captain carot

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  • als Antwort auf: Sexismus in der Games-Branche #1106745
    captain carotcaptain carot
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    Das ist insofern interessant, dass Videospiele sich sehr viel bei alteingesessenen Medien abgeschaut haben. Unter anderem auch bei diesem Thema. An der Art von Spielesexismus erkennt man bestenfalls, dass zu viele Studios zu sehr eine bestimmte Zielgruppe im Kopf haben, die es so vllt. gar nicht mehr gibt.

    Dazu gehören sicher auch andere Geschlechterklischees wie Muskelstrotzende Helden vom Fließband.

    als Antwort auf: Who criticizes the critics? Spieletester vs. Netzgemeinde. #1106942
    captain carotcaptain carot
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    Wie definiert sich denn der professionelle Background? Nix für ungut, der Bereich ist voller Quereinsteiger und Leuten mit einem eigentlich ganz anderen Hintergrund. Die Quote an Schreiberlingen, die etwa ein Journalistikstudium hingelegt haben dürfte sehr klein sein.

    Ohne jetzt speziell die M! Games anzuvisieren, so mancher Redakteur schreibt etwa Technikartikel, ohne auch nur das kleinste bisschen Ahnung von der Materie zu haben, gefährlich wird es oft, wenn Dinge wie Sound- oder TV-Beratung in´s Spiel kommen. Die maniac hat bei solchen Gelegenheiten seit Ewigkeiten mit der audiovision Redaktion zusammengearbeitet, andere Zeitschriften tun das oft nicht.
    Auch bei Spieleartikeln gibt es allzu gern mal mehr oder weniger grobe Fehler, once again, bitte nicht speziell auf eine einzige Zeitschrift beziehen.

    Dieser Teil der Medienlandschaft ist voll von Leuten, die vor irgendeinem Hintergrund quer eingestiegen sind, vllt. vorher wirklich einen technisch Beruf hatten, Medienwissenschaften oder sonstwas studiert haben. Da gibt es keine feste Ausbildung oder Studiengänge. Die “Profis” bieten im besten Fall selbst erarbeitete Kompetenz auf. Die muss nicht unbedingt größer sein als bei “irgendwelchen Forenheinis und Bloggern”, sie kann allerdings.

    Was DmC angeht, genau das ist so ein Punkt. Als Tester muss ich dieses Spiel möglichst objektiv für sich bewerten, wobei ich z.B. durchaus auch das Redesign aufgreifen könnte. Ein Kritiker ohne Objektivitätsanspruch dürfte hier übrigens bereits völlig subjektiv sein. Als Fan ist das allerdings gar nicht meine Aufgabe. Entweder fress ich als Fan, was mir vorgesetzt wird, finde das Redesign vllt. sogar wirklich gut und gelungen oder kann damit nichts anfangen. Als Spieler und Fan kann und darf ich da völlig subjektiv reagieren und Redesign, Gameplay, Story völlig ablehnen. Es muss mir nicht gefallen.

    Anders sieht es aber mit der Wertung aus. Selbst wenn die M! 99% für DmC vergeben würde wäre das völlig ok. Die können sowohl subjektiv wie auch objektiv zu einer anderen als meiner subjektiven Meinung kommen.
    Anders sieht es ebenfalls aus, wenn ich selbst den Anspruch auf Objektivität meiner Meinung erhebe. Dann muss ich selbst so objektiv wie möglich werten, selbst bei Dantes neuem Erscheinungsbild.

    Völlig frei davon ist die Art der Meinungsäußerung. Ich mag den neuen Dante nicht ist was anderes, als ihn “schwule Emosau” zu nennen. Die Art, die eigene Meinung auszudrücken spielt eben auch eine entscheidende Rolle.

    Zurück zu den Kritikern. Bei einem anderen Reboot, Castlevnia LoS, waren sich die Tester damals in vielen Punkten uneins. ISt das ein Castlevania? Ist das Design gelungen? Ist es ein wirklich gutes Spiel oder nur ganz ok? Ich behaupte mal, bei einwandfrei objektiver Bewertung müsste jder Tester zum gleichen Schluss kommen. Das ist aber nicht der Fall. Nicht einmal ansatzweise. Wie hoch darf ein Redakteur also sein Objektivitätsfähnchen halten und wo fängt das eigene Geschmäckle an, die Objektivität und Professionalität zu torpedieren?
    Das heisst zwangsläufig, auch Profitests können nicht universell richtig sein.

    als Antwort auf: Sexismus in der Games-Branche #1106742
    captain carotcaptain carot
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    Wie viele Videospiele (oder auch Filme, Bücher, Musik) sind denn wirklich mehr Kunst als Kommerz? Wie oft dient etwa die Einbindung durchaus sexistischer Elelemente weniger Schauwerten und mehr einem künstlerischen Ausdruck?
    Und mal ehrlich, Sexismus und sogar Rassismus im Berufsleben sind je nach Job gar nicht so selten. Wer als Frau in einer Schlosserei arbeitet hat mit Sicherheit einiges auszuhalten. Als Buchhändler ist es mir schonmal mal passiert, dass ein Kunde nichts auf die Äußerungen weiblicher Kolleginnen gab und nur von einem Mann beraten werden wollte, knapp 29% der Männer in Deutschland meinen immer noch, Frauen gehören zu den Kindern und an den Herd.
    Da gibt es eine ganze Reihe Dinge, die man nicht schönreden braucht, auch wenn es in anderen Punkten wieder ganz anders aussehen mag.

    Was mein böses Beispiel angeht, will man ernsthaft über Sexismus dikutieren, dann muss man einfach auch mal alles beleuchten. Auch wenn der Begriff ursprünglich von Frauenbewegung und Feministinnen geprägt wurde lässt er sich prima darauf anwenden, wie Frauen Männer bewerten, darstellen…

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #957031
    captain carotcaptain carot
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    Gestern Abend Tropic Thunder gesehen, dank zeitversetztem Fernsehen konnte ich auch die Werbung vorspulen. Alles in allem sowieso ein lustiger Film, vor allem aber der einzige, in dem ich Tom Cruise “mag”.

    als Antwort auf: Sexismus in der Games-Branche #1106740
    captain carotcaptain carot
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    @Max: Soll ich jetzt jeden weiblichen Charakter der Videospielhistorie kommentieren? Ganz nebenbei war RE5 schon ziemlich auf westliche Märkte zurechtgeschnitten.

    So ganz nebenbei, Sexismus ist auch keine reine Männersache. Wenn man sich z.B. mal typische Frauenromane anschaut, dann bekommt die Heldin fast immer einen gut aussehenden Mann in gehobener Position, also den klassischen Kandidaten mit Versorgerqualitäten. Die ganz billigen Liebesschmonzetten gehen i.d.R. noch ein Stück weiter und statten den Wunschkandidaten auch in anderen Punkten gut aus.

    Der an Haarausfall leidende, beruflich nur mäßig erfolgreiche, eigentlich aber ganz nette Kerl taugt wenn überhaupt nur als guter Freund.

    Gravierende Unterschiede gibt es natürlich in der Präsentation. Frauen werden erheblich häufiger auf Objektstatus reduziert.

    als Antwort auf: Sexismus in der Games-Branche #1106735
    captain carotcaptain carot
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    Und? Gibt es nicht genug andere “seriöse Damen”?

    Sicher kann man auch den ein oder anderen Bioware Charakter dazuzählen. Allerdings sind etwa Miranda oder Isabella zumindest rein äußerlich schon ziemlich klischeebeladen, sehr viele Nipponcharaktere gerne mal schön, nur eben nach anderen ästhetischen Gesichtspunkten.

    als Antwort auf: Sexismus in der Games-Branche #1106729
    captain carotcaptain carot
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    Man braucht also Ellen Page, um einen seriösen Ingame Charakter zu erstellen? Nicht wirklich. Selbst Nebencharaktere gibt es schon längst jemseits von Klischees, auch ohne so prominente Vorbilder. Jenny aus The Darkness ist einer dieser Fälle, ebenso Alice aus Alan Wake.

    Nariko oder Trip darf man wohl auch klischeefreiheit und eine gewisse Eigenwilligkeit bescheinigen.

    Gleichzeitig sind das interessanterweise alles Charaktere aus Spielen, die sich eher mäßig verkauft haben, teilweise sogar recht schlecht. Klischeecharaktere sind meist um ein vielfaches erfolgreicher und prominenter. Nicht nur innerhalb der Spielerschaft sondern auch außerhalb. Vllt. halten uns Videospiele, was das angeht, auch einfach den Spiegel vor.

    als Antwort auf: Sexismus in der Games-Branche #1106724
    captain carotcaptain carot
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    Die Newstitten wurden allerdings nicht nur von N3rdine bemängelt. Gerade der Newsbereich ist oft ein bisschen sehr klischeebehaftet.

    Quote:
    weiblichen Charakteren identifizieren, die nicht halbnackt mit Pfennigabsätzen vor mir stehen

    Das hängt auch immer davon ab. Bayonetta ist z.B. dermaßen übertrieben, jede einzelne Animation so stilvoll klischeehaft, dass mir das schon wieder sympathisch ist.

    Dagegen nervt DoA Tittengewackel doch ziemlich. Es spielt also definitiv auch eine Frage, wie etwas in Szene gesetzt wird.

    als Antwort auf: Abmeldung #1025105
    captain carotcaptain carot
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    Wobei es in Reitställen schon ziemlich abgehen kann. “Zickenterror” kann man das allerdings oft nur nennen, wenn man die Männer mit einbezieht.

    als Antwort auf: Sexismus in der Games-Branche #1106715
    captain carotcaptain carot
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    Klar gibt es Sexismus. Übrigens auch von Frauenseite aus, dann nur oft ein wenig anders. Genauso ist das in erstaunlich vielen Berufen eben doch noch ein Thema. Die eigentlich spannende Frage wäre deswegen, ist Sexismus in Videospielen anders bzw. schlimmer als in anderen Bereichen. Und das sehe ich eben absolut nicht. Im Endeffekt würde ich sogar behaupten, mit Klischees und Sexismus wird in Spielen oft und relativ gerne gespielt, gerade auch von Entwicklerseite aus.

    Weil die Reihe schon aus verschiedensten Gründen genannt wurde sind die männlichen Helden in Gears ein einziges, wandelndes Klischee. Hat das schon eher leicht parodisierende Züge oder ist das eine etwas andere Form von selbstbezogenem Männersexismus.

    Denn so ganz nebenbei, die reduzierte Männersicht ist ebenfalls eine Form von Sexismus.

    captain carotcaptain carot
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    Irgendwie total vergessen. Alle Manga außer Kajika sind jetzt in der Bucht

    Bilder für Kajika:
    SAM05612ef29_thumb.jpg
    SAM056289fd0_thumb.jpg

    Aus den Blickwinkeln sieht man alle Mängel.

    als Antwort auf: Retrostunde #1054446
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    Viele Smartphonespiele sehen auch einfach billig aus. Selbst wenn die Technik stimmt ist das Design oft mies. Allerdings gibt es da einiges an Auswahl und so manches Spielchen schaut mehr als ansehnlich aus.

    als Antwort auf: Abmeldung #1025101
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    Vllt. doch in deine Mähre verknallt, aeon?

    Falls ja hoffe ich, das Verhältnis beruht auf Gegenseitigkeit. :-p

    Aber mal Butter bei die Fische, muss man im anonymen Netz eine dicke Lippe riskieren, um herauszustechen oder sagen da nicht sehr viele einfach das, was sie wirklich denken, weil einem anonymen User kaum mal jemand wirklich was kann?

    als Antwort auf: Sexismus in der Games-Branche #1106711
    captain carotcaptain carot
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    Skyrim ist ein interessantes Beispiel. Da mag einen eine Gastwirtin vllt. mal tief in´s Decolletee blicken lassen, das gilt aber allgemein. Es gibt auch genug Titel, die mit Klischees eher spielen oder die völlig abseits typischer Rollenklischees spielen. Ich würde sogar mal behaupten, dass das gar nicht so wenige sind.

    Dennoch kann ein Spiel, was das angeht, auch mal Einblick in Kultur oder auch” Zielgruppenorientierung” geben.

    Das PC-Spiel STALKER ist z.B. absolut völlig frauenfrei. Ob so eine völlige Frauenfreiheit in einem solchen Szenario so glaubwürdig ist? Wohl eher nicht.

    Einen Blick in den Kopf bieten die Spieler ja auch selbst. Bis heute wird beim Thema Mirror´s Edge immer wieder gerne über Faith´s Aussehen diskutiert. Vom neuen Dante mal abgesehen hat wohl kaum ein männlicher Spielecharakter so viele Diskussionen losgetreten, was Äußerlichkeiten angeht.

    Übrigens, gerade der fleißige Vergleich in Richtung Filme zeigt, Sexismus ist kein Videospielexklusives Feature, Videospiele bedienen sich “nur” bei ihren Vorbildern.

    als Antwort auf: Das Man!ac Videospielrätsel #1068394
    captain carotcaptain carot
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    Irgendwie muss ich da an Nights denken.

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