Die Spiele des Jahres 2015 – Platz 20 – The Talos Principle: Deluxe Edition

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Matthias Schmid meint: Das Rätselspiel der Serious Sam-Erfinder bringt Euch zum Nachdenken – in doppel­ter Hinsicht. Denn zum einen beißt Ihr Euch an klug designten Laser-, Kisten- und Physik-Rätseln die Zähne aus, zum anderen lässt Euch die schwermütige Geschichte über den Sinn des Lebens grübeln.

Zum Test geht es hier.

Neue Spiele der Woche: 21. bis 27. Dezember 2015

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…nichts – das dürfte wohl niemanden überraschen. Digital kommt aber voraussichtlich vereinzelt was, wir halten Euch auf dem laufenden.

Die neue M! Games 268

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Kurz vor Weihnachten haben wir noch mal ein pickepacke volles Heft für Euch auf Lager.

Top-Thema, Nr. 1: die Sci-Fi-Action Horizon: Zero Dawn von den Killzone-Entwicklern Guerrilla Games. Wir haben für Euch alle Infos über das Robo-Dinosaurier-Spektakel gebündelt, analysieren das Kampfsystem und entlocken Hermen Hulst, dem Managing Director des holländischen Studios, im Gespräch das ein oder andere Geheimnis.

Top Thema, Nr. 2: Krieg der Sterne – wir testen Star Wars Battlefront (so bombastisch haben wir uns ein Star Wars-Spiel immer gewünscht!) und blicken auf 8 Seiten zurück auf die Star Wars-Games-Historie (von The Empire Strikes Back über Knights of the Old Republic bis Lego Star Wars). Lasst Euch die 33 Jahre Macht-Spiele nicht entgehen!

In der Preview-Sektion erwarten Euch u.a. Final Fantasy VII Remake (neues Kampfsystem, Veröffentlichung in Episoden – wagt Square da zu viel?), Blizzards teambasierter Ego-Shooter Overwatch und Shadow of the Beast für die PlayStation 4.

Im Test-Teil gibt es die letzten Weihnachtsnachzügler – zum Beispiel die beiden Rollenspiel-Hits Xenoblade Chronicles X und Mario & Luigi: Paper Jam Bros. für die Nintendo-Konsolen. Oder den Team-Ego-Shooter Rainbow Six: Siege, der ähnlich stark fesselt wie Counter-Strike. Oder Just Cause 3, das uns mit dicken Explosionen fasziniert und mit Ladezeiten aus der Hölle schockiert hat.

Last but not least blicken wir in unserer Extended-Rubrik zurück auf das Jahr 2015 und küren die Spiele des Jahres. Darüber hinaus haben wir die aktuellen Collector’s Editions auf Herz und Nieren geprüft, würdigen Dynasty Warriors mit einer Retrospektive und analysieren Nintendos Super FX Chip.

All das und noch einiges mehr gibt’s in der M! Games 268ab Freitag, den 18. Dezember, im Handel – oder als App-Download sogar einen Tag früher.

Überzeugt? Dann geht’s hier zum Abo,

Unsere neue App für iOS und für Android!

Folgt einfach diesen Links:
maniac.de/ios
maniac.de/android

Wir freuen uns auf Euer Feedback, Verbesserungsvorschläge und (schlimmstenfalls) Fehlermeldungen.

Leseproben:

Electronic Super Joy – im Test (Wii U)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Vor dem Test hatte ich noch nie von Electronic Super Joy gehört. Passiert, schließlich kann auch ein gestandener Videospiel-Redakteur in der weihnachtlichen Spieleflut nicht alle Indiegames auf dem Radar haben. Als mir Kollege Ulrich den Test mit den Worten “Das ist so ein megaschweres Pixel-Jump’n’Run” schmackhaft machte, sagte ich spontan zu. “So etwas magst du ja”, dachte ich mir. Allerdings hatte ich da noch keine Ahnung, wie sehr ich es am Ende mögen würde…

Eigentlich ist das Spiel simpel: Eure kleine Figur muss von links nach rechts 2D-Levels voller Abgründe und Fallen meistern – und kann nur hüpfen und stampfen. Per Hopser überwindet Ihr (Überraschung!) tödliche Tiefen, per Stampfer macht Ihr Feinde oder zielsuchende Raketen platt. Ein weißer Schweif hinter Eurer Figur zeigt Euren Weg an (gut zu sehen im roten Bild) – das ist praktisch, damit Ihr wisst, wo Ihr falsch abgesprungen seid und es beim nächsten Versuch besser machen könnt. Und Ihr werdet viele Versuche brauchen – das Rücksetzen zu (fair verteilten) Checkpoints wird zu Eurem täglichen Brot, während Ihr Euch Stück um Stück vorankämpft. Von beatlastiger Techno-Musik eingepeitscht, erlebt Ihr Irrwitziges: Die Schwerkraft ändert sich, das Bild wird gedreht, Ihr rutscht über Eisflächen, beginnt zu fliegen und trefft auf fiese Bosse. Noch härtere Bonus-Levels, eine kleine Zusatz-Episode und ein Endlos-Modus runden den famosen Hüpfer ab.

Matthias Schmid meint: Leck mich fett! Da pfeffert mir ein Indiespiel aus Kanada eben mal den krassesten Techno-Soundtrack seit Menschengedenken um die Ohren. Mit Subwoofer-Unterstützung oder basslastigen Kopfhörern genieße ich einen Ohrgasmus nach dem anderen – die treibenden Melodien erinnern mich wohlig an Scooter oder Charly Lownoise &amp Mental Theo. Zum Glück punktet Electronic Super Joy auch spielerisch: Die Steuerung ist punktgenau, die Levels sind sackschwer, aber stets machbar. Und dann ist das Ding auch noch stellenweise witzig: Ich liefere mir ein Raketenduell mit dem im Ufo fliegenden Papst oder reise in die Hölle, weil der Mikro-Teufel meinen Hund angefurzt hat. Die minimalistische Optik trifft sicher nicht jeden Geschmack, ich finde sie ziemlich stylish. Zu guter Letzt variiert das Spiel seine Sprung-, Stampf- und Flugmechaniken so geschickt und abwechslungsreich, dass ich immer wieder Bauklötze staune.

Knallharter, toll spielbarer Pixelhüpfer mit bombigem Technosound.

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Multiplayer
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Sound

Minecraft – Mega-Update seit heute am Start

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Mojang verkündet, dass Minecraft auf den Kosolen seit heute ein gewaltiges Update verabreicht bekommt.

Hier sind die englischen Patchnotes dafür:

  • Items:
  • Armor Stand, Raw Rabbit, Cooked Rabbit, Rabbit Stew, Raw Mutton, Cooked Mutton, Rabbit’s Foot, Rabbit Hide, Potion of Leaping, Potion of Water Breathing, Salmon, Cooked Salmon, Clownfish, Pufferfish, Blue Orchid, Allium, Azure Bluet, Tulips, Oxeye Daisy, Sunflower, Lilac, Poppy (replaces Rose), Rose Bush, Peony, Double Tall Grass, Large Ferns, Prismarine Crystals, Prismarine Shard.
  • Creative Mode only: Rabbit Spawn Egg, Endermite Spawn Egg, and Guardian Spawn Egg.
  • Blocks:
  • Podzol, Granite, Polished Granite, Andesite, Polished Andesite, Diorite, Polished Diorite, Prismarine, Dark Prismarine, Prismarine Bricks, Red Sand, Red Sandstone, Smooth Red Sandstone, Chiseled Red Sandstone, Red Sandstone Stairs, Sea Lanterns, Wet Sponge, Slime Blocks, Coarse Dirt, Packed Ice, Acacia Saplings, Dark Oak Saplings.
  • Mobs:
  • Endermite, Guardian, Elder Guardian, Rabbit, Chicken Jockey.
  • Biomes:
  • Mesa, Mega Taiga, Roofed Forest, Birch Forest, Forest, Savanna, Extreme Hills+, Deep Ocean, Snowless Taiga, 20 new Technical Biomes.
  • Structures:
  • Ocean Monument
  • Enchantments
  • Luck of the Sea, Lure, Depth Strider
  • Changes
  • Fishing
  • Now has particle effects – bubbles will show up moving towards the bobber just before the player has something on the hook. This has the appearance of a fish swimming towards the hook.
  • New items can be caught from fishing
  • Treasure: enchanted fishing rod, enchanted bow, enchanted book, name tag, tripwire hook, lily pad and saddle.
  • Junk: damaged fishing rod, water bottle, rotten flesh, string, leather, bowl, stick, bone, tripwire hook, ink sac and damaged leather boots.
  • Enchanting
  • Now consumes lapis lazuli and has been rebalanced.
  • Enchanted books can receive multiple enchants at once.
  • Nether portal
  • New nether portal building rules: Any rectangular shape from 4×5 to 23×23
  • If the portal in the nether is big enough, ghasts can travel through.
  • Will now be activated by any fire block within the frame.
  • Blocks
  • Dispensers can place pumpkins or wither skeleton skulls to spawn iron golems, snow golems and withers, provided the body is built in a valid configuration.
  • Anvil repairing has been rebalanced.
  • Moss stone, mossy stone bricks and chiseled stone bricks are now obtainable via crafting.
  • Cracked stone bricks and sponges are now obtainable via smelting.
  • When a furnace runs out of fuel, the smelting progress will rewind at 2× speed.
  • Empty furnaces will only accept fuel and empty buckets in the fuel slot.
  • Item frames now emit a redstone signal, and can rotate in 8 directions.
  • Redstone comparators can now detect the rotation of an item in an item frame and output an equivalent power signal.
  • Buttons can now be placed on the top and bottom of blocks.
  • Powered activator rails now dismount entities riding minecarts.
  • Cauldrons with water in them will put out burning entities, taking away one water level each time.
  • When harvested with Silk Touch enchantment, huge mushrooms now drop blocks with corresponding mushroom texture (red or brown) on all sides, rather than the one with spores.
  • Sponges are now obtainable in survival mode, and now soak up contiguous water source blocks out to a taxicab distance of 5 when placed, thereupon turning into a new wet sponge.
  • Sugar cane color is affected by the biome color (similar to leaves, grass and vines).
  • Items
  • Added flint and steel and fire charge sound effect when igniting blocks.
  • Arrows decelerate much more quickly underwater, and extinguish if on fire.
  • Updated audio for minecarts.
  • Mobs
  • Most mobs can now swim.
  • Skeletons flee from wolves.
  • Creepers, skeletons, wither skeletons and zombies drop their heads when killed by charged creepers.
  • Spiders no longer see players through solid blocks.
  • Babies’ growth can be accelerated by feeding them.
  • Baby zombies now drop experience.
  • Creepers can now be ignited with flint and steel.
  • Adult zombie pigmen will forgive after a short time (and lose the aggro speed boost), but will continue to attack until the player escapes their aggro distance.
  • Witches can now drink and drop potions of water breathing.
  • Sheep now drop mutton when they die.
  • Updated sounds for cows and mooshrooms.
  • Villagers have additional professions and trades, will now harvest crops if they are farmers, will only breed when willing and will turn into witches when struck by lightning.
  • Generation
  • Melons can now be found in jungle biomes similar to pumpkins.
  • Swamp biomes now spawn with blue orchid flowers, and the coast is covered in staggered dirt block with lily pads between them.
  • Plains biomes now generate with azure bluets, oxeye daises, tulips and double tall grass.
  • Extreme hills biomes now have snow at higher elevations, gravel, flat valleys near sea level and are slightly higher.
  • Ocean biomes contains only gravel on the floor instead of sand, dirt and gravel.
  • Desert temples now spawn with stained clay instead of dyed wool.
  • Created a new tutorial world.

Chibi-Robo! Zip Lash – im Test (3DS)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Der putzige Haushaltshelfer Chibi-Robo gehört seit seinem GameCube-Debüt zur Nintendo-Familie, durfte aber nur vereinzelt neue Abenteuer bestehen, die teils nicht einmal den Weg nach Europa geschafft haben. Seinen jüngsten Ausflug auf den 3DS mit Zip Lash gibt es aber auch bei uns im Set mit dem dazugehörigen amiibo, der wiederum nicht separat veröffentlicht wird (zumindest laut aktuellem Stand). Wer dahinter eine verkaufsfördernde Maßnahme vermutet, dürfte nicht so verkehrt liegen: Chibi-Robo! Zip Lash ist zwar ein handwerklich solides Stück Spiel, aber weit weg davon, auch nur annähernd als Pflichtkauf durchzugehen. Anders als seine früheren Auftritte, die meist ungewöhnlichere Konzepte verfolgten, wuselt Chibi-Robo hier durch ein weitgehend formelhaftes 2D-Jump’n’Run mit uninspirierten Umgebungen.

Als kreatives ”Rettungsseil” dient sein Stromkabel, das er wie ein Lasso bzw. Seil werfen kann, um entfernte Schalter zu treffen, das Schwünge über Abgründe ermöglicht oder Blöcke zerbröselt. Der Kniff: Im Laufe eines Levels sammelt Ihr Symbole, welche die maximale Länge erhöhen und es erlauben, das Kabel an Wänden abprallen zu lassen – so ergeben sich gelegentlich etwas kniffligere Knobeleinlagen. Ansonsten warten Bosskämpfe und teils flotte, teils arg lahme Fahreinlagen sowie ein kurioses Roulette nach Levelende, das Euch auch mal in bereits absolvierte Bereiche zurückschickt.

Ulrich Steppberger meint: So knuffig der kleine Roboter ist, so wenig spektakulär sind oft seine Spiele – da macht Zip Lash keine Ausnahme. Zwar wird die etwas altbacken anmutende Hüpfformel solide abgearbeitet und das Werfen des Stromkabels sorgt für ein paar nette und teils auch knifflige Aufgaben. Doch das Abenteuer wirkt schlicht so, als ob jemand eine Pflichtaufgabe zu erledigen hatte, in die man nebenher noch Bonbon-Werbung einbauen sollte. Insgesamt spielt sich Zip Lash zwar überdurchschnittlich, aber genauso gut kann man es auch ignorieren – schade für den netten Helden.

  • 6 Welten mit 6 je Levels
  • eher gemächliches Spieltempo
  • mit aufdringlicher Süßigkeiten-Werbung

Der sympathische Blechbursche hüpft durch ein ordentliches 2D-Abenteuer, das aber nie wirklich an Fahrt gewinnt.

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Multiplayer
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Sound

Final Fantasy XV – nächster Active Time Report kommt Ende Januar

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Das Warten sind Fans von Final Fantasy XV schon lange gewöhnt, deshalb ist diese Zeitspanne auch ein Klacks: Nur etwas mehr als einen Monat wird es nämlich dauernd, bis der nächste “Active Time Report” veröffentlicht wird.

Dabei handelt es sich bekanntlich um ein Videoformat von Square Enix, in dem gelegentlich über den Entwicklungsfortschritt von Final Fantasy XV berichtet wird. Zuletzt war das während der Tokyo Game Show der Fall und nun steht fest, dass die nächste Episode Ende Januar auf YouTube veröffentlicht wird.

Präsentiert wird die Sendung wie üblich von Director Hajime Tabata und Marketing-Manager Akio Ofuji, dabei geht es schwerpunktmäßig um das Niflheim Empire, neue Kampfszenen und ein bisschen Magie. Außerdem gibt es neue Infos zum großen Final Fantasy XV Special Event, das im März 2016 stattfinden wird.

Ein genauer Termin für die ATR-Veröffentlichung steht noch nicht fest, aber Interessenten sollen den offiziellen Twitter-Account im Auge behalten – na dann.

Xbox Game Store – neu am 18. Dezember 2015

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Xbox 360:

  • The Escapists – 17,99 Euro

Gran Turismo – Polyphony verrät aktuelle Verkaufszahlen

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Püntklich vor dem Fest haben Sony und Polyphony Digital zwar keine neuen Infos zu Gran Turismo Sport oder gar Teil 7, aber dafür ein paar neue Zahlen zu den Vorgängern – die Webseite zur Serie wurde nämlich mit (halbwegs) aktuellen Verkaufszahlen bestückt.

Demnach hat die Rennsimulation zum Stand vom September 2015 über alle Teile und Format hinweg inzwischen 76,49 Millionen Exemplare an virtuelle Rennfahrer gebracht.

Am erfolgreichsten war demnach Teil 3 mit knapp 15 Millionen, die anderen “nummerierten” Haupt-Episoden liegen relativ dicht gestaffelt zwischen 9 und 12 Millionen – nur Teil 6 fällt deutlich ab, doch 4,7 Millionen sind für eine Veröffentlichung geegen Ende der PS3-Äre auch noch ganz respektabel.

Rodea the Sky Soldier – im Test (Wii U)

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Spiel:
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Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Wieder einmal lassen die Motive von Hayao Miyazakis Filmklassiker ”Das Schloss im Himmel” grüßen: Der fliegende Kontinent Garuda kommt einmal alle 1.000 Jahre nahe an die Oberfläche heran – so nahe, dass der Herrscher des martialischen Naga-Imperiums Garuda den Krieg erklärt und eine groß angelegte Steampunk-Invasion startet. Doch Tochter Cecilia ist strikt gegen die Expansionspolitik des Vaters: Sie klaut gemeinsam mit Robo-Leibwächter Rodea einen magischen Zeitschlüssel und schickt ihren Helfer damit 1.000 Jahre in die Zukunft. Dort findet ihn die junge Tüftlerin Ion und macht den Blechmann mit Herz wieder flott. Doch Rodea erinnert sich an kaum etwas – zudem startet das Imperium schon wieder einen Angriff!

Eigentlich sollte das jüngste Werk von Yuji Nakas Studio Prope, dem man seine Verwandtschaft zu Sonic und Nights ansieht, schon vor Jahren für Nintendos Wii erscheinen. Allerdings strich der japanische Publisher Kadokawa Games das praktisch fertige Spiel kurzerhand aus dem Programm und lässt den silberhaarigen Himmelsstürmer nun erst auf 3DS und Wii U von der Leine. Diese Versionen punkten mit (meist) verbesserter Grafik, setzen aber auf ein ganz anderes Steuerungskonzept. War das Wii-Rodea komplett um die Pointer-Funktion der Remote herum gebaut, folgen die beiden Umsetzungen eigenen Regeln: Als Sky Soldier ist Rodea nur selten auf festem Boden unterwegs, einen Großteil des Spiels verbringt er in der Luft. Auf Knopfdruck steigt der Held auf, per weiterem Knopfdruck haltet Ihr ihn in Position und visiert dann mit dem linken Analogstick ein Ziel an – und schon rauscht er durch die Lüfte. Blinkenden Kristallen folgt er von selbst, Gegner rammt er mit einer gezielten Attacke. Das erinnert nicht von ungefähr an die beiden Sonic Adventure-Episoden und den Saturn-Klassiker Nights – nur, dass Ihr Euch hier tatsächlich frei durch den Raum bewegt. Zwischen den oft überraschend langen Missionen folgt Ihr der Handlung und rüstet Rodeas verschiedene Werte auf – mit mehr Ausdauer oder höherer Fluggeschwindigkeit macht Ihr Euch das Leben bedeutend einfacher. Nichts tun könnt Ihr aber gegen die oft biestige Kamera auf beiden Systemen – auch die kennt man ja schon aus manch einem Spiel von Yuji Naka.

Thomas Nickel meint: Trotz überholter Technik ist Rodea nicht nur ein charmantes, sondern auch angenehm ungewöhnliches Spiel. Wenn Ihr ein Level beherrscht, rauscht Ihr auch ebenso flott wie elegant durch die Lüfte. Doch leider ist das eher selten der Fall: Die langen Abschnitte müssen erst einmal gelernt werden, oft ist auf den ersten Blick unklar, wohin es überhaupt gehen soll. Und wenn Ihr nicht exakt dem vorgesehenen Weg folgt, sorgt die Kamera schnell dafür, dass Ihr bald komplett den Überblick verliert. Gemeinsam mit den begrenzten Leben, die zwischen zwei Missionen nicht aufgefüllt werden, hat das einige Frustmomente zur Folge. Es ist unverständlich, warum die Wii-U-Fassung keine Remote-Nunchuk-Steuerung unterstützt – vieles spricht dafür, dass sich Rodea auf diese Weise dramatisch flüssiger und flotter spielen würde. Die 3DS-Fassung hat ihre ganz eigenen Probleme, hier macht auch die Bildrate wilde Sprünge. Daher raten wir vom Handheld-Rodea eher ab.

  • interessante Grundidee
  • Kamera zickt gerne herum
  • Erstauflage für Wii U enthält ursprüngliche Wii-Fassung als Bonus
  • japanische Tonspur wählbar

Interessante Fantasy-Fliegerei, die im Spielfluss durchaus Laune macht, aber an unhandlicher Steuerung und biestiger Kamera krankt.

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Multiplayer
Grafik
Sound

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