Bastian 1984

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  • als Antwort auf: Quote of the Day! #1100476
    Bastian 1984Bastian 1984
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    „WIR sagen und ICH meinen ist eine von den ausgesuchtesten Kränkungen.“ Theodor W. Adorno
    http://www.nur-zitate.com/autor/Theodor_W_Adorno

    als Antwort auf: Ich bin betrunken, ich darf das… #1045116
    Bastian 1984Bastian 1984
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    OneStepToDeath wrote:

    Und gegen die Sachen vom Hanfverband sage ich doch nichts? Alles richtig. Und?

    Baja, der Hanfvrband sagt nicht, dass Psychosen/Schizophrenie, die in Folge von Cannabiskonsum auftreten, über kurz oder lang irgendwann sowieso auftreten würden. Ein gewichtiger Unterschied, wie ich finde.

    Falls du es vergessen haben solltest :-P

    EDIT: Prost, darauf eine Tasse grünen Tee ;-)

    als Antwort auf: Ich bin betrunken, ich darf das… #1045109
    Bastian 1984Bastian 1984
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    OneStepToDeath wrote:

    @ Bastian 1984

    Naja du redest von Leuten die du kennst, von deinem Umfeld.

    Wenn ich das jetzt tun würde, würde das wieder genau umgekehrt aussehen. Da hat keiner Probleme und keiner ist Gleichgültig / Faul oder sonstiges.

    Fakten/Studien hab ich doch auch gepostet, z.B. was der Hanfverband dazu meint. Und denen liegt es wohl fern, das Zeug zu verteufeln…

    Und den Kommentar mit Halbwissen gebe ich gerne zurück, was das betrifft. Es ist schlicht Unfug zu behaupten, dass Zeug wäre gesund und dass auch noch damit zu begründen, es würde unter gewissen Umständen als Arzneimittel verschrieben. Unter dem Umstand dass man Nierensteine hat, bekommt man im Krankenhaus auch Bier ans Krankenbett gebracht (wegen der treibenden Wirkung). Deshalb ist Bier noch lange nicht gesund.

    fenris21 wrote:

    Du musst mal dein Lebensumfeld ändern!Drogen allgemein,haben ihre jeweiligen Subkulturen verlassen und werden munter ,in allen Gesellschaftschichten,konsumiert.Das zieht Kreise….

    Also fallst du glaubts, ich hänge auschließlich mit Menschen mit bunten Haaren und/oder schwarzen Kapuzenpullovern rum, dann liegst du falsch…
    Und nein, auch nicht alle Leute mit teilweise cannabisbedingten Problemen die ich kenne, bewegensich überhaupt in solchen Kreisen…

    als Antwort auf: Ich bin betrunken, ich darf das… #1045101
    Bastian 1984Bastian 1984
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    OneStepToDeath wrote:

    @ Bastian 1984

    Ausnahmen gibt es doch immer. Wie jetzt z.B dein Vater den du erwähnt hast.

    Das negative Effekte auftreten können, möchte ich ja auch gar nicht bestreiten. Kann man doch auch gar nicht, weil es diese wirklich geben kann.

    Aber bei wie vielen der Konsumenten treten diese Dinge auf? Vorallem bei Gelegenheitzskonsumenten. Jetzt mal in %

    Das ist dann ja doch eher gering. Wie gesagt, kommt doch immer auf die Menge an und den Zeitraum.

    Das mit der Schokolade sollte jetzt nicht wirklich ein Vergleich sein, aber gut ; ) Lassen wir das.

    Wie gesagt, mein Vater ist nicht der einzige “Fall” den ich kenne, dass mit Psychosen/Schizophrenie bezog sich z.B. auf andere Leute (plural) die eher in meiner Altersklasse sind.
    Mir ist kein solcher Fall bei Gelegenheitskonsumenten persönlich bekannt, aber auch diese sollen existieren. Das ist wohl eine Frage der individuellen Anfälligkeit, die mit anderen Dingen zu tun hat.
    %-Zahlen hab ich nicht zur Hand, da ist dann z.B. die Frage was ein Gelegneheitskonsument ist reine Definitionssache. Das mit Menge und Zeitraum stimmt zwar, aer man sollte die Gefahren nicht herunterspielen.
    Zumal es dadurch, dass der “Markt” völlig unreguliert ist, schwer ist, Aussagen zu treffen wieviel THC jemand zu sich genommen hat, weil es keinerlei Normierung gibt. Zusätzlich ehöht dies Gefahren einer Überdosierung, und gerade in Folge von Überdosierungen brechen psychische Krankeheiten häufiger aus.

    als Antwort auf: Das muss man für Wii haben #1121854
    Bastian 1984Bastian 1984
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    Jupp. Mit dem Bowling muss ich dem Hackbraten absolut recht geben.

    als Antwort auf: Ich bin betrunken, ich darf das… #1045098
    Bastian 1984Bastian 1984
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    OneStepToDeath wrote:

    @ Bastian

    Zu den psychischen Problemen.

    Hat man diese, sollte man eh keine psychoaktiven Drogen nehmen. Da sollte man sich halt auch vorher selbst informieren und nicht einfach alles stumpf konsumieren.

    Psychische Abhängigkeit soll nur bei knapp 2% der Konsumenten auftreten.

    Ich war davon abhängig als ich noch Tabak drinn hatte. Da hatte ich aber auch weiter Tabak durch die Bong durchgezogen, wenn ich kein Weed mehr hatte.

    Jetzt wo ich kein Tabak mehr konsumiere und nur noch pur Weed rauche, hat sich das erledigt. Statt 20 Köpfe (damals mit Tabak) rauche ich nur noch 2 bis 4, wenn ich etwas habe. Manchmal auch gar nicht, ohne auch überhaupt daran zu denken, dass ich etwas da habe und eigentlich kiffen könnte. Kann pur rauchen nur empfehlen, wenn man denn eh kifft.

    Zu den psychischen Krankheiten die ausgelöst werden. Das ist richtig. Allerdings soll das nur vorkommen, wenn man eh vorbelastet ist, Sprich, in der Familie sind psychische / mentale Krankheiten stark verbreitet usw. Hat man Potential für psychische Krankheiten, können diese durchs kiffen verfrüht ausgelöst werden. Diese Probleme hätte man dann aber wahrscheinlich irgendwann später, so oder so auch ohne kiffen bekommen.

    Auch hier gilt also, informieren vor dem konsumieren.

    Zu kiffen in der Jugend. Ist richtig. Man sollte aber allgemein lieber keine Drogen nehmen, wenn Körper und Gehirn noch nicht ganz fertig entwickelt sind.

    Zu kiffen und Gleichgültigkeit. Meiner Meinung wird man dadurch nur so gleichgültig, wie man so oder so schon ist.

    Frag doch mal die U.S. Army. Die haben eine Studie durchgeführt mir dem Ergebnis: keine Effekte festzustellen. Wenn das mit der Gleichgültigkeit immer wahr wäre, wieso benutzen gerade östliche Kulturen und besonders die Rastafaris in Jamaika Cannabis, um eine Leistungssteigerung zu erreichen, besonders eine mentale? Außerdem gäbe es sonst keine Texte wie diesen hier. Ein weiteres Gegenargument ist, daß Hanf besonders in politisch aktiven, meist alternativen Kreisen zum gesünderen Bierersatz geworden ist.

    Wenn eine Person erwachsen wird (die Phase, die sich so euphemistisch Pubertät nennt), dann ist es normal, daß ein Interesse besonders für alles mit Arbeit und Aufwand verbundene nachläßt. Dieser “Faultier-Effekt” ist deshalb nur bei Jugendlichen zu spüren, nicht bei Erwachsenen.

    Der Punkt ist doch, dass man von der “Vorbelastung” erst dann ganz sicher sein kann, wenn es zu spät ist. Dass die Krankheit zwangsläufig ausgebrochen wäre, ist nicht so sicher wie du es hier behauptest. Und nichtmal ob eine Vorbelastung da sein muss, ist sicher.
    Beim pur rauchen kommt man dann eher zu den Problemen mit der hohen Dosis.
    Und das Cannabis in politisch aktiven alternativen Kreisen mal so ganz einhellig als gesünderer Bierersatz angesehen wäre, ist auch nicht so und tendenziell eher rückläufig. Ich bewege mich in politisch aktiven alternativen Kreisen und bin dann schon die erste Ausnhame neben einem ganzen Haufen von Nicht- oder Exkiffern in meinem Bekanntenkreis.
    Und das Kiffer im Rausch auch mal gerne pseudotiefsinnigen Blödsinn labern, dürfte auch ein offenes Geheimnis sein. Ich weiß noch ganz genau, wie meine Noten im Deutschleistungskurs besser und in nahezu allen anderen Fächern schlechter wurden, als ich mir angewöhnte den Tag mit einer Tüte im Bett zu beginnen…

    Und “Faultiereffekt” nur bei jungen Leuten? Mein Vater ist ein am Leben gescheitereter Althippi mit “allem” was dazu gehört (Kiffer, alternativ, politisch aber NICHT aktiv) , ich wage das zu bezweifeln.

    Ich weiß ja nicht, warum Cannabis immer so gerne verniedlicht wird. Der Vergleich mit Schokolade ist absurd.

    als Antwort auf: Ich bin betrunken, ich darf das… #1045095
    Bastian 1984Bastian 1984
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    captain carot wrote:

    Wrum soll ein Rausch unbedingt schädlich sein?

    Natürlich kann Dauerkonsum sehr wohl schädlich sein, wobei das auch noch davon abhängt, ab wann und vor allem wie oft man etwa Gras konsumiert. Allerdings, dauerhaft Unmengen an Fleisch zu essen ist z.B. auch gefährlich.

    Die Menge macht das Gift.

    Und ein Rauschzustand, der kann nunmal auch sehr angenehm sein. Dabei hab ich persönlich z.B. die Erfahrung gemacht, dass ein THC-Rausch erheblich angenehmer sein kann als ein Alkoholrausch vergleichbarer Stärke. Wobei ich das Zeug eh nicht mehr vertrage und fast nie viel trinke.

    Der Rausch ist nicht unbedingt schädlich, wobei er schon zu einer psychischen Abhängigkeit führen muss. Und gerade in diesem Zusammenhang birgt Cannabis eine relativ große Gefahr wegen des “Wohlgefühls”. Dies gilt insbesondere bei psychisch bleasteten Menschen.

    Eine andere Frage ist, inwiefern der Rausch Psychosen, Schizophrenie usw. verursachen kann. Zwar wird davon ausgegangen, dass derlei Krankheiten zwar nicht ihre eigentliche Ursache im Cannabiskonsum haben, aber diese dadurch ausbrechen. Und zwar dies auch, wenn die Psychose o.ä. vorher völlig unbemerkt bzw. praktisch nicht vorhanden und tiefsitzend schlummernd war. Und zwar auch beim ersten Konsum.
    Cannabis ist also “unberechenbarer” als Alkohol. Dass es dem Gegenüber auch einige Vorteile hat ist klar.

    So etwas in der Art sagt selbst der Hanfverband, eine Organistation die sich aus (meiner Meinung nach guten Gründen) für die Legalisierung einsetzt:

    Hanfverband wrote:
    Cannabis und Psychose

    Durch die Einnahme von Cannabis – besonders von hohen Dosen THC – können akute psychotische Symptome ausgelöst werden. Diese verschwinden in der Regel wieder nach einigen Tagen.
    Eine eigenständige “Cannabispsychose” ist nicht belegt. Man geht hingegen davon aus, dass bei vulnerablen (anfälligen) Personen, die Cannabis konsumieren, eine bislang verborgene psychotische Erkrankung eher zum Ausbruch kommt als bei abstinenten.

    Relativ unstrittig ist, dass nach der Einnahme von Cannabis psychotische Symptome möglich sind. Besonders nach hohen Dosen von THC kann eine toxische Psychose ausgelöst werden, die gekennzeichnet ist durch Desorientiertheit, Halluzinationen, Depersonalisierung (gestörtes Ich-Gefühl) und paranoide Symptome. Diese Symptome verschwinden jedoch wieder nach einigen Tagen Abstinenz und hinterlassen in der Regel keine Folgeschäden.
    In diesem Zusammenhang wurde in der Forschung lange Zeit auch über die Eigenständigkeit einer “Cannabispsychose” diskutiert, das heißt einer dauerhaften Psychose, die ausschließlich durch den Konsum von Cannabis ausgelöst wird. Heute geht man davon aus, dass es eine “Cannabispsychose” nicht gibt, sondern in diesen Fällen das Krankheitsbild der Schizophrenie vorliegt. Unklar ist allerdings, ob die an Schizophrenie Erkrankten auch ohne den Konsum von Cannabis an dieser einschneidenden Krankheit leiden würden. Man geht davon aus, dass es Personen gibt, die vulnerabel (anfällig) sind für die Erkrankung an Schizophrenie, und dass Cannabis die latente (verborgene) Psychose zum Vorschein bringen kann. Wissenschaftlich ließ sich die “Trigger-Hypothese” bislang zwar nicht eindeutig belegen, allerdings spricht einiges dafür, dass Cannabiskonsum den Ausbruch einer Schizophrenie beschleunigen kann, das heißt dass die Personen früher psychotische Symptome entwickeln als solche, die kein Cannabis konsumieren.

    Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist grundsätzlich von Schizophrenie gefährdet. Meist tritt die Krankheit zwischen der Pubertät und dem Alter von 30 Jahren auf. Dabei scheinen genetische Faktoren eine bedeutende Rolle zu spielen. Auffällig ist, dass unter den an Schizophrenie erkrankten Patienten ein höherer Anteil an Cannabiskonsumenten ist, als in der übrigen Bevölkerung. Diese Patienten nutzen vermutlich – genauso wie andere Konsumenten – die entspannende Wirkung von Cannabis.
    Jedoch haben Studien ergeben, dass der Krankheitsverlauf dadurch eher ungünstig beeinflusst wird und mehr Rückfälle (erneute psychotische Schübe) zu verzeichnen sind, als bei Abstinenten.

    Cannabisabhängigkeit

    Regelmäßiger Cannabiskonsum kann zu einer psychischen und einer milden körperlichen Abhängigkeit führen.
    Kennzeichnend für eine Abhängigkeit sind erfolglose Versuche, den Konsum zu reduzieren oder einzustellen.
    Solche Versuche sind meist gekennzeichnet mit typischen Symptomen wie innere Unruhe, Nervosität, Ängstlichkeit oder Depressionen.
    Sichere äußere Anzeichen für eine Abhängigkeit gibt es nicht. Psychosoziale Risikofaktoren für eine Abhängigkeitsentwicklung sind in erster Linie:

    eine labile psychische Gesundheit
    ausschließlich Drogen konsumierende Freunde
    frühzeitiger Beginn des Cannabiskonsums (unter 16 Jahren)
    mangelnde soziale Unterstützung (in der Familie, von Freunden)
    allgemeine soziale Perspektivlosigkeit (z. B. Arbeitslosigkeit)
    kritische Lebensereignisse (z. B. Trennungserlebnisse)

    Erst in der jüngsten Vergangenheit wurden in der Forschung Belege dafür erbracht, dass der dauerhafte Konsum von Cannabis mit Toleranzentwicklung und Entzugserscheinungen einhergehen kann. Beides sind wesentliche Kriterien für das Vorliegen einer körperlichen Abhängigkeit. Allerdings ist die körperliche Abhängigkeit bei weitem nicht so stark ausgeprägt wie beispielsweise bei Alkohol- oder Opiatabhängigen. Die psychische Abhängigkeit, die mit dem starken Wunsch verbunden ist, zu konsumieren, kann jedoch intensiv ausgeprägt sein. Betroffene Cannabiskonsumenten können den Konsum nicht mehr reduzieren oder haben bereits einige erfolglose Versuche hinter sich, den Konsum zu beenden.
    Man geht davon aus, dass etwa 4 – 7 Prozent aller Cannabiskonsumenten eine Abhängigkeit entwickeln.
    Die Gefahr, abhängig zu werden, ist nicht für jede/n Konsumierende/n gleich. Je nachdem, in welchem Maße so genannte psycho-soziale Risikofaktoren vorliegen, kann eine Person mehr oder weniger gefährdet sein, eine Abhängigkeit zu entwickeln. So geht man davon aus, dass psychische Probleme wie beispielsweise Depressionen das Risiko erhöhen, Cannabis im Sinne einer “Selbstmedikation” zu missbrauchen. Somit liegt das “wahre” Problem in vielen Fällen nicht primär in der Substanzwirkung, sondern in der psychischen Grundproblematik begründet.
    Als ein wichtiger Risikofaktor gilt vor allem der frühe Einstieg in den regelmäßigen Cannabiskonsum: Je früher bereits regelmäßig Cannabis geraucht wird, desto wahrscheinlicher entwickeln sich später z. B. Abhängigkeitsprobleme. Als weitere Risikofaktoren sind auch der frühe Einstieg in den Zigaretten- und Alkoholkonsum zu nennen.

    Das Risiko des Umstiegs auf andere “härtere” Drogen wurde lange Zeit unter dem Stichwort “Einstiegsdroge” kontrovers diskutiert. Dabei wurde die Beobachtung, dass fast alle Heroinabhängigen früher Cannabis geraucht hatten, zum Anlass genommen, Cannabis für den Umstieg auf Heroin verantwortlich zu machen. Was für Heroinabhängige rückblickend stimmt, trifft jedoch nicht auf Cannabiskonsumenten zu. Tatsächlich steigt nur ein sehr kleiner Teil der Cannabiskonsumenten auf andere Drogen um.

    http://hanfverband.de/index.php/themen/cannabisfakten/974-cannabis-wirkung-nebenwirkungen-und-risiken

    Ein weiteres Problem ist, dass der Anbau und Vertrieb rechtsfreie Räume sind. Es ist nicht unüblich, dass Gras oder Steine gestreckt werden, schlimmstenfalss mit Glassplittern beim Grünen.

    als Antwort auf: Das muss man für Wii haben #1121851
    Bastian 1984Bastian 1984
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    @Karotte

    Also wenn du noch Gamecubespiele nachzuholen hast, dann solltest du die Wii auf jeden Fall einige Zeit behalten.

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121241
    Bastian 1984Bastian 1984
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    fenris21 wrote:

    @Basti

    Ein interessanter Punkt,den du ansprichst,ist der, der fortschreitenden Emanzipation,des Menschen.

    In meinen Augen,wird die Religion in kapitalistischen Systemen,durch das Dogma:”Sei individuell und konsumiere” ersetzt.

    Da werden Bilder und Normen transportiert,welche in fast jedem den Wunsch nach einer,dem jeweiligen Lebensumfeld, entsprechenden “Optimierung” wecken.

    In einem Punkt hast du allerdings Recht.Die Marktwirtschaft liebt den Indivualismus!Kapitalismus ist nämlich auf beiden Augen blind!Als Konsument ist jeder

    geeignet.Wichtig ist allein der Wunsch nach Konsum!Ich versichere dir:In jedem,lässt sich der Wunsch auf “schöne Einkaufserlebnisse” ist nur mit Arbeit und intensiver

    Marktforschung verbunden.

    Unser Hang zum Selbstbetrug,was die Einschätzung unseres Selbst betrifft,spielt dem Apparat in die Hände.

    Unser Gehirn, ist den lieben langen Tag damit beschäftigt den Vorgängen um uns herum eine Struktur zu geben.

    Bei diesem Vorgang nimmt sich unser Hirn erhebliche “künstlerische” Freiheiten.

    Verstehe mich nicht falsch!Es gibt einen “Freien Willen”!Nur überschätzen wir den Einfluss des selben.

    Über die Mechanismen der Propaganda und der Agitation könnte ich seitenweise referieren.In dem Bereich befindet sich die Wirtschaft auf einem hohen Niveau!

    Du propagierst ein Menschenbild,in dem jeder nach seiner Facon glücklich wird, und es kein Gruppenverständnis gibt! Du gehst davon aus,wie Vreen übrigens auch,daß der Mensch “Produkt” seiner Umgebung ist!Klingt ja schlüssig und ist auch zum, größten Teil, wohl so!Allerdings wird es immer verschiedene Startvoraussetzungen geben,vielleicht werden die Menschen in Zunkunft “geklont” et.,selbst dann,wird man wohl auf eine gewisse Diversität achten.

    Ideologien scheitern immer an der , trügerischen Illusion, des “grandiosen” Menschenbildes!Es muss das und das geschehen und hat sich das mit all den Schlechtigkeiten erledigt!Wenn wir, eines fernen Tages ,diesen von dir angestrebten Zustand erreichen,dann sind wir keine Menschen mehr,sondern Götter!

    Bei solchen Theorien,wie dem Darwinnismus et., ist klar,daß diese Theorie auch ein Kind seiner Zeit ist und entsprechend beurteilt werden muss!

    Darwin war ein religöser Mensch,und hat seine Theorien nicht als Vehikel dazu benutzt, das Prinzip des “Göttlichen” in Frage zu stellen!Und warum,weil er kluger

    Mann war, der sich sehr wohl der Tatsache bewusst war,daß der Mensch sich auf einer immerwährenden Reise zur Vervollkommnung befindet.

    Deswegen stoßen mich geschlossene Weltbilder ab.Allerdings der von dir propagierte “Individualismus ohne Grenzen” ist in meinen Augen nicht vom Wunsch der

    Vervollkommnung beseelt,sondern eher Ausdruck eines Desinteresses an seinen Mitmenschen und dem Unwillen,sich in irgendeiner Form anzupassen.Nicht zuletzt,wird im so einem Menschenbild unbedingte Befriedigung der eigenen Interessen propagiert!Der Mensch hat keinen Anspruch auf immerwährendes Glück!

    Wir sollten die Dinge manchmal einfach mit etwas Demut und einem ironischen Abstand sehen.

    Selbstverständlich ist das zeitgeistige Individualitätsverständnis problematisch, und insbesondere problematisch ist wenn Identititsbildung bzw. die Subjektivierung dem Konsumverhalten dienen soll. Doch dies ist den Umständen geschildert. Der Witz ist doch aber, dass so etwas oft eben nicht über Individuen an Sich, sondern Grüppchen funktioniert. Die Unterscheidung z.B. zwischen “Core-” und “Casualgamer” entstammt bestimmt einer PR-Abteilung.

    Einen “Individualismus ohne Grenzen” in der Form, wie du es unterstellst, habe ich in keiner Weise gefordert. Ich habe nicht gesagt, dass der Mensch sich nicht für seine Mitmenschen interessieren soll. Ich bin geradezu entgegengestzter Meinung: Das menschliche Miteinander wird immer mehr auf Geldverhältnisse beschränkt, Menschen als Gesellschaftsatome. Das hat nichts mit Individualismus zu tun, sondern mit der Form des Individualismus. Ja eigentlich ist es eine besondere Form der Gleichmacherei, denn das gegenseitige Interesse beschränkt sich zunehmend auf den schnöden Mammon, alle Menschen werden nach der selben Sachen beWERTet. Individuell ist dann höchstens noch der Kontostand, eine im wahrsten Sinne des Wortes sehr eindimensionale Form der Individualität, wie ich finde.

    Was auch nicht unerwähnt sein soll: Alle Menschen sind zwar als Konsumenten geeignet, aber in dieser Beziehung sind manche gleicher als andere.

    fenris21 wrote:

    Zum Video:Also Videospiele sollten ,in jedem Fall,keine Rolle in der frühkindlichen Erziehung spielen.

    Das Video ist ein gut gemachtes “Meinungstransportvehikel”,welches, natürlich nicht zum “Mitdenken” sondern zum “Umdenken” bewegen soll.

    Damit ist die Beweisführung,welche den Sachverhalt “Agitation und Kampagne” zum Inhalt abgeschlossen.

    Man kann Jugendliche , mit griffigen Videos,zum Nachdenken ermuntern!Keine Frage!Allerdings dies, mit pekunären Interessen jeglicher Art zu verbinden,ist

    moralisch nicht stilsicher!

    Das du dem juvenilen Konsumenten die Freiheit zusprichst,sein Geld für das auszugeben was er für richtig hält, zeigt,daß du für die Marktwirtschaft noch nicht verloren bist!Weiter so

    Dieses Bild des “freien Willens” spielt dem Konsum in die Hände!

    Auch die Videos der jungen Dame,sind Produkte!Und haben damit ihre “Unschuld” eingebüsst!

    Um mit solchen Botschaften umzugehen und diese in einen vernünftigen Kontext zu bringen, fehlt es den meisten Konsumenten am intellektuellen Rüstzeug!

    Komplizierte Sachverhalte, lassen sich nicht in schönen Videos lösen!

    Bis dahin….

    Ich glaube garnicht dass das Video etwas lösen soll, sondern auf etwas aufmerksam machen soll. Und so ziemlich alles kostet in unserer Gesellschaft Geld. Für Lau ist nichts zu haben, auch Anita muss essen. Und wie gesagt: Sie wollte ursprünglich 6.000$, was soviel nicht ist. Klingt ein bisschen blöde, aber es gibt kein richtiges Leben im Falschen, aber mensch muss das beste draus machen. Einem allseitig geltendem gesellschaftlichem Verhältniss, wie dem Geld oder Warenform, kann sich nicht niemand entziehen. Stichwort: Totalität.
    Und wer soll sonst entscheiden, wer für was Geld ausgibt, wenn nicht dieser Mensch selbts? Und ich weiß nicht, ob es soviele Jugendliche waren, die sie gesponsert haben… Und immerhin, haben hier Menschen aus Überzuegung gespendet und nicht um eine Ware zu kaufen, von der Ware “Gutes Gewissen” mal abgesehen.

    Übrigens: Ein “Produkt” ist alles was hergestellt wurde, ob für Geld oder nicht. Du meinst wahrscheinlich “Ware”. “Produkt”, “Ware”, “Gut” sind verschiedene Begriffe, auch wenn dass vielen Leuten nicht mehr klar ist, was wohl mal wiedern den Umständen geschuldet sein dürfte…

    Helge Schneider erklärt Wert und Ware
    [youtube]SOHC_fTIVqg[/youtube]
    Die interpretation ist zwar, gewollt, mehr als schief, aber doch ist einiges wa(h)res dran.

    als Antwort auf: Das muss man für Wii haben #1121846
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer

    Classic Controller gibt es gebraucht für 8,99€ und die Pro Variante für 19,99€
    http://www.rebuy.de/kaufen/suchen?q=classic+controller&submit-search=Suche

    Leider werden sie von viel zu wenigen Spielen unterstützt.

    Die Standartwiisteuerung ist halt nicht jedermanns Sache, doch ich finde sinnvoll eingesetzt knn sie ein Spiel bereichern.

    als Antwort auf: Damsel in Distress #1121238
    Bastian 1984Bastian 1984
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    Heute ist übrigens “Equal Pay Day”. Frauen bekommen im Schnitt 22% weniger auch wenn sie dasselbe verdienen würden, und so wurde ausgerechnet dass das Jahr 2012 bis heute gehen müsste, wenn eine Frau durchschnittlich genauso viel verdienen wollte wie ein Mann:

    “In den Branchen, die schlecht bezahlt sind, arbeiten zum Großteil Frauen: Erziehung, Einzelhandel, Pflege. Warum? Frauenberufe werden als nicht so wertvoll angesehen. Das macht Frau doch sowieso. Wenn Frauen Mütter werden, setzen sie erstmal aus, und arbeiten danach oft nur noch in Teilzeit. Auch das hat natürlich finanzielle Folgen, vor allem fürs Alter: „Die durchschnittliche Rente einer Frau in NRW beträgt 491 Euro. Das ist erschreckend wenig“, macht DGB-Frauensekretärin Carmen Tietjen deutlich. Oh ja, denke ich. Carmen Tietjen treffe ich zum Gespräch. Auch sie kennt die Reaktion, dass das Thema nervt, dass wir das alles schon oft gehört haben. Und sie hat auch erlebt, dass zum Beispiel Journalisten schwarz auf weiß sehen wollen, wo denn Frauen weniger verdienen – als müsste es eben im Vertrag stehen.” http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2013/0321/thema_4.jsp

    “Hinzu komme der stark gewachsene Niedriglohnsektor. „In Minijobs und anderen gering bezahlten Arbeitsverhältnissen arbeiten überwiegend Frauen“, sagt Gartner. Hier aber seien in den vergangenen Jahren die Löhne nicht gestiegen. Im Gegenzug hätten die Gehälter der Besserverdienenden zugelegt. „Gerade die Vergütungen von Managern oder gefragten Fachkräften wie Ingenieuren sind überproportional gestiegen, und in diesen Positionen arbeiten in erster Line Männer“, sagt Gartner. Zudem nehmen mehr Frauen (7,7 Millionen) Lohnabschläge durch Teilzeit hin als Männer (1,8 Millionen). Blickt man nicht auf den gesamten Arbeitsmarkt, sondern nur auf Männer und Frauen mit vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit, bleibt ein Lohnunterschied von sieben Prozent. Das Statistische Bundesamt erhebt diese Zahl alle vier Jahre, zuletzt 2010. Das IAB, das die Berufe breiter definiert, kommt dagegen auf zwölf Prozent. „Vergleicht man eine Sachbearbeiterin mit dem männlichen Kollegen, ergibt sich ein Gehaltsunterschied zum Beispiel aus einer Unterbrechung der Arbeit für die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen“, sagt Gartner. Das ist auch ein Grund, warum der Verdienstabstand mit dem Alter steigt, von zwei Prozent beim Berufseinstieg auf 24 Prozent bei den 35- bis 44-Jährigen. Auch würden Männer häufiger mit Sonderaufgaben betreut, die Zulagen einbrächten. Sogar im öffentlichen Dienst mit seiner transparenten Tarifstruktur bleibt eine Lohndifferenz von acht Prozent zwischen Männern und Frauen, teilte der Beamtenbund (dbb) mit. Der Frauenanteil liegt bei 53 Prozent.” http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/equal-pay-day-der-grosse-unterschied/7954736.html

    “Wie kommen die 7 Prozent zustande? Bewerten Arbeitgeber die Arbeit von Frauen grundsätzlich geringer?

    Das würde ich so nicht sagen. Aber nehmen wir das Beispiel Teilzeit. Eine 30-Stunden-Teilzeitkraft bekommt häufig nicht den gleichen Bruttostundenlohn wie die 40-Stunden-Vollzeitkraft, sondern von vornherein einen geringeren.

    Ist Teilzeit weniger wert?

    Natürlich nicht. Das Problem ist nur, dass vorwiegend Frauen auf Teilzeitstellen sitzen.

    […]

    Ist es nicht gerecht, wenn körperlich anstrengende Jobs von Männern, etwa auf dem Bau, besser bezahlt werden als Büroarbeit, bei der man mehr Frauen antrifft?

    Gleiche Qualifikation muss gleich entlohnt werden. Körperliche Anstrengungen oder andere zusätzliche Belastungen können allerdings mit Zuschlägen vergolten werden.

    Gibt es hier einen Geschlechterunterschied?

    Arbeiter beispielsweise in einem Automobilwerk bekommen Zuschläge dafür, dass sie schwere Teile heben. Aber eine Pflegekraft – meistens Frauen –, die schwere Körper hievt, bekommt keine Erschwerniszulage.

    Ist die Lohnlücken-Ungerechtigkeit also eine zwischen Branchen und Tätigkeitsarten?

    Gleichwertige Arbeit muss gleichwertig bezahlt werden. Warum wird die Arbeit an der Maschine höher bewertet als die Arbeit am Menschen?

    Wie erklären Sie, dass die Lohnlücke bei AkademikerInnen mit rund 27 Prozent größer ist als bei schlechter Ausgebildeten mit nur etwa 11 Prozent?

    Mit den immer noch wenigen Frauen in den Führungspositionen und der fehlenden Gehaltstransparenz ab einer bestimmten Hierarchiestufe. Wenn man nicht weiß, was die Kollegen verdienen, kann man kaum auf Augenhöhe verhandeln.” http://www.taz.de/Equal-Pay-Day/!113197/

    als Antwort auf: Der Musik Fred #925815
    Bastian 1984Bastian 1984
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    Einen hab ich noch, für diejenigen die Jazz und/oder Bob Marleysongs mögen:
    [youtube]XNi3WIVganY[/youtube]

    als Antwort auf: Der Musik Fred #925814
    Bastian 1984Bastian 1984
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    [youtube]23DNuYmjsTw[/youtube]

    als Antwort auf: Der Musik Fred #925813
    Bastian 1984Bastian 1984
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    [youtube]9UBxfNnAfic[/youtube]

    als Antwort auf: Der Musik Fred #925812
    Bastian 1984Bastian 1984
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    Und falls jemand Klassiker lieber klassisch mag:
    [youtube]E3F3Eby4bPo[/youtube]

    The London Punkharmonic Orchestra: The Symphony of Destruction. Punk Goes Classical ist übrignes überhaupt eine ganz großartige CD…

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