captain carot

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  • als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #914683
    captain carotcaptain carot
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    Hast du das gleiche GoT gesehen wie ich? Naja.

    Die Durchschnittstypen gibt´s heute auch. Ich hab aber gerade bei den amerikanischen Serien das Gefühl, bis auf wenige (lobenswerte) Ausnahmen sind diese eher durchschnittlichen Typen eben eher schlecht vertreten.

    Dagegen ist z.B. ein Steve Buscemi oder auch ein deutscher Jürgen Vogel wieder ein ganzes Stück vom Duchschnittstyp entfernt.

    als Antwort auf: Famitsu: schon wieder Topscore #1147885
    captain carotcaptain carot
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    Und was ist z.B. mit der Jump&Run und BemU Welle Anfang der Neunziger? Nur mal ein Beispiel.

    Damals gab es auch reichlich, womit der ein oder andere kaum bis gar nicht bedient wurde. Adventures oder W-RPG´s waren z.B. fast immer PC und Heimcomputern vorbehalten.

    Damals gab´s ebenfalls reichlich Diskussionsstoff, vor allem etwas anders gelagert als heute.

    Und klar ist es gerade derzeit ein Thema, dass gerade jetzt zum Ende der Generation hin zu vieles in eine Richtung gekämmt wurde. Evtl. war der Zeitpunkt aber auch gar nicht so ungünstig. Die Unternehmen mussten da wo´s wehtut, nämlich bei den Einnahmen, feststellen, dass das so nicht funktioniert. Interessante Frage, ob alle die richtigen Lehren daraus ziehen.

    als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #914680
    captain carotcaptain carot
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    Hast du z.B. mal den Hawking Film von der BBC gesehen? Anscheinend eher nicht.

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    Soso. Mus ich zu dem Foto was sagen?

    Ein Sean Connery oder auch Roger Moore wiederrum entsprachen Schönheitsidealen ihrer Zeit.

    als Antwort auf: Famitsu: schon wieder Topscore #1147883
    captain carotcaptain carot
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    Mal meine Frau als Maßstab. Spielt vorzugsweise ab und an ein RPG, und zwar egal, ob da Final Fantasy oder Elder Scrolls draufsteht. Die kommt mit Skyrim ebenso gut klar wie mit Mass Effect oder FF X.

    QTE´s sind IMo darauf zurückzuführen, dass irgendwer meinte, die interaktive Kacke wäre eine Bereicherung für Cutscenes usw., ich hasse diesen Mist bis heute, das war bei TR Anniversary sogar die einzige Schwäche.

    Will man etwas einfacher gestalten, dann kann man in gewissem Rahmen auf Kontextsensitivität setzen. Perfektes Beispiel ist da sicher OoT. Link springt z.B. automatisch über kleine Hindernisse. Ironischer Weise funktioniert´s da besser als bei manch neuem Spiel.

    Allgemein ist der Retro vs. Heute Vergleich deshalb so nervtötend, weil in den meisten Fällen echte Klassiker gegen den Mittelwert der modernen Spiele verglichen werden. Im Musiksegment kann man sich da ja einfach mal an den Charts orientieren und erschreckt feststellen, dass da schon immer viel Müll bei war, wovon heute nur die Klassiker in Erinnerung sind.

    Im Prinzip sollte man genau das auch bei Spielen machen und sich wirklich mal den Mittelmist der Titel von damals ansehen. Wenn ich sowas mal bewusst mache, dann stelle ich immer wieder fest, dass ich 80% aller Super Nintendo Titel auf gar keinen Fall haben will und von den restlichen 20% nur ein relativ kleiner Teil Must Haves sind. Auf der Freundin ist das Verhältnis tendenziell noch schlechter. Und das trotz Retro-Sympathiebonus.

    Ein anderer, für mich interessanter Vergleichsmaßstab ist da auch meine Tochter. Die findet manche Titel von damals, wie etwa Yoshi´s Island, gut bis genial. andere findet sie schlicht langweilig oder unfair.
    Ohne Retrobrille betrachtet hat sie damit auch recht.

    Die andere Seite ist schlicht und ergreifend, das betimmte Genre heute auf Konsolen oder sogar allgemein kaum noch bedinet werden. Klasische Shoot em Ups findet man bestenfalls als Download, aber noch eher ausgerechnet als Handyspiele. Eine richtige ausgewachsene Space Opera findet man wenn überhaupt am PC im F2P oder sogar im Freewaresektor.

    Hier sollte es ganz klar einfach mehr Diversifikation geben. Da seh ich das Problem aber nicht in den First oder Third Person Shootern an sich, sondern wirklich darin, dass sich zu oft zu wenig anderes getraut wird. Und ja, da gehört nunmal das neue Tomb Raider wieder zu den Musterbeispielen. An sich bestimmt ein gutes Spiel. Während es aber einen echten Mangel an klassischen Action Adventures gibt findet man gute TPS wie Sand am Meer. Selbst RE6 ist im Prinzip ein guter TPS, aber eben nur einer von vielen.

    Vorteil für einen TPS Fan, er hat reichlich Auswahl. Nur der Action Adventure Fan, der findet weder sowas wie die alten TR nochsowas wie die früheren Resident Evil.

    als Antwort auf: Famitsu: schon wieder Topscore #1147881
    captain carotcaptain carot
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    Also spätestens ab SNES waren manche Spiele bei der Steuerung nicht viel weniger komplex als heute, wer seinerzeit auf dem PX oder Heimcomputer Wing Commander oder Mechwarrior gespielt hat kann da eh nur müde lächeln.

    Ich würde sogar fast schon behaupten, wenn man ein, zwei Shooter gespielt hat findet man sich heute auch bei allen anderen FPS schnell zurecht. Und das gilt erst recht nicht für jedes Genre. Ein Rennspiel heute besteht als Basisvoraussetzung immer noch aus Gas, Bremse, Links, rechts. da kommt wahlweise noch die Schaltung zu, was es früher aber auch teilweise gab, und vllt. Handbremse. Der Rest sind Gimmicks etwa zur Kamera und deren Steuerung. Der Rest hängt da eher vom Fahrmodell ab, ob´s eher Arcade oder eher Sim ist.

    Und gerade wenn man das NES Pad hervorkramt, das war natürlich bei einfachen Spielen auch einfach, stieß aber nicht gerade selten ganz schnell an seine Grenzen, wo dann Tastenkobis und Doppelbelegungen in´s Spiel kamen.

    Man braucht auch z.B. bei Mirror´s Edge keine 10 Stunden, um sich auf die Steuerung einzulassen, die besten Aktionen brauchen allerdings Übung und Timing. Das galt aber z.B. bei SF2 vor über zwanzig Jahren auch schon.

    als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #914677
    captain carotcaptain carot
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    Was verstehst du denn unter Charakterkopf?

    Gerade Jugendliche bzw. junge Erwachsene wie Hutcherson oder Lawrence laufen einem tatsächlich über den Weg. Gerade, wenn die nicht frisch vom Stylisten zur Preisverleihung kommen.

    Cumberbatch ist mit Sicherheit kein Schönling, eher schon etwas eigenwillig vom Typ her.

    Vincent Cassel, zugegeben mittlerweile nicht mehr ganz jung, hat zwar was vom klassischen Männermann, aber eher Ausstreahlung als Beautylook. Schauspielerisch kann der harte Typen mit Sicherheit ebenso gut spielen wie die klassischen Franzosen, schräge Rollen aber eher noch besser.

    als Antwort auf: Famitsu: schon wieder Topscore #1147879
    captain carotcaptain carot
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    Man sollte sich aber auch mal einfach klarmachen, dass das Rundenkampfsystem von Pen & Paper RPG´s kommt, wo es schlicht und ergreifend einen echen Kampf simuliert. Und da kann man sich bei Fallout echt dran aufhängen, aber das Spiel bietet so ganz nebenbei auch das VATS.
    Bei Mass Effect dagegen war nicht die Shootermechanik an sich das Problem, sondern die immer stärkere Konzentration ausschließlich auf die Shootermechanik.

    An den Genremixturen stör ich mich auch an sich überhaupt nicht. Aber sie sollten zusammenpassen. Bei Deus Ex geht die Mischung z.B. mitsamt Schleicherei prima auf.

    Übrigens, gerade Action Adventures sind seit jeher ein Mischgenre, das Elemente von Actiongames mit Adventures verknüpft.

    Das heißt natürlich wiederrum nicht, dass es keine Spiele nach “reiner Lehre” geben sollte. Im Gegenteil, die haben definitiv auch ihre Berechtigung.

    Genremixes aber genauso.

    als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #914675
    captain carotcaptain carot
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    Arnie war ja seinerzeit, als die Actionkarriere so richtig anlief ganz jung auch nicht mehr. Und gerade Vin Diesel etwa macht nicht erst seit gestern Filme.

    Die Charakterdarstellerdiskussion starte ich nicht nochmal komplett von vorne. Aber, ein Benedict Cumberbatch war im TV-Film Hawking bereits überzeugend und auch als Theaterschauspieler ist er wirklich gut.

    Und ja, so mancher bekannte und gute Schauspieler ist ohnehin erst in der zweiten Lebenshälfte wirklich bekannt geworden. Dazu gehören sicher auch Ian McKellen oder Patrick Stewart, der eher Theaterschauspieler war und bis Star Trek Next Gen in Filmen bestenfalls nebenrollen hatte.

    IMO wird sich da viel zu sehr an Negativbeispielen und teils eben flachen Unterhaltungsfilmen festgebissen.

    Man muss z.B. Hunger Games nicht mögen (das Kätzchen mochte ihn glaub ich nicht) aber Josh Hutcherson und Jennifer Lawrence spielen da, neben anderen, definitiv überzeugend.

    als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #914672
    captain carotcaptain carot
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    Ich würde ja nicht mal sagen, dass ein Quantum Trost wirklich schlecht war. Der hatte sogar seine Highlights. Das erste Problem war, dass er im Gegensatz zu Casino Royale und jetzt eben Skyfall irgendwie idenitätslos war. Im Prinzip war das ein Agentenfilm, wo der Protagonist trotz bezügen zu Casino Royale auch Alfred J. Kwak hätte heißen können.

    Das zweite Problem war tatsächlich ein farbloser Antagonist. Dabei lebt nunmal gerade Bond auch von seinen Gegenspielern. Das wäre bei Quantum vllt. noch gegangen, wenn die Organisation im Hintergrund als Storyelement besser funktioniert hätte. Tut sie aber nicht, hier wird reichlich Potenzial verschenkt.

    Im Vergleich zu jeweils sehr guten Vorgängern und Nachfolgern ist so ein Film, der für sich genommen in Ordnung ist dann halt nunmal schlecht.

    als Antwort auf: Famitsu: schon wieder Topscore #1147877
    captain carotcaptain carot
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    Fallout wird vor allem von den Leuten kritisiert, die einfach erwarten, dass ihnen die Story fertig vorgesetzt wird statt sich die eigene Geschichte zu erspielen. Was die Bugdiskussion angeht kann ich dir versichern, dass Fallout und Fallout 2 von Black Isle vor 15 Jahren mehr Bugs hatten als ein Falllout 3 oder auch Skyrim.

    Mass Effect 3 steht nunmal vor allem dafür in der Kritik, dass aus einem RPG mit (durchwachsenem) Actionkampfsystem immer mehr ein Shooter mit Dialogoptionen wurde und auch dafür, dass die Story in Teil 3 schlecht aufgelöst wurde.

    Letzten Endes wirst du aber auch reichlich Leute finden, die eben Mass Effect wegen der Mängel doof und Mass Effect 3 toll finden. Weil es objektiv eben kein schlechtes Spiel ist. Das sag ich übrigens, obwohl mir ME3 nicht besonders gefallen hat.

    Die Kritik an Uncharted ist für sich alleine genommen auch überzogen. Uncharted macht das, was es machen will nunmal sehr gut, auf Popcornebene unterhalten.
    Das Problem ist dabei, dass Uncharted aktuell nur eines von vielen “Popcornspielen” ist.

    Interessant wäre übrigens, ob Spiele früher auch so diskutiert worden wären, wenn´s vor zwanzig Jahren das Internet in seiner heutigen Form gegeben hätte.

    als Antwort auf: Stört Euch Nintendos Ideen-Recycling? #1146619
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    Star Fox und Star Blade unterscheidet doch schon einiges. Das fängt schon damit an, dass man bei Star Fox in einem Korridor frei fliegt, bei Star Blade aber eigentlich rein den “Gunner” spielt. Damit erinnert Star Blade schon eher an die Star Wars und Empire Arcade von Anfang der Achtziger (und einige bestimmte Laserdisc Automaten). Und ja, Star Blade Alpha auf der PS1 hab ich gespielt, den Automaten nicht.

    Der geniale Kniff bei Star Fox ist schlicht der, mit dem Flugkorridor weder auf eine völlig feste Rail zu setzen noch Spieler mit freiem Umherfliegen wie bei Starglider und Co. zu verwirren. Dadurch sind bei Star Fox einerseits Flug- und Ausweichmanöver möglich und auch nötig, zum anderen erreicht man eben die Dichte und Action eines Railshoooters.

    Klar gibt´s auch gerade bei den Cutscenes Parallelen. Da mag Star Fox von Star Blade beeinflusst sein, beide sind aber massiv von SciFi Filmen und Serien und natürlich auch Anime der siebziger und Achtziger beeinflusst. Die Zerstörung eines Reaktorkerns findet man, gerade nach Flug durch einen engen Korridor, ja bereits bei Rückkehr der Jedi Ritter. Das haben andere Spiele auch schon vor Star Fox verwendet, aber nicht erfunden.

    Das besondere an Star Fox, was es über simple Kopien erhebt (und die Spielmechanik gab es deutlich vor Star Blade, das setzt vor allem inszenatorische Maßstäbe) ist eher die gelungene Kombination als etwas grundlegend neues. Mehr als bei anderen Railshootern werden mit Power Ups (Twin Laser, Nova Bomb) in einem engen Rahmen Power Ups verwendet, Flugkorridor, in dem nan sich frei bewegen kann statt starrer Rail. Und de facto ganz nebenbei die Spielbarkeit. Die meisten anderen Polygonballereien aus der Zeit sind erheblich schlechter gealtert.

    Bei Jumping Flash muss man nunmal definitiv sagen, dass es ein richtiges 3D Jump&Run vorher nicht gab. Es soll aber mit Geograph Seal ein Spiel für den Sharp X68000 geben, von dem Jumping Flash Elemente übernimmt. Mal gucken, was youtube da rausrückt.

    als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #914667
    captain carotcaptain carot
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    Ich würde ja nicht mal sagen, dass ein Quantum Trost wirklich schlecht war. Der hatte sogar seine Highlights. Das erste Problem war, dass er im Gegensatz zu Casino Royale und jetzt eben Skyfall irgendwie idenitätslos war. Im Prinzip war das ein Agentenfilm, wo der Protagonist trotz bezügen zu Casino Royale auch Alfred J. Kwak hätte heißen können.

    Das zweite Problem war tatsächlich ein farbloser Antagonist. Dabei lebt nunmal gerade Bond auch von seinen Gegenspielern. Das wäre bei Quantum vllt. noch gegangen, wenn die Organisation im Hintergrund als Storyelement besser funktioniert hätte. Tut sie aber nicht, hier wird reichlich Potenzial verschenkt.

    Im Vergleich zu jeweils sehr guten Vorgängern und Nachfolgern ist so ein Film, der für sich genommen in Ordnung ist dann halt nunmal schlecht.

    als Antwort auf: Team West M!eeting oder das manische Spielertreffen NRW #1146701
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    Das sicher nicht. Ich wollte nur mal klarmachen, dass bei diesem Treffen ziemlich sicher nicht alle Interessenten dabei sein werden. Bis Mittwoch wird noch gesammelt, wäre aber schon mal gut zu wissen, wer außer Rubio sonst noch terminlich eingeschränkt ist.

    als Antwort auf: Famitsu: schon wieder Topscore #1147872
    captain carotcaptain carot
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    Das erste Problem ist nunmal schon “der Kunde”, weil es de so nicht gibt.

    Zweitens sind das zwei Paar Schuhe. Im Prinzip kann heute immer noch jeder mit einem 90er Spiel Spaß haben, das nicht aus seinem Lieblingsgenre ist. Ich hab aber in bestimmten Genres eine sehr freie Auswahl. Leider in anderen kaum eine.

    Das andere Problem ist, dass krampfhaft versucht wird, Spiele auf Erfolg zu bürsten. Genau dadurch werden wiederrum eben viele Spiele zwar im Prinzip gut aber gleichzeitig identitätslos.

    als Antwort auf: Famitsu: schon wieder Topscore #1147870
    captain carotcaptain carot
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    Die breite Masse ist nunmal heute wirklich gut. Ich hab hier mehrere Spiele stehen, die nicht unbedingt eine Topwertung verdient haben, eine schlechte aber eben auch nicht. Weil es da fast schon eher darum geht, ob einen ein Spiel perönlich anspricht. Das ist aber mittlerweile auch genau das Problem. Gut spielbar ist mittlerweile fast alles. Oben genanntes Lolipop Chainsaw hat seine 70er Wertung verdient, weil es zu gut spielbar ist für eine schlechtere und zu viele Macken hat für eine hohe. Das trifft, objektiv betrachtet, dann aber auch auf andere Spiele mit weniger schrägem Szenario aber gleich guter Spielbarkeit zu.

    Noch ein Beispiel von vorhin, F3AR. Ist ja nicht mehr von Monolith Productions sondern von Day 1. Da find ich die Maniac Wertung zwar zu hoch, weil es deutlich mehr Macken hat als die Vorgänger, aber andererseits stimmt der Shooterpart zumindest insoweit, dass das Spiel irgendwas um die 70% verdient. Die Shootouts gegen die meist cleveren, menschlichen Gegner sind z.B. durchaus brauchbar.

    Jetzt ist der eine Titel aber ein schräges Suda51 Spiel, der andere ein typischer Shooter, der viele Stärken der beiden Vorgänger auch noch verspielt hat. Wenn man wirklich weiterhin objektive Bewertungen will, dann haben die beide eine 70 verdient, ein vershootertes Mass Effect 3 vllt. sogar seine Wertung ebenfalls.

    Die Alternative wäre, wirklich mal subjektive Wertungen zu wagen. In gewisser Hihsicht spielen die Meinungskästen diese Rolle ja jetzt schon. Bei einer subjektiven Wertung sollte man aber mal ganz auf Prozentgewichse verzichten.

    Fakt ist nunmal, die Durchschnittskost von heute hat schon ein ziemlich hohes Niveau erreicht. Und ein Arkham Asylum/City ihre 90% wirklich verdient. Die andere Frage ist, ob das einem gefällt.

    Mir gefällt derzeit z.B. weder das Designeinerlei, das schon bei Baukastenhelden aus der Meinungsforschungsbateilung anfängt, noch passt es mir, dass so manches Genre völlig unterpräsentiert ist.

    Fakt ist aber gleichzeitig, ich kaufe, was mich anspricht und mir gefällt, wenn auch nicht unbedingt bei Erscheinen. Insofern sind da für mich die reinen Zahlenspiele tatsächlich nebensächlich geworden, die Meinungen bestimmter Redakteure zu Spielen aus bestimmten Genres dafür aber umso wichtiger.

    Die Frage ist also, was für Bewertungen willst du eigentlich?

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