ChrisKong

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  • als Antwort auf: Elden Ring #1740305
    ChrisKongChrisKong
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    Ich glaub nicht, dass die jetzt alle leichter sind.

    als Antwort auf: Android- & Apfeltalk #1740303
    ChrisKongChrisKong
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    Ich muss da zwecks Website-Bewirtschaftung manchmal Geräte-übergreifend Daten verarbeiten und das grösste Manko bei Apple ist diese schlechte organisatorische Kompatibilität mit der Windowsstruktur. Wer schon mal versucht hat, Bilder von einem Apple Gerät simpel per USB runterzuziehen, der dürfte sein blaues Wunder bezüglich Ordnerstruktur und Sortierung erleben. Da ist man dann zwingend auf Hilfsprogramme angewiesen, was mMn nichts mit Kundenfreundlichkeit zu tun hat. Ich erinnere mich noch mit Grauen an die ganzen Nokia-PC-Suites, eines schlechter als das andere. Alleinstellungsmerkmale sind von daher nicht immer ein Vorteil. Das Essentielle ist halt dabei, dass man sein eigenes Nutzungsverhalten gut kennt und weiss, worauf man wert legen sollte. Meine Schwester z.B. fährt da auch zweigleisig. MAC zum Zeichnen und Designen, Schulvorbereitung – ist Lehrerin – alles Windows.

    als Antwort auf: Elden Ring #1740238
    ChrisKongChrisKong
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    Ich glaub, wenn ich das Spiel einmal durch hab, dann seh ich mir alternative Enden oder Quests bei Bedarf auf Yt an. Ich glaube nicht, dass ich da Zeit für einen zweiten Run finde.

    als Antwort auf: Elden Ring #1740190
    ChrisKongChrisKong
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    Das Kämpfen ist so eine Sache. Es ist mehr, dass man einem taktischen Kampfplan folgt und den versucht auf den Gegner optimal einzustellen. Darum probier ich immer recht viel rum, lass auch schon mal die Rüstung weg, versuche andere Waffenkombis, andere Aschen usw. Manchmal erhält man so auch Erkenntnisse, die einem bei anderen Bossen weiterhelfen. Dabei ist Beobachtung eben essentiell. Nehmen wir mal den Erdenbaum-Avatar, der in verschiedenen Varianten auftritt. Zu Beginn dachte ich leichtes Spiel zu Pferd, aber irgendwann dreht er auf und macht einem Platt. Also versuchte ich mal mehr auf seine Bewegungen und dgl. zu achten und das Gelände. Erst mal sollte er das Gelände säubern, damit man mit dem Pferd an nichts hängen bleibt. Spätere Areale sind deshalb bewusst unwegsamer, weil genau das die Schwierigkeit bei dem Boss ausmacht. Auf einer freien Fläche lässt sich nun relativ leicht, die gewünschte Attacke triggern und er ist frontal sogar leichter anzugreifen als von anderswo, weil er bei der einen Bewegung immer in die gleiche Richtung zieht. Und dann halt nur ein bis max. zwei Schläge und wieder weg.
    Ich finde da liegt eben auch der Spass darin, sich das bei jedem Boss ein wenig auszuknobeln.
    Vom Kampfsystem selbst liegen mir mehr so Sachen wie die Spiele von Suckerpunch oder Rocksteadys Freeflow-System, was ja auch in Spider-Man von Insomniac richtig viel Spass gemacht hat.
    Wenn alles klappt, gehts Morgen weiter. Ich geh vermutlich weiter die Akademie auskundschaften, obwohl ich dort an einem Kack-Gegner gescheitert bin, der nicht wirklich was drauf hatte.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1740177
    ChrisKongChrisKong
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    Obi Wan Kenobi Folge 2

    Die zweite Folge ist ein ganzes Stück kürzer und spielt fast ausschliesslich auf einem Planeten, Daiyu, der an die Unterwelt von Coruscant erinnert und auch Assoziationen mit dem neuesten Blade Runner weckt. Es wird einiges an Kurzweil geboten, wobei auch hier wieder praktisch alles im Rahmen des Erwartbaren abläuft, mit einer Ausnahme. Und diese dürfte sicher für Gesprächsstoff sorgen. Die Dynamik zwischen Obi Wan und Leia passt, allerdings lässt es vor dem Hintergrund noch komischer erscheinen, dass nie versucht wurde, Leia auszubilden. Lustig fand ich, dass Obi Wan da auch stutzt, dass Leia nicht wie eine 10järhige spricht. Wobei es hier nicht so aufgesetzt wirkt, wie in der einen Szene in der letzten Folge. Auch wird hier Leia wieder verfolgt, dieses Mal von Obi Wan. Und auch das ist so umgesetzt, dass Spock seine Augenbraue hochziehen würde. Es wirkt halt eher drollig, wenn eine 10jährige einem Erwachsenen davondackelt. Hier hätte man sich einfach stärker Gedanken machen sollen, wie man das vernünftiger umsetzt, z.B. wie in Aliens, wo es durchaus von Vorteil ist, wenn man klein ist und in Lüftungsschächten unterwegs ist.
    Die Fake-Jedi-Szene kam mir irgendwie bekannt vor. Gabs das vielleicht schon mal in The Clone Wars? Auch interessant, wie Obi Wan sich hier abermals zurückhält, anstatt vehement einzugreifen. Man spürt aber auch deutlich Obi Wans Wut und den geringen Rückhalt, den die Jedi nach der Order 66 in diversen Teilen der Bevölkerung geniessen, der genau zu dieser Apathie geführt hat. Das finde ich durchaus mutig und konsequent, Kenobi eher zum Held wider Willen zu machen.
    Was dafür noch weniger funktioniert als schon in der ersten Episode, das Inquisitoren-Trio/Quartett. Also irgendwie sind die Anhänger des Imperiums mehr Insubordination gewöhnt als die rebellierenden Rebels es aufbringen könnten. Sister Revas Übermotivation ist für mich immer noch eine Blackbox. Mit reinem Ehrgeiz lässt sich das nicht erklären und warum riskiert sie, auf die Abschussliste des Imperiums zu geraten, zumal sie ja von niederer Herkunft scheint und darum im Rang weiter unten ist.
    Eine mögliche Erklärung wäre eine Verbindung zu Anakin, der ja ebenfalls aus der Unterschicht stammt und sich aus diesem Umstand eine Art Verpflichtung und Verbrüder.. äh Verschwesterung ergeben würde. Alles noch sehr vage und spekulativ, aber das Gebährden ist für mich darstellerisch schon an der Schmerzgrenze.
    Tatsächlich finde ich den 5. Bruder, gespielt von Sung Kang am glaubhaftesten in seiner Rolle. Dann sind da diese Widersprüche im Verhalten der Inquisitoren. Warum lässt Reva den Fake-Jedi leben, wo sie doch keine Skrupel hat, Leute zu verletzen aus purem Sadismus – z.B. gut zu erkennen an der Folterszene in der Folge davor oder dem Abschlagen der Hand. Passt irgendwie so gar nicht. Beim Grossinquisitor das gleiche. Einerseits scheint das Konzept aus Einschüchterung zu bestehen, andererseits gibt man sich dann wieder so handzahm als hätte das Imperium Skrupel. Für mich ein bisschen zu viel Ping Pong in der Schurkenabteilung. Eigentlich dürfte er den Verrat nicht überlebt haben, zumindest hält man lange auf die leblosen Augen drauf. Aber das muss gar nichts heissen, wie wir aus der Vergangenheit wissen. Fände es dennoch etwas plump, das wieder zu reseten.
    Der Gastauftritt von Morrison war gut, aber auch etwas verschenkt. Denn gerade die zögerliche Haltung von Obi Wan, dem Veteranen der Clone Wars ein paar Credits zu geben, würde ideales Konfliktmaterial bieten, das es wert wäre zu erzählen. Wohl weiss Obi Wan um die Programmierung, aber dennoch kann er nicht ausblenden, was geschehen ist. Wie geht er damit um? Die Nachbehandlung der TCW-Ära bietet sowieso noch reichlich mehr, das in div. Formen schon angerissen oder besprochen wurde. Ich kann mich darum auch gar nicht damit anfreunden, dass schon nach vier weiteren Episoden schluss sein soll. Allerdings dürften die vielen Zeitebenen beim Standardpublikum auch für etwas Verwirrung sorgen, da mit Andor ja schon die nächste Serie in den Startlöchern ist und diese ein paar Jahre vor Rogue One spielt, welcher vor ANH angesiedelt ist.
    Fazit nach zwei Episoden, mir gefällts. Aber ein paar Stolperfallen sind drin, die vermutlich nicht zufriedenstellend aufgelöst werden können. Erwartungen an den Fortgang der Geschichte? Etwas mehr Obi Wan und Leia, Zwischenhalt mit der Inquisition, Endgegner Anakin. Diese Konfrontation muss dann aber auch einigermassen plausibel erklären, warum Anakin die Suche nach Obi Wan irgendwann aufgegeben hat. In ANH macht es aber nicht den Anschein, als dachte Anakin, Obi Wan wäre tot. Und dass Obi Wan seine Gefühle verbergen wird müssen, um Luke und Leia zu schützen steht ja ausser Frage. Aber auch das wird vielleicht noch geklärt, denn irgendwoher weiss Vader es ja letztlich doch.
    Befürchtung? Es wird nicht alles erzählt werden können, weil man auch noch div. Nebengleise mit den Inquisitoren aufgemacht hat z.B.

    als Antwort auf: Elden Ring #1740166
    ChrisKongChrisKong
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    Ich trage immer noch zum grössten Teil die Startausrüstung. Aber ich sag mir immer, solange ich damit durchkomm ist gut. Jetzt waren doch schon einige Bosse mit First Try dabei, z.B. dieses Löwenbiest in der Akademie oder in der einen Mine. Ich hab ehrlich gesagt sogar etwas Angst, wenns jetzt zu leicht geht, dass es später umso schwerer wird. Darum finde ich die Siegelgefängnisse nicht schlecht, weil man dort keine Asche verwenden kann. So muss man alleine mit den Bossen klarkommen. Bislang aber auch da erst zwei gemacht. Ich hoffe, dass ich am Montag wieder weiterspielen kann, der Ruf der goldenen Ordnung schallt in meine Richtung. Zeit zu antworten.

    als Antwort auf: Basketball #1740165
    ChrisKongChrisKong
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    Kleine Zwischenbilanz zum aktuellen Playoff-Geschehen der NBA. Es gab bislang verdammt viele spannende Serien, aber witzigerweise wenig wirklich spannende Spiele. Dafür haufenweise Blowoutgames. In manchen Serien ging das von Spiel zu Spiel so hin und her. Meine Vermutung, you live by the three you die by the three. Wenn der Dreier nicht fällt, und das nicht irgendwie kompensiert wird, z.B. durch gutes Offense-Rebounding, dann ist schnell mal Schicht im Schacht. Oft hab ich mir so die letzten beiden Viertel mit meinem Bruder angeschaut. Teilweise war da schon eine der beiden Mannschaften auf der Gewinnerstrasse. Ich meine es gab auch einige Vereinsrekorde mit höchstem Punkteabstand in einer Playoff-Serie. Und beim Rebounding ist Athletik und Grösse sicher kein Nachteil. Den konnten die Mavericks aber nicht ausmerzen. Wobei gerade gegen die Warriors das noch dringelegen wäre. Aber Looney hat die Bretter abgeräumt als würde er im Schnellimbiss arbeiten. So war diese Serie denn auch eher wenig überraschend ausgegangen. Und Jason Kidd hat in der einen Partie so eine unterirdische Trainerleistung gezeigt und auch danach nicht reagiert. Für mich kein wirklich guter Trainer. Einzig dem beherzten Einsatz diverser Akteure ist es zu verdanken, dass man nochmals Gegenwehr gezeigt hat. Über den Trainer des Jahres, Monty Williams sollte man auch lieber den Mantel des Schweigens hüllen. Diese Auszeichnung hätte mMn zu Taylor Jenkins gemusst, der Unglaubliches geleistet hat und sogar Ausfälle von Morant weggesteckt hat. Hat auch extrem viel Spass gemacht, dem Team zuzuschauen. Gegen die Warriors wurde wirklich Basketball auf hohem Niveau gespielt.
    Tja und nun sind im Osten die hochgehandelten Favoriten, Bucks, Philly und Nets rausgefault und zum Teil auch zu Recht. Die Bucks hatten Championship-Format, die anderen nicht. Harden ist einfach ein absoluter Fail und wird keine Mannschaft zum Titel führen können. Dazu braucht man nur Shaqtin a fool zu konsultieren, wo es ein Paradebeispiel für Hardens Einsatzbereitschaft zu bestaunen gibt. Einfach lachhaft so irgendwelche Playoffspiele gewinnen zu wollen.
    MMn läuft im Osten aber gerade das richtige Finale ab. Was die Celtics und Heat an Einsatz und Leistung abbrennen, ist schon preisverdächtig. Gerade Spiel 6 gesehen, das alle Zutaten eines würdigen Finalspiels hatte. Ich finde es jetzt schon schade, dass nur eine der beiden Mannschaften ins Finale kommt. Hätten es absolut beide verdient und werden auch hoffentlich die Meisterschaft gewinnen gegen die Warriors. Das richtige Spielermaterial ist vorhanden. Es wird eine reine Willensleistung werden, denn die spielerische Klasse kann man Golden State und den Mannen um Steve Kerr nicht absprechen. Auch wenn Draymond Green ein Arschloch ist und bleibt. Der nimmt in so vielen Situationen bewusst Verletzungen der Gegenspieler in Kauf und kriegt dann oft nicht mal ein technisches Foul, wenn er rummotzt im Gegensatz zu anderen. Allein dafür sollten ihm die Heat oder Celtics das Maul stopfen. Klay Thompson würde ich aber den Titel immer gönnen, genauso Jordan Poole, der überragende Playoffs spielt und mMn der X-Faktor der Warriors ist. Curry kann von einem anderen Star egalisiert werden, einen Enforcer wie Green haben die Heat wie auch die Celtics und Shooter, die kreieren können auch. Aber Poole ist da klar eine Nr. drüber und könnte die Rolle von Iguodala im ersten Finalsrun der Warriors unter Kerr innehaben und zum MVP gewählt werden.
    Ein Wunsch bleibt, dass alle gesund bleiben. Ich hasse nichts mehr, wenn Mannschaften nicht komplett antreten können oder nicht fit sind. Und da gibts bei allen Baustellen, die wenigsten aber bei Golden State.

    als Antwort auf: Elden Ring #1740159
    ChrisKongChrisKong
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    Ich bin da eher so konventionell am skillen, Stärke und Beweglichkeit. Wahrscheinlich nicht grad die geilste Kombi ever. Einige Waffen skalieren besser mit dem, andere mit jenem Wert. Kraft, sprich Lebensleiste habe ich sonst nie wirklich gelevelt, dieses Mal schon, weil ich festgestellt habe, dass ich mit den Estus-Flakons – schon auf der kleinsten Stufe immer die Leiste voll hatte. Da bringt das Leveln der Flaschen ja dann nichts. Dann hab ich noch den Glauben soweit hochgelevelt, um zumindest meine stärkste Asche nutzen zu können. Das hat sich bislang absolut ausgezahlt. Ich mag meinen Russen. 🙂
    Früher war ich dafür beim Leveln der Waffen immer sehr zaghaft, weil ich Schmiedematerialien nicht an irgendwelche Startwaffen verschwenden wollte. Bislang ist das Uchi aber so gut, dass ich das weiter auflevele. Das Move-Set gefällt mir da einfach. Nebenher noch den Langbogen, wobei ich jetzt einen Kompositbogen habe und die Levelei für den Langbogen vielleicht doch verschwendet war.
    Die Hellebarde stufe ich auch weiter auf, hab sie bislang aber nicht wirklich genutzt.

    als Antwort auf: Elden Ring #1740157
    ChrisKongChrisKong
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    Also alles, was ihr da so bequatscht ist ziemlich wirres Gefasel für mich. Will mir gar nicht vorstellen, wie gross das Spiel noch ist. Zumindest sagen mir die Orte nichts. Ich hoffe irgendwann mal einen Schild zu finden, der magische Attacken besser absorbiert. Dann wären einige Gegner wohl ein Kinderspiel.
    Das meiste waren einmal 15000 Runen, die futsch gingen. Wollte schnell nochmals hin, anstatt mich durchstealthen, was prompt schief ging. Schlimm sind ja besonders einige Gegnerkombis.
    Gibt es dieses Mal eigentlich keinen Softcap oder warum levelst du auf 400. Ich finde schon hier bringt das zum Teil echt wenig. Ein Pünktchen hier und dort bei den Attributen ist ja wirklich nicht gerade viel.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1740136
    ChrisKongChrisKong
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    Obi Wan Kenobi Folge 1

    Ich glaube der grösstmögliche Konsens bezogen auf die Prequel Trilogie ist der, dass Ewan McGregor ein Gewinn für Star Wars gewesen ist. Dass er im Zuge eines Filmprojekts zurückkehren würde, stimmte mich von daher auch positiv. Daraus wurde ja dann nichts. Die erste Episode nun geht exakt in die Richtung, die ich damals schon bei den Filmgerüchten vermutet hatte. Es gibt einen Plot, der Obi Wan von Tattooine runterbringt. Alle Zutaten und der Überbau sind vorhanden, um diese Geschichte nicht konstruiert sondern organisch wirken zu lassen. Zum einen zeigt man schön sein Dilemma, als Gejagter quasi unsichtbar bleiben zu müssen. Wobei seine Entscheidung einen tieferen Grund kennt. Auch dieses Element passt zur ganzen PT Geschichte. Das hier ist ein anderer Obi Wan. Parallelen zum desillusionierten Luke werden wach. McGregor spielt das auch absolut grossartig. Das angespannte Verhältnis zu Owen wirkt auch nicht gekünstelt. Edgerton ist aber auch eine Idealbesetzung, da er schon mit dieser unwirschen Physiognomie gesegnet ist. Am meisten überrascht hat mich, dass wir schon in der ersten Episode Bail samt Anhang zurückbringt. Dass ausgerechnet er der Motor für die Ereignisse ist, ist ein nettes Foreshadowing auf kommende Ereignisse. Schliesslich wird Leia Obi Wan später um einen Gefallen ähnlicher Natur bitten, der ihn aus seinem Eremiten-Dasein herausholt.
    Deborah Chow beherrscht im Gegensatz zu Favreau auch die Fundamentals des Serien-Writings. Es gibt einen vernünftigen Aufbau, die Schauplätze wechseln nicht wahllos und Ereignisse münden in dramaturgisch gut gesetzte Konsequenzen. Die kann man zwar praktisch alle erahnen, weswegen ich das schlicht als solide bezeichnen würde. Aber ganz klar sinniger geschrieben als Book of Boba Fett und auch als der Mandalorian. Auf inszenatorischer Ebene macht man auch kaum einen Schnitzer und lässt die Szenerie gut auf den Zuschauer wirken. Mit Alderaan hat man ein gutes Kontrastprogramm zu Tattooine. Der Beginn der Show erinnert sogar leicht an den Punisher. Hüben wie drüben verdingt sich die Hauptfigur in einem einfachen Job und ringt mit den Dämonen der Vergangenheit. Es dauert denn auch nicht lange, bis diese die Figur einholt.
    Die Folge macht also sehr viel richtig und löst bei mir ein positives Gefühl aus. Es gibt aber auch Kritikpunkte und die betreffen in erster Linie die Inquisitoren. Der Grossinquisitor wirkt auf mich wie ein bemühter Hans Landa Verschnitt. Aber so recht passt dieses Zuckerbrot und Peitsche Spiel noch nicht. Warum will er so vehement einen Jedi verschonen und lässt ihn sogar noch laufen? Die Übermotivation der einen Schwester wirkt im Moment auch übelst aufgesetzt. Ob sich das erklären lässt, wird sich zeigen, nein, muss sich zeigen. Dass es so wenige Jahre, gemessen am Alter der Kinder, nach der Order 66 so viele Machtnutzer in den Reihen des Imperiums befinden, ist durchaus fragwürdig im Kontext der Original Trilogie. Am ehesten könnte ich mir hier spätere Jünglinge vorstellen, die rekrutiert wurden, dafür sind die Inquisitoren zu alt. Und das Palpatine so viele davon duldet, passt mMn auch nicht so ganz in dessen Konzept. Aber gut, dafür kann die Serie ja nichts. Das Videospiel Jedi the Fallen Order ist in dem Fall eine ideale Ergänzung.
    Was ein wenig grenzwertig war, ist die Verfolgungsjagd mit Leia. Das hatte fast schon die gleichen Qualitäten, wie die Verfolgungsjagden in Book of Boba und wirkte eher albern, aber nicht im positiven Sinn. Und so gewitzt Leia auch sein mag, ein Kind würde ganz sicher nicht eine solche Rede vor ihrem Cousin halten. Das mutet eher nach dem Dialog zwischen zwei Erwachsenen an. Das war definitiv drüber. Der Konflikt an sich gefiel, weil auch dieser sinnig implementiert worden ist. Die Entführer glänzen jetzt auch nicht gerade, weder auf einer humoristischen Ebene – Hondo wird schmerzlich vermisst – noch auf einer bedrohlichen. Aber das können sie auch nur bedingt, denn das Schicksal Leias ist ja bekannt.
    Was ein wenig speziell anmutet, ist der Dialog zwischen Leia und Bail. Hier hätte man durchaus einen düsteren Ton anschlagen können, weil hoffnungsvoll in die Zukunft des Planeten zu blicken, als ob tausend Fans gleichzeitig vergessen hätten, was später passieren wird, wirkt in Ansätzen befremdlich. Zumal ja div. andere Sachen eben genau jetzt schon angedeutet werden, die im gesamten Kontext verstanden werden müssen.
    Was ich auch noch witzig fand, dass Obi Wan sich in Traumflashbacks an Episode 1 als Film erinnert. Zumindest Ani im Naboofighter dürfte er nicht wirklich gesehen haben. Aber die Wege der Macht sind unergründlich.
    Die grobe Zusammenfassung am Beginn der Episode geht in Ordnung. Für den Star Wars Fan vielleicht etwas zu lang. Zumal man später noch ergänzendes Material mit den Jünglingen zeigt. Mehr davon wäre noch besser gewesen.
    Folge 2 seh ich mir morgen an. Und das ist ein grosses Lob meinerseits, denn ich will definitiv auch die nächste Folge geniessen und übe hier Verzicht. Für mich auch unverständlich, warum man das im Doppelpack zum Start verheizt hat. Hat die Serie sowas von nicht nötig.

    als Antwort auf: Elden Ring #1740068
    ChrisKongChrisKong
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    Jetzt gibts dann erstmal eine kleine Pause von Elden Ring, da auswärts. Ein kleines Update aus der Erlebniswelt:
    Nach Godrick bin ich ein bisschen planlos die Gegend am Erkunden, was immer noch am meisten Spass macht. Bin dann auf eine Mine gestossen, in der ich endlich mal einen Ort mit Schmiedesteinen fand, die sonst eher rar gesät sind. Dann auf der Karte noch div. andere Mineneingänge entdeckt. Die erste war lustigerweise eine mit Schmiedesteinen4. Also eher eine schwere. Bin da dann auch zu einem Boss vorgestossen. In den anderen Minen war ich dann glücklicherweise gewarnt. Gestern dann endlich eine Mine gefunden, die passende Steine hatte. In einer anderen dafür dann auch mal einen Boss probiert. Da war ich vermutlich schon massiv überlevelt, der war Kampf war fertig, ehe er so richtig losging. Zur Belohnung gabs einen Anker. Die eine Mine gestern war dann verdammt gefährlich, nicht wegen der Gegner, aber wegen dem Runterfallen, sofern man Sachen holen möchte. Das eine hat ich dann sein lassen, mit mehr als 10000 Runen im Gepäck hab ich zwei dreimal dort hinspringen müssen, um sie wiederzuholen, denn von der Plattform kann man sich nicht wegbeamen, man muss also zurückspringen. Nervenkitzel pur.
    Dann noch einen Standard-Souls-Boss in einem Abschnitt der Brunnenwelt gemacht. Dort wo es viele Ameisen gibt, die aber relativ harmlos sind. Vorbei an den tönernen Wächtern zu seiner grossen Raupe oder was auch immer, die man dann aber gut von unten erledigen kann. Das Areal dahinter schrie nach Boss, wobei man natürlich mit der riesigen Leiche auf dem Stuhl rechnet. Danach aber noch keinen Weg hoch zu dieser Raupe gefunden. Da kommt man wohl über andere Wege hin. Auf jeden Fall ein sehr spannendes Gebiet.
    Auf der sogenannten Mainquest-Linie dann mal Richtung Akademie der Zauberkünste. Den Schlüssel dank einer Karte vor dem Tor gefunden, wobei ich erst den Drachen besiegen wollte und dann per Zufall gemerkt habe, der bewacht nur den Schlüssel, sprich man muss ihn dafür nicht besiegen. Die Akademie ist auch richtig opulent gestaltet. Das sind schon genau diese Momente, derentwegen ich die Spiele so gerne spiele. Aber weit vorgetastet hab ich mich da noch nicht.
    In Schloss Sturmschleier gabs auch noch viel zu erkunden, unter anderem einen Kanalisationsabschnitt der zu einem bekannten Boss führte. Auch da, wenn man irgendwo runterspringen muss und es leuchtet überall nach Goodies, ist man vorgewarnt. Lustigerweise hatte der Boss diesmal keine Bossanzeige. Und er konnte im gleichen Stil besiegt werden wie sein Verwandter, allerdings ohne Beschwörungsmöglichkeit.
    Und gibt noch einiges mehr im Schloss zu erkunden. Aber ohne genügend Pfeile würd ich mir das nicht antun. 🙂 Auch hier muss ich sagen, das Schloss zu erkunden ist genau das, was ich mir von so einem Spiel wünsche. Die OW dürfte kompakter sein im Gegenzug.
    Dann gabs noch einen Ausflug in die Hauptstadt. Das war mit Absicht nur als Teaser gedacht, denn man kommt da nirgends hin, man wird lediglich in einen Abschnitt entführt, der einen kleinen Ausblick auf Kommendes gibt. Und ein netter Kampf mit einem Feuerriesen. So einer stand auch in der Landschaft irgendwo rum, aber den hier hatte ich bekämpft.
    Im Turm von Limegrave war ich dann auch, dort warten dann netterweise 3 von diesen Riesen. Aber ohne mich. Allerdings was die Rune genau bringen soll, ist mir nicht klar, wenn der Einsatz mit diesen Runenbögen, die aufgebraucht werden, beschränkt ist. Da hab ich zwei von denen und wozu sollte ich die dann opfern? Ich finde so seltene Items, die man einmal einsetzen kann für einen Buff absolut sinnlos. Wenn ich die wirklich brauche, nützt mir das nichts, wenn die dann plötzlich weg sind. Das fand ich aber schon in allen anderen Souls Teilen so bescheuert. Die, dies eh nicht nötig haben, brauchens nicht und für alle anderen gibts zu wenig davon, als dass man sich dann trauen würde, die einzusetzen und zu verbrauchen. Am Schluss hat mans dann ähnlich wie Munition in Resident Evil aufgespart und nie gebraucht. 🙂
    Bei den NPCs hat sich auch was neues ergeben, eine der Figuren, die jemanden suchte, ist weg. Vielleicht hätte ich diese Person bis zu einem gewissen Zeitpunkt finden müssen? Leider weiss ich gar nicht mehr, wo genau das hätte sein sollen und nachfragen geht ja jetzt nicht mehr. Das sind eben Dinge, die wie gewohnt nerven. Abhängigkeiten vom Fortschritt im Spiel.
    Was ein Problem der OW ist, dass man oft gar nicht weiss, ob man da jetzt wirklich schon auf dem richtigen Level ist, damit der Anspruch ans Spielerlebnis passt. An den Gegnern lässt sich das nicht immer so genau festmachen, da deren Schwierigkeit unterschiedlich sein kann. Einige sind in der Masse ein Problem, dafür aber langsam. Andere haben brutale Attacken, können aber zumindest isoliert werden.
    Im Gegenzug ist man in anderen Bereichen wieder klar zu stark und marschiert eher durch. Das sind halt konzeptionelle Probleme, die eine frei begehbare OW mit sich bringt.
    Der Erlebnis-Charakter ist aber grandios. Es macht eigentlich genau das richtig, was ich in BotW absolut vermisst habe. Dafür würde ich mir in Elden Ring mal eine Stadt oder dgl. zum Verweilen wünschen mit NPCs. Das müsste keine Masse sein, aber so ein mittelalterliches Ding mit entsprechendem Setting, z.B. wo die Pest umgeht oder dgl. aber mal nicht an jeder Ecke jemand lauert, der es auf einen abgesehen hat.

    als Antwort auf: Elden Ring #1739816
    ChrisKongChrisKong
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    Ja genau, der Drachen respawnt nicht wieder und die kleinen Drachen, die ordentlich Runen geben dann eben auch nicht mehr. Was ich bislang überblicken konnte sind die jetzt sowieso weg. Nein, war wirklich ein Scheisstipp, kanns nicht anders sagen. Halten wirs doch einfach so, wenn ich eine Frage habe, komme ich gerne auf das Hilfe-Angebot zurück. Und wenn mal vorgewarnt wird, nehm ichs auch nicht übel. Aber ich hab nicht vor, das Spiel glelch ein zweites Mal zu spielen, wenn überhaupt. Und da das jetzt gleich solche Konsequenzen hat, nervt es umso mehr.

    Eines der Siegel hab ich gemacht. Der Boss dort war klar unterlevelt. Normal machte ich bislang bei keinem so grossen Schaden, was überrascht hat.
    Dann selber rausgefunden, was es mit diesem Wolfsgeheul bei den Bären auf sich hat. Dachte erst, wie kommt man da hoch. Wollte später nochmals kommen. Und siehe da, da ich regelmässig Händler abgrase, hatte doch tatsächlich einer was dazu zu erzählen. Aber das ist mir jetzt schon ein paar mal aufgefallen, dass später vorbeischauen manchmal neue Dialogoptionen eröffnet.
    Die Festung Faroth ist zu stark, witzigerweise bin ich durchgerannt, um meine Seelen wieder zu holen und dabei gleich den zweiten Teil eines Items mitgenommen, von dem ich schon den ersten hatte.
    Die Festung erkunde ich später einmal richtig.
    Dann gabs noch einen Ausflug zum Brunnen und dem Fahrstuhl. Alle Achtung, das nenn ich mal ein Brunnenlevel. Da könnte Zelda sich ne dicke Scheibe von abschneiden. Gegner sind dort stärker, aber nicht übermässig stark. Und sehr viel Geister-Material. Allerdings auch Gefahr von Instant-Death durch diese Elektrodinger. Also werde ich da auch erst mal später hin.

    Bin dann dort weitermachen gegangen, wo ich aufgehört hatte, in Schloss Sturm-dingsbums. War gar nicht mal so weit bis zum nächsten Boss. Davor lernt man noch einen NPC kennen, der sich als Compagnon anbietet. Das Angebot nahm ich gerne an. Nach ein paar Anläufen war Godrick dann Geschichte und nun stehe ich vor dem nächsten riesigen Abschnitt zum Entdecken. Aber im Startgebiet gibts auch noch genug Ecken, die noch einen Blick wert sind. Die Kunst liegt darin, das Gebiet zu finden, das einem nicht gleich überfordert.

    als Antwort auf: Elden Ring #1739810
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Hätte ich bloss mal vorher nachgeschaut. Mit dem Töten des Drachens hab ich mir einen Top Farmspot scheinbar verbaut. Also besten Dank für gar nichts

    als Antwort auf: Elden Ring #1739807
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, da habe ich mir wirklich eine sehr gute Asche geangelt. Der Ritter Oleg haut in seiner Umgebung alles klein. Er macht zwar nicht viel Schaden mit einzelnen Schlägen, sorgt aber immer für genug Ablenkung und hilft mit, kritische Treffer zu initiieren.
    Mit Schloss Morne bin ich durch. Musste aber ein zweites Mal hin. Dachte schon, nach dem Boss wartet da die gesuchte Person. Aber Fehlanzeige. Also nochmals das ganze Schloss durchsucht und dann gefunden. Die Bestie war übrigens First Try, aber vor allem Dank Oleg. Schäme mich fast schon ein wenig. Trotzdem krass, wie unterschiedlich Gegner sein können. Auf der Karte spazieren deutlich gefährlichere Gegner als so manche Bosse. Z.B. die riesigen Bären, die eine brutale Range haben mit ihren Schlägen und so schnell sind, dass sie beinahe Sturmwind im Galopp überholen. Dann haben die auch noch eine Distanzattacke, heisst im Zickzack-Lauf abhauen, sonst wird das nichts. Aber wirklich viel zu holen gabs an diesen Orten dann auch nicht. Bin dann erstmal weiter die Karte abgrasen und jetzt bei der Faroth-Festung gelandet. Gleiche Gegner wie draussen, nur dass diese etwa 5 mal so viele Schläge aushalten. Also vermutlich noch zu früh für mich. Draussen wimmelt es vor Drachen, die einem aber in Ruhe lassen, wenn man nur vorbeireitet. Daneben gabs noch ein Ungetüm von einem Turm, der nach JumpnRun-Einlage schreit. Aber mit Runen im Gepäck geh ich dort nicht rumprobieren.
    Tja, aber der bislang zäheste Gegner ist ein Invader und zwar der in der Tafelfestung. Wenn ich den runterhabe, heilt er sich, nah ran ist gefährlich, da er schnell ist, Umgebungszauber wirkt und auch ein 100% Schild div. Schläge nicht wirklich gut genug blockt. Vermute mal wird irgendeinen Add-Skill auf der Sense haben. War dann unten auch mal umschauen und hab einen Gegenstand mitgenommen, den ich im Inventar aber nirgends finde. Da man sich von dort nicht wegbeamen kann, würde ich wohl erst wieder runtergehen, wenn meine Runen ausgegeben sind. Die anderen hab ich dort liegenlassen. Hatte irgendwann keine Lust mehr auf diesen Spast.
    Vielleicht wage ich mich heute mal in eins dieser Siegelverliesse.

    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ist das der Shakespear-Cut von Elden Ring?

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