ghostdog83
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ghostdog83TeilnehmerSollte es wirklich einmal eine Serie zum Turm geben, so wäre ich an einen separaten Spoiler Thread interessiert, wo man sich über die Serie und die Bücher als Vergleichsbasis unterhalten kann – vielleicht finden sich dann auch noch andere interessierte, die nicht hier mitlesen.
@maniacs
Da ich mir jedes Jahr vornehme, an Halloween bzw. am daran anknüpfenden Wochenende passende Filme anzusehen, wäre ich auch an einen solchen Halloween Thread interessiert, der jedes Jahr aktualisiert wird, bzgl. den Filmvorschlägen und dem laufenden Programm im Fernsehen.
Ich weiß nicht, ob es schon so was in der Art gibt oder ob es reichen würde, es im Serien und Film Thread einzubauen
ghostdog83TeilnehmerIch hoffe noch nach wie vor, dass der dunkle Turm bei HBO in Serie geht – da würde es aufgrund der Mehrteiligkeit Sinn machen, zumal die Bücher inhaltlich überhaupt nicht Mainstream tauglich sind (für die angeblich noch geplante Kinoauswertung) bzw. müssten sie zurechtgestutzt werden, um ein Kinopublikum ansprechen zu können.
Das Ende fand ich damals als ich die Reihe ausgelesen habe sehr gelungen, ein großes Major Studio würde das wahrscheinlich anders sehen, lieber ein klassischeres Ende haben wollen.
ghostdog83TeilnehmerSo wie ich AHS bisher kenne, dürfte Freakshow sich in eine andere Richtung entwickeln als Carnivàle.
Diese Serie ist stark durch ihre Metaphern, Mysterien und Andeutungen geprägt – das Erzähltempo ist besonders in Staffel 1 sehr langsam, die Handlung sehr dialoglastig – Action spielt eine nur unwesentliche Rolle, da die Figurenzeichnung ein zentrales Thema ist, woraus sich nach und nach ein Gesamtbild aufbaut, einen uralten Konflikt offenbart, der nichts mit den Freaks oder den Carnivale zu tun hat.
Dieser dient als Kulisse, einige Handlungsstränge sind auch auf diesen gerichtet, aber Schwerpunkt bei Carnivàle ist ein übergeordneter alles umfassender Konflikt höherer Mächte, die Religion spielt zudem auch eine Rolle sowie gesellschaftliche Probleme.
Ich kenne nur die ersten beiden Staffeln AHS, diese können aus meiner Sicht nicht mit Carnivàle mithalten.
Carnivàle Staffel 1 & 2 würde ich jeweils mit 9 von 10 bewerten, AHS Staffel 1 mit 7 von 10, Staffel 2 mit 5.5 von 10 – danach bin ich ausgestiegen.
Was die Optik bei Carnivàle angeht, so sieht die Serie auch heute noch unglaublich gut aus – vergleichbar mit Hannibal ist die Bildsprache ein Genuss. Die Serie ist bislang nicht auf Blu Ray erschienen, leider, dafür soll die HDTV-Ausstrahlung bei Sky hervorragend sein.
ghostdog83TeilnehmerDa muss ich dir zustimmen – sein Schauspiel war große Klasse. Aber auch die Schauspielerin, die seine Schwester verkörpert hat, war sehr gut – im Grunde ist die gesamte Besetzung bei Carnivàle sehr stark. Allein die ganzen Beziehungen zwischen diesen Figuren sind aus psychologischer Sicht sehr interessant, die Serie bietet auf vielen Ebenen gute Unterhaltung, als Charakterstudie, als großes Mysterium, als Porträt gesellschaftlicher Veränderungen, dass Aufzeigen historischer Ereignisse (Dust Bowl).
“Carnivàle hätte noch richtig episch werden können”… ja, das ist ein Punkt, der noch zu erwähnen wäre – die Serie endet zwar mit einem Showdown, welcher als Staffelfinale sehr gut ist, aber als vorzeitiger Abschluss bedingt durch die Absetzung unbefriedigend ist und viele weitere Fragen offen lässt.
ghostdog83TeilnehmerStimmt.
ghostdog83TeilnehmerIch hätte in eine solche Liste noch The Road mit aufgenommen, aber wahrscheinlich war der Film den meisten zu deprimierend.
Bei einer Liste der schlechtesten Dystopie Filme wäre Battlefield Earth wohl einsamer Spitzenreiter xD
ghostdog83TeilnehmerIch finde nicht, dass der Film Mist ist, er setzt Elemente nur nicht so um, wie sie mir gefallen hätten.
Für mich ist im Nachhinein der Knackpunkt, dass die Monster und die Dokumentar Ästhetik nicht so recht zusammenpassen.
Die Monster sind in ihrer Erscheinung überzeichnet, grotesk – alles, was um sie herum passiert, wirkt völlig normal, hier hätte ich mir einen Stil wie in Braindead vorgestellt, wo die handelnden Figuren auf ihre Art und Weise selbst total schräg und überzeichnet sind, dazu noch eine passende Musikuntermalung und der Film hätte mir auf diese Weise (Trash) besser gefallen.
Womöglich hätte man auf den Found-Footage Ansatz verzichten sollen, was auch den Verlust des Mittendringefühls bedeutet, um eine klassische Drehweise zu begünstigen.Wäre man bei dem Dokumentarstil (also mehr richtigen Horror) geblieben, so hätten die Monster in ihrer Gestaltung anders ausfallen müssen – vielleicht mehr in die Richtung von Silent Hill, wo ich das Design morbider und abstoßender finde, weniger freakig.
Die Schwäche bei der Figurenzeichnung und der Dramaturgie hätte in beiden Fällen aber auch ausgemerzt werden müssen.
So gesehen hat sich der Regisseur für eine Mischung entschieden, dir bei mir nicht so recht gezündet hat, was durch die sonstigen Schwächen umso schwerer wiegt.
ghostdog83TeilnehmerDie Qualität der Zeichnungen finde ich in den beiden Bänden klasse – sehr stilvoll, vor allem die Doppelseiten, zudem mag ich die starken Kontraste, das Hochglanzpapier und das Großformat bestärken den Eindruck zusätzlich.
Die Figuren gefallen mir von der Umsetzung her größtenteils sehr gut, bei mir ist auch Roland nicht so getroffen wurden wie ich ihn mir vorstellt habe, im Grunde entspricht auch so kein Schauspieler diesem Bild in meinem Kopf – der Scharlachroten König ist visuell noch besser als in meiner Vorstellung.Das Bonusmaterial ist ausgesprochen gut, Cover-Motive, Erzählungen, Malprozesse usw.
Ein Clint Eastwood in seinen 40er Jahren wäre wohl tatsächlich die passende Besetzung für diese Rolle.
Womöglich werden ich mir die aktuellen Bände noch nachkaufen – günstig ist das bei den Luxusausgaben nicht :p
ghostdog83TeilnehmerWobei ich mir einen Schauspieler wie Viggo Mortensen als Roland schon vorstellen könnte, in The Road hat er mich teilweise an den Revolvermann erinnert.
Liest einer eigentlich die Graphic Novels zu der Reihe, da erscheint bald der 11. Teil – ich habe mir nur die ersten beiden XXL Hardcover Bände gekauft gehabt, diese dann aber nicht mehr weiter verfolgt?
http://www.splitter-verlag.eu/stephen-king-der-dunkle-turm-bd-1-der-revolvermann.html
ghostdog83TeilnehmerDas meine ich auch, völlig unabhängig sind diese Studios nicht bei den Budgets in der Größenordnung. Bei Snowpiercer haben die Weinsteins den Indie Gedanken mit Füßen getreten, als sie den Film eigenmächtig umgestaltet und gekürzt haben – der Kassenflop (ca. 4,5 Mio. Dollar) ist daher verdient (auch wenn der Erfolg ohne einen solchen Eingriff wohl kaum besser ausgefallen wäre), dennoch schade um den Film und die Zuschauer dort.
ghostdog83Teilnehmer@ Harrikules
Ich wollte dich & deine Frau mit meiner Aussage (“Dome ist was Alleskucker ohne Schmerzgrenze”) nicht angreifen, falls das so ankommen sollte – würde ich das Buch kennen, so würde ich die Serie zumindest etwas verfolgen, um zu sehen, wie das Buch umgesetzt wird.
BTW, wie sieht es eigentlich mit The Straight Story aus?
ghostdog83TeilnehmerIch finde die Monster bzgl. ihrem Design interessant (u.a. Mosquito-Man, Propeller-Man oder dieser wandelnde “Bob-omb” Verschnitt mit Pickelhaube^^) , aber aufgrund der Stimmung bedingt durch die Beleuchtung aber auch durch die Soundkulisse wirken diese auf mich nicht so bedrohlich, wie es vielleicht angedacht war.
Mich kann man mit so was nicht so leicht ins Bockshorn jagen, wie bei Horror Filmen wo es eher subtiler zugeht, z.b. räume ich Annabelle oder den Fortsetzungen zu Conjuring & Insidious größere Chancen ein mir das Fürchten zu lehren als bei so was.
ghostdog83Teilnehmer@retrofreak
Ich habe mir nun Frankenstein’s Army angeschaut:
Deine Kritik bzgl. der Zusammengestückeltheit kann ich nachvollziehen, gestört hat es mich nicht, da es ein Merkmal von Found-Footage Filmen ist und ich den Stil mag.Die Nutzung einer Paillard Bolex H16 Kamera, die auch heute noch an Filmhochschulen genutzt wird, ist interessant bzgl. deren Zoomfunktion durch den Linsenwechsel. Die Laufzeit beträgt pro Aufnahme nur ca 25 bis 28 Sekunden, was der Film natürlich nicht realistisch wiedergibt, aber die vielen für dich störenden Schnitte erklärt, was aber wie gesagt in dem Genre normal ist. http://en.wikipedia.org/wiki/Bolex
Weniger Gefallen haben mir Figuren, die entweder unsympathisch und konturlos sind oder nur Letzteres (Ausnahmen).
Die Ausleuchtung mag dem Dokumentarstil entsprechen, gefällt mir aber nicht wirklich, da so kaum Stimmung aufkommt – was mich zum nächsten Punkt bringt – der Film besitzt so gut wie keine Spannung.
Die Handlung ist wie zu erwarten vernachlässigbar. Der Punkt, der mich am meisten interessiert hat – die Monster – ist leider auch enttäuschend, durch die schwache Ausleuchtung wirken diese einfach nur selten bedrohlich, es wirkt eher so, als wenn sich ein paar Leute zu einem Monster Cosplay treffen würden.
Die Splattereffekte sind ganz nett. Hier sieht man auch mal den Unterschied zu Hannibal, wo ich solche Szenen sehr unangenehm fand – hier ist es aufgrund der schwachen Stimmung einfach da und fertig.
Was bleibt sind nette Effekte, Ausstattung, Monster und der Kameraeinsatz – der Rest ist leider schwach. Für einen Trash Film ist alles auch zu bieder geraten.
ghostdog83TeilnehmerBei Under the Dome habe ich mir eine Folge angeschaut, was völlig ausgereicht hat – mittelmäßiges Fernseh Niveau was auf dem Erzähllevel der 90er Jahre haften geblieben ist; es gibt genug besseres womit man seine Freizeit gestalten kann – Dome ist was Alleskucker ohne Schmerzgrenze – ähnlich wie bei Falling Skies, was ich Chris vor einer Weile schon geschrieben habe, eine Serie die ganz ähnliche Schwächen vorzuweisen hat, aber zumindest bei der optischen Gestaltung erkennen lässt, dass sie aus diesem Jahrzehnt stammt – für mich aber nicht ausreichend ist um sie anzusehen.
Das Fernsehniveau ist mittlerweile so hoch, dass es solche Serien bei mir schwer haben, überhaupt länger als ein paar Folgen bestehen zu können.
ghostdog83TeilnehmerDeine Aussage zu Snowpiercer, es handle sich um einen Independet-Film hat mich etwas stutzig gemacht, da dass Budget immerhin 40 Mio. Dollar beträgt.
Nun muss ich aber feststellen, dass das Budget keine Rolle spielt, selbst die Herr der Ringe Filme sind als Independent Filme eingestuft wurden, aufgrund der daran beteiligten unabhängigen Produktionsstudios.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Independentfilm -
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