Splinter Cell: Double Agent – im Klassik-Test (Wii)

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Spiel‘s noch einmal Sam! Zum fünften und letzten Mal geht Sam Fisher als Doppelagent gegen die Terrortruppe John Browns Army (JBA) vor. Etwas verspätet beglückt Ubisoft Wii-Besitzer mit dem aktuellen Abenteuer des Anti-Terror-Recken. Der Spionage-Einsatz orientiert sich – wie sollte es anders sein – an der Gamecube-Version. Grafische Verbesserung dürft Ihr deshalb nicht erwarten, inhaltlich wird ebenfalls bekannte Schleichkost geboten. Als Sam Fisher infiltriert Ihr in neun Missionen die JBA, bespitzelt und sabotiert Eure Terror-Kollegen und liefert der NSA wichtige Hinweise, die zur Zerschlagung der Organisation führen. Hin und wieder werdet Ihr mit folgenschweren Entscheidungen konfrontiert: Helft Ihr den Schurken, ein Kreuzfahrtschiff in die Luft zu jagen, oder rettet Ihr einen NSA-Kollegen vor dem Tod? Eure Wahl beeinflusst den Sympathiewert, den Euch die beiden Parteien entgegenbringen. Bei zu viel Misstrauen steht Ärger ins Haus, was im schlimmsten Fall mit dem Game Over bestraft wird.

Zwar schleichen Wii-Zocker durchs gleiche Abenteuer wie ihre Kollegen auf PS2, Xbox und Gamecube, müssen sich jedoch mit einer speziellen Steuerung anfreunden: Mit der Fernbedienung dreht Ihr die Kamera bzw. visiert bei gezückter Knarre Feinde an, während die Nunchuk-Erweiterung den Bewe­gungs­apparat Eurer Spielfigur steuert. Ein leichter Schwenk zur Seite und Sam lehnt sich an eine Wand. Bewegt Ihr das Nunchuk nach oben, springt der Agent oder zieht an einem Rohr hängend die Füße an. Wer aus Versehen in die Luft hüpft, statt sich leise an ein Objekt zu drücken, muss nicht um seine Sicherheit bangen – auf dem Wii sind die Gegner weniger hellhörig als auf anderen Systemen. Ausgefallene Kommandos lassen sich der Wii-Steuerung nicht entlocken. Hier hält sich Splinter Cell merklich zurück – und das ist auch gut so.

Neben der Storykampagne bietet die Wii-Version ebenfalls einen Multiplayer-Modus: Im kooperativen Einsatz schleichen zwei Spieler durch düs­tere Gänge und gehen sich, wie es sich für Partner gehört, bei Kletter- und Kampfsituationen zur Hand.

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