ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmer@Genpei
Radahn ist erledigt. Ohne Götterrune, ohne Gift, Fäulnis oder Magie. In der zweiten Phase hab ich kaum noch Leuchtzeichen gefunden, die Hände wurden schon schwitzig, da war noch ein gewisser Rest auf der Energieleiste und keine Ablenkung weit und breit. Irgendwann hatte ich keinen Nerv und bin in seine Richtung geritten. Mit der ersten Attacke war das Pferd weg, Flucht unmöglich, Heilung unmöglich, also gib ihm. Ein Glück hat er keine seiner groben Attacken gecastet. Nach etwa 3 harten Treffern war er dann erledigt und ich auch. Hat ein wenig an Schwarzfrass Midir erinnert, aber dagegen war Radahn ein Witz. Einzig die Dauer zermürbt einen, besonders wenns dann schiefgeht, wieder für nichts. Danach noch das Schloss erkundet und ein nettes Zweiergespann entdeckt, das auch gleich auf die Mütze bekam. Wobei die erst im zweiten Anlauf fällig waren. Natürlich dort eine Menge Runen liegen gelassen, weit hinten in der Kampfarena. Aber beim zweiten hab ich mich einfach auf den Kampf konzentriert und hat funktioniert.
Das Henkerschwert von Marais, dafür braucht man aber Arkan. Damit ist es aktuell ein Stück Altmetall. Jetzt suche ich vermutlich erst mal Nokron und lass Leyndell mal liegen, ausser ich treff dort Gegner an, die zu stark sind. Gelmir will auch weiter erkundet werden.
Dass die unpassbierbare Brücke unpassierbar ist, hab ich mit 45 tausend Runen, die ich noch zurückholen musste, erfahren. Gerade noch davongekommen. Als ich das erste Mal dort war, war niemand auf der Brücke. Darum war ich voll überrascht. Das mit dem Lager und den Hunden hab ich auch schon ausgenutzt. Generell locke ich gern irgendwelche Monster zu diesen Soldatenpulks. Zuletzt starke Ritter zu irgendwelchen Zombies in einer der Katakomben.
ChrisKongTeilnehmerNa auf die Idee bin ich nachher auch gekommen. Macht er sogar zweimal oder vielleicht dreimal wenn man ihm Zeit lässt. Aber ist jetzt auch ein Boss der mehrere Anläufe benötigt, was zuletzt weniger der Fall war. Man gewöhnt sich zu schnell an den schnellen Erfolg.
Was mir auch noch aufgefallen ist, es gibt ein paar Stellen, wo ein Dunkler Ritter auftaucht, aber wenn ich das recht überblicke, ist der dort immer nur Nachts. Bislang hab ich mir wegen Tag-Nachtwechsel nie Gedanken gemacht. Nehme mal sehr schwer an, dass es da noch viel mehr zu entdecken gibt, dass auf die Tageszeit bezogen ist?
ChrisKongTeilnehmerDie Karte durchforsten lohnt wirklich und das ist auch, was mir durchaus Spass macht. Man entdeckt immer wieder etwas, was einer näheren Begutachtung bedarf. Hier darf man auch mal die Wiederholung in einem positiven Aspekt erwähnen. Da man gewisse Dinge erwartet, stellt sich auch das Gefühl eines Lerneffekts ein. Man lernt die Landschaft lesen, beachtet Dinge und antizipiert ein wenig. Oh, ein Marikas Pfahl? Dann lauert irgendwo ein Boss um die Ecke.
Ich klapper jetzt weiter Gegenden ab, wo ich Level 5 Upgrades vermute. Ich muss aber ehrlicherweise sagen, Levelupgrades für Waffen gibt es viel zu wenig und zu selten. So kann ich praktisch keine zweite Waffe auf das Niveau meines Uchis heben, um einen was eignet sich besser Vergleich anzustellen. Dass man nicht von Beginn weg an alles kommt, ist okay. Aber wenn ich bedenke, wie hoch man eine Waffe leveln kann, ich gerade mal bei 15 oder 16 bin und meine Zweitwaffe, der Bogen, darunter liegt, fragt man sich schon, wie man da Lust verspüren soll, mal die Waffe zu wechseln? Man hinkt mit einem Wechsel dann immer zwei Schritte hinterher, also bleib ich beim Alten. Dasselbe bei der Geisterasche. Oleg ist jetzt auf Level 6, davor war er Level 3. Das Upgraden war durch das Fehlen einer Upgrade-Lilie dazwischen blockiert. Und vergleichbare andere Aschen krieg ich jetzt nicht auf das Level. Da experimentier ich auch weniger rum, besonders wenn dann vielleicht noch richtig starke Vertreter kommen und man dann nichts zum Upgraden hat.
Der nächste grosse Gegner scheint Radahn zu sein. Gestern im dritten Versuch den runter bis auf zwei Schläge, volle Energieleiste, noch ein Trank, dann irgendeine Attacke, die gleich alles abgezogen hat, was bei anderen Attacken halt nie der Fall war. Da kam ich mir auch leicht verarscht vor. Hätte ich mal bloss die anderen den Rest machen lassen. Danach war meist schon vor der Hälfte Schicht im Schacht. Irgendwie treffen seine Kackpfeile bei vollem Sprint noch zu oft. Das ganze Kamera-Nachjustieren und Itemwechsel in der Hoffnung wieder aufs Pferd zu können oder einen Trank zu nehmen macht diesen Kampf einfach nur anstrengend aber alles andere als gut. Dass er nach der Hälfte kurz verschwindet war auch so ein Ding. Ich dachte das wäre ein Bug, Musik war irgendwie weg. Und dann saust der Wichser als Komet herunter ohne Ankündigung. Instant Death. Ja, in Erinnerung wird der Bosskampf bleiben, aber nur wegen der Inszenierung, der Rest ist eher weniger positiver Natur. Hab dann irgendwann aufgegeben und dachte probier nochmals den Drachenritter vor Leyndell und siehe da, gleich im ersten Anlauf geschafft. Die Hauptstadt ist nun offen für Erkundung. Aber erst wird noch weiter die Gegend erforscht und vielleicht nochmals Radahn in Angriff genommen. Leider kommt man in der einen Quest ja nicht weiter, solange er da ist. Und ohne die nicht in ein spezielles Gebiet. Vielleicht doch mal Zeit, einen der Runenbögen zu verwenden?
Wo ich enttäuscht war, dass Elemer (Fudd?), der Klangperlenjäger, keine Klangperle gedroppt hat. Dafür eine legendäre Waffe, die für mich wie das meiste von dem Kram letztlich unnütz ist.
ChrisKongTeilnehmerIch glaube der Fehler liegt auch darin, dass man das Soulskonzept auf eine OW von diesen Ausmassen ausdehnt. Ich denke ein Demons Souls hab ich auch zweimal gespielt, aber das geht auch in überschaubarer Zeit. Viele werden ER once in a lifetime zocken und greift für mich dieses es erhöht den Wiederspielwert eher nicht. Die paar Nasen, die dann hauptsächlich nur noch das spielen, müssen mMn da nicht wirklich berücksichtigt werden. Zumal es auch Unsinn ist, zu behaupten, dass es exakt immer so war. Ich teile einige der Kritikpunkte von Nightrain, allerdings machte mir Kämpfen in the Witcher 2 absolut keinen Spass und in Elder hab ich seinerzeit nur kurz reingeschaut, aber wie der grosse Wurf kams mir jetzt auch nicht vor. Ja, den Komfort für den Spieler kann man durchaus erhöhen, ohne das Spielerlebnis zu korrumpieren. Das mit den Vergleichswerten bei Rüstungen und Waffen, ich kann mich irren, meine aber bei den Vorgängern war das so oder auch nicht. Auf jeden Fall absolut sinnvoll.
Was dein Problem mit der Burg angeht, ich hatte das Medaillon lange bevor ich wusste, wo ichs brauche. Warum? Ich renne auch einfach mal gerne in ein Feindgebiet und greife ab, was rumliegt. Gibt absolut keine Notwendigkeit dort nur einen Gegner zu machen. Hatte auch ein solch lustiges Erlebnis gestern spät in der Schattenburg. Da gibts von diesen komischen Spinnenmenschen, die extrem schnell und tödlich sind gleich min. 2. Klarer Fall von Sterben. Also Runen ausgegeben und mall alles eingesackt, wo man nachher sowieso Gefahr läuft gekillt zu werden. Dann vom Bonfire hoch an div. harten Gegnern vorbeigerannt und zu einem Lift. Oben hat dann schon der Boss gewartet. Da ich eh keine Runen dabeihatte, los gehts. Also im Vergleich zur Burg war dieser Boss ein Witz. Die Frage ist, eh, wozu ich den gemacht hab, weil was der droppt kann ich im Moment eh nicht brauchen und ansonsten ein toter Punkt. Aber vom Level her bin ich dort eigentlich endlich mal wieder richtig, nämlich Materialien Stufe 5. Generell fehlen mir auch noch Orte mit Gräbertal- und Geisterlilien Stufe 4. Aber da ich gestern eh gemerkt habe, wie viele Höhlen ich allein in Limgrave hab liegen lassen – nein selber gefunden, nutze da keinen Guide – muss ich wohl ganz Liurnia einer Untersuchung unterziehen. Höhlen und Minen hab ich aber schon recht viele entdeckt. Einzig, was ich gegoogelt habe war der Goldskarabäus. Ein Runenfarmboost war dringend mal nötig. Höhle war selber heavy und dann gleich zwei so ne Hackfressenbosse. Aber ging dank Asche flott.
Aktuell sind drei Bosse auf dem Radar, die eindeutig zu stark sind, der Drachenritter vor der Hauptstadt, dann auf Berg Gelmir der komische Sternenhirschkäfer dessen Zwilling in einer der Minen war und in dem einen Heldengrab ist sowas wie Ornstein und Smough unterwegs und ich mach da kaum Schaden und meine Geisterasche auch nicht. Ist aber auch so ein recht mühsames Grab nur schon zum Boss zu kommen.
ChrisKongTeilnehmerAlso ich hab da schon ein ambivalentes Verhältnis zu. Nochmal zum besseren Verständnis, mir ist egal, nicht in einem Durchgang alles schaffen zu können, aber diese zum Teil sinnlose Abhängingkeit, nein, das seh ich nicht ein. Und das war früher auch nicht so. Demons Souls hatte die World Tendencys, die man aber bewusst in die eine oder andere Richtung treiben konnte. Kann natüriich auch durch die Unfähigkeit des Spielers beeinflusst werden. Nur werde ich hier ja gar nicht an die Möglichkeiten rangetragen. Wenn man sich mal kurz durchliest, wie z.B. Nephelis Quest ablaufen kann, dann ist der ganze erste Teil noch Okay, aber dann steht da, dass man den Boss gemacht haben muss, einen anderen aber nicht. Und das ist einfach Nonsens. Zumal das Spiel darauf keine Hinweise liefert. Ist also nicht mit ich mach das später mal. Ich hab da übrigens nur nachgelesen, weil ich vor einer Entscheidung stand und mir da schon nichts Gutes schwante. Aber das ist ja eben auch okay, die Geschichte nimmt eine andere Wendung, läuft aber nicht an mir vorbei.
@Spookey Also mit Drachen hat das nichts zu tun, aber in den Höhlen, Ruinen und Minen findet man Bosse, dies in anderer Form meist nochmals wo gibt. Und wie gesagt, lass es 100 Bosse sein statt 150, dann hast du das Problem schon deutlich abgeschwächt. Den Erdenbaumavatar und der Baum mit Geschwüren kam jetzt schon zig Mal vor und ich bin ja vermutlich immer noch im ersten Viertel oder Drittel des Spiels.
Das Problem mit dem Übermass an Waffen und Varianten ist der, dass man eben noch weniger rumprobiert, eben weil die Auswahl zu gross ist. Und wenn man Spielfortschritt will, muss man die Waffen leveln. Ja ich levele doch nicht jede Waffe, um zu schauen, wie die sich im Vergleich schlägt. Und wenn man hier und anderswo mitliest, sind es sowieso meist die gleichen Waffen, die die Leute nehmen. Dass es auch andere Spieler gibt, deren Lebensinhalt die Spiele sind und diesen Tummelplatz wollen, ist mir bewusst. Darum stört es mich auch nicht. Nur führt das eben mMn genau zu diesem Spielerverhalten. Und das Leveln der Figur ist auch oft so zaghaft bis auf die Lebensleiste, da ist rumexperimentieren auch eher ein Marathon als was anderes. Sonst müsste man auch keine Umskill-Mechanismen einbauen. Die gibts erst seit DS 2.
Das mit den Inputs und den Hitboxen, ja, wer kennts nicht. Ich schlag und treffe eindeutig, nix passiert. Der Gegner rauscht an einem vorbei und trifft. Auch da, mehr Feinheit im Detail und weniger Masse.
Dark Souls 1 bot eine grosse zusammenhängende Welt und dort gabs halt keine Teleporter. Ich finde das wirklich zu sehr überstrapaziert, weil es das mMn auch nicht wirklich braucht. Trotzdem sucht die Welt in Elden Ring ihresgleichen. Breath of the Wild hat nicht im Ansatz diese komplexen Strukturen. Aber man muss auch sagen, dafür ist in Breath of the Wild jede Ecke erkletterbar.
Ich mach dann mal fleissig weiter. Was ich bei Fias Quest machen muss, weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, aber möchte da jetzt auch nicht weiter gespoilert werden. Per Zufall hab ich tatsächlich den Ort des Messerabdrucks gefunden und diesen eingeheimst. Aber nu ist sie weg, die Tafelrundenfeste ist sowieso ein sehr stiller Ort geworden…
ChrisKongTeilnehmerHmm, die Kritik ist durchaus berechtigt, das Boss Recycling potenziert sich hier natürlich, weil die Welt auch viel umfangreicher ist. Gefühlt wurden die Ritter mit Speer und Schild durch Reiter mit Axt und Schild ersetzt. Die Welten beeinhalten immer wieder neue Elemente oder Varianten, was ganz erfrischend ist. Ich glaube nach wie vor, dass es zu viel des Guten ist und der Inhalt so auch gestreckt wird. Gefühlt hab ich noch keinen wirklichen Fortschritt im Spiel erzielt, aber mein Arsenal mit Waffen, die auf Weisheit usw. skalieren ist üppig. Zumal man hier auch gut das eine oder andere hätte weglassen können, wenn man dazu kein Minimum an Geschichte serviert kriegt. Was ich etwas ernüchternd finde, ist der häufige Einsatz von Teleportern. Anstatt die Gebiete über geheime Pfade zu erreichen, die aber auf der Karte interpretierbar wären, läuft es mMn noch etwas zu oft darauf hinaus, dass man von einem Teleporter in sonstwo nach sonstwo transferiert wird, ohne irgendwelchen Kontext. Da das Spiel das auch anders kann, erstaunt es schon. Auch da, dann halt etwas weniger, dafür organischer.
Btw. diese Zeitpunkt-Quests sind leider auch hier drin, aber das ist zum Glück nicht ganz so nervtötend wie in Dark Souls 3. Aber wie gesagt, ohne Zusammenhänge kommt da halt kein normaler Mensch drauf. Was hat z.B. der Tod eines Bosses mit einer speziellen Quest zu tun und ob die Figur dann dort erscheint oder nicht? Das sind Dinge, die waren in Dark Souls einfach besser gelöst und hatten darum auch eine spezielle Verbindung zum Spieler geschaffen, z.B. Siegmeyer. Davon spüre ich hier leider nur wenig. Ich möchte irgendwie einer Geschichte folgen, aber durch diesen OW-Kuddelmuddel bin ich mir nie sicher, ob ich nicht schon wieder was ausgelassen habe, was die ganze Quest unfreiwillig beendet hat. Dabei gehts nicht um die Konsequenzen einer Entscheidung zu tragen, sondern diese Entscheidung zu verpassen.
ChrisKongTeilnehmerDas mit der Schwester und der kleinen Schnitzmarke hab ich so aufgefasst, dass sie selbst mal dort war. Würde auch erklären warum sie weiß wo der Tunnel endet.
Sie findet den Tunnel aber erst und es wirkt nicht so, als hätte sie genau von dem gewusst. Wie so oft, das hätte man auch anders lösen können. Für mich wirkt die Abfolge hier einmal mehr unbeholfen wie der ganze Rest in dem Punkt. Man macht bei der Charakterisierung so viel richtig, scheitert aber am Einmaleins der Plausibilität. Ist jetzt nicht weiter tragisch, aber halt durchaus vermeidbar und komischerweise passiert das bei Star Wars einfach zu oft. Aber vielleicht sind manche Marken einfach prädestiniert dafür? Warner kann DC auch nur zu rund 50%, dort kann man nämlich ähnliche Sachen kritisieren.
Was die Kompetenzfrage angeht. Also, die Inquisitoren wissen, Obi Wan ist auf der Flucht mit einem kleinen Mädchen. Sie entsenden Sturmtruppler auf Planeten, auf denen sie Obi Wan vermuten. Da hätte schon die Minimal-Info gereicht, Mann mit Kind, überprüfen. Zumal die Truppler ja dann genau in dem entsandten Gebiet auf so ein Gespann treffen, das dann auch noch keine gute Ausrede parat hat.
Normal sollte man sowas schon beim Schreiben feststellen, spätestens aber bei einer Art Prävisualisierung. Und soweit ich weiss, arbeiten die bei Lucas Film schon seit eh und je mit Storyboards. Lasst Obi auf Vader in einem beengten Kanalsystem aufeinandertreffen, wo eine Feuerbarriere nachher sinn ergibt. Aber doch nicht in einem offenen Gelände mit ein paar Sandhügeln. Macht eine Laser-Strassensperre in einer zu passierenden Schlucht und bitte so hoch, dass sie nicht von einer Oma im Rollator übersprungen werden kann.
Das Problem ist, man drückt es dem Zuschauer halt so brutal aufs Auge, dafür muss man kein Nitpicker sein oder generell zu viel hinterfragen. Es torpediert einfach die ansonsten sehr gelungenen Sachen. Und da mMn sogar abzusehen war, dass Obi Wan die erfolgreichste Streamingshow auf D+ werden könnte, hätte man hier auch etwas mehr Zeit und Geld investieren dürfen, um diese Probleme zu verhindern.
ChrisKongTeilnehmerCash Truck
Guy Ritchie bleibt für mich ein ständiges Auf und Ab. Ich kenne keinen Regisseur, bei dem das so extrem ist, immer aus meiner Sichtwarte natürlich. Fast schon bin ich gewillt zu sagen, wenn mir der Film davor gefallen hat, dann wird der nächste wieder eher ein Fail sein. Und da mir the Gentlemen getaugt hat, war ich bezüglich Cash Truck skeptisch.
Der Film lässt sich ordentlich Zeit. Ich sehe da jetzt nichts, was die Laufzeit rechtfertigen würde. Der Film liefert sogar zur besseren Erklärung fürs Publikum nochmals identische Sequenzen, die keinen Erkenntnisgewinn liefern. Vielleicht ist das für die ganzen Kinogänger nötig, die lieber aufs Handy starren als den Film anzusehen? Das ist sogar eher untypisch für Ritchie. In Snatch zeigt er die gleichen Ereignisse aus anderen Perspektiven und setzt so die Zusammenhänge, in the Gentlemen erodieren so die Unwahrheiten und in Revolver belässt er es bei seinem wirren Konstrukt.
Zu Beginn ist man noch gebannt, was Sache ist, denn allzu offensichtlich ist Stathams Figur nicht die, die sie scheint oder besser vorgibt zu sein. Aber nach und nach werden diese klarer und leider auch die völlig konstruierte Ausgangslage, die so wirr und widersprüchlich ist, dass man es für genial halten könnte, aber einfach nur unüberlegter Kappes ist.
Das fängt schon damit an, dass Statham der Boss von was ist und dann irgendwie doch wieder nicht. Einerseits kommandiert er seine Crew wie ein Major Domus, arbeitet aber gleichzeitig als wäre er deren Handlanger. Freilich bringt er sich als solcher auch diese Situation, die ihn dann zum Rächer macht. Diese fluide Gangsterhierarchie wirkt so unausgegoren, als hätte man sie situativ einfach hingeklatscht. Auch die Motivation scheint fragwürdig zu sein, einerseits Krimineller, Killer, andererseits dann Geld wie Robin Hood verteilen und den moralischen Saubermann geben. Der Zuschauer wird von einer Ausrichtung in die nächste geohrfeigt und schlüssig ist darin einzig die Rache. Aber das ganze Drumherum wirkt irgendwie deplatziert und nimmt schon leicht parodistische Züge an. Einige der Situationen sind implementiert, um die Awesomeness von Stathams Figur zu unterstreichen. Mittlerweile leider Standard in dem Genre. Wenigstens spart man sich einigermassen die Lobhudeleien anderer Figuren auf die von Statham.
Statham zeigt sich darstellerisch, wie mans von ihm gewohnt ist. Darsteller wie Holt McCallany und Eddie Marsan trifft man immer wieder als Pluspunkte in Genre-Produktionen an. Mit von der Partie ist auch Scott Eastwood, Sohn von Clint, und in gewissen Einstellungen fühlt man sich wirklich an den jungen Eastwood aus für eine Handvoll Dollar erinnert. Hat aber auch etwas von Defoe. Aus der Rolle macht er das Beste, bleibt aber ein typisches Gangsterstereotyp. Wer bei Überfall auf einen Geldtransporter an Heat denkt, der denkt richtig. Ritchie hat sich sichtlich von dem Film inspirieren lassen. Allerdings muss man auch sagen, dass ich selten eine langweiligere Kameraarbeit als hier gesehen habe. Während der ganzen Eröffnungssequenz wirkt das so herrlich undynamisch als würde man einem Amateur bei der Arbeit zusehen. Das passt wiederum Null zu Ritchies anderen Beiträgen und auch überhaupt nicht zu diesem Film.
Weiter ist da diese Musik, die scheinbar versucht in jedem Moment bedeutungsschwanger zu sein und der Geschichte eine gewisse Gravitas zu verleihen. Sie wirkt wie vieles auch, einfach deplatziert. Ist das Ritchies Form von Experimentalfilm? Auf jeden Fall versucht er hier vieles anders zu machen, nur kommt dabei nichts wirklich Gescheites dabei raus. Die Action wirkt seltsam lahm, die Geschichte ergibt kein schlüssiges Ganzes und div. interessante Nebenfiguren sind ohnehin nur Kanonenfutter.
Einen gewissen Unterhaltungswert kann man dem Streifen nicht absprechen bei all den Absurditäten. Aber mit dieser biederen Ernsthaftigkeit, die hier zelebriert wird – ohne freilich nur ansatzweise das Niveau der zynischen Klassiker des Genres zu erreichen – vergeigt es Ritchie vollends bei mir. Mit anderen Worten, der nächste Film von Ritchie könnte wieder ein Spass werden.
ChrisKongTeilnehmerJa, jetzt hab ichs mir angesehen. Und dafür wurde damals Geld ausgegeben? Das Spiel ist ja wirklich die billigste Grütze überhaupt. Vielleicht ging zuviel von dem Geld für Billie Jean drauf und dieses war so teuer, dass es auch nur zeitexklusiv im Spiel abgespielt wird. Gabs auf dem C64 überhaupt Spiele, die man heute noch spielen will?
ChrisKongTeilnehmerIch hab vier Klangperlen, die haben die Dunkelsteine bis und mit 4 und die Schmiedesteine bis und mit 4 im Sortiment. In Caelid war ich schon in einer Mine, aber ich glaube da war ich gestern auch nochmals und meine eben nach dem Töten des Bosses, gibts da nichts mehr. Aber ich schau nochmals nach.
Mit Wurm mein ich dieses eine Insekt in der Mine von Raya Lucaria, das gegenüber von Ästen ist. Rüber kommt man dort aber nicht. Ein ähnliches Tier fand ich schon in einem der Untergrund Level.
In der Hauptstadt blockiert ein riesiger Gargoyle den Weg. Der ist verdammt stark. Aber man muss den glaub ich auch gar nicht machen. War für mich eher so ein Indikator, dass ich dort noch nichts verloren habe. Aber der Chef der Tafelrundenfeste sagt, ich soll in die Hauptstadt. Will wohl meinen Tod, der Wichser. 🙂
ChrisKongTeilnehmerKann es sein, dass die Schmiedesteine in den Minen nach den Bossen nicht mehr respawnen oder hat das mit den Klangperlen zu tun? Ich meine jetzt aktuell alle Minen gemacht zu haben, die man so zum Start ganz offensichtlich sieht inkl. der Bosse. In der einen Mine sieht man zwar eine Passage, aber da kommt man wohl von woanders her hin. Schade, dass da dieser Wurm nicht respawnt, weil der satte 5000 nochwas Runen abliefert. Ich brauche dringend Schmiedesteine 5, damit alles zumindest mal auf dem gleichen Level ist, was ich nutze.
Bei den Quests der Umarmungslady gehts auch weiter, wobei die Karte entweder rumgedreht werden muss oder ich das Gebiet noch nicht aufgedeckt habe. War mir auch nicht bewusst, nach Rennala nicht mit der Fingerleserin gesprochen zu haben, sonst hätte ich schon eher den zweiten Talismanbeutel gehabt, was hilfreich gewesen wäre. Generell sollte man immer wieder mit div. Charakteren erneut sprechen, sofern noch da.
Die Carianische Villa hab ich auch hinter mir, die Bosse der letzten Zeit sind oft First oder Second Try gewesen, scheinen mir weniger die Hürde zu sein, als die Levels selber. Bei Blaiid gehts auch weiter, aber konnte den bislang nicht wiederfinden, wohl aber den Boss gemacht vom ersten Brunnen der nach unten führt. Scheint aber auch ein toter Punkt zu sein im Moment. Oft hab ich echt keinen Plan, wo ich hin soll und überhaupt hin will. 🙂
ChrisKongTeilnehmer3h Make Up für 13 Min. Letsplay, alle Achtung, Vater Abraham wäre stolz auf dich. 🙂
ChrisKongTeilnehmerObi Wan Kenobi Episode 3
Grossartige Bilder und auch Ärgernisse, alles vereint in einer Episode. Fangen wir mit dem Positiven an. Ewan McGregor ist immer noch wichtigster Baustein dieser Serie, auch wenn ihm die junge Darstellerin der Leia groguhafte Konkurrenz macht. Die Szene im Transporter ist sehr spannend umgesetzt, aber die eine oder andere Dialogzeile hätte da sogar noch mehr Suspense erzeugen können, ganz an die grossen Vorbilder reicht man nicht ran. Trotzdem sehr gut. Vader auf seinem Thron wirkt auch sehr imposant und generell ist sein rein physischer und brachialer Auftritt genau das, was man sich erhoffen konnte. Vader war nie gruseliger als hier, auch in der OT nicht. Obi Wan wirkt in seinen Szenen, in denen er von Vader gejagt wird wie das Opfer aus einem 70er Jahre Terrorkino. Es wird sicher einige geben, die damit Mühe haben, einen Jedi so abgehalftert und schwach zu sehen, wie Obi Wan hier dargestellt wird. Die nackte Angst ist ihm in jeder Szene glaubhaft abzunehmen und Ewan spielt das einfach grossartig. Würde mich nicht überraschen, wenn er dafür auch für div. Preise nominiert wird, die Fanvotes hätte er eh auf sicher. An Sets wird geliefert, das sieht schon nach grossem Kino aus. Klar, die Western-Stadt kommt wieder etwas spartanisch daher, ist aber für das Setting zutreffend. Das es eine noch ungeklärte Motivationslage hinter der 5. Schwester gibt, ist nochmals deutlich gemacht worden. Das wäre sicherlich auch etwas subtiler gegangen. Dass man auch mal Bevölkerung sieht, die gerne mit dem Imperium kollaboriert, finde ich gut und wichtig. Das ist nämlich relativ neu beim Bewegtbild-Star-Wars. Sonst sind es heimliche Widerständler oder Kriminelle oder Opfer, die man sieht. Die Idee, dass Vader sich rächen will auf eine angemessene Weise, wurde auch nett umgesetzt und unterstreicht seine bedrohliche Aura. Dass es eine erste Konfrontation gibt, hatte ich schon geahnt, für mich war das auch nie zwingend etwas, das am Ende dieser Reise stehen muss, auch wenn das die meisten erwarten. Etwas Namedropping gibts dann auch noch und Referenzen findet man an jeder Ecke.
Kommen wir nun zum eher ärgerlichen, weil auch vermeidbaren Teil. Stichwort Plausibilität. Damit hapert es bei Star Wars und Serien nach wie vor und zieht sich wie ein roter Faden durch so ziemlich alle neueren Shows. In dieser Episode hat es gleich einige wirklich störende Schnitzer, die man sich natürlich gerne wegerklären kann, aber hätten sich die Macher beim Ablauf da mehr überlegt, müsste man sich nicht in eine solche Sackgasse begeben.
Das fängt schon mit der Sucherei an. Da wird einer der bekanntesten Jedi gesucht, der noch ziemlich so aussieht, wie zu Zeiten der Klonkriege, Trupps werden überall entsandt, um einfach mal so irgendwo auf einem Planeten zu suchen und dann wissen die nicht, wie die gesuchte Person aussieht? Also das ist schon recht schwer zu schlucken, aber das Imperium und kompetent, man kennts.
Dann gehts zu dieser Strassensperre, die nach einem heftigen Kampf deaktiviert wird. Nur sieht man, wie man da ganz leicht drumherumklettern kann. Was eine Strassensperre, die zugegeben cool ausschaut, da mitten in dem Ödland soll, wo das ja auch umgangen werden kann, erschliesst sich mir nicht. Und einen Schutzschild drumherum gibt es nicht, sonst wäre von diesem der eine Sturmtruppler nämlich abgeprallt, anstatt sich halbieren zu lassen wie Maul zu seinen besten Zeiten.
Die Suchaktion der Sturmtruppen führt auch gleich zum nächsten Kuriosum. Wieso verkauft man dem Zuschauer nicht ein verzweigtes Tunnelsystem? Ich wäre dann gerne bereit zu glauben, dass der Verfolger dann irgendwie die kleine Leia überholt und vorne auf sie wartet. So aber wirkt das einfach nur absurd. Woher wusste die Schwester, wo der Tunnel endet? Warum kam ihr die Fluchthelferin nicht entgegen? Man sieht einen langen Tunnel, thats it. Wieso sollte die Schwester den Tunnel überhaupt absuchen, wenn sie ja sowieso eher hinter Obi Wan her ist und das Ziel klar dort nicht ist. Weil Vader es ihr sagt und ihr die Einhaltung von Befehlen ein ums andere Mal wichtig zu sein scheint? Zumal dieser lautet, die Bevölkerung zu verhören etc.
Generell ist diese Welle an Insubordination recht starker Tobak, der von Vader mit interessiert mich nicht, abgekanzelt wird. Das heisst zugleich auch, dass der Grossinquisitor Geschichte ist. Ob es sich um den gleichen wie in Rebels handelt?
Die Konfrontation mit Vader lässt Obi Wan auf jeden Fall nicht wie den Jedi aussehen, der ihn auf Mustafar besiegt hat und während dem Kampf auch mit der Macht ebenbürtig war. Sicher ein streitbarer Punkt, für mich funktioniert das grösstenteils recht gut, aber ein wenig mehr Gegenwehr wäre wünschenswert gewesen. Schliesslich gehts da auch um die Sicherheit von Leia, da dürfte Obi Wan etwas mehr motiviert sein. Aber seine Rettung, da musste ich wieder tief durchatmen. Erstens mal kann man das Feuer auch umgehen, durch das Feuer hindurchschiessen etc. Wie leicht hier die Flucht gelingt und Tia auch noch Zeit findet, sich sorgsam um Obi Wan zu kümmern, während das Imperium mitsamt Vader auf der anderen Seite des Lagerfeuers warten, das ist gelinde gesagt einfach nur unglücklich und eben auch unnötig, sprich anders lösbar gewesen. Das offene Setting ist dafür schlicht das falsche gewesen.
Die Charaktermomente funktionieren wirklich sehr gut, aber das Drehbuch schwächelt einfach stellenweise extrem wenn es um solche Abläufe geht. Und der Dialog zwischen der Schwester und Vader ist auch reichlich cheesy und zündet mal so gar nicht. Viel zu plakativ. Dabei kommt auf Deutsch ein anderes wirklich störendes Problem dazu, die Synchronstimme von Vader. Da diese sowieso elektronisch verfremdet ist, kein wirkliches Acting erfordert, das über Gebühr nicht von Hans Jedermann zu kriegen ist, wieso hat man sich da nicht bemüht so nah wie möglich an Petruo ranzureichen? Mit den ganzen technischen Möglichkeiten heutzutage, unverständlich. Ja, Vader ist jünger zu dem Zeitpunkt, aber Reiner Schöne, der Vader die Stimme auch schon lieh, hat die Produzenten damals auch nicht gekümmert. Und die wäre mir dann auch lieber gewesen, als diese Version hier. Ansonsten vermeidet man es sogar recht gut, Vader allzu viel sprechen zu lassen. Warum sollte er auch? Anakin war jetzt auch nie der geschwätzigste Typ und mit seiner steigenden Hybris hat er mehr und mehr das Konzept verinnerlicht, dass sein Umfeld ihm zuzudienen hat und die Wünsche quasi aus dem tiefen Schnauben rauszuhören hat.
Ja, die Serie hat bislang so einige Baustellen, die andere Sachen dafür wieder ausgleichen. Es fehlt wirklich am Feinschliff. Zum Teil bei den Dialogen, was nicht ganz nachvollziehbar ist, da das meiste halt sehr gut ist, aber vor allem beim Ablauf der Action, die sämtliche Umstände berücksichtigt. Hier würde es eines sehr visuell denkenden Autors bedürfen, der versteht, was in diesem Universum glaubhaft wirkt und was nicht.
Die Musik gefällt mir immer noch sehr gut und unterstreicht schön den Spannungsfaktor in den entsprechenden Szenen. Unterm Strich eine Episode, die alle Stärken und Schwächen der Show gnadenlos offenlegt. Das Problem ist natürlich, dass auch bei Kenntnis dieser Schwachstellen, einfach keine Zeit bleibt, sie zu beheben, was dem Format geschuldet ist. Umso wichtiger, dass die Storyboards funktionieren, die Drehbücher die nötige Vorarbeit leisten. Ein genereller Koordinator, der genau solche Schwachstellen ausmerzt, fehlt hier ganz offensichtlich.
Trotz all dieser Kritik, hab ich weiterhin Spass und geniesse jede Minute, die Ewan nochmals in diese Rolle zurückbringt.
ChrisKongTeilnehmerNachdem ich rausgefunden habe, dass Schmiedesteine in den Minen zum Teil respawnen und auch Gegner die dort manchmal droppen, gings weiter mit dem Waffen leveln. Das Uchi ist jetzt bei ganz ordentlichem Schaden und Rennala war dann gleich im ersten neuerlichen Anlauf Geschichte. In der einen Mine noch versucht einen steinharten Käfer zu besiegen, mit recht viel Runen. Zur Sicherheit einen Opferzweig ausgerüstet. Zum Glück, ging prompt ganz knapp in die Hose. Aber heute ist er dann fällig. Eine Klangperle konnte ich auch noch finden und abgeben. Jetzt sind zumindest zwei Sorten Schmiedesteine kein Thema mehr. Dann kann ich mal andere Waffen ausprobieren.
ChrisKongTeilnehmerWerde wohl etwas weiter leveln müssen und dabei die Gegend erkunden. Rennala ist eigentlich beim ersten Versuch runter gewesen auf vielleicht noch zwei drei Schläge. Danach leider nicht mehr so weit gekommen, obwohl ich den Anfangsteil jetzt schneller erledigt hab, weil ich gecheckt habe, woher der Wind da weht. Eigentlich schon ein toll designter Boss. Erinnert an die eine Lady aus Dark Souls 2, die auch grosse Bossgegner und ähnliches gecastet hat. Dabei sind die schnellen von denen die gefährlichen. Leider hat sie selber auch noch ein paar harte Attacken, die zum Instant Death führen. Aber nur eine Frage der Zeit, bis die Weg ist.
@deRollEeinE In der Akademie hab ich diesen Stab auch gefunden. Gut bewacht von einem Gegner, der lästiger war als so mancher Boss. Bis ich dann endlich gemerkt habe, dass man dorthin eine Abkürzung, sprich Leiter aktivieren kann.Momentan fehlen mir Upgrade-Materialen. Werde mal nach denen Ausschau halten.
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