captain carot

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  • als Antwort auf: Forentreffen am 1.7.2017 in Neuhof Rommerz #1247323
    captain carotcaptain carot
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    Kann nix dafür. Hier gibt’s eigentlich sogar was auf der Straße. Aber direkt davor wird gebaut weswegen die Termine dieses Jahr sehr eingeschränkt sind. Anderswo will man teils keine Übernachtungsgäste usw.

    als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1242098
    captain carotcaptain carot
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    rvn wrote:

    @Captain

    Wäre der Controller symmetrisch aufgebaut, würde sich der Stick oberhalb der Buttons befinden und das Problem wäre beseitigt.

    Wie, Zelda ruckelt etwa auf einem Tablet und die 2x5cm Controller sind unergonomisch?

    Also zu 1. Deswegen passiert mir das auch ‘andauernd’ (nämlich nie) bei nem Xbox One Controller. Oder auf jedem anderen Controller wo der Stick weiter unten liegt. Wäre das Layout nicht ganz so eng gäb es das Problem nicht.
    Was wiederum zu Teil 2b deiner Aussage führt. Ich finde die Joycons viel zu klein und unhandlich um sie als Einzelcontroller zu nutzen. Allerdings finde ich z.B. auch den NES COntroller ergonomisch absolut beschissen und mochte das Standard SNES Pad auch nie so sehr, primär eben auch wegen der Kindergröße.
    Zu Zelda ruckelt: Das gab es von zwei Quellen von einem Anspieltermin. Alle anderen hatten im Handheldmodus keine Probleme. Teils samt Videobeweis.
    Das Display mag spiegeln wie Sau (tun leider auch sehr viele Tablets und Smartphones, frage mich also wie schlimm das nun wirklich ist) und wenn die Joycons solche Verbindungsprobleme machen wäre das echt ein Totalausfall. Aber zumindest Nvidia hat hier anscheinend geliefert.

    als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1242092
    captain carotcaptain carot
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    Also wenn der Stick aus Versehen mitbewegt wird sobald man ABXY nutzt dann sicher nicht weil unsymmetrisch sondern weil zu eng aneinander.

    als Antwort auf: Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread #1158426
    captain carotcaptain carot
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    @Sonic: Genau da ist das Problem. Print stirbt. Aber nicht zwingend die Magazine an sich. Teils bekommen die den Wechsel zu digital eben hin. Teils aber auch nicht. Und dazu sind halt auch neue Onlinemagazine entstanden.
    Die Papierzeitschrift ist zumindest in dem Segment zum Untergang verdammt. Aber eben nicht Videospielmagazine allgemein.

    als Antwort auf: Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread #1158423
    captain carotcaptain carot
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    Das ist halt der Witz. Im stationären Buchhandel sind es vor allem die ganz großen und die ganz spezialisierten, die Probleme haben.

    Mit Blick auf Zeitschriften ist es halt einfach so, dass der ganze Computerkram und eben auch Videospielzeitschriften ganz massiv Federn lassen müssten. Und auch immer noch müssen. Der Trend hält ja ungebrochen an. Und keine Zeitschrift profitiert hier davon wenn ein Konkurrenzheft eingestellt wird.

    als Antwort auf: Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread #1158421
    captain carotcaptain carot
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    Das mit dem nicht digitalisiert (ist in Textform dank diverser Projekte mittlerweile aber extrem vieles) ist natürlich ein tolles Argument.
    In der Praxis sieht das so aus, von diversen Kölner Fachbuchhandlungen (Unistadt) die ich mal kannte exisiterte beim letzten Besuch der Innenstadt vor ein paar Jahren noch eine. Weil die Fachliteratur eben entweder im Netz oder gleich volldigital gekauft wird.


    @ChrisKong
    :
    Dann vergleiche mal folgendes. Singles und Alben bei Musik. Filmverleih und Filmverkauf. PC-Spiele und Konsole. Oder Appverkauf und Retailsoftware. Das große Missverständnis ist eben, von linearen Verhältnissen auszugehen.
    Das ist aber so ziemlich nirgends der Fall. Der Singlemarkt ist in vielen Ländern schon lange rein digital, Alben verkaufen sich aber bis heute ganz passabel auf Tonträgern. Videoverleih ist mittlerweile auch fest in digitaler Hand. Es existieren zwar noch Videotheken, die sind aber überall auf dem Rückzug.
    Digital vs. Retail bei Software und Videospielen:
    Hier muss man definitiv trennen. Ein Mal über alles gesehen und ein Mal eben rein für Konsolen. Über alles sieht es nämlich für Datenträger extrem schlecht aus. Im PC-Lager spielen sie egal ob Anwendungssoftware oder Spiel eine völlig untergeordnete Rollte, im Bereich Smartphone und Tablet ohnehin gar keine.
    So gesehen sind Videospiele auf Handheld und Konsole die letzt Festung. Und die wird immer schwächer.
    Die Anzahl der USK Einstufungen fällt z.B. während die IARC Ratings auch für Konsolen steigen>Es kommt immer weniger überhaupt auf Disc und immer mehr rein digital. Die Downloadquoten für Retailspiele steigen auch immer weiter. Klar, gerade diese Generation sind dank Zwangsinstallation etc. Retailspiele auch nicht mehr praktischer.
    Andererseits könnte man hier aber die riesigen Downloadgrößen entgegen halten. Die machen für viele den Download immer noch etwas unpraktisch.
    Insofern könnte man hier prima für und wider ausdiskutieren. In der Praxis dürfte das Preisverhältnis eine große Rolle dabei spielen, dass Konsolenspiele auf Disc überhaupt noch besser laufen. Denn die Retailfassung ist bisher meist günstiger.

    als Antwort auf: Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread #1158417
    captain carotcaptain carot
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    Vllt. ist es auch einfach interessanter als ‘meine Konsole ist toll und deine voll doof’.

    als Antwort auf: Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread #1158415
    captain carotcaptain carot
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    Das ist eine Transformation auf eine höhere Ebene. Transzendenz für Grünzeug…

    @Sonic:
    Erster ganz großer Irrtum: Fachbuch in Papierform unerlässlich. Hier gibt es zwar regionale Unterschiede, aber kaum irgendwo wiegen die Vorteile von ‘nicht auf Papier’ bei Büchern so gravierend. Einen e-Reader oder Tablet mithaben und z.B. sich automatisch aktualisierende Gesetzestexte hat nunmal ganz krasse Vorteile.

    Je stärker der Aktualitätsdruck, desto eher geht es weg von Print. Alles in allem ist die Entwicklung der bei Zeitschriften also nicht mal sooo konträr.
    Oder eben auch Lexika. In Printform mausetot. Ich arbeite mittlerweile eh nicht mehr in meinem Ausbildungsjob. Aber die letzte Brockhaus Enzyklopädie die ich verkauft hab (also die großen) war 2007. Bei jüngeren Menschen war der Brockhaus da schon eher unpopulär. Mittlerweile ist er das bis in gehobene Altersklassen.

    Es wird in bestimmten Bereichen auch in 100 Jahren ziemlich sicher noch gedruckte Bücher geben. In anderen wohl dann gar nicht mehr.

    Und auch der Zeitschriftenmarkt entwickelt sich nicht linear. Es gibt Bereiche die immer noch super dastehen während andere halt den Bach runtergehen, wobei eben u.a. die Demographie der Leserschaft eine Rolle spielt, das Thema und auch der Aktualitätsdruck.
    Bei IT allgemein und Videospielen im Besonderen ist dieser Aktualitätsdruck, neben anderen Faktoren, sehr hoch. Es ist definitiv auch so, dass man sich online viel leichter und günstiger mehrere Meinungen einholen kann.
    Was heißt das in der Praxis?
    Beispiel Gamepro,
    Auflage (verkauft) Q4 2005: 72.319
    Q3 2016 (für Q4 keine Zahlen mehr): 12.007
    Rückgang: 83,4%

    CB Spiele
    Q4 2002: 763.077
    Q4 2016: 40.664
    Rückgang: 94,7%

    PC Games:
    Bis ausgelistet ebenfalls deutlich über 90% Rückgang

    GameStar hat ‘nur’ gute 85% weniger als zu besten Zeiten.

    Anders ausgedrückt, Video- und Computerspielmagazine haben früher mal grob siebenfache bis zwanzigfache Abverkäufe gehabt.
    Sich beim IVW austragen zu lassen hatte vor allem damit zu tun, dass kaum mehr Werbekunden da wären die das interessiert.
    Momentan leben viele Magazine noch durch Querfinanzierung. Hier leidet aber gleichzeitig oft die Heftqualität.

    Auf der Gegenseite gründen Branchenurgesteine wie Petra Fröhlich (früher Maueröder) was? Richtig, neue Websites. In ihrem Fall Gameswirtschaft.de

    P.S.: Zitat von Petra Fröhlich:

    Quote:
    Das liegt nahe, indes glaube ich nicht, dass die Welt ein weiteres News-Test-Tipps-Trailer-Angebot benötigt, genauso wenig wie einen weiteren Games-Youtube-Kanal. Und erst recht keine App oder ein neues Zeitschriften-Projekt. Mit Print bin ich durch.

    Die Aussage kommt wohlgemerkt von einer Person die länger dabei war als jeder aktuelle M! Games Redakteur.

    als Antwort auf: Android- & Apfeltalk #1249152
    captain carotcaptain carot
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    Hat hier eigentlich irgendwer Erfahrungen mit Mirrorlink gemacht?
    Da ich irgendwann die nächste Zeit eh ein neues Smartphone brauch interessiert mich die Funktion mittlerweile doch ziemlich. MS hat das zwar mehr als ein Mal gezeigt, aber nie in einen RC von Windows Phone/Mobile integriert. Die Funktion finde ich für’s Auto aber extrem reizvoll.

    als Antwort auf: Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread #1158412
    captain carotcaptain carot
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    SonicFanNerd wrote:

    Wer sich die “traditionellen” Video-Game-Mags heute kauft, kauft sich die wegen mehrerlei Aspekten, aber sicher nicht wegen der Aktualität.

    Das ist eben eines der Probleme. Gerade weil die Magazine immer unaktueller werden kaufen sie auch immer weniger. Hier werden Entscheidungen wie von Bethesda, Reviewfassungen erst zum Release rauszuhauen auch die gravierendsten Folgen haben, weil die Printhefte dann oft noch viel später dran sein werden. Oder den Test, z.B. bei Bethesdas beliebtem Release 11.11. vllt. noch schnell vor den Druckschluss setzen müssen.

    Quote:

    Übrigens könnte man Seiten wie gamingnerd durchaus auch den Aktualitätspferdefuß vorhalten:

    Aktueller als Live-Video-Streaming geht schlicht nicht.

    Alskleine, nur zur Info bisher nichtkommerzielle, Seite bekommen wir Muster z.B. sogar oft erst auf den letzten Drücker. Von vielen erst ab Releasetag. Auch wenn es da Ausnahmen gibt. MS haut z.B. auch an kleine Seiten früher raus und hat bisher das Embargo immer vor dem Release auslaufen lassen, i.d.R. zirka eine Woche vorher. Das heißt für uns aber auch, dass wir auch andere Sachen bieten müssen. Z.B. umfassende Previews zu Indietiteln wenn das geht. Oder eben Reviews die auch bei kleinen Spielen vollen Umfang haben können. Und natürlich, wenn das zeitlich und thematisch hinhaut, auch gerne mal etwas andere Magazinartikel. Btw. auch Brettspieltests.

    Quote:

    Es gibt schlicht und ergreifend Umbrüche in der medialen Landschaft. Die gab es schon immer.

    Print ist in bestimmten Bereichen sicherlich in seiner Art gefährdet. Volle Zustimmung.

    Nur gab es so einen Umbruch wie jetzt eben noch nie. Gerade eben auch Contenterstellung durch Streamer, Youtuber…
    Im Prinzip kann das halt ‘jeder Depp’. Egal wie belanglos das sein mag, wie gut oder schlecht. Bei gamingnerd.net gibt es z.B. Sachen wie recht deutliche Schwankungen beim Schreibstil. ^^
    Wir versuchen halt gleichzeitig, uns bei Korrekturlesen, Aufbau etc. zu verbessern. Es läuft aber halt alles nebenbei. Und ein richtiges Lektorat haben wir z.B. auch nicht.
    Sowas in der Art gilt halt für so ziemlich alle kleinen Seiten.
    Der Printmarkt für Special Interest wird dabei halt auch nicht endlos wachsen. Eher sogar auch etwas schrumpfen, was halt auch thematisch bedingt ist. Zum Thema Game Design und Entwicklung eignent sich ein Onlineangebot samt Forum z.B. viel besser.
    Im BEreich Basteln, Reparatur und Modding eigentlich auch. Ebenfalls weil hier andere mediale Möglichkeiten, interkative Angebote etc. drin sind.

    Quote:

    Aber den Büchern wurde auch der Tod voraus prophezeit.

    Meine Erfahrung mit dem Medium Buch bestätigt aber vor allem eines: Totgesagte leben anscheinend wirklich länger. :)

    Sorry, aber als ausgebildeter Buchhändler kann ich dir dazu gleich einen Stapel Dinge sagen.
    1. Bestimmte Teile, etwa Fachbuch aber auch DIY und dergleichen, haben in den vergangenen Jahren entweder eine starke Transformation hingelegt oder sind mittlerweile recht tot.
    2. Auch solche Sachen wie Karten, war früher in gut sortierten Buchhandlungen Standard, spielen keine Rolle mehr bzw. teils sind die Anbieter weg vom Fenster.
    3. Brockhaus, mal einfach so als Begriff in den Raum gestellt.
    4. Auf den ersten Blick ist die Belletristik nicht betroffen. Auf den zweiten stimmt aber auch das nicht. Es gab global gesehen in vielen Industrieländern ein starkes Wachstum bei e-Books. In Deutschland u.a. durch die Preisbindung noch nicht so sehr. Es gab genauso den Trend zum Onlinehandel. Und e-Formate sowie Onlinehandel haben hier sehr wohl schon viel verändert, gerade auch selfpublishing.

    Die Struktur des Buches macht es ganz allgemein in vielen Bereichen weniger gefährdet. Aber die digitale Revolution hat hier schon längst deutlich mehr Spuren hinterlassen als jedes andere Medium bisher.

    als Antwort auf: Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread #1158409
    captain carotcaptain carot
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    Tja Max, mit der MEinung bist du halt eher eine Ausnahme. ;-)

    als Antwort auf: Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread #1158407
    captain carotcaptain carot
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    Internet killed…
    So ein ‘Video game related blog’ oder kleines Mag wie unseres (gamingnerd.net) ist auch nicht gerade Selbstläufer. Das war’s vllt. vor zehn oder fünfzehn Jahren mal.
    Große Anbieter, sagen wir meinetwegen mal IGN, bieten heutzutage halt den medialen Rundumschlag samt News zu allem. Anderers wie VGCartz deckt Special Interest Segmente gut ab.
    Youtube und die Streamingdienste kosten definitiv ganz massiv mediale Aufmerksamkeit.
    Last but not least sind es aber zum einen auch Verlage selber und zum anderen eben auch Publisher, die sich das Leben schwer machen.

    Was die einen angeht, interessante MAgazinartikel sind oft Mangelware. Schielt man alleine mal Richtung Firmenportraits bei der Retro Games… ohne Worte.
    Andererseits aber auch, wie Themen abgedeckt werden. Zu meinen meistgelesenen Tests die letzte Zeit gehörten Dragon Quest VIII, Skyrim Special Edition und Firewatch.
    DQ VIII wurde von vielen großen Magazinen mit Minireviews abgespeist. Skyrim weiß ich ganz ehrlich nicht, lag vllt. auch mit an der Art des Tests. Firewatch hatte eben auch wenige so umfangreiche Reviews. Der Witz ist, es sind nicht nur meine Artikel wo das so ist.

    Von Publisherseite muss man halt auch die Embargopolitik kritisieren. Gerade mit Blick darauf, wie unterschiedlich verschiedene Gruppen gehandhabt werden.
    Mit dem Aktualitätswahn von heute ist das Embargo für Printmedien halt einfach der Todesstoß. Wen interessiert noch (ganz allgemein gesprochen) wie Zelda in der M! bewertet wurde, wenn hunderte Tests Wochen vorher draußen waren?
    Das Problem sind ja nicht die ganz treuen Leser, die hier noch angemeldet sind. Wobei ich von mehreren maniac.de Nutzern weiß dass sie das Heft gar nicht mehr lesen. Das Hauptproblem ist einfach, dass die breite Masse längst schon weg ist und selbst der verbliebene Kundenkreis immer weiter schrumpft.
    Irgendwann reichen dann (nur ne ausgedachte Zahl!) 6.000 Hefte auch nicht mehr um die M! Games zu veröffentlichen.

    P.S.: Während man so tippt…
    Cornys Post zeigt genau diese Problematik.

    als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1242040
    captain carotcaptain carot
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    Mit ein Grund bei Nintendo nach Möglichkeit nix mehr digital zu kaufen. VC schon gar nicht.

    als Antwort auf: Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread #1158404
    captain carotcaptain carot
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    @ ICe: Wenn du das von Computec meinst, das gibt es längst nicht mehr. Es gibt nur noch die Xbox Games, die jetzt nur noch alle drei Monate kommt. Und wohl vieles aus der Games Aktuell recycled.
    Für PS4 fällt mir nur noch die play4 ein, auch Computec, die immerhin monatlich erscheint. Wie übrigens auch die N-Zone.
    N-Zone kann hier anscheinend bei konstant trotzdem niedrigen Zahlen aktuell noch etwas treuere Leser. Deren verkaufte Auflagen fallen langsamer als bei anderen. Fallen tun sie aber auch.
    Unterm Strich muss man auch bei Zeitschrift in Appform eigentlich fragen, warum überhaupt? Das lässt sich eigentlich alles für nahezu jedes Gerät direkt als Website umsetzen.

    Allgemein: Die Schallplatte hat die entsprechenden Kunden, die geben auch 7,-€ für ein reines Werbeheft aus.
    Da liegt ein ganz großer Knackpunkt. Werbung in Videospielzeitschriften ist mittlerweile bestenfalls eine Randerscheinung. In dem Bereich wurde aber immer viel vom Umsatz über die Werbekunden generiert.
    Im Prinzip zeigt nichts wie das Nischenmedium Schallplatte so sehr, warum Videospielzeitschriften mit Aktualitätsbezug nun endgültig den Bach runter gehen. Mag sein, dass es einzelne Magazine vielleicht noch die nächsten fünf Jahre bringen. Generell ist das Thema aber einfach durch.

    Ausnahme können eben Liebhabermedien sein, d.h. das Äquivalent zur LP>Retrostuff. Dabei lebt z.B. die deutsche Retro Gamer schon davon, dass sie ein bisschen eigenes mit dem ‘Best Of’ der englischen Retro Gamer kombinieren kann. Zumindest vorerst.
    Praktischerweise kann ich so ne Retrozeitschrift auch jetzt kaufen und in einem halben Jahr lesen. Aktualitätsbezug=0.

    CB Spiele hält sich derzeit primär über die Vollversionen. Allerdings waren da teils die Remissionsquoten trotzdem extrem hoch. Bei anderen Heften sieht es dürftig bis finster aus. Anzeigenkunden gibt’s (so gut wie) nicht mehr, mit ein Grund dafür dass nun keiner mehr IVW Zahlen raushauen will. In den vergangenen Jahren gab es hier aber nur den klaren Abwärtstrend.
    Teils wurde, zumindest was offizielle Zahlen anging, auch lange vorher die Reißleine gezogen. Computec hatte für N-Zone eben schon lange keine IVW Listung mehr. Die XBG wird mittlerweile auch schon länger nicht mehr gelistet. Da stellt sich selbst mit ‘Abfallartikeln’ die Frage, wie lange das HEft überhaupt noch verlegt wird.
    Die Play4 sieht da auf den ersten Blick gut aus. Auf den zweiten hat sie in zwei Jahren 20% verloren. PC Games hat als früherer Branchenprimus ohnehin einen unglaublichen Niedergang erlebt.

    Anderer Verlag: Die GamePro dümpelt mittlerweile bei 12.000 Heften. Hier sind es vor allem die Synergieeffekte mit Website und GameStar, die die GamePro am Leben erhalten. Die GS wiederum liegt mittlerweile ab und an sogar vor der CB Spiele. Könnte sich glattweg zum letzten Überlebenden mausern, wenn das so weiter geht. Das liegt aber nicht an Wachstum oder Stagnation, sondern eher daran dass sie besonders langsam schrumpft.
    Interessant wäre hier die Demografie der Leserschaft.

    Ganz allgemein ist das auch der Punkt, an dem man so richtig merkt, wie tot Print bei Videospielen eigentlich ist. Es gibt keine Nachwuchsleser mehr. Stammleser wandern beim Heftsterben auch ins Internet ab. Plus generelle Abwanderung.

    In der Praxis leben die meisten Magazine aktuell nur noch weil entweder durch Schwestermagazine, Website oder beides gestützt. Vor 15 Jahren hätten bzw. haben Verlage Hefte noch mit Auflagenzahlen eingestellt, die heute außer CB Spiele und GameStar keiner mehr erreicht.
    Wendet man für N-Zone und XBG mal die anscheinend recht populäre Faustformel von Verlagsangabe/2 an, dann wird die XBG wohl trotzdem sehr bald eingestellt und selbst die N-Zone pfeift als eines der mittlerweile dienstältesten Hefte langsam aber sicher aus dem letzten Loch.

    Momentan sind reihenweise Magazine entsprechend sehr kurz vor dem Exitus, auch wenn darüber natürlich keiner reden will. Gerade Computec hat deswegen in den vergangenen Jahren auch großzügig Onlineangebote eingekauft.

    Muss einem die Entwicklung gefallen? Nein, ganz sicher nicht. Gerade mit Blick auf die ‘Senioren’ wie PC Games (wird diesen Oktober 25) und eben M! Games/Maniac (nächstes Jahr ein Vierteljahrhundert) haben Hefte und meist auch die Redakteure viele nunmal für einen beträchtlichen Teil des Lebens begleitet.

    als Antwort auf: Verschwörungstheorien #1198368
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Nein. ABer darüber mit VErschwörungstheoretikern zu diskutieren ist müßig. Siehe Bielefeld.

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