Kuruno_86
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19. November 2011 um 2:38 als Antwort auf: Trend Action RPG: Final Fantasy XV vielleicht ohne rundenbasierte Kämpfe #1026831
Kuruno_86TeilnehmerCrisis Core ist ein fantastisches Spiel.
Mir hat es sehr gut gefallen. Vorallen die Story und die Präsentation waren ausgezeichnet. Eins der wenigen Spiele die es wirklich geschafft haben mich emotional zu berühren.
Auch der Soundtrack ist einsame Spitze. Da höre ich immer mal wieder gerne rein.
Allerdings fand ich das Kampfsystem nicht ganz so gut gelungen. Es funktioniert im Großen und Ganzen zwar ganz gut aber es verliert mit zunehmender Spieldauer an Reiz. Auch das “Glücksspiel-Element” dürfte nicht jeden überzeugen.Da sind wir auch gleich beim Thema Kampfsystem.
Ich habe den Eindruck das rundenbasierte-Kämpfe automatisch als altmodisch abgestempelt werden.
Deshalb wird den neuen, vermeidlich modernen RPGs, krampfhaft versucht den alten Geist der Rundenbasiertheit auszutreiben.
Aber das ist doch überhaupt die Frage. Sind rundenbasierte Kämpfe altmodisch?
Ich finde defenitiv nein.
“Runden-Kämpfe” haben vlt nicht die Action zu bieten die heute verlangt wird aber sie haben andere Vorzüge.
Ich würde es echt schade finden wenn die guten alten Runden-Kämpfe bei RPGs komplett verschwinden würden. Das Genre würde was verlieren.
Kuruno_86TeilnehmerIch selbst hab als kleiner Bub Megan Man II gezockt.
War mein erstes schweres Game was ich ernsthaft gezockt habe. Ich bin bis zu Dr. Willy gekommen. Geschafft hab ich es leider nie. Spaß gemacht hat es trotzdem
Das ist eigentlich schon alles was ich zu Mega Man zu sagen haben.
Naja mein Avatar hat noch gewisse Ähnlichkeit zur blauen Videospiel-Legende.
Kuruno_86TeilnehmerTriforce-Finder wrote:Realismus und Ideenreichtum wurden hier aber doch nicht in Beziehung gesetzt, oder?Naja, der Thread-Titel in Kombination mit den Eröffnungskommentar legen den Vergleich schon irgendwie nahe. Obwohl sich Hephaistos da auch schon selber relativiert hat.
Aber um ehrlich zu sein. Mir ist es immer noch nicht ganz klar um was es den Threadersteller hier genau geht.
Ob spiele immer realitischer werden? Ja werden sie aber in erster Linie nur grafisch, was ja nicht unbedingt schlecht ist.
Zunehmender Realismus im Gameplay ist eigentlich nur da zu beobachten wo es auch erwünscht ist z.B. Rennspiele.
Sogesehen finde ich nicht das es nur noch “hässliche” Spiele gibt.
Kuruno_86TeilnehmerIch glaube nicht dass sich realistische Grafik und fantastische Welten ausschließen. Eher im Gegenteil.
Die Grafiken der jetzigen Generation schaffen es erst, mich in die virtuelle 3D-Welt richtig reinzuziehen.
So würde ein Fallout 3 mit PS2 Technik mir kaum diese betrückene Atmosphäre vermitteln.
Auch die Satire eines GTA wird mit zunehmender realistischer Grafik bissiger und damit wirksamer.
Ich will damit nur sagen das realistische Grafik nicht gleichbedeuten mit Einfallslosigkeit ist. Ich glaube sogar, dass in Spielen mit realistischerer Grafik mehr künstlerischs Potenzial steckt als man vielleicht gemeinhin annimmt. Ich finde z.B. ein Deus Ex 3 weitaus inspiriender als die Xte Neuinterpretation von Hyrule und den Pilzkönigreich.
Kuruno_86TeilnehmerHui Leute, hab hier gerade voll den Retro-Flash. Ja World of Illusion war wirklich super. Tolle Grafik, tolle Musik und ein Coop-Modus früher auch 2-Player-Mode genannt. Was ich das damals mit einen Kumpel gezockt habe. Der leicht Schwierigkeitsgrad war damals sogar recht erfrischent besonders im Verbindung mit den 2-Player-Mode. Weil früher die Games nicht selten unglaublich hart waren.
Hab es sogar noch bei mir liegen, muss ich mir mal wieder geben
Aber zum Thema.
Wie viele schon gesagt haben, sind doch die meisten Games heutzutage (zumindest auf normal) doch recht leicht. Da sollte sich eigentlich recht schnell was finden lassen. Vlt solltest du noch angeben welches Genre du bevorzugst um konkretere Tipps zu geben.
Naja, ansonsten zock doch zur Entspannung BlazBlue auf leicht, wie du mit Sicherheit weißt, ist die KI wirklich einfach fertig zu machen;)
Kuruno_86TeilnehmerAls großer Ghost in the Shell, Blade Runner und überhaupt SciFi Fan, war Deus Ex ja geradezu prädestiniert in meiner Spielesammlung zu landen. Vor ein paar Wochen hat es dann auch seinen Weg in dieser gefunden.
Nach geschätzten 30 Stunden Spielzeit hab ich dann auch eins der möglichen Enden gesehen und möchte nun ein kleines Fazit wiedergeben.Das Gameplay war wirklich hervorragend. Beim Schleichen hatte ich kaum Probleme. Immer hatte ich Adam im Griff und bin geschickt der Sicht der Wachen entgangen. Auch vom Levelaufbau war es überdurchschnittlich gut. Es lohnte sich abseits des offensichtlichsten Weg zu agieren. Gerade heutzutage eine echte Wohltat.
Auch das Setting war sehr stimmig. Wenn man seinen Blick über die Skyline schweifen lassen kann, sieht das Spiel grandios aus, besonders im futuristischen China. Die Umgebung sorgt dann auch für die meiste Atmosphäre. Riesige Bauten mit pompöser Beleuchtung. So will ich meinen Cyberpunk haben, nur der Regen fehlt ein bisschen (Blade Runner Fans wissen was ich meine
).
Auch die Story geht in Ordnung, zumal versucht wird ethnische Fragen mit zu behandeln. Sehr lobenswert, denn intelligente Spiele sind leider immer noch Mangelware und Deus EX gelingt es zumindest im Ansatz einen zum Nachdenken Anzuregen. BITTE MEHR DAVON!!!.
Tja, jetzt kommt das ABER.
Zu jeden oben genannten Punkt habe ich leider was zu meckern
Das Gameplay funktioniert wie gesagt als Schleicher gut. Das Problem ist nur, dass es zu gut Funktioniert. Man ist eigentlich immer besser beraten wenn man aufs Schleichen setzt. Am deutlichsten wird das eigentlich wenn man sich vor Augen hält, dass die Gegner zwar immer besser gepanzert werden aber im Gegenzug wird das Schleichen nicht wirklich schwieriger. Auch gegen Ende schleicht man auf dieselbe Weise durch die Hallen auch wenn diese schwerer bewacht werden. Auch kann man Gegner viel besser mit den Betäubungswaffen ausschalten. Wenn im Gegenzug die Gegner nach einer Zeit wieder aufstehen würden, wäre die Stärke dieser Waffen ja wieder relativiert aber dem ist ja nicht so. Das hat MGS seiner Zeit besser gelöst.
Überhaupt erinnert mich das Game stark an MGS. Deshalb werde ich den Vergleich möglicherweise noch öfter ziehen.
Zum Setting.
Wie schon gesagt ist es eigentlich recht stimmig, nur wenn Menschen im Bild sind wirkt es nicht mehr ganz so gut. Es wurde schon viel geschrieben und gesagt über die puppenartigen Statisten deshalb will ich dieses Thema nicht weiter auswalzen.
Überhaupt erinnert mich die Grafik ein bisschen an MGS2. Man ist meist in technischen Einrichtungen unterwegs in denen viele Kisten stehen. Oft wurde ich an Big Shell erinnert. Was natürlich nicht unbedingt schlecht ist (mag MGS2), wollte es nur mal erwähnen.
Das alles wird schön beleuchtet mit diesen bernsteinfarbigen Licht. Das erinnert mich wiederrum angenehm an Ghost in the Shell 2. Allerdings finde ich, hat man es mit dieser Beleuchtung etwas übertrieben. Ab und an eine etwas natürlichere Beleuchtung wäre schöner gewesen. Das ist natürlich auch Geschmacksache
Jetzt noch zur Story.
Wie weiter oben gesagt, ganz gut. Leider verlässt sie sich zu sehr auf bekannte Muster und Wendungen. Auch das man das Ende per Knopfdruck auswählt ist etwas platt.
Storytechnisch hätte man sich ruhig etwas mehr trauen sollen, vor allen im Hinblick auf das brisante Thema. Auch hier war MGS2 seiner Zeit mutiger, wenn dieses auch letztendlich übers Ziel hinausgeschossen ist.Wenn jetzt auch die negativ Punkt länger ausgefallen sind als die Positiven, hat mir Deus Ex doch sehr gut gefallen und definitiv für mich ein Game oft he Year Kandidat. Wenn es auch schwächen hat und die Endgegner habe ich noch nicht mal erwähnt

Kuruno_86TeilnehmerDen Profil-schädigenten Bug kann ich bestädigen. Bei einen Kumpel von mir ist dieser nämlich aufgetreten.
Er kann nun das Game nicht mehr mit seinem Profil spielen ohne das dieses einfriert.
Der Support versucht schon über zwei Wochen ihm bei diesen Problem zu helfen, bisher ohne Erfolg.Echt ärgerlich sowas.
Ich selbst hatte mal einen kleineren Bug bei der Kampange. Dabei hat sich meine Figur andauernd so verhalten als ob ich den linken Trigger ziehe also ziele. Aber nachdem ich das Game neu gestartet habe war alles wieder okay.
Kuruno_86Teilnehmer@Blitz: Danke. Wusste ich iwie nicht mehr.
@carot:Ja, das hat mir bei LO auch sehr gut gefallen. Ich konnte mit Kaim zuerst gar nicht viel Anfangen aber die Flashbacks geben ihn nach und nach Charakter. Diese kleinen Flashbackstorys sind ja sowieso für mich das heimliche Highlight bei LO.
Kuruno_86Teilnehmer@carot: Bei Final Fantasy VII gibt es mit Yuffie doch eigentlich nur einen “typischen” J-RPG-Teenie.
Die anderen sind doch alle mindestens schon 20 und ich finde sie wirken auch, vom verhalten her, durchaus erwachsen.Mit Cait Sith hab aber auch ich so meine Probleme. Wie war das jetzt genau?
Ein Shinra-Mitarbeiter fernsteuert die Katze die wiederum das weiße große Ding steuert? Hm, klingt so verrückt das es fast schon wieder ganz cool ist… aber eben nur fast. Im Game selbst wirkt ist das alles ganz schön bescheuert.
Gibt es im Spiel eigentlich einen konkretten anhaltspunkt wer dieser ominöse Shinra-Mitarbeiter sein soll?
Kuruno_86Teilnehmer@Flynn: Ich habe nie behauptet das Reach bzgl. des Storytelling schlechter wäre als die andere Halos. Es stört mich persönlich halt nur mehr bei Reach als bei den anderen Teilen.
Das Problem ist für mich einfach, dass sich Reach auf ein sehr spezielles Ereignes des Halo-Universum bezieht, es aber überhaubt nicht schafft den Spieler darin richtig zu involvieren.
Es bleibt alles sehr oberflächlich. Dabei sollten doch schon ein paar Emotionen aufkommen bei so einer verzweifelten Schlacht.
Gelingt diesen Spiel leider zu keinen Zeitpunkt.
Da fande ich New Mombasa aus ODST viel interessanter und auch spannender.
Reach hätte viel mehr wie Crisis 2 sein müssen. Sowohl grafisch als auch atmosphärisch.
Natürlich ist es kein schlechtes Spiel aber es bringt die Spieleserie nicht wirklich voran. Es sei denn natürlich man denkt Jetpacks sind ein absoluter Gameplay-Gewinn.
Aber ich schweife vom Thema ab.Habe Bayonetta durchgezogt. Ein unterschätzer Titel. Das ding hat echt was drauf:D
Kuruno_86TeilnehmerIch finde Halo Reach auch eher schwach. Natürlich nur verglichen mit den anderen Halos und auf den SP bezogen.
Was mich besonders an Reach stört ist das verdammt schlechte Storytelling. Auch die anderen Teile hatten das Problem aber etwas Aufmerksamkeit und die wechselnen Areale erzeugten schon das Gefühl an etwas Wichtigen dran zu sein.
Bei Reach fehlt mir einfach jegliches Gefühl für die Dramatig der Lage. Das es langsam anfängt finde ich da sogar ganz gut. Aber danach folgen einfach nur scheinbar zusammhanglose Kampfhandlungen.
So ist die zweite Mission schon die Verteidigung einer wichtigen Basis wohingegen erst in der dritten entdeckt wird das es sich um eine große Allianz-Invasion handelt.
Auch für den Zeitverlauf der Schlacht um Reach hatte ich kein Gefühl.
Ich könnte nicht sagen wie lange diese Schlacht überhaupt insgesamt ging.
Ja klar, vor jeder Mission gibt es eine Datumsangabe, es ist also theoretisch ein leichtes das Nachzuverfolgen, jedoch hab ich das Datum nach der ersten Welle Allianz Truppen schon wieder vergessen.
Etwas mehr Feingefühl bei der Story hätte da schon enorm geholfen.
Dabei hat Bungie es mit ODST eigentlich schonmal gut vorgemacht.
Kuruno_86TeilnehmerBei FF XII war das mit den Espern echt schlecht gelöst. Ich habe diese kaum benutzt.
Der Grund war einfach der, dass man immer zwischen Mysh-Tecs und Esper wählen musste. Ich habe dann immer auf die Angriff-Techniken gesetzt. Es war nämlich für mich einfach nicht ersichtlich , in welcher Situation der ein oder andere Esper vlt sinnvoll gewesen wäre. Allerdings hatte ich ohnehin immer so meine Probleme mit den Kampfsystem also möglicherweise übersehe ich da auch einfach irgendwas.
Kuruno_86TeilnehmerKevin Flynn wrote:Also, so richtig nervig, fand ich die Aufrufe erst bei “Final Fantasy VIII”! Sie sahen zwar cool aus, aber die Sequenzen dauerten mit der Zeit, wenn man sie schon unzählige male gesehen hatte, einfach zu lange.Ja stimmt, das war definitiv zu viel des Guten und dann immer noch das Knöpfchen drücken fürs “anfeuern”. Das war alles auf Dauer echt nervig. Aber im Laufe des Spiels hat sich das ja wieder relativiert. So hab ich ab einen Punkt kaum noch Aufrufe benutzt, weil diese einfach nicht mehr viel gebracht haben.
Jaja, FF VIII ist schon in mehr als in einer Hinsicht etwas schrullig aber ich mag es trotzdem.FF VIII ist aber nicht der einzige Teil der Serie, bei dem die Beschwörungen und die Balance dieser etwas haken.
Gut funktioniert habe Beschwörungen bei FF VII und bei FF X. Bei den anderen (neueren) Teilen wirkten diese zuweilen unnötig und aufgesetzt
Kuruno_86TeilnehmerDamnPhoenix wrote:Ach und eine Frage noch, zockt das noch irgend jemand auf der PS3? Irgendwie kommt mir die Wiedergabe der Kämpfe etwas verlangsamt vor…oder sind das einfach meine HD verwöhnten Augen die sich da anstellen? xD
Ich hab es zwar nie auf der PS3 gezockt aber ich fand die Kämpfe schon immer etwas träge. Also vlt liegt es wirklich an einer veränderten Wahrnehmung.
Übrigens auch ein Grund warum ich heute noch gern FFVII zocke, sind die recht flott inzenierten Kämpfe, naja mal abgesehen von den Aufrufen;)
Kuruno_86Teilnehmer“Muss Spass machen und einem selber gefallen egal ob Shooter oder zuckersüssem Japano RPG”
Na das ist doch genau die richtige Zockermentalietät

Hallo auch von mir

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