Zenith – im Test (PS4)

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“Bis an die Grenzen und darüber hinaus!” So lautet die Denkweise von Argus, seines Zeichens staatlich anerkannter Magier und Antiheld im Action-Rollenspiel Zenith. Nachdem er mehrfach die Welt gerettet, fiese Monster besiegt und versehentlich die Apokalypse heraufbeschworen hat, wird es Zeit, sich zur Ruhe zu setzen. Blöd nur, dass ihm ein uraltes Artefakt in die Quere kommt, das er im Auftrag der königlichen Regierung beschützen soll – gegen eine lukrative, steuerfreie Aufwandsentschädigung, versteht sich. Und so stürzt sich Argus aus isometrischer Sicht ins Chaos, durchforstet liebevoll gestaltete, detaillierte Dungeons, Dörfer und andere Areale, häckselt kleines und großes Viechzeug und sammelt fleißig Erfahrungspunkte. Genrefans erfreuen sich dabei an einem kleinen, aber feinen Fertigkeitenbaum, der beispielsweise physische sowie magische Angriffe kombiniert und sich einfach und intuitiv anwenden lässt. Diverse Rüstungsteile, Waffen und Items helfen dabei, die richtige Strategie für unterschiedlichste Gegnertypen zu finden. Flüssige Echtzeitkämpfe, ein stimmiger Soundtrack und gelungene deutsche Untertitel-Dialoge runden den positiven Gesamteindruck ab.

Spielerische Innovationen liefert Zenith zwar nicht, dafür aber eine gewaltige Ladung Humor: Zahllose Anspielungen auf bekannte Videospielhelden und deren Klischees, deftige Schimpfwort-Schlachten, Sarkasmus und Antihelden-Gehabe sorgen fast durchgehend für Dauergrinsen und Lachmuskelkater. Wer The Bard’s Tale mochte, wird auch mit Zenith viel Spaß haben.

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