ChrisKong

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  • als Antwort auf: Gernseh-Serien #1742142
    ChrisKongChrisKong
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    @Carot

    Man macht bei Marvel halt bei den Basics schon vieles besser. Wobei ich auch sagen muss, Moon Knight hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, weiss aber nicht, ob das einfach als Comic besser funktioniert. Die ganzen ägyptischen Götter oder deren Avatare wirkten lächerlich in Szene gesetzt. Und sich dann in einer komischen Pseudo-Verhandlung von einem ehemaligen Mitstreiter eines eh schon unliebsamen Gottes sich was aufschwatzen lassen. Naja. Was auch nicht hätte sein müssen, war die Post-Credit Szene zu etwas, das schon anteasert wurde. Das hätte in die eigentliche Erzählung gemusst. Und der Cut bei Folge 4 war auch unglücklich. Spätestens mit dem Erwachen in der Klinik wäre normalerweise die Folge beendet gewesen. Da noch 10 Min. anzuhängen wirkt sich mMn ungünstig aufs Pacing aus.
    Also ja, auch bei Moon Knight findet man durchaus noch Dinge, die man kritisieren kann. Hängt halt immer von den Autoren und Regisseuren ab und da gibts auch bessere und schwächere. Bislang ist immer noch Falcon and the Wintersoldier mein Favorit, obwohl ich es dieser Serie sogar am wenigsten zugetraut habe. Aber thematisch hätte man Symbolkraft eines Captain America kaum besser aufarbeiten können. Und die Rede von Falcon am Ende wirkte so gar nicht pathetisch, was sie leicht hätte sein können. Da haben die Autoren ganze Arbeit geleistet. Schade, dem Duo hätte ich lieber eine weitere Staffel gegönnt. Die letzten Marvelfilme fand ich bislang nicht so prall.

    als Antwort auf: Elden Ring #1742131
    ChrisKongChrisKong
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    Gestern war ich auf Talisman Jagd und in den Ruinen des Mondschein Dingens hatte ich tatsächlich einen versteckten Keller übersehen. Du kennst bestimmt diese sechs-beinige Wesen mit Menschen-Kopf und Hut, die mit schwarzem Magie Kram spucken, aus dem Boden heraus-gekrochen kommen und auch noch sauschnell sind, oder?
    Also, mit Resistenz-Werten jenseits von Gut und Böse, Talismanen, Buff, Rüstung noch und nöcher setzt so n Vieh EINE einzige endlos Kombo an, bei der meine Steuerung nicht mehr reagiert und in 3 Sekunden haut er mir eine Energie Leiste von 75 runter!! Ich stand mit herunter geklapptem Kiefer da…”Wah..ns..inn…” vor mich hin stammelnd…
    Von den Bestienmenschen will ich gar nicht erst reden, wie übertrieben ihren Damage ist ( und die erwischen mich auch noch mit einem Sprung aus gefühlt 30 Metern!), da sind manche Haupt-Bosse neidisch auf sie!
    Und die Runen-Bären? Ohne Pferd/Bock?
    Mamma mia!

    Ja, das sind die Gegner, die ich am meisten hasse, weil einfach dann keine Gegenwehr mehr möglich ist. Wann immer möglich bekämpf ich die vom Weiten. Und zwei zur gleichen Zeit, heisst Beine in die Hand nehmen.

    Gestern noch den Weg zum Schneefeld gefunden dank Medaillon. Schloss Sol war nicht ohne. Und die Ballisten dort so unfair wie Sau. Ich hab jetzt noch das letzte Siegelgefängnis gemacht, das ich auf der Karte schon aufgedeckt habe, aber immer noch nicht dieses mit der speziellen Asche gefunden. Dafür hat der Ritter gestern Nerven ohne Ende gekostet. War einer der härtesten Gegner bislang im Spiel, einfach weil, sobald er kurz eine Pause hat, heilt der sich wieder hoch und das Spiel beginnt von Neuem. Div. Strategien haben da versagt. Am besten ist wirklich, Ausdauerregeneration buffen, damit man quasi nonstop schlagen kann. So hab ich ihn dann gekriegt. Der hat eine Attacke, bei der er ausweicht und von oben zuschlägt, die führte bei mir in 95 Prozent der Fälle zum Instant-Death. Eine lächerliche Schlagattacke. Aber nu is der Wichser weg.
    Kann es sein, dass man später nochmals von woanders nach Nokron kommt? Die Stadt hat sich bislang nicht verändert aber ich war da auch noch nicht zuoberst auf der Tempelanlage, die hell erleuchtet ist. Oder verwechselt du, Genpei das einfach mit Leyndell, das sich später verändern wird?

    als Antwort auf: Auf welche Spiele freut ihr euch 2022 am meisten? #1742129
    ChrisKongChrisKong
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    freue ich mich jetzt noch am meisten auf God of War

    Wenns kommt, ich glaub das immer noch nicht.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1742124
    ChrisKongChrisKong
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    Obi Wan Kenobi Folge 6

    Und da ist das Ende schon. Was man bisher sagen kann, die Achterbahnfahrt der Gefühle setzt sich auch hier fort. Gelungene und weniger gelungene Momente wechseln sich ab, bezw. geben sich die Klinke in die Hand. Der Cut von dieser Episode zur letzten fühlt sich an, als würde eine Episode dazwischen fehlen. Besonders Revas gesamter Erzählstrang ist einfach nur mangelhaft und schlecht ausgearbeitet. Sie taucht mir nichts dir nichts auf Tattooine auf. Die einzige Person, die sich an ihre Verwundung erinnert ist Onkel Owen, als er in ihrer Wunde rumstochert im Kampf. Ahja. Aber das ist nicht das einzige Problem, dass ich mit dieser Erzählung habe. Die Motivationslage bleibt weiterhin nicht wirklich klar, an den Aufbau dazu oder an die Figur verschwendet man dann auch keine Minuten. Sie muss halt für Gefahr für Luke sorgen, weil Vader das ja nicht kann. Also im Prinzip ein Alibi. Und so unausgegoren wirkt dann auch alles drumherum. Da hätte man das gleich komplett weglassen können, dafür das kaum vorhandene Verhältnis von Owen und Ben beleuchten. Denn da hätte das Ende entsprechend mehr Kraft entfalten können, wenn diese grundsätzlich unterschiedlichen Ansätze heftiger aufeinander geprallt wären. Am Ende ist man dann auch sehr versöhnlich, was mir gefallen hat. Aber die Einsicht von Obi Wan kommt mir zu schnell und wie gesagt, erst erzeugt man Hitze durch Reibung, bevor man den Brand löscht, dann dampft es auch stärker. Meiner Meinung nach eine etwas vertane Chance. Zumal Joel Edgerton einfach perfekt in dieser Rolle als Gegenpart ist. Dass man von Luke kaum was hört oder sieht, halte ich für ausserordentlich gelungen. Denn während Leias Heldengenese in Episode 4 gleich zu Beginn schon abgeschlossen ist – sie ist ja bereits eine Anführerin des Widerstands – so muss Luke überhaupt erst in diese Rolle reinwachsen.
    Fanservice, ich tu mich manchmal schwer damit. Star Wars ohne welchen zu machen, kaum denkbar. Darum kommts mir da eher auf die Dosis an oder halt die Platzierung. Und ja, die Szene mit Palpatine und Vader, sie ist an der falschen Stelle und stört das Pacing nachhaltig. Ein Glück endet die Show nicht damit. Der Fokus ist Obi Wan und sollte auch so bleiben. Ich erhoffe mir deutlich mehr Szenen mit Palpatine in Andor, gerade wenn Coruscant ein Schauplatz ist. Ich finde man hätte hier Palpatine besser irgendwo in der Mitte der Show gebracht, mit eben jenem Text, der Vader wieder zur Ordnung ruft. Das hätte den rebellischen Geist von Anakin sogar besser unterstrichen.
    Das Duell der Beiden bringt einen weiteren Zwiespalt. Der Kampf gefiel mir gut, wenngleich ich auch hier wieder von der Kameraarbeit eher unterwältigt bin. Aber die dramatischen Momente passen. Allerdings würde das Duell schon Kinoformat verlangen, wenn wir ehrlich sind. Man fühlt sich an die Duelle grosser Magier erinnert, etwa Gandalf und Saruman oder auch Yoda und Palpatine, wenn eben mit verschiedenen Aspekten der Macht gekämpft wird.
    Der Zwiespalt bleibt allein dadurch erhalten, dass es reichlich unverständlich ist, warum Obi Wan ihn dann doch nicht erlöst und so quasi einen der grössten Schlächter des Universums weiter sein Werk ausüben lässt. Eigentlich, was heisst hier eigentlich? Jeder Tote durch Vader ab da, geht somit auf das Konto Obi Wans. Frage an die Macher, warum hat man das nicht besser gelöst? Vielleicht Vader begraben, wie er es mit Obi Wan getan hat? Obi Wan im Glauben lassen, er wäre tot? Hätte ja in einen Abgrund fallen können.
    Denn eins ist nach der Szene klar, Obi Wan geht nicht mehr davon aus, dass noch ein Resten Anakin in Vader steckt. Ansonsten hätte man das rein mimisch ja noch nuancieren können. Dann hätte ich es verstanden, wenn Obi Wan es nicht getan hätte. Aber so und nach seinen eigenen Ansagen, es ein für allemal enden zu lassen?
    Ja, die leidige Schreibarbeit. Ich werde kein Freund mehr davon und was hier die Darsteller alles überspielen darf man ihnen hoch anrechnen. Es ist einfach fahrig von Anfang bis Ende. Die Charaktermomente sind gut bis brillant. Hier hat jemand geschrieben, der den Ton trifft. Aber alle Parts, die den Ablauf betreffen zeugen von Unfähigkeit.
    Da wird der Transporter mit den Flüchtlingen wie lange eigentlich schon verfolgt und beschossen? Von einem Sternenzerstörer mit einem der grössten Piloten aller Zeiten an Bord, dem es nicht in den Sinn kommt, ein TIE-Geschwader loszuschicken, während die Rebellen den Antrieb reparieren? Wer schreibt so einen Schwachsinn? Sry, die Person sollte besser was anderes machen, als Star Wars Drehbücher schreiben. Es ist einfach total unnötig, jeder Fan würde das besser hinkriegen. Ja, mich ärgert sowas einfach. Merken denn die Produzenten das nicht? Oder fehlts wieder an Zeit und Geld?
    Ich stelle hier ähnliche Symptome wie bei Book of Boba fest, man springt einfach von Szenerie zu Szenerie. Zeitliche und räumliche Distanz sind unerheblich. Am Ende spürt Obi Wan einen Hilferuf durch die halbe Galaxis und ist dann innert Minuten dort. So nach dem Motto, was Reva kann, kann ich schon lange.
    Was ich hier zumindest attestieren darf, Ingrams Schauspiel finde ich hier gut, im Gegensatz zu den anderen Episoden. Ändert aber nichts daran, dass gerade ihre Geschichte für Obi Wan so wichtig hätte sein können und dann doch so abgefrühstückt wird. Er hat eine Verantwortung ihr gegenüber, und genau diese wäre es doch wert gewesen zu thematisieren. Warum hat man nicht aus den konservierten Jedi einen netten Nebenplot gespannt und Reva dann auf ihre Weise Erlösung finden lassen?
    Ja, man kann sich wirklich den ganzen Nachmittag und Abend darüber das Hirn zermartern.
    Bei der Verabschiedung von Leia, hatte ich noch auf eine kleine Vision in Form von Padme gehofft, die Obi Wan Leia schenkt. Ich denke das wäre dringelegen. Aber auch so war der Abschied gelungen. Ich hoffe mal auf mehr Smits in Andor, denn auch da würde ich gerne mehr von der Figur sehen.
    Tja und da war dann noch Qui Gon. Schöner Moment, erinnerte an Herr der Ringe, eine Reise endet, eine neue beginnt. Finde das ist schon ein ziemlicher Schlusspunkt für die Serie und geht als solcher in Ordnung. Allerdings hätte es da nicht mal zwingend Dialog gebraucht, denn was gesprochen wird ist da ja letztlich Pillepalle.
    War ich nun mit dem Gesamtprodukt zufrieden? Halb halb würd ich sagen und es sind praktisch in allen Episoden oft die gleichen Kritikpunkte gewesen und das, was mir gefallen hat, ging auch mehrheitlich in die gleiche Richtung. Die Serie hat ihre emotionalen Catcher, gerade als Star Wars Fan funktionieren diese auch sehr gut. Ich muss allerdings auch sagen, ich war vom Ende von TCW noch ein ganzes Stück bewegter, und dass, obwohl ich wirklich keine Affinität zu Zeichentrick habe. Aber dort hat man über viele Episoden hinweg eine Verbindung geschafft aufzubauen, die sich nachhaltig festgesetzt hat. Wenn etwa der Moment einsetzt, wo durch die Order 66 der letzte Funken Individualität aus den Klonen eliminiert wird, fühlt sich das wie ein Schlag in die Magengrube an. Das schafft Obi Wan letztlich nicht ganz.
    Ich hoffe mal, man lernt bei Lucasfilm dazu und lässt sich nicht vom Erfolg blenden. Es braucht da durchaus Selbstreflexion und Grösse, um Fehler einzugestehen. Obi Wan hat die in der letzten Episode gezeigt in einer sehr starken Szene, die mir sicher im Gedächtnis bleiben wird und zu den besten Momenten der Serie gehört. Diesem Beispiel sollten die Macher nun folgen.

    als Antwort auf: Elden Ring #1741980
    ChrisKongChrisKong
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    Warum zum Deibel zocken wir sie dann überhaupt, diese ach so gepriesenen Werke?

    Ja, das frage ich mich auch. 🙂

    Hmm. Das Spiel macht vieles richtig, sonst würden wir es nicht so ausgiebig zocken. Aber definitiv vereint es nicht sämtliche Stärken der Souls Spiele und ist die ultimative Krönung vor allen anderen. Beispw. fand ich alle Kämpfe gegen Drachen in den Souls Spielen besser bislang und generell ist bislang irgendwie auch Radahn der der einzig erinnerungswürdige Boss gewesen. Alle anderen waren zum Teil schwächere Kopien von anderen Soulsbossen. Gerade Dark Souls 3 hatte da mMn die besseren Geschütze, die aber auch entsprechend Nerven gekostet haben. Dass man Geschichten erlebt, sobald man einen Ort betritt wie in Dark Souls, von dem Konzept hat man sich schon lange verabschiedet. So verpasst man mMn zu viel. Und da das Spiel so ausladend ist, bin ich nach einem Durchgang fürs erste durch. Das Gefasel und die Zusammenhänge sind noch verwirrender und ich glaube auch nicht so recht, dass die Entwickler da den Durchblick haben. Schicksalstod des Lebenden im Tod des Lebens nach dem Tode lebendig, ein Halbgott, Ganzgott, der Ordnung oder der Erdbaum folgend, den man abbrennt oder nicht, blabliblub. Apostel vom Nochwas, Urzauberer von Sowieso, Assassinen der schwarzen Messer, Klangperlenjäger, Götterfresser-Halbgott, Fürst des Blutes, Godwyn, Godrick, Godfrey, Mogh, Moghwyn, Mocca Chocolate, Ewige Stadt ohne Namen, Ewige Stadt Nokron, Ewige Stadt Nokstella, Ewiger Nougatriegel. Also nach dem Spiel kann man mich mit diesem Kappes jagen, so viel ist sicher. Dafür hat mein Interesse an Bloodborne wieder zugenommen, einfach weil es kompakter ist. Denke da wäre ich mittlerweile durch und wäre zufrieden gewesen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1741974
    ChrisKongChrisKong
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    Top Gun Maverick

    Nach div. sehr positiven Meinungen und weil Tom Cruise und Action einfach passt, habe ich mich doch zu einem Kinobesuch durchgerungen. Im Vorfeld lief der Trailer zum nächsten MI Film, ebenfalls mit Cruise, der sicher auch im Kino geschaut wird. Der Trailer machte Lust auf mehr und schon Teil 6 war genau das, was ich auf der Leinwand sehen wollte. Dieses Mal ists aber ein Zweiteiler mit Ankündigung. Bin gespannt, ob dieser Neuerung in der Reihe, obwohl in den letzten Filmen ja ein roter Faden vorhanden war.
    Nun also die Fortsetzung zu Top Gun. Das Original hatte ich vor nicht allzu langer Zeit nochmals gesehen, vielleicht zum ersten Mal so richtig. Irgendwie vermischen sich da die Erinnerungen mit denen von Hotshots.
    Was schon mal keine Pflicht ist, den Vorgänger muss man nicht wirklich kennen, um der Geschichte folgen zu können. Es gibt nette Verbindungen und Hinweise und natürlich die Charaktere, die man wiedersieht. Der Film funktioniert aber auch abseits davon. Im Grunde wird viel vom Vorgänger wiederholt. Eine junge Gruppe, die erst noch zusammenwachsen muss, ein Kotzbrocken als Ausbilder, eine gefährliche Mission und eine Durchfallquote, bei der nicht jeder am Ende dabei sein wird. In all dem hat Mitchell (Cruise) ein paar wichtige Entscheidungen zu treffen. Unter anderem trifft er auf Goose Sohn, Rooster, der aus div. Gründen einen Groll hegt gegen Maverick.
    Im Grunde läuft fast alles in dem Film in erwartbaren Bahnen ab, aber das stört absolut nicht. Top Gun Maverick ist eine der Fortsetzungen, die sich wirklich so anfühlen, als wäre sie schon damals gedreht worden. Look und Feel werden etwas modernisiert, treffen aber den Ton des Originals perfekt. Davon können Stirb Langsam und u.a. nur träumen.
    Der Reiz des Films liegt letztlich in den Aircombat-Szenen und die wirken halt kein Stück künstlich. Ich glaube besseres hat man in der Hinsicht im Kino noch nicht gesehen, einfach spektakulär. Wer nur im geringsten ein Faible dafür hat, sollte sich den Leinwandbesuch gönnen.
    Was auch sehr gelungen ist und wo sich der Film keine Blösse gibt, ist bei den Anschlüssen. Eine alte Kampfmaschine auf dem Gelände der Gegner, wurde vorher erwähnt. Dass man das Rollfeld des Gegners zerbombt hat, aber selber von dort starten will, wird berücksichtigt. Dass, beim Start das Fahrgestell abreisst, bei der Landung ist es nicht wieder auf mirakulöse Weise wieder dran. Nein, man hat sich wirklich Mühe gegeben, ein rundes Ergebnis abzuliefern. Der Film dürfte zum Teil etwas straffer sein, aber langweilig ist er nie.
    Der Gegner erhält mit Absicht kein Gesicht und tut auch nichts zur Sache. Die Atomanlage ist eine Referenz an den Iran, anderes erinnert eher an die Russen. Der Film erspart sich irgendwelche Dämonisierungen des Gegners und das darf man ihm hoch anrechnen, denn nichts wäre heute leichter, als ein Feindbild zu bespielen. Und die Gegner sind auch kein blosses Kanonenfutter.
    Cruise bestand darauf, dass Kilmer im Film mitwirken sollte. Aufgrund seiner geschädigten Stimme kein leichtes Unterfangen. Man hat kurzerhand die Erkrankung miteingebaut und Kilmer einen mehr als würdigen Auftritt beschert.
    In weiteren Nebenrollen sind Ed Harris und Jon Hamm dabei, die ebenfalls Akzente setzen können. Gerade Jon Hamm passt perfekt als Vorschrifts-Schreibstubenhengst. Leider immer noch ein Darsteller, der viel zu oft unter Wert läuft und längst div. Hauptrollen bekleiden sollte.
    Die jungen Darsteller wirken allesamt unverbraucht und tragen ihren Teil dazu bei, eine authentische Gruppendynamik zu entfesseln.
    Musikalisch macht man keine Experimente, orientiert sich stark am Original. Harold Faltermeyer ist wieder mit dabei. Ich glaub ein Song war von Adele, auf diesen Schmachtfetzen hätte ich aber verzichten können, da ist mir Take my breath away dann doch lieber.
    Fazit: So macht man Fortsetzungen, mit dem richtigen Mindset und der passenden Geschichte, mit Verzicht auf unnötige Künstlichkeit und ein wenig Modernisierung respk. Beachtung zeitgenössischer Themen. Für sich genommen kein überragender Film, aber eine dem Geist des Originals entsprechende Fortsetzung, die alle Fans des Originals glücklich machen dürfte. Und wenn nicht, dann gibts ja bald eine unmögliche Mission.

    als Antwort auf: Elden Ring #1741972
    ChrisKongChrisKong
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    @Genpei

    Ich muss oder besser wollte eh mal die alle nochmals durchchecken. Godfrey hab ich jetzt gemacht. War ziemlich schnell weg, der Wichser. Dann wie gesagt im Fäulnissee schwimmen gewesen. Geile Idee das mit dem Sarg, kam mir grad bekannt vor. Der Kampf unten war wieder einer der Sorte ungeil. Glaub war First Try, bin mir aber nicht mehr sicher, weil ich von der Kamera dort Kopfweh gekriegt habe. Beim Siegel kann man nicht vorbei. Es führt genau zu dem Gebiet oberhalb der Albinaurics. Meine Vermutung, das könnte Schloss Moghwyn sein, von dem öfter schon gesprochen worden ist. Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass ein Weg zum Schloss über Multiplayerkämpfe geht, sprich invaden. Auf dem Weg gelang ich sicher nicht dort hin, mangels Abo. Aber sowas finde ich eh ziemlich Panne.
    Den Weg runter nach Finsterwurz auch nochmals durchsucht. Eine grosse Ameisenhöhle gefunden, einen Erdenbaumavatar. Aber Jump N Run ist nicht Fromsoftwares Paradedisziplin. Mal stirbt man, mal nicht, völlig random. Wozu dann überhaupt einen Doppelsprung einbauen? manchmal führt genau der zum Tod anstatt man nichts macht und überlebt. Selber ausprobiert an der identischen Stelle. Aber Abschnitt ist glaub ich abgegrast. Langsam aber sicher wirds wohl auf ein Erkunden der Berge hinauslaufen.
    Die Meteorklinge ist nun auf Stufe 9, Mondschleier auf 8. Aber die Mangellage beim Schmiedematerial ist schon ein Abtörner. So lohnt sich ein wirkliches Ausprobieren halt nicht wirklich.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1741957
    ChrisKongChrisKong
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    Helden der Wahrscheinlichkeit

    Wie man von Reiter der Gerechtigkeit, der Name der Rocker-Gang im Film, auf Helden der Wahrscheinlichkeit als deutschem Titel kommt, erschliesst sich mir nicht. Noch unverständlicher, da Anders Thomas Jensen nun wahrlich kein Neuling mehr ist in der Filmwelt und mit für die interessantesten Beiträge seines Landes in der Branche verantwortlich ist. Mit Mikkelsen, Nicholas Bro und Nikolaj Lie Kaas sind Mitstreiter aus vergangenen Filmen mit dabei. Mikkelsen spielt hier abermals eine völlig andere Rolle, die sich deutlich von den bisherigen unterscheidet. Als Militär-Offizier ist Gewalt für ihn ein probates Mittel, worunter auch seine Tochter indirekt leidet. Besonders als der Zufall oder das Schicksal oder die Wahrscheinlichkeit die Beziehung der Beiden auf eine harte Probe stellt. Und Mikkelsen ist abermals eine Wucht und zementiert seinen Ruf als einer der besten nicht englischsprachigen Darsteller des Planeten – Englisch spricht er selbstredend. Dass er dem dänischen Film immer wieder die Treue hält, spricht für ihn und den dänischen Film.
    Helden gibts in dem Film keine, dafür eine Ansammlung kaputter Menschen, die zu einer Art Schicksalsgemeinschaft finden und mit der Unterwelt Dänemarks in den Klinch geraten. Dabei wechseln sich absurde Situationen und schrullige Figuren regelmässig ab. Manchmal ist es des öfteren ein wenig zu viel des Guten. Themen wie Missbrauch so oberflächlich zu streifen und fast schon für Situationskomik entfremden, gewöhnungsbedürftig. Eine Komödie will der Film aber auch nicht sein. Der Humor mag ein wenig darüber hinwegtäuschen, aber in vielen Momenten ist er ein Charakterdrama und in den übrigen sogar eher ein Gangster-Thriller. Dabei wirken viele Elemente der Geschichte relativ unverbraucht und der Film weiss sehr gut zu unterhalten. Ich denke der Begriff Tragikomik ist hier durchaus passend. Wer einen Smalltown Killers erwartet, ist hier falsch. Tatsächlich fühlte ich mich auch eher an einen britischen Film oder Serie erinnert.
    Wer abseits des Tellerrands von immer formelhafterem Hollywoodkram kleine Perlen sucht, sollte unbedingt einen Abstecher ins dänische Kino wagen. Man trifft da zwar gefühlt immer die gleichen fünf Darsteller, aber diese schauspielern dafür wirklich und bieten ein breites Rollenspektrum.
    Helden der Wahrscheinlichkeit ist kein rundum perfekter Film, dennoch eine dicke Empfehlung mit der einen oder anderen Überraschung. Und ja, heute ist das ein Qualitätsmerkmal.
    Den Film gibts auch in einem schön gestalteten Mediabook.

    als Antwort auf: Elden Ring #1741956
    ChrisKongChrisKong
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    vor allem weil Godskin Noble die Pest in Person ist mit seinen Input-Reads.

    Ich glaube auch da, wir sprechen von verschiedenen Bossen. Ich meinte die im Grab von Auriza, die zwei Schmelztiegel-Ritter. Ich kann mir vorstellen, welche du meinst, weil ich auch schon hörte, dass es die im Doppelpack gibt. Und da ist mir noch der Kampf in Caelid im Tower sehr präsent. Da es von der Sorte auch die fetten gibt, nehme ich mal an, wird das dann der Kampf sein, den du meinst. Aber gut, soweit bin ich scheinbar eh noch nicht.

    Von der anderen Asche schwärmt auch DerolleEine. Kommt die in einem Gebiet, in dem ich noch nicht war? Btw. in Nokstella war ich jetzt glaub ich überall, was ich überblicken konnte, in Nokron hingegen gibts noch Gebiete, wo man vermutlich von woanders hinteleportiert wird. Ich glaube später erforsch ich erstmal den Fäulnis See weiter. Ich habe auf dem Weg nach Finsterwurz noch ne Notiz, gefunden, die eins der Rätsel löst in der Oberwelt. Hat was mit nicht wahnsinnig werden zu tun und einer Nadel. Werde diesen Dingen sicher weiter auf den Grund gehen, auf den Grund des Fäulnissees.

    Das Gebiet in den Bergen ist immer noch offen, aber gefallen tuts mir da nicht. Auf dem schmalen Streifen dahin lauert sogar noch ein Dunkelkavalleriest. Die Gefahr durchs Gelände ist wohl grösser als durch den Reiter selbst.

    Die Statistik zeigt mittlerweile ca. 164h an. Dafür bin ich sogar auf einem recht beschaulichen Level und viel weniger weit im Maingame als die meisten.

    als Antwort auf: Elden Ring #1741930
    ChrisKongChrisKong
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    Kong, so lange die Stadt noch so aussieht, wie du sie kennt, dort gibt es den Balkon mit den Trompetenspielern und dem Statuen Gargoyle vor der Tür. Da kommen für dein Level schon einige Runen zustande mit Balkon kurz leerräumen.
    Ja, die Stelle war temporär nicht verkehrt. Ich spreche aber von Finsterwurz. Ausserhalb der Arena von Fia findest du auf dem Weg nach unten 3 von diesen Gargoyles und unten nochmals drei. Sind über 20000 Runen in einem schnellen Aufwisch. Dagegen ist der Balkon in Leyndell nicht mehr so ergiebig. Generell fülle ich damit nach einer Erkundung oder einem Sieg über Bosse die noch fehlenden Runen im Moment auf. Auf richtige Grind-Sessions hab ich nämlich keine Lust.
    Ansonsten faszinierend: Du hast das Gebiet entdeckt, das ich als letztes gefunden habe.
    Meine liebste Asche ist Alecto, Klinge der schwarzen Tyche. Ohne hin, hätte ich viel mehr geflucht!

    Hab ich nicht im Sortiment. Allerdings lohnt es sich manchmal eine Asche mit mehreren Teilnehmern zu wählen, wenn es nur um Ablenkung geht. Die Schild-Soldaten halten auch noch relativ viel aus.
    Die zwei S & O Lookalikes habe ich mit Trinas Schwert schlafen gelegt. Ich meine es so, wie es hier steht: Das Schwert läßt Gegner einschlafen!
    Das Schwert hab ich schon lange, aber vermutlich braucht es dafür entsprechende Stats, also ist es eher ein Fall für den Schrotthaufen. Hattes auch schon ausprobiert. Bei vielen von diesen Cheese-Taktiken muss man Builds in entsprechende Richtungen treiben. Solange ich ohne durchkomm, ist mir das egal.

    als Antwort auf: Elden Ring #1741889
    ChrisKongChrisKong
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    Der heutige Tag war recht fruchtbar würd ich meinen. Erst gings in die Kanalisation. Nach ewiger Sucherei, wo ich runter muss, endlich einen Weg gefunden. Der Boss dort unten war schon recht heftig. Aber mit Imitator-Tränen-Asche, zwei Katanas war recht schnell Schicht im Schacht für ihn. Dann erschien da ein Bonfire, obwohl das andere gar nicht weit weg ist. Das weckte Verdachtsmomente. Ich habe mir schon ein Zeitchen angewöhnt, gegen Wände zu rollern und so schon einiges entdeckt. Und siehe da, zwar keine Fakewand, aber als ich auf den Altar hüpfte, ohne Hoffnung, dass was passieren würde, passierte doch was. Etwas, das nach Katakomben aussah, aber keinen Namen trug offenbarte sich hinter dem Altar. Die Hüpferei runter war sehr viel Trial and Error. War schon gespannt, was mich unten erwarten würde. Verdächtig war aber, dass jedes Mal, wenn ich unten aufschlug und kurz die Kamera drehte, dass da kein Durchganz zu sehen war. Naja, irgendwann schaffte ich es ganz runter in einem Stück und krachte schön durch den Boden. Weiter dem Weg entlang, gelangte ich hin, worauf ich schon lange gewartet hatte. Ich hatte keinen Plan, wo der Weg zu dem Gebiet sein sollte und war umso überraschter, dass ich ihn ohne Hilfe gefunden hatte. Unten angelangt gleich mal festgestellt, dass mit aktuellem Level das Gebiet perfekt ist, um schnell ein paar Runen zu farmen. Diese Gargoylestatuen, die sich nicht bewegen können, droppen recht viel, sind mit 4 Schlägen ohne Gegenwehr kaputt und 6 Stück sind schön in einer Stafette zu machen. Leider trotzdem wieder geschafft auf dem Weg runter einmal zu viel abzustürzen. Aber das gute ist, die Runen hat man schnell wieder drin. Ein zweiter Dunkelkavalleriest musste auch noch dran glauben und Fias Quest ist auch beendet. Die Gegner waren zum Glück easy. Den Teleporter dort, den braucht man wozu genau? Der teleportiert nur nach Leyndell, aber da ich von Leyndell nach Finsterwurz gelangt bin, wozu dann ein Teleport dorthin, wo man eh schon hinkommt? Auf jeden Fall gabs noch ne Begegnung mit dem Hausdrachen von Fia. Leider auch son Kampf, wo man froh ist, wenn er vorbei ist. Auch ohne Fokus auf den Gegner, die Übersicht ist da einfach nur kacke. Auch da wieder Imitator und zwei Katanas und nach dem vierten oder fünften Versuch war er Geschichte. Gleiches Spiel später am Fäulnissee mit dem Drachenblutritter. Mit soviel toten Bossen und frischen Levels im Gepäck, versuchte ich nochmal mein Glück bei Ornstein und Smough im Grab von Auriza. Dieses Mal hielt meine Asche etwas länger durch, aber leider waren beide Ritter noch wohlauf, als mein Spiegelbild von uns ging. Ich wollte eigentlich schon aufgeben. Aber der Ritter mit dem Schild, eigentlich der mühsamere sagt man, griff recht isoliert an und hatte den tatsächlich gepackt. Tatsächlich tat ich mich aber mit dem Speerheini immer schwerer. Hatte aber davor noch nie einen von beiden eliminiert gehabt. Da ich etwas Erfahrung mit den Schmelztiegelrittern habe – der im Finsterwurzbaum war einfach, weil man das Pferd dabei hat – und weiss, wie ich auf die Angriffsmuster reagieren muss, hatte ich den tatsächlich geschafft. Auch wenn es einmal verdammt knapp war. Am besten ist einfach, wenn man seine Flugattacke triggern kann. In seine Richtung rollen und gleich wenden, dann liegen 2-3 Treffer drin. Mit Sicherheit hab ich für die beiden die meisten Versuche bisher gebraucht. Fand die deutlich am schwersten. Aber auch wenns nicht originell ist, einer der besten Bosskämpfe überhaupt.
    Morgen mal wieder diesen Godrey im Siegelgefängnis probieren. Der war schon recht weit runter. Müsste zu schaffen sein.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1741885
    ChrisKongChrisKong
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    Matrix Resurrections

    Der erste Teil – irgendwie kann man kaum einen Teil der Reihe besprechen, ohne auf die Qualitäten des ersten Teils hinzuweisen – war allein schon aus tricktechnischer Sicht ein Meilenstein. Dazu wars ein originärer Stoff und hat viele tolle Ideen umgesetzt. Darauf eine Reihe aufzubauen war nicht verkehrt. Leider fand man die Balance in der Folge nie zwischen profan und philosophisch. Teil 2 war war eine Interpretationsspielwiese, die haufenweise neue Themen anriss, die dann in Teil 3 gar nicht weiter verfolgt wurden. Man fühlte sich ans Abrams-Schema erinnert mit lauter losen Enden, die mit immer neuen Mysterien übertüncht werden. Zumindest fokussierte Teil 3 auf eine Auflösung des Konflikts zwischen Menschen und Maschinen.
    Resurrections greift nun diesen Faden auf und beleuchtet das Verhältnis von Mensch und Maschine näher, zumindest vermeintlich, und liefert neue Antworten. Gestartet wird aber mit sehr viel Meta-Kommentar und Eigenlobhudelei. Ja, Matrix hat ikonische Momente kreiert. Aber einen haufen Pseudo-Nerds beim darüber reden zusehen, gibt ehrlich Prickelnderes. Der Film hat einige sehr gute Ideen, aber leider wird so gut wie jede davon letztlich sabotiert. Die Wachowskis schreiben sich von Szenerie zu Szenerie und am Ende weiss man gar nicht, was man überhaupt erzählen wollte. Ist es eine Liebesgeschichte? Kapitalismuskritik? Geht es ums Überleben der Menschheit? Dazu kommt in recht vielen Szenen ein billiger Look auf, der an TV aus den 90ern erinnert. Alle Wackel-Frame-Szenen zählen dazu aber auch Kamera und Schnitt sind in div. Szenen, z.B. im Schiff so langweilig gestaltet, dass es schmerzt. Dazu noch das Billig-Altersmakeup von Jada Pinkett Smith. Die Umsetzung ist in weiten Teilen wirklich mangelhaft.
    Neo hat immer etwa genau die Fähigkeiten, die er braucht, um in die nächste Szene zu huschen. Kugeln werden weggeswiped wie unliebsame Nachrichten, Fliegen ist auf einmal nicht mehr, bis jemand anders das Fliegen entdeckt. Die Dialoge sind in diesen Momenten auch in erster Linie peinlich.
    Gibt auch durchaus gelungene Momente, etwa wenn die realen Vorbilder zum Matrix-Videospiel sich in der Gedankenwelt von Anderson ändern. Leider macht man aus der ganzen Prämisse dann nicht viel. Der Film bleibt fahrig und unausgegoren wie nur was. Und für keinen der Umstände liefert man wirklich eine brauchbare Erklärung. Neo war weg. Warum? Trinity war weg. Warum? Was genau soll der Terminator-Morpheus nun genau für eine Funktion haben? Warum muss Neo überhaupt gefunden werden? Etc. Anstatt man das mit einer generellen Sinnsuche verknüpft, wird am Ende ein Damsel in Distress Plot draus, der kaum unzeitgemässer sein könnte.
    Mit der Action kann man zum Teil punkten, aber dennoch nichts dabei, was hängen bleibt oder man so nicht schon woanders gesehen hätte. Die finale Konfrontation beinhaltet noch einen Gesinnungswechsel, der auch einfach random wirkt. Und Neil Patrick Harris Figur darf noch ein wenig den Dödel geben.
    Man kann nur hoffen, dass das Franchise nun ruht und das keine Neuauflage initiiert. Denn mehr davon brauch ich echt nicht.
    Bild und Ton der UHD Scheibe sind nicht von schlechten Eltern, speziell der Sound macht Spass.
    Wenigstens etwas. Der Film funktioniert nicht recht als Meta-Kommentar zur gesamten Reihe, nicht als halbherzig gespielte Liebesgeschichte, noch als ernsthafter Kommentar zur Menschheit und deren Umgang mit Ressourcen. Und wenn irgendwo behauptet wird, die gesamte Reihe wäre eine Allegorie zur eigenen Identitätsfindung, dann überschätzen sich die Wachowskis gnadenlos. Die grossen Fragen werden in dem Zusammenhang weder gestellt, noch beantwortet.
    Wirklich schade, denn einzelne Sachen haben mir durchaus gefallen. Das erhöht den Ärger vermutlich aber nur noch. In besseren Händen hätte daraus was werden können.

    als Antwort auf: Elden Ring #1741872
    ChrisKongChrisKong
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    @Supermario

    Ja, das Siegel sieht man gut von oben. Habe aber trotzdem auf dem letzten Diamanten eine Farbkugel runtergeschmissen, weil für mich da nicht klar war, ob man da wirklich runterspringt. Hatte ja wie gesagt viele Runen dabei.
    Wobei das Intermezzo mit Lusat eigentlich ein Witz war.
    Ach hätten die die Welt doch einfach kleiner gemacht und etwas mehr Lust bei der Umsetzung der Quests gezeigt.
    Die Höhlen suche ich durchaus immer gut ab, aber wie man kurz vor dem Boss auf diesen Absatz kommt mit dem Schürfer, hab ich noch nicht rausgefunden.
    Mit dieser ganzen Erkunderei bin ich mittlerweile sicher auf deutlich mehr Spielstunden gekommen als die meisten, die sehr viele Level weiter sind. Lasse mir da recht viel Zeit.

    als Antwort auf: Elden Ring #1741870
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Hmm, ich hab div. Schleifmesser. Halt wieder unnötig schlecht erklärt von Fromsoftware. Da waren mir die Gluten lieber. Wobei ich froh bin, nicht für jeden Mist zu einem anderen Schmied zu müssen. Einiges hat man einfacher gemacht, anderes einfach kacke. Und dieser Runen-Geiz bei Bossen kotzt mich mittlerweile auch etwas an. Gestern in einer Höhle hinter einer Fake-Wand irgendwo in der Landschaft – nicht mal wirklich in der Nähe vom kommunizierten Suchgebiet – auf ein Boss-Trio gestossen. Ein paar Mal dort gestorben und konnte glücklicherweise meine Runen immer wieder einsammeln, obwohls zweimal nur knapp gelang. Im einen Fall starb ich just als ich sie einsammelte, der Zähler lief noch während der Todesanimation.
    Mit ein wenig rumprobieren, es empfiehlt sich manchmal Standard-Asche mit vielen Geistern zu nehmen – dann endlich geschafft. Gab lächerliche irgendwas mit 8000 Runen. Ich dachte ich werde verarscht. 8000 pro Gegner wären noch zu wenig.
    Heute werde ich mal rumprobieren mit Asche und dgl. Eigentlich ging ich bei den Kristalltanten davon aus, dass die mit der Meteorklinge mehr Schaden nehmen. Aber ohne die Haltung zu durchbrechen, macht man da so gut wie keinen Schaden. Auch Backstabben bringt da gar nichts. Will gar nicht wissen, wie viele Katakomben oder Höhlen noch hinter Fake-Wänden in der Landschaft versteckt sind. Einen wirklichen Hinweis dazu gibt es nicht. Hatte Meister Lusat gesucht und vergeblich die ganze Stadt Sellia auf den Kopf gestellt, später nochmals in die Mine gegangen. Ohne Lösung keine Chance. Gestern doch noch ein entspannendes Gebiet gefunden, Nokstella oberer Teil. Allerdings konnte ich bis auf ein Bonfire kein weiteres entdecken. Bei diesen langen Laufwegen doch unverständlich.
    Aber in einem Teil war ich noch nicht, auf einer Anhöhe ist noch ein kleiner Erdenbaum. Leider beim Ausweichen runtergefallen und keinen Bock mehr die ganze Strecke dahinzulaufen. Hatte noch einen Opferzweig ausgerüstet gehabt für die Erkundung davor und vergessen den wieder abzulegen.
    Aber das Gebiet selber ist noch relativ leicht. Will dafür gar nicht wissen, wie viele Runen mich die Kanalisation gekostet hat. Dafür dort unten noch irgendwelche Katakomben entdeckt, die bislang die weitläufigsten waren. Bin da eigentlich nur durchgerannt und rasch den Boss gemacht. Hatte auf die Gegner dort sowas von keine Lust.
    Mich wundert nicht, dass viele zwischendrin eine Pause bei Elden Ring einlegen. Das Spiel ist wirklich eine Ecke zu gross und das Upgraden ist zum Teil einfach nur zäh. Btw. gemäss div. anderen Questlines hätte ich Patches mal begegnen müssen, was aber nie der Fall war.

    als Antwort auf: Elden Ring #1741866
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Also das mit den Messern schnall ich auch noch nicht. Das mit der Asche selber ist mir klar. Wie setzt man die Schleifmesser denn nun ein? Kann man dann eine zweite Asche anwenden oder gibt der Waffe einfach eine Affinität und kann mit der Asche praktisch eine zweite dazutun? Und macht man das beim Schmied oder wenn man an der Gnade rastet?

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