ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerDie Geldwäscherei Netflix
Die Darsteller in der Vorschau von Lofwyr haben flugs zu einem Watching geführt. Ich glaube hier kann man von einer Mockumentary sprechen. Banderas, Streep, Oldman, Cromwell, usw. dazu Soderbergh als Regisseur, ein interessantes Thema. Alles Zutaten, die zu einem tollen Gesamtergebnis führen sollten. Würde man meinen. Aber leider nein. Spannung, nicht vorhanden, Satire, Ironie, Zynismus, nix gefunden. Das Ganze ist so geschwätzig und lahm inszeniert wie Schul-TV. Tatsächlich kommt der Film so rüber, als würde er einem Dummbatz die Verknüpfungen des Gelds erklären und es so hinstellen, als wären das jetzt die Enthüllungen. Ehrlich, da schau ich lieber Margin Call oder Wolf of Wallstreet. Da wirds richtig gemacht.
Oder wenn wir schon bei ernsten Themen sind, die unterhaltsam aufbereitet werden, dann ist immer noch Thank you for smoking ein Musterbeispiel.
Schade, schade, leider verfehlt so der Film seinen Effekt und wirkt letztlich wie ein idealistisches Pamphlet gegen den Kapitalismus.
ChrisKongTeilnehmerTja, wäre echt ne Hausnummer, wenns die erste Konsole wäre, die 5 Gens unter einen Hut bringt. Für eine solide Konsole, die das alles kann und nicht gleich abraucht, wäre ich auch bereit mehr zu latzen.
ChrisKongTeilnehmerJared Leto ist mir ruhig am liebsten, siehe Blade Runner 2049. Als Joker war er eine der krassesten Fehlbesetzungen überhaupt.
Vampir meets MCU, Doppelschnarch. Dann doch lieber den nächsten Blade.
ChrisKongTeilnehmerHmm, wenns irgendwo ne gescheite Liste geben würde nach Jahren sortiert.
ChrisKongTeilnehmerSagt das nicht Captain Picard in Star Trek 7 Treffen der Generationen?
ChrisKongTeilnehmer@Carot
Mir wurde von Uprising abgeraten, den ersten Pacific Rim fand ich ganz okay, wenn auch nicht zuviel hinterfragt werden sollte. Dass man lieber eine solche Kackfortsetzung gedreht hat, statt in einen richtigen Hellboy zu investieren… Aber Universal versenkt auch gern mal 200 Mio in einen Martial Arts Film. 0o
ChrisKongTeilnehmerAls Goronenkönig bitte Brendan Gleeson und für dieses Exemplar hier:

Ron Perlman
ChrisKongTeilnehmer
Auf dem Bild hatte nur der Oberkörper platz.
13. Januar 2020 um 21:55 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1668993
ChrisKongTeilnehmer@Bort
Vermutlich nicht. Werde erst später in dieser Woche wieder dazu kommen. Das was Spookey sagt, stimmt schon, die Abläufe sind oft immer die gleichen, aber immerhin nicht so ödmies wie in Alan Wake. Nur wie gesagt, lasst es immer bei 3-4 Gegnern bleiben und macht die einfach intelligenter, taktisch versierter anstatt den Bildschirm mit vielen Gegnern zumüllen, damit die Framerate die grösste Herausforderung darstellt. Wie gesagt, der Bosskampf war so eine echte Zumutung.
Days Gone könnte dich aber auch recht schnell wieder langweilen, denn leider sind dort die Abläufe auch immer wieder gleich, weil das Gelände eben oft auch nicht mehr hergibt. Eigentlich gibts grosso Modo nur 2 Orte, wo man ein bisschen mehr machen konnte und es eine richtig grosse Horde hatte. Teil 2 nehm ich gerne, aber es müsste an allen Ecken und Enden verbessert werden.
Als nächstes werde ich vermutlich auch mal den Star Wars Titel spielen.
ChrisKongTeilnehmerWo bleibt die Zelda-Serie?
ChrisKongTeilnehmerDa würde Ron Jeremy als Pornomario aber besser passen. Und nein, ich verlink den Schweinkram jetzt nicht.
ChrisKongTeilnehmerund Serien…
Capernaum – Stadt der Hoffnung
Genau die Sorte Film, die so ordentlich reinhaut. Wenn man sich den ganzen Müll betrachtet, der sonst so produziert wird, hier hat man wirklich wieder mal ein Juwel von einem Film. Wer the Florida Project mochte, sollte sich unbedingt die libanesische Variante ansehen. Klar, die Situation ist hier noch prekärer. Aber wie resolut die Hauptfigur, der kleine Zain reagiert, alle Achtung. Dabei wirkt er kein Stück unglaubwürdig. Das liegt zum grossen Teil daran, dass er gar nicht gross spielen braucht. Damit soll nicht seine Leistung geschmälert werden, aber der Grad an Authentizität ist kaum mit reinem Schauspiel zu erreichen.
Die Regisseurin, Nadine Labaki (spielt die Anwältin) hat den Film aus über 560h Material zusammengeschnitten. Dabei entstanden zwei 12h-Fassungen und der Film ist eine Kreuzung aus diesen beiden. Dabei liess sie die Figuren zum grossen Teil einfach miteinander interagieren. So kümmert sich Zain um das Kind einer Äthiopierin, bei der er Unterschlupf findet. Die Reise des Jungen hält einige Erinnerungsürdigkeiten parat.
Ein Feelgood-movie ist es nicht. Dafür sind die Schicksalsschläge und das Elend zu präsent. Und doch ist der Film kein Elendsporno. Er zeigt viel mehr auch, wie findig und kreativ mit der Situation auch umgegangen wird von Seiten der Kinder. Aber natürlich überwiegen halt die ganzen negativen Auswüchse, die durch die unsinnige Gesetzgebung im Libanon entstehen. Diese sorgt erst recht für die beschriebenen Abhängigkeitsverhältnisse. Und diesen können sich die Opfer nur schwer entziehen.
So schafft es der Film auch ein gewisses Verständnis für Handlungsweisen aufzubringen, die für westliche Verhältnisse ungeheuerlich wirken mögen. Hier steht die gesamte Gesellschaft in der Pflicht. Einige Szenen haben es wirklich in sich und sind nur schwer erträglich. Resignation und Gleichgültigkeit prägen den Alltag.
In seinem Heimatland wurde der Film zwiespältig aufgenommen, weil eine schlechte PR befürchtet wurde. Dabei sagt Labaki, dass die Zustände sogar noch einiges schlimmer wären.Fazit: Ein wirklich bewegendes Porträt von Armutsbetroffenen, namentlich Kindern, die nie eine Chance hatten. Glück scheint hier etwas zu sein, was man nicht kennt. Und doch findet auch immer wieder ein Appell statt, der ein wenig Hoffnung macht. Am Ende sieht man etwas, was man den ganzen Film über nicht sieht. Und das ist so grandios gemacht, dass man den Begriff Kinomagie wieder hervorkramen darf.
Der Film wurde mMn völlig zurecht mit Preisen überhäuft. Schade hat er bei den Oscars gegen eine Consuela-the Beginning-Originstory verloren. Ich werd mir Roma noch ansehen, erwarte aber ehrlich gesagt nicht, dass mich der Film ähnlich packen wird, wie diese hier. The Florida Project hat einen ebenbürtigen Bruder.
ChrisKongTeilnehmerAlso in Relation zu Mittelerde, Skyrim und Xena? Toll.
12. Januar 2020 um 21:39 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1668869
ChrisKongTeilnehmerControl
Salvador gestern besiegt. War eigentlich erst die zweite direkte Konfrontation gewesen. Davor hatte ich es eigentlich mehr mit den Wachen dort zu tun. Er war dann auch schon recht runter und hatte selber noch genug Energie. Lief dann allerdings in eine falsche Ecke, ein paar Framerateeinbrüche später wars auch schon vorbei. Ich weiss nicht mehr an welchem Punkt das Spiel so viel Mühe mit der Technik gekriegt hat. Also zu Beginn war das mMn nicht so übel. Aber aktuell ist das echt nicht mehr feierlich. Hätte man einfach lösen können, mehr Klasse statt Masse bei den Gegnern.
Die deutsche Synchro ist wirklich eine der miesesten überhaupt. Mal davon ab, dass man von lippensynchron nicht im entferntesten sprechen kann, sind die Stimmen einfach grausam, besonders die Stimme ihres Bruders.
Auf jeden Fall, kann ich jetzt dank Schweben und Fungus-Resistenz plus Zugangskarte 6 ziemlich viele Orte abklappern, was ich auch tun werde. Glaube aber irgendwie ist damit dann auch das Ende recht nahe, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass noch was wirklich Krasses kommt.
ChrisKongTeilnehmerDas werden wir ja dann sehen. Ich glaube nicht, dass wir da eine Fülle an Krachern kriegen werden zum Start, die von einem der beiden Hersteller sind. Sony wird sicher zu fast allem, was gut lief, eine Fortsetzung bringen. Aber so schnell sind die nicht gemacht. The Last of Us 2 wird vermutlich so ein Starttitel sein, den macht man garantiert nicht PS4 exklusiv. Das meiste wird vermutlich Crossgen sein zum Start, dann kann man nämlich auch noch die grosse PS4 Basis abmelken, alles andere wäre schlicht blöd. Die Frage ist nur, ob es wieder so lange dauert, bis der Nachschub ins Rollen kommt. Bei der PS4 liefs nämlich eine ganze Weile nicht so wirklich, was gerne vergessen geht. Von MS fang ich besser gar nicht erst an. Aber ich bin nicht der Meinung, dass ein Erfolgsrezept darauf basieren sollte, einfach nur besser als die Konkurrenz zu sein und mit dem Finger auf diese zu zeigen.
Und um Masse sollte es auch nicht gehen. Wenn jucken schon 10 Exklusivtitel zum Start, wenn alles halbfertige Gurken sind? Die Branche wird hassen, was ich sage, aber weniger Spiele wären einfach auch ein Gewinn. Dann müsste man sich wieder vermehrt um Spiele kümmern, mit denen der Spieler sich irgendwo ernsthaft auseinandersetzen muss und nicht nur so im Vorbeifliegen durchspielt, dafür aber ohne Ende aufgebläht sind mit wenig Substanz.
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