ChrisKong

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  • als Antwort auf: Meckerweide #1698527
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    Es scheint nur noch extreme zu geben. Entweder die einen oder die anderen.

    Ja, irgendwie scheint Vernunft und Verhältnismässigkeit für die Dauer der Pandemie gestrichen worden zu sein. In vielen Bereichen ein veritabler Stresstest. Einige scheinen auch schon richtig auf Paranoia konditioniert worden zu sein. Andere wiederum scheinen sich so zu verhalten, dass ich da sogar von einem Verbrechen sprechen würde. Bei uns macht grad der Fall einer Hochzeit Schlagzeilen, in dessen Folge vermutlich ein ganzer Kanton (bei euch Bundesland), der bislang so gut wie keine Fälle hatte, gleich an den Anschlag geraten ist. Das Krasse, dem Brautpaar waren die Infektionen von glaub ich min. 2 Teilnehmern bekannt. Und damit nicht genug, haben diese kurz danach an weiteren Feiern teilgenommen. Für mich erfüllt das den Tatbestand des Vorsatzes.
    Ich kann also gut nachvollziehen, dass man bei all der Dummheit ins Grübeln kommt.

    als Antwort auf: Smalltalk #1698425
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    Abstand halten.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1698354
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    Rings

    Diese Reihe hat sich selbst überlebt, würd ich mal sagen. Irgendwie total unspannend. Die neuen Aspekte machens auch nicht interessanter und wenn man einen Mythos erklärt, wirds gewöhnlich ganz schwierig. Okkulter Horror verliert dann oft seine Wirkung, zieht er doch seine Faszination ja hauptsächlich aus dem Unerklärlichen.
    Mit dem üblichen Jumpscare-Score versucht man noch ein wenig Spannung rauszuholen, aber so recht will auch das nicht gelingen. Die Darsteller sind auch recht farblos, da hilft auch ein Gastauftritt von DOnofrio nichts. Da fand ich das erste Amimake eigentlich noch am Besten. Von den Originalfilmen hab ich sicherlich nicht alle gesehen, habe die zwar in einer Box, aber bin noch nicht dazu gekommen.
    Generell wäre das Ring-Setting woanders besser aufgehoben gewesen, vielleicht in Irland? Egal, ging ja darum die Marke weiter auszuschlachten. Am Ende hat man zig Teile und die meisten davon kann man vermutlich getrost vergessen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1698351
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    Fighting with my Family

    Der Film basiert auf einer Doku zur Wrestlerin Paige von der WWE. Produziert unter anderem von The Rock, der es sich natürlich nicht nehmen liess, im Film aufzutreten. Auch da kommt er einmal mehr einfach als sympathischer Mistkerl rüber. Ein Seitenhieb richtung Vin Diesel gibts dann auch noch.
    Die Story ist schnell erzählt, vom Tellerwäscher zum Superstar. In dem Fall von der Underclass-Brit-Wrestling-Familie zum Sports Entertainement Anbieter Numero Uno. Natürlich werden da viele Stationen klischeehaft abgearbeitet, aber die Charaktere wirken sehr authentisch und man erhält einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt. Das betrifft auch Nebencharaktere, die sogar bewusst mehr Ambivalenz verliehen bekamen, als man gemeinhin annehmen möchte.
    Wer jetzt denkt, das wäre ein reines WWE Werbeprogramm, der irrt. Erfreulicherweise wird die WWE nicht 90 Minuten lang zelebriert. Auch wenn es natürlich noch andere namhaften Ligen gibt, gerade in England, so wird hier ein wenig getan, als ob mans nur dort zu was bringen kann. Aber nu, in der Summe ein Film, der Milieustudie mit Biopic mischt, sympathisch rüber kommt und nicht an Witz geizt. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und kann den Film sehr empfehlen, wenn man auch nur ein wenig für den Fummelsport übrig hat. Aber auch wer gar nichts damit anzufangen weiss, könnte hier zufrieden gestellt werden. Ich möchte ihn jetzt qualitativ nicht mit I Tonya vergleichen, aber im Kern ist da auch eine für mich eher wenig geschaute Sportart wie Eiskunstlauf so rübergebracht worden, dass man die Passion dahinter versteht und mitfiebert. So auch hier. Und wie gesagt, the Rock ist mit dabei, was ein grosses Plus ist.
    Stephen Merchant, der mitproduziert hat, hat selber einen passenden Auftritt als englischer Spiessbürger-Dad. Einfach nur köstlich.
    Fazit: Wer in diesen Zeiten ein Feelgood-Movie sucht, der sollte mal reinsehen. Die Figuren werden auch jederzeit ernst genommen, auch wenn die Sportart selbst zum Schmunzeln anregt, gerade wenn sie ein wenig unbeholfen ausgeführt wird. Florence Pough macht allerdings einen tollen Job.

    Vampires vs the Bronx

    Hat hier jemand Attack the Block gesagt? Ja genau so ist es. Man nehme noch ein wenig Fright Night und feddich. Der Film hat ein paar spannende Momente, aber ein zweiter Lost Boys ist er nicht. Dafür hätte man freilich ein wenig an der Humor- und Intensitätsschraube drehen müssen. Allzu schnell akzeptieren Erwachsene die Aussagen der Kinder. Irgendwie wirkt der ganze Film ein wenig gehetzt dadurch. Zudem wirkt er in der Machart auch extrem billig. Da ist man heuer doch deutlich besseres gewohnt.
    Aber für einen vergnüglichen Abend mit den Beissern reicht das aus. Viel mehr kann er aber nicht. Für Coming of Age fehlt es an zu vielen Ecken und Enden und als Horrorfilm ist er dann auch zu bieder. Sozialkritik kommt auch nicht wirklich rüber, wobei das hier perfekt gepasst hätte. Aber zwei Mal den Satz zu bringen, die Bronx ist perfekt, weil es da niemanden interessiert, wenn jemand verschwindet, das finde ich zu dürftig.
    Vielleicht eher so ein Vampirfilm für Kinder, die sich gerne gruseln. Dass man auf das Look und Feel der Alternativen aus den 80ern setzt, ist typisch für aktuelle Filme. Auf der Welle wird man noch so manchen Streifen an den Kunden bringen wollen. Allein schon den Titel assoziiert man eher mit einem Film aus der Ära als mit einem veritablen Vampirschocker der Neuzeit.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1698350
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    Der Gesamtumsatz von Skyfall lässt sich nicht mit den von MGM/Partner verlangten 600 Millionen Dollar vergleichen.

    War auch kein Vergleich, sollte aber in Relation gesetzt werden. Selbst wenn die Vermarktungskosten fürs Kino wegfallen bei dem Verkauf an einen Streaminganbieter, so hat man sich sicher mehr von Craigs finalem Bond erhofft.
    Netflix und Co. hingegen wären schön blöd, diesen Betrag zu latzen. Denn wenn man sich mal überlegt, wie viele zusätzliche Abos man dafür verkaufen müsste… Sry, da kann man so viele Millionen sinniger für Content ausgeben, der wirklich ein wenig vorhält. Aber Netflix scheint ja mittlerweile eh ein kleines Finanzproblem zu kriegen, zumindest meine ich das mal gelesen zu haben. Verwundert mich auch nicht weiter. Dein Link zu Mulan funktioniert nicht. Ob der erfolgreich war, weiss ich nicht. Kann ich mir irgendwie nicht so wirklich vorstellen. Alles was jetzt vom Kino ins Streaming wandert, kann man bestenfalls als Schadensbegrenzung verbuchen.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1698348
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    Spider-Man selbst wirkt so aalglatt, wie ein Fremdkörper. Gefällt mir gar nicht im Gegensatz zur Action und Umgebung.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1698331
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    Oder einem Zombie-Modus. Übel auch die Coaches wie Steve Kerr. Und gerade Lillard sieht mal ganz übel aus.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1698330
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    Skyfall hat über eine Milliarde eingespielt. Ohne Not werden die den jetzt wohl kaum verramschen, da ein letzter Teil einer Reihe oft noch zusätzlich Interesse generiert. Die Frage bleibt aber sowieso, was mit den ganzen Filmen und ihren Releases auf Halde passiert. Disney hat ja eh schon ein internes Problem mit seinen ganzen Blockbustern. Star Wars, Marvel – jetzt auch mit den X-Men – Avatar, Alien, Predator, Fluch der Karibik, die ganzen Reallife-Trickfilme ihrer Zeichentrickklassiker, Pixar-Programm, usw.
    Daneben buhlt auch die Konkurrenz um Aufmerksamkeit. Im Actiongenre warten Fast and Furious, Mission Impossible, Bond, John Wick ein weiterer Expendables Streifen auf ihre nächsten Einsätze.
    Dann sind da noch die ganzen 80er-Sachen, die wieder ausgegraben werden. Ghostbusters wird da nur der Anfang sein.
    Darunter werden dann vermutlich wieder andere Filme leiden, die vermutlich eh nur begrenzt ein Publikum ansprechen wie Dune. Das ist im Moment für mich auch der einzige Warner-Release, der mich interessiert. Deren Blockbuster-Reihen sind so durchzogen gewesen die letzten Jahre, da werden deren Filme vermutlich sowieso ein Boxoffice Problem haben angesichts der Konkurrenz. Was da abseits vom DCU und Harry Potter Verse noch ansteht, ist Godzilla vs Kong. Auch da hab ich Fragezeichen, wo all diese Filme einsortiert werden wollen.
    Dann sind da noch div. Programme von Universal (Jurassic World), Paramount (Top Gun, Beverly Hills Cop) und Co.
    Da diese Filme alle enorm viel Geld kosten, seh ich da schon Liquiditätsprobleme anrollen mit den ganzen Verschiebungen.

    Die Aussichten sind zappenduster. Meine Befürchtung, kleinere Studios könnten insolvent werden, da sie nicht zu irgendwelchen Grosskonzernen gehören. Am Ende überleben nur 2 – 3 Majors, die den ganzen Rest aufkaufen sobald die Krise durch ist.
    Vielleicht kommts auch ganz anders. Spannend bleibt die Entwicklung auf jeden Fall.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1698315
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    Sry, aber genau das ist der Punkt. Man muss danach nicht suchen, sondern sie suchen dich. Borat hat sich im Grunde von selbst erledigt. Wo man in Teil 1 und auch in Brüno noch die Leute aus der Reserve locken musste, damit sie ihre Ansichten preisgeben, tun sie das ganz unverhohlen täglich über Twitter, FB, Instagramm und Co. Von daher ist die Zurschaustellung solcher Leute eigentlich obsolet. Mir reichen da eigentlich die Zusammenschnitte bei Last Week Tonight und anderen Satire-Formaten.

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1698314
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    Einige Charaktermodelle in NBA 2K sehen aus wie Unfälle. 0o

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1698201
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    Ich checke das nochmals, aber wenn ich das richtig peile, ist ein NPC wegen einem Bug oder in der einen ungepatchten Version weg und zwar für immer. Leider ist der ganze NPC Kram schlicht und ergreifend nur dämlich gelöst in Dark Souls 3. Ich spiele glücklicherweise nicht als Mage, ansonsten wär ich wohl ziemlich gefickt. Ich find sowas einfach nur lausig. Generell sind zu viele NPC Quests an irgendwelche Sachen geknüpft, auf die kein normaler Mensch je kommen würde, beispw. Anri und Horace. Das haben sich wohl die Macher von Baseketball (Trey Parker/Matt Stone) ausgedacht. Absolut bescheuert. Man lief ja schon bei Teil 1 manchmal Gefahr, aber dafür war der Priester ja da. Hier scheint das nicht wirklich möglich zu sein, es gibt nur den Sündenablass. Naja, find ich einfach nicht gut gelöst.

    als Antwort auf: R.I.P. #1698196
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    Hab bis Dato noch nie von ihm gehört. Kurz rasch reingelesen, klingt wie die Rolle von Morgan Freeman in die Unfassbaren. Nur scheint dieser Randi eher ein Sympathieträger zu sein. Ich seh ein Biopic kommen. ^^
    Seh grad, das gibts schon, the honest liar…

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1698195
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    Ich frage mich, ob das Format überhaupt noch was taugt. Wir leben seit Trump sowieso in sowas wie einer Realsatire, da braucht man niemanden mehr aus der Reserve zu locken. Mir wärs sogar lieber, diese Mischpoke würde wieder dahinverschwinden, wo sie hergekommen ist.

    als Antwort auf: Meckerweide #1698194
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    Wow, für das Geld kauf ich in der Regel ein Auto.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1697871
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    Vielleicht hat Dexter alles ab Staffel 4 geträumt, besser wärs.

    Cobra Kai Staffel 1 und 2

    Schon vor einer Weile geschaut. Nachdem die Serie von Youtube Premium zu Netflix gewechselt ist, was irgendwie sonderbar war, hatte ich Staffel 1 nochmals von vorne angefangen und gleich die zweite nachgeschoben. Tja, was soll ich sagen? Viel besser hätte man das wirklich nicht machen können. Alle Original-Charaktere gewinnen an Profil dazu, am meisten natürlich Johnny. Dass aus Daniel ein eher schmieriger Autohändler geworden ist, passt irgendwie auch perfekt ins Bild. Da wirken die ganzen Umstände auch absolut authentisch. Und ich denke die Serie kann insbesondere da sehr gut punkten. Die Figuren sind mit dem Publikum zusammen erwachsen geworden. So findet man sich irgendwie selbst in den Figuren wieder und darf ein wenig in der Nostalgie schwelgen. Der Kniff des Perspektivwechsels ist sinnig umgesetzt und bietet mehr Ambivalenz als das Original. Myagi wird natürlich schmerzlich vermisst, was ein Wermutstropfen ist.
    Im direkten Vergleich ist Staffel 1 besser. Das liegt für mich daran, dass Staffel 2 mehr Teenie-Drama ist mit Übertreibungen im Finale. Das Ende wirkte auf mich eher wie ein Anime-Schulprügler und war wenig glaubhaft, dass die Gegner sich minutenlang verprügeln, ohne dass eine Security, Polizei oder sonst wer eingreift. Da wird dick aufgetragen. Das hat auch das Original nie gemacht. Es wirkt ein wenig wie ein Bruch in dem ansonsten stimmigen Bild.
    In der Summe hat man dennoch alles richtig gemacht und geht behutsam mit den Charakteren um. Hier sind eindeutig Fans der Filme am Werk.
    Ich freu mich schon auf Staffel 3 und hoffe sie kann das Niveau halten.

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