captain carot
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
captain carotTeilnehmer@Hardware: Das ist immer der Hauptpunkt. Viele wollen einfach spielen. Und eben nicht zwingend maximalen Grafikoverkill. Siehe gerade auch PC. Die meisten sind da überhaupt nicht highendig unterwegs und ziemlich viele sogar mit relativ alter Hardware. Auch wenn manche das immer noch nicht wahrhaben wollen.
Und ja, der Faktor mobil kommt sicher nicht für alle, aber für viele dazu.
Metroid Prime 4: ich denke für die Art Spiel kam es jetzt tatsächlich ungünstig und obendrein sind die Metaratings, auch von Spielerseite, vergleichsweise schlecht. Bleibt zu hoffen dass es wieder ein Longseller wird
captain carotTeilnehmerIch hatte dazu ja was in den Game News geschrieben. Effektiv ist das eine unsinnige Reaktion von Leuten, die keine Ahnung haben und trotzdem gefährlich. Genie 3 kann eigentlich nix. Die ‚Welten‘ haben kein Gameplay, sind überhaupt nicht konsistent und halten gerade mal eine Minute. Das ganze übrigens bei 720p und 24fps, alleine schon 60fps würden den Rechenaufwand gewaltig steigern.
Damit sind wir Lichtjahre von einem Spiel entfernt, eher bei einem interaktiven Kurzvideo.
Das eigentliche Problem dabei, es könnte für Entwickler deutlich schwerer werden an Kapital bzw Kredite zu kommen, wenn die planlosen Finanzheinis glauben, die KI könnte zukünftig komplette Spiele per Prompt erstellen.
captain carotTeilnehmerIch hab da für die nächsten Jahre noch mehr als Hoffnung dass eine Reihe Triple A Studios sehr gute Spielr raushaut und die ‚KI‘ in der Zeit noch lange nix auf die Kette kriegt.
Das Problem ist, bei Musik, Bildern und Kurzvideos erschlägt AI Slop die Kreativen schon mit der reinen Content Flut. Für die KI Mafia ist das halt völlig egal.
captain carotTeilnehmerIm Zweifelsfall gibt es genug alte Spiele und Mods für den Rest meines Lebens.
Wenn es nach den Großen geht, dann spielst du wahrscheinlich in ein paar Jahren nur noch in der Cloud, mit den Inhalten die ihnen passen und zu den Preisen, die sie dann diktieren können.
captain carotTeilnehmerGoogle ist ja nicht der einzige. MS hat letztes Jahr seinen Prototypen vorgestellt, der zwar sowas wie rudimentäres Gameplay kann aber halt überhaupt nicht konsistent ist. Und Stand letztes Jahr auch nur einen Bruchteil der Auflösung bietet.
captain carotTeilnehmerAlso mir fallen nicht viele Spiele ein, wo sich die Rennstrecke oder Levelstruktur vor deiner Nase einfach so ändert.
Kein Gameplay heißt hier auch wirklich kein Gameplay.
Was die Entwicklung angeht, hier wird gerne vergessen, dass die aktuellen Systeme immer schlechter skalieren und mit generativer KI einfach Milliardenverluste gemacht werden derzeit.
Die Börsenkurse liegen auch nicht an den Publishern sondern an Investoren ohne jegliche Ahnung.
Das Problem dabei, sowohl die großen Publisher als auch kleine Indie Entwickler brauchen in irgendeiner Form Investoren oder Kredite. Und weil die Ahnungslosen momentan die Hoffnung haben, KI könnte zeitnah echte Spiele entwickeln könnte es bald für alle deutlich schwieriger werden an Geld zu kommen.
captain carotTeilnehmerNachdem Google letzte Woche Genie 3 veröffentlicht hat sind die Aktienkurse diverser Publisher ziemlich deutlich abgesackt. Was eigentlich völlig irrational ist. Genie 3 kann für etwa eine Minute eine Welt darstellen, in 720p, 24fps, mit wenig bis keiner Konsistenz und ohne Gameplay. Unterm Strich also eher ein interaktives Video.
captain carotTeilnehmerNur zur Klarstellung, 50€ UVP. Die LCD-Portal gibt es aktuell teils deutlich unter UVP. Das Gerät sollte entweder LPDDR4X oder sogar LPDDR3 haben. Damit steht man anders als Switch 2 nicht in direkter Konkurrenz mit aktuellen SoCs und AI Hardware, die LPDDR5X benutzt, aber Wafer sind trotzdem knapp und der langsame RAM wird auch teurer. Die Chinesen sind da relativ aktiv zur Zeit, aber da weiß man ja nie, was der Zolltroll macht.
Flash wird auch teurer, aber davon hat das Gerät wohl nur wenig.
Screen: Industriepreise sind natürlich immer schwierig. Aber auch die Frage, was für ein OLED wird es? Es kann auch heute immer noch relativ einfaches OLED oder ein schon ein ziemlich highendiges Display sein. 120Hz, hohe Maximalhelligkeit…
Angeblich ist die Art Display auch exakt das, was das PlayStation Handheld (Canis) nutzen soll. Was dann vielleicht die Frage aufwirft, wie es aktuell um Canis steht. Das Ding wird nach aktuellen Maßstäben für ein Handheld ziemlich highendig und die vorhandenen Gerüchte oder Leaks lassen alleine schon auf 24-36GB RAM tippen. Das wäre beim aktuellen RAMaggeddon schon extrem teuer.
Portal OLED könnte realistisch betrachtet also auch eine Übergangslösung sein, bis es sich wider rechnet, mit Canis ein richtiges Handheld zu veröffentlichen. Oder auch nur ein besserer Streaming Device für all jene, denen Streaming reicht.
captain carotTeilnehmerDas Ding nutzt einen sackalten Standard-SoC, ein relativ günstiges Panel, kleinen Akku und teilt sich viele Komponenten mit dem Dual Sense. In der Preisklasse gibt es Enulatorhandheld mit deutlich mehr Leistung. Allzu viel wird Sony da wahrscheinlich nicht verkaufen müssen um Gewinn zu machen.
Bei einem OLED Modell ist dann natürlich die Frage wie teuer das wird. Andererseits könnte das PlayStation Handheld zukünftig auch das gleiche Display benutzen. Ich kenne die RAM/Flash Kombi nicht auswendig. Das werden wahrscheinlich 4GB/32GB oder 4GB/64GB sein. Zwar technisch alter RAM, aber dank aktuell knapper Waferflächen und teurerem Flash-Speicher wird das eventuell auch für Sony teurer werden.
Würde mich daher überhaupt nicht wundern wenn die Portal OLED um die 50€ teurer wird als die aktuelle.
captain carotTeilnehmerUnd noch ein Marvel Film, Fantastic Four: First Steps
Überraschung, noch ein gelungener Film nach ziemlich viel Phase 5 Grütze. Dabei macht auch die alternative, retrofuturistische Welt Spaß, nicht alle aber die Mehrheit der Digitaleffekte sieht endlich mal wieder gut aus und die Charaktere sind gelungen.
captain carotTeilnehmerNintendo war schon Ende 80er in erster Linie Software Unternehmen und bis Anfang der 80er primär Spielzeughersteller.
Yokoi ist eigentlich ein Mann der Spielzeugära, aber auch einer mit den richtigen Ideen für Hardware. Gleichzeitig ist er halt schon in den Achtzigern Projektleiter. Und da sind wir immer bei dem, was mich bei solchen Erzählungen heute oft stört.
https://www.nintendolife.com/news/2019/11/feature_the_game-changing_nintendo_vr_headset_that_never_was
Hab das gerade widergefunden, Argonaut war damals auch dabei, ein VR Headset fürs Super Nintendo zu entwickeln, das Projekt wurde aber zumindest zugunsten des Virtual Boy, wenn nicht sogar von Gunpei Yokoi selbst gecancelt.P.S.: eines der Genies aus der Frühzeit, die die Bezeichnung tatsächlich verdient haben ist für mich Steve Wozniak. Breakout mal eben in vier Tagen entwickelt (und einen Haufen andere Software), das Schaltungslayout des Apple 1 quasi im Alleingang entwickelt ebenso wie die Elektronik eines ziemlich bahnbrechenden Diskettenlaufwerks. Allerdings haben auch Genies ihre Macken.😜
captain carotTeilnehmerIch hab eh ein Faible für die Frühzeit und erstaunlicherweise stolpert man da selbst nach Jahren immer wieder mal über Dinge, von denen man noch nie gehört hat. Auch, weil bestimmte Geräte nur in bestimmten Regionen vertrieben wurden, extrem kurze Produktionszeiten hatten oder ähnliches.
captain carotTeilnehmerDer Witz ist, Amazon will 50 Milliarden in OpenAI investieren, das ist aber gleichzeitig nur ein Tropfen auf den heißen Stein. China ist deutlich undurchsichtiger, die also mal außen vor. Anthropic kommt anscheinend mit deutlich weniger Mitteln aus als OpenAI. Meta nutzt wesentlich mehr Eigenkapital. Und Google ist mit Gemini zumindest auf einem gesünderen Kurs, samt aktuell anscheinend besserem Modell.
Die europäischen Modelle wie Mistral hängen hinterher, sind aber soweit ich weiß nicht so ungesund finanziert.
OpenAI wird immer mehr zum Wackelkandidaten. Gleichzeitig stecken wohl aktuell nirgendwo mehr Finanzmittel. Wird unterm Strich wohl zumindest spannend, ob OpenAI den Börsengang noch schafft oder vorher zusammenklappt.
So oder so, es wird sich bemerkbar machen, wenn die Blase platzen sollte. Aber je mehr Finanzmittel da versickern, desto heftiger dürften die weltweiten Auswirkungen werden.
captain carotTeilnehmerUnterm Strich ist der Virtual Boy ziemlich genau ein Kind seiner Zeit. Ausgefallen ist eigentlich nur die Display Technik. Und auch die war nicht neu. Mal Entex Adventure googlen. Andererseits verzichtet das Teil halt auch auf sehr viel, was sonstige (auch ältere) VR Geräte ausmacht. Es gibt unter anderem überhaupt kein Motion Tracking, wobei gerade das halt ein großer technischer und Kostenaufwand war. Damit fallen echte VR-Anwendungen eigentlich von vornherein flach. Sidenote, für Headtracking eignet sich das Darstellungskonzept mit den oszillierenden Spiegeln sowieso nicht.
Die 3D Fähigkeiten sind für‘n Popo, das Ding tut sich schon mit reinem Wireframe schwer, von Polygongrafik reden wir da gar nicht. Die meisten Titel nutzen deswegen 2D Grafik mit ein paar Tricks.
VR an sich ist heute auch nicht teuer. Ein Quest 3S ist inflationsbereinigt günstiger als der Virtual Boy. Das Problem liegt ganz woanders. VR eignet sich nur sehr bedingt für lange Sessions, bei weitem nicht für jedes Spielkonzept und hat ewig gebraucht, bis die Technik ansehnlich und gleichzeitig angenehm tragbar war.
Seiner Zeit voraus (und schweineteuer) war Virtuality, was deswegen halt Arcade Technik war. Da gab es 1994 auch schon 800*600 Pixel pro Auge.
Gunpei Yokoi, ich halte den man für einen wirklich smarten Bastler, allerdings nicht für ein Genie (überstrapazierter Begriff). Viele von seinen besten Einfällen (oder denen seines Teams) sind ironischerweise auch reiner Pragmatismus.
Steuerkreuz, dank Rubberdome Kontakten eigentlich vor allem extrem kosteneffizient und natürlich extrem praktisch für möglichst flach bauende Game & Watch Titel. Im Endeffekt auch eine Evolution der vier Richtungstasten. Ich glaube ehrlich gesagt, dass ihm nicht mal ansatzweise die zukünftige Bedeutung klar war.
Game Boy Monochromdisplay, ohne Backlight, je nach Quelle selbst bei Nintendo eine umstrittene Entscheidung. Aber gleichzeitig der Grund, warum der Game Boy in der Praxis einfach das bessere Gerät war als die Batteriefressende Konkurrenz.Gerade das Steuerkreuz ist eigentlich eine typisch evolutionäre Entwicklung (aus den vier Richtungstasten) während der Game Boy ‚nur‘ die Kombination der richtigen Kompromisse ist. Was aber natürlich wine sehr kluge Designentscheidung war.
Virtual Boy Display? Wie gesagt, die Technik war damals schon alt. Und sie hat einen Haufen Fußangeln, unter anderem sehr wenige Kontraststufen. Aber man bekommt ein ziemlich reaktionsschnelles und günstiges Display für den Anwendungszweck. Solange man das Gerät eben nicht bewegt oder anstößt.
@Kikko: vom Entex hat wohl wegen der Technik nur ein winziger Teil überlebt. Der Virtual Boy ist 13 Jahre jünger, aber auch da gibt es wohl schon länger reichlich Probleme. Das Gerät reagiert ziemlich schnell und verhält sich da fast schon CRT-artig. Ich fand aber auch, dass es flimmert. Hab auch nur zwei mal an einem echten Virtual Boy gesessen. Nach einiger Zeit finde ich wird das echt anstrengend für die Augen.
captain carotTeilnehmerDas Virtual Boy System ist vor allem ziemlich günstig zu bauen.* Hat aber auch einen Haufen Probleme. Dadurch reagiert die Optik wirklich heftig auf Wackler und Erschütterungen.
Es gab zu der Zeit einige, die sich an VR versucht haben. Was halt tatsächlich ziemlich ausgereift war die Forte VFX-1. Allerdings kostete das Ding so viel wie ein kompletter PC.
*zu der Zeit. LCD mit Backlight war langsam, teuer und wahrscheinlich auch schwerer als das hier genutzte System. Von CRT brauchen wir gar nicht erst reden.
-
AutorBeiträge



