ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerSchon fast verwaist der Thread. XD Hatte zu zwei Filmen schon Text, gespeichert und das Tab später geschlossen. War aber wohl doch nicht gespeichert und der Text aus dem Cache weg. Ansonsten läuft jetzt nebenher praktisch jeden Tag ein NBA-Spiel, was auch immer 2h in Anspruch nimmt. Aber trotzdem etwas Senf zu den letzten Watchings:
Police Academy Netflix
So lange nicht mehr gesehen und ich bin sogar erstaunt, obwohl der Film div. flache Witze bereithält, er auch hin und wieder leise Töne anschlägt. Zwar nicht in einem Ausmass wie Ferris macht Blau, der für mich immer noch ein Paradebeispiel einer gelungenen Teeniekomödie fernab von Körperflüssigkeiten-Witzchen ist, aber der Film nimmt seine Charaktere durchaus ernst.
Heute wĂĽrde man Paul Rudd oder Andy Samberg als Mahony, Terry Crews als Hightower und Chris Tucker in Michael Winslows Rolle wiederfinden.
Was mich weiter ĂĽberrascht hat, wie politisch korrekt er fĂĽr einen 80er Jahre Streifen ist. Nicht in allen Belangen, aber die derbe Sprache von Nur 48 h findet man hier nicht.
Die Fortsetzungen konnten aber oft nur noch teilweise an die Qualitäten des Erstlings anknüpfen. Spätestens mit dem Abgang von Guttenberg gings dann definitiv bergab. Den siebten hab ich glaube ich nur einmal gesehen und ist der Rede nicht wert.
Aber wies aussieht, ist auch da ein Remake, Reboot, Revival wie auch immer geplant.
Wenn man einen Bezug zu der Zeit und diesen Filmen hat, versprĂĽht der Film immer noch eine Menge Charme, auch wenn er fĂĽr heutige Sehgewohnheiten viel zu brav ist.Focus
Eine Gaunerkomödie bei dem keiner dem anderen trauen kann. Der Film bewegt sich in den Fahrwassern ähnlicher Filme, z.B. Maverick mit Mel Gibson und Jodie Foster, 21 mit Kevin “Schänder” Spacey u.a. Dabei ist natĂĽrlich eine vorsichtige Romanze zwischen Robbies und Smith’ Figur. Die Chemie stimmt, was fĂĽr den Film entscheidend ist. Einige Kröten muss man dennoch wieder schlucken, ähnlich wie bei die Unfassbaren sind einige der BetrĂĽgereien in ihrem Resultat schon an den Haaren herbeigezogen.
Aber der eher beschwingte Groove geht nicht verloren und der Gaunerspass kann durchaus unterhalten. Gross was davon hängen bleiben wird natürlich nicht. Aber für Zwischendurch reicht das allemal. Den Film gibts auch bei Netflix.Mörderland
Erst dachte ich, schon wieder so ein Festival-Gewinner, der Stil über Inhalt stellt und an den oft üblichen Schwächen solcher Filme leidet. Aber der Film hat mich überzeugt. Die Atmosphäre wird nicht durch übertriebenes Schauspiel oder dramaturgischen Overkill zerstört, sondern kann sich schön entfalten.
Wie beim vergleichbaren “in ihren Augen” aus Argentinien, spielt der politische Kontext eine Rolle. Hier ist es die Vergangenheit der Franko-Diktatur, die eine Menge Leichen im Keller hat. Im Fokus stehen hier zwei Ermittler in einem Mordfall, der aussergewöhnlich grausam verĂĽbt wurde. Der Klappentext vergleicht mit True Detective und so weit hergeholt ist der Vergleich auch nicht. Die Atmo wird durch die sehr tollen Drohnenaufnahmen aus der Vogelperspektive unterstĂĽtzt, die fast schon meditativen Charakter haben. Auch sonst ist das Ganze toll gefilmt und braucht sich nicht vor teuren Produktionen verstecken.
Die Darsteller spielen ihre ambivalenten Figuren sehr ĂĽberzeugend.
Wer mal ein Äquivalent aus dem Süden zu den ganzen skandinavischen Krimis sucht, der wird hier fündig und sollte sich diese kleine Perle zu Gemüte führen.
ChrisKongTeilnehmerAlso nennenswerte Bugs hatte ich fast keine bislang, das sĂĽdliche Gebiet kommt aber hin und wieder ins Stocken, gerade beim Wetterumschwung.
Ich weiss noch nicht, bis zu welchem Grad ich das Spiel komplettieren werde. Das mit den alleinigen Questgebern in den Camps ist immer noch nervig, wenn man die Vertrauensstufen freischalten will, aber keine neuen Jobs getriggert werden. Und auf anderem Weg ist es praktisch zu mühsam. Einige der Horden sind auch extrem gut versteckt. In dem einen Gebiet müssen noch min. 4 sein. Aber das ganze Rumgecruise hat bislang wenig gebracht. Wie gesagt, eine Markierfunktion, wenn man einer mal über den Weg läuft, aber nicht gerade bereit für den Kampf ist, wäre hilfreich, auch wenn auf der Karte bereits besiegte Horden mit ihrer Übernachtungsstätte als Schnellreispunkt oder dgl. vermerkt würden.
ChrisKongTeilnehmerHat das Spiel auch einen Couch-Coop-Modus?
ChrisKongTeilnehmerAlso ich weiss nur, dass seit jeher max. eine Leerzeile geht, aber nie zwei. Das war zumindest frĂĽher so. Fragt mal bei Ullus nach, keiner hatte mehr Leerzeilen als er, noch nicht mal ein weisses Blatt Papier. XD
ChrisKongTeilnehmerErscheint an meinem Geburtstag, nicht dass das was zu bedeuten hätte. Aber ich bin da nach Hereditary skeptisch. Atmosphärisch vielleicht wieder top, aber am Ende viel Tralala um Nichts.
ChrisKongTeilnehmerWas isses eigentlich, ein Vampyr in schön?
ChrisKongTeilnehmerWeil Freaker keinen Führerschein haben. Und sowieso gibts in Fallout auch keine fahrbaren Autos, dafür aber Fluggeräte.
Was mir auch unverständlich ist, wenn man Geiseln befreit, dreht der Ton des Gesprächs einfach auf ultraleise und man versteht praktisch nichts mehr. Sicher ein Bug, aber auch hier, warum hat das keiner gemerkt nach sieben Patches? Was dafür dann wieder ein Immersionskiller ist, sind die lauten Selbstgespräche, wenn Deacon am Schleichen ist. Eigentlich müsste er dann ja sofort entdeckt werden. Warum er aber gleich ein solches Gejohle anstimmt, ergibt auch wenig Sinn. Hier hätte man der KI für den Schleichmodus entsprechend eine Anpassung machen sollen, sodass er leise für sich flüstert, wenn er im Stealthmodus ist.
ChrisKongTeilnehmerHast du eine konkrete Empfehlung, Sendeformat, Sender oder dgl.? Früher gabs auf Eurosport sogar NJWP. Bei der WWE schau ich wirklich nur noch bei den grösseren PPVs rein, aber auch das mehr sporadisch.
ChrisKongTeilnehmerWrestlemania 35
Ich hab mir die Veranstaltung angesehen, aber in mehreren Tranchen. 5 einhalb Stunden, ohne Preshow wohlgemerkt, sind ein ganz schöner Hammer. Aber leider kein Kracher. Alleine die Einzüge dauerten immer unerträglich lange. Die Show sollte unbedingt gestrafft werden, so ist sie einfach zu lang. Auch gibt es zu viele Titel mittlerweile, das ist und bleibt ein Unsinn. Sogar die Diven haben deren zwei, welche im Main Event ausgefochten wurden. Premiere, aber nach 34 Wrestlemanias kann man da jetzt auch nicht von einem gewaltigen Fortschritt sprechen.
Die Matchqualität war insgesamt recht durchzogen. Auch von den Reaktionen her kam oft recht wenig vom Publikum, zumindest kam es mir so vor. Aber das wundert bei der Länge auch nicht. Wenn ich mir vorstelle mit der Preshow da über 7h zusammengepfercht mit anderen Fans zu sein, dann verzichte ich freiwillig. Und ja, ich war schon an einer Veranstaltung, als die WWF auf Tournee in der Schweiz waren.
Vom Undertaker fehlte jede Spur, Cena kam nur für eine Promo und auch sonst war einfach zu wenig los. Kofi Kingston gegen Daniel Bryan war sicher ein Highlight. Für Kurt Angles letztes Match hätte man aber jemand anderen wählen sollen und nicht diese Gurke ohne Profil.
Der Main Event der Damen hatte sehr gute Szenen, die Damen sind wirklich recht stiff. Aber irgendwie kam die Athletik zu kurz. Gerade Charlotte Flair zeigte beim Einzug mit Flicflacs und Spagat, was sie alles draufhat. Aber trotzdem einer der besseren Fights und gut inszeniert.
Die Marken-Finisher der Stars aber haben sich komplett entwertet. War der früher ins Ziel gebracht, war es meistens aus. Hier boxt sich jeder sowieso gleich wieder raus. Einige Finisher wirken auch wie Wurstmoves, die man echt nicht ernst nehmen kann. Wohingegen der gesprungene Stomp von Finn Balor echt nach Körperverletzung ausschaut. Da staunte ich nicht schlecht.
Mit einem verdichteteren Produkt würde sich die WWE selber einen Gefallen tun. So wars halt eher mässige Unterhaltung. Das Match zwischen Rey Mysterio und Samoa Joe wurde praktisch ausgesetzt, weil Mysterio verletzt war. Schade, denn das hätte auch ein geiler Kampf sein können.
Die HoF hab ich mir nicht angesehen, aber die wurde wohl geschnitten, weil so ein Arschloch unter anderem ein Problem mit dem Main Event hatte, stürmte der bei Bret Harts Rede in den Ring und tackelte ihn zu Boden. Danach gabs von anderen Wrestlern Mische und ein paar auf die Fresse. Schade, das hätte ich zu gerne gesehen. 🙂
ChrisKongTeilnehmerIn 20 Jahren hat er die Geschichte fertig. 🙂 HBO tut mir ja schon ein bisserl leid, oder wie John Oliver sagen würde, in 2 Weeks this Network is fucked. 🙂
Irgendwie hat dieses Übermass an Serienneustarts aber zuletzt sehr viel mehr Masse als Qualität produziert. Und in Disney+ seh ich immer noch keinen Gewinn, daran ändern auch ein paar Star Wars Serien nichts. Ich kann nur hoffen, dass der Konkurrenzkampf unter den Streamern zu einer Gesundschrumpfung führt, in der sich hoffentlich Qualität durchsetzen wird. Das andere Szenario wäre eine komplette Verwässerung des Serienangebots mit immer mehr belanglosen Sachen, die zwar nicht schlecht sind, aber eben auch nichts besonderes sind. Die Gefahr, dass da echte Perlen untergehen, ist natürlich auch grösser. Die aktuelle Entwicklung sehe ich daher eher mit Sorgen. Mir reichts schon, dass das Kino von immer mehr Einheitsbrei dominiert wird.
ChrisKongTeilnehmerBeispw. hätte man ja eine Methode implementieren könne, um eine Horde zu markieren, etwa mit irgendwas bestrahlen, etwas, das sie untereinander weitergeben wie ein Virus, mit dem man sie orten kann. Radio-Isotope, irgend son ein Sci-Fi-Kram halt. Wenn man eh schon lauter Labore in der Gegend hat. Vielleicht, dass man erst entsprechend was finden muss, um es dann einzusetzen.
Ansonsten gibts halt nicht wirklich viel zum Entdecken in dem Spiel. Die meisten Orte sind verlassen und geben auch keine Hinweise auf eine Geschichte und dgl.
Also ein Haufen Potenzial fĂĽr Verbesserungen, sollte mal eine Fortsetzung anstehen.
ChrisKongTeilnehmerWalhalla Rising
Und ein weiteres Mal Refn. Und die Parallelen zu meinem letzten Refn (Only God Forgives) sind vorhanden. Wieder bedient sich Refn Arthouse-Mitteln um seine straighte Handlung mit Subtext, ob vermeintlich oder nicht, anzureichern. Hier geht es um einen Krieger ohne Namen, gespielt von Mr. Augentrauma Mads Mikkelsen, der als Sklave gehalten wird und nach seiner Flucht sich einer Gruppe christlicher Wikinger anschliesst. Diese suchen das Heilige Land, finden aber nur Tod und Verderben. Ohne den persönlichen Kontext zu kennen, passen hier haufenweise Allegorien und Metaphern. Und das ist ja die Crux mit Arthouse. Entweder man mag diese persönliche Entdeckungsreise und findet Zugang oder man sieht nicht mehr als Banalitäten. Hier gefällt mir das Resultat besser als im letzten Film, den ich von ihm sah. Und trotzdem spielt er seine Symbolik nicht vollends aus. Fast wird man an Cosmatos Mandy erinnert, der ähnliche archaische Momente schuf. Schwächen seh ich hier beiderseits auch bei den Dialogen. Die wenigen Worte, die fallen, empfand ich eher als Fremdkörper, zumal der Gehalt meist keinen tieferen Sinn hat. Ich schreibe meist und meine das auch so. Das bedeutet nicht, dass es nicht auch Zeilen gibt, die eine gewisse Gravitas vermitteln. Aber zumeist wirkt es wie Smalltalk, besser was sagen als zu schweigen.
Das Ende ist auch eine Interpretation, die für mich Grundzüge des Realismus mit seiner esoterischen Atmosphäre vermischt. So treffen die Wikinger nicht auf das Heilige Land, von dem sie sprechen oder auch nicht die Hölle, in der sie sich später wähnen, sondern etwas von beidem scheint diese neue Welt zu sein.
Wenn Refn konsequenter gewesen wäre, nicht was die Handlung angeht, sondern die Umsetzung, dann hätte ich den Film noch weit besser gefunden. So sehe ich ihn mit etwas gemischten Gefühlen. Das desillusionierende Momentum wirkt für mich zu wenig stark, auch wenn ich die Idee an sich sehr gut fand am Ende.
Auch hier sind die eigenen Präferenzen sehr entscheidend, ob man sich auf das Experiment einlassen will. Als Filmfreund mach ich das gern. Wer Wikinger-Action vermutet, kann sich getrost nach was anderem umsehen. Die Gewalt kommt zwar wie gewohnt sehr erruptiv daher, steht trotzdem nicht im Zentrum. Der Film wird in div. Kapitel unterteilt, als wollte Refn verdeutlichen, was inhaltlich zu erwarten ist. ME unnötig, genauso wie der Vorspann-Text.
Mads Mikkelsen ist einer dieser Darsteller, die eine nur spärliche Mimik einsetzen und trotzdem perfekt ihre Gemütslage vermitteln können. Allein wegen ihm lohnt sich dieser Film dann doch.
ChrisKongTeilnehmerMacht mir immer noch Spass, der Teufel steckt aber wirklich im Detail. Das bislang grösste Manko ist zum einen der schwache Memory-Effekt und zum anderen die in gewissen Situationen fehlende oder nutzlose Anzeige des HUDs. Ich geb ein Beispiel, da ist eine Horde in der Nähe eines Plünderer-Camps oder dgl. Ich schnapp mir also die ganzen Bärenfallen, platziere sie und lege davor eine Kette von Benzinkanistern aus. Die Horde verschwindet, es ist Tags. Ich suche sie in der Nähe, finde sie aber nicht. Zurück ist meine Falle, die ich gebaut habe zunichte. Alle Benzinkanister weg. Dabei war ich wirklich nur in der näheren Umgebung am Suchen. Sowas zerstört ja das eigentliche Spielprinzip. Dann ist die Horde einfach nicht auffindbar, als ob die erst irgendwo spawnt. Ich war in 2 versch. Höhlen, weil ich dachte, die schlafen dort, nix. Die Musik wenn man sich einer Horde nähert kommt auch wenn man in der Gegend rumläuft, aber da ist nichts, keine Höhle oder sonstwas. Warum wird die Horde nicht wenigstens markiert, sobald man sie entdeckt und bekämpft? Das ist einfach schlecht gelöst. Auch sehe ich nicht, wie viele noch zu erledigen sind. An einer anderen Stelle in einer Mine das selbe Spiel. Ich vernichte die Biester im Dutzend, aber mich verfolgen noch etwa 10 oder so. Die gehören aber nicht dazu, denn plötzlich wird die Vernichtung der Horde eingeblendet. Also haben die anderen Verfolger nicht dazugehört.
Dann hats div. Abenteuerspielplätze, da rechnete ich jederzeit mit einer Horde, Tanklastwagen, enge Passagen, Tanks usw., perfekt um Fallen zu stellen. Aber auch da, die nächste Horde war so weit weg, ich konnte sie max. auf den halben Weg dahin locken. Irgendwann geben sie die Verfolgung auf, ganz egal, wie nah ich ihr bleibe.
Da es von diesen Horden um die 50 Stk. geben soll, hoffe ich, dass das später etwas besser passt und funktioniert.
Was anderes sind die blauen Fragezeichen, die hin und wieder aufploppen. Wieso ich erst im Internet recherchieren muss, was es damit auf sich hat, verstehe ich nicht. Anyway funktioniert das auch absolut nicht. Ich fahr da hin, aktiviere die Spezialsicht, nix. Im einen Fall war da ein Hinweis, der führte aber einfach ins Leere, da wo die Spur endet wird nichts getriggert, ich fand auch weiter nichts. Da es alles mögliche sein kann an Events, bleibt nur die Spekulation, ob man irgendwo weiter einen Hinweis suchen soll, aber dann stellt sich die Frage, warum diese Hinweise überhaupt verschwinden. In gerade mal einem Fall hat sich da was ergeben. Einfach unkomfortabel gelöst, sodass man gar nicht erst Lust kriegt, rauszufinden, was da vor sich geht. Wie man das nicht feststellen kann, wenn man die grundlegende Spielmechanik testet, ist mir ein Rätsel.
Dass es kein Geld gibt, sondern man nur Punkte, die man nur in dem Lager einlösen kann, bei dem man sie erwirtschaftet, sagt einem auch niemand. Ich war dann überrascht, als ich fast 10000 Credits Unterschied vom einen zum anderen Lager hatte.
Und da gibts halt einfach noch viel mehr solche Nuancen, die es verhindern, dass das Spiel besser wird. Die ewig gleiche Wiederholung von Deacon, dass Boozer sich ausruhen soll, sie würden ja bald abhauen, ist an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten. Die Sammel- und Jagdmissionen, die wohl zur Einführung gedacht sind, aber so spät kommen, dass es keinen mehr interessiert ebenfalls.
Die ich laufe langsam hinter einem anderen NPC her Momente sind zwar mittlerweile Sony-typisch, brauch ich persönlich jetzt auch nicht wirklich. Der Unterschied zu den Rückblenden in Uncharted und Co. ist halt, dass man einfach aktiver ist, während hier meist ein Renderfilm abläuft.
Die lineare Missionsstruktur, die praktisch keine Nebenmissionen erlaubt, ist irgendwie auch schlecht umgesetzt. Anstatt mich zu entscheiden, welchen Storystrang ich weiter verfolge, wird mir das ständig vom Spiel selbst diktiert. Dabei springt man immer von einer Storyline zur nächsten, ob man will oder nicht. Und ohne Progression kommt man offensichtlich nicht in andere Gebiete.
Man war vermutlich einfach schlicht ĂĽberfordert mit der ganzen Geschichte. Das meiste Drumherum machen fast alle anderen OW-Spiele einfach besser.
Trotzdem hab ich weiter Fun, nur die Kritikpunkte kann ich nicht ausblenden und sollten auch nicht verschwiegen werden.
ChrisKongTeilnehmerHomefront
Ein Jason Statham Vehikel wie aus dem Bilderbuch. Einmal mehr darf er den sympathischen Haudrauf geben, der gezwungenermassen die Fäuste sprechen lässt. Das ganze Geschehen ist in Hochglanzbilder getaucht und zwischendrin darfs auch stark menscheln. Sogar die weniger netten Charaktere erhalten Profil, allen voran Kate Bosworth, die eine wirklich tolle Vorstellung abliefert. Auch ansonsten war ich erstaunt, wie viele profilierte Darsteller sich für diesen Streifen eingefunden haben. Chuck Zito als Motorradgang-Chef ist natürlich die perfekte Besetzung, wenn man seinen Hintergrund kennt. Daneben agieren James Franco, Vince Taylor-Pruitt, Clancy Brown und Winona Ryder in Nebenrollen.
Der Film hält die Spannung auch schön aufrecht, auch wenn natürlich ein Happy End abzusehen ist, wie in praktisch jedem Statham Film dieser Kategorie. Seine Fans kriegen hier aber wirklich einen seiner besseren Streifen inkl. sehr guter Bild- und Tonqualität. Ich freu mich schon auf Shaw und Hobbs, da treffen sich zwei, die sich gar nicht so unähnlich sind, auch wenn the Rock der erfolgreichere Darsteller ist. Aber sein The Walking Tall könnte auch ein Statham Film sein, Home Front erinnert da stellenweise dran und hält ähnliche Elemente bereit. Gut, das ist ja in dem Genre jetzt auch nichts aussergewöhnliches. Aber auch davon ab haben beide auch schon in Rollen auf Seiten der Schurken geglänzt.
Ich hoffe jetzt mal auf ein fettes Actionfest und handfeste Keilereien. Statham ist einer der Hollywooddarsteller, die das absolut glaubhaft rĂĽberbringen. Mit Homefront macht man als Statimaniac aber sicher nichts falsch und auch Genre-Freunde finden hier einen guten Vertreter.
ChrisKongTeilnehmerManchmal frag ich mich, in welcher Welt die Artikelschreiber leben. Wenn das das verstörendste ist, kann man denen auch nicht mehr helfen.
Verstörend finde ich den ganzen Müll, den Lofwyr sich regelmässig im Internet reinzieht. 🙂 -
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