ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerIst ja das selbe Gesindel wie bei Breitbart.
ChrisKongTeilnehmerKrankenhaus Sim, im New Game + mit Corona-Virus
ChrisKongTeilnehmerDas Deepfake fand ich bisher fast am beeindruckendsten. Carrey passt hier auch ganz gut. Dagegen wirkt vieles vom teuren CGI vergleichsweise mistig. Ich fürchte allerdings, dass Hollywood sich in der Leichenfledderei verlieren könnte.
ChrisKongTeilnehmerHoffentlich nichts Ernstes. Beste Genesungswünsche meinerseits.
ChrisKongTeilnehmerFür Hunters wird auch fett Plakatwerbung gemacht in Rom. War die Tage dort und hatte mich noch gewundert, ob das die Amazon-Antwort auf the Irishman ist. ^^
ChrisKongTeilnehmerEpisode 5 von Picard
Wie vermutet ists zu dem Twist gekommen. Serien-Writing ist zum Teil schon arg durchschaubar. Ferner fühlt sich die Serie immer mehr wie Star Wars an. So wirklich den Ton trifft man nicht. Naja, unterhaltsam bleibts. Die Verkleidung von einem der berühmtesten Anhängern der Föderation, der sogar bei Kriminellen bekannt ist, war natürlich ein Witz. Dafür hätte Eli Roth seine Freude an den Chirurgie-Szenen gehabt.
ChrisKongTeilnehmerGenerell wird das Genre der Dark Fantasy praktisch nicht bedient. Und dabei hat man heute ganz andere Möglichkeiten.
ChrisKongTeilnehmerEndlich, Demon’s Soul der Film. King Dorian the Beginning.
ChrisKongTeilnehmerDas Rum-Ge-Juule fand ich absolut daneben. Sowas hat da nichts zu suchen.
Episode 4 oder Picard in Romulanistan
So langsam komplettiert sich das Rollenspiel. Nach dem Samurailaner wartet noch eine alte Bekannte, deren Name leider schon in den Precredits angeteasert wird. Dadurch verpufft auch der Überraschungseffekt. Und dieses Next on zu wenig schnell weggedrückt, da wird man gleich nochmals fett gespoilert. Ehrlich, können die solchen Behindi-Kram nicht einfach sein lassen?
Viel weiter scheint man in der Geschichte auch nicht voranzukommen, dafür erhält man mehr Einblicke in die Vergangenheit Picards. Wobei das etwas übertrieben anmutete, allein für das Elend verantwortlich gemacht zu werden. Die Reaktion nach dem Kampf war auch heftig, aber irgendwie gefühlt nur eine Sekunde lang, danach wars dann offenbar wieder ok, so sinnlos irgendwelche unzufriedenen Leute abzuschlachten.
Auch hier wieder, die Episode war einfach zu kurz. Das Format finde ich kacke. Aber Stewart bleibt eine Bank und ist wirklich allein schon ein Grund einzuschalten. Der Rest der Crew agiert hier absolut farblos und wirkt wie ein besseres Statisten-Ensemble. Hier holt man einfach nix raus, obwohl die Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten. Sehr schade. Ich glaube fast, darum werden immer wieder neue Figuren eingeführt, damit man sich nicht mit den anderen beschäftigen muss. So kommts mir mittlerweile vor. Wenn die jetzt nochmals irgendwo hinfliegen, um jemanden mit Heil-Sprüchen aufzusammeln, wirds langsam peinlich.
ChrisKongTeilnehmerOscars 2020
Die Produzenten der Show haben mMn versagt. Denn von einer Show kann man da kaum noch wirklich sprechen. Nebst den ganzen langweiligen Musiknummern, die mit Eminem auch noch so einen absurd komischen Höhepunkt hatten, versuchten sich manche Darstellerinnen als Lumpensammler zu outen, anders kann man die zum Teil ultrascheusslichen Outfits nicht bezeichnen. Die ganze Veranstaltung war auch so spannungsarm, dass man fast jede Kategorie vorhersagen konnte und dahinter mehr politisches Kalkül denn die Suche nach den Besten des Fachs war. Seis drum, live muss man sich das wirklich nicht mehr geben. Die kurze Anmoderation von Chris Rock und Steve Martin aber zeigt, dass mit einer guten Standup Show hier schon einiges besser wäre. Leider hatten beide auch nur eher harmlose Witze im Gepäck, die zwar alle Richtung des anwesenden Jeff Bezos gingen, aber so brav waren, dass sogar er nur müde schmunzelte.
ChrisKongTeilnehmerTrump dürfte der Film gefallen haben. ^^
ChrisKongTeilnehmerIch wart ja noch auf den Verrat der Doktorin. ^^ Da der Zuschauer gegenüber Picard ja einen Wissensvorsprung hat, aber die Szene zwischen O und der Wissenschaftlerin ausgespart wurde, vermute ich mal, wird da noch was kommen. Schon komisch, dass sie per Zufall im richtigen Moment bei Picard auftaucht und einen Romulaner niederballert. Wozu Picard aufsuchen, wenn sie schon weiss, dass sie unter Beobachtung steht? Also kam sie im Auftrag. Und eine Vulkanierin, die eigentlich Romulanerin ist, kam in TNG auch schon vor. Scheinbar lernt die Föderation so gar nichts, wenn das die Auflösung sein soll. Wir werden sehen.
Die alten Crewmitglieder werden ja sicher auch noch irgendwann den Tag retten, kann mir kaum vorstellen, dass wir niemanden mehr davon sehen werden.
ChrisKongTeilnehmerRambo Last Blood
Haha, was fürn widerlicher Gewaltporno. Fehlt noch eine Doku im Bonusmaterial “the long way down”. So könnte man den Niedergang der Reihe am besten beschreiben. Was im letzten Teil geboten wird, ist einfach nur noch eine üble Racheplatte, bei der keine menschenmögliche Gewalttätigkeit ausgespart wird. Bestes Promo-Material für einen Mortal Kombat Ableger. Der Film nimmt sich des Menschenhandels an, aber auf so einem tiefen Niveau, dass man da nicht von einem ernsthaften Beitrag sprechen kann.
Funktioniert er als Actionthrille? Ja, bis zur ersten Hälfte. Da ist er auch ein wenig spannend. Leider baut sich diese spätestens zur Endabrechnung ab. Während man beim Punisher und anderen Rächern wenigstens noch etwas nebenher unterhalten wird, reduziert sich das hier auf ein absolutes Minimum. Der Film ist denn auch recht schnell zu Ende. Ein Segen.
Was das Studio geritten hat und auch Stallone, das so zu releasen, bleibt mir ein Rätsel. Am Ende gibts dann noch ein Bilder-Medley aus allen Rambo-Teilen. Da wird einem wieder schlagartig bewusst, wie viel besser jeder Teil davor war. Teil 1 ist von allen der einzige Meilenstein, Teil 2 übt in Teilen wenigstens noch so etwas wie Systemkritik, während Teil 3 ein patriotisches Pamphlet ist. Tja, Teil 4 funktioniert da eigentlich noch erstaunlich gut, auch wenn er sich in seinem Schwarzweiss-Schema suhlt. Das Ende fand ich da einen gelungenen Schlussstrich. Für den 5. Teil hätte man Rambo nicht reaktivieren müssen. Hat einfach null mit dem Rest zu tun. Da hätte man auch einfach andere Charaktere kreieren können.Wer also einen Tex-Mex-Actionthriller möchte, der ist mit Sicario besser bedient, da dieser wenigstens Substanz hat. Wer einen Film braucht, der sich mit dem Frauenhandel auseinandersetzt und wirklich an die Nieren geht, dem empfehle ich Paradies der Mörder, ein veritabler Feelbad-Film und nix für einen heiteren Abend. Und wem es nur nach leichter aber spannender Action juckt in dem Szenario, der greift halt zur Taken Reihe mit Liam Neeson. Sogar der schwächste Teil (3) ist noch besser als dieser Metzger-Werbefilm.
ChrisKongTeilnehmerThe Dead dont die
Jim Jarmuschs Zomedy. Und diese geht recht gemächlich vonstatten. Bietet aber abseits des Genres auch nicht wirklich viel Neues. Wer mehr Experimental-Zombie-Film erwartet hat, dürfte enttäuscht sein. Mit dem Humor verhält es sich Jarmusch-typisch, sodenn man es so nennen möchte, hier wird viel geschmunzelt. Der Humor speist sich auch vornehmlich aus den Verhaltensweisen der Bewohner, die ziemlich überfordert mit der Situation wirken und einen sehr begrenzten Horizont zu besitzen scheinen.
Tilda Swinton fällt einmal mehr die Rolle des Extravaganten zu. Da der Film die vierte Mauer immer wieder durchbricht, kokettiert man ganz offensichtlich damit. Schon recht früh werden Anspielungen gemacht und kommen immer wieder mal vor. Allerdings nie über Gebühr. Entweder man stört sich dran oder akzeptiert es halt einfach. Dann spielt die Menge aber auch kaum eine Rolle.
Im Hintergrund schwingt immer leise die Gesellschaftskritik mit. Kann man auch als eine Persiflage auf das Genre selbst verstehen. So ist die Erklärung der Zombie-Epidemie auch mit Absicht haarsträubend blöd. Da merkt man gut, was man bei Filmen, die sich ernst nehmen, immer bereit ist zu akzeptieren.
Was ich an dem Film ein bisschen schade finde, dass er nicht aus dem gewohnten Ablauf eines Zombiefilms ein wenig ausbricht und etwas wagemutiger ist. Fand das ehrlich ein bisschen zu konventionell.
Fazit, wer Jarmusch mag, kriegt sicher die richtige Dosis. Wer einen Arthouse-Zombiefilm erwartet, der neue Wege geht, der könnte eher ernüchtert sein. Ich bin auch froh, ist es kein Schenkelklopfer-Humor sondern eine entschleunigte Variante eines Kleinstadt-Porträts vor dem Hintergrund der Apokalypse. Die Figuren bleiben recht reserviert, viele Beziehungen werden nicht ausgelotet. Das habe ich etwas vermisst. Er wirkt da schon wie ein Dogma-Film, der für das Publikum einfach nur die Tatsachen abfilmt und keine Infilm-Erklärung abliefern möchte. Das ist soweit auch ok. Wer sich mal ein schräges Zombie-Werk geben will, dem empfehle ich Pontypool mit Stephen McHattie. Es würde mich nicht überraschen, wenn Jarmusch diesen gesehen hätte. Unterm Strich hat er mir gefallen, hätte aber trotzdem ein wenig mehr erwartet. Und damit sind nicht die Untoten gemeint.
ChrisKongTeilnehmerGestern noch die dritte Folge gesehen. War das Hugh? Das Gesicht kam mir irgendwie so bekannt vor, kann mich nicht erinnern, dass der namentlich erwähnt wird. MMn hätten die Episoden mehr Laufzeit vertragen können. Immer wenn die Handlung mal in die Gänge kommt, ist es auch schon wieder vorbei. Das wirkt dann leider erschreckend formelhaft. Da finde ich das Konzept anderer Serien besser, die unterschiedliche Laufzeiten je Folge haben, ganz so, wie es die Geschichte braucht. Wirklich neue Enthüllungen gibt es nicht, weil der Zuschauer gegenüber Picard einen Wissensvorsprung hat. Das romulanische Killerkommando reiht sich nahtlos in die Sturmtruppler-Riege ein, alles andere als fähig würd ich sagen. Schade hat man bislang noch wenig bis gar nichts von anderen bekannten Völkern was gesehen, Klingonen, Cardassianer etc. Vom aufreibenden Dominion-Krieg scheint man auch nichts gehört zu haben. Dafür haben wir haufenweise neue Figuren, die eingeführt werden. Als Picard am Ende der Episode inmitten der Menge auf der Brücke steht, da wusste ich schon, was folgen würde. Und ja, der Moment hatte was semi-magisches. Nach dem leichten Kribbeln war es dann aber doch eher ein bisschen Ernüchterung. Wäre da wenigstens ein Teil der Originalcrew oder Figuren aus TNG dringewesen, die Szene wäre noch ein Resten grandioser gewesen. Dann werden wieder so Harter Mann Szenen ausgekostet mit dem Captain des Frachters und ich denk nur so, beamt doch einfach den Scheisssplitter aus dem Arm.
Die Sache bleibt ein zweischneidiges Schwert. Ohne Bezug zu haben zu einer Trek-Serie, würde ich vieles als eher unzeitgemäss bezeichnen. Zu sehr erinnert mich das Ganze an den Serientrott aus den 2000ern, bei denen viel oberflächliche Spannung vorhanden war, aber keine Substanz und sich mit der Zeit in Redundanz verlor. 24 ist da so ein Paradebeispiel. Da ich aber gerade wieder die Original-TNG Serie schaue, freue ich mich aber auch über jede Erweiterung des TNG Kosmos, auch wenn das bislang praktisch nur in Form von Picard selbst stattfindet. Den Rest finde ich eher so entrückt. Die Serie fühlt sich mehr wie Firefly 2.0 an. Ich hoffe irgendwann noch etwas mehr Star Trek Spirit zu entdecken. An eine befriedigende Auflösung glaub ich eher nicht. Konsultiert man mal den Wiki-Eintrag von Kurtzman, erkennt man eben ein gewisses Muster. Und ich habe nicht die Hoffnung, dass es hier jetzt anders werden könnte, als dass am Ende ein schaler Nachgeschmack hängen bleibt.
Davon ab lass ich mich gerne überraschen. Denn aller Kritik zum Trotz, gespannt bleibe ich auf jeden Fall. -
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