Chinatown Detective Agency – im Test (Xbox One)

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Wie oft musstet Ihr in einem Adventure wirklich auf Euren Grips vertrauen, statt den Skelettarm im Inventar so lange mit allem zu kombinieren, bis Ihr durch Zufall auf die richtige Lösung kamt? Wärt Ihr gerne mehr gefordert? Mittendrin statt nur dabei und plötzlich informiert über die Geschichte der Brief­marke im Osmanischen Reich? Dann ist Chinatown Detective Agency das richtige Spiel für Euch. Denn um hier den Fall zu knacken, sind Eure Recherchefähigkeiten gefragt, auf dass Google glüht. In der Rolle der Privatdetektivin Amira Darma habt Ihr in der nahen Zukunft des Jahres 2037 Eure eigene Detektei gegründet und hangelt Euch von Fall zu Fall.

Ob nun ein reicher Erbe die unrechtmäßig erworbene Kunstsammlung seines Vaters an ihren Herkunftsort zurückgebracht haben will oder ein größenwahnsinniger Wasser­konzern versucht, das kühle Nass zu privatisieren: Ihr seid da, befragt Zeugen und untersucht Beweise, die Ihr nur dann richtig kombinieren könnt, wenn Ihr die Details dazu im Netz recherchiert. Was für eine Schrift ist das auf der Tontafel, die Ihr aus der Leichenhalle geklaut habt, und was ist gemeint, wenn Ihr Euch im Museum vor der ”Schule von Athen” treffen sollt? Chinatown bietet ein interaktives Detektiv-Erlebnis wie kein anderes Adventure zuvor und schickt Euch auf eine wilde Schnitzeljagd quer durchs Internet. Weil es dabei auch noch wunderhübsch gepixelt ist, kann man ihm kleine Schönheitsfehler wie die klischeebesetzte Story mehr als verzeihen.

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Sternenbohne
I, MANIAC
Sternenbohne

Danke für den Test, das klingt nach etwas, das genau meinen Geschmack trifft. Praktisch auch, dass das Spiel im Game Pass enthalten und sogar via Cloud spielbar ist. Falls es das WLAN im Urlaub nächste Woche hergibt werde ich das mal auf dem Smartphone via Xbox Cloud Gaming ausprobieren (oder alternativ auf meinem Laptop lokal halt).

Gast

@lennard-willms , die aktuelle Generation der Gamer ist wahrscheinlich eh schon mit dem Smartphone verwachsen und hat es daher eh immer zur Hand. Für mich fühlt sich das ein wenig “widernatürlich” an. 😉

Da es ein kleines Spiel ist, hoffe ich, dass man eben nicht, wie in einem der Xbox Store Reviews zu lesen beim googeln gespoilert wird. Auf der anderen Seite trau ich den Leuten auch zu den Namen des Spiels mit dazu gesucht zu haben … 😀

Gast

Grad gesehen, ist im Gamepass enthalten. Werd ichs defintiv probieren, wobei schon eine Review im Store meinte, man würde beim googeln oft genug gespoilert.

Gast

Die Idee finde ich super und habe selbst soetwas bereits in einer Cthulhu Pen’n’Paper-Runde eingebaut, die Frage ist nur, wie gut ist das eingebunden bzw. kann einen der weltweite Wahnsinn auch irgendwo falsch abbiegen lassen?

Das andere ist, will ich, wenn ich eigentlich ein Spiel spiele noch ein zweites Medium nutzen müssen oder hätte man nicht ein eingebautes “Internet” machen können, welches dann die Spielfigur richtig nutzen muss und dass nebenbei allerlei witzige und abstruse Dinge mitbringt?

ghostdog83
I, MANIAC
ghostdog83

Die Layton-artigen 20-Minuten-Fälle ganz bewusst via Internetrecherche lösen zu lassen, ist eine fantastische Idee und ungemein befriedigend, wenn man durch cleveres Googeln und Kombinieren endlich auf die Antwort kommt.

Klingt in der Tat erfrischend und ist bei genauerer Betrachtung auch im Sinne des heutigen Zeitgeists konsequent weitergedacht, wo das Internet doch für viele Bereiche als Quelle genutzt werden kann, Informationen zu sammeln, darunter eben auch zu Videospielen – also warum nicht ein Spiel entwickeln, wo die Lösungsfindung genau darauf aufbaut, haben sich wohl die Entwickler gedacht. Kommt auf die Liste.