Filmfreunde, egal welches Genre !
Harrikulles ist ein sehr musikalischer Mensch.
RavingRabbid hat Talent im Zeichnen und greift gerne mal zum Bleistift.
Bei Fuffelpups nehmen Animes und JRPGs einen hohen Stellenwert ein.
Tomatenmann weiß wie man gute Let’s plays inszeniert und auch seine Zelda Historie weiß zu gefallen !
26. Januar 2014 um 15:18 als Antwort auf: Ich will hüpfen und rennen! (Der Jump`n`run-Thread) #1168589
UllusTeilnehmerIm heutigen Re(tro)view im Jump and Run Thread widmen wir uns wiedermals einem Konamigame. Das Ding hört auf den Namen…..
…..und präsentiert sich wie immer als sidescrollendes Spektakel mit leichten Actionanleihen. Es wurde im Jahre 1994 für den Super Nintendo auf den Markt gebracht. Die komische Story möchte ich diesesmal nicht erwähnen, denn ich weiß gar nicht um was es sich dreht, vor kurzem hab ich das Spiel wieder gezockt und das Intro voller Ungeduld weggedrückt.
Die Twinbeegames waren übrigens bisher vorrangig als vertikal scrollendes “Cute em Up” ausgerichtet.
Wir übernehmen die Rolle der seltsamen Gestalten Twinbee, Winbee und Gwinbee, die sich optisch nur farblich voneinander unterscheiden, in Punkto Bewaffnung aber mit jeweils eigenem Werkzeug daherkommen. (Hammer, Lasso und Rassel) Es gibt auch noch einen Unterschied bezüglich der Aufladedauer des kräftigen Schockwellenschusses und des zischendem Raketenantriebs.
Zu den Basismamövern zählt noch ein Faustschlag und der obligatorische Hüpfer. Manche Gegnerlein hinterlassen verschiedenfarbige Glocken. Wer diese aufsammelt wird je nach Farbe mit eigenem Power Up belohnt. So wartet z.b. ein zeitweise begrenzter Schutzschild oder sogar eine schicke Laserpistole auf den Plattformfreund.
Beiläufig schweben auch noch eine Menge Glöckchen in der Luft, natürlich ebenfalls zum Aufsammeln.
Interessanterweise sind die Bee’s in der Lage durch den vorher aufgeladenen Raketenantrieb kurzzeitig in acht Richtungen durch das aktuelle Level zu fliegen.
Eine witzige Idee ist auch, wenn unser Fliegerass die Wolkendecke durchbricht und das danach die Höhe in Kilometer angezeigt wird.
Im Prinzip könnte man mit dem Himmelstürmer so sehr, sehr, sehr hoch hinaus, ob es eine Begrenzung gibt ist mir nicht bekannt, spielerisch ist dieses Gimick nicht ganz so sinnvoll.Die Fliegerei wird übrigens noch durch zwei Hindernisse gedämpft, man stößt gerne mal an natürliche Hindernisse und um das Level abzuschließen muss die quirlige Twinbee Gang eine Art Zieltor passieren.
Alle paar Levels trifft die flippige Bee Rasselbande noch auf einen Endboss, der im Vergleich zu den Normalogegnern wie hinreichend bekannt ist, mehr auf der Pfanne hat.
Grafisch ist Rainbowbell Adventures bunt, wahrlich sehr bunt. Gut gealtert zwar, aber die künstlerische Ausrichtung inklusive Design dürfte mit Sicherheit nicht jedem zusagen. Bei solch bunter Bonbonpracht ist auch der nächste Zuckerbäcker nicht mehr weit.
Die Musik ist konamitypisch gut gelungen und bietet sogar manchen leichten Ohrwurm. Bei den Soundeffekten hingegen klingen allein die paar Sprachsamples skurril und viel zu süß. Die Spielbarkeit und die Steuerung sind ordentlich, der Spielfluss ist im Großem und Ganzen auch ok.
Der Schwierigkeitsgrad kann man größtenteils als Niedrig bis Mittel beschreiben. Ach ja, es gibt auch noch einen 2 Player Mode.
Und schnell ist es !
Überhaupt kann das Game seine japanische Herkunft im Gesamtkonzept nicht verleugnen. Darauf muss man sich einlassen, das fällt jedoch wahrlich schwer, da das Ding vorrangig für Europäer und für mich echt kindisch und stark kitschig wirkt. Und dieses ständige Gefühl beim Zocken beißt sich mit der eigentlich soliden Qualität des Titels.
Für manche Erwachsene ein eher gewöhnungsbedürftiges und auch abschreckendes Bühnenstück, für die Kleinen ein nettes virtuelles Retroabenteuer.
Ich vergebe 6 von 10 bunt angepinselten Raketenantrieb – Jetpacks.
It’s Pop’n Twinbee Rainbowbell Adventures !
26. Januar 2014 um 15:12 als Antwort auf: Der (gute) Comics- , “Ich kann zeichnen”- und “Ich widme jemandem eine Zeichnung”-Thread #1172254
UllusTeilnehmer@ Ravingrabbid:
Meister Ullus ! Das wäre nicht verkehrt…
Ich hab übrigens schon beim Fernsehen nachgefragt ob ich auch “Wetten daß” und “Wer wird Millionär” moderieren darf !

Kleiner Scherz: übrigens, bei der Mermaid erkennt man teils eine starke Verbesserung deiner Zeichentechnik. Durch deine Übung sind die Striche sicherer gesetzt. Die Gewichtung der Körperteile ist auch besser gelungen. Die Proportionen hast du auch gut hingekriegt.
Man erkennt von der Mimik zwar wegen der niedrigen Auflösung nicht besonders viel, aber bei den Gesichtszügen und besonders bei den Augen braucht du noch mehr Übung. Der Felsen wirkt auch dreidimensional. Das Schwerste an Figuren ist immer der Körper und die Hände.
Deine gezeichneten Finger wirken schon mal ordentlich. Die rechte Arm, welche sich bei den Händen hinterm Haar befindet, wirkt etwas dünn, ist jedoch im Vergleich zum linken Arm trotzdem noch passend, da er zum Gesamtbild und dem Stil passt. Das Haar könnte etwas fülliger sein, ist jetzt aber nicht so gravierend. Auch die Schattierung musst du noch üben, das kann auch schwer sein.
Ingesamt ein ordentlich gelungenes Bild. Wer es schafft nach viel Übung etwas sauber zu zeichnen ist ein großer Schritt vorwärts gekommen, da auch die Strichführung danach genauer wird, wie eine leichte Feder, sozusagen.
Wer es nach noch mehr Übung auch noch schafft dieselbe Figur aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu zeichnen, so dass sie aber nahezu immer gleich aussieht, hat extrem viel geübt. Das erfordert sehr viel Zeit.
Generell ist übrigens die “Skizze” die wahre Kunst beim Zeichnen, da sie als Basis dient.
Bei guten Zeichnern wirken selbst grobe Skizzen ordentlich, weil man darin auch eine Menge Training erkennen kann.
UllusTeilnehmer@ retrofreak: Ein klasse Video, welches du rausgesucht hast. Echt faszinierend, wie eine tanzende elektrische Libelle !
UllusTeilnehmerIch muss mich nochmal melden, ich bin wahrlich begeistert von AC4. Der dritte Teil hat mich außerhalb der Seekämpfe entäuscht. Hier beim Vierer macht das Gameplay vom Gesamtkonzept eine bessere und ausgewogenere Figur. Bei den superben Seeschlachten mit der Jackdaw, hat man ständig das Gefühl, ein Schiff kapere ich noch.
Das Aufmotzen von Edwards Schiff ist RPG pur, macht süchtig.
Dazu noch ein geschmettertes “Drunken Sailor” im Piratenchor. Echt prächtig !
))
UllusTeilnehmercaptain carot wrote:Da hast du wieder ein PS1 Spiel rausgekramt, das ich in gut erhaltenem Zustand noch suche.
@ captain: Ich selbst besitze die US Version vom ersten und zweiten Teil.
Fear Effect 1 gibt es momentan bei einem Zwischenhändler von Amazon brandneu als Pal Version für 11, 87 Euro !
Ein günstiges Angebot !

UllusTeilnehmer@ Doom: Das ist umfangreicher als ich gedacht habe, danke für die Info !

UllusTeilnehmerObwohl ich AC 4 bereits zum Release auf der PS3 gekauft habe, konnte ich erst jetzt mit Edward in See stechen.
Und ich muss sagen, das Spiel Macht einen richtig guten Eindruck. Die Veränderungen zum Vorgänger finde ich sinnvoll, z.b. Das sich die Energieleiste wieder erholt. Das Setting in der Karibik ist viel heller und freundlicher als im dritten Teil. Auch Edward ist ein besserer Hauptakteuer als Connor. Die Seeschlachten fand ich im dritten Teil schon klasse, ich finde das die stärkere Gewichtung auf diese mehr Dynamik reinbringt.
Das Modifizieren des eigenen Schiffes wirkt sehr rpgmässig und motivierend.
Bin noch nicht so weit, momentan bin ich noch am Anfang in Havanna und sammle Schätze sowie Objekte.
Das Spiel erinnert in den besten Momenten stark an das geniale AC2.
Kann mir jemand sagen, wie umfangreich AC 4 ist ? Wie viele Stunden spielt man denn so ungefähr ?
UllusTeilnehmer@ retrofreak: Wie gesagt, es ist neben der Problematik Technik auch Glücksache, wie lange die Heli’s halten.
Vor kurzem war ich in der Garage und wollte den Prion fliegen lassen und hatte alle Türen geschlossen. Trotzdem muss von irgendwo noch Wind reingekommen sein. Er war dann auch nicht mehr zu kontrollieren. Die Infarot Steuerung der Fernbedienung ist auch sehr anfällig für Störungsquellen, das liegt an dem hohen Anteil von Infarotpartikeln im Sonnen bzw. Tageslicht. Deshalb ist sie für Outdoor auch nicht besonders geeignet und empfiehlt sich eher für den Indoorbereich.
Der Prion von Revell nutzt kein Infarot, sondern GHZ Technik. Das ist für Außen und Innen geeignet. Wenn eine Störung bekannt wird, wird automatisch ein der Funkkanal gewechselt. Allerdings, hängt das auch wieder am Gewicht und Modell des Helis, der Prion ist trotz GHZ Technik normalerweise zu leicht um draußen zu schweben.
Wie die das im Video hinbekommen haben, ist mir ein Rätsel !
Der Hubi auf dem Bild von dir ist mir nicht bekannt, generell kann man aber sagen, dass egal was für ein Hersteller, diese sind größtenteils baugleich, die geben sich da nicht so viel. Der Unterschied liegt eher am Namen und bei manchen kleinen Unterschieden bei der Anzahl der verwendeten Teilen.
UllusTeilnehmer@ Spacemoonkey: Da hat der Panda absolut recht, das Tatkikrpg Valkyria Chronicles ist von den Skies of Arcadia Machern und beherbergt rund 30 Stunden Spielzeit. Ist auch günstig !
3 d dot Game Heroes erinnert an eine Mischung aus Golden Axe Warrior und den NES Zeldas. Im Prinzip ist es eine Homage und Parodie auf die gute alte Pixelzeit. Es orientiert sich absichtlich daran und kommt auch mal grobpixeliger daher. Mir gefällt es aber nicht, da ich mit der künstlerischen Ausrichtung und dem Design nicht besonders viel anfangen kann.
Folklore ist ein Action Adventure das beim Design und der Ästhetik am Meisten punktet, es stützt sich auf die irische Sagenwelt, wurde aber von einem japanischen Entwickler auf die Beine gestellt. Sehr phantasievolle, aber auch gewöhnungsbedürftige Figuren. Wirkt auch befremdlich und skurril. Vom spielerischen her hat es mir auch nicht gefallen, zu umständlich, zu sperrig, zu durchschnittlich.
UllusTeilnehmerChrisKong wrote:10 m sind ja nicht gerade viel. Am besten mit einer integrierten Kamera
Spionagedrohne.@ Kong: Für den Anfang und zum Üben sind 10 m ganz ok, es kommt halt auch auf den Platz im Raum an. Größere Modelle haben dementsprechend auch mehr Reichweite. Übrigens gibt es die Dinger wirklich mit einer Kamera, welche nicht nur Bilder schießt, sondern auch selbst filmen kann !
Den Nachbar wird’s besonders freuen oder auch nicht !

UllusTeilnehmerIm heutigen Re(tro)view folgt eines meiner absoluten Lieblingsgames auf der PS One.
Es ist sage und schreibe…..
Das Ding wurde im Jahre 1999 auf der PS One in Europa von Eidos veröffentlicht und verkaufte sich richtig gut. So gut das daraufhin sogar ein zweiter Teil entwickelt wurde, welcher ein Prequel darstellt. Der dritte Teil war für die PS2 in Entwicklung, wurde aber leider fallengelassen. Großer Seufzer ! Fear Effect kommt auf 4 Discs daher, ein eher seltenes Paket auf der PS One, da kann nur Wing Commander und manches RPG in der Anzahl der Scheiben mithalten. Nicht das das Game so umfangreich daherkommt, es geht eher um die liebe Technik und das verwendete Kompressionsverfahren.
Doch bevor wir uns wieder mit voller Leidenschaft dem Gameplay widmen, wollen wir gerne die Story etwas näher beleuchten. In einer wahrlich sauwettermäßigen Nacht betritt eine Gruppe von drei Söldnern in einem futuristischen Hong Kong ein Sperrgebiet, welches sich innerhalb von ästhetisch beleuchteten Wolkenkratzern befindet. In der peitschenden Regennacht kommt es zu einem Dialog in der nochmals die aktuelle Situation durchgekaut wird. Ach ja, bei den Dreien handelt es sich um “Hana” Tsu Vachel, eine (scharfe) Schützin
und Frontfrau für Spionagemissionen, Jakob ” Deke” Decourt, ein Sprengstoffexperte und Killer und um Royce ” Glass” einen Ehemaligen Ex Militär, der inzwischen für inoffizielle Aufträge der Regierung tätig ist.Die dynamische Gruppe ist auf der Suche nach einem Mädel namens Wee Ming, die beiläufig die Tocher eines mächtigen Triadenbosses ist.
Allerdings sind unsere Söldner nicht angeheuert worden, sie wollen die Entführte selber ausfindig machen, bevor jemand Anderes diesbezüglich Erfolg hat.Dies hat einen speziellen Grund: Hana, Deke und Glas wollen ein fettes Lösegeld mit der Geisel erpressen…..
Eines muss man Fear Effect lassen, die Story ist klasse, spannend, nicht vorhersehbar und voll mit manch unerwarteter Wendung.
Beiläufig präsentiert sie sich neben dem künstlerischen Gesamtkonzept des Spiels sehr erwachsen und düster. Dabei kommen auch neben Sci Fi Touch, etwas Cyperpunk und leichter Erotiknote, okulte Momente vor sowie eine Prise chinesische Mythologie.Vom Gameplay her steuern wir in dem Action Adventure je nach Abschnitt einen der Glorreichen Drei, welcher sich größtenteils anhand von Schusswaffen dem aggressiven Gegnervolk erwehrt. Auch zweihändig wohlgemerkt mit eigener automatischer Zielerfassung.
Zuweilen dürfen manchmal Rätsel gelöst werden und auch Schalter drücken gehört wohl ebenfalls zum Reportoire des Södneralltages.Die Energieleiste wird bei dem dunklen Bühnenstück als EKG Balken dargestellt.
Zugleich dient der Balken als Fear – Meter, der den allgemeinen Zustand von Angst und Adrenalin kontrolliert. Wenn Hanah und das Team in eine heikle Situation gerät oder Schaden in einem Feuergefecht einstecken muss, nimmt der Balken ein bedrohliche rote Farbe an. Das Fear Meter erholt sich und springt in den grünen Normalbereich zurück indem man Puzzles löst, einen Schusswechsel gewinnt oder manchen Gegner per Überraschungangriff ausschaltet.
Interessanterweise erinnert das Herumschlendern bei Hana mit lasziver Popobewegung in den Szenarien sehr stark an Resident Evil aber Im Gegensatz dazu kann die Truppe auch im Laufen die Schießeisen sprechen lassen, sich ducken und eine Ausweichrolle als kleine Turnübung vom Stappel lassen.
Ein zusätzlicher Unterschied zu Resi’s starren Renderhintergründen ist die Tatsache, dass in Fear Effect alle Backgrounds animierte Full Motion Videosequenzen sind, welche durch ein eigenes Streaming Verfahren in einer Endlossschleife immer wieder von vorne ablaufen.
Und sowas brauch viel Speicherplatz.
In Kombination mit dem grafischen Design der Figuren, welcher sich als eine Art Cel Shading Look ohne Konturen präsentiert, entsteht eine eigenwillige, ausdrucksstarke Optik welche Fear Effekt einen einzigartigen Glanz verleiht. Die Story wird wie immer in netten Zwischensequenzen erzählt, ingesamt wirkt die Grafik wie aus einem Guss.
Der FMV Aspekt wird auch bei Endgegnerkämpfen mit einbezogen, der Endboss der ersten Disc ist ein futuristischer Helikopter, der wie schon ähnlich erwähnt in Looping Endlossschleife die gleiche Angriffstrategie immer wieder verfolgt, egal ob Flugmuster oder Gatlinggun Beschuss.
Allgemein hat der Zockerfreund an Fear Effect ziemlich zu knabbern, denn Vorranstürmen oder Unachtsamkeit sorgt blitzschnell für ein Game Over. Selbst manch harmlos wirkendes Gebiet hat eine oder mehrere fiese Fallen für Hana und Co parat, in welche man sogar trotz Wissen mal rein zufällig öfters reintritt. Übrigens, das Spiel besitzt kein Scrolling, es wird einfach bei der Fortbewegung auf den folgenden Schauplatz umgeschaltet.
Und besonders bei Bosskämpfen wird Geduld, Taktik und Anpassungsfähigkeit und finessenreiche Joypadakrobatik von uns abverlangt.
Der Trial and Error Aspekt ist pernament vorhanden.Hier noch eine kleine Geschichte bezüglich des Schwierigkeitsgrades. Wer meint Dark Souls sei noch zu leicht, der kann sich gerne mal am fast schon legendären Glasdach von Fear Effekt versuchen. Diese Stelle ist der härteste, bescheuertste und unfairste Part im gesamten Söldnertrip. Ich habe damals tatsächlich aus purer Wut geweint. Das ich nicht eingewiesen wurde, ist mir selbst heute noch ein Rätsel. Wie auch immer, die Checkpoints und die Möglichkeit zu speichern sind teilweise unvorteilhaft gesetzt. Immer und immer wieder musste ich einen bestimmten Teil bis zum Glasdach wiederzocken um dann dort gnadenlos zu scheitern. Normalerweise muss man sich mit Hana sehr vorsichtig und langsam über das Dach bewegen.
Durch die FMV Konstante und die Endlosschleife springen die Einbruchstellen im Dächlein fast im Sekundentakt hin und her. Wer stehenbleibt und einen Moment zögert bricht ein, wer nicht zögert und voranschreitet bricht ebenfalls ein. ( So viele Game Overs waren mir damals fremd ) Nach 3 bis 4 stündigem Immer Wieder Versuch waren meine Nerven nahezu zerstört, bis es mir tatsächlich irgendwann gelang, das Glasdach doch noch zu überqueren. Das war zwar reine Glücksache, ich war noch nie so glücklich darüber den Spielstand speichern zu dürfen.
Grafisch ist Fear Effect einigermaßen gut gealtert, wobei der Löwenanteil eher dem stilistischen Aspekt anstelle der Technik zuzurechnen ist. Der Sound ist gut komponiert und wird je nach Situation passend eingesetzt. Die US Sprecher sind ebenfalls gelungen und unterstreichen durch ihre solide Darbietung die Persönlichkeit der vertonten Charaktere, welches auch der düsteren Atmosphäre zugute kommt.
Der Spielfluss ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen macht der Schwierigkeitsgrad öfters zu schaffen, sei es durch Fallen, knifflige Rätsel oder Gegenwehr, zum anderen ist die Steuerung als eher gewöhnungsbedürftig zu beschreiben. Bis man Hana, Deke und Glas ziemlich sicher durch die Szenarien navigiert, dauert es eine gewisse Zeit.Dabei ist die Steuerung noch nicht mal so dermassen träge, es wirkt eher umständlich, da auch die Ausrichtung unserer Hauptcharaktere in der automatischen Zielerfassung etwas schwierig handzuhaben ist. Das Ding hat zwar ein paar Macken, weiß aber zu unterhalten sowie zu motivieren. Wer die Eingewöhnungsphase hinter sich hat und sich für das Setting interessiert, wird auch seinen Spass damit haben.
Aber vorerst nur solange bis das Glasdach im Spielverlauf auftaucht !
(( Wer das schafft, kann eigentlich nicht mehr geschockt werden, denn jedes Hinderniss fühlt sich danach spürbar leichter an.Ich vergebe trotz brüchigem Glasdach noch 9 von 10 komfortablen Södneroutfits.
It’s Fear Effect !
UllusTeilnehmer@ genpei: Danke. Übrigens, eine gute Frage ? Allerdings sind dann das doch weniger RPGs als vermutet.
Von dem Kram den ich im Regal habe, dürften es ca. 50 % sein, welche ich auch durchgezockt habe. Bei der PS One und der PS2 dürften dass aber systemübergreifend die meisten gewesen sein. Der Dreamcast, der Mega Drive und der Super Nintendo liegt da deutlich darunter. Dazu kann man auch noch die anderen Genres mit dazurechnen, von den ich auch eine Menge gezockt habe. Allerdings hab ich nebenbei auch jedes RPG welches ich besitze richtig lange gedaddelt.
Bei der PS3 gibt es ja nicht ganz so viele RPGs, dort hatte ich mich an die westliche Vorherrschaft gewöhnt und angepasst und bin öfters froh, das ich nicht ganz so umfangreiche Brocken vorgesetzt bekomme. Auch kleine Happen sind schmackhaft !
Ich bin auch kein Speedrunner, denn ich mag keine Hektik !
Früher war ich mit den Kumpels nicht oft auf Achse, was ich bei Zeiten auch mal bedauere. Damit es mir nicht allzu langweilig wurde, habe ich mir immer sehr umfangreiche Games geholt. Das waren dann halt meistens RPGs. Das da eine Menge Zeit verstrich, stimmt auf jeden Fall, wenn ich an die vergangene Lebenszeit denke, werde ich irgendwie traurig und melancholisch.
Auf der anderen Seite hat mir dass halt Spaß gemacht und dadurch habe ich auch ein umfangreiches Wissen mir angeeignet, English gelernt und einen Draht dazu entwickelt.
Wie immer, alles mit Vor und Nachteilen verbunden !
Gruß
-
AutorBeiträge


















