Culdcept Revolt – im Test (3DS)

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Die Culdcept-Serie gibt es seit der 32-Bit-Gene­ration, trotzdem ist Revolt der erste Teil überhaupt, der es nach Europa schafft. Grund für die bisherige Abstinenz mag die spielerische Mischung sein: Culdcept schlägt nicht in die J-RPG-Kerbe, stattdessen mischt die Reihe Elemente aus Brett- und Kartenspielen wie Magic: The ­Gathering.

Eingebettet in eine recht ­gewöhnliche Fantasy­geschichte zieht Ihr im Kampf Runde um Runde über das Spielbrett, die Würfel entscheiden, wie weit Ihr lauft. Wie bei ­Monopoly kassiert Ihr ab, wenn Ihr über bestimmte Felder lauft oder eine Runde vollendet – allerdings geht es hier nicht um Geld, sondern um Magie. Die braucht Ihr, um die zahlreichen Karten einzusetzen. Manche verschaffen Euch Vorteile beim Marsch über das Spielfeld, andere beschwören Monster. Dieses Feature erinnert ebenfalls an Monopoly: Ihr bringt Felder unter Eure Kontrolle oder wertet sie auf. Dabei ist es wichtig, auf die Elemente von Feld und beschwörtem Wesen zu achten: Tritt der Gegner auf ein so besetztes Feld, zahlt er Zoll oder kann versuchen, die Fläche zu übernehmen. Per Karte beschwört Ihr ein Monster, stattet es gegebenenfalls mit ein paar Extras aus und schickt es in den Kampf – die ­Karte mit den besseren Werten gewinnt. All das ist komplex und verzahnt, wird Euch aber zum Glück in einem gelungenen Tutorial nähergebracht.
Auch wenn Ihr Euch gegen die oft knüppelharten KI-Gegner ­irgendwann gut schlagt, ist eine Runde gegen ein paar menschliche Mitspieler noch einmal ein ganz anderer Brocken – aber eben auch noch ein ganzes Stück spaßiger.

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