ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerInteressant. Hmm, hab vor kurzem noch Pläne der Enterprise gekriegt. Mal später nachsehen. Ist son Karton mit Blaupausen.
ChrisKongTeilnehmerEs geht ja nicht um nur um Berührungen, eher die Art und Weise, wie er es eben tut. Da sollte man durchaus differenzieren. Insbesondere merkt man ja auch, wie die Mädchen sich da unwohl fühlen.
Weiter kommt sein mentaler Gesundheitszustand dazu. Reicht ja schon der Wahnsinnige, den die Amis jetzt haben. Warum muss der jetzt noch durch einen Senilen ersetzt werden? Sry, Sanders ist älter aber geistig fitter.
Das Gesamtpaket Biden ist angreifbar (Ukraine, Pädocreep, Mental Illness), das wird eine Schlammschlacht sondergleichen. Da könnte sogar Trump wie ein Ministrant wirken. Dieser könnte einzig durch seine Corona-Inkompetenz noch verdrängt werden. Ich fürchte aber, dass er da wohl auch in den Staaten verlieren wird, wo er eh verloren hätte, einfach noch deutlicher.
Unterm Strich haben die Demokraten aber klar versagt, anders kann man es nicht sagen.
ChrisKongTeilnehmerDas wurde zweimal in der Show gesagt? Also ich habe TNG ja grad eben wieder gesehen. Ist das nur im Original der Fall, falls ja, in welchen Folgen soll das sein? Muss extrem beiläufig gewesen sein, kann mich auf jeden Fall nicht erinnern.
ChrisKongTeilnehmerWarcraft
Warum ich den jetzt erst schaue? Gute Frage. Wurde irgendwann mal ins Fantasy-Regal einsortiert und verharrte dort. Bei einer neuerlichen Diskussion in einem Slack, war er Thema und schwuppsdiwupps wars der nächste Film.
Ich sollte noch vorausschicken, dass ich keinerlei Erfahrung mit Warcraft habe. Ich verstehe die Faszination davon durchaus, aber ist halt nicht meine Welt. Dafür sind es Filme umso mehr. Und da ziehe ich ja jetzt sowieso keine Vergleiche mit der Vorlage in Betracht. Das Ergebnis würde ich im Rahmen des Erwartbaren als sehr gelungen bezeichnen. Es erinnert an div. Cultureclash-Dramen wie der mit dem Wolf tanzt oder Avatar und teilt ein wenig deren Botschaft. Geschichte und Optik haben mich aber stark an Black Panther erinnert. Nur dass ich Warcraft irgendwie besser fand. Duncan Jones kann jetzt auch nicht auf eine absolute A-Riege an Darstellern zugreifen. Das schmälert das Ergebnis keineswegs, so wird man vom Wesentlichen auch nicht abgelenkt. Einzig der Zauberlehrling wirkt auf mich wie ein verkleideter Nerd. Der Look ist da ein Griff ins Klo und passt überhaupt nicht in den Film. Ansonsten hat man auch so recht viel überbordenden Kitsch in der Ausstattung. Mein Fall ist der Look nicht. Aber dass hier Akkuratesse an erster Stelle stand, scheint klar.
Soweit so gut. Nun gibts einen grossen Wermutstropfen. Der Film ist der gelungene Auftakt einer Reihe. Es liegt nun bei Legendary Pictures, ob es weiter geht. Allenfalls könnte der asiatische Markt, in dem der Film nicht allzu schlecht lief, etwas bewirken. Die Chancen sind gering. Aber hey, hoffen darf man immer noch. Denn ich kann sagen, dass ich gerne nach Azaroth zurückkehren werde, sollte es soweit sein. Ich vermute mal der Name Warcraft war für viele Kinogänger eine Hypothek. Absolut schade. Aber lieber jeden mittelmässigen MCU Streifen mit Fabelzahlen krönen…
ChrisKongTeilnehmerDas Gesundheitssystem ist in den USA nur für die Menschen existent, die es sich leisten können. Aber auch nur die Menschen interessieren Trump. Für die mag das im Kern sogar zutreffen.
Irgendwie bin ich immer noch sprachlos, dass in 4 Jahren nur ein Joe Biden auf der Gegenseite möglich war. Ami möchte ich nicht sein, bei dieser Wahl zwischen Pest und Cholera.
ChrisKongTeilnehmerSchlussabrechnung
Vor ein Tagen war ich damit durch. Leider fällt mein Fazit etwas durchzogen aus. Zu erst mal zum Positiven. Grafisch macht man ziemlich nahtlos da weiter, wo man beim Resi 2 Remake aufgehört hat. Das trifft auch für die Atmo samt Sound zu, auch wenn die Musik weiterhin sehr spärlich eingesetzt wird im Vergleich zum Original. Die Steuerung flutscht mMn noch etwas besser, wobei vor allem der Dodge Move sehr willkommen ist, um Munition zu sparen. Allerdings mag ich dieses abrupte Stoppen nicht, wenn man ihn ausführt, nur um ein wenig Tempo zu gewinnen. Die Szenarien fand ich insgesamt sehr gelungen, am besten gefiel mir das Krankenhaus, das war hochspannend, weil hochverseuchtes Huntergebiet. Generell kann man nicht sagen, dass das Spiel langweilig ist.
Und trotzdem gibt es einiges zu diskutieren, was man eben hätte besser machen können. Da wären z.B. die recycelten Assets, die andere schon angesprochen haben. Am Ende, wieder ein Labor, die Polizeistation, die Kanalisation. Dafür fehlen die Zeitungsredaktion, der Park und der Glockenturm. Und das ein oder andere neue wäre ja auch nicht verkehrt gewesen. Wie wäre es mit einem Racoon City Vergnügungspark gewesen? Ein Stadtparlament? Ein Zoo? Ein Schwimmbad? Vielleicht sogar ein wenig Wald oder ein Abstecher zu den Arklay Mountains? Zum abgebrannten Herrenhaus zurückzukehren, hätte auch was gehabt. Also hier merkt man die Einfallslosigkeit halt deutlich.
Teil 3 hatte nach dem zweiten Teil schon immer mit den Erwartungen zu kämpfen. Das haben 3. Teile leider oft. Von daher überrascht es auch nicht, dass man in 3. Teilen oft zu den Wurzeln zurückkehrt. Dabei spielt Inspiration eine grosse Rolle. Resi 2 verhält sich zu Teil 1 wie Aliens die Rückkehr zu Alien. Mit einem wesentlichen Unterschied. In Resi 2 werden neue Figuren eingeführt, während Ripley in Aliens die Rückkehr ihr Trauma verarbeiten darf. Genau die Möglichkeit hat man in Teil 3 mit Jill. Das wird zu Beginn angedeutet, aber man macht absolut nichts draus, gar nichts, nicht das geringste. Das ist so schwach, dass es geradezu nervt. Leider gibts ausser ein zwei Sachen auch nix, die einen Querverweis zu Teil 2 darstellen. Hab zumindest keine ausser dem Polizeirevier bemerkt. Auch hier lässt man Potenzial liegen. Wie wäre es mit ein wenig mehr Enthüllungen durch Jill?
Weiter wird die Action in Resis immer wieder auch mit Rätseln aufgelockert. Nichts Spektakuläres, aber irgendwie gehörts dazu. In diesem Teil gibts eins. Augenblick, ich zähl nochmals nach, ja eins. Was soll das? Gehts noch lustloser Capcom? Dabei hätte man im Spital was machen können, im Laborkomplex am Ende usw.
Was auch von einigen bemängelt wurde, war Nemesis und sein Auftreten. Ich kann mir nicht helfen, aber die sehr frühe Verwandlung und die fehlende Entscheidungsmöglichkeit bei seinen Auftritten lassen ihn langweilig und fad wirken. Auch ist der Kampf praktisch immer nach dem gleichen Schema. Aber Action-Gameplay und Resi hat in den alten Spielen noch nie zusammengepasst. Und das ändert sich hier auch nicht wesentlich. MMn artet das in Trial & Error aus. Da bin ich persönlich für die Speichermöglichkeiten dankbar und probier gerne mal neue Wege aus. Was auch recht gut funktioniert.
Die Präsentation der Zwischensequenzen gefiel mir zu Beginn auch wesentlich besser. Auch da drängt sich der Verdacht auf, dass die Entwickler gegen Ende hin die Lust verlassen hat.
Und das ist auch mein Schlussfazit: Ist es ein Vollpreisspiel? Nein, nicht wirklich. Es fühlt sich immer wie ein Addon an. Mit Uncharted Lost Odyssey hat man gezeigt, wie man sowas macht, dass es doch wie ein vollwertiger Titel mundet. Man verschenkt so viele Möglichkeiten und es fühlt sich nach einem schnell verdienten Dollar an. Ich hoffe, dass es Kritik gibt Richtung Capcom. Und dass diese zu den richtigen Entscheidungen führt. Ich will, und bin da nicht allein, ein Remake zu Code Veronica. Das wäre aufwendiger und komplexer, aber auch sehr lohnenswert. Aber dann bitte nicht wieder mit einem Capcom im Medley-Modus.
ChrisKongTeilnehmerOne Cut of the Dead
Wieder mal ein selten dämlicher Klappentext der Vergleiche zu Train to Busan bemüht. Einfach ignorieren. Die Ausgangslage ist ein Trash-Zombiefilm, der gedreht werden soll. Nach und nach enthüllen sich die näheren Umstände, wie es zu einzelnen Situationen gekommen ist und die man natürlich, ganz im Sinne einer Komödie, falsch interpretiert hat.
Das laienhafte Spiel der Darsteller zieht sich durch den Streifen, was die Ansicht ein wenig trübt. Im ersten Teil ist das noch zu entschulden, weil es dazu gehört. Aber das ändert sich später auch nicht wesentlich. Im Grunde ist es eher eine Komödie mit Schmunzelfaktor. Mir fällt grad nicht ein, an welchen anderen Film er mich erinnert. Aber wer Streifen mag, bei denen der Perspektivwechsel für den Humor sorgt, der findet hier einen netten kleinen Film.
Wer eine alternative zu Train to Busan sucht, der könnte hier fast nicht falscher sein.5 Zimmer, Küche, Sarg oder alternativ What we do in the shadows
Warum deutscher und englischer Titel so dermassen voneinander abweichen, wäre eine nette Erklärung seitens des Verleihers wert. Seis drum, in der Komödie von Taika Waititi, der selber mitspielt, gehts um eine Vampir WG und eine Doku dazu die gedreht wird. Der Humor und Charme wirkt very british, ist aber eine Produktion aus New Zealand. Irgendwie erinnern die Kalauer an die guten alten Lucas Arts Spiele. Das Konzept war anscheinend so erfolgreich, dass es nun eine Serie gibt. Die werde ich mir auf jeden Fall auch ansehen, denn der Film hat mir gefallen. Dass er “nur” 85 Minuten geht, ist dabei mal wirklich eine Wohltat. So bleibt auch die Lust auf mehr. In Serienform könnte das sogar noch besser funktionieren.
Leider sind nicht alle Waititi Filme hier verfügbar. Zumindest wo die wilden Kerle wohnen liegt schon parat und werde ich demnächst schauen.
ChrisKongTeilnehmerJa, aber nicht so, wie ihr das gedacht habt.
ChrisKongTeilnehmerNaidoo muss sich doch um die Kinder kümmern, aber nicht so, wie wir das denken.
ChrisKongTeilnehmerThe Last Kingdom Staffel 4 (Netflix)
Und weiter gehts mit Uthreds Schicksal. Die Staffel hält wieder einige dramatische Höhepunkte bereit. Aber sie fühlt sich doch wie eine Übergangsstaffel an, die nicht eine Geschichte zu Beginn aufbaut und am Ende der Staffel vorerst abschliesst. Es gibt ein paar neue charismatische Figuren, aber man sieht noch zu wenig von ihnen, zu zerfasert ist die Handlung. Da ist zum Einen Bebbanburg, das wiedererobert werden will, gleichzeitig drängen Dänen/Iren ins Land und der neue König tut sich schwer, sich richtig beraten zu lassen.
Was den Humor betrifft, da wird Gudrum immer noch schmerzlich vermisst. So gut wie in der ersten Staffel war das leider nie wieder.
Mich hat das Ganze gut unterhalten, würde aber eine kompaktere, fokussiertere Handlung bevorzugen. In der nächsten Staffel kann man nun dafür div. lose Enden zum Abschluss bringen. Es gibt also noch einiges zu tun für Uthred.
ChrisKongTeilnehmerZum Glück gibts auch noch abseits vom Gameplay, das mich fesseln kann. ^^
ChrisKongTeilnehmerJa, die Brosnan Bonds sind in der Summe da aalglatt. Obwohl Brosnan es durchaus schaffte, dem Charakter seinen Stempel aufzudrücken. Aber die Filme waren da schon längst in der Formelhaftigkeit gefangen und liessen auch keinerlei Experimente mehr zu. Tatsächlich hat Martin Campbell aber zweimal das Kunststück geschafft, den ersten Bond einer neuen Reihe zu inszenieren (Golden Eye und Casino Royale) und beides mal wars gleich der beste Streifen der Reihe. Ich hätte zu gern gewusst, was Rare aus der Idee gemacht hätte, nach Golden Eye andere Bondstreifen als Spiel realisieren zu wollen. Eigentlich würde ein Semi-Openworldspiel ganz gut passen. Material gäbe es ja genug.
ChrisKongTeilnehmerIm Zuge von div. Vorbereitungsarbeiten kulinarischer Natur, hab ich nebenher mal angefangen, die alten Bonds auf Bluray zu sichten. Was John Lowry und sein Team aus dem Material herausgeholt haben, ist schon erstaunlich. Bei Totalen der Landschaft leidet die Schärfe zwar, aber alles andere ist dafür so scharf wie die Bondgirls. Tonal holt man auch raus, was halt mit so alten Tonspuren ging. So sollte man mit allen Klassikern umgehen. Und als die sollte man die Filme auch sehen. Losgelöst vom zeitlichen Kontext der Entstehung ist eindeutig, dass man diese Ära vermutlich nie wieder so adäquat wird einfangen können. Der ganze Chauvinismus und Sexismus und auch der latente Fremdenhass sind dauernd präsent. Dass sorgt oft auch für ein Schmunzeln, das im Gesicht festfriert. Was man sagen kann, die Filme sind zum Teil cleverer, als man es von vergleichbaren Filmen heute kennt. So ist Bond nicht einfach ein tumber Schläger, sondern zeigt auch ein Gespür für Analyse der Situation. Ich bin mit den Connery Streifen aufgewachsen. Die VHS Aufnahmen auf den Kassetten wurden rauf und runter geschaut. Gewissermassen war Bond mein erster Superheld, an den ich mich erinnern kann. Zu den Filmen:
James Bond jagt Dr. No
Hier muss man noch mit einer anderen Synchronstimme vorlieb nehmen. Später ist es ja die von Captain Kirk. Viel von dem, was Bondfilme ausmachen, findet man schon hier im Start der Reihe. Die Exotik, die Schurken samt Verstecke, die Killer, Verfolgungsjagden usw. Einzig auf Seiten der Gadgetfront siehts mau aus. Connery etabliert eine Lässigkeit, die seinesgleichen sucht. Fazit: Unterhaltsam wie eh und je und gelungener Auftakt der Reihe, dem man inhaltlich das Alter anmerkt.
Liebesgrüsse aus Moskau
Vermutlich von allen Connery Bonds der geerdetste Streifen. Hier gehts wirklich sehr nachrichtendienstlich zu, bei dem verschiedene Seiten sich auszuspielen versuchen. Der Oberbösewicht tritt nur im Hintergrund in Erscheinung. Es sind keine Superwaffen oder -verbrechen im Spiel. Shaw als Bonds Gegenspieler wirkt auch richtig bedrohlich und ist für mich einer der besten Handlanger eines Schurken. Daniela Bianchi ist dafür nach Honey Rider aus Dr. No so eher die klassische Damsel in Distress. Die gibts bei Bond zwar öfters, aber es sollte nicht vergessen werden, dass es eine fast so grosse Zahl an Frauen gibt, die Bond Paroli bieten und alles andere als wehrlos sind.
Fazit: Weniger Exotik, mehr Gadgets. Dieser Bond fühlt sich anders als der Erstling an, macht mir aber genauso Spass.Goldfinger
Soweit ich weiss, ist das einer der beliebtesten Bonds, wenn nicht sogar der beliebteste. Und das nicht ohne Grund. Hier haben wir div. Zutaten der ersten beiden Streifen wieder vermischt und doch wieder neue Elemente. So ist es diesmal im Finalkampf so, dass dieser nicht in einem Schurkenversteck ausgetragen wird oder dgl. Mit Oddjob hat man auch einen der populärsten Handlanger überhaupt im Film und Goldfinger ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Gert Fröbe liefert ab. Zu schade blieb ihm Zeitlebens eine grosse internationale Karriere aufgrund der Sprachbarriere verwehrt. Der ideale Gegenspieler für Bond. Dann kommt noch ein absoluter Kultsong und Titelsequenz hinzu.
Fazit: Auch hier, gute Unterhaltung und vorläufiger Höhepunkt der Reihe sowie Ausgangspunkt für Parodien und Anspielungen. Kuriosum im Finale, die Uhr läuft runter, scheint aber immer wieder geresetet zu werden, sonst wäre die schon zehnmal runtergelaufen. Darauf hat man nicht geachtet. Aber die Zeitanzeige hält mal nicht bei eins oder so, mal drauf achten. 😉
ChrisKongTeilnehmerDie meisten, die ich persönlich kenne, die sowas haben, haben vieles da selber gemacht, sogar die Transporte für Steine und dgl. organisiert. Günstig ist es nicht, kostet halt aber ne Stange Zeit. Die Frage ist natürlich erst mal, ob Platz vorhanden ist.
Oder dann die Variante mit einem Pool zum Aufstellen. Wie gross der für Aquagymnastik sein muss weiss ich nicht. Aber wenn man keine Längen schwimmen will, könnte sich das ja vielleicht in Grenzen halten. Meine Schwester hat sich auch einen Pool zum Aufstellen gekauft. Allerdings viel zu wenig genutzt. Ich geh da lieber im See oder Fluss schwimmen.
ChrisKongTeilnehmerHmm, die Temperaturen werden sicherlich einen Einfluss haben, weil sie allgemein die Konstitution des Menschen beeinflussen. Noch weiss man auch relativ wenig, welche Faktoren wie stark wiegen bei einer Ansteckung. Nicht jeder steckt sich gleich schnell an, auch nicht unter vergleichbaren Bedingungen. Beispw. wurde in einem Bericht mal was gesagt, dass es eine gewisse kritische Menge an Coronaviren brauche, bis man sich anstecke. Die Diskussion kam ja darüber auf, wegen Ansteckung über Nahrungsmittel und wie lange das Virus auf OBerflächen nachweisbar ist. Nachweisbarkeit bedeutet eben nicht gleich, dass man sich ansteckt. Weiter gabs in dem Zusammenhang Debatten über die mögliche Ansteckung über Aerosole, die länger in der Luft bleiben, etwa wenn tief und schwer geatmet wird, z.B. bei Sporttreibenden und dass man sich quasi in deren Windschatten anstecken kann.
Oder anders ausgedrückt, die Wissenschaft hat da noch einiges an Nachholbedarf. Und der ist wichtig im künftigen Umgang mit vergleichbaren Situationen. Leider ist man immer erst im Nachhinein schlauer.
Was diesen Pohlmann betrifft. Dass der vermutlich Sympathien auf allen Seiten geniesst, kann ich mir gut vorstellen, da er eben auch recht ambivalent unterwegs ist. Heisst im Umkehrschluss aber auch, dass man vielleicht den einen Theorien zustimmen mag, andern aber so gar nicht. Wobei es natürlich immer einfach ist, “systemkritisch” zu sein, da diese Grundhaltung nie gänzlich verkehrt ist. Da kann ja jeder sagen, dass wir beispw. in der Klimafrage einen Systemwandel brauchen. Aber so wirklich konkret wird er in dem einen Video aber auch nicht, bezw. hatte ich irgendwann auch keine Lust mehr weiterzuschauen, weil viel geredet aber wenig gesagt wurde. Üblicherweise kein Zeichen von auf den Punkt zu kommen, weil a) nicht vorhanden oder b) es gar nicht darum geht, sondern sich selbst zu inszenieren.
Davon ab machen Likes durch Nazis einen nicht automatisch auch zu einem. Ein wenig mehr Differenziertheit würde da nicht schaden. Aber ehrlich gesagt hab jetzt auch keine allzu grosse Lust, mir von bestimmten Personen ein umfassendes Bild zu machen. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich tendenziell eine gewisse Meinungsvielfalt schätze. Da einzelnen Personen zu folgen ist da eher kontraproduktiv. -
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