captain carot
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captain carotTeilnehmer30 Jahre. Da fühlt man sich direkt noch was älter. Ich hab mir die PS1 1995 gekauf. Das N64 dann im Sommer 97. immer ein bisschen schwierig zwischen den beiden für mich. Ich hab für die PS1 definitiv mehr Spiele gehabt und auch da echte Highlights, das N64 hatte aber ein paar echt besondere Titel und auch wenn sie spät am Markt waren, Nintendo war manchmal ziemlich wegweisend. Hätte Sony damals nicht so einige Exklusivdeals ausgehandelt und wären manche Spiele trotz knappem/teurem Modulspeicher dennoch fürs N64 erschienen würde ich der Kiste wahrscheinlich den Vorrang geben. So wie es ist ‚gewinnt‘ am Ende die PS1, auch weil so manche 2D Titel und die arcadigen Sachen heute immer noch Spaß machen. Und dank der schieren Masse an Titeln ist einfach viel mehr noch gut spielbares dabei.
Raubmordkopien: so richtig war das für mich nur beim Amiga ein Thema. Da hab ich aber schon gemerkt, dass man am Ende sehr viel anspielt ohne es richtig zu zocken. Auf dem PC hatte ich zwar auch ein paar Kopien, unter anderem halt Doom, aber tatsächlich eher Sachen gekauft. Manche Sachen waren halt leicht zu bekommen aber schwer zu kaufen.
PS1 Modchip: 1998 für Resi 2 US besorgt, an sich weiter Spiele gwkauft, aber wenn man Freunde nach Spiel X oder Y gefragt hat bekam man da halt oftmals eine Kopie. Leider hat das das Verkaufen dann auch deutlich schwieriger gemacht.
captain carotTeilnehmerWenn OoT tatsächlich nur die grafische Überarbeitung bekommt (wovon ich eh ausgehe) ist das für mich ziemlich uninteressant.
captain carotTeilnehmerDer Preis ist jetzt leider so eine Sache, weil ich auf einen SteamOS Push gehofft hatte. Also einen weiteren. Auf der anderen Seite, guckt man sich an, wie sich Prebuilts die letzten Monate entwickeln oder wie Grafikkartenpreise bei Restocks teilweise anziehen, dann sollte das nicht mehr überraschen. Mit der supergünstigen Consolekiller Machine hatte ich von Anfang an nicht gerechnet.
captain carotTeilnehmerWenn das alles korrekt bepreist wäre, dann hätten wir momentan viele Probleme nicht in der Form oder gar nicht.
Der Witz dabei ist, viele Anbieter haben in letzter Zeit nicht mal auf Token gesetzt, um aus der Verlustzone zu kommen, sondern weil sie schlicht nicht genug Rechenleistung haben.
Anthropic hatte vor kurzem noch angekündigt, wieder aufs Abomodell zu setzen, sobald man ausreichend Rechenleistung habe. Ob das am Ende auch passiert bleibt noch abzuwarten weil die Frage der Bezahlbarkeit immer mehr ein Thema wird.
Generell ist auch die Frage, wie sich das überhaupt weiterentwickeln soll. Große technische Umwälzungen waren meistens mit Produktivitätssteigerungen verbunden. Und auch mehr als ein Mal mit Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und anschließendem Arbeitskampf.
Hier ist erstmal die Frage, wie weit wollen wir die Produktivität noch steigern, wenn wir eh über unsere Verhältnisse leben? Und zweitens, wie soll ein Arbeitskampf aussehen, wenn man theoretisch zumindest völlig ersetzbar ist?
captain carotTeilnehmerWar ja nicht nur das. Man wollte eigentlich mit Gamepass weit über die Xbox hinaus wachsen. Das hätte aber bedeuten müssen, man bringt frühzeitig Streaming auch in günstiger möglichst überall hin. Cloud Gaming war aber bis letzten Herbst an Ultimate gebunden und man hat ewig gebraucht um Partner zum Beispiel bei den TV Herstellern zu gewinnen.
Auf der anderen Seite hat Gamepass physischen Verkäufen geschadet und der Konsole nicht geholfen.
captain carotTeilnehmerNoch kein Datum und kein Umfang bekannt aber Apple zieht jetzt auch die Preise an. Das war nur eine Frage der Zeit. Mittlerweile sind zum Beispiel Macbook Neo und Air in der Ultrabook Kategorie unschlagbar günstig.
Für mich persönlich heißt das, ich muss mir früher als geplant überlegen, ein neues iPad zu kaufen weil beim 9er der Akku nachlässt. Tauschen lassen rechnet sich da nicht mehr und selbst tauschen ist deutlich schwieriger als beim iPhone.
captain carotTeilnehmerDie Tage schon gelesen. Der Witz bei der Rechnung, Milliarden an Investitionen von außerhalb fehlen hier sogar noch. Andernfalls würde man deutlich mehr Verluste sehen. Mit den Abermilliarden an Finanzierung von diesem Jahr wird es für 2026 noch mal interessanter.
captain carotTeilnehmerIch weiß gar nicht wie viele komische Probleme ich in letzter Zeit mit Win 11 hatte, die jahrelang kein Thema waren. In letzter Zeit unter anderem bei meiner Tochter: Mikropegel fällt einfach ab obwohl das auf 100% steht. Keine direkte Lösung gefunden, nachdem ich mein Headset wingestöpselt und getestet habe lief das Blue Yeti aber wieder normal. WLAN aktiv, aber nicht ansprechbar seitens Windows. Gerät im Gerätemanager (der mittlerweile ein bisschen versteckt ist) deaktivieren und wieder aktivieren hilft. Die WLAN Karte ist völlig ok. Aktuell, muss ich heute noch ne Lösung finden, Webcam voll funktionsfähig, hat die nötigenBerechtigungen, läuft aber weder in Teams noch in Discord.
Eine der dämlichsten Geschichten letztes Jahr: Windows installiert spontan bei einem Update einen alten Grafikkartentreiber aus dem Windows Store über einen neueren, manuell installierten Treiber. Und zerschießt damit den Treiber. Das sind so Sachen, die in letzter Zeit einfach überhand genommen haben. Und wo Windows 7 oder Windows 10 einen viel besseren Stand hatten.
captain carotTeilnehmerDer Dual Sense Akku ist austauschbar. Auch wenn es da aufwendiger ist als beim Dual Shock 4. Was sich tatsächlich ändert, Sony wird auch selbst Ersatz bieten müssen. Momentan bleiben nur Drittanbieter Akkus.
captain carotTeilnehmerOk, das ist schon wirklich blöd.
Stichwort Linux: momentan müssen die Marktanteile überhaupt erstmal zweistellig werden. Da sehe ich auf absehbare Zeit tatsächlich Potenzial. Steam Hardware Survey ist da übrigens in der Nische nicht verlässlich. Weil das sehr grob abfragt. Daher auch die enormen Schwankungen im Nischenbereich.
Tatsächlich kommt MS aber im Gaming langsam von zwei Seiten unter Druck. MacOS Marktanteile wachsen hier nämlich auch und beides zusammen könnte tatsächlich kritisch werden. Linux ist hier halt die offene Lösung. MacOS macht Nutzern vieles sehr einfach. Natürlich ist man damit immer in Apples Walled Garden.
Mittlerweile werden auch die Intel Grafiktreiber für Linux immer besser, Anti Cheat wird für Entwickler auch langsam ein ernsthaftes Thema. Das gilt btw erst recht wenn MacOS weiter zulegt.
captain carotTeilnehmerDer Gamepass ist da IMO halt auch Teil des Problems. Damit sich das alles rechnet hätte er eine viel größere Reichweite haben müssen. Das hat man aber nie so richtig geschafft. Aus verschiedenen Gründen. Da kommt man halt ganz schnell an einen Punkt, wo es sich sonst nicht rechnet.
Wenn man sich jetzt aktuell Gears anguckt, angeblich 400 Millionen Budget, dann kann das über ein Abomodell kaum noch funktionieren. Zumal Titel wie Forza Horizon 6, nächstes Jahr Fable usw noch dazu kommen.
Die Masse an Spielen: klar ist das nicht unbedingt hilfreich. Aber das ist halt nur ein Teil des Problems. Das andere ist die Kostenexplosion, die immer weiter geht während der Markt eher stagniert.
Wir haben mittlerweile teilweise die zehnfachen Kosten der Xbox 360 Ära, im Schnitt locker die fünffachen im Triple A Bereich. Der Markt ist aber nicht im gleichen Maß gewachsen. Momentan sieht es sogar danach aus, dass diese Konsolengeneration als Ganzes eher schrumpft.
Man hat zeitweise auch auf Emerging Markets gesetzt. Nur spielen die Leute da anders. In Ländern wie China oder Indonesien wird nicht nur primär auf Smartphone und PC gespielt, es sind teilweise auch ganz andere Spiele gefragt. Die westlichen Publisher kriegen da kaum den Fuß in die Tür.
captain carotTeilnehmerTriple A in general: ich denke, da kommt vieles zusammen. Entscheider und Finanziers, die hoffen, msn kann zukünftig ganz viel ganz billig von KI machen lassen, Investitionswelle zu Coroazeiten gefolgt von Stagnation danach, explodierende Kosten für Triple A, die dafür sorgen dass sich Spiele viel schlechter amortisieren, der Druck, den KI jetzt im Hardwaregeschäft ausmacht…
Ich mag die Arkane Sachen. Death Loop hat mich aber irgendwie nicht so richtig interessiert. Das was Arkane macht sind aber keine Multimillionenseller. Solche Titel dürfen einfach nicht zu teuer werden.
Für Gears war die Tage die Rede von 400 Millionen Dollar. Vermutlich ist das inklusive Marketing. Das heißt aber auch, so ein Spiel muss 10 Millionen Einheiten verkaufen um überhaupt in die Gewinnzone zu kommen oder aber wirklich massiv Geld über Cosmetics und sowas machen. Sich über Gamepass zu finanzieren scheint da ziemlich unmöglich.
GTA VI ist momentan def Elefant im Raum. Hohe Verkaufszahlen sind einerseits garantiert. Andererseits ist das Budget so absurd hoch, dass ein finanzieller Flop nicht mehr unmöglich scheint.
Stichwort Xbox Joint Venture/Abspaltung: ich hatte da letztes Jahr schon was zu geschrieben. Eine Abspaltung halte ich für möglich. Als großer Publisher, aber nicht als Konsolenhersteller. Joint Venture? Da ist gleich doppelt die Frage, mit wem? Xbox hat sich mit Bethesda und Activision gewaltig aufgebläht. Und gerade mit dem aktuellen Druck im Markt scheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass jemand das komplette Paket übernehmen wollen würde. Mit Hardwaregeschäft sowieso nicht.
Eine Möglichkeit, die ich sehe: Xbox Studios als Subsiduary. Das eigene Hardwaregeschäft wird weitgehend eingestellt.
Xbox als Hardware wird primär die Windows Gaming Marke. MS baut vielleicht, analog zu Surface, noch eine kleine Menge eigener Geräte, die aber im Prinzip auf Standardkomponenten setzen.
Ein vollständig ausgegliedertes Xbox sehe ich tatsächlich nur noch als reinen Publisher. Keine eigene Hardware, kein Gamepass. In der Form sehe ich auch gute Chancen für Actiboxthesda. Man hat starke Marken. Minecraft, Forza Horizon, CoD (trotz allem), Diablo, WoW, Fallout, Elder Scrolls…
Das würde definitiv trotzdem darauf hinauslaufen, dass man sich gesundschrumpft. Bzw. ist es dann sogar nötig.
Ganz allgemein: Triple A muss günstiger werden. Und zwar deutlich. Gerade bei den westlichen Entwicklern ist da mittlerweile der Wurm drin. Das heißt nicht, dass alles günstig produziert werden muss. Aber einige der großen Erfolge der letzten Jahre waren eben keine schweineteuren Entwicklungen. Expedition 33, Baldurs Gate 3, Crimson Desert, drei Rollenspiele verschiedener Machsrt, alle technisch ansprechend, alle ein großer Erfolg. Oder klassische und neue Marken, Resident Evil Requiem und jetzt auch Pragmata, Capcom ist mit beiden sehr erfolgreich in der Gewinnzone, weil die Produktionskosten einfach nicht gaga waren. Die Titel haben sich gut verkauft. Nicht dutzende Millionen. Aber gute Zahlen.
Crimson Desert wiederum zeigt was anderes. Auch ein großer Erfolg für den Entwickler. Aber das neue Gears wäre bei solchen Umsätzen ein finanzieller Flop!
Ich gehe mit ‚Triple A stirbt!11elf!‘ Horrormeldungen absolut nicht mit. Aber Triple A braucht dringend einen Richtungswechsel. Und Xbox ist hier exemplarisch.
captain carotTeilnehmerDas jetzt zeitnah zu schließen nachdem man gerade erst Senua angekündigt hat und das auch ziemlich weit zu sein scheint wäre schon ziemlich schizo. Aber soviel zu den hohen Hoffnungen in Asha Sharma.
Momentan sieht es immer mehr danach aus als ob sie meine Erwartungen erfüllt. Und die waren nicht so positiv.
captain carotTeilnehmerIm Endeffekt wird halt wieder an der falschen Stelle gespart werden, was sich dann wiederum rächen wird wenn der Series X Nachfolger kommt. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass man nur am Wasserkopf spart. Natürlich würde ich mich bei sowas gerne irren.
Obsidian dürfte auch ziemlich gefährdet sein. Deren Titel waren leider nicht so erfolgreich, was auch am 80€ Experiment und der ziemlich hardwarehungrigen PC-Fassung von Outer Worlds lag.
InXile und Ninja Theory seh ich nicht unmittelbar als gefährdet an. Senua ist frisch angekündigt und Clockwork Revolution ist der Exklusivtitel für nächstes Jahr. Aber die Titel müssten performen, was für beide mit Gamepass schwierig wird. Clockwork Revolution ist obendrein konsolenexklusiv für Xbox.
Beim Gamepass die Reißleine ziehen kann man auch nicht. Die Xbox Community hat man längst darauf konditioniert und am PC ist MS ohne Gamepass ruckzuck mausetot. Aktuell ist das das einzige, wo man gegenüber Steam ein bisschen punkten kann.
Kleine Horrorvision für die verbleibenden Fans: MS schließt einige gute Studios, fährt Xbox Series aus Kostengründen zurück und verschiebt ebenfalls wegen der Kosten Helix auf Ende 28. Oder setzt gleich auf Cloudgaming.
Das könnte schwierig bis ziemlich hässlich werden im nächsten Jahr.
captain carotTeilnehmerDer Unterschied ist, Valve kann Linux (in dem Fall Arch) fast beliebig anpassen. Es gibt den Desktop Mode, der hier von Haus aus sehr basic daher kommt, nur KDE Desktop ohne Ballast. Bei Windows als solches bleibt Gaming halt ein Afterthought. Vielleicht sieht das Windows für Helix dann anders aus, aber selbst bei den bisherigen Handhelds gibt es nur das Standard Windows Paket.
Der Game Mode aktuell schaltet auch nur unnötige Hintergrundprozesse ab, weswegen man bei knappem RAM vielleicht einen Vorteil haben kann. Debloaten muss man aber anderweitig und dann auch noch hoffen, dass der nicht benötigte Kram beim nächsten Update nicht einfach wieder installiert wird. Manuelles Debloat klappt bei Windows oft nicht wirklich nachhaltig. Windows hat mir mehr als ein Mal Sachen die ich deinstalliert habe mit Updates wieder draufgepackt. Und da bin ich leider auch keine Ausnahme.
Zu Windows 11 Zeiten ging das noch deutlich besser und selbst bei Vista konnte man problemlos und dauerhaft ungebrauchte Komponenten deaktivieren. Mein Vista war damals so angepasst, dass Win 7 sich nicht besser angefühlt hat. Ohne dass ich das irgendwann mal nach Updates wieder umbasteln musste.
Falls man der Gaming Sparte in dem Punkt mehr Kontrolle über das OS gibt könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass es da ernsthaftes Potenzial gibt. Nur sehe ich das abseits von Helix halt gar nicht.
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