Hall of Shame

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  • #1122196
    Red XIIIRed XIII
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    Maniac (Mark II)

    …und hier noch bewegte Bilder zum “gruseln”:

    #1122197
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Hydlide…da war noch was….
    Jep, kann man im Copyright Schriftzug erkennen, 1984, seeehr lang isses her, Hydlide fing zwar auf 8Bit Jap/Compis/Konsolen, ich jedoch vernahm es zum ersten mal auf dem Sega Mega Drive mit dem Zusatz “Super” im Namen.
    Glaub Ullus ist hier der richtige, um nen Urteil über die Megadrive Folge zu fällen, soo schlecht habe ich die Tests von damals nicht in Erinnerung ( M.Hengst hatte immer eine witzige Art das Game so zu beschreiben, dass man sofort bescheid wusste was da so los ist) und dennoch, die Saturn Folge ist nach heutiger sicht natürlich bestialisch schlecht gealtert, ich könnte allenfalls den Mut loben, die Open world Ansätze mit dieser “Technik ” gewagt zu haben, man kennt es ja von mir, von Segas Saturn war ich aus technischer Sicht enttäuscht und natürlich hatte die Kiste etliche fantastische Games, aber wenn ich mir das Game oben anschaue wird es mir stellenweise übel… :-O
    Ganz böse, Red, ganz ganz böse! :-P

    #1122198
    Red XIIIRed XIII
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    Maniac (Mark II)

    Ja ja, im Alter spielt einem das Gedächtnis schon so manchen Streich; deshalb werde ich deiner Erinnerung mal auf die Sprünge helfen ;-)

    Das mit dem “soo schlecht habe ich die Tests von damal nicht in Erinnerung” sieht in der Realität nämlich so aus:

    Habe soeben in der Kiste mit den alten Ausgaben der Video Games gewühlt und die beiden Nummern rausgezogen, in denen Hydline für Mega Drive und Saturn getestet wurden.

    Aaalso:
    Super Hydline (MD) wurde in Ausgabe 9/92 mit 49% Spielspass bedacht (getestet von Stephan Englhart);
    die Saturn-Variante Virtual Hydline wurde in Heft 9/95 mit sage und schreibe 21% abgewatscht (getestet von Tetsuhiko Hara)

    #1122199
    genpei tomategenpei tomate
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    Gold MAN!AC

    Danke! ;-)
    Dann weiß ich jetzt um so genauer, dass ich mich, speziell bei Rpgs, nicht auf mein Gedächtnis verlassen brauche…
    Wobei, eine Sache weiß ich noch ganz genau:
    Test in der PowerPlay hab ich in noch obskurerer Erinnerung, als zum Spiel oben, aber Miracle Warriors auf dem Master System müsste von der Wertung her auch ein Kandidat für die Hall of Shame sein, was sagt deine Zeitschriftsammlung dazu?
    Spasseshalber könnte ich mir das Ding wieder auffem Emu antun ( habs mir nie wieder als original besorgt, hab ich vielleicht doch noch ne Lücke im Softwaresortiment? ;-), so recht in Stimmung dafür bin ich aber nicht, ich frische nämlich in den letzten Tagen meine Synapsen bezüglich Duck Tales auffem NES wieder auf , wömöglich folgen bald im Jump n Run Thread einige Zeilen von mir darüber.
    Gruß

    #1122200
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer
    Maniac (Mark II)

    Virtual Hydline (Sega Saturn)

    gfs_60347_2_5.jpg34398.jpgvhydlide-6.png

    Ich habe dieses Spiel im letzten Jahr zusammen mit mehreren anderen Titeln erstanden und war entsetzt, was einem als Spieler zugemutet wird…

    Womit soll ich nur anfangen?
    Mit der Grafik, für die scheinbar der Begriff Augenkrebs erfunden wurde und Grobpixeligkeit neu definiert? Dem Helden, der mit seinen hampeligen Drei-Phasen-Animationen durchs Gelände stolpert? Seinen Angriffen, die aussehen als wolle er Fliegen verjagen? Der Technik, welche offensichtlich noch nie etwas von flüssigem Scrolling gehört zu haben scheint? Bossen, die sich ohne jede Taktik (=einfach auf die Angriffstaste hämmern, als gäbe es kein morgen) beseitigen lassen? Oder doch lieber der Kameraführung, welche zwar auf der Oberwelt funktioniert; in Dungeons jedoch wild herumspringt und praktisch nie das zeigt, was man sehen sollte?

    Kurzum:
    Das Teil flog nach kürzester Zeit wieder aus dem Laufwerk und wird dieses mit Sicherheit so schnell auch nicht wieder zu Gesicht bekommen. Pfui Deibel!

    #1122201
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC


    SAMURAI GHOST / GENPEI TOU MA DEN 2 ( Namco 1992 PcEngine)
    Auf Seite 57 der Retrostunde bin ich auf “Genpei tou ma den” von Namco eingegangen, mit all dem Pipapo das meine Präsentationen ausmacht, Anekdoten hier, Arcade Geschwafel dort, PcEngine immer wieder undsw. unsofort, etc. etc. blab, blub…
    Der erstling dieser obskuren Namco-Spiele-Reihe nimmt ohne mit den Wimpern zu zucken einen Ehrenplatz in in meiner Games-Vita ein, zu speziell war hier die Spielmechanik, um das Game außer acht zu lassen, bot dieses doch drei verschiedene Genres in einem und begeisterte mich zuerst 1986 als Arcade-Automat, dann einige jährchen später als tadellose/originaltreue Umsetzung für Necs in Europa ( fast) nie erschienene Pcengine Videospielkonsole, kurz: ich musste zugreifen!
    Als ich herausfand dass Namco der kleinen Daddelkiste eine Fortsetzung vom oben beschriebenen All-Times-Fave spendieren würde, war ich natürlich sehr begeistert, allerdings währte meine Gefühlsverfassung nicht so lang, wie ich dachte, denn all die schönen Innovationen die den Arcade-Opa ausmachten, liessen die Japanische Programmierer unverständlicherweise weg, und als Ersatz bekam man nicht mal was geboten, ausser vielleicht eine Namco-untypische Langeweile…
    Die grösste Stärke von Genpei tou ma den bestand darin, den Spieler in jeden zweiten Level in ein anderes Setting zu verfrachten.
    Der Spielablauf könnte man in etwa wie folgt beschreiben:
    Man rannte/ sprang man auf “konventioneller” Art-und-Weise durch old-Japan-angehauchten Landschaften, dann musste man aus der Vogelperspektive aus recht verzwickten Labyrinthen entkommen, einige Magische Gegenstände konnte man auch finden, multiple Ausgänge hebten den Wiederspielwert enorm und zuguterletzt sah man sich durch die Pampa metzelnd, diesmal waren die Sprites nahezu gigantisch dargestellt und ich sag es ohne Retrobrille: Nicht nur sahen diese im Jahre des Herren 1986 unglaublich aus, ich wette sogar dass man ihnen selbst heutzutage im Hd Zeitalter eine gewisse Faszination nicht absprechen kann!

    Kommen wir nun zu “Samurai Ghost”, wie diese inoffizielle Fortsetzung heißt. Sie beschränkt im grunde die Spielmechanik , indem die Levels nur im besagten Modus “Riesensprites” des Vorgängers dargestellt werden,die multiplen Wege aus den levels sind weg, hier und da erlebt man schon einige knackigen Hüpfereien aber…
    …Wo bei Teil 1 die Hack-n-slay Abschnitte im Kontext aussergewöhnlich waren und diese dem Spiel tatsächlich diese gewisse “Note” verliehen, tja, bei Teil 2 stets in der selben Art zu scrollen ist auf dauer öde und zwar nicht nur wegen der festgelegten Perspektive.
    Die XXL Spielfigur eignet sich natürlich nur bedingt, wenn es um das Ausweichen von Gegner/Geschosse angeht, die Sprungeinlagen sind auch ein Metier, das von kleiner geratenen Hüpfkollegen/innen besser beherrscht wird.
    Diese zwei Kritikpunkte sind m.M.n. vollkommen ausreichend um zu vermitteln, dass S-G ein verdammt frustiges Game ist, schlecht ausbalanciert ist der Spielablauf dazu auch noch, und als ob das nicht genug wäre, scheint hier der Komponist der fantastischen Musik aus dem ersten Spiel womöglich ins Exil geschickt worden zu sein. Irgend ein ( Japanisches) Kaufhaus Dudelsound-Aspirant verrichtet sein Werk ohne jegliches Gespür für adäquate Untermalung…ok, ok, vielleicht übertreibe ich gerad ein wenig, aber ihr wißt bestimmt , worauf ich hinaus will…issja Hall of Shame und so…
    Schade um die verpatzte Möglichkeit, eine fulminant gestartete Serie ein wenig bekannter zu machen, Namco schickten ( eigenen Angaben zufolge) Genpei tou ma den, als Yoshimitzu getarnt, erst viel später wieder ins Rennen, da hatte er aber, ganz der alte, wieder das Spielgenre gewechselt ( Tekken und so…) und ich warte bis heute auf eine gescheite Fortsetzung des famosen “Hüpfen und Rennen” Veteran, wobei…ich hätte sie lieber richtig old-school mässig auf alte-Datenträger…schätze aber das Bamco-Nandai, oder wie sie heute heissen, dass sie garantiert den ollen Samurai für immer in Rente geschickt haben und dass man nicht grossartig mit irgendeinen Ableger ausserhalb der üblichen Prügel-Komparsen/Doubles rechnen braucht.

    #1122202
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer
    Maniac (Mark II)

    Xena: Warrior Princess (PS2/2006)

    „In einer Zeit, als die alten Götter herrschten, schrie das Land, das Kriegsherren und Könige in Aufruhr versetzten, geradezu nach einer Heldin, die für das Gute kämpfte…“

    Ja, wer von euch kennt sie nicht:
    Xena, die Kriegerprinzessin, welche uns erfolgreich jahrelang mit ihren Abenteuern im TV erfreute.

    Und wer von euch kennt ihren Auftritt auf der Playstation 2?
    Hoffentlich keiner; denn „Xena: Warrior Princess“ gehört zu jenen Lizenzgurken, die so schlecht sind, das einem die Worte fehlen. Wo soll ich nur mit dem Wehklagen beginnen?

    82578_front.jpg6637_2007-04-16screen6_large.jpgscreen4_large.jpg

    Bereits ein Blick auf die Screenshots lässt erahnen, was da übles auf einen zukommt. Grobschlächtige Polygonfiguren, welche vor unfassbar mies texturierten Grafiken agieren (welche sich dazu während der gesamten Spielzeit kaum ändern wird).
    Mal ehrlich; selbst eine PSone müsste sich dafür noch schämen…

    Dazu gesellen sich hampelige Animationen; eine hakelige Steuerung und spielerische Langeweile.

    Es läuft im Prinzip immer gleich ab. Ihr betretet einen Raum/Halle; und es geht erst weiter, wenn alle Gegner beseitigt sind oder ein Schalter betätigt wurde. Immer und immer wieder… Na, da hat sich der Entwickler aber echt ins Zeug gelegt. Hat bestimmt lange gedauert, so was pfiffiges auf die Beine zu stellen, oder?

    Sprachausgabe gibt es bis auf ein paar einzelne Wortfetzen keine und auch die sonstige Soundkulisse ist nicht der Rede wert. Dafür aber jede Menge nerviger Ächz- und Stöhngeräusche beim Kämpfen und Springen.

    Das das Spiel zudem noch von diversen Bugs, Glitches und anderen technischen Defiziten heimgesucht wird, überrascht dann auch nicht mehr wirklich. Xena verschwindet einfach mal in der Wand oder bleibt an Säulen hängen.

    https://www.youtube.com/watch?v=YDRO_8s8XeA

    Sollte sich irgendein Spieler wider Erwarten von all den Defiziten nicht abschrecken lassen und es tatsächlich bis zum Ende durchzocken, erwartet ihn eine popelige 10-Sekündige Abschlusssequenz.
    Die Credits hat man sich auch gleich komplett gespart. (wohl aus gutem Grund; keiner der Programmierer würde freiwillig seine Mitarbeit bei diesem Machwerk zugeben)

    Fazit:
    Falls ihr es noch nicht gemerkt haben solltet:
    FINGER WEG, DIESES SPIEL IST ABSOLUTER ROTZ!!
    Xena: Warrior Princess erfüllt alle negativen Klischees, die man bei einem Lizensspiel haben kann.

    #1122203
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Meine kleine Schwester hatte damals 3 Engel für Charlie, ich glaube das ist noch viel schlimmer. Aber ich hatte nie den Mut, das zu überprüfen. ^^

    #1122204
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    @Red
    Geil, wieder Gurkensaison! ;-)
    Xena? Klar, ist mir ein Begriff, auch wenn ich damals die Serie nicht mal mit der Kneifzange anfassen konnte, wirkte auf mich unsympatisch und stammte aus einer Zeit, wo die meisten Lizenz Spiele selten bis gar nicht gut unterhalten konnten.

    Hast mich inspiriert und ich werde bestimmt hier ein paar Games “huldigen”, die ich neulich wieder gedaddelt habe. Diesmal werde ich das olle Snes/Famicom in Ruhe lassen und die Ps2 “in Anspruch nehmen”, ich hatte nämlich Midways Arcade Classics 2 seit Langem wieder am Rotieren und wusste zuerst nicht, wo ich fluchen sollte:
    Mann, sind verdammt viele Games aus meiner Jugend verdammt schlecht gealtert, wobei, ich glaube sie waren schon immer schlecht, ich konnte es nur nicht rechtzeitig sehen! ;-)

    #1122205
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    @Genpei

    Ich hatte einen italienischen Schulfreund damals und dessen Eltern hatten ihm einen Atari gekauft gehabt. Ich hatte da schon ein NES. Tja, was soll ich sagen, ich fand die Spiele da schon im Vergleich dazu beschissen. Wie man sich das heute noch geben kann, weiss ich nicht. Da hilft bei mir auch die dickste Nostalgiebrille nix und ich bin ja mit solchem Kram aufgewachsen.

    Nur wurde das NES schon bald vom SNES abgelöst und ein anderer Schulfreund hatte einen Amiga, das wäre heute so, wie wenn man den Gamboy mit der PS Vita vergleichen würde. ^^

    Glaube das beste Spiel, dass er für seinen Atari hatte, war ein Boxspiel. Kann mich aber nicht an den Namen erinnern.

    #1122206
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer
    Maniac (Mark II)

    Das traurige ist ja:
    Es gibt ein Spiel mit Xena-Lizenz, welches ziemlich gut geworden ist.
    Der Titel ist 1999 für die PSone erschienen; wurde von einem anderen Team entwickelt (und von EA veröffentlicht), ist in praktisch allen belangen besser und wischt mit dem oben vorgestellten Müll tüchtig den Boden auf. (ok, bis auf die mäßige Kameraführung)

    #1122207
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    @Kong
    Falls ich dich falsch verstanden haben sollte: bei den Midways Titeln gibt es tatsächlich ein paar Games, die bei mir ,so um das Jahr 1982 herum, auch nicht in der Spielhölle besonders beliebt waren sondern auch welche, die in punkto Technik zwar heraus stachen, aber Gameplay mäßig ziemlich mager waren. Pit Fighter, das ich oben vorgestellt habe ist so eins.
    Atari Home Spiele fürs VCS, die richtig gut waren, da gab es schon ein paar ( Ms. Pac Man, Scramble, Donkey Kong, Vanguard, Hero, Pitfall, Jungle King/Hunt, Moon Patrol) zumal zum Zeitpunkt ihres offiziellen Erscheinen das NES noch weit weg war.

    #1122208
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Nur Super Mario Bros kann man heute noch problemlos spielen, aber Pitfall auch? Simple Spiele wie Mrs. Pacman passen da schon besser, aber das ist mir mittlerweile einfach zu rudimentär. Stell dir vor, du bastelst an einer Konsole rum mit einer Fackel und einem Stein, anstatt Lötkolben und Spezialschrauber. :-)

    #1122209
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer
    Maniac (Mark II)

    Pong (1999 / Game Boy Color)

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    Der Videospiel-historisch wichtige Klassiker Pong in der Hall of Shame?
    Ja ist der Red von allen guten Geistern verlassen?

    Nicht ganz, denn ich will hier gar nicht den Oldie selbst an den Pranger stellen,
    sondern die unfassbar schlechte Umsetzung der Playstation-Neuauflage für den
    Game Boy Color.

    Um zu verstehen, warum mir bei der Version für Nintendos Handheld die Haare
    zu Berge stehen, erst mal ein paar Worte zum Psone-Original.

    Dort gab es insgesamt 20 verschiedene Level (inkl. dem Original) zu entdecken.
    Darunter gab es so skurrile Aufgaben wie farbige Eier sortieren oder Schafe hüten.
    Jeden der Level gibt es zudem in drei Variationen (zB. mit mehr Hindernissen
    auf dem Spielfeld).
    Des weiteren wurden Power-Ups eingebaut, mit denen beispielsweise der eigene Schläger
    vergrößert oder eine Mauer aufgebaut wurde, um dem Gegner das Leben schwer zu machen.
    Und zu guter Letzt konnten im Multiplayer in manchen Abschnitten bis zu vier Spieler
    gleichzeitig ran.

    So weit so gut; zumindest was diese Fassung angeht…
    Leider wurde bei der Umsetzung ins Hosentaschenformat an allen Enden geschlampt und
    Pong musste Federn lassen; SEHR VIELE Federn lassen…

    107387-pong-the-next-level-game-boy-color-screenshot-jungle-pong.jpg

    1. Umfang
    Von den ursprünglich 20 Varianten haben es sage und schreibe gerade mal vier (!!) auf das
    Modul geschafft. 80% der PSone-Level wurden einfach mal so in die Tonne gekloppt!
    Und die übrig gebliebenen (Klassisch, Polar, Urwald, Fußball) sind sich dann auch
    noch relativ ähnlich.
    Nun mag ein Game Boy-Modul nicht so viel Speicherplatz bieten wie eine CD, aber mir
    kann keiner erzählen, das diese lachhaft mickrige Auswahl schon alles gewesen sein soll.

    2. Umfang, Teil 2
    Als ob die verbliebenen vier Spielfelder nicht schon dürftig genug wären, wurden diese auch
    noch beschnitten. Statt drei Variationen gibt es nur noch die Standard-Fassung zu sehen.
    Auch die Power-Ups haben es nicht unbeschadet überstanden. Nicht mal die Hälfte ist mehr
    vorhanden.

    3. Multiplayer
    Ihr könnt mir gerne widersprechen, aber Pong ist doch eigentlich ein prima Titel für zwei Spieler, oder?
    Tja, die Entwickler waren da anscheinend anderer Meinung und strichen den Mehrspielermodus
    ganz einfach mal so. Keine Link-Duelle, kein gar nichts. Meine Fresse…

    4. Grafik/Übersicht
    Beim Klassik- sowie Polar-Pong fällt es durch den einfarbigen Untergrund nicht ins Gewicht,
    im Urwald- sowie Fußballlevel jedoch ist das Spielfeld grafisch dermaßen überladen, das es fast
    unmöglich ist, den Ball im Auge zu behalten; was praktisch jeden Versuch eines ernstgemeinten Ballwechsels sofort im Keim erstickt.

    Fazit:
    Muss ich nach diesen Punkten eigentlich noch was sagen?
    Pong für den Game Boy Color ist die Vergewaltigung eines Videospiel-Klassikers
    sowie eine absolut miese Umsetzung, bei der schlicht und ergreifend alles in den Sand gesetzt wurde.

    #1122210
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    Schon witzig, dass als man versuchte das Prinzip des ur-Klassikers “irgendwie” neu aufzuwärmen, selten bis gar nicht etwas brauchbares dabei herauskam, so als hätte Pong, mit einem einzigen Auftritt alles gesagt, was gesagt werden konnte.
    Das vielleicht beste Game der Gattung, wo es darum geht, sich nen Ball hin und her zu schleudern, ohne dass sehr schnell Langeweile aufkommt, ist Windjammers auf dem Neo-Geo.
    Red, jetzt aber echt im ernst: du kaufst dir aber auch Games… :-P

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