Dual Heroes – im Klassik-Test (N64)

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Hudsons Dual Heroes geben sich auch in Deutschland die Ehre: Die acht kompromißlos plump animierten ”Superhelden” keilen sich mit je fünfzehn Hieben, Combos, Würfen und Abwehrgriffen durch verwaschene Hightech-Arenen. Mit der Z-Taste weicht Ihr in die dritte Dimension aus. Habt Ihr ausreichend Heldenenergie ge­sammelt, mutiert Ihr via Spezial­kom­bination zum goldenen Blechschläger und habt für wenige Se­kunden ein paar Sonderhiebe auf Lager. Neben Story- und Zwei­spieler-Modus dürft Ihr auch einen ­Roboter programmieren und ihn in den Kampf gegen die CPU-Schützlinge schicken.

Die Steuerung per Analogstick ist um­ständlich und ungenau, Eure Käm­pfer bewegen sich rucklig und steif. Die 3D-Kamera schwenkt bei einigen Würfen grundsätzlich in eine Position, die Euch nur Rücken oder Hintern Eures Recken in Groß­aufnahme zeigt! Die Intelligenz Eurer Gegenüber erntet ebenfalls Mitleid: Wartet eine Schlag­serie ab, stürmt vor und setzt zum Wurf an – die CPU-Gegner haben einer solch “ausgefeilten” Taktik nichts entgegenzusetzen, und jeder ”Perfect”-Bonus gehört Euch.

Plumpe Superheldenrauferei mit ungenauer Analog­steu­e­rung und undynamischen Animationen: Fünfzehn Hie­be und Combos sind leider zu wenig!

Singleplayer42
Multiplayer
Grafik
Sound