captain carot

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  • als Antwort auf: RPG Thread #1812600
    captain carotcaptain carot
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    Das sehe ich ähnlich. Dragon Quest und Final Fantasy scheinen die Reihen zu sein, die den Richtungswechsel brachten. Dragon Quest ist natürlich noch über ein Jahr älter und für die Entwicklung relevanter.

    als Antwort auf: TV und HiFi #1812573
    captain carotcaptain carot
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    Das hat nicht zwingend mit LG zu tun. HDMI CEC hat schon immer Probleme gemacht und je komplexer das alles geworden ist umso mehr ist dazu gekommen. Bei ARC und eARC ist es besonders ausgeprägt. Durch Updates und Kommunikationsprobleme die dabei entstehen sind Fehler auch häufiger geworden.

    Hat dein TV keinen integrierten Satreceiver oder magst du den nicht?

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1812571
    captain carotcaptain carot
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    Sony macht lange nicht alles gut. Aber von gutem Marketing über die Jahre mal abgesehen ist man bei der IP Pflege zum Beispiel echt gut und beim Studio Management deutlich besser als MS.

    Quick Resume: ist leider auch direkt so eine Sache wo sich seit Anfang an ein banales Problem zeigt. Das Feature an sich ist tatsächlich cool. Funktioniert aber nur solange ein Spiel keine Updates bekommt. Was nicht nur sehr oft bei aktuellen Titeln vorkommt sondern auch immer wieder bei alten Titeln. Wirklich zuverlässig ist es am ehesten bei Xbox 360 Titeln.
    Stichwort Akkus: ja, man muss bei Sony den Controller öffnen um den zu tauschen. Dafür ist der Akku dabei. Ich nutze seit Ewigkeiten AA-Akkus für meine Xbox Controller. Von daher sehe ich das schon als Vorteil an. Aber wenn da Batterien verwendet werden ist das über die Jahre schon eine Riesensauerei die da zusammenkommt.

    Was das Ökosystem angeht, letztendlich ist es halt immer Mittel zum Zweck. Digitale Bibliotheken, Freundeslisten etc halten Spieler zwar mehr in einem Ökosystem als früher aber man hält Kunden damit nicht auf jeden Fall. Das gilt sogar noch viel weniger beim Abomodell oder gar Cloudgaming. Und ausgerechnet das forciert Microsoft.

    Die Hard Fans, gute Frage wie viele das wirklich sind. Ich würde drauf tippen dass das nur im unteren einstelligen Millionenbereich ist. Die Frage ist dann noch, wie groß der Anteil an eingefleischten Konsolenfans ist.

    Konsole vs. PC dürfte das größte Problem werden. Konsolen sind subventioniert aber dafür gibt der Konsolenspieler über die Jahre mehr Geld pro Spiel aus und ziemlich viel für Services wie Onlinegaming, Voicechat, Cloudsaves etc die anderswo gratis sind.

    MS‘ Storepreise sind durch die Bank höher als bei Steam, auch bei eigenen Titeln. Da ist dann aber auch schnell die Frage, warum da kaufen? Geld für den Rest zu verlangen wird am PC sowieso schwierig. Damit sind wir dann am Ende bei der teuren Hardware, die die Konsolenklientel nicht gewöhnt ist. Selbst wenn man über die Jahre vielleicht sogar Geld spart

    als Antwort auf: RPG Thread #1812557
    captain carotcaptain carot
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    Ja, man ist zwar mal mehr, mal weniger flexibel, aber meist sind die Rollen doch ziemlich vorgegeben. Dafür wird man dann beim oft simplen Kampfsystem mit irgendeinem komplizierten Blödsinn erschlagen.

    Analog zu Tabletops könnte man das zusammen mit meist sehr linearer Handlung als Railroading extrem bezeichnen. Es hat definitiv auch Vorteile, weil man sich meist nicht nennenswert verskillen kann. Schmeißt aber vieles was für mich Rollenspiele ausmacht über Bord.

    Stichwort 90er WRPGs: TES Daggerfall ist da auch ein interessantes Beispiel. Der Titel ist wirklich zu groß, dafür meist wirklich unspektakulär. Mit Redguard wechselte Bethesda dann zu etwas, das man am ehesten als Action Adventure bezeichnen kann. Titel wie Morrowind oder auch Gothic bieten dann unter anderem viel kleinere, zugänglichere Spielwelten, fokussiertere Handlung…

    Fallout ist eigentlich sehr komplex, verpackt das für die Zeit aber gleichzeitig sehr zugänglich. Und bietet auch keine gigantisch große Spielwelt wodurch es seine Spieler immer fokussiert halten kann.

    Und ja, man kann die Titel halt ohne dicke Anleitung spielen.

    Im Endeffekt könnte man viele Seiten darüber schreiben.

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1812540
    captain carotcaptain carot
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    Da bin ich dann lieber komplett bei Steam und Co. Nicht einfach nur alte Spiele in 4K und (mindestens) 60fps, man kann auch grafisch dank Mods pimpen, wenn man denn will.

    Beispiel von der Newsseite: Fallout 3. ich kann die Xbox 360 Version mit 60fps spielen. Aber dann nur maximal 720p. Oder die Xbox One Fassung mit höherer Auflösung (glaube 1440p) aber nur 30fps.

    Konsolen hatten definitiv ihre Vorteile. Spiele auf Datenträger waren mal einer. Sind es heute aber bestenfalls noch in Punkte verkaufen/gebraucht kaufen. Meine gesammelten Discspiele kann ich aber bei MS‘ Zukunft praktisch in die Tonne kloppen. Gut, selbst Sony wird optische Laufwerke irgendwann komplett fallen lassen. Aber da rechne ich zumindest noch mit einem optionalen Laufwerk.

    In den anderen PC-Stores sind digitale Spiele (auch von MS selbst) günstiger als in MS’eigenem. Selbst bei Sales. Windows 11 als OS wird momentan eher schlechter als besser, echte Baustellen geht MS seit Jahren nicht an. Ja, momentan verspricht man zumindest Shader Precompilation und bessere Gaming Performance. SteamOS bietet aktuell beides.

    Abwärtskompatibilität: das Programm hat MS praktisch stillgelegt. Man kann hier bestenfalls erwarten, dass alles zukünftig auf Xbox PCs läuft. Aber man wird da kaum noch mal eine neue Runde Verbesserungen raushauen, außer vielleicht die KI macht das zukünftig alles. Das alte Team jedenfalls wurde aufgelöst.

    Btw. Updatemanagement bei Steam: lade nur die benötigten Dateien. Letzte Updaterunde auf der Xbox: lade teilweise komplette Spiele (auch von MS selbst) neu runter. Hab die Konsole dann irgendwann einfach ausgemacht. Ach ja, natürlich kann ich bei Steam Updates für Titel ohne Multiplayer einfach bleiben lassen und das Spiel trotzdem spielen. Die Xbox will dafür immer noch in den Offline Modus?

    Was spricht für die Kiste? Selbst wenn man eine GamePass Hure ist nicht viel. Dafür braucht es nicht mal mehr die Konsole. Das läuft auf diversen Fernsehern, auf jedem PC, Smartphone… per Cloud.

    Umfangreiche AK? Puh, also wenn man digital only unterwegs ist vielleicht. Aber da kann man eigentlich auch einfach die Xbox Series behalten (kauft einem ja eh keiner ab).

    Was bekomme ich für wahrscheinlich nicht wenig Geld? Annehmbare Hardware, die sich in der Praxis aber wahrscheinlich nicht so viel besser schlägt als die vom Konkurrenten von einem Unternehmen, dass sich bei Gaming bestenfalls noch erratisch verhält und mittlerweile auch den Eindruck erweckt, die Gamingsparte vielleicht irgendwann komplett fallen zu lassen, wenn es nicht die passenden Margen einfährt.

    Pessimistisch? Ja. Aber die nächste Kündigungswelle von 5-10% der Gesamtbelegschaft scheint sich bald anzubahnen und momentan sieht es danach aus, als ob es auch die Gamingsparte schon wieder erwischt.

    als Antwort auf: RPG Thread #1812537
    captain carotcaptain carot
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    Ja, es gibt da gerade Ende 90er ein paar gute Beispiele. Ich persönlich mag die MMO-artigen Kampfsysteme aus Biowares Frühphase nicht besonders. Es gibt aber einige Spiele mit relativ komplexem Hexfeld System, die nur mit Maus dann super von der Hand gehen (und theoretisch auch mit Pad spielbar wären). Die Spiele sind komplex, aber nicht überfrachtet.

    Das ist Anfang der Neunziger anders, bevor das Genre im Westen für ein paar Jahre praktisch in der Versenkung verschwindet. Da will man teilweise zu viel und verrennt sich IMO.

    Randnotiz, bei Morrowind hab ich damals aus Versehen einen Wurstgegenstand weggeworfen beim Inventar ausmisten und dann auch nicht mehr wiedergefunden. Damit kam ich dann in der Hauptquest auch nicht mehr weiter und musste neu anfangen…

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1812534
    captain carotcaptain carot
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    Wenn man sich anguckt wie viel alleine MS pro Jahr mittlerweile in AI investiert…

    Aber immerhin kann man ein bisschen bei den Mitarbeitern sparen. Ist doch auch schön.

    Ich weiß aktuell nicht ob ich überhaupt noch Spiele von dem Verein kaufen möchte. Nächsten Monat steht der OS-Wechsel an beim Desktop. Ehrlich gesagt freue ich mich trotz der Arbeit schon drauf.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1812527
    captain carotcaptain carot
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    Long story short, das neue DLSS 4.5 kostet Leistung und (tada) VRAM. Gerade auf Ampere und Turing kostet es signifikant Leistung, bei Ada deutlich weniger aber immer noch nennenswert, auf einer RTX 5090 dann zwar messbar aber minimal. Das ganze ist zwar kein final release, aber so wie der neue Algo funktioniert wird sich daran nix relevantes ändern.

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1812526
    captain carotcaptain carot
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    Jetzt gibt es nicht nur auch offiziellen SteamOS Support für das Legion Go 2, im Sommer kommt es auch direkt mit SteamOS in den Handel. Mal gucken, wann andere Anbieter nachziehen.

    als Antwort auf: RPG Thread #1812511
    captain carotcaptain carot
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    Ich nehme mal vorsichtig an du meintest nonlinearer. Vorweg, ich hab bis heute nicht viele 80er Rollenspiele ernsthaft gespielt geschweige denn durchgespielt. Und gerade die klassischen Dungeon Crawler sind eh nicht meins. An der Stelle auch kein Anspruch auf Vollständigkeit.

    Auseinander leben sich JRPG und WRPG aus meiner Sicht Ende Achtziger/Anfang Neunziger. Wahrscheinlich aus vielschichtigeren Gründen, aber da ist unter anderem der Speicherplatz von teilweise 10-12 Disketten in manchen Fällen (beim Amiga wären das 7,2-8,6MB) gegenüber einem Modul, was dann meist nur 1-2MB ist. Während das Storytelling bei JRPG zulegt ist also anfangs gar nicht so viel Platz da.
    Das Publikum für die großen RPG-Reihen auf Konsole dürfte auch deutlich jünger sein zu der Zeit, gerade mit Blick auf DOS-PCs, die Anfang der 90er eine richtige Investition sind.
    Von kulturellen Hintergründen etc reden wir da noch gar nicht. IMO ist das die Phase, wo das typische JRPG immer linearer wird aber dafür meist eine ziemlich epische Weltenretterstory erzählt.
    WRPG werden zu der Zeit bei der Handlung auch komplexer, aber nonlinearer, verschwinden dann aber für ein paar Jahre auch fast in der Versenkung, bis mit Bioware, Black Isle und Co das große Revival kommt.

    Was die Wahrnehmung angeht, gerade bei Urgesteinen, das hat halt auch mit dem Alter der Titel, langer Marktabstinenz und der vergleichsweisen Nische zu tun, die Gaming damals noch war. Du könntest viele auch nach den ersten MMORPG fragen. Da wird selbst EverQuest kaum einer nennen, geschweige denn Titel wie Meridian oder gar ältere.

    Ultima war bis Anfang 90er eine der Reihen. Ultima 8 ist aber schon umstritten und Ultima 9 hat die Reihe quasi gekillt. Das war 1999 wenn ich es gerade richtig im Kopf habe. Ultima Online war ziemlich erfolgreich aber steht aus verschiedenen Gründen komplett im Schatten späterer MMOs.

    Wizardry hat seine Hochphase eh schon in den 80ern, ist auch noch ziemlich hart und war AFAIR verglichen mit den großen WRPGs damals beim letzten Hauptteil schon in def Nische.

    Kulturgeschichte ist echt undankbar. Ich hab ein kleines Fsible für Krautrock. Da sind einige Bands und Musiker dabei, die bekannte Künstler stark beeinflusst haben. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind die Künstler im Mainstream aber völlig unbekannt.

    Ähnliches gibt es halt auch bei Videospielen. Wo der Begriff Roguelike herkommt werden die wenigsten wissen und es gibt genug Leute, die der Meinung sind Wolfenstein 3D war der erste Ego Shooter und auch der erste von id.

    als Antwort auf: RPG Thread #1812496
    captain carotcaptain carot
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    Gehört zwar nur bedingt zu den Titeln, aber nachdem ich eh erst ein bisschen später bei ‚richtigen‘ CRPGs war, im ersten Fallout das Ende komplett zu versemmeln, sowas war ich von keinem JRPG gewohnt.

    Klar sind alte West-RPGs auch linearer, aber die Nonlinearität ist für mich einer der wichtigen Punkte bei ‚richtigen‘ Rollenspielen. Liegt vielleicht auch am Pen & Paper Background.

    Damals erst beim zweiten Spieldurchlauf zu checken, dass die Ghule in der Nekropolis nicht böse sind…

    Ich gucke schon mal gerne bei Mobygames. Airs Adventure hat da aber nur ein Critic Review (50%) und ein Player Review (3/5). Das ist natürlich nicht gerade üppig.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1812479
    captain carotcaptain carot
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    Es kann eigentlich nicht früh genug knallen. Und das nicht mal wegen der aktuellen Entwicklung im Hardwarebereich, sondern weil die Folgen immer dramatischer werden je weiter die Blase wächst. Das wird nicht besser wenn da noch ein paar Billionen versenkt werden.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1812478
    captain carotcaptain carot
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    Da haben wir aktuell tatsächlich noch altes Office, wird von der Kreisverwaltung gestellt (ÖPP). Wobei deren IT auch mit besonderer Kompetenz glänzt.

    als Antwort auf: Meckerweide #1812477
    captain carotcaptain carot
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    Wozu braucht man die? Ich nutze mittlerweile nur noch Duckduckgo bzw. Startpage, weil die Originale immer unbrauchbarer werden. Google Crap und Bing Crap sowieso nicht.

    Migräne. Fast so nutzlos wie Google Dienste, hatte sich heute über den Tag aufgebaut und mich dann vorhin für ein paar Stunden komplett lahmgelegt.

    als Antwort auf: PC Master Race .. ;) #1812475
    captain carotcaptain carot
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    LibreOffice? Ich verstehe schon lange nicht mehr, warum man als Privatperson MS Office benutzt. Ok, Collabora für iOS ist immer noch nicht der Überflieger aber nutzbar.

    Aber gerade Office am PC hat schon lange sehr gute, freie Alternativen.

    Mittlerweile verabschiede ich mich eh nach und nach von MS. Ein Rechner muss bis auf weiteres bei Windows bleiben, weil Autodesk Inventor und Linux immer noch ein schwieriges Thema sind. Windows 11 schafft es die letzte Zwit, kontinuierlich schlechter zu werden.

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