captain carot

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  • als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1810955
    captain carotcaptain carot
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    KI ist auch Cloud, zumindest externe KI, aber mit besonderen Ansprüchen. Dazu kommt aber auch noch der Unterschied zwischen Training und Ausführung.

    Stark runtergebrochen, für Cloudspeicher brauchst du primär Speicher. Für klassisches Cloud Computing vor allem CPU Leistung. Cloud Gaming braucht dann passende Systeme mit relativ viel GPU Power. Bei den Konsolen halt spezielle Serverrack Versionen von PS5 und Xbox Hardware.

    KI braucht erstmal irre viel RAM, irre viel Langzeitspeicher, zum Training sehr viel GPU-Leistung und zur Ausführung ebenfalls GPUs oder spezielle ASICs. Solche KI Beschleuniger können dann pro Chip um die 300GB RAM haben. Speziell die ASICs eignen sich aber nur für KI und die GPUs sind für andere Aufgaben falsch dimensioniert.

    Dank begrenzter Kapazitäten steht KI aber auch mit klassischer Cloud Infrastruktur in Konkurrenz, nur kriegen wir das nicht so mit.

    Ist Cloud für alles die Alternative? Sagen wir mal, im Schnitt braucht es nur 10 Millionen Cloud PS6 weil eh die meiste Zeit nur 10% aller PlayStations simultan genutzt werden. Jetzt kommt aber GTA VII und plötzlich wollen 20 Millionen Spieler gleichzeitig drauf zugreifen. Plus all die Spieler, die irgendwas anderes zocken und kein Interesse an GTA haben. Also brauchst du plötzlich 28 Millionen Cloudsysteme. Aktive wohlgemerkt. Plus Backup Kapazitäten für Ausfälle aller Art. Und weil die Hardware 24/7 genutzt wird sind die Ausfälle über die Jahre auch noch höher als bei lokaler Hardware.

    Dazu kommt, wenn alles teurer wird greift das auch für die Cloud Hardware. Entsprechend müssten auch hier die Preise steigen.

    Ein Allheilmittel ist das also sicher nicht.

    Ich bin übrigens nicht ‚gegen KI‘. Bei Spielen kann man mit Deep Learning zum Beispiel prozedurale Generierung deutlich aufwerten, es gibt mittlerweile einige Spiele, die dank Deep Learning Tool Lippensynchronität in jeder Sprache bieten und von der eigentlichen Spiel-KI reden wir da nicht mal.

    Momentan wird aber vor allem Schrott produziert und KI überall reingedrückt, ob sinnvoll oder nicht. Das führt bei KI Kunst zum Beispiel dazu, dass sie mittlerweile schon degeneriert, weil KI sich mehr und mehr selber mit AI Slop aus dem Netz trainiert. Gleichzeitig halluzinieren KI Agenten nach wie vor gerne, weswegen man sie nicht mal zuverlässig als Verkaufsagenten nutzen kann, geschweige denn für solide Buchführung.

    Womit könnte Gewinn erzielt werden? Theoretisch mit sehr vielem. Von klassischer Beschleunigung von Abläufen (KI kümmert sich um Standardkram) bis hin zu eben KI-geführtem Controlling. Es gibt eine ganze Reihe Bereiche, in denen man sich momentan mit AI Rapid Prototyping versucht. Inklusive Gaming übrigens.

    Vorweg, die Technik ist noch nicht wirklich da, aber nehmen wir alleine mal Altenpflege. Statt zum Beispiel Zeit auf Berichte zu verballern gibt die Pflegekraft zum Beispiel eine Checkliste an den KI-Assistenten, der sich dann um den eigentlichen Papierkram kümmert. Der KI-Assistent kann zum Beispiel bei Schichtwechsel Infos weiterleiten und dergleichen.

    Swen Vincke von Larian hatte dieses Jahr ein interessantes Interview. Larian ist definitiv an KI interessiert. Aber nicht um billig per KI zu schreiben oder AI Assets zu erstellen sondern vielmehr, um Entwicklern redundante Arbeiten abzunehmen, bei Problemen zu assistieren usw. so dass die Mitarbeiter sich am Ende mehr auf die Kreativarbeit fokussieren können. Und nicht um diese zu ersetzen. Genau da hängt die Entwicklung aber noch komplett hinterher.

    Ich selbst arbeite seit mittlerweile sieben Jahren auf einem Recyclinghof. Dafür braucht es reichlich Materialkenntnis. Trotzdem gibt es immer wieder Dinge, die man erstmal recherchieren muss. Zum Beispiel ein elektrisch aufheizbarer Bettwärmer aus den 20ern. Das Ding war so obskur, dass ich erstmal recherchieren musste was das ist und ob es eventuell Gefahrenstoffe enthält. Und auch bei der Schadstoffannahme können Dinge durchrutschen. Ich kenne da durchaus Fälle, wo an Schadstoffannahmen Dinge angenommen wurden, für die dann das Gefahrstofffahrzeug der Polizei anrückt.

    Sortieranlagen arbeiten mittlerweile teils schon ein bisschen mit KI, bei der Flut an neuen Produkten ist das auch nötig.

    Das Thema wird auch nicht mehr weggehen. Aber ich bin absolut überzeugt davon, dass es sich am besten gestern erstmal gesund schrumpfen muss, damit wir dann im Anschluss vernünftige Ideen und vernünftiges Wachstum sehen. Problem momentan, die Blase wächst immer weiter und umso kritischer wird es, wenn sie platzt.

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1810897
    captain carotcaptain carot
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    Nein, aber wir sind da in wenigen Jahren extrem weit gekommen. Vor sechs Jahren waren PC-Handhelds und die Emulatorhandhelds (meist auf Linuxbasis, Android war eher schlechter) noch ein Witz. Android hat seitdem drastische Fortschritte gemacht, Linux Systeme dank Steam sowieso, Windows ist leider noch immer durchwachsen. Und es gibt richtig guter Hardware sowohl mit ARM als auch x86.

    Das Optimum für x86 ist momentan der Z2 Extreme. Außer man will wirklich Windows, danb ist Intel mit einer APU sehr gut dabei (großes MSi Claw). Im Android Lager gibt es wiederum mittlerweile aktuelle High End Chips oder solide Mittelklasse. Vor ein paar Jahren noch waren das vergleichsweise alte, langsame SoCs oder absolute Einsteigersysteme.

    Der Z2 Go war für mich jetzt der perfekte Kompromiss aus Preis und Leistung. Das Ding kann zu moderatem Preis schon einiges. Die Entwicklung war da echt rasant.

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810895
    captain carotcaptain carot
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    Ah, ok. steamOS kann teilweise remappen btw hat man beim Steam Deck tatsächlich ein gutes Touchpad das der Controller auch bekommen wird. Touchscreen funktioniert sowieso. Bei den Emulatoren hängt es wiederum davon ab. Gibt aktuell zwei relevante Frontends, aber was die einzelnen Emulatoren können da muss ich mich noch mal einarbeiten.

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810891
    captain carotcaptain carot
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    Ja und ja. Erstens kann man steamfremde Spiele integrieren, zweitens gibt es Sachen wie den Heroic Launcher. Tastatur und Maus funktioniert sogar am Steam Deck oder Legion Go S. Das Touchpad vom Go S ist mit seiner Winzgröße auch ziemlich schwach.

    Passenden USB Hub/Dock oder aber Bluetooth Geräte vorausgesetzt kann man das Legion Go S und auch das Steam Deck mit HDMI und Netzteil als Desktop Ersatz nutzen. Das läuft mit vielen Spielen aus den 2010ern dann auch richtig gut. Bei modernen, anspruchsvollen Titeln fehlt am TV oder großen Monitor natürlich die Power. Spiele mit Maus und Tastatur zu spielen ist generell kein Problem.

    Momentan halten mich noch ein paar Punkte davon ab, beim Gaming Desktop (hängt am Fernseher) zu wechseln. Einer ist schlicht, dass Raytracing unter Linux im Moment noch hinterher hinkt. Auch wenn sich das nach und nach bessert.

    Pluspunkt von Linux, das System ist gerade auf langsameren CPUs deutlich schneller und auch weniger RAM-hungrig als Windows.

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1810890
    captain carotcaptain carot
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    Odin 2 ist ein tolles Gerät. Die Kompatibilität ist in def Praxis nicht schlecht und via Retrodeck und Co. läuft dann auch noch mal vieles. Perfekt ist sie aber auch noch nicht. Was auffällt, gerade in letzter Zeit macht Linux Gaming gute Fortschriite gerade bei unabhängigen Studios und kleinen Publishern.

    Stand jetzt würde ich dem mit Bazzite oder SteamOS klar den Vorrang gegenüber Windows Geräten geben.

    Ein paar der Android-basierten Geräte ist aber richtig gut und AYN ist hier nach wie vor ganz vorne dabei. Da ist IMO ganz wichtig wie man seine persönlichen Schwerpunkte setzt. Auf dem Legion Go S spiele ich gerade Mirrors Edge und SW Jedi Fallen Order. Letzteres dank Mods mit weiblichem Charakter. 😅

    RetroDeck macht emulationsseitig sehr viel möglich, wenn man Ryujinx integriert bis einschließlich Switch.

    Die Größe wiederum kann Vorteil und Nachteil sein, die Akkulaufzeit ist verglichen mit Odin 2 tatsächlich schwach.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1810884
    captain carotcaptain carot
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    Frische Meldung, Raspberry Pi werden wegen den Speicherpreisen 10-20% teurer. Die höheren Preissteigerungen treffen dann auch die Modelle mit mehr Speicher.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1810883
    captain carotcaptain carot
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    Das sind halt auch wieder zwei Paar Schuhe. Auf der einen Seite hast du klassische Cloud Rechenkapazitäten (bei Gaming Geforce Now, Xbox Cloud, PS Now…) und auf der anderen Seite KI Infrastruktur. KI-Kram könnte wenn das Rennen so weitergeht auch klassischer Cloud Infrastruktur in die Quere kommen. Von der Sinnhaftigkeit mal abgesehen, jeden Scheiß über die Cloud laufen zu lassen.

    IMO, und das ist nicht nur meine Meinung, sind die aktuellen Ausbaupläne ziemlich absurd. Zumal momentan niemand mit KI selbst überhaupt Gewinne erzielt. Der Markt müsste sich erstmal gesund schrumpfen. Tut er aber nicht. Und wenn er kollabiert werden die Folgen für die Weltwirtschaft heftig. Die USA sind abzüglich AI sogar schon in einer Rezession.

    Folgen für den Konsolenmarkt: da ist halt vor allem die Frage wie sich das in der Realität weiterentwickelt. Die aktuellen Ausbaupläne der einzelnen Unternehmen sind teilweise absurd hoch. Wenn das ansatzweise so bleibt würde das längerfristig hohe Preise bedeuten. Im Zweifelsfall könnte dann auch eine PS6 in 2028 so teuer in der Produktion sein, dass Sony sie ernsthaft verschiebt. Aktuelle Konsolen könnten (deutlich) teurer werden als sie aktuell sind. Mal mehr, mal weniger.

    Switch 2 wird vermutlich eh mit kleinem Gewinn verkauft, hat vergleichsweise wenig Speicher, da könnte Nintendo zum Beispiel die bittere Pille schlucken und leicht subventionieren.

    Sony macht mit der Standard-PS5 zumindest keinen Gewinn, potenziell wird sie bis heute subventioniert. Da würden längerfristig hohe Preise sehr sicher eine Preiserhöhung bedeuten.

    Als Konsument kann man eigentlich nur hoffen, dass der AI-Sektor sich mal normalisiert und auf gesündere Wachstumsraten kommt. Für den geplanten Ausbau gibt es momentan übrigens nicht mal ansatzweise genug Energie. Alleine OpenAI will 100 Gigawatt Infrastruktur ausbauen bis 2030. Deutschlands Energieproduktion als viertgrößte Volkswirtschaft def Welt liegt glaube ich bei einer Kapazität von 90GW.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1810877
    captain carotcaptain carot
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    Wird es. Die Frage ist aber wann und welche Folgen hat das bis dahin. Fabrikneubauten dauern Jahre und weil sowohl RAM als auch SSDs noch zu Jahresbeginn beim Tiefstand waren sind Projekte da kaum forciert worden. Was jetzt doch neu gebaut wird ist erst in drei bis fünf Jahren fertig.

    Also müsste die Nachfrage sinken. Das passiert aber nur, wenn die KI Blase platzt. Denn Stand jetzt wollen alle rasant ausbauen. Ich glaube Google hat neulich erst von Kapazitätsverdopplung alle sechs Monate geredet. Was ziemlich irre ist wenn man sich mal überlegt, was das für vier Jahre bedeutet.

    Aktuell schlägt das auch verstärkt auf Flash-Speicher durch. Hatte eigentlich vor, nach einer 4TB NVMe zu gucken. Da sind die Preise für interessante Modelle (nit Black Friday/Cyber Monday Angeboten) schon von 220-240€ im Oktober auf 270-300€ gestiegen. Die weitere Entwicklung zeigt auch hier nach oben.

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810859
    captain carotcaptain carot
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    Nach drei Tagen (vorher nie lange benutzt) mal zwei, drei Gedanken zu SteamOS.

    Es läuft momentan nicht alles. Das größte Problem dabei ist Anti Cheat Software die sich wirklich tief ins System eingräbt. IMO könnte das für so einige immer noch den Ausschlag dagegen geben, die aktuellen Konsolen haben dieses Problem nicht.

    Deutlich seltener sind dagegen Titel, die wirklich nicht kompatibel sind. Das findet man bei einigen 2010er Titeln, ist aber eher die Ausnahme. Mich persönlich trifft das schon eher als die Anti Cheat Thematik.

    Es ist für den ganzen Standardkram wirklich zugänglich, weil man nicht mal die Steam Oberfläche verlassen muss. Und die Oberfläche ist nun mal wirklich gut auf ein konsolenartiges Erlebnis optimiert. Das klappt besonders dann richtig gut, wenn Spiele optimierte Settings haben. Anderswo muss man aber für ideale Einstellungen manuell optimieren. Hier ist also gerade auch mit Blick auf den GabeCube noch Luft nach oben. War mir klar, stört mich nicht, ist aber eben was anderes als Spiel rein und loslegen.

    Etwas komplexer wird es wenn man über klassische Konsolennutzung hinaus geht. Für RetroDeck muss man in den Desktop und das aus dem Linux ‚Appstore‘ ziehen. Mods von Nexusmod etc heißen auch, dass man sich erstmal mit Linux Filestruktur etc vertraut machen muss.

    Holt man mit dem System Konsolennutzer ab? Die Frage ist nicht einfach mit Ja oder Nein zu beantworten. Das eigentliche System ist gut und kann bei Bedarf halt auch deutlich mehr. Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen, dass gerade bisherige Xbox Nutzer mit der nächsten Generation eher auf ein SteamOS Gerät wechseln. Denn das OS selbst macht aktuell tatsächlich vieles besser als MS mit Windows.

    Schwieriger wird es auf Spieleebene. Titel, die von vornherein nur ein Standardpreset nutzen verschenken Potenziel. Schwerer wiegen aber Titel wie aktuell Battlefield 6, die wegen ihrem Anti Cheat momentan nicht auf SteamOS erscheinen.

    als Antwort auf: Retrostunde #1810858
    captain carotcaptain carot
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    Hurrican hab ich echt vergessen. Die Entwicklung hab ich zwar anfangs verfolgt aber es kam dann zu einer Zeit in der ich wirklich gar nicht am PC gespielt hab. Ich meine ich hab 2001/2002 das erste Mal was davon gehört, kann auch später gewesen sein. Von da aus waren es aber noch Ewigkeiten bis zum ersten Release.

    als Antwort auf: Nintendo Switch 2 Talk #1810856
    captain carotcaptain carot
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    Stand gestern spät Abends. Kann morgen auch schon wieder auf Lager sein. Gestern Abend beides nur teuer via Marketplace verfügbar. Aber generell hat Nintendo gerade keine Probleme den Bedarf zu erfüllen. Die müssen sich aber bei Samsung auch mit niemand um den Fertigungsprozess kloppen. Anders als Sony anfangs mit der PS5.

    Da lief bei TSMC irre viel in 7nm und Corona hat für einen riesigen Schub bei PCs und Konsolen gleichzeitig gesorgt.

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1810848
    captain carotcaptain carot
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    Kleiner Nachtrag: um nicht unfair zu sein, der Z2 Extreme mit seiner 4nm Fertigung schafft bei gleicher TDP meist um die 50% mehr Leistung als der Z2 Go. Das liegt vor allem daran, dass er in 4nm gefertigt ist, auch wenn sich mehr GPU-Cores und mehr Prozessorkerne in der einen oder anderen Foem bemerkbar machen können.

    Dafür gibt es dann aber auch einen saftigen Preisaufschlag aktuell.

    als Antwort auf: Nintendo Switch 2 Talk #1810847
    captain carotcaptain carot
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    Nintendo selbst hat da eigentlich nie großartige Angebote rausgehauen. Es gab jetzt ein paar halbwegs gute Händlerangebote. Dass man da nicht groß rabattiert kann man auch so verstehen, dass sich die Kiste gut verkauft. Nintendo hat die geplanten Verkaufszahlen ohnehin vor kurzem erst erhöht. Die Bundles mit MKW und Pokemon sind bei Amazon jetzt gerade auch ohne Rabattschlacht ausverkauft. Das Pokemon Bundle anscheinend auch bei Media Markt online.

    Ich bin tatsächlich mal auf die nächsten Quartalszahlen gespannt, auch wenn ich bei Switch 2 vorerst raus bin.

    als Antwort auf: Retrostunde #1810844
    captain carotcaptain carot
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    Wir haben ja i.d.R. bei Spielen das Problem, dass der eigentliche Entwickler wenig bis keine Rechte hat. Bei modernen Titeln mit hunderten Leuten im Produktionsteam eh schwierig, da war die Situation früher eine andere. Wenn aber ein Entwickler nicht gerade Rechte von seinem eigenen Werk kauft, dann sieht es außer bei Self Publishing meist schwierig aus. Wie groß Versionsunterschiede gerade in der Ära sind kommt dann natürlich auch noch dazu.

    als Antwort auf: Retrostunde #1810841
    captain carotcaptain carot
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    Rechtelage, Entwicklungshistorie etc sind bei solchen Titeln auf mehreren Ebenen gerne mal schwierig.

    Die Rechte schon allein, weil sie sehr unterschiedlich liegen können, gerade wenn der Publisher Geschichte ist und unterschiedliche Versionen an verschiedene Rechteinhaber gegangen sind.

    Entwicklungshistorie nicht zuletzt, weil die Ports teilweise drastisch unterschiedlich sein können und damals teils für verschiedene Plattformen neu gecodet wurde.

    Turrican ist für mich einer von gar nicht so wenigen Fällen, wo man gerade C-64 Version und 16-Bit Versionen echt getrennt voneinander betrachten muss und den jeweiligen Entwicklern auch ihren Anteil zusprechen sollte.

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