captain carot

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  • als Antwort auf: MANIAC-Forum GotY-Voting 2025 #1811813
    captain carotcaptain carot
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    Leider merkt man an dem Voting auch, wie wenig hier mittlerweile los ist.

    als Antwort auf: Die Zukunft von Tomb Raider- wie soll der neue Teil aussehen? #1811801
    captain carotcaptain carot
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    Gesehen oder gespielt? Das Pacing in dem Titel ist zum Beispiel sehr nah am Original. Gerade weil die Steuerung besser fluppt sind manche Geschicklichkeits-Rätsel-Kombos eingebaut, wo man im Original nur einen Schalter umlegen braucht. Baukastenhaft ist das Spiel eigentlich nie. Und Croft Manor ist da wirklich ein großartiger Rätsel und Gescklichkeitsparcour.

    Spielerischer Negativpunkt: die QTEs. Ich mochte die eh nie, hier bringen sie spielerisch auch absolut nix positives.

    Visuell: das Spiel wurde für PS2 entwickelt und später nur portiert. Dadurch ist die Farbpalette teilweise ziemlich gedeckt und die Lichtstimmungen eher schwach.

    Was echte Remakes angeht ist TRA für mich bis heute eines der besten. Meistens gibt es rein visuelle Aufhübschung wie bei Halo (2) Anniversary oder Narhan Drake Collection. Vielleicht wird wie beim RE1 Remake mal die Steuerung überarbeitet. Komplett neu wie bei Resi 2 und 3 ist eh schon selten.

    Genau das bot Anniversary 2007 schon, schafft es dabei aber besser an der Essenz und der Stimmung des Originals zu sein als viele neuere Remakes. Und auch das neue Remake muss da für mich erstmal beweisen, dass es das besser macht.

    Ich bin da vorsichtig optimistisch aber eins zeigen mir die paar Minuten jetzt schon. Mit offen wirkenden Arealen wird man auf jeden Fall in den ersten Spielabschnitten bei der Stimmung deutlich weiter weg sein vom Original als Anniversary. Ob das dann gut oder schlecht ist steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.

    Was den neuen Teil angeht, ganz ehrlich, der Trailer hatte für mich sowieso mehr Uncharted Vibes als Oldschool Tomb Raider. Das kann a) täuschen und muss b) auch nix schlechtes sein.

    als Antwort auf: Retrostunde #1811799
    captain carotcaptain carot
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    Hab mich mal dazu aufgerafft, Retrodeck einzurichten (was nicht gerade kompliziert ist). Ridge Racer PSP sieht auch auf 8“ gut aus.
    FZero GX auch. War ja immer eins von den Cube Problemspielen.

    Ein Fehler meinerseits, wo ich gerade bei Amiga noch gucken muss ob das Probleme verursachen wird, ich hab viele ziemlich alte ROMs und bei Amiga Multidiskettenspiele nicht in einem Archiv. Mal gucken ob das dann so läuft wie es soll.

    Und AM2R bei Steam integriert. Startet nicht, ok, Proton Experimetal bei Kompatibilität eingestellt. Startet immer noch nicht. Proton 9.0.4 eingestellt et voila, AM2R läuft.

    als Antwort auf: TV und HiFi #1811797
    captain carotcaptain carot
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    Definiere brauchen. 😉

    Man kann es mit Schärfe auch übertreiben. Bei den LG OLEDs die ich kenne ist 10-20 gar nicht verkehrt. Ersteres bei Filmen.

    Bei beiden Einstellungen, gib Änderungen etwas Zeit. Gerade bei der Schärfe merkt man erst auf Dauer so richtig die Nebenwirkungen von überschärftem Bild. Auch wenn das im ersten Moment punktet, weil es knackiger wird.

    als Antwort auf: TV und HiFi #1811795
    captain carotcaptain carot
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    Der Fernseher schärft halt nach. Gibt Leute, die das gar nicht mögen, ich sehe da aber nur Probleme wenn es übertrieben ist. Viele Billiggeräte und PC Monitore schärfen übrigens generell das Bild nach.

    Noch ein Knackpunkt, Schärfe 0 heißt nicht zwingend bei jedem Fernseher aus, das kann sogar bedeuten dass leicht weichgezeichnet wird.

    Ich fand die Audiovision Empfehlungen tatsächlich immer ganz brauchbar. Bei LG OLEDs hatten die glaube ich immer ein bisschen Schärfe drin. Auf die Schnelle beim G39 nachgeschaut für Filmmaker (halt Kinopreset) Schärfe 10. Bei mir ist es im Game Mode 20, ich weiß aber nicht in wiefern dass mit den aktuellen Modellen vergleichbar ist. Da braucht es eigentlich nen direkten Vergleich.

    Farbtemperatur ist auf den aktuellen generell nicht mehr 1:1 vergleichbar, mein Game Mode ist da auf W20. Das ist schon warm aber nicht so warm. Passt bei Spielen aber oft gut, weil sie eben selbst schon sehr warm oder sehr kalt sein können. W30 ist auch voll ok. Den Bereich zwischen 40 und 50 finde ich im Game Mode bei meinem Fernseher zu krass. Das macht Spiele mit bewusst kühlen Farben zu warm und alles was eh sehr warme Farben hat ist dann komplett übertrieben.

    Filme/Streaming läuft bei mir in Technicolor Experte. Den Modus haben aktuelle Geräte nicht mehr in der Form. Ist generell sehr warm, hat keine direkte Farbtemperatur-Einstellung, man kann da aber den Weißabgleich ändern.

    Für Filme: orientier dich testweise auch mal an entsprechenden Audiovision Einstellungen. Das lässt natürlich auch Raum für persönliche Anpassungen. Am Ende ist es dein Fernseher und das Bild muss dir gefallen.

    Für Spiele: mal Schärfe 10 und Schärfe 20 länger testen. Vielleicht auch einen Zwischenwert. Meistens bevorzugt man zwar kurzfristig Überschärfung, merkt dann aber auf Dauer, dass weniger mehr ist. Da sagt mein Bauchgefühl mir, dass du auf Dauer eher bei 15-20 landest.

    Die Farbtemperatur darfst du da schon etwas höher schrauben (kalte Farben haben mehr Kelvin😜). Ich würde statt Warm 50 mal auf 30 gehen. Etwas länger damit spielen. Und vielleicht auch mal ein Spiel angucken, das generell eher kühle Farben hat. Ich meine dass Warm 30 bei aktuellen Modellen ähnlich kommt wie Warm 20 bei mir. Ist aber rein nach Gefühl, weil ich da entweder direkte A/B Vergleiche oder zuverlässige Messwerte bräuchte. Wenn dir Warm 30 besser gefällt geh mal 10 Stufen rauf, das wäre IMO die Oberkante. Wenn es dir auch nach zwei, drei Stunden zu kühl wirkt, dann Richtung Warm 40.

    Und lass das erstmal ein wenig auf dich wirken.

    Ich bin mal gespannt wo du landest, auch bei Filmmaker bzw deinem bevorzugten Heimkino Modus.

    als Antwort auf: Die Zukunft von Tomb Raider- wie soll der neue Teil aussehen? #1811792
    captain carotcaptain carot
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    Man kann Fans ja eh nie zu 100% glücklich machen. Das schafft selbst der Originalentwickler oft nicht. Ohne hier jetzt zu ausführlich werden zu wollen, Core hing jahrelang in der Fortsetzungsschleife fest, mit wechselnden Ergebnissen. TR3 war anfangs sowieso verbuggt (da gab es eine zweite, stark fehlerbereinigte Auflage nach Release) und konnte qualitativ auch nicht mit TR2 mithalten. Chronicles war dann sowieso Resterampe mit guten und schlechten Abschnitten, aber vor allem dem Gefühl, dass da zum Ende der Generation noch mal Geld gemacht werden sollte. Das Spiel hatte durchaus seine Momente. Toby Gard war da auch schon sehr lange weg bei Core und auch nicht besonders glücklich mit der Entwicklung.

    Angel of Darkness, ich glaube da sind wir uns alle einig, dass das noch ein Jahr gebraucht hätte. Das Spiel hat später durchaus seine Momente, in denen es punkten kann. Aber es hat auch unglaublich viele holprige Abschnitte. Und es zeigt, dass man entweder bei Core oder schlixht bei Eidos nicht mehr wusste, wofür TR steht.

    Legend: Bekommt ja heute gerne ein bisschen Shittalking ab. Aber es hat auch sehr viel richtig gemacht und die Reihe erfolgreich belebt. Kritisieren kann man natürlich auch einiges. Erst recht fast 20 Jahre später.

    Anniversary: das ist trotz der QTEs heute mein Lieblings-TR. Und ja, ich finde, das kann das Original ‚ersetzen‘. Aber nicht für jeden. Tomb Raider featuring Lara Croft ist ein Meilenstein. Erst recht für britische Studios. Und war für 3D Action Adventures in der zweiten Hälfte der 90er wegweisend. Das kann das Remake keinesfalls ersetzen.

    Aber das Spielgefühl und die Atmosphäre versetzt TRA extrem gut in die (damalige) Moderne. Und das spielt sich auch heute noch gut. Gerade wenn man nicht mit der Panzersteuerung klarkommt macht Anniversary einen super Job. Das flutscht auch wesentlich besser als die aktuelle Neuauflage mit moderner Steuerung.

    Mittlerweile ist TR 29 Jahre und TR Anniversary auch schon volljährig. Heute redet man wohl nicht mehr so leichtfertig von Ersetzen, weil wesentlich mehr Historie dazu gekommen ist.

    TR/TRA/Atlantis: Es ist wirklich kein Geheimnis, dass Tomb Raider noch ganz extrem mit Hardwarelimitierungen zu kämpfen hatte. Quasi alles inklusive Lost Valley nach drinnen zu versetzen rührte unter anderem auch davon, wenn nicht sogar ausschließlich. Der Titel hatte auch nicht die größten Erfolgsaussichten seitens Eidos. Dadurch sind viele Areale halt eigentlich unlogisch. Klar gibt es Dschungel sogar in Höhlen, das sind dann aber immer helle, offene Abschnitte. Also das Gegenteil von TR. Mit Anniversary hat man dann einerseits weitgehend versucht, sich daran zu halten, andererseits, glaubwürdigere Situationen zu schaffen. Wobei auch die Technik nich ziemlich limitert war.

    Interessant ist dabei allerdings die Spielstruktur. Es geht aus dem Schnee im Außenbereich in eine noch kalte Höhle (samt den Wölfen) und wechselt dann zu tropischen Pflanzen und Dinos. Je tiefer man vordringt, desto wärmer wird es.

    Bei Atlantis bin ich mal gespannt, wie man uns das verkauft. Aus Eis und Schnee erstmal in eine Höhle, durch die man dann in das verlorene, offene Tal vordringt wäre eine Option. Wird auch nicht jedem gefallen.

    Stichwort Lara: ich fand die Charakterentwicklung der 2013er Trilogie komplett fürn Arsch. Bei TR war sie aber in Verbindung mit der Survival-Action Spielmechanik besonders dämlich. Einerseits metzelt man sich schon fröhlich durch Gegnerscharen, andererseits ist man gleichzeitig eine ängstliche Heulsuse. Bisschen überspitzt, aber das war so völlig unglaubwürdig.

    Die klassische Lara ist eine Powerfrau. Selbstsicher, gerne mal ein bisschen ironisch. Gerade in Teil 1 ist siw auch nicht wirklich überheblich, es sind ja immer die Männer, die meinen, sie hätten leichtes Spiel mit Lara um dann am Ende platt gemacht zu werden. Ich hoffe sehr, dass wir das wieder bekommen. Gerne ein bisschen modernisiert. Das letzte Uncharted hat das ganz gut gemacht.

    als Antwort auf: TV und HiFi #1811786
    captain carotcaptain carot
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    HDTVTest hat i.d.R. seht gute Kalibrierungsvorschläge, wenn er das jeweilige Gerät dabei hat.

    Gwnerell, die meisten TVs sind von Haus aus viel zu kalt eingestellt. Gerade bei günstigen LCDs kommt dann oft noch ein ziemlich blaustichiges, kaltes Backlight hinzu. Der Wechsel auf ‚korrekte‘ Farbtwmperatur ist dann schon ziemlich krass. Da muss man sich dann wirklich oft dran gewöhnen.

    Ich hab selbst vier Einstellungen, die ich wirklich nutze. Film, sowohl SDR als auch HDR sind dabei mit korrekter, warmer Farbtemperatur. Und mit deutlich geringer gestellter Bewegungsglättung, weil mir das auf volle Suppe bis heute zu wenig nach Film aussieht. Game Mode hat für SDR und HDR etwas kühlere Farbtemperatur. Aber auch nur etwas.

    Ich finde, da darf man auch nach persönlichem Geschmack von der Kalibrierung abweichen, man muss sich aber auch etwas an die korrekte Kalibrierung gewöhnen.

    Ich hatte vor dem OLED damals übrigens einen Toshiba, da war die Voreinstellung für die Farben ziemlich für‘n Arsch. Der Vorteil bei Toshiba zu der Zeit war, man konnte RGB und CMY regeln. Mit ein bischen Zeit und einem Testbild konnte man da extrem viel rausholen.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811746
    captain carotcaptain carot
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    Da ist ja schon die Frage, was ist ein KI-Spiel?

    Ich hab es eh schon mehrfach gesagt, für mich ist die Frage, was man mit dem Kram anstellt. Prozesurale Generierung haben wir zum Beispiel seit über 40 Jahren. Ganz prominente Vertreter sind natürlich Elite und No Mans Sky. Deep Learning kann prozedurale Generierung deutlich verbessern. Ob mittelalterlicher Mischwald oder fremde Planeten. AI Lipsync ist auch ein cooles Tool.

    KI-Kunst ist dagegen meist sehr generisch und nicht gerade konsistent. Pixelart kann KI bisher überhaupt nicht und das Writing ist ne Katastrophe. Momentan sehe ich KI als völlig ungeeignet an, echte Kreativarbeit zu übernehmen. Wer weiß wie das in einem Jahr aussehen wird geschweige denn in fünf?

    Was wiederum schon längst geht, bessere NPCs erstellen als klassische prozedurale Generierung es konnte oder Face Capture ohne viel Handarbeit auf einen völlig anderen Kopf anzuwenden.

    Bei Gameplay verkackt KI noch komplett und KI Programmierung ist momentan nicht gerade gut. Dazu kommen aber noch viel mehr Elemente. Meine Tochter hat sich vor anderthalb Jahren an einem (ziemlich ambitionierten) Minecraft Mod versucht. Am Ende hat sie bestimmte Dinge nicht so lösen können wie sie es sich vorgestellt hatte, aber dennoch einiges gelernt. Ein reiner KI Assistent hätte vielleicht die Fehler im Code gefunden und Lösungsvorschläge gehabt. Hätte die KI aber komplett gecodet hätte sie nicht nur nix gelernt, sondern auch gar keinen Überblick über den Code gehabt.

    Long Story short, KI Tools werden schon seit einiger Zeit genutzt und sind auch in vielen Punkten ein sinnvolles Tool für Entwickler. Ich halte es aber in vielen Punkten für gefährlich, zu viel an die KI abzugeben

    als Antwort auf: Die Zukunft von Tomb Raider- wie soll der neue Teil aussehen? #1811729
    captain carotcaptain carot
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    TR Underworld ist im Kern auch gut, lässt aber effektiv immer wieder Feinschliff vermissen. Müsste mal gucken ob bei Nexusmods Mods drinstehen, die die Problemzonen angehen.

    Stichwort Trailer, hmm, ja, könnte was werden. Aber nennenswert Gameplay ist ja nicht zu sehen. Ich bin vorsichtig optimistisch. Randnotiz, Laras Look ist irgendwie ein bisschen zwischen den beiden Crystal Dynamics Trilogien angesiedelt. Könnte man als Hinweis sehen, dass alt und neu zusammengeführt werden.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811723
    captain carotcaptain carot
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    Ich denke schon, dass wir das in der letzten Generation teilweise gesehen haben und selbst in der aktuellen. Gleichzeitig geht aber auch der Look gerade bei realistischer Grafik verloren weil sie eben realistisch ist.

    Grafik von der technischen Seite gesehen, das kann ein Spiel noch mal immersiver machen. Allerdings ist die Basis für mich wichtiger. Das betrifft das Gameplay, bei zum Beispiel RPGs Storytelling und Charaktere, aber auch Artdesign, Musik…
    Bessere Technik ist dann nur noch das Sahnehäubchen, das ich aber auch nicht immer brauche.

    Framerate ist dann noch mal ein etwas anderes Thema. Persönliches Empfinden, 120fps sind ganz nett, aber für mich nur noch ein kleiner Sprung von 60fps. Es wirkt halt gerade auf modernen Hold Type Displays was fluffiger. 60fps hab ich schon gerne, ist aber auch nicht immer und überall ein Muss. 40-45fps, das hat sich die letzte Zeit für mich als interessanter Kompromiss rausgestellt. Wenn Gerät und Software das unterstützen wirkt es deutlich flüssiger als die klassischen 30. Und was letzteres angeht, bei Titeln wie Zelda ist das für mich auch kein Beinbruch.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811721
    captain carotcaptain carot
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    Meine alte Karte durfte primär tatsächlich gehen, weil noch gar kein Raytracing und jetzt langsam die ersten Spiele kommen, die ohne nicht laufen. Mit grob PS5 Performance war ich eigentlich noch ziemlich zufrieden. Die aktuelle dürfte jetzt auch wieder fünf, sechs Jahre bleiben. Vielleicht sogar länger wenn der Wechsel zu Pathtracing noch was mehr auf sich warten lässt.

    Die letzten knapp zwei Wochen hab ich sogar trotz ‚Krüppeltechnik‘ relativ viel auf dem Legion Go S gespielt. Gute Spiele sind halt auch darauf und mit im Zweifelsfall reduzierten Details gute Spiele.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811713
    captain carotcaptain carot
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    Mal abgesehen davon, dass der Artikel sehr spekulativ ist, das trifft am Ende alle. PlayStation, Xbox (wahrscheinlich beide eh schon subventioniert), Smartphones, Tablets und so weiter. Gerade sowas wie günstige Android Geräte mit viel Speicher und damit die ganzen Android Handhelds. Aber auch Xbox und PlayStation dürften schon alleine wegen mehr Speicher stärker bei den Produktionskosten steigen.

    Hersteller günstiger Smartphones wie Xiaomi müssen entweder die Preise deutlich erhöhen oder nennenswert weniger Speicher verbauen. Von Notebooks und PCs brauchen wir gar nicht erst reden.

    Das wird also die nächste Zeit ganz allgemein sehr spannend. Mainboard Verkäufe im Endkundenbereich sollen übrigens im November um 50% eingebrochen sein. Die nächste Zeit dürfte für viele Unternehmen die Elektronik für den Consumermarkt herstellen ziemlich hart werden.

    Stichwort Optimierung, Hardwarelevel…, natürlich darf die Entwicklung noch weiter gehen. Aber für mich ist da auch die Frage, kann das zukünftig smarter passieren als mit ‚mehr Power‘ zumal das mittlerweile auch immer öfter steigende Preise bedeutet. Schönes Beispiel für mich aktuell, die Geforce RTX 5090 hat die doppelte Leistung (Rastergrafik) meiner aktuellen Grafikkarte. Kostet aber praktisch das fünffache. Meine neue war jetzt auch 35% teurer als die alte, beide obere Mittelklasse (RX 5700 XT und RX 9070). Ich werd das jetzt nicht komplett aufdröseln, aber das klassische Skalierungsmodell von früher funktioniert selbst so schon nicht mehr.

    Dazu kommen immer mehr Diminishing Returns zwischen Steigerungen auf technischer Ebene und Wahrnehmung in der Praxis. Doppelter Detailgrad sieht heute halt nicht mehr doppelt so gut aus sondern etwas besser. Und selbst das nicht überall. Hat dann bei mir teilweise zur Folge, dass ich den Unterschied zwischen Ridge Racer und Ridge Racer Type 4 gravierender finde als den zwischen manchen Current Gen und Last Gen Versionen von Spielen.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811702
    captain carotcaptain carot
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    C64, je nach Quelle sollen seinerzeit 10% defekt aussortiert worden sein.

    Man darf an solchen Stellen auch nicht vergessen, dass das was man heute an alten Sachen sieht das ist, was übrig bleibt nach X Jahren. Müssen wir für die Technik von heute abwarten.

    Lebensdauer ist auch generell schwierig. Beispiel Fernseher, die laufen heute im Schnitt deutlich mehr Betriebsstunden pro Jahr. Da muss man dann gucken, was man gegeneinander rechnet.

    Beispiel in die andere Richtung, unser Fuchs MHL 320 auf der Arbeit ist mittlerweile trotz ‚nur‘ 16.000 Betriebsstunden echt durch. Das liegt aber am Alter von 24 Jahren und dass er immer draußen steht.

    Ich sehe es zum Beispiel auch nicht unbedingt so, dass Auslagerung zwingend das Hauptproblem ist (die hat allerdings genug Problemzonen, kenne das Spiel von Kleinauf, weil mein Vater aingenieur war und meine Frau Ingenieurin ist). Eher die sonstigen Sparzwänge drumherum. Da wird Material gespart weil zum Beispiel weniger, günstigeres oder gleich beides verwendet wird und all sowas.

    Für mich zum Beispiel ein Grund, warum ich seit Ewigkeiten eine mittlerweile 35 Jahre alte Bosch Küchenmaschine hab. Das Getriebe von den alten ist fast unzerstörbar. Das war aber unabhängig vom Fertigungsstandort eines der Teile mit dem größten Sparpotenzial.

    Um dann noch auf die Frage zurückzukommen, wie könnte man die Grenzen überwinden? Bei den Schaltkreisgrößen überhaupt nicht. In bestimmten Bereichen wie SRAM gibt es auch jetzt schon fast keine Skalierung mehr. Es gibt Ansätze wie Spintronik, die theoretisch deutlich höhere Taktraten ermöglichen könnten. Daran wird schon ewig geforscht. Stand Jetzt laufen wir bei klassischer Mikroelektronik irgendwann gegen die Wand. Andererseits muss man sich dann auch fragen, reicht es nicht langsam?

    Das was AMD und Sony vor kurzem vorgestellt haben ist interessant, weil es vorhandene Technik bei Raytracing deutlich besser auslasten kann und dann wären da die Machine Learning Optimierungen wie DLSS, FSR 4, Ray Reconstruction/Regeneration…

    Auf der anderen Seite muss man sich aber auch langsam fragen, was wollen wir eigentlich noch? UE5 kann mit Lumen und Nanite selbst ohne Path Tracing fantastisch aussehen. Alan Wake 2 ist auf Konsole schon großartig, geschweige denn am PC mit Pathtracing.

    Arbeitswelt? Wenn ich mir angucke, was in Inventor auf einem stinknormalen PC geht und wie weit man darauf FEM-Simulationen treiben kann dann ist das schon ziemlich irre. Dabei ist die Software in manchen Punkten sogar beschissen optimiert.

    Generell sehe ich den Schlüssel zukünftig eher bei Optimierung. Die UE5 hat zum Beispiel sehr viel Reifezeit gebraucht und in vielen Punkten ist immer noch Luft nach oben. Multicore Auslastung zum Beispiel. Raytracing/Pathtracing, darauf sind aktuelle GPU-Architekturen bestenfalls semioptimiert. Selbst bei Nvidia.

    als Antwort auf: Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble? #1811696
    captain carotcaptain carot
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    Gerade moderne Computer finde ich da immer schwierig. Unabhängig von Apple. Einerseits befinden wir uns mittlerweile am physikalischen Limit, andererseits ist die Fehlerquote im Lauf der Zeit runter gegangen.

    Gibt da zwar einiges, was mich stört weil es aus meiner Sicht unnötig ist (fest verbaute Notebook Akkus z.B.) aber im Schnitt sieht man da eine viel längere Nutzungsdauer.

    Früher war alles besser: die letzten beiden Röhrenfernseher, die meine Eltern hatten sind zweimal respektive einmal repariert worden. Das ist dann leider auch auf mehr als einer Ebene relevant. Man hat Geräte repariert bzw reparieren lassen weil sie teuer waren. Aber auch weil sie schlicht reparierbar waren. Heute läuft das nach Garantieende ja gerne auf den teuren Austausch einer Baugruppe hinaus. Vor Ort kann das aber sowieso keiner machen, also rückt dann ggf noch ein Techniker für teurey Geld an. Das Ende vom Lied, es wird halt nicht repariert.

    Bei Konsolen setzt der Switch 2 Pro Controller da übrigens ein neues Lowlight. Akkutausch oder Sticks reparieren? Fängt schon mit der verklebten Faceplate an, die man dafür entfernen muss. Wii U Pro Controller und Gamepad sowie 3DS haben den Akku übrigens noch unter einer Wartungsklappe.

    Der Dual Sense hat übrigens einfach Schrauben unter L1/R1 und der schwarzen Zierabdeckung versteckt, allerdings auch einen Haufe Clips dazu. Beim Xbox Controller sind die Schrauben unter den eingeclickten Abdeckungen def Griffhörner. Der Xbox Controller lässt sich aber Praktischerweise sowieso mit handelsüblichen Akkus nutzen.

    als Antwort auf: Retrostunde #1811664
    captain carotcaptain carot
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    Für die Art Titel und den Preis ist Dread sehr erfolgreich. Natürlich sind das keine Zahlen wie bei Zelda. Aber es ist für das Genre viel und momentan wohl sogar das erfolgreichste Metroid.

    Davon ab sind es bei Nintendo halt eine Reihe Spiele mit ähnlichen ‚Production Values‘ und nicht die eine Ausnahme in Jahren.

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