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ExekutorTeilnehmerZetsubouda wrote:Der Begriff ‘Erfolgsfan’ ist – wie vor Monaten bereits klargestellt wurde – nahezu exklusiv für Fans der Bayern gedacht.Vergleichbar mit ‘Vizekusen’, ‘Puppenkiste’, ‘Fischköppe’ und vielen mehr, weil jeder Anhänger irgendwo Kosenamen bekommt.
Denkst du, du machst es besser, indem du alle Bayernfans als Erfolgsfans bezeichnest? Das du dann noch sagst, dass das ein Kosename ist…
Ich kenne im realen Leben mehrere Erfolgsfans. Komischerweise sind das aber keine Fans von Bayern, sondern hauptsächlich von Dortmund. Mehrfach habe ich erlebt, dass ich jemanden über Jahre kenne und weiß, dass sich diese Person nur am Rande für Fussball interessiert. Kaum wird Dortmund Meister, wird plötzlich das Auto, das Büro und die Wohnung mit Dortmundfanartikeln geschmückt. Darauf angesprochen sagt dann der Erfolgsfan, dass er schon immer Dortmundfan ist. Wenn Dortmund dann nicht Meister wird (wie in den letzten 2 Jahren), dann verschwinden die Fanartikel wieder oder werden durch Fanartikel eines anderen Vereins ausgetauscht! Zumindest solange, bis der BvB wieder einen Titel holt.Anderes Beispiel ist ein Wolfsburgfan. Als der VfL vor ein paar Jahren fast abgestiegen wäre, sagte er zu mir: “Wenn Wolfsburg absteigt, dann bin ich kein Wolfsburgfan mehr”.
Trotz dieser Erfahrungen würde ich nie behaupten, dass alle Dortmund- oder Wolfsburgfans nur Erfolgfans sind.Wenn du aber jetzt behauptest, dass alle Bayernfans so sind, dann musst du dich nicht wundern, wenn die sich darüber aufregen und es als Beleidigung auffassen.
Fischköppe werden im übrigen nicht nur die Fans von Werder Bremen genannt. Es ist ein Ausdruck für Leute, die an der Küste leben bzw. für einen Bayern ist alles was nördlich des Weißwurstäquators (wo immer der auch sein mag) geboren ist ein Fischkopf.
20. September 2014 um 21:07 als Antwort auf: Drittes offizielles Forentreffen – Das Finale der weltbekannten Trilogie #1188023
ExekutorTeilnehmerKaoru zero one wrote:wenn hier jemand Panik schieben darf dann ich, mein Schlafplatz wurde einfach wegrationalisiert! Ahhhh
Dein Schlafplatz wurde nicht wegrationalisiert, du hattest nie einen…
Als du dich zum Treffen angemeldet hast, waren bereits alle Schlafplätze vergeben.
ExekutorTeilnehmerIch denke, dass man Zetsubouda heute zugute halten muss, dass er vom Spiel noch aufgewühlt ist. Wenn er morgen seine Post nochmal liest, dann wird er sicher merken, dass er über das Ziel hinausgeschossen ist.
Der Elfmeter für Augsburg, hätte übrigens wirklich nicht gegeben werden dürfen, da ein Spieler aktiv im Abseits war. Andererseits hat der Bremer aber selbst Schuld gehabt. So darf man im eigenen Strafraum nicht in den Zweikampf gehen!
Trotzdem gefielen mir die Augsburger insgesamt besser, weshalb ich den Sieg verdient finde. Bremen muss langsam mal aus dem Knick kommen, 4 Spiele / 3 Punkte / kein Sieg, dass ist eigentlich die Bilanz eines Absteigers.
ExekutorTeilnehmerRubio619 wrote:Ich sehe das grundsätzliche Problem bei dieser Diskussion, dass der FC Bayern das Thema ist. Ich hab dir ja schon mal vorgeworfen, dass du Bayern nach anderen Maßstäben bewertest wie andere Manschaften und ich denke das immer noch.Das wird wahrscheinlich auch der Grund sein. Zetsubouda schreibt doch eindeutig, dass er “den FCB und seine Spießgesellen nicht mag.”
Seine Aussagen sind kein Stück objektiv.Dutt wurde nach dem 3:3 in Bremen als Dusseldutt bezeichnet, da noch Meinung mehrerer objektiver Medien Leverkusen bereits zur Halbzeit hoch hätte führen müssen. Das der Punkt für die Bremer glücklich war, erwähnt Zetsubouda in seinem Spielbericht aber nicht. Stattdessen spricht er davon, dass sogar ein Bremer Sieg möglich gewesen wäre.
Bayern macht ein tolles Spiel gegen City, kämpft bis zur letzten Minute und macht dann endlich das 1:0. Hier ist der Sieg für die Bayern plötzlich glücklich.
Hier werden komplett unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Bei Bremen ist immer alles toll, bei Bayern alles schlecht.
Ich glaube, wenn Müller das Tor in der ersten Minute gemacht hätte und das Spiel wäre 1:0 ausgegangen, dann wäre auch behauptet worden, dass der Sieg glücklich war. Schließlich hatte City noch Torchancen gehabt und das frühe Tor hätte das Spiel positiv für Bayern verändert.
ExekutorTeilnehmerIch würde es toll finden, wenn man die Leserbriefe aus der M! auch auf dieser Seite veröffentlichen würde. Häufig werden dort Themen angesprochen, über die man prima diskutieren könnte.
ExekutorTeilnehmerLittle Mac wrote:Übrigens bin ich in letzter Zeit selten online, da die Site jedesmal abschmiert, wenn ich mich via iPhone einloggen will. Bin ich der Einzige mit diesem Problem? Mitlesen geht, aber Posten eben nicht.
Das gleiche Problem habe ich auch. Bei mir stürzt die Seite regelmäßig ab, seit dem die “The Evil Within”-Werbung auf der Seite läuft. Vielleicht liegt es auch bei dir daran.
ExekutorTeilnehmerKönnen ist, wenn Glück zur Gewohnheit wird. So oft wie Bayern Glück unterstellt wird, müssen die richtig gut sein!
Mal im Ernst, City ist der engländische Meister und eine der besten Mannschaften Europas. Beide Teams haben hervorragend gespielt, nur Bayern war halt etwas besser.17. September 2014 um 22:28 als Antwort auf: Drittes offizielles Forentreffen – Das Finale der weltbekannten Trilogie #1187970
ExekutorTeilnehmerBei mir hat die Schlafplatzfrage erledigt, da ich mir ein Hotelzimmer gebucht habe. Ist zwar ein paar Kilometer entfernt, aber im schlimmsten Fall komm ich da mit nem Taxi hin.
ExekutorTeilnehmerVor ein paar Tagen habe ich mir die “Vollversion” von Wizardry: Labyrinth of Lost Souls geladen.
Ich erforsche mit meiner Heldentruppe das 5 Stockwerk des Anfangsdungeon und entdecke die Treppe zur 6 Etage. Freudestrahlend laufe ich unter ständigen Angriffen der Monster zur Treppe. Kurz bevor ich sie erreiche, erscheint folgende Nachricht: “Um die Treppe zu benutzen und weiter Spaß mit ihrer Vollversion zu haben, müssen sie im PlayStation Store einen DLC runterladen.”
Ich wusste natürlich vor dem Kauf des Spiels von diesem DLC, dass er aber so plump eingebaut wurde ist doch ne Frechheit. Da das Spiel in Japan auf Disc erschienen ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass dort die Kunden auch so abgezockt wurden.Noch krasser finde ich allerdings einen anderen DLC. Wizardry hat einen Levelcap von 50. Diesen kann man erhöhen, wenn man wieder Geld ausgibt und sich nen weiteren DLC runterlädt.
Meinen absoluter Flop DLC hat Bravely Default. Dort kann man gegen Echtgeld den sogenannten SP-Vorrat auffüllen, wodurch man sich die Kämpfe erleichtern kann.
ExekutorTeilnehmerDann haben wir also doch die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet. Meine Diskussion drehte sich darum, dass mich die Entwicklung vom deutschen zum englischen stört, da sie meiner Meinung nach nicht nur aufgrund der natürlichen Entwicklung entsteht, sondern auch ströme aus der Wirtschaft und Politik dies beeinflussen.
Du hingegen wolltest einen meiner Argumentationspunkte hinterfragen.
Ich verstehe jetzt deine Texte besser und ich hoffe, du kannst jetzt auch erkennen was ich sagen wollte.Das die Identität einer Bevölkerung nicht nur von der Sprache abhängt, ist richtig. Allerdings ist sie ein wichtiger Teilaspekt. Es hat schon seine Gründe, warum viele Ausländer in ihren eigenen 4-Wänden weiterhin “ihre” Sprache sprechen und dies an ihre Kinder weitergeben.
Deswegen sagte ich auch nicht, dass man durch Verlust der Sprache seine Identität komplett aufgibt, sondern “ein großes Stück”.Das mit der Werbung nervt mich persönlich, da ich das Gefühl habe, dass man zwanghaft englische Begriffe verwendet um “up to date” zu sein. Das diese Anglizismen häufig kontraproduktiv sind, zeigen die in der Vergangenheit aufgetretenen Missverständnisse:
Bei dem von Douglas: Propagierten „Come in and find out” meinten viele, dass es darum geht, hereinzukommen und schnell wieder herauszufinden.
Mitsubishi´s „Drive alive“ bedeutete für viele, dass man das Auto am besten Lebend fährt und
das von Sat 1 benutzte „Powered by emotion“übersetzen manche mit „Kraft durch Freude“!!!
Den RWE-Slogan „One group, one utility“ könnten meiner Internetrecherche zufolge gerade mal 8% der Deutschen übersetzen.Ich dachte, dass genau das der Grund für diesen Thread ist. Das man schreiben kann, was man Hasst.
ExekutorTeilnehmerIrgendwie reden wir (bewusst?) aneinander vorbei.
Du hast dich aufgrund meines Beitrages hier gemeldet und dein einziges Argument gegen eines meiner Hasswörter ist: “Sprache verändert sich.” Damit kannst du hier aber jedes Hasswort angreifen, denn es ist ein Totschlagsargument. Selbst bitt0r witzig gemeintes “kasalla” kannst du damit kaputt reden.Du kennst die Schweiz vermutlich null. Bei uns ist ja schon jeder Kanton manchmal wie ein eigener Staat. Dies äussert sich primär ganz einfach in der Mentalität, dem Brauchtum, ferner der Esskultur und nicht zuletzt auch der Sprache, dem Dialekt.
Eigentlich hast du damit meine These eher unterstützt…
Aber du hast Recht, ich kenne die Schweiz nicht wirklich gut und lasse mich gerne eines besseren belehren. Dazu soll eine Diskussion ja auch dienen.
Im Bezug auf Sprache, scheinst du aber auch die deutsche Geschichte nicht zu kennen. Deutschland hat aufgrund seiner Sprache zusammengefunden und sich geeint. Das Wort “deutsch” bedeutet “zum Volk gehörig” und wurde früher für alle verwendet die deutsch sprechen.Aber meinst du im Ernst, die Westschweizer fühlen sich als Franzosen???
Weder habe ich das behauptet, noch habe ich behauptet das sich die Amerikaner als Engländer fühlen. Was ich gesagt habe war, dass sich die Amerikaner mehr mit den Engländern identifizieren können, als mit jeder anderen europäischen Nation. Oder glaubst du, dass der durchschnittliche Ami auf die Frage, welche europäische Nation den Amerikanern am ähnlichsten ist: Die Deutschen, Holländer, Italiener, Schweizer, Franzosen, Russen usw. antworten würde? Natürlich würde er der Engländer sagen, da diese sich die gleiche Sprache teilen.Aber irgendwas sagt mir, dass du dich jetzt als Beamter wieder angegriffen fühlen wirst.
Wieso soll ich mich da angegriffen fühlen? Es war doch sogar eines meiner Beispiele, dass im öffentlichen Dienst (Beamte sind in Deutschland übrigens die wenigsten) Leute sitzen, die Dialoge absichtlich verkomplizieren, damit sie keiner versteht. Außerdem bin ich ja gerade einer von denen, die versuchen nicht in “Beamtenchinesisch” zu sprechen.Wo schreib ich, dass du nix dazulernen willst??? Da münzt du jetzt einfach bequem eine Aussage, die ich bewusst allgemein halte, auf dich um.
Nachdem ich geschrieben habe, dass mich dieses Fremdwort getue annervt, da viele es mMn nutzen um sich zu profilieren, hast du den Absatz als Zitat markiert und geschrieben: “Das klingt eher so, als wolle man halt nix dazulernen. Man kann sich diese Sprache auch zu eigen machen und sie dann ebenfalls verwenden. Wie gesagt, das ist einfach eine konservative Einstellung in erster Linie und nix anderes. “
Die von dir geschriebenen Zeilen bezogen sich auf meine konkrete Aussage und waren offensichtlich für mich bestimmt. Wenn du mich damit nicht ansprechen wolltest, wen dann?Und jetzt sag mir bitte nochmals, wo genau das Problem ist? Ein paar Beamte verstecken sich hinter neuen Worthülsen, ah ja. Und dies bedeutet Identitätsverlust? Wie wenn schon das normale Amtsdeutsch für jedermann verständlich wäre. Ich seh da keine Änderung des Ist-Zustandes, eher das man halt den Sprachschatz erweitert, ob nun sinnvoll oder nicht, sei dahingestellt. Aber das ist halt Teil der Sprache. Was glaubst du, wie sie überhaupt entstanden ist?
Dass war ein Beispiel dafür, wie Sprache benutzt wird um andere auszugrenzen und für dumm zu verkaufen. Da du offensichtlich diese Erfahrung auch gemacht hast, wundere ich mich doch sehr, dass du das jetzt scheinbar für absolut in Ordnung hältst.
Der Identitätsverlust bezieht sich auf das große Zusammenspiel. Insbesondere wenn deutsche Wörter nach und nach einfach mit englischen ausgetauscht werden und am Ende (in vielleicht 150 Jahren) kein Deutsch mehr vorhanden ist.
Ehrlich, ich verstehe dich nicht. Ich werde mich jetzt wiederholen: Wir sind im Hasswörter-Thread. Jeder schreibt hier rein, was er nicht mag. Du hast die Diskussion begonnen, nicht ich! Also kann ich dich fragen, wo genau jetzt das Problem ist? Warum nimmst du eines meiner “Hasswörter” und fängst an meine Meinung (und mehr als Meinungen sind das auf beiden Seiten nicht) als falsch darzustellen. Leider war auch im letzten Beitrag von dir, wieder nur zu lesen das sich Sprache verändert, ohne Argumente von dir warum dieses verenglischen nicht schlecht sein sollte.
Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass du eigentlich keine richtige Meinung dazu hast (was grundsätzlich ja nicht schlimm ist), aber dann hätten wir uns auch jegliche Diskussion sparen können.
ExekutorTeilnehmerBei mir stürzt jetzt der Browser auf dem Smartphone immer ab. Hoffentlich ist die Werbung bald wieder raus.
ExekutorTeilnehmerVerdammt, ein Doppelpost.
ExekutorTeilnehmerWir sind hier in dem Hasswörter-Thread und du bist auf etwas eingegangen, was mir nicht gefällt und hast damit diese Diskussion gestartet.
Das du mich konservativ nennst, finde ich schon komisch, da man damit eher eine negative Bedeutung verbindet. Du sagst aber auch, dass meine Meinung die von älteren Leuten ist (Es sind immer die älteren, die sich mit Veränderung am schwersten tun.) und jetzt unterstellst du mir sogar, dass ich nix dazulernen will.
Wenn ich mir jetzt noch deine Argumentation ansehe, dann stelle ich fest, dass du bisher keine Argumente genannt hast. Ich habe mehrere Gründe aufgezählt, warum mir das missfällt. Du hast einfach nur gesagt, dass sich Sprache ändert. Aber nicht einen einzigen Grund, warum die Änderung zur englischen Sprache positiv sein soll. Meine Argumente hast du entweder ignoriert oder einfach weggewischt (Ich frage aber keinen US-Amerikaner).
Das finde ich ganz schwach von dir, zumal ich dich bisher ganz anders erlebt habe.ChrisKong wrote:Da ich bei vielen Leuten, die Fremdwörter benutzen (nicht nur Englische), dass Gefühl habe das die sich nur profilieren wollen (einer meiner Dozenten war so ein Typ), bin ich davon aber generell angenervt.
Chefs versuchen mit Fremdwörtern die Mitarbeiter klein zu halten, In Rathäusern werden mit Fachbegriffen die Bürger klein gehalten und Politiker versuchen mit Fremdwörtern die Leute zu verwirren.
Das klingt eher so, als wolle man halt nix dazulernen. Man kann sich diese Sprache auch zu eigen machen und sie dann ebenfalls verwenden. Wie gesagt, das ist einfach eine konservative Einstellung in erster Linie und nix anderes.
Das Problem an deiner Aussage hier ist, dass ich genau auf der Behördenseite sitze. Ich habe es bei meinen Kollegen häufig bemerkt, dass sie Fremd-/Fachwörter benutzen um sich dem Bürger gegenüber erhaben zu fühlen. Teilweise kennen sie nicht mal die Bedeutung der Wörter die sie verwenden! Hauptsache es klingt wichtig.
Auch habe ich eine Ausbildung zur Führungskraft gemacht. Es ist eine Taktik von Führungskräften damit die Mitarbeiter dumm zu halten bzw. sie vorzuführen, wenn sie die Begriffe nicht kennen. Dadurch kann man, falls Fehler auftreten immer sagen: “Ich habe es dir doch gesagt.”
Ebenso kenne ich dieses Verhalten von Sitzungen. Vorher wird allen auf der Liste Bescheid gesagt, was welches Fremdwort bedeutet, damit man die Gegenseite als ungebildet hinstellen kann.
Unterlass also bitte die Unterstellung, ich würde nichts dazulernen wollen. Meine Aussagen haben Hand und Fuß, nur finde ich jedes dieser Verhalten sch**.Ihr Schweizer habt keine eigene Sprache, sondern benutzt 4 Sprachen eurer Nachbarländer. Das du da einen ganz anderen Standpunkt vertrittst ist klar. Jemanden der nicht deiner Meinung ist zwischen den Zeilen anzugreifen, ist aber nicht korrekt.
ExekutorTeilnehmerIch bin mir nicht 100% sicher, ob wir das in diesem Thread ausdiskutieren sollten. Ich fürchte wir machen ihn kaputt. Evtl. kann ein Mod einen neuen Thread öffnen und unsere Beiträge dahin schieben?
Sprache ist im Bezug zur Identität nur eine Oberflächlichkeit? Dann frag mal einen US-Amerikaner, mit welcher europäischen Nation die sich am ehesten identifizieren könnten. Trotz dessen, dass die meisten deutsche Vorfahren haben, würden sie doch die Engländer nennen. Vielleicht kannst du das als Schweizer nicht verstehen, aber eine gemeinsame Sprache schafft Zusammenhalt. Wenn aber alle weltweit die gleiche Sprache sprechen, dann verschwindet dieser Effekt.
Die Annäherung der Deutschen zur englischen Sprache passiert auch nicht, weil das Englische automatisch besser ist, sondern aus anderen Gründen. Zum Beispiel wollen sich Jugendliche damit von ihren Eltern abgrenzen (normalerweise ändert sich das aber irgendwann, wenn man erwachsen wird). Man darf aber nicht vergessen, dass die Amerikaner ein Interesse daran haben, dass die ganze Welt ihre Sprache und Kultur annimmt. Dadurch wird zum einen ihr Stolz befriedigt, aber auch ihre Produkte können besser verkauft werden (z.B. keine Lokalisierungskosten). Der vielleicht wichtigste Grund ist aber die Änderung der Identität. Wenn in allen westlichen Staaten eine Sprache gesprochen wird, dann werden Bündnisse leichter und man grenzt sich noch mehr zu Russland oder China ab.
Ich bin sicherlich niemand, der generell gegen Neues ist, aber ich schau mir halt beide Seiten an und entscheide dann, was meiner Meinung nach besser ist. Diese Neu-ist-immer-besser Mentalität ist auch eine amerikanische Erfindung. Über die sich bereits vor Jahren Amerikaner wie Don Rosa aufgeregt haben.
Da ich bei vielen Leuten, die Fremdwörter benutzen (nicht nur Englische), dass Gefühl habe das die sich nur profilieren wollen (einer meiner Dozenten war so ein Typ), bin ich davon aber generell angenervt.
Chefs versuchen mit Fremdwörtern die Mitarbeiter klein zu halten, In Rathäusern werden mit Fachbegriffen die Bürger klein gehalten und Politiker versuchen mit Fremdwörtern die Leute zu verwirren. -
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