ghostdog83
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ghostdog83Teilnehmer[quote quote=1732466]So schön die Szenen auch waren, gibt es doch auch Anlass zur Kritik.[/quote]
Natürlich gibt es das.
Meine Ausführungen sind so zu verstehen, dass die letzten Filme mich weniger überzeugt haben als diese beiden Folgen oder The Mandalorian insgesamt, ohne damit zu implizieren, dass diese jetzt in ihrer Beschaffenheit unantastbar wären. Das sind sie nämlich nicht. Sie kommen aber näher an das, wie ich Star Wars in Erinnerung behalten habe, bevor die Reihe mit der Prequel-Trilogie fortgesetzt wurde. An der Stelle muss ich ein großes Lob an Jon Favreau und Dave Filoni aussprechen, die wie niemand sonst es verstehen, den Esprit von Lucas in ein solches Format zu transportieren.
Beim Thema Star Wars schwingt mehr oder weniger, wenn man mit den alten Filmen aufgewachsen ist, eine Prise Nostalgie und Emotionalität mit die, wenn man sich davon lösen würde, nicht darüber hinwegtäuschen, welche Mängel auch bei den alten Filmen zu finden sind, wo ein Mark Hamill im ersten Film eine doch bescheidene Leistung darbietet und die Sets ebenso schlicht wirken, wie sie Monty bei dieser Serie kritisiert. Letzteres ist dabei im Sinne der Kontinuität zu betrachten, was das Design betrifft.
[quote quote=1732472]Aus meiner Sicht ein klarer Fehler, weil man Boba Fett völlig unnötig 20% seiner Serienzeit klaut.[/quote]
[quote quote=1732503]Nur, was soll das hier?[/quote]
Nach den ersten vier Folgen ist das Interesse an der Figur Boba Fett bei vielen Zuschauern wohl eher gering ausgefallen, nachdem man, wenn man sich nur auf die Ebene der Gegenwart bezieht, erzählerisch sehr wenig geboten bekommen hat. Selbst seine Motivation ausgrechnet diesen Thron besteigen und halten zu wollen, der mit vielen Problemen verbunden ist, wird nur unzureichend erklärt, denn seine Aussage, keinem Herrn mehr dienen zu wollen, sein eigener Herr zu sein, ist keine gute Erklärung dafür, wenn es wohl weniger schwierige Alternativen gäbe, den Lebensabend zu bestreiten.
Darüber hinaus ist auffällig, wie sehr die Produktionsqualität zwischen den Folgen 1-4 und 5-6 schwankt. Das meiste Budget und die meiste Zeit dürfte wohl in die beiden Mandalorian Folgen geflossen sein.
Der Produktionscode der einzelnen Folgen dieser Staffel lautet: 3.01 bis 3.07 – somit wird hier bereits eine Kontinuität zu The Mandalorian vollzogen und der Titel der Serie hat am Ende wenig zu sagen, eher noch darüber, bei welchen Figuren der POV liegt.
Bei der nächsten Serie Ahsoka dürfte diese Überschneidung daher wohl so weitergehen – ein wachsender Ensemblecast aus verschiedenen, wechselten Perspektiven, selbst innerhalb des jeweiligen Formates.
Nach der letzten Folge war ich bereis allein durch den Gedanken enttäuscht, es würde diese Woche wieder mit Boba Fett weitergehen, der zum Glück nur eine schweigsame kurze Szene hat, die auch besser zu seinem ursprünglichen Charakter passt, mit Fennec Shand als sein Sprachrohr.
Der Schauspieler von Fett hat sich im Übrigen während der Produktion dafür eingesetzt, seinen Anteil an Text zu reduzieren, da er selbst der Ansicht sei, Boba Fetts Charakter würde auf diese Weise besser entsprochen werden. Dem kann ich mich nur anschließen.
ghostdog83Teilnehmer
ghostdog83TeilnehmerDie Szenen mit Luke und Grogu in der sechsten Folge sind für mich die schönsten Momente, die Star Wars in den letzten 30 Jahren auf dem Bildschirm zaubern konnte.
Das digitale Antlitz von Mark Hamill ist schon Wahnsinn, wie weit die Technik mittlerweile fortgeschritten ist. Ich musste schon sehr genau darauf achten, um überhaupt mal einen Moment zu haben, wo mir Zweifel kamen, ob das auch wirklich Luke ist.
Folge 5 und 6 finde ich generell sehr gelungen. Die Effektarbeit und Kamerafahrten mit dem N-1 starfighter haben echte Blockbuster Kinoqualitäten. So was wäre bei einer RTL-Produktion undenkbar, um meinem Vorredner aufzugreifen.
ghostdog83Teilnehmer2022 zeigt sich bislang von seiner unerbittlichen Seite. Leider. RIP.
ghostdog83TeilnehmerUnd was die ‘Luegenpresse’ angeht erwarte ich gerade von Videospielern ih unserem Alter eine gewisse Vorsicht was das Zutreffen der getroffenen Aussagen angeht , schliesslich sind wir doch diesbezueglich alle gebrannte Kinder.
Welche Quellen sind denn für dich seriös?
ghostdog83Teilnehmer[postquote quote=1730980][/postquote]
Er schreibt, er ist nicht geimpft, weil „Die Gründe hierzu sind irrelevant, aber nicht ‘gegnerisch’.“, um dann mit Fragen aufzuwarten, deren Antwortet leicht im Netz zu finden sind – wenn man sie sucht. Das lässt schon erahnen, woher der Wind weht.
ghostdog83Teilnehmer[quote quote=1730949]Früher oder später müssen wir halt eh lernen, mit dem Virus zu leben, die Frage ist halt wie.[/quote]
Die, die es auf die harte Tour wollen, haben dann vielleicht Glück, es nur mit Folgeschäden zu überstehen, im schlimmsten Fall dürfen sie daran sterben. Ist ja ihre freie Entscheidung.
ghostdog83Teilnehmer[quote quote=1730889]Und ob das Impfen ueberhaupt wirkt steht ja alles andere als fest[/quote]
Hör auf hier so einen Unsinn zu verbreiten.
Nach derzeitigem Kenntnisstand bieten die COVID-19-mRNA-Impfstoffe Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Spikevax (Moderna) sowie der Vektor-Impfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) bei Infektion mit Delta eine sehr hohe Wirksamkeit von etwa 90 % gegen eine schwere COVID-19-Erkrankung (z. B. Behandlung im Krankenhaus) und eine gute Wirksamkeit von etwa 75 % gegen eine symptomatische SARS-CoV-2-Infektion.
Was bedeutet das?
Die Wahrscheinlichkeit, schwer an COVID-19 zu erkranken, ist bei den vollständig gegen COVID-19 geimpften Personen um etwa 90% geringer als bei den nicht geimpften Personen. Dazu ein Beispiel: Man stelle sich vor, in einer Gegend mit vielen aktiven COVID-19-Fällen treten etwa 20 Fälle je 1000 Personen auf. Würde in dieser Gegend dann ein Teil der Bevölkerung geimpft werden, würden also 20 von 1000 ungeimpften Personen an COVID-19 erkranken, aber nur etwa 2 von 1000 geimpften Personen. Wenn eine mit einem COVID-19-Impfstoff geimpfte Person mit dem Erreger in Kontakt kommt, wird sie also mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht schwer erkranken.Diese Angaben zur Wirksamkeit basieren auf einem living systematic review, das seit Januar 2021 von der Geschäftsstelle der STIKO durchgeführt wird. Im Rahmen des Reviews wird u.a. die Evidenz zur Effektivität der Impfung gegen Infektionen mit der Delta-Variante und gegen die COVID-19-Erkrankung fortlaufend systematisch recherchiert, aufarbeitet und aktualisiert.
Daraus ergeben sich folgende Erkenntnisse in Bezug auf die Effektivität der COVID-19-Impfstoffe:
Sowohl nach mRNA-Impfung als auch nach Impfung mit Vaxzevria ist der Schutz vor schwerer Erkrankung höher als vor jeglicher symptomatischen Infektion.
Die Wirksamkeit beider Impfstofftypen gegen eine schwere Erkrankung ist sowohl bei Vorherrschen der Alpha-, als auch Delta-Variante sehr gut. Allerdings wurde eine um 10-20 Prozentpunkte geringere Wirksamkeit gegen symptomatische Infektion durch Delta im Vergleich zu Alpha beobachtet.
Der Impfschutz ist im jüngeren Alter ausgeprägter als im höheren Alter, unabhängig von Impfstofftyp und Virusvariante.
Es gibt eindeutige Hinweise für einen mit der Zeit nachlassenden Impfschutz.Zur Wirksamkeit der Impfstoffe gegenüber der Omikron-Variante gibt es erste Erkenntnisse zur Verhinderung symptomatischer Infektionen aus einer epidemiologischen Studie aus dem Vereinigten Königreich. Die Studienergebnisse zeigen, dass die Wirksamkeit der Grundimmunisierung gegenüber symptomatischer Erkrankung durch die Omikron-Variante mit der Zeit deutlich nachlässt und im Vergleich zur Wirksamkeit gegenüber der Delta-Variante deutlich geringer ist. Ab etwa 15 Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis ist die Impfstoffwirksamkeit so stark reduziert, dass nicht mehr von einem ausreichenden Schutz vor Erkrankung nach Grundimmunisierung ausgegangen werden kann. Diese Ergebnisse werden durch Laborstudien gestützt, die eine deutlich verminderte Neutralisationsfähigkeit gegenüber der Omikron-Variante nach 2-maliger Impfung mit Comirnaty im Vergleich zu Delta nachweisen konnten.
Nach einer Auffrischimpfung mit dem Comirnaty-Impfstoff wurde eine gute Wirksamkeit gegenüber Omikron festgestellt. Das gilt sowohl für Personen, die zuvor 2-mal mit Vaxzevria geimpft wurden, als auch für Personen die den Comirnaty-Impfstoff erhielten. Es kann davon ausgegangen werden, dass auch bei Auffrischimpfung mit Spikevax (Moderna) eine ähnlich gute Wirksamkeit (wie bei Auffrischimpfung mit Comirnaty) erreicht wird. Es wird außerdem erwartet, dass eine Auffrischimpfung unabhängig vom Impfschema der Grundimmunisierung mit den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen einen guten Schutz bietet.
Daher empfiehlt die STIKO eine Auffrischimpfung für alle grundimmunisierten Personen im Alter ≥18 Jahren (siehe FAQ: Warum ist die Auffrischimpfung ab 18 Jahren für alle sinnvoll?).
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Wirksamkeit.html
[quote quote=1730915]Eine generelle Impfpflicht sehe ich noch nicht, eher wird momentan versucht die Bevölkerung (dank Omikron) durchzuseuchen.[/quote]
Ganz sicher hat die Regierung kein Interesse an einer Durchseuchung, wenn dadurch die Lage in den Krankenhäusern sich weiter verschärft.
ghostdog83TeilnehmerMeine dritte Impfung steht am Freitag an.
Wer sich nicht impfen lässt, obwohl die Möglichkeit dazu besteht, für den habe ich keinerlei Verständnis. Das medizinische Personal arbeitet an der Grenze, Menschen, die operiert werden müssten, bekommen keine Termine bzw. müssen diese sehr viel später wahrnehmen, weil es an Plätzen fehlt, die durch ungeimpfte Coronapatienten belegt werden, unnötigerweise.
ghostdog83TeilnehmerIch bin leider erst jetzt auf deinen Kommentar aufmerksam geworden. Mein aufrichtiges Beileid auch von meiner Seite. 🙁
ghostdog83Teilnehmer[postquote quote=1729237][/postquote]
[postquote quote=1729243][/postquote]
Maximal 3 Links, sonst kannst du keinen neuen Kommentar „absenden“ und der Text geht verloren.
Ich schreibe längere Texte mit Quellen zur Sicherheit in einer txt Datei. Sind mir schon aus anderen Gründen verloren gegangen.
ghostdog83TeilnehmerDas Internet vergisst anscheinend tatsächlich nie. Das hier kannte ich noch nicht:
Etienne Gardé von Rocketbeans TV legt sich in seiner Funktion als Moderator von Gamescom TV mit einem Securitymann auf der Messe an und beleidigt ihn als “Affe” und “Spacko”.
ghostdog83Teilnehmer[quote quote=1729053]naja…auf regionaler ebene, beispielsweise in bautzen, wäre das sicher der hass. aber auf bundesebene würde die schreiende minderheit mal sehen das sie eben nicht das volk sind. aber selbst dann würden ausreden und “erklärungen” gefunden.[/quote]
Ich hatte das eher im Sinne des jeweiligen Bundeslandes verfasst, im Bezug auf den Föderalismus.
Im Bezug auf die Bundesebene gebe ich dir recht. Da dürfte die überwiegende Mehrheit der Bürger der Vernunft den Vorzug geben.
ghostdog83Teilnehmer[quote quote=1729041]Ich glaube wir reden von komplett unterschiedlichen Dingen. Ich beziehe mich da auf die politische Dimension. Und die mag in Deutschland anders sein als bei uns. Und da ist das Bild des Grabenkampfs absolut zutreffend. Ein Drittel hat das neue Covid-Gesetz abgelehnt. Und in diesem Gesetz ging es in erster Linie um die Handhabung mit Zertifikat, Fortführung von Finanzhilfen. Mit der Impfung hat das rein gar nichts zu tun gehabt. Aber die Polemik hat dafür gesorgt, dass daraus ein Impfen ja/nein wurde.[/quote]
Ich möchte mir nicht ausmalen, was wäre, hättem wir eine direkte Demokratie in Deutschland, siehe Sachsen.
Corona-Hotspot Ostdeutschland | SPIEGEL TV
ghostdog83Teilnehmer@Bort
Gute Besserung.
[quote quote=1728976]Meine Frau hatte damals nach der 2. Impfung schon deutlich mehr Probleme als ich. Vielleicht war das ja auch schon ein Indiz. ??♂️ Der Arzt ist jedenfalls überrascht, dass es sie doch so doll erwischt hat. Die Impfung ist 5 Monate her.[/quote]
Im Fall von Biontech:
„Nach sechs Monaten sind 85 Prozent der Antikörper verschwunden“Generell zeigt sich dem Immunologen zufolge, dass die Menge der Antikörper sehr schnell abnimmt: So habe gerade eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover ergeben, dass bei Menschen, die vor sechs Monaten ihre Zweitimpfung mit Biontech hatten, bereits 85 Prozent der Antikörper verschwunden seien. „Von daher ist die Gefahr schon reell, dass zumindest die, die ein höheres Risiko haben, sich auch wieder infizieren und auch wieder erkranken.“
https://www.deutschlandfunkkultur.de/debatte-um-booster-impfungen-nach-sechs-monaten-sind-100.html
Ich hatte zuletzt auch einen Beitrag gelesen, wo bereits nach 4 Monaten ein nicht geringer Teil an Antikörper verschwunden sein soll, mit Grafik.
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