Triforce-Finder
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16. November 2011 um 2:39 als Antwort auf: Müssen Zombies eigentlich auf´s Klo? Und andere elementare Fragen #1024716
Triforce-FinderTeilnehmerRonyn wrote:Triforce-Finder wrote:Hmmm? Interessant… Wie kommst jetzt ausgerechnet darauf?Grönemeyer im Radio gehört…
Ach und Herbert kann echt nich singen!Ups… Na Myamotoseidank habe ich mich geirrt und du bist doch nicht durch Jahre alte Threads gegangen, um den einen Post zu finden, in dem ich mir die Antwort auf diese elementare Frage etwas leicht gemacht habe. So, und jetzt hab ich keine Ahnung, ob ich mich wegen meiner Paranoia untersuchen lassen soll oder weil ich mich wortgetreu erinnern kann, was ich vor Jahren gepostet habe…
Triforce-FinderTeilnehmerRonyn wrote:Mensch, jetzt kapier ich das endlich!Der war besser. ;P
Triforce-FinderTeilnehmerNa, dann will ich aber nicht “Alle” heißen… Das hat schon der Odysseus gewusst, dass es manchmal besser ist, “Keiner” und “Niemand” zu sein. Außer natürlich in Kinderspielen, wo keiner ernsthaft verletzt wird und niemand wirklich stirbt…

Triforce-FinderTeilnehmer@ Ronyn
Ich würde sogar einen Schritt weitergehen, als den Spieler als den “Unterhaltenden” zu bezeichnen. Immer öfter ist er sogar derjenige, mit dem vom Autor gespielt wird. Nur ein Beispiel sind dämliche Entscheidungspunkte wie “Einer stirbt – welcher?” oder “Töten oder Ficken?”…
13. November 2011 um 11:16 als Antwort auf: Müssen Zombies eigentlich auf´s Klo? Und andere elementare Fragen #1024714
Triforce-FinderTeilnehmerRonyn wrote:Ich hab ne andere elementare Frage:
In unsere irrigen Zeit – Wann ist der Mann ein Mann?!Und die Antwort ist sicher nicht Grönemeyer!
Hmmm? Interessant… Wie kommst jetzt ausgerechnet darauf? Aber da du ja weißt, dass Grönemeyer nicht die Antwort ist, musst du die richtige kennen, nicht wahr? Erleuchte uns, Meister Ronyn…
7. November 2011 um 19:10 als Antwort auf: Müssen Zombies eigentlich auf´s Klo? Und andere elementare Fragen #1024711
Triforce-FinderTeilnehmerbitt0r wrote:und commander jeffer geht nicht auf’s klo, sondern scheisst sich hosen.Da fällt mir die Hose der Zeit ein… und mir kommt ein ganz ganz schlimmer Verdacht… der aber einiges erklären würde. Ist der Schöpfer vielleicht inkontinent?
Zu den Windeln, wer wechselt die dann?
7. November 2011 um 19:03 als Antwort auf: Wer hat’s erfunden? – die Frage für November 2011 #1024861
Triforce-FinderTeilnehmerNun, Marios Münzen sind wohl eher Sammelobjekte, vor allem sind sie nicht primär von Gegnern zu erhalten. Oder? wenn man die nämlich ausschließt, sind auch die Rubine, Herzen und Magie aus Zelda keine Beute, obwohl man sie ja eindeutig vom Gegner erbeutet. Ich schätze mal, dass die ersten Beuteobjekte in einem alten ASCII-Dungeon-Crawler oder Textadventure zu finden sein dürften. Allerdings bin ich da nicht genügend bewandert, um sicher das erste Beuteobjekt zu benennen.
Zu dem Problem mit der Abgrenzung von Münzen und Co. wäre es möglich, nur die Objekte zu zählen, die von bestimmten Gegnern hinterlassen werden und nicht vom Spiel für das Besiegen beliebiger Gegner gegeben werden.
Triforce-FinderTeilnehmercaptain carot wrote:Tja, wie definieren wir das. Einerseits Charakterdesign, grundsätzliche Farbgebung etc.Da würde ich ein Enslaved, bei dem zumindest zwei von drei Charakteren deutlich überzeichnet sind nicht wirklich als realistisch ansehen, ein Spiel mit möglichst natürlich wirkenden Figuren allerdings schon. Auch die Heldentruppe von Gears, die mir optisch nicht zusagt aber schon eine regelrechte Karrikatur klassischerActionhelden darstellt ist so ein Fall.
Sogar das Gegnerdesign spielt hier mit rein, das bei Lost Odyssey z.B. einfach etwas abgedrehter ist als bei westlichen Titeln.
Gegner können allgemein sehr viel zum Weltgefühl beitragen, das ein Spiel hinterlässt. Darunter fällt gerade auch das optische und inhaltliche Design. Dass etwa Halo bis heute eine herausragende Stellung unter den Shootern inne hat liegt unter anderem eben auch an den Gegnern. Hier kann ein Spiel aber auch von einfallslosen Standardgegnern über bestehende fiktive Gestalten bis zu Eigenkreationen mehr oder weniger punkten. Gerade bei letzteren macht das Design unter Umständen aber einen riesigen Unterschied. Fabriziere ich ein rein optisches Design, wie es bei den meisten, teilweise sehr bizarren FF Gegnern bis heute oft der Fall ist, versuche ich, wie eben bei Mass Effect oder Halo fiktive Spezies mitsamt Hintergrund zu erstellen, die ggf. sogar biologisch funktionieren, zumindest in der Theorie.Dann wäre da noch die Spielwelt, bei Mass Effect etwa mit passenden Planeten, die oft recht menschenfeindlich sind, einem vom Konzept her funktionierenden politischen System, aber auch konzeptionell durchdachten Fahrzeugen, Gebäuden etc., alleine hinter den Rüstungen steht hier ein ernsthaft durchdachtes Konzept, dass zwar auch, aber nicht nur auf dem Masseeffekt beruht und in den anderen Punkten funktionieren würde.
Entsprechende Konzepte in der Entwicklung eines Spiels schlagen sich letztendlich dann auch in der Wirkung auf den Spieler nieder. Im Gegensatz dazu steht etwa ein Devil May Cry, das ganz bewusst auf jeglichen Realitätsanspruch verzichtet oder eben die Alptraumwelten eines Silent Hill, die auch noch im Kontrast zur Stadt Silent Hill stehen.
Das ist nun wieder eine vermischung von Thema und Darstellung, oder findet das nur in meinem Kopf statt? Denn ein Star Ocean 3, das ebenfalls über eine große Bibliothek und gut durchdachte Spielwelt verfügt, macht auf mich in der Darstellung einen ganz anderen Eindruck als beispielsweise Mass Effect. Und Gegnerdesign betrifft sowohl Thema als auch Darstellung. Das ist wie die Sortierung nach Zeilen oder Spalten, beides zugleich resultiert im Chaos…
Ich denke aber, mit dem Begriff “Weltgefühl” hast du den Kern der Sache getroffen. Thema, Design und Darstellung beeinflussen sich gegenseitig und lassen sich auch nur schwerlich klar abgrenzen. Zumindest nicht mit den Mitteln der Logik. Das Weltgefühl aber, also eine Analyse des Spiels insgesamt im Unterbewussten, ist weitaus effektiver. Nur eben schwer nachzuvollziehen.
Möglicher Satz: Ist das Gefühl der Darstellung und das Gefühl des Themas/der Welt harmonisch, das Thema mit der Realität in Einklang zu bringen und die Darstellung nicht von der Realität abweichend, kann man wohl auch bei SciFi von Realismus sprechen.
Allerdings fühlen sich insgesamt die wenigsten SciFi-Spiele realistisch an. Kann man also dieser Analyse trauen?P. S. Ja, heute saß ich mal im Internetcafe, also konnte ich mehr tippen…
Triforce-FinderTeilnehmercaptain carot wrote:No Problemo. Du kannst mir ja meine FF CD´s mit denen mal jemand unbekannt verzogen ist neu kaufen. xDSo ein Verbrecher!!! Ist ja Wahnsinn…
Das passt irgendwie… ich hab nämlich gerade wieder die Ace Attorney-Spiele rausgekramt. Der Sound hat was, besonders die schnelleren Stücke erinnern irgendwie an gute alte 16-Bit-Actiongames…
Triforce-FinderTeilnehmer@ ronyn
Die Ursache des Uncanny Valley sollten doch Todesboten sein? Gedanken an die eigene Sterblichkeit?
Ich verstehe, wie du darauf kommst, immerhin sind comicfiguren wie Superkräfte weiter von der Realität entfernt als schlechte realistische Gesichter und kleinere logikfehler. Zumindest von der echten Realität. In der Realität, die ein Spiel erschafft, sind Riesige Kulleraugen und Spinnenmänner aber völlig realistisch. Bleiben die kleinen Dinge. Logikfehler zerstören die Realität des Spiels. Das Selbe tun auch hölzerne Gesichter. Insofern, gut gedacht. Haben wir gerade eine alternative Ursache für das Uncanny Valley entdeckt?
Trotzdem, der Punkt, auf den ich hinauswollte, war das eigentlich nicht…
Triforce-FinderTeilnehmerDas ist es doch gerade! Wie um alles in der Welt will man beim Thema SciFi festlegen, ob der Stil nun realistisch ist oder nicht?
Darin, dass Comiclook, Überzeichnung oder Deformation nicht die einzigen möglichen Abweichungen vom Realismus sind, haben wir ja glaube ich schon erörtert. So dass z. B. auch ein Spiel, dass sich vornehmlich realistischer Elemente bedient, diese wie Mirrors Edge zu einem surreal wirkenden Bild zusammenfügen kann.
Aber in der SciFi ist das Szenario ja von Natur aus nicht realistisch. Kann man dann, abgesehen vielleicht von Alien-Invasionen in der Gegenwart oder Vergangenheit, klar definieren, was eine realistische Darstellung dieses unrealistischen Szenarios ist? Das ist vom logischen Standpunkt aus ein Ding der Unmöglichkeit. Und dann will ich die Nuß erst recht unbedingt knacken, was ja aber nicht geht. So was macht mich manchmal echt wahnsinnig… *ächz*
Naja, zumindest bei Mirrors Edge konnte ich begründen, warum ich es nicht gern dem Realismus zuordnen will. Du darfst das aber gerne weiterhin tun, damit habe ich kein Problem. Wäre ja langweilig, wenn alle gleich denken würden…
Triforce-FinderTeilnehmercaptain carot wrote:Subrealismus, Psoudorealismus, das lässt sich schwer fassen. Generell frage ich mich da halt, woran ich das festmache.Ja, das ist mein Fluch. Der Daimonos des Sokrates, der auch bei mir ab und an vorbeischaut und mich mit seinen Fragen quält. Und mein Perfektionismus macht es mir schwer, dem Typen die Kehrseite zu präsentieren. Dabei bin ich bei weitem nicht so gut im Klugscheissen wie der Sohn des Sophokles…
Als ersten Ansatz hatte ich die Abgrenzung von Thema und Darstellung angedacht, aber wie schon gesagt, kann ich das axiomatisch differenzieren? Noch nicht.
Im Grunde ging es mir ja nur darum, dass m. E. ME und ME nicht wirklich als realistisch einzustufen sind, was ja durchaus Diskussionspotential hat. Ist eben Interpretationsabhängig. Ganz sicher sind sie aber nicht auf die Art Realistisch, die unserem Götterschmied so dermaßen auf die Augen geht.
Triforce-FinderTeilnehmer@ carot
Eben mit dem Surrealismus tu ich mir da schwer, mE passt der Begriff nicht wirklich. Ich habe extra nochmal ein Wenig recherchiert, um ganz sicher zu gehen, aber weder Definition noch vorhandene Werke passen mir präzise genug, eher weichen sie stärker ab, als ich es verkraften kann, wenn ich das alles unter Surrealismus zusammenfassen will.
Wo man die Grenze ziehen soll? Hast recht, das ist schwer. Wenn mir was solides einfällt, sag ich dir bescheid.
Triforce-FinderTeilnehmerSorry, captain, aber gerade die beiden ME’s (übrigens Glückwunsch zu deinem Spielgeschmack, die stehn bei mir auch) sind von der Art, die ich als pararealistisch bezeichne. Also nicht surreal wie Mario, Okami, und Konsorten, sondern als Basis eine realistische, detailgetreue Darstellung wählen. Dabei tauchen aber immer wieder Formen, Farbverteilungen und Konstellationen auf, die so in der Realität nicht vorkommen. Zum Beispiel Schneeweiße Hochhäuser (Hallo? Smog!) mit stark kontrastrierten blauen, gelben und Grünen Elementen. Ein schönes, ja, schon expressionistisches Element sind im Vergleich dazu die schwarzen Uniformen des Einsatzkommandos. Oder die Citadel, in der sich Technologie und Natur so harmonisch ineinander fügen, wie ich es in dieser Welt noch nicht gesehen habe.
Präzise, nicht comichafte Grafik. Aber Realistisch? Nicht wirklich. Nach den Idealen realistischer Darstellung, angewendet auf eine andere, fremdartige Realität? Ja. Pararealistisch.
Triforce-FinderTeilnehmerTom Breiter wrote:Jederzeit speichern zu können und den letzten, bzw. den vorherigen Spielstand laden – das wär’ schon geil
Nein. Das wäre die Hölle auf Erden. Zumindest für Perfektionisten…
Dann schon eher die Zeit verlangsamen oder anhalten. All die schönen Dinge, die viel zu schnell vorbei sind… All die Schlagfertigen Antworten, die einem erst nach einigen Sekunden einfallen… All die Dinge, zu denen man nicht verspätet erscheint… All die Arbeit im Haus, getan in einer Werbepause…
Gedanken will ich wohl eher nicht lesen können. Zu viele Abgründe…
Fliegen wär GEIL. Das wäre dann wohl mein Favorit. Ach, und Essen per Fingerschnippen erscheinen lassen. Eine Superkraft habe ich nämlich schon: Egal was und wieviel ich esse, ich nehme nicht zu. Hehe ;P
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