captain carot

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  • als Antwort auf: Retrostunde #1810841
    captain carotcaptain carot
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    Rechtelage, Entwicklungshistorie etc sind bei solchen Titeln auf mehreren Ebenen gerne mal schwierig.

    Die Rechte schon allein, weil sie sehr unterschiedlich liegen können, gerade wenn der Publisher Geschichte ist und unterschiedliche Versionen an verschiedene Rechteinhaber gegangen sind.

    Entwicklungshistorie nicht zuletzt, weil die Ports teilweise drastisch unterschiedlich sein können und damals teils für verschiedene Plattformen neu gecodet wurde.

    Turrican ist für mich einer von gar nicht so wenigen Fällen, wo man gerade C-64 Version und 16-Bit Versionen echt getrennt voneinander betrachten muss und den jeweiligen Entwicklern auch ihren Anteil zusprechen sollte.

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1810835
    captain carotcaptain carot
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    Mich persönlich stört das Gewicht nicht. Das Ding ist was für große Hände. Passt bei mir, meiner Tochter (erwachsen) ist das Legion Go S aber in den Händen zu klobig. Der rechte Stick liegt relativ weit unten, die Trigger können bei einer längeren Session Mirrors Edge unangenehm werden (den linken benutzt man da sehr viel), was wiederum bei Cyberpunk kein Problem ist weil man die Schultertasten da anders nutzt.

    Im Endeffekt ist da jeder Handheld ein Kompromiss. Die Switch war mir mit normalen Joycons teilweise zu fummelig, mit dem Legion Go S kann ich unverkrampfter spielen.

    Das alte ROG Ally war da etwas universeller. Auch da bekommt man SteamOS drauf (oder Bazzite) leider gab es das mit Z1 Extreme nicht mehr zu nem guten Kurs und der normale Z1, naja. Das Xbox Ally kostet jetzt deutlich mehr und Windows auf Handheld wollte ich eh nicht. Hätte da also ein anderes OS installiert.

    Der Screen vom Legion Go S gefällt mir wirklich gut. Ist zwar nur IPS aber mit 120Hz, VRR und ziemlich guter Darstellung. Das kommt bei so einigen PC Titeln oder Steam Remote Play echt gut.

    Noch mal ein bisschen ausgeholt:
    Der Z2 Go performt mit SteamOS teilweise besser und sehr selten schlechter als der Z1 Extreme unter Windows, ohne drastische Die Shrinks IMO aktuell der sinnvollste x86 SoC für Handhelds. Die größeren können sich in Handhelds selten stark absetzen oder brauchen zu viel Saft.

    Das erste Legion Go mochte ich gar nicht. Einfach zu klotzig und die ‚Joycons‘ waren ergonomisch schlecht.

    ROG Ally (X): mit Z1 Extreme nicht schlecht aber man sollte SteamOS oder Bazzite installieren. Ist aber nur noch schwer günstig zu bekommen.

    Xbox ROG Ally: momentan zu teuer und auch wenn die Ergonomie ganz gut sein soll durch das neue Design nicht gerade kompakt wenn man es mobil nutzen will. Hatte ich noch nicht in der Hand und würde auch hier Bazzite oder SteamOS installieren. Das X ist IMO für das bisschen Mehrleistung zu teuer.

    Legion Go S: die Windows Version gab es heute für 389€. SteamOS drauf und es ist ein gutes Gerät. Vorausgesetzt man hat keine kleinen Hände. Auch hier würde ich nur die Z2 Go Fassung empfehlen.

    Ich hoffe, wir sehen Ende 2027/Anfang 2028 mit PlayStation Handheld und nächstem Steam Deck endlich 3nm Chips in den Geräten. Bei Android Handhelds gibt es das teilweise schon.

    Vielleicht tut sich bis dahin mit Valves FEX auch deutlich mehr mit PC-Spielen und ARM SoCs.

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1810803
    captain carotcaptain carot
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    Hab das als Warehouse Deal in der SteamOS Version die Tage für 400 geschossen, dank 20% Rabatt. Neuwertig, sah aus als ob es nicht mal ausgepackt war.

    SteamOS war hier für mich ein Muss, Windows kostet da massiv Performance. Da ist es im Schnitt langsamer als das Steam Deck, teils deutlich. Mit SteamOS ist es i.d.R. 10-30% schneller als das Steam Deck. Die Handhelds mit großem Chip werden aktuell zu sehr durch die TDP-Vorgaben beschränkt. Das ist IMO bei den aktuellen 6nm Chips einfach uninteressant. Wenn das mal auf 4nm oder 3nm wechselt.

    Dazu ist SteamOS halt nicht nur gut auf Controllersteuerung optimiert, es hat auch Dinge wie den wirklich guten Sleep Mode.

    Edit: hab ein bisschen Mirrors Edge gespielt. Das sieht auf 8“ immer noch ziemlich gut aus. Allerdings merkt man da dann auch, dass man gerade bei den Schultertasten nicht die Ergonomie eines Controllers hat.

    Nettes Detail bei Steam, gerade für alle die noch nicht das schnellste Internet haben, Spiele können im Heimnetzwerk vom PC zum Handheld übertragen werden statt alles aus dem Store zu ziehen. Genau genommen macht Steam das dann sogar automatisch.

    Ich sehe das nicht als Switch (2) Ersatz, Nintendo ist immer noch mehr Plug & Play. Abgesehen davon dass Nintendo auch wirklich noch Exklusivtitel hat. Aber es ist die wesentlich bessere Erfahrung gegenüber Windows Handhelds im Moment.

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810795
    captain carotcaptain carot
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    Die große Unbekannte ist momentan Preisentwicklung bei Ram Generell (auch VRAM) und jetzt auch SSDs.

    Ohne die aktuellen Probleme hätte ich auf 600€ für die Basisversion gewettet. Steam verkauft die Geräte bisher generell mit Gewinn, nennenswerte Rabatte gibt es fast immer nur für das Basis Steam Deck.

    Mit der aktuellen Speicherkrise, schwer zu sagen. Selbst wenn Valve große Mengen an Komponenten vorgekauft hat, ewig halten Lagerbestände nicht.

    Valve muss aber auch nicht Abermillionen Steam Machines verkaufen. Die Komponenten scheinen ziemlich Standard zu sein. Notebook CPU (geringe TDP) und teildeaktivierte RX 7600(M), womit Valve auch teildefekte GPUs nutzen kann.

    Das sind halt keine komplett zugeschnittenen Komponenten wie bei Sony oder MS, von denen zwingend Abermillionen hergestellt werden müssen.

    Viel wichtiger wird am Ende sein, ziehen Drittanbieter hier mit? Zum Beispiel mit einem Lenovo Legion TV? Sprich, ist die Steam Machine erfolgreich genug für Nachahmer, die auch auf SteamOS setzen?

    Noch ein entscheidender Punkt, Desktop Rechner spielen in der breiten Masse nicht mehr die große Rolle. Die breite Masse setzt eher auf Gaming Notebooks. Sieht man auch bei Steam. Die ganz große Ausnahme ist heutzutage der selbst zusammengebaute PC.

    Verglichen damit ist die Kiste nicht nur günstig sondern bietet auch ein richtig gutes Wohnzimmer Erlebnis,

    als Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox? #1810769
    captain carotcaptain carot
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    Faszinierend dass die One da überhaupt noch zu bekommen ist, wird seit 2020 nicht mehr produziert.

    Was anderes zum Thema schöne, neue Welt, am pC nervt gerade DTS Headphone X weil es nach Neustart ständig deaktiviert ist. Muss dann die App starten und es wieder manuell einschalten. Wenn das so weitergeht wechsle ich beim Desktop auf Bazzite oder SteamOS (AMD GPU und CPU)

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1810765
    captain carotcaptain carot
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    Ich gehe von 600-700€ aus. Wenn die Soeicherkrise nicht noch mehr dazwischen funkt.

    Und auch wenn PC keine Abokosten mit sich bringt für Onlinegaming etc überzeugt man damit wenige Konsolenspieler.

    Wer aber günstig einen PC, erst recht Wohnzimmer PC will, der bekommt das hier. Und es gibt einen Haufen Länder, wo das ein echter Mehrwert ist.

    Das Ding für sich wird auch absolut kein Konsolenkiller. Microsoft mit seiner aktuellen Strategie könnte dadurch und durch stärkere Third Party Geräte allerdings echte Probleme bekommen. PlayStation wird das nicht betreffen.

    Ich hab übrigens bisher selbst bei Indies fast nix, was sich nicht mit Controller spielen lässt. Auch bei den PC Only Titeln. Generell ist der Controller Support mittlerweile sehr gut, wenn auch nicht perfekt.

    Mit Dual Sense gibt es sogar gar nicht so selten Haptic Feedback. Mag aber den Series X Controller persönlich deutlich lieber.

    als Antwort auf: Die Zukunft von Tomb Raider- wie soll der neue Teil aussehen? #1810762
    captain carotcaptain carot
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    Ich erwarte auch erstmal nix. Aber wenn ich mir die Mehrheit der großen Publisher angucke erwarte ich da auch nix.

    Ich mag Open World, wenn es zum Spiel passt und gut gemacht ist. Ist beides oft nicht der Fall. Und selbst wenn läuft man schnell Gefahr, zu sehr zu unifizieren. Horizon: Forbidden West war so ein Fall. Gutes Spiel, gut gemachte Open World, aber zu viel Sammelkram und zu viel was an blöde Aufgaben gekoppelt war. Das streckt zwar die Spielzeit, senkt die Qualität am Ende aber eher.

    als Antwort auf: Die Zukunft von Tomb Raider- wie soll der neue Teil aussehen? #1810753
    captain carotcaptain carot
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    Ich wünsche mir KEIN Open World Tomb Raider. Areale zum Erkunden, ja. Aber eben Areale.

    Persönlich bin ich so gar kein Freund von TR 2013. Die Nachfolger machen bei Erkundung, Geschicklichkeitspart etc so einiges besser, kommen aber unter anderem viel zu ernst daher.

    TR Legend, Anniversary, Underworld: Legend ist unterm Strich zu linear und die zwei Quatschköpfe sind IMO keine Stärke des Spiels. Aber es traf in weiten Teilen die richtige Stimmung und hatte auch die pasdende Menge an Humor. Underworld wirkt auf mich bis heute so, dass es noch einige Monate Feinpolitur gebraucht hätte. Anniversary ist abgesehen von sinnfreien QTEs aber perfekt.

    Generell, die passende Abenteuerstimmung mit der richtigen Menge Humor. Bitte weg vom todernsten Survival. Zumal das mit den übersinnlichen Aspekten und allem Drumherum nie so gut funktioniert hat.

    Action ja, die sollte bei TR aber nicht die Hauptattraktion sein. Das sind eigentlich Erkundung, Rätsel lösen und anspruchsvolle Traversal Einlagen.

    Wenn man hier mehr Figurendynamik reinbringen will sollte man sich eher an Lost Legacy orientieren. Das hatte IMO auch mehr Tomb Raider Feeling als die komplette 2013 Trilogie.

    Vor allem aber muss es aus meiner Sicht kein Triple A Titel werden. Kann auch gerne ein AA-Titel sein, der sich auf die Kernaspekte fokussiert.

    Ach ja, kein Crafting Bullshit!

    als Antwort auf: Retrostunde #1810752
    captain carotcaptain carot
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    Ich verstehe, was du meinst. Amiga, Mega Drive oder SNES haben schon unterschiedliche Farbpaletten, klingen unterschiedlich und die Custom Chips haben sowieso unterschiedliche Fähigkeiten.

    Selbst das gleiche Spiel auf Gamecube und PS2 unterscheidet sich oft deutlich bei Farbpalette und Effekten. Mittlerweile muss man sich für 5 Pixel mehr hier und ein halbes Frame mehr da einen Performance Vergleich angucken.

    als Antwort auf: Total Chaos #1810749
    captain carotcaptain carot
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    Kurz zu FEAR (und Condemned), Monolith (die haben auch NOLF und das wirklich gute Aliens vs. Predator 2 gemacht) wurde von Warner aufgekauft. Da dürften sie bis zur Schließung dieses Jahr dann die Middle Earth: Shadow of Spiele machen. Die Lizenzen für FEAR liegen glaube och bei Warner (die haben damals den dritten Teil auch von einem andere Studio machen lassen, merkt man sehr deutlich). Condemned müsste immer noch bei Sega liegen. Beide Reihen sind in der breiten Masse halt auch null prominent.

    Stichwort Levelarchitektur: da sich das Teil aus dem Mod entwickelt hat und die Levelarchitektur zwangsläufig bei der Doom-Engine starken Einfluss aufs Gameplay hat kann ich mir das sehr gut vorstellen.
    Die KI in Doom ist nicht vorhanden, das Leveldesign noch ziemlich eingeschränkt (ist für eine Raycaster Engine aber eigentlich sehr komplex). Entsprechend leben Sachen die auf der Engine basieren vor allem von Dingen wie cleverem Gegner-Placement und gutem Umgang mit der begrenzten Architektur.

    Wenn ich mich korrekt erinnere dürfen sich Räume/Gänge auf verschiedenen Ebenen nicht mal kreuzen.

    Apropos Mod to Game: die Black Mesa Macher arbeiten schon länger an einem Blue Shift Remake. Black Mesa ist ein großartiges Remake und mit dem frischen November Release Cadidate von Blue Shift sollte man sich das mal angucken, wenn man HL mag.

    als Antwort auf: Retrostunde #1810715
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    Hmm, N64 läuft bei mir momentan komplett über RetroArch, ich weiß aber gerade nicht mehr, welcher Core. Das meiste lief schon vor Ewigkeiten gut, bestimmte Spiele waren dann aber schwierig. Ich erinnere mich noch daran, wie ich damals bei Project64 für Reai 2 alles umkonfigurieren musste, während zum Beispiel Zelda problemlos mit Texturmod lief. Das ist jetzt bestimmt 20 Jahre her. Leider sieht N64 auf dem großen TV einfach furchtbar aus, da ist mir dann selbst nackte Polygongrafik lieber. Btw gilt für PS1 das gleiche. Auf Handheld kann ich mir beides geben.

    als Antwort auf: Total Chaos #1810714
    captain carotcaptain carot
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    Das lebt tatsächlich von seiner Atmosphäre. Wobei RoboCop selbst gut passt. Ich finde das auch nicht per se schlimm, wenn ein Titel in genug Punkten überzeugen kann.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1810713
    captain carotcaptain carot
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    Es schwankt extrem, aber momentan ist die aktuelle Entwicklung anscheinend, Bestandsware ist noch ‚günstig‘, neu eingetroffenes eher teurer. Und, faktisch ein Novum, aber vielleicht auch nur eine Frage der Zeit, SO-DIMMs sind günstiger als DIMMs. Wirklich völlig ungewöhnlich, Anbieter wie Amazon sind teils drastisch günstiger als die Fachhändler, sprich gerade ein paar von den ganz großen haben ihre Preise noch nicht angepasst.

    32GB Kit von Corsair bei Amazon aktuell noch 150€, bei Corsair schon über 400 und bei den normalerweise günstigen PC-Händlern schon über 500€. Und das ist jetzt nicht die große Ausnahme, das sieht man aktuell bei Idealo und Co vermehrt.

    Das ist aktuell absolut außergewöhnlich. Würde mich leider auch nixht wundern, wenn wir innerhalb von Wochen überall die hohen Preise sehen. Und dann muss man sich auch ziemlich bald fragen, wie es im B2B Bereich aussieht.

    als Antwort auf: Total Chaos #1810709
    captain carotcaptain carot
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    Gute KI ist nicht einfach. Die von FEAR war damals clever gemacht, hatte aber auch klare Limitierungen. Es ist aber schon faszinierend, wie gut sie sich nach mittlerweile 20 Jahren noch anfühlt. Da kommen wirklich viele aktuelle Titel schlechter weg.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1810708
    captain carotcaptain carot
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    Stichwort Konsolen, Nvidia nutzt für seine CPUs zum Beispiel LPDDR5. Das heißt selbst wenn Hersteller nicht auf DDR umrüsten (Samsung rüstet in Korea wohl Fabriken von NAND auf RAM um) stehen jetzt auch Switch 2, Smartphones und Tablets in direkter Konkurrenz mit AI Infrastruktur. Sowas war bisher nie der Fall. Im PC Sektor drehen die RAM-Preise gerade durch.

    Gibt zwar 64GB DDR5 Kits teils noch für 400€, teilweise geht es aber bis auf 900€ rauf. 32GB Kits liegen mehrheitlich im 400€ Bereich.

    Ich hab letztes Jahr 32GB DDR4 für 46€ gekauft, mein Cousin im Frühjahr noch 64GB DDR4 für unter 90€. Da war DDR5 zwar teurer, aber man konnte problemlos 32GB deutlich unter 100€ bekommen. Zugegeben, zu der Zeit waren die Preise tatsächlich zu niedrig aber die Preisexplosion der letzten Monate ist wirklich völlig unnormal.

    Die Frage ist halt echt, wie lange das so bleiben wird. Selbst Sony hat nicht RAM für Jahre und momentan stehen alle Zeichen auf AI Ausbau. Andererseits wird ein Platzen der Blase umso schlimmer für die Weltwirtschaft, je länger sie hält.

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