captain carot

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  • als Antwort auf: Retrostunde #1811659
    captain carotcaptain carot
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    Das ist halt gleichzeitig das Problem bei den großen. Das Interesse daran, Titel mit kleinen bis mittleren Budgets zu entwickeln ist irgendwie nicht mehr vorhanden. In der Phase von 2008-2020 war das ganz anders. Damals hat zum Beispiel Ubisoft Rayman Origins und Legends, Child of Light etc rausgebracht und EA diverse Indies gesponsert. Die Zeiten sind zumindest bei den westlichen Publishern vorbei.

    Die Ironie dabei ist natürlich, dass gerade Nintendos Erfolg auf vielen mittleren und wenigen großen Produktionen ruht. Tears of the Kingdom oder Mario Kart World waren sicher teuer. Aber Echoes of Wisdom oder selbst Pikmin 4 dürften ein eher überschaubares Budget gehabt haben. Platt gesagt, ein Metroid Dread würden die meisten Big Player mit dem Arsch nicht angucken. Dabei hat Dread sich mittlerweile über drei Millionen mal verkauft.

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1811656
    captain carotcaptain carot
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    Akkulaufzeiten beim Legion Go S: wenig überraschend, es hängt davon ab, was man spielt und wie die Settings sind. Und an der Stelle würde ich mir für die Zukunft eine gute Auto-TDP Funktion mit passenden Zielvorgaben wünschen.

    Kompromisseinstellung für aufwendigere Titel (Fallen Order, Cyberpunk) ist 20W, obendrein hab ich einen Frame Limiter in den Spielen gesetzt. Gerade mit Frame Limiter kann ich auf zwei Stunden plus kommen. Das reicht mir persönlich aktuell, aber klar ist hier Luft nach oben. Mit den 20W ist die Performance dann auch deutlich höher als beim Steam Deck (maximal 15W). Der 30W Modus bringt dann oft eigentlich nicht so viel mehr, dass es die kürzere Akkulaufzeit rechtfertigt.

    Auf der anderen Seite stehen (grafisch) einfache Indie Titel oder wirklich alte Spiele. Hier kann man teilweise auf 5W runter, der Akku hält quasi ewig. Bei Celeste, Stardew Valley und sowas könnte man an der 7 Stunden Marke kratzen, wenn man mit 60fps zufrieden ist aber mit Sicherheit eine Stunde abziehen, wenn man unbedingt 120fps will.

    Irgendwo dazwischen sortiert sich sowas wie BallisticNG ein. Gerade bei 60fps kann man immer noch eine ziemlich niedrige TDP einstellen. Hier könnte ich zum Beispiel so weit runter regeln, dass ich wohl auf bis zu fünf Stunden käme.

    Das geht auch echt fix, weil man quasi nur auf die passende Taste drücken muss um ins Overlay zu kommen und dann auf dem Touchscreen das passende Preset wählt oder den Schieberegler einstellt.

    Für die Zukunft würde ich mir aber wünschen, dass es auch eine gute Auto-TDP gibt.

    Manuelle TDP-Settings in den Stufen ab 15W (finde ich auch deshalb interessant, weil man hier sieht warum Valve noch auf den passenden SoC für Steam Deck 2 wartet)
    15W: i.d.R. nur marginal besser als das Steam Deck. Bei stark grafikintensiven Spielen kann der Z2 Go sich ein bisschen absetzen gegenüber Steam Deck OLED (von nem Bekannten)
    20W: der Unterschied macht sich klar bemerkbar, hier gibt es schnell mal höhere Auflösung oder deutlich mehr fps.
    25W: noch ok, der Leistungsunterschied wächst weiter, jetzt macht es sich aber bei der Akkulaufzeit bemerkbar
    30W: die quasi höchste Einstellung für unterwegs. Geht aber zu sehr auf den Akku, um das weitere Bisschen Mehrleistung dann noch zu rechtfertigen.
    Netzbetrieb: quasi als Desktop Replacement bzw. am Fernseher. Da kann das Teil tatsächlich generell punkten, weil es hier Nochmal mehr verbrauchen darf.

    Will ich nicht unerwähnt kassen, der Z2 Extreme kann sich schon bei 15W klar absetzen. Vor allem dank 4nm Fertigung. Aber das ist mit potenziell 50% kein echter Generationssprung.

    Was sich in absehbarer Zeit tun könnte: momentan hat AMD noch keine neue Generation Z-Chips angekündigt und auch bei den ‚normalen‘ APUs wird es 2026 wohl nur ein Refresh geben. Wirklich neue kommen also wohl erst 2027, dann hoffentlich mit RDNA 5 GPU und 3nm Fertigung.

    Was heißt das für Spieler? RDNA 4 hat massive IPC-Verbesserungen gebracht (sozusagen. Pro Takt erledigte Arbeit) und deutliche Verbesserungen bei Raytracing. RDNA 5 soll bei der IPC noch etwas und bei Raytracing drastisch zulegen. Alleine von der Seite könnten wir also bis zur doppelten Leistung vom Steam Deck OLED bei gleichem Verbrauch ausgehen statt aktuell 50%. 3nm wird dann auch noch mal etwas bringen. Wie viel genau muss sich dann am Ende zeigen. Aber bis zur zweieinhalbfachen Leistung bei gleichem Verbrauch scheint nicht unrealistisch zu sein. Dazu werden dann noch Features wie FSR 4 (bis dahin vielleicht auch 5) kommen.

    Knackpunkt bei Handhelds, irgendwo gibt es Grenzen bei Abwärme, Akkugröße usw.

    Und wer jetzt meint, das sei völlig uninteressant, weil er nur auf richtigen Konsolen spielt, ich denke das ist sehr wohl interessant. Denn einerseits zeigt das alles ganz gut, warum Nintendo manche Sachen so machen wie sie es eben tun, andererseits ist es aber auch mit Blick auf den PlayStation Handheld mehr als interessant. Denn das Teil setzt komplett auf AMD-Technik der nächsten Generation.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811655
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    Ne, der Trend zu Einsparungen. Es gibt bis heute massig hochwertige Ware aus Massenfertigung. Die kostet dann aber auch immer etwas mehr. Und, Überraschung, Unternehmen erhöhen gerne die Gewinnspannen. Das geht natürlich besonders gut durch Einsparungen in der Produktion. Für Billigprodukte ist der Sparzwang dann sowieso besonders groß.

    als Antwort auf: Retrostunde #1811649
    captain carotcaptain carot
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    Ich glaube ja, das Problem anderer Funracer (von großen Publishern) heißt einfach Mario Kart. Ich weiß noch, dass Sonic Racing Transformed damals seine Fanbase hatte. Da wurde dann auch gerne über Mario Kart geschimpft, weil das ja ‘Caual’ ist. Aber das war, ist und bleibt einer der Vorteile der Reihe. Das kann ich zum Beispiel immer mit meiner Tochter (die mittlerweile wesentlich besser als ich ist) und meiner Frau (alle paar Jahre ein RPG im Storymode Spielerin) zocken.Das schafft so kein anderer Titel. Am Ende gewinnt trotzdem meine Tochter, Skill ist da nicht unwichtig.

    Wer auf Konsole einen Funracer will, erst recht einen, mit dem jeder sofort klarkommt, der kommt an Mario Kart nicht vorbei.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811633
    captain carotcaptain carot
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    Über die Probleme von Unternehmen aktuell wird schon berichtet, gerade auch von kleineren. Ein dicker Punkt, auch auf der Kostenseite, überbordernde Bürokratie. Ich glaube, da könnten wir in vielen Bereichen sehr viel Geld sparen.

    Argentinien und die USA sehe ich als Beispiele, wie man nicht umbaut. Selbst wenn das mittelfristig zu einem gewissen Erfolg führt (die US-Probleme liegen aber eigentlich eh woanders als in schlecht laufender Wirtschaft) bleiben gleichzeitig extrem viele auf der Strecke.

    Produktion nach Hause holen: Da sehen wir halt oft eine Verlagerung. Und ein wichtiger Punkt dabei sind natürlich Kosten. Die Frage ist immer, ob das so schlimm ist. und das hängt unter anderem davon ab, ob man neue Jobs schaffen kann. Siehe US-Kohleregionen, da ist halt einfach nix passiert. Holt man die Produktion bei ‘Dingen die sich nicht lohnen’ ins Land, dann heißt das auf jeden Fall höhere Kosten, aber nicht unbedingt höhere Produktivität. Vorausgesetzt man findet überhaupt noch Leute die den jeweiligen Job machen wollen. Wenn das nicht der Fall ist funktioniert das Konzept von vornherein nicht.

    Bringt das wirtschaftlich was? Kann man drüber streiten. Für produzierendes Gewerbe ja, aber (unter anderem) die US-Wirtschaft ist mittlerweile weiter gewandert in Richtung Tech, Dienstleistung und Finanzen.

    Bringt das ökonomisch am Ende was? Es bedeutet auf jeden Fall für viele Produkte steigende Preise. Das heißt potenziell, es wird nachher teurer aber weniger konsumiert. Dabei kann ein 20$ T-Shirt made in USA statt drei für je 5$ aus Bangladesch eben auch bedeuten, dass nachher Geld für weiteren Konsum in anderen Bereichen fehlt.

    Die Breitband Zollpolitik mit Ausnahmen für die guten Freunde (Unternehmen, nicht Länder) hat dann noch eine ganz andere Komponente. Denn die trifft auch Dinge wie Lebensmittel, die sowieso nicht in den USA produziert werden und für die man auch nicht mal die passenden Bedingungen hätte.

    Privatkonsum und Weihnachtsgeschäft im Besonderen: der Deutsche tendiert sowohl bei der Wirtschaftslage im eigenen Land als auch bei unsicheren Aussichten in der Weltpolitik zum Sparen und verzichten. Witzigerweise merke ich das auch deutlich in meinem Job in der Entsorgung, aber das nur am Rande. Der US-Amerikaner reagiert üblicherweise primär auf die eigene Wirtschaftslage. Das US-Weihnachtsgeschäft dürfte da also unterm Strich deutlich mehr über die tatsächliche Lage aussagen. Da muss man halt auch immer auf das Konsumverhalten in einzelnen Ländern gucken.

    Was ich aber auch sagen kann, es war lange Zeit ganz normal, dass zum Beispiel voll funktionsfähige Geräte entsorgt wurden. Wir haben auch hier ziemlich hemmungslos konsumiert. Das heißt nicht, dass es allen gut ging (oder geht), aber im Schnitt war das schon krass.

    als Antwort auf: Retrostunde #1811517
    captain carotcaptain carot
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    @Kikko: Witzig (oder vielleicht doch das Gegenteil?) Mit XF Extreme Formula und Aero GPX fallen mir gerade alleine schon zwei an F-Zero angelehnte Titel ein, die bei Steam sehr gut wegkommen. Trotz Early Access. Die letzten Jahre haben auch einige kleinere Arcade Racer ihren Weg auf Konsole gefunden. Allerdings, seitens der großen Publisher passiert tatsächlich rein gar nichts mehr. Und sowas wie das beste Wipeout seit langem (BallisticNG) beibt Konsolenspielern komplett verwehrt.

    Bei den großen Publishern geb ich euch absolut recht. Das einzige, was sich da am Horizont ankündigt, in Richtung Arcade geht und für mich interessant ist wäre das nächste Forza Horizon. Teil 5 ist jetzt auch so lange her, dass ich sogar wieder Bock auf die Open World hätte. Ansonsten kommt von den großen schon seit Titen wie PGR 4 und Pure nix mehr für mich. Und die sind schon verdammt lange her.

    Mittlerweile bin ich aber eh zum allergrößten Teil bei Indies, mittelgroßen Publishern und unabhängigen großen Studios. Von EA interessiert mich zum Beispiel nix mehr (an Mass Effect 4 glaube ich nicht mehr), außer wenn es denn noch komm der Abschluss von Respawns Jedi Reihe. Bei Square Enix ist es maximal das nächste Dragon Quest. Ubisift? Damit bin ich schon seit Assassins Creed Odyssey durch. Das letzte Activision Spiel (ja, die gehören jetzt zu MS) ist richtig lange her. Witzigerweise freue ich mich auf zwei Sony Titel. Aber verglichen mit vor zehn Jahren spielen die großen bei mir nur noch eine kleine Rolle.

    Titel wie die beiden oben genannten Rennspiele oder das ‘neue Star Fox’ Wild Blue verfolge ich dagegen tatsächlich.

    als Antwort auf: Retrostunde #1811432
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    Das sind halt die nicht gerade seltenen zwei Seiten. Ich hab es mittlerweile auch nicht mehr so mit richtigen Sims. Ausnahmen sind hier BeamNG (weil ich infernalischen Spaß am Autos schrotten hab) und Mudrunner/Snowrunner. Aber selbst Forza Motorsport und GT holen mich nicht mehr ab. Von den großen Titeln bleibt da dann Forza Horizon, allerdings ist die Infieszene durchaus aktiv.

    Sims veralten auch rasant. Das Fahrverhalten von einem Ridge Racer, F-Zero, Vietua Racing oder Wipeout funktioniert dagegen bis heute.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811411
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    Es gibt eigentlich einen ganzen Haufen Beispiele. Um mal ein paar sehr konkrete Beispiele im digitalen Bereich zu nennen, DSGVO (auch wenn es manchmal nervt), Digital Markets Act, Vereinheitlichung von Ladesteckern, Recht auf Reparatur, die baldige Wiederkehr austauschbarer Akkus, Recht auf Vergessen…

    Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass alles richtig gemacht wird und das ewige Gespenst Chatkontrolle ist ein allzu gutes Beispiel für die Irrwege, die es gibt.

    Die EU hat übrigens gerade ein Ermittlungsverfahren gegen Google eröffnet und die Tage erst eine Strafe gegen X verhängt. Bei ersterem geht es übrigens auch nicht einfach nur um große Verlage sondern auch um Content Creators und kleine Websites.

    Trump und die US-Wirtschaft: ne, der killt gerade einfach weite Teile davon, während nur sehr bestimmte Bereiche tatsächlich geschützt werden und das vor allem diejenigen sind, die in irgendeiner Form Zuwendungen erbringen.

    Kleine Unternehmen und Farmer haben aktuell massive Probleme dank Trump. Da droht tatsächlich eine massive Pleitewelle. Die Arbeitslosenzahlen sind wahrscheinlich drastisch höher als vor einem Jahr aber das lässt sich nicht so einfach sagen weil die Statistik im Sommer wirklich massiv geändert wurde, um besser auszusehen. Dank beschleunigter Inflation lässt der Privatkonsum immer mehr nach, der aber einen beträchtlichen Teil der Wirtschaftsleistung ausmacht. Erst recht für die Unternehmen, die tatsächlich in den USA produzieren. Das Abholzen sozialer Sicherungssysteme ist da übrigens nicht hilfreich.

    Ohne die AI Bubble wären die USA jetzt schon in einer deutlich tieferen Rezession als Deutschland aktuell. Wobei wir in der EU auch momentan Wachstumsschlusslicht sind.

    Die Techindustrie stellt also momentan die Schwimmflügel der USA dar, nur sind immer mehr spitze Gegenstände im Wasser.

    Venezuela: lassen wir den irren Erfolg des Irakkrieges mal genauso an Seite wie die Tatsache, dass irgendwer im Wahlkampf versprochen hat, sich aus Kriegen rauszuhalten. Es geht offensichtlich um Ressourcen. Nur bei einer davon bewegt sich ein Großteil der Welt immer schneller davon weg, mal abgesehen davon dass die ganze Förderindustrie in Venezuela am Boden liegt. Bei der anderen, seltene Erden, muss man auch mal klar sagen dass es die eigentlich überall gibt. Auch wenn die in manchen Ländern verstärkt vorkommen, es war dem Westen vor allem zu teuer, die in den eigenen Ländern abzubauen.

    Ich will in D und EU auch nix schönreden. Europa verliert sich immer noch viel zu gerne in Klein-Klein. Schönes Beispiel diesen Herbst war zum Beispiel der sinnfreie Beschluss zu Namen für Fleischersatzprodukte. Und hier haben wir gerade erst wieder die Chance auf eine Rentenreform vertan, obwohl so viele Nachbarländer zeigen, wie es heute besser geht.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811258
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    Unabhängig davon ob es am Ende Einfluss auf den Markt hat, weil Jensen Trump in Form von Spenden kräftig einen geblasen hat darf Nvidia jetzt den H200 nach China exportieren. Dabei kassiert die US Regierung dann noch 25%. Das zeigt im Prinzip schon, worum es geht. Um großes Geld.

    Der gemeine Bürger und Konsument (der Firmen wie Nvidia und AMD erst groß gemacht hat) ist sowohl den Unternehmen als auch der aktuellen US-Regierung ziemlich egal.

    EU und europäische Regierungen (ich weiß, wir meckern furchtbar gerne drüber) arbeiten i.d.R. zwar deutlich bürgernäher, werden hier aber auch nix reißen können. Uns fehlen nicht nur Fertigungskapazitäten in dem Bereich, das Bisschen europäische Chipentwicklung ist auch schon ewig nicht auf den Consumerbereich ausgerichtet.

    als Antwort auf: Retrostunde #1811237
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    Nur kurz zu Rennspielen:hängt das nicht immer davon ab? Steht man auf richtige Sims waren die Zeiten wahrscheinlich nie besser als jetzt. Für arcadiges war das wohl damals die goldene Ära wobei die 2000er eben auch tolle Titel hatten.

    Zugeständnisse an die Gegenwart: ich muss da manchmal an Witcher 2 denken. Das ist ja grundsätzlich ziemlich linear, aber dank der sehr schlichten Karte und nicht vorhandenen Markern hab ich mir in dem Spiel trotzdem zwei Mal nen Wolf gesucht (pun not intended).
    Ich finde moderne Hilfen nicht per se schlecht, schalte sie aber teilweise auch ab.

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1811236
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    Teilweise deutlich unter 400€/$, was ja qusi der ‚offizielle‘ Black Friday Preis war. Momentan bekommst du die Digital bei Media Markt noch für 349€ und es hat wohl teilweise Händler gegeben die an der 300er Marke gekratzt haben.

    Und ja, das ist schon irgendwie witzig wenn sich den Startpreis für die Digital vor fünf Jahren anguckt. Da haben wir wahrscheinlich alle noch damit gerechnet, dass die Dinger 2025 sowieso billiger sind statt regulär teurer.

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1811232
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    Es sind halt zur Hardware passende Presets.

    Was dich daven abhäalt, Bazzite oder SteamOS zu installieren? Nvidia Grafikkarten, Faulheit, nicht gerade wohnzimmertauglicher PC…

    Das Ding wird ziemlich sicher ein faires Angebot, solange die Speicherpreise Valve keinen Strich durch die Rechnung machen. Und es dürfte für viele ein interessantes Upgrade sein. Es zwingt einen gleichzeitig niemand, das zu kaufen. Wobei das für MS‘ Next Gen ja ebenso gelten wird. Das Ding wird auch nur noch ein (Windows) PC mit Custom APU sein.

    Ist der GabeCube in der ersten Version was für mich? Ne, mein tatsächlich stärkerer Gaming-PC hängt eh schon am Fernseher. Mein aktuelles Interesse beschränkt sich auf OS und Controller. Die weitere Entwicklung ist dafür umso interessanter. Ich kann mir sehr gut vorstellen, in ein paar Jahren entweder auf Next Gen Steam Machine oder auf SteamOS Handheld plus externe GPU für den Betrieb am TV zu gehen.

    Mit der aktuellen Kombi aus Desktop und SteamOS Handheld fahre ich schon ziemlich gut.

    als Antwort auf: Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS) #1811219
    captain carotcaptain carot
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    SteamOS, Controller, Wohnzimmertaugliche Hardware. SteamOS ist ein Riesenvorteil, gerade für die riesige Mehrheit, die nie wirklich was an der Installation ändert.

    OS: anders als bei Windows musst du, wenn du einfach nur zocken willst, nie die Nutzeroberfläche verlassen, auch nicht für Systemupdates.
    Bei Steam Deck oder Legion Go S bieten mittlerweile viele Spiele wirklich angepasste Presets. Das wird ziemlich sicher auch bei der Steam Machine so sein. Standard-PC-Presets sind oft nur mäßig passend für die Hardware.
    Vorcompilierte Shader, riesiger Vorteil.
    Geringere Grundlast, geringerer Overhead. Das macht sich gerade bei nixht so highendiger Hardware teils deutlich bemerkbar.
    Das sind Sachen, die bekommt Windows bis heute nixht hin, auch bei den Handhelds mit neuem Fullscreen Experience nicht.

    Controller: will man nur Standardkram spielen geht das bei Steam wunderbar mit Xbox Controller, Dual Shock 4 oder Dual Sense. Alles schon ausprobiert und beim Dual Sense nutzen so einige Spiele sogar das Haptic Feedback, wenn man es mag. Der Steam Controller (bzw. das Steam Deck) sind mit den großen Touchpads aber auch darauf ausgelegt, Sachen wie Pount & Click oder Strategiespiele gut mit Controller spielen zu können.
    Hardware: Wohnzimmer Hardware bei Design und Lautstärke. Mein Mini Tower steht hinter dem Fernseher. Daneben will ich den nicht stehen haben, ins Lowboard passt er eh nicht vernünftig. Da sind viele Fertig-Gaming-PCs noch schlimmer während Minirechner Marke Beelink entweder die Grafikpower vermissen lassen oder alternativ richtig teuer und richtig laut sind (zum Beispiel diverse Minirechner mit Strix Halo). Das Ding ist leise, sehr kompakt und ausreichend schnell in einem.

    Muss man das kaufen? Natürlich nicht. Selbst bei Steam ist der Linuxanteil (und damit auch der von SteamOS) ziemlich klein. Die Highend Gemeinde wird das Teil sowieso nicht jucken. Aber ich glaube, wer einfach Steam-Spiele im Wohnzimmer spielen will, der bekommt hier ein sehr ordentliches Gerät. Und wahrscheinlich werden wir auch ziemlich bald Geräte von Drittanbietern wie Lenovo sehen.

    Ist das was zum Beispiel für mich? Wenn ich keinen Gaming Rechner am TV hängen hätte, dann ja. So freue ich mich vor allem über ein weiteres Nicht-Windows Gerät, weil die Erfahrung da in letzter Zeit immer schlechter wird und bei SteamOS/Linux immer besser. Und wer weiß wie das erst in ein paar Jahren aussieht wenn ein neuer Rechner ansteht.

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1811215
    captain carotcaptain carot
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    Aggressiver Preiscut halt. Mal gucken wie es dann bis Weihnachten aussieht. Meistens kann Nintendo dann richtig punkten. Interessanter ist, dass die Xbox praktisch keine Rolle im Heimatmarkt spielte. Selbst Platz 3 geht an ein anderes Gerät.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811213
    captain carotcaptain carot
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    Die AGI ist aktuell eine Wunschvorstellung. Dafür müssten die Modelle erstens denken und zweitens wissen. Die plappern aber nur sehr überzeugend nach, was am häufigsten im Netz (frei verfügbar) steht.

    Das wird auch heute schon zur Manipulation etwa im Nachrichtenbereich genutzt. Behaupte auf ganz vielen Gratisquellen, was du willst dass die Leute es hören und die KI plappert es nach.

    Die aktuellen Modelle scheinen clever, weil sie mit unfassbar viele Daten nutzen. Sie wissen aber tatsächlich nix und lernen ist da eigentlich auch ein irreführender Begriff. Sperr deinem KI Bildgenerator Zugriff auf bekannte Bilddateien und er kann nicht mal mehr Strichmännchen.

    Die Systeme sind auch alle hoch fehleranfällig. Personenerkennung ist zum Beispiel wegen mangelhafter Trainingsdaten oft bis heute nicht in der Lage, schwarze Menschen sicher zu erkennen. Dabei gab es gerade in den USA deswegen schon Fehlverurteilungen wegen Straftaten.

    Blutergüsse bei dunkelhäutigen Menschen werden oft nicht erkannt, weil das meiste Lehrmaterial von hellhäutigen Menschen ist wo Blutergüsse ganz anders aussehen.

    Klar können die Systeme gleichzeitig irre viel in anderen Bereichen.

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