Broken Helix – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: In Broken Helix steht Ihr von Beginn an unter Strom: Der Bomben-Countdown läßt kaum Zeit, Euch mit der etwas ungenauen Steuerung und dem komplexen Umfeld ­anzufreunden – ohne eine lange Einspielphase erreicht Ihr die Bomben nie. Übersteht Ihr den Anfangsfrust, seid Ihr bald von der düsteren Atmosphäre und den packenden Wendungen der vier unterschiedlichen Plots gefesselt. Verdichtet wird die bedrohliche Stimmung durch den laufenden Funkverkehr, die Dialektwut wurde dabei etwas übertrieben: Sächselnde Söldner und hessische Re­porter wirken in der amerikanischen „Area 51“ deplaziert. Den starken Ge­samteindruck stört auch die antiquierte Grafik: Farbarme, grobe Texturen, steif animierte Personen und amateurhafte Videos wirken so, als ob den Entwicklern am Ende die Lust ausgegangen wäre.

SF-Abenteuer unter Zeitdruck: Die Eigendynamik der Area 51 und die spannende Story entschädigen Euch für schwache 3D-Grafik.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound
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