Esorb Red
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Esorb RedTeilnehmerD00M82 wrote:Dann darfst du ja jetzt alles noch einmal auf Wahnsinn spielen

Bei Teil 2 & 3 könnte ich mir das vorstellen. Teil 1 aber keinesfalls, dazu waren einige Stellen einfach zuunausgewogen… Als nächstes folgt “GOW: Judgement”. Nach den Tests die ich so gelesen habe, erwarte ich aber nicht viel davon.
Die ganzen CODs seit MW3 dürften ja mittlerweile recht günstig sein. Lohnen die sich storytechnisch? Ich weiß, dass COD nicht grad für die guten Geschichten bekannt ist, aber die Modern Warfare Reihe hat mir schon ganz gut gefallen.
Esorb RedTeilnehmer28/X: “Gears Of War 2” XBOX 360 – Schwierigkeit Hardcore
Ui, was ein Sprung. Viel weniger frustrierend als Teil eins, weil man nicht einzelne Sequenzen tausend Mal neu spielen muss, nur weil das Leveldesign dämlich ist. Darüberhinaus kann man die Zwischensequenzen endlich abbrechen, wobei es hier lange nicht so nötig gewesen wäre wie beim Vorgänger. Die Geschichte wird spannend erzählt, manchmal wird aber nicht ganz klar, warum und wieso man jetzt überhaupt da ist wo man ist. Der Schwierigkeitsgrad “Hardcore” ist hier allerdings nur noch ein Name. Wenn man einen einfachen Schwierigkeitsgrad “Super Mega Ober Doppel Schwer” nennt, macht ihn das nicht automatisch schwieriger. Ich hatte bis auf wenige Szenen nicht das Gefühl, dass das Spiel nun besonders hardcore ist… oder bin ich doch schon soo gut in Videospielen?
8,5/10
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29/X: “Gears Of War 3” XBOX 360 – Schwierigkeit HardcoreMach’ ich die Trilogie voll, dachte ich mir. Nach dem ersten Teil musste ich mich noch überwinden den zweiten direkt zu beginnen. Nach Teil zwei MUSSTE ich den dritten sofort spielen. Und meiner Meinung nach hat es sich gelohnt. Die Geschichte wird gut weitergesponnen und hat einige schaurige und traurige Momente. Das Ende fand ich allerdings etwas unspektakulär… Der Schwierigkeitsgrad wurde nochmal weiter zurückgeschraubt. Außer beim Endboss hatte ich keinerlei Probleme spätestens beim zweiten Versuch weiter zu kommen. Wohlgemerkt wieder auf “Hardcore”. Das liegt vor allem daran, dass die Teamkameraden endlich auch mal zurückkommen, um die Spielfigur wieder zu beleben. In den ersten beiden Teilen hatte es mich schon gestört, dass das nicht der Fall war.
Trotz des mageren Endes ein guter Abschluss, wenn auch nicht alle Fragen geklärt wurden, z.B. warum die Locustkönigin so menschlich aussieht. Vlt hab ich die Erklärung auch nur verpasst. Oder es wird im vierten Teil erklärt.9/10
Esorb RedTeilnehmerDa hat dir der Browser doch direkt einen Gefallen getan…
Ich fühl mich schlapp und müde. Stundenlang zocken und Junkfood fressen macht zwar Spaß, macht den Körper aber fertig.
14. November 2014 um 19:53 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1048927
Esorb RedTeilnehmerIch hab’ heute die ersten vier Kapitel von “Gears Of War 2” gespielt und muss sagen, dass es mir sehr viel besser gefällt als der erste Teil, wobei auch diesmal der Schwierigkeitsgrad “Hardcore” eher ziemlich simpel ist. Sogar noch etwas einfacher als in Teil eins, obwohl es diesmal der höchste von drei statt zwei Schwierigkeitsgraden ist. Die Story ist immernoch etwas schwach erzählt und manchmal weiß man gar nicht warum und wieso man jetzt überhaupt da ist, wo man ist, aber als
ACHTUNG SPOILER!!!
als Dom seine Maria findet, ist das schon sehr gut inszeniert.
SPOILER ENDE!!!
Auch technisch ist das Spiel besser. Das Trefferfeedback ist eindeutiger und die Waffen wirken allgemein weniger schwammig. Wo ich mich noch durch den ersten Teil durchgequält habe, freu ich mich diesmal auf’s weiterspielen. Achso: Beste Neuerung gegenüber dem ersten Teil ist die Möglichkeit Zwischensequenzen zu überspringen.
Esorb RedTeilnehmer27/X: “Gears Of War” XBOX 360 – Schwierigkeit Hardcore
Was soll ich sagen. Vor knapp drei Jahren hatte ich mir das Spiel schonmal ausgeliehen, aber nach ungefähr einer halben Stunde wieder beiseite gelegt, weil mir die “coolen” Sprüche doch ziemlich schnell auf die Nerven gegangen sind. Als ich vor einigen Wochen dann aber den zweiten und dritten Teil beim Videospielehändler meines Vertrauens für ‘n Appel und ‘n Ei gesehen und mitgenommen hatte, musste natürlich der erste Teil auch her. Gedacht, bestellt.
Die Sprüche sind zwar noch immer ziemlich dämlich, aber da kann man ja im Zweifel drüber hinweghören, was ich dann auch tat. Am spielerischen ändert das allerdings auch nichts. Ich weiß, dass das Spiel über den grünen Klee gelobt wird, das kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Sicher war es zu seiner Zeit mit dem Deckungssystem mal was neues, dass aber Deckung suchen und Sprinten auf einer Taste liegen, macht das Spiel allzu oft zu einer ziemlich hampeligen Angelegenheit. Auch das ziemlich grobe Fadenkreuz finde ich eher suboptimal. Genaues Zielen ist da eher Glückssache. Grafisch macht das Spiel trotz seines Alters tatsächlich noch ganz gut was her.
Was mich tatsächlich richtig gestört hat, ist die Checkpointverteilung. In manchem Level kommt gefühlt nach jedem Gegner einer, dann aber für eine halbe Ewigkeit keiner. Besonders nervig ist dies an zwei Stellen: Einmal am Ende des dritten Akts bei der Pumpenstation. Bei jedem Ableben muss man sich ziemlich dämliches Palaver anhören und einen recht weiten Weg inkl. kurzer Zwischensequenz bewältigen. Da habe ich das Spiel dann zeitweise auch stumm geschaltet, weil ich die dummen Sprüche nicht mehr ertragen konnte ohne aggressiv zu werden. Das zweite Mal ist die Sequenz vor dem Endboss, die jedes Mal von Neuem abgespielt wird. Sehr uncool, dass die Zwischensequenzen nicht überspringbar sind. Ich weiß immer nicht, was in den Entwicklern vorgeht, diese simple Option wegzulassen.
Den Endboss konnte ich dann auch nur mit Hilfe eines kleinen Glitches bezwingen… nach VIER Stunden. Da hat er sich dann an einem Hindernis verheddert und ich konnte ihn wegballern.
Trotz der vielen Kritik hat mir das Spiel schon ein bisschen Spaß gemacht. Das ich an einigen Stellen echt lang gebraucht habe liegt wahrscheinlich mehr an meinen Skills, als am Spieldesign. Ich kann einsehen, wenn ich zu schlecht bin. Die Schwierigkeit zu ändern verstösst aber gegen meine Zockerehre. Ich hoffe dennoch, dass die Folgetitel den ein oder anderen doch vorhandenen Designunsinn besser machen.
7,5/10
9. November 2014 um 16:40 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1048900
Esorb RedTeilnehmerChrisKong wrote:Wie man sich die Reihe in einem Aufwisch geben kann, ist mir aber ein Rätsel.
Nach Brotherhood bleiben mir noch Revelations, Teil 3, Liberation City, Teil 4, Rogue und dann die Next Gen ACs.
Revelations könntest du direkt hinten dran hängen. Ist fast genauso wie Brotherhood, nur dass noch ein paar Spielelemente dazu kommen. Aber nachdem ich Teil 1, 2 und Brotherhood Anfang des Jahres gespielt hatte, war mirauch bis vor drei Wochen erstmal nicht mehr nach AC. Aber Revelations schließt die Reihe bis dahin ganz gut ab. Teil 3 habe ich auch noch nicht gespielt, steht aber schon seit Monaten im Regal.
Esorb RedTeilnehmerIch fand’s doof und kam nicht über die erste Ermittlung im Regen hinaus…
Esorb RedTeilnehmer26/26: “Limbo” Playstation Vita – Schwierigkeit nicht einstellbar
Nach über vier Jahren, die es das Spiel nun schon zu erwerben gibt, hat es nun endlich auch den Weg in meine (digitale) Spielesammlung gefunden. Und ich muss sagen: Zum Glück hat’s so lange gedauert… andernfalls hätte ich die vergangenen drei Abende nicht dieses sehr gute Spielerlebnis gehabt.
Kurz: “Limbo” ist ein wirklich tolles Spiel. Die Grafik ist minimalistisch und schön düster. Die Rätsel steigen in angenehmer Weise in der Schwierigkeit. Die Story… nunja, die ist der einzige “Schwachpunkt” des Spiels. Natürlich ist das nicht schlimm, es wäre dennoch nett gewesen wenn im Spiel kurz erwähnt würde, welchen Antrieb der Junge hat. Das im Netz nachzulesen ist einfach nicht das Gleiche. Auch dass das Ende ohne jeden Kommentar auskommt, ist ein wenig schade.
Dennoch alles in allem eine sehr runde Sache und ich vergebe
9,5/10
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Damit habe ich tatsächlich die 26 Spiele für dieses Jahr vollgemacht. Gut das eine ist doppelt, dafür aber in zwei Schwierigkeitsgraden. Nun kann ich die Konsolen für den Rest des Jahres wegschließen… Ne, ist natürlich Quatsch. Das erste Mal in meiner Zockerkarriere habe ich mit “Limbo”, “Alien Isolation” und “Gears Of War” drei Spiele gleichzeitig gespielt, die ich wohl auch alle beenden werde. “Limbo” war nun zufällig das erste. Und da mich demnächst noch zwei Wochen Urlaub erwarten, kommen wohl auch noch ein paar Spiele dazu. Ich freu’ mich drauf.
Esorb RedTeilnehmerAuf keinen Fall schreiben darfst du ******, *************, *********, ******** und *****. Ansonsten schau’ den Thread durch. Was andere sich erlauben, kannst du dir auch erlauben

Zu meckern habe ich, dass heute “Schlag den Raab” ausfällt, weil der Raab krank ist. Die Sendung schwankt zwar in der letzten Zeit enorm in der Qualität, gehört aber zu den wenigen Shows die ich überhaupt noch im deutschen Fernsehen verfolge. Eigentlich ist es die einzige.
Esorb RedTeilnehmer25/26: “Assassin’s Creed Revelations” XBOX 360 – Schwierigkeit nicht einstellbar
Nachdem ich Anfang des Jahres nach Teil eins, zwei und Brotherhood erstmal die Schnauze voll hatte, weil es eigentlich immer das gleiche war, dachte ich mir nun, dass ich mal weitermachen kann. Bei der Veröffentlichungsgeschwindigkeit der Reihe komm’ ich sonst auch gar nicht hinterher. Und wie ich schon bei “Brotherhood” schrieb: Mehr vom Gleichen. “Revelations” ist kaum anders als die vorangegangenen Teile, bietet aber mit einer Towerdefense Einlage noch ein bisschen mehr.
Wie der Name des Spiels schon sagt, wird noch ein bisschen was enthüllt. Wo Teil eins nun wirklich nicht für gutes Storytelling stand, legt dieser Teil dann doch noch eine Schippe drauf und führt wie versprochen die Geschichten von Altair und Ezio zu Ende. Und das auf schaurig schöne Art und Weise wie ich finde. Die Steuerung ist nach wie vor teilweise ziemlich hampelig und oftmals springt man irgendwo hin, wo man eigentlich nicht hin will. Auch beim kämpfen kann das ab und an ziemlich nervend sein, wenn man nicht fliehen kann, weil Ezio auf einen Gegner aufgeschaltet ist. Überhaupt ist die Steuerung ziemlich überladen.
Ich müsste zwar noch die Erinnerungen von Desmond spielen, finde allerdings die Geschichte mit den Stegen und Rampen die man setzen muss ziemlich nervend und wenig motivierend. Aber mal schau’n, vielleicht mach ich’s noch.
8/10
Esorb RedTeilnehmer23/26: “Tomb Raider: Definitive Edition” XBOX One – Schwierigkeit Normal
War gut. Kein “Tomb Raider” im eigentlichen Sinn mehr, sondern eher ein “Uncharted”. Wenige und sehr einfache Rätsel, sehr viel Gewalt und nur zum Ende ein bisschen Fantasy. Für meine Freundin, die großer “Tomb Raider” Fan ist, bietet das Spiel dann auch tatsächlich zu viel Ballerei und zu wenig von den alten Tugenden. Für mich war es ok, aber nicht wirklich motivierend um alle “geheimen Gräber” zu erkunden. Geheim ist dabei aber wohl eher als Witz gemeint, da man eigentlich über jedes stolpert. Die Todesanimationen, wenn Lara mal wieder irgendwo hingeplumpst ist, wo sie nicht hätte hinplumpsen sollen, fand ich allerdings auch schon etwas too much. In “Dead Space” hat sowas Platz, in “Tomb Raider” wirkt es dagegen nur deplaziert. Die Charakterentwicklung vom unschuldigen Mädchen, das sich beim ersten erlegten Tier noch entschuldigt, zur Massenmörderin, ist ziemlich schlecht gemacht und unglaubwürdig. Und auch der Endboss ist ziemlich lahm. Und obwohl mir die Shootouts doch gefallen haben, hat mir dann doch ein aktives Deckungssystem gefehlt. Lara geht zwar ab und zu in Deckung, steuerbar ist das allerdings nicht.
Ganz lustig war, als ich einmal in einem Tümpel durch die Grafik gerutscht bin. Neu laden ergab bloß, dass ich direkt am Checkpoint durch die Grafik in die Leere gefallen bin… da gab es keine Todesanimation. Zum Glück hat es gereicht die Konsole neu zu starten, ich hatte schon Angst, dass ich das Spiel von vorne anfangen müsse, nachdem Spiel neu starten nichts gebracht hatte.
Hört sich alles negativ an, ich hatte aber Spaß, deshalb
7/10
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24/26: “Infamous: Second Son” PS4 – Schwierigkeit ist wohl irgendwie auf normal voreingestellt -> Gutes KarmaSo. Ein. Schrott.
Ich habe bis jetzt kein “Infamous” Spiel gespielt. Und wahrscheinlich werde ich das auch nicht mehr tun.
Wer hat sich denn die Story ausgedacht? Vorsicht SPOILER!!!
Da ist also diese Olle, die auf der Jagd nach drei entflohenen “Conduits” ist und dabei die Bewohner eines ganzen Dorfes halb versteinert, den Protagonisten aber aus völlig ungeklärten Umständen zurücklässt, obwohl auch er ein Conduit ist, die von der Ollen und ihren Gefolgsleuten gejagt werden. HÄH?
Dann macht man sich also mit seinem Bruder, der immer anti ist, egal worum es geht, auf den Weg nach Seattle. Dort findet Reggie, der Bruder vom Protagonisten, alle möglichen Informationen um uns zu helfen noch stärker zu werden, obwohl er eigentlich dagegen ist. HÄH?
Zwischendurch trifft man noch zwei andere Conduits, gegen die man erstmal kämpfen muss, die dann aber doch unsere besten Freunde werden. Erstmal draufhauen und dann Fragen stellen, so läuft die Welt nunmal.
Nach einer ganzen Menge ziemlich eintöniger Missionen und dem abnippeln von Reggie kommt es dann zum ersten Showdown gegen die olle Steintante. Nach bester Mario Manier dreimal ordentlich draufhauen und der Kampf ist vorbei. Doch statt einer netten Zwischensequenz findet sich unser Held nach einer unlogischen Zwischensequenz irgendwo bewusstlos auf der Straße wieder. Von der Ollen und ihren Beweggründen uns schon wieder laufen zu lassen keine Spur. HÄH?
Mal eben noch den verräterischen Conduit Hank/Henry plätten, von dem wir überhaupt unsere Fähigkeit haben, was auch ziemlich unspektakulär inszeniert ist. In meinem Fall war ich grad auf dem Weg zu ihm, bin irgendwo mittendrin auf unerklärliche Weise gestorben, nur um kurz darauf unmittelbar vor seiner Nase zu respawnen und ihn mit einem Schuss zu erledigen. Er wurde natürlich nur zum Verräter weil er erpresst wurde…
Zum Schluss kommt es dann doch noch zum finalen Endkampf gegen die Olle, der erstmal anfängt wie das vorherige Scharmützel gegen sie, sich dann aber doch noch zu einem ganz ordentlichen Bosskampf entwickelt. Ihre Beweggründe sind dann aber das allerdämlichste, was ich in der letzten Zeit so gehört habe: Sie hat also ihre Kräfte beim Kampf gegen die Conduits bekommen, hat sich auf deren Seite geschlagen, dann aber gemerkt, dass sie so von ihrem vorigen Arbeitegeber, der US Army, nicht mehr akzeptiert wird, hat sich dann gegen ihresgleichen gestellt und so viele wie möglich unter unwürdigen Bedingungen eingesperrt, um sie vor der Allgemeinheit zu schützen. Und dann verbreitet sie auch noch Angst und Schrecken und schiebt es den Conduit in die Schuhe… Das macht bestimmt alles besser!? Was für ein Unsinn.
Technisch ist das Spiel auch nicht so der Bringer. Klar ist die Grafik hübsch. Dafür ist die Missionsbeschreibung teils so schwammig, wie in den alten GTA Episoden. Manchmal weiß man gar nicht, was man tun soll oder wo man hin muss. Die Kämpfe enden in den meisten Fällen in absolutem Chaos, aber nicht im positiven Sinn, weil Delsin, so heißt der Held, teils total unkoordiniert durch die Gegend huscht und die Kamera nicht hinterher kommt. Dazu kommt das ganze Moral bzw. Karma System. Einen Zivilisten umhauen gibt schlechtes Karma, logisch. Wenn ich aber ein Auto mit einem Zivilisten darin zerstöre, hat das überhaupt keine Konsequenz, unlogisch.
Alles in allem: Doof. Ich hab’ mich zum Ende regelrecht durchgequält.
4/10
PS: Das beste am Spiel war das “Heart Shaped Box” Cover beim Abspann. Leider aber auch eben nur ein Cover…
Esorb RedTeilnehmer22/26: “Watch Dogs” PS4 – Schwierigkeit nicht einstellbar
Besser als erwartet. Dem üblichen Hype bin ich wie meist nicht verfallen, was wahrscheinlich auch ganz gut war. Zu viele Leute berichteten, dass das Spiel nicht so gut wie erwartet sei. Das kann ich auch verstehen. Die Trailer sahen doch etwas cooler und düsterer aus, als es das Spiel ist. Dafür hat es andere Qualitäten. Das Hacken der Umgebung geht gut von der Hand und die Kontrolle von Ampeln, Pollern und Brücken macht gerade die Verfolgungsjagden immer wieder zu einem spannenden und taktischen Erlebnis. Die Story fängt ein bisschen Konfus an, entwickelt sich in meinen Augen aber ganz gut.
Technisch ist das Spiel durchwachsen. Gerade die Grafik macht jetzt nicht so den großen Sprung. Einzelne Details sehen zwar sehr geil aus, im Gesamten fand ich aber z.B. GTA V auf der 360 stimmiger. Die Welt von Watch Dogs wirkt manchmal leblos und die Passanten benehmen sich seltsam. Wenn ich einen Verbrecher jage, der gerade sein Opfer erschossen hat, rufen die Leute die Polizei, die dann mich jagt, obwohl ich nichtmal eine Waffe in der Hand halte. Oder aber sie zeigen völliges Desinteresse, wenn gerade einer meiner Gegner direkt neben Ihnen durch einen gehackten Stromkasten in die Luft gejagt wird. Auch das Profiling ist ziemlich random. In einer Mission habe ich einen laut Profil 15jährigen Profikiller mit einem Einkommen von 200.000 Dollar umgelegt. Der arme Junge.
Die Schießereien hingegen haben mir durchweg viel Spaß bereitet. Die waren nie unfair und durch die Hackmöglichkeiten ergaben sich immer taktische Möglichkeiten. Das Deckungssystem ist vielleicht nicht das Beste, aber auch nicht schlecht.Die Nebenmissionen im Spiel sind dezent implementiert und werden nicht in nervigen Pflichtmissionen wie bei GTA eingeführt. Außerdem wird man mit neuen Fähigkeiten belohnt, was die Motivation steigert diese auch zu absolvieren. Das Geld im Spiel hingegen ist fast schon überflüssig. Wahrscheinlich kann man sich noch andere Kleidung zulegen, ich hab’s nicht ausprobiert. Aber sonst? Am Ende hatte ich über 160.000 Dollar. Klar, die ein oder andere Komponente zum Bomben basteln habe ich schon gekauft, den Rest inkl. Waffen und Munition lag aber immer ausreichend rum. Wenn ich eine Waffe ausgiebig benutzt habe, hatte ich trotzdem immer genug Munition dafür, wobei ich ohnehin hauptsächlich die AK, die Schallgedämpfte Pistole und ab und an mal das Scharfschützengewehr benutzt habe.
Was mir wirklich gefehlt hat im Spiel: Mehr Entscheidungsfreiheit. Am Anfang konnte man die Missionen noch entweder schleichend oder schießend erledigen. Zum Ende hin war diese Möglichkeit bis auf einzelne Begebenheiten nicht mehr gegeben. Natürlich war das für die Entwicklung der Geschichte wichtig und eventuell auch vom Entwickler gewollt. An mir selber habe ich Spielverlauf gemerkt, dass es mir am Anfang noch wichtig war alle Gegner nur niederzuschlagen. Zum Ende hin habe ich dann aber einfach alles niedergemäht. Am Ende habe ich es aber dann eingesehen…
Cooles Spiel mit ansprechender Geschichte das nicht monoton wird.
8/10
Esorb RedTeilnehmer21/26: “Far Cry 3: Blood Dragon” 360 – Schwierigkeit Mittel
Schönes 80er Flair. Da ist den Mädels und Jungs von Ubisoft wirklich ein schönes Stück Software gelungen. An jeder Ecke und in jedem Dialog kleckern die 80er Jahre raus, denn ständig wird zitiert oder parodiert. Gerade das “Star Wars” Zitat am Ende war sehr lustig. Die Shootouts gehen allesamt schön flüssig von der Hand, sind aber gerade zum Ende hin vielleicht etwas zu einfach, denn die letzte Mission dreht actiontechnisch nochmal ganz schön auf, verliert dabei aber massiv an Anspruch. Das tut dem Spaß allerdings keinen Abbruch, denn so fühlt man sich dann auch wie ein unbesiegbarer Actionheld. Das finale ist dann aber leider ziemlich lahm.
Grafisch ist das Spiel schonmal gar nicht mehr so toll, mit den eingesetzten Filtern macht das aber nichts, da so erst die richtige Stimmung erzeugt wird. Auch die Story ist in bester Tradition vergangener Action B-Movies total Banane, ebenso wie die Oneliner des Helden zwischendurch. Ganz besonders gut haben mir auch die Einbindung des Tutorials und der Ladebildschirm Tipps gefallen. Der Humor passt einfach super zum restlichen Spiel.
Die Missionen sind leider immer ziemlich ähnlich, und die Nebenmissionen habe ich nur am Anfang ein bisschen gemacht. Man levelt auch so recht schnell hoch und schaltet so neue Fähigkeiten frei, so dass es wenig Anreiz gibt außerhalb der Story Aufträge zu erledigen.
Und auch wenn mir “komm mit mir wenn du leben willst” gefehlt hat (oder hab’ ich’s verpasst?), gibt’s eine 8/10.
Esorb RedTeilnehmer20/26: “Wolfenstein: The New Order” XBOX ONE – Schwierigkeit DER LEIBHAFTIGE TOD
Mein 20. Spiel ist das gleiche wie das 19. Diesmal auf der One, eine Schwierigkeitsstufe höher, in der anderen Zeitlinie und auf deutsch. Ich hätte kaum gedacht, dass sich das Spiel tatsächlich etwas anders spielt, wenn man am Anfang eine andere Entscheidung trifft. Doch außer Schlösser knacken statt Geräte kurzschließen, ändern sich auch andere Begebenheiten und Laufpfade. Ich fand das Spiel beim zweiten Durchgang tatsächlich noch ein bisschen besser als beim Ersten, was aber eher der Tatsache geschuldet ist, dass ich diesmal die Story besser verstanden habe. Den höheren Schwierigkeitsgrad habe ich allerdings nicht wahrgenommen. Im Gegenteil, ich hatte eher das Gefühl, dass das Spiel leichter war. Auf welchen Faktor das zurückzuführen ist, kann ich aber nicht festmachen. Vielleicht liegt’s daran, dass ich das Spiel schon kannte, am anderen Controller, an der Zeitlinie oder dass ich nun wieder gemütlich und näher vor der Glotze sitzen kann und nicht von der Couch aus spielen musste.
Immernoch 8,5/10
Esorb RedTeilnehmerWas ich häufig störend finde sind deutsche Schauspieler, die sich bei englischsprachigen Originalton für die deutsche Fassung selbst synchronisieren. Bei vielen hört sich das dann seltsam aufgesetzt an, z.B. bei Diane Kruger in diversen Filmen. Wer es hingegen gut macht ist Christoph Waltz.
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