Call of Duty 3 – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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”Franzosen können nur zwei Dinge richtig gut: Aufgeben und küssen.” Was der britische Kommandosoldat Corporal Keith ­damit schmeichelhaft ausdrückt, ist, dass der französische Widerstand dringend Unterstützung im Kampf gegen die Deutsche Wehrmacht benötigt. Ihr folgt dem Ruf der Pflicht und stürzt Euch zum dritten Mal in ­Activisions virtuellen Völkerkonflikt. Anders als die Vorgänger spielt Call of Duty 3 aus­schließlich in Frankreich, trotzdem nehmt Ihr im Laufe von 14 Kapiteln die Rolle unterschiedlicher Kriegsparteien an: Ihr kämpft Euch als amerikanischer ­Infanterist durch zerbombte Städte, geht als polnischer Panzer­pilot auf ­Tigerjagd, stürmt unter kanadischem Banner deutsche Bunker und befreit als britischer Soldat französische Geiseln.

Dass sich daraus keine kohärente Story entwickelt, stört ebenso wenig wie das minimalistische Spielprinzip. Action, Adrenalin und eine präzise Shooter-Steuerung sind die Zutaten, die das Call of Duty 3-Menü bestimmen. Der Koch ist diesmal zwar ein anderer – nicht mehr Serienschöpfer Infinity Ward, sondern Call of Duty 2: Big Red One-Entwickler Treyarch hat Hand angelegt –, an der erfolgreichen Rezeptur des Vorgängers hat sich wenig geändert. An der Seite dutzender computergesteuerter Kameraden rennt Ihr über das Schlachtfeld, kämpft Euch durch zerstörte Häuser und ballert, bis die Waffe glüht. Ganz ohne Taktik kommt Call of Duty 3 dann doch nicht aus: Nur wer permanent Deckung sucht, mit Kimme und Korn zielt und ein volles Magazin in der Waffe hat, wird das Schlachtfeld lebend verlassen.

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