captain carot
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captain carotTeilnehmerNicht wirklich verrückt. Aber ich muss schon sagen, dass da, bei mir zumindest ein gutes Stück Nostalgie mitspielt, wenn ich an Klassikern dran bin. Und vieles, was damals toll war enttäuscht mich heute auch.
Weil ich ein ziemlicher Fan von Spielweise hat Auswirkung auf die Spielwelt und auch guten Storys bin mag ich z.B. einige Titel aus den Neunzigern verdammt gern. Z.B. die ersten beiden Fallout oder natürlich Baldurs Gate. Planescape Torment war aber auch genial.
Bei Skyrim muss ich aber sagen, dass es Bethesdas Konzept bis heute treu ist und ich die wenigen Vereinfachungen absolut sinnvoll finde. Natürlich liegt so ein RPG nicht jedem, es ist aber aus meiner Sicht erstaunlich nah am Konzept von P&P-RPG´s.
captain carotTeilnehmerStalker und Deus Ex würde ich nicht in einen Topf werfen. Zum einen fühlen sich die Szenarien schon anders an und zusammen mit Metro 2033 hat es eine ganz andere Atmo als westliche Spiele, besonders Shooter. Zum anderen spielt sich STALKER auch anders. In weiten Teilen ist es eher klassischer Shooter mit vielen Rollenspielelementen und offener Vorgehensweise, die Spielwelt hat aber durch Dinge wie die Dynamit zwischen den einzelnen Fraktionen, die man auch beeinflussen kann, die Nebenquests und eben die recht offene Spielweise eine ganze Reihe RPG-Einflüsse.
Da der Erstling von 2007 für kleines Geld zu haben ist lohnt sich ein Blick eigentlich mal, wenn man überhaupt auf dem PC spielt. Gerade Shadow of Chernobyl hat aber einen zähen Einstieg und blüht erst da richtig auf, wo man bei normalen Shootern schon fast durch ist.
Übrigens kommt mir dein Shnmup-Konzept leicht bekannt vor. Sowas wollte mal ein Hobbyteam als Freeware entwickeln. Leider weiß ich den Namen nicht mehr und erst recht nicht, was daraus geworden ist.
captain carotTeilnehmer@tetsuo: Der größte Kapitalist ist hier der Erfinder.

captain carotTeilnehmer@Zockernator: Wie gesagt, es gibt ein paar andere, meist aber wirklich schlecht vom PC portierte Titel. Hab ja einige genannt. Andere, wie Drakensang oder Witcher sind ja bisher PC-Only.
captain carotTeilnehmer@cuthbert: Da fallen mir Spiele wie The Whispered World ein. Ist lustigerweise alles eher für den PC.
@aeon: Gelungene Verknüpfung von RPG und Shooter, die sich einfach anders anfühlt als gängige US-Shooter? Dann hoff mal darauf, dass STALKER irgendwann endlich mal auf Konsolen erscheint. Nebenbei ist es mehr oder weniger Open World aber nicht wie GTA, hat über sechs Stunden Spielzeit…
captain carotTeilnehmer@Lofwyr: Dann fallen Tetris und Super Mairo ja eigentlich unter Casual.

Vllt. liegt der aktuell bei einigen Spielen doch eher niedrige Schwierigkeitsgrad ja auch daran, dass Spiele mittlerweile im Schnitt eher länger sind als früher und der Anal-yse, dass zu viele Leute ihre Spiele sonst nicht durchspielen?
Fakt ist aber, dass ich bisher bei den meisten Spielen mit einstellbarem Schwierigkeitsgrad etwas passendes für mich gfunden habe.
@Zockernator: Gegen deine Probleme mit Facebook hab ich ein von mir angewandtes, hervoragend funktionierendes Rezept: Keinen Account bei dem Drecksverein.
captain carotTeilnehmerOh, es gibt schon einige. Leider sind die Konsolenports oft bestenfalls durchwachsen, wie bei Two Worlds 1 und 2, Risen, Divinitiy 2…
Und vieles kommt immer noch nur für den PC. Drakensang, das erste Witcher und andere sagen reinen Konsolenspielern oft nix. Das ist vllt. auch ein Punkt bei mir. Ich hatte vor den großen J-RPG´s schon Pen & Paper und einige RPG´s auf dem Amiga gespielt.
captain carotTeilnehmer@Tetsuo: Neben dem Asocial Network Schrott, den du anscheinend meinst fallen mittlerweile fast alle Knobelspiele unter Casual. Und noch so einiges mehr. Da sind auch Sachen bei, die leider nur noch für Smartphones erscheinen, die wirklich gelungen sind.
Wenn man schon in Casual und Core aufteilt sollte man auch mal sehen, was in welchem Bereich so alles drin ist.
Stimmt übrigens, Lords of Shadow war stellenweise ziemlich unausgewogen. Lykanerfürst und Vampirfürstin sind beide schwerer als der Nekromantendrache oder der letzte Endgegner. Um genau zu sein fand ich auch den zweiten Titanen anspruchsvoller als den Nekromantendrachen.
Die meisten Probleme hatte ich aber mit einien normalen großen, schweren Gegnern, die viel Unterstützung hatten.
captain carotTeilnehmer@WITT: Ich widerspreche dir. Assassin´s Creed war extrem fordernd. Für meine Geduld. Wenn dir das Spiel in der drittletzten Sequenz nachdem du allen möglichen Müll eingesammelt hast den einzigen Speicherstand zerlegt ist das sehr fordernd.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass der “Erfolg” für mich Nebensache ist, aber wenn´s zu leicht ist bremst es den Spielspaß ebenfalls.
Edit:
@tetsuo: Wenn ein Caualgame jemandem Spaß macht ist es nicht sinnloser als alle anderen Spiele. Die mittlerweile vorherrschende Verdammung von Casualgames ist fast schon absurd.
captain carotTeilnehmerImmer wieder beeindruckend, wie Japanaffin die alte Garde hier doch ist. W-RPG´s sind bei den langjährigen Konsoleros definitiv eher Nebensache, wenn man das hier verfolgt.
captain carotTeilnehmerZumindest dürfte das einigen Diskussionen eine gewisse Würze geben. Welcom home, boy.
captain carotTeilnehmer@Nightrain: Originalzitat aus einer englischen Rede über JFK´s Rede: Ich bin ein Berliner (Translation: I am a donut)
Ja, ich denke wirklich, dass knüppelharte oder auch viel zu leichte Spiele für die breite Masse deutlich weniger Spaß machen. Ich hab für sowas auch oft keinen Nerv mehr. Besonders für die zu schwer Fraktion. Aber auch für die viel zu leicht Fraktion hab ich meistens nicht viel über. Weniger Zeit, tatsächlich mehr Geld für Spiele, aber auch nie der Wille, mich an einem Spiel zu beweisen. Klar, man will mal einen Fight bei Tekken gewinnen, das Match bei Timesplitters oder das Rennen bei GT. Aber selbst im Multiplayer wollte ich mich nicht beweisen sondern vor allem Spaß haben.
Jetzt mag der ein oder andere natürlich besonders viel Spaß an besonders (extrem) schweren Spielen haben, die meisten anderen sind da aber eher demotiviert. Für die meisten ist es also ein schlechteres Spiel.
Umgekehrt geht´s genauso. Super Mario Land 3D macht Spaß, ist aber zu leicht. Schwerer wäre da tatsächlich besser.
captain carotTeilnehmer@Lofwyr: Schöner letzter Satz. Wobei ich mich irgendwo auch als Casual sehe. Ich spiel ja schließlich nicht “ernsthaft” sondern aus Spaß.
@Nightrain: Damit meine ich, leicht überspitzt, Leute, die z.B. Halo auf Legendär in 3 Stunden durchspielen.
captain carotTeilnehmerLords of Shadow. Kein Castlevania (zumindest nicht wirklich), hat mir aber insgesamt gut gefallen.
captain carotTeilnehmer@WITT: Bei Spielen, die für Otto Normal Spieler, nicht für Wenigspieler, schon zu schwer sind sollte es alleine deshalb eine Abwertung geben, weil das Spiel für die breite Masse eben nicht besonders toll ist. Bei Zockerelite mag das anders sein. Genauso sollte es entsprechende Kritik bei übertriebenen Hilfefunktionen oder generell viel zu niedrigem Schwierigkeitsgrad geben.
Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gibt es nicht grundlos. Also sollten entweder Balancing und Lernkurve stimmen, wie z.B. bei den meisten Nintendospielen, das Spiel sollte ausgewogene Schwierigkeitsstufen bieten, wie etwa Halo oder es bekommt eine verdiente Abwertung mit entsprechendem Hinweis.
Ich setze hier aber wirklich explizit voraus, dass ein Titel für Normalspieler von Haus aus übermäßig schwer ist.
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