Bastian 1984

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  • als Antwort auf: Steambox #1121392
    Bastian 1984Bastian 1984
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    Ich glaube die Frage bezüglich des Namen “Steambox” bezog sich eher auf das “Box”, als das “Steam”. Ich glaube das war keine “Erfindung” von Valve selbst, sondern wurde von Gamingmedien geprägt, als Gerüchte aufkamen, dass Valve wohl an einem HTPC-Modell arbeitet.

    Valve soll an einem Controller zu arbeiten, der den Puls (und andere “Body States”) des Spielers messen soll:
    “If you think of a game like Left For Dead – which was trying to put you into a sort of horror movie – if you don’t change the experience of what the player is actually feeling then it stops being a horror game,” Mr Newell explained.

    “So you need to actually be able to directly measure how aroused the player is – what their heart rate is, things like that – in order to offer them a new experience each time they play.”
    http://www.bbc.co.uk/news/technology-21677119

    Könnte ich mir auch lustig bei einem Spiel a al Eternal Darkness vorstellen.

    Hier noch (mal) ein paar interessante Bilder zum einem Patent für modulare Controller, das Valve eingereicht hat:

    valve-controler-patent-close-up-570x320.jpg

    1334295974.jpg

    valve-controller-patent.jpg

    Im Gegensatz zur “Konsole” finde ich diese ganzen Conrtrollersachen ja relativ interessant.

    als Antwort auf: Der Ketchup, Mayo, Senf und BBQ Saucen Ratgeber ! #1054076
    Bastian 1984Bastian 1984
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    Also mein Allzewckfovorit ist und bleibt Heinz.

    Zu Bratlingen (Bin Vegetarier) und Pommes nehme ich aber lieber “Curry 36” Ketchup, Tabasco und Currypulver. Curry 36 ist eine berühmte Currywurtsbude in Berlin, den Ketchup gibt es manchmal in berliner Supermärkten. Der Ketchup ist in der Konsitenz irgendwas zwischen Ketchup und Tomatensauce, wer mal eine “echte” berliner Currywurts gegessen hat, kennt die Konsistenz.

    41EsUWK0TPL._SL500_AA300_.jpg

    EDIT: Als Barbequesouce vortrefflich:

    1336-Kraft-Bulls-EYE-Barbecue-Sauce-O.jpg

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121052
    Bastian 1984Bastian 1984
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    So eine Scheidung und Unterhaltsklagen können ganz schön dreckig werden. Und ab dann der soziale Status gehalten werden kann, ist fraglich.

    “Eine einfache Rechnung mit Beispielzahlen, wenn 50 Prozent der Straftaten von Ausländern begangen werden, die aber grundsätzlich nur einen Anteil von 10 Prozent an der Bevölkerung haben”
    Dann schau mal in die Quelle rein.
    Da wird nämlcih genau das zerflückt:
    “Touristische Kriminaltität” (Und hierzu Zählt auch das Gross der organisierten Kriminalität”) und Krinminalität von “Illegalen” werden nämlich auch in die selbe Kategorie “Ausländerkriminalität” geststeckt, wie dies Straftaten von Leuten die zur ausländischen Wohnbevölkerung gehören. D.h. diese 50% Straftaten werden nicht ausschleßlich von den 10% Ausländern begangen. Ein “türkischer” Gastarbeiter hat z.B. recht wenig damit zu tun, wenn die “Russenmafia” Menschenhandel bretreibt oder der Aufenthalt von Afrikanern illegalisiert wird.
    Das ist der nächste Punkt: Es gibt Straftaten, die man als deutscher garnicht begehn kann. Man kann sich als Deutscher nicht illegal in Deutschland aufhalten.

    Außerdem: Die PKS zählt nicht alle Straftaten, sondern ist eine Anzeigestatistik. Auch dadurch dürfte sie Verzerrungen unterliegen.

    Wie gesagt, schau mal in die Quelle. So lang ist der Text dort nämlich nicht, aber sehr aufschlussreich, die von mir genannten Gründe sind noch lang nicht alles, was man dazu sagen kann.
    Es liegt nämlich sogar die Vermutung nahe, dass sich eine Mensch mit der Klssifikation “Ausänder mit legalen Aufenthaltsstatus” in der Altersklasse X und der Zugehörigkeit zur sozialen Schicht X und dem Geschlecht Z sich im Durchschnitt regelkonformer Verhält, als ein Deutscher, der bei den übrigen Variabelen den selben Gruppen angehört. Denn innerhab der ausländischen Wohnbevölkerung sind auch die Gruppen stärker vertreten, die eher kriminell sind, d.h. neidriger Bildungsstatus, niedrigeres Einkommen, weitaus geringes Durchschnittsalter bei Ausländern usw.

    Und ich kenne durchaus auch Ausländer, den es nicht so gut geht wie deiner Frau. Gerade Ausländer mit akademischen Titeln scheren nämlich stark aus. Bei Leuten mit Abschlüssen, nach den händeringend gesucht wird, fallen solche Sachen wie “Geschlecht” oder “Ethnie” eher nicht so ins Gewicht.
    Anders sieht es aus, wenn man “nur” einen Abschluss hat, denn auch viele Deutsche haben, die “am Arbeitsmarkt verfügbar” sind.
    Es gilt hier für Leute mit ausländisch klingendem Namen und Frauenn nämlich auch oft das, was man in den USA über Schwarze sagt: “Last hired, First Fired.” Das man dann, wenn man den Job hat, genauso bezahlt wird, mag aber war sein, da würde ich keinesfalls widersprechen. Wäre Wahnsinn zu behaupten, in Tarifverträgen gäbe es Türken- oder Frauenklauseln.

    als Antwort auf: Der Musik Fred #925750
    Bastian 1984Bastian 1984
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    Das ist wirklich Kunst:

    [youtube]JA6h3f_bfYU[/youtube]

    als Antwort auf: Steambox #1121385
    Bastian 1984Bastian 1984
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    Ich denke auch, dass Steamboxen eher nach dem Applegeschäftsmodell laufen. Ist stylisch und Statusysmbol, kann aber auch nicht mehr als andere Produkte. Apple hat bewiesen, dass das Konzept trägt.

    Passend dazu:

    “Valve Steambox – »Nicht die Konsolen, sondern Apple ist unser größter Konkurrent«
    Gabe Newell von dem Entwicklerstudio Valve sieht Apple als den größten Konkurrent für die Steambox an – und nicht die traditionellen Konsolen von Nintendo, Sony & Co.” http://www.gamepro.de/news/3008966/valve_steambox.html

    EDIT: Für die Klickfaulen noch ein längeres Zitat vom Valvechef aus der Quelle:

    »Die derzeitige Gefahr ist, dass Apple mittlerweile einen großen Marktanteil und einen ziemlich offensichtlichen Plan zur Eroberung der Wohnzimmer mit seiner Plattform hat. Ich denke, dass es ein Szenario gibt, bei dem eine abgespeckte Wohnzimmerplattform aufkommen wird. Ich denke, dass Apple die Konsolen-Jungs ziemlich leicht überrollen wird. Die Frage ist, ob wir genügend Fortschritte im PC-Bereich machen können, um uns dort zu etablieren. Außerdem müssen wir bessere Wege finde, um uns um den Mobile-Bereich zu kümmern, bevor Apple die Wohnzimmer komplett übernimmt.(…)

    Es wird jede Menge Produkte geben, die sagen >Wenn du etwas unglaublich günstiges haben willst zu einem Preis weiter unter dem, was Konsolen jemals erreichen können, dann wirst du die Vorteile eines PCs nutzen, der irgendwo in deinem Haus läuft. (…)

    Es ist eines dieser Dinge, die rückblickend betrachtet sehr simpel aussehen werden, von denen aber vorher jeder behauptet hat, dass es nicht möglich ist.«

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121050
    Bastian 1984Bastian 1984
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    Bearbeitet:

    @Oliver
    Ich bin ja auch kein Feminist.

    Wobei ein dicker schwuler Klempner in Lack und Leder, der eine Transe rettet wäre schon cool. Ich würde es Suda51 entwickeln lassen.

    fenris21 wrote:

    Bastian,langsam bin ich überfordert!Wir schweifen jetzt auch ab!Ich finde das wirklich gut,wie du deine Einstellung vertrittst.

    Wir stehen doch alle mitten im Leben und sind entsprechend stur!Mit der Brechstange,oder Adorno,funktioniert das nicht.

    Da habe ich schon bei meiner Frau immer auf Granit gebissen.

    Man muss die Gemeinsamkeiten sehen und immer “menschlich” bleiben!

    Uns vereint der Spaß am Zocken..daß ist schon mal was!

    Adorni und Brechstange?? Heh, “Zart wäre noch das Gröbste, wenn kein Mensch mehr Hungern müsste” hat der gesagt (oder so ähnlich, war jetzt nicht Copy und Paste). Brechstange geht anders ;-)

    Bringe hier nochmal mein heutiges Zitat des Tages unter:
    “Zu sagen was ist, bleibt die erste revolutionäre Tat.” Rosa Luxemburg

    Und ja klar, menschlich bleiben auf jeden Fall. Aber Vreen hat recht, dass man sagen muss was einem nicht passt, damit sich überhaupt was ändern kann, auch wenn man dafür mit “Kacke beworfen” wird. Ich würde mich freuen, wenn sich in Sachen Videospiele einiges ändern würden, und dort auch mehr “Kritik” vorkommen würde, so wie es in anderen Gütern der Kunst und Kultur schon üblich ist.

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121046
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Der Verriss von Sex & the City und Co durch einen Teil der Feministinnen zeigt durchaus das Dilemma. Man kann nun einmal nicht beides haben, Unabhängigkeit, Freiheit, völlige Selbstständigkeit und eine richtige Beziehung, denn in letzter müssen beide(!) ihre Unabhängigkeit für ein gemeinsames Leben aufgeben. Diese Serien werden von Hausfrauen geschaut, weil da Frauen dargestellt werden, die scheinbar ihr Leben völlig selbst in der Hand haben, die Männer benutzen, wie es ihnen gerade gefällt. Das ist eine Fantasie! Die meisten, die mehr oder minder unfreiwillig längere Zeit Single waren wissen, dass diese Freiheit gar nicht so toll ist, denn man ist auch für alles selbst verantwortlich. Die meisten Menschen jedoch wollen gar nicht so leben.

    Wer hat denn ein Singledasein mit Freiheit gleichgesetzt? (Außer Alice Schwarzer vielleicht)
    Freiheit gibt es auch in einer Beziehung, es eght mir um die Frage der Abhängigkeit. Gerade in wirtschaftlicher Hinsicht ist Abhängigkeit ein Problem. Beziehungen werden häufig nicht aus Leibe weiter geführt, sondern weil der Mann jemand für den Haushalt und die Frau einen Versorger braucht.

    Quote:

    Ich finde Alice Schwarzer übrigens gar nicht (mehr) schlimm. Die 60er und 70er sind lange vorbei und was die Frau heute so von sich gibt ist schon einiges gemäßigter, dafür prangert sie auf sehr intelligente und eloquente Art und Weise die wirklichen Missstände an, etwa die Unterdrückung der Frauen im Islam. Damit wiederum schafft sie sich neue Feinde, darunter nicht wenige ehemalige “Kampfgenossen”, die immer “politisch korrekten” Mitläufer, denen die Courage fehlt auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen, sondern ihre Nase immer fein in den Wind drehen.

    Ja klar. Die “unangenehmen Wahrheiten” der Bildzeitung sind es wahrscheinlich, die du meinst, wo die Wahrheit ständig verdreht wird. Ganz “mutig” stezten sich Bild, Sarrazin, Schwarzer und Co. da ein, wenn sie dem Stammtisch nach dem Maul reden…

    Quote:
    Im Gegenteil, ich halte mein Alltagswissen aus jahrelanger Berufserfahrung und von der Straße für wesentlich aussagekräftiger als irgendwelche wissenschaftlichen Statistiken, die aus dem Elfenbeinturm heraus gemacht oder gar von bestimmten Auftraggebern finanziert sind. Ich habe Interviews mit der Tierpflegerin und der Verkäuferin aus dem Tante Emma Laden an der Ecke oder dem Streetworker im Jugendtreff genauso geführt wie mit bekannten Politikern oder Medienstars.

    Ich kenne die Probleme und weiß, wo es juckt. Ich kenne beruflich vom Müllmann bis zum Konzernchef alle möglichen Leute. Und in meinem persönlichen Bekanntenkreis gibt es einige Sozialpädagogen, die genauso denken wie du, und mir ist sehr klar, warum das so ist und auch, dass ihnen leider der Blick auf die Realität verschlossen bleibt, weil sie.

    Kennst du den Begriff selektive Wahrnehmeung?
    Die hat jeder Mensch, und das ist schon das erste Probrem beim “Alltagswissen”. Es ist gefiltert, was in die eigenen Vorurteile/Denkmuster reinpasst, wird eher gespeichert, was nicht reinpasst, wird “passend gemacht”. Das ist bei jeden Menschen s, bei mir, vie dir, bei jedem und deshalb sollte man sich bemühren dass zu reflektieren und seine eigene Warnehmung der Welt auf den Prüfstand stellen.

    Ein vortereffliches und unter Statistikern berühmtes Beispiel ist z.B. die Wahrnehmung von “Ausländerkriminalität”:
    http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/76639/auslaenderkriminalitaet?p=all

    Das führst du uns z.B. vortrefflich vor, wenn du mich die ganze Zeit verschst zu Überzeugen, dass Manager ja gar nicht so schlimm seien, obwohl ich gar nichts in der Richtung gesagt habe. Das entspricht einfach deinem Denkmuster, weil du meinst, das ich denken würde. Genauso das Zeug, was du über “bestimmte Fachrichtungen” sagst, wie verallgeminernd du vom Islam, von Feministinnen usw. sprichst. Du behauptest, ich würde davon ausgehen, dass Frauen nach dem selben Tarifvertrag schlechter bezahlt werden würden, als Männer. So etwas hab ich jedoch nie geschrieben, und auch nicht gedacht. Ich mache dich darauf aufmerksam, dass ich das nicht behauptet, und du wiederholst es trotzdem noch, weil du meinst zu wissen, was meine Ansicht ist. Auch bei den Linken gilt:

    Quote:

    Es gibt immer solche und solche.

    Oliver Grüner wrote:

    Noch einmal, meine Frau ist Ausländerin und stammt aus der unteren Mittelschicht. Sie hat sich auf den Hosenboden gesetzt und gelernt. Sie hat einen Uni-Abschluss als Diplom Kauffrau gemacht und arbeitet heute als Corporate Manager in einer völligen Männerdomäne, namentlich in der Automobilindustrie. Ja, sie kämpft da gelegentlich gegen Vorurteile. Aber sie verdient genauso viel wie ihre männlichen Kollegen in gleicher Position. Und sie ist in der Lage, obwohl deutsch nicht ihre Muttersprache ist, sofort und “überall” einen ähnlichen Job in mindestens gleicher Position zu finden und erhält sogar auch Angebote. Ihr Geschlecht spielt also überhaupt keine Rolle! Was eine Rolle spielt ist, dass sie qualifiziert und engagiert ist!

    Ich bezweifel, dass deine Frau repräsentativ ist. Eine “Stichprobe” von einer Person ist arg wenig, wenn man darüber spricht, welche beruflichen Chancen Frauen, gerade jene mit sogenannten “Migrationshintergrund” haben.

    Oliver Grüner wrote:

    fenris21 schrieb:

    @olli Grüner

    Also jetzt verlassen wir das Thema!

    Die armen Manager müssen wir da auch nicht reinziehen,die brauchen unser Verständnis nicht!

    Wenn sich ein paar deiner Managerfreunde lang und breit ausheulen nimmst du das doch nicht ernst,oder?

    Deine Einstellung,dem Feminismus gegenüber,teile ich im großen und ganzen.

    Probleme habe ich allerdings mit deinen sozialdarwinistischen Anwandlungen.

    Eine linkere,die Umverteilung praktizierende,Politik kann im Augenblick nicht schaden.

    Sieh dir mal die Performance der FDP an,dann weißt du Bescheid!

    Man braucht in einer Gesellschaft,welche sich soweit auseinanderdividiert hat,ein bisschen sozialen Kitt!Das kostet,keine Frage!Ein Staat ist kein Unternehmen!

    Ich bin selbständig und in der “Werbebranche” tätig.Ich bezahle Steuern und ich bezahle sie gerne.

    In jungen Jahren sah es zukunftsmäßig nicht besonders rosig aus bei mir.Der Staat und mein soziales Umfeld haben mich nicht fallenlassen!Das rechne ich beiden hoch an!Jeder kann an sich arbeiten!Die Verhältnisse sind nicht einzementiert!

    Ich gebe zu, ich habe da ein wenig auf den Putz gehauen. Ich habe überhaupt keien Managerfreunde oder ähnliches. Und ich kann dir ruhigen Gewissens sagen, dass mind. 99 Prozent der Leute in solchen Positionen absolute Arschlöcher sind. Das kommt leider glaube ich mit dem Job, wer andere anleitet, der muss sehr Selbstbewusst, teilweise Arrogant und vor allem Dominant sein, damit ihm Untergebene als auch Geschäftspartner nicht auf der Nase herumtanzen. Leider übertreiben es einige Chefs dann auch letztlich und verkommen zu richtiggehenden Unmenschen und Ausbeutern.

    Auf der anderen Seite sehe ich aber eben auch die Chefs, die tatsächlich 100 bis 120 Stunden in der Woche arbeiten und jede zweite Woche irgendwo in der Weltgeschichte rumdüsen und zu Lasten ihrer Familie alles tun, um den Laden am Laufen zu halten.

    Und in solchen Augenblicken fällt es mir immer schwer, den Neid der Linken auf die “Millionen” die solche Leute angeblich scheffeln und als Ungerechtigkeit abstempeln zu akzeptieren.

    Hier sind wir ähnlicher Meinung, über “den Neid der Linken” zu reden ist also unfug, denn ich bin links. Auch ich gehe davon aus, dass Manager nur handeln, wie sie handeln, weil sie strukturellen Zwängen unterliegen.

    Deswegen übe ich Kritik an den Zwängen, nicht an den Managern, denn diese sind nicht Naturgegeben, sondern gesellschaftlich (Oder wie Adorno es formuliert hat: “Ohne Absehen von den lebendigen Menschen wäre nicht zu tauschen. Das impliziert im realen Lebensprozeß bis heute notwendig gesellschaftlichen Schein. Sein Kern ist der Wert als Ding an sich, als »Natur«. Die Naturwüchsigkeit der kapitalistischen Gesellschaft ist real und zugleich jener Schein.”).

    Du siehst, meine Sicht der Dinge hat nichts mit dem gemein, was du in mich hinein projezierst.

    Quote:

    Wo wir einer Meinung sind ist, dass viele Jobs eine bessere Bezahlung verdienen würden. Allerdings muss man bei solchen Wünschen immer aufpassen. Die Inflation könnte in so einem Augenblick gnadenlos zuschlagen und den allgemeinen Mehrverdienst völlig verpuffen lassen. Und, ich glaube gar nicht, dass ich so was wirklich sage, um dem Vorzubeugen benötigt eine Marktwirtschaft wie unsere auch Niedriglöhner. Damit z.B. die Kosten für Lebensmittel nicht mit einmal eskalieren.

    Was allerdings nicht bedeutet, dass die Geldverteilung nicht einiges fairer sein sollte. Viele sehr Reiche verdienen wirklich zu viel, viele normale Angestellte haben zu wenig Netto vom Brutto übrig. Eine Politik, die hier eine bessere (Um-)Verteilung betreibt, würde ich sehr begrüßen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich keine(!) Partei kenne, die ein wirklich faires Modell anstrebt, welches letztlich dem Wohle aller dienen würde.

    Anfangen würde ich z.B. mit der Abschaffung der Leiharbeit, das ist für mich Ausbeutung pur und viele Firmen nutzen dies schamlos aus, um Leute eben nicht einstellen zu müssen. Dann würde ich strengere Auflagen bezüglich Outsourcing begrüßen, d.h. wer Arbeitnehmer outsourced um deren Lohnnebenkosten zu sparen, bzw. solche “Scheinselbstständigen” beschäftigt muss höhere Abgaben zahlen. Sowie die Unterbindung der Aufsplittung einer Firma in viele kleine einzelne Firmen, was gerne gemacht wird, damit die Firma z.B. keinen Betriebsrat benötigt oder gar nach Tarif bezahlen müsste. Was ich hingegen tun würde wären Arbeits-Kurzverträge zu erlauben, also das eine Firma bei einem Auftragshoch auch mal für ein bis drei oder sechs Monate jemanden einstellen und dann wieder entlassen kann. Das sind jetzt nur mal so ein paar Ansätze, wo ich denke, dass es ziemlich krankt und man vieles verbessern kann. Selbst einem flächendeckenden Mindestlohn bin ich absolut nicht abgeneigt.

    Auch hier würde ich so ziemlich allem zustimmen.

    Übrigens, weil ja oft behauotet wird, ein Mindestlohn würde Jobs kosten, würde ich mal behaupten dass die “Gesetze” von Angobt und Nachfrage nicht auf den Arbeitsmarkt übertragen werden können:
    http://www.trend.infopartisan.net/trd1006/t041006.html
    Es ist schon faszinierend, dass die Camebridge-Camebridge-Kontroverse kaum in ein Lehrbuch der Wirtschafftswissenschaft eingeflossen ist, obwohl Pierro Sraffa damals eine Gundlagen der neoklassischen Lehre in Schutt und Asche gelegt hat, und dies sogar von den selben Professoren zugegeben wurden ist, die die Lehrbücher schreiben bzw. gescjrieben haben und die ihren Studenten solche eine “Kleinigkeit” weiterhin ersparen möchten.

    als Antwort auf: Quote of the Day! #1100451
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer

    “Zu sagen was ist, bleibt die erste revolutionäre Tat.” Rosa Luxemburg

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121043
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Bastian 1984 schrieb:

    @Oliver

    Ich weiß ja nicht ob du sozialwissenschaftlich “geschult” bist (bzw. in welcher Richtung du wissenschaftlich arbeitest), aber wenn dem so sei, dann solltest du Wissen wie wenig Alltagswissen “wert” ist. Daher ist es mir völlig wurscht, wieviele Leute du kennst, die so und so leben. Eine repräsentative Statsistik würd man daraus wohl kaum erstellen können.

    Du scheinst echt zu glauben, weil ich links bin und an der einen oder anderen Stelle Feministinnen Recht gegeben habe, kannst du fort an meine “Gedanken lesen”, oder?

    Ich gehe jetzt schlafen. Gute Nacht.

    Im Gegenteil, ich halte mein Alltagswissen aus jahrelanger Berufserfahrung und von der Straße für wesentlich aussagekräftiger als irgendwelche wissenschaftlichen Statistiken, die aus dem Elfenbeinturm heraus gemacht oder gar von bestimmten Auftraggebern finanziert sind.

    Und du wirfst mir Sozialneid vor???

    Oliver Grüner wrote:

    Ich kenne die Probleme und weiß, wo es juckt. Ich kenne beruflich vom Müllmann bis zum Konzernchef alle möglichen Leute. Und in meinem persönlichen Bekanntenkreis gibt es einige Sozialpädagogen, die genauso denken wie du, und mir ist sehr klar, warum das so ist und auch, dass ihnen leider der Blick auf die Realität verschlossen bleibt, weil sie sich lieber an ihr eigenes ach so ungerechtes Weltbild klammern.

    Hab ich gesagt das ich Sozialpädagigik studiert habe?

    Mal davon abgesehen scheint über den Kamm scheren ja eines dieser liebstens Hobbys sein.

    Oliver Grüner wrote:

    Sie begreifen nicht, dass der arrogante Top-Manager, der da gerade 2000 Menschen entlassen hat und da selbst “Millionen” verdient damit dafür gesorgt hat, dass die anderen 15.000 Mitarbeiter weiter in Lohn und Brot stehen können und er für sein Geld sechs Monate im Jahr um die Welt jetten muss und im Rest der Zeit 100 bis 120 Stunden die Woche arbeitet und dabei seine Familie kaum zu Gesicht kriegt und dazu auch eine enorme Verantwortung trägt, unter deren Last die meisten Menschen schlicht zusammenbrechen würden.

    Nochmal, wo habe ICH hier etwas über Manager gesagt. Das habe ich eben schon gefragt. Statt einer Antwort “reagierst du weiter auf etwas, was ich nie gesagt habe.

    Du argumentierst die ganze Zeit gegen eine verküzte Kapitalismuskritik, die nicht meiner Auffassung entspricht. Mein Standpunkt ist ein ganz anderer, als der, den du mir hier unterstellst, das wird nicht besser, in dem du deine Vorurteile wiederholst.

    Oliver Grüner wrote:

    Ich sage nicht, dass es nicht unfair zu geht! Aber ich sage, dass Frauen längst nicht so benachteiligt sind, wie gerne dargestellt. Da ist viel Scheinheiligkeit dahinter und viel der Wunsch, doch unbedingt “politisch korrekt” sein zu wollen, weil das in bestimmten sich selbst für elitär haltenden Kreisen – die allerdings nicht viel verdienen – ja so “in” ist. Dieses Verhalten kommt nicht von ungefähr und wird während des Studiums in bestimmten Fachrichtungen durchaus auch gerne forciert.

    Aha… Und wieder trieft es vor Vorurteilen.

    als Antwort auf: OUYA #1108202
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Bastian 1984 schrieb:

    Und ein 100%iger OUYA-ersetz kann kein Androidphone sein, da einige Spiele nicht für Mobile Devices erscheinen werden, aber für die OUYA.

    Aha, weil du ein einzelnes wahrscheinlich sogar nur temporär exklusives Indie-Game für Ouya gefunden hast, können die anderen Android-Geräte, die “1 Millionen” mehr Spiele haben, die nie speziell für Ouya erscheinen werden, also kein Ersatz sein. Komische Logik …

    Das waren schon ein paar mehr als ein Spiel.

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121032
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Leute wie du sind grundsätzlich neidisch auf “die da oben”.

    Kannst du belegen, dass Frauen in einem Job in der gleichen Firma und Abteilung und gleich langer Beschäftigung weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen? Warum sollte ich mir die Mühe machen da jetzt zu suchen, die grundsätzliche Behauptung geht doch von dir aus. Also, zeige mir die Arbeitsverträge! Wir hatten hier schon jemanden, der als Verkäufer bestätigt hat, dass er genau so viel verdient wie seine Kolleginnen. Es liegt an dir zu beweisen, dass Frauen wirklich benachteiligt sind!

    Ich glaube dir nicht, weil es meiner Lebenserfahrung diametral entgegen steht. Vielleicht verwechselst du das mit einigen Paaren, die grundsätzlich auf einem Stand sind, wo jetzt zufällig die Frau mehr verdient. Wie es etwa bei mir der Fall ist. Aber kennst du wirklich eine studierte Frau mit Diplom und gutem Job, die einen einfachen Arbeiter geheiratet hat? Ich glaube nicht!

    Kiryu wrote:

    Wenn es nach solchen gutdenkenden politisch korrekten menschen geht sollten Krankenschwestern dasselbe verdienen wie ein Chirurg.

    Dieser Wahnsinn hat solche massen erreicht das Frauen in der US Armee die gemuetlich am Schreibtisch sitzen genausoviel verdienen wie ihre Kollegen die an die Front kopf und kragen riskieren.

    Ist das fair?

    @Bastian1984

    Solche eine Antwort habe ich von dir erwartet,du wirst alles tun um diese Feministinnen zu verteidigen,auch wenn du dabei luegst,genau wie sie.

    Das hab ichzu keinem Zeitpunkt behauptet, sondern u.a. dass:

    Bastian 1984 wrote:

    Danke Karotte

    Und dann haben wir noch die Situation, dass eher als weiblich identifizierte Jobs schlechter bezahlt werden, als als eher als männlich identifizierte Jobs mit ähnlichen Vorraussetzungen,

    Krankenschwester/Pfleger machen eine sauschwere Arbeit, mit viel Verantwortung, psychischer Stress durch Umgebung, Schichten, Überstunden, Körperlicher Anstrengung, Qualifikation braucht man auch usw.

    Was verdient man bei dem Job?

    “Leute wie ich”, ist hier also jetzt das Diskussionsniveau. Bitte sag mir, für welche Medien du arbeitest, damit ich weiß, wo ich erst garnicht reingucken muss.

    Nochmal gute Nacht

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121031
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer

    @Oliver

    Ich weiß ja nicht ob du sozialwissenschaftlich “geschult” bist (bzw. in welcher Richtung du wissenschaftlich arbeitest), aber wenn dem so sei, dann solltest du Wissen wie wenig Alltagswissen “wert” ist. Daher ist es mir völlig wurscht, wieviele Leute du kennst, die so und so leben. Eine repräsentative Statsistik würd man daraus wohl kaum erstellen können.

    Du scheinst echt zu glauben, weil ich links bin und an der einen oder anderen Stelle Feministinnen Recht gegeben habe, kannst du fort an meine “Gedanken lesen”, oder?

    Ich gehe jetzt schlafen. Gute Nacht.

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121028
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Bastian 1984 schrieb:

    Kenne Fälle, bei denen das so ist.

    Ach ja? Wieso glaube ich dir das bloß nicht?

    Ich kenne genau einen(!) solchen Fall. Und glaube mir, als Journalist kenne ich verdammt viele Menschen. Nur der ist eine absolute Ausnahme, weil die Frau sowieso keinen Partner auf ihrem Status gefunden hätte, denn viel höher als sie geht es nicht. Und ihr Wahlpartner war jetzt letztlich auch kein “unerfolgreicher” Mann.

    Ich kenne solche Fälle, ob du mir das glaubst oder nicht.

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121027
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Bastian 1984 schrieb:

    Ähja, ich bin neidisch weil Frauen schlecht verdienen. Alles klar.

    Ich bezog mich auf dein Traktat gegen Alice Schwarzer.

    Was deinen Neid angeht, du weißt genau, was ich meinte. Als selbsternannter Verteidiger der armen ausgebeuteten hilflosen Frauen, insbesondere auf die fetten gierigen und vornehmlich männlichen Manager etwa.

    Aha, wo genau hab ich das geschrieben? Was soll ich genau wissen, was du meinest? Und was hat das mit meinem angeblichen Neid zu tun?

    Oliver Grüner wrote:
    Bastian 1984 schrieb:

    Im Klartext: Frauen haben auf der Jobsuche einen Nachteil, weil sie mit höherer Wahrscheinlichkeit aus dem Job ausscheiden (nicht nur Schwangerschaft, aucu Erziehung). Deswegen erhalten sie eher schlechter bezahlte Jobs. Weil die Paare sich eher entscheiden, dass der schlechter Bezahlte ausscheidet, scheiden eher Frauen aus. Deswegen haben Frauen weiterhin den Nachteil, dass…(und der Teufelskreis von vorne)

    Ah, du drehst dir dein eigenes Weltbild so hin, wie es dir am besten passt, sorry, was du schreibst ist einfach nicht wahr!

    Nope. Ich würde das als evident bezeichnen.
    Kannst du das irgendwie widerlegen, also z.B. das Frauen im Durchschnitt weniger verdienen?

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121024
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Kiryu wrote:

    Ich wollte mich eigentlich aus dem Thema raushalten aber dieses Gehaltsmaerchen wieder,wurde immer wieder bewiesen dass es nicht stimmt.Ich bin Verkaeufer und arbeite zusammen mit 3 Frauen.

    Bin der einzige Mann im Team und ratet mal,wir verdienen alle dasselbe.

    Sowas ist ausserdem gesetzlich verboten und wenn es so waere wuerden Arbeitnehmer nur noch Frauen einstellen.

    Hat auch keiner Behauptet. Das Thema war eher ein anderes: Frauen machen aber eher Jobs, die schlecht bezahlt bist. Du arbeitest mit 3 Frauen in einem schlecht bezahlten Job.

    Kiryu wrote:

    Edit:@Oliver Gruener

    Dem kann ich nur zustimmen,es ist nunmal so dass Frauen die gut verdienen niemals einen Partner waehlen der weniger verdient als sie,ist auch meine Erfahrung.

    Wenn Maenner soviel verdienen hatt es also auch einen Grund,da sind diese Frauen auch mitschuld und sie sollten mal selbstkritik ueben.

    Kenne Fälle, bei denen das so ist.

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